Wer glaubt, nur unerfahrende Studenten wären so doof, schützenswerte persönliche Daten freiwillig an so wunderbare Plattformen wie StudiVZ, die von voll sympatischen Jungs geleitet wird, rauszurücken, irrt vermutlich. Wer das Studium zu Ende hat, für den steht mit der Plattform OpenBC der von Lars Hinrich geführten OpenBC Business AG, die jetzt dank einiger netter Chinesen XING heißt, eine mindestens genauso gute Möglichkeit zum Versenken seiner persönlichen Daten bereit, die von Managern Möchte-Gern-Managern allenthalben gut angenommen wird. Einen Blick hinter die Kulissen des etwa 9000 Mitglieder starken streng geheimen Moderationsforums von OpenBC erlaubt die von Rechtsanwalt Helmut Krause betriebene Seite www.verfassungswerkstatt.de.
RA Helmut Krause war von 2006 bis Februar 2007 ein ebenso beliebter wie engagierter Moderator des Querdenkerforums, einem von ihm ins Leben gerufenen Forum für denkende Menschen, die sich auf der Xing Plattform zum virtuellen Gedankenaustausch getroffen haben. Wie die auf der Homepage von RA Krause veröffentlichten Ausschnitte aus der Moderatorenschule zeigen, war das gar kein so leichtes Unterfangen, gegen die Befindlichkeiten einiger Mitglieder der OpenBC-Gruppe Politik und den allgemeinen Trend zur Zensur Moderator bei OpenBC zu werden.
Im Februar 2007 gab es die Idee, eine Gruppe Verfassungswerkstatt auf XING zu gründen, deren Arbeitsergebnis dem Bundespräsidenten am 23. Mai 2008 feierlich als Entwurf einer besseren Verfassung in Ersatz des Grundgesetzes übergeben werden sollte, über die dann das deutsche Volk bis zum 23. Mai 2009 wie in Art 146 GG vorgesehen, abstimmen könnte. RA Helmut Krause hat dann als Moderator der XING-Gruppe Querdenkerforum im Moderationsforum die Eröffnung einer Gruppe Verfassungswerkstatt beantragt.
Unverständlicherweise stieß das Engagement von Helmut Krause im nur für Moderatoren zugänglichen Moderatorenforum bei einigen Moderatoren und Ex-Moderatoren, insbesondere wohl solche von der Gruppe Politik, nicht auf Unterstützung. Stattdessen wurde Rechtsanwalt Helmut Krause in einem Tonfall niedergemacht, der den betreffenden Personen, die sich so geäußert haben, wohl eher nicht zur Ehre gereicht.
Helmut Krause hat sein Querdenkerforum und damit die Öffentlichkeit über die Probleme und die unsachliche Kritik bei der Beantragung der Gruppe Verfassungswerkstatt informiert und dazu auch anonymisierte Zitate aus dem Moderationsforum verwendet. Öffentlich mit ihren Äußerungen konfrontiert zu werden, gefiel, obgleich die Äußerungen anonymisiert waren, dem ein oder anderen Moderatoren oder Ex-Moderatoren gar nicht. Alsbald darauf hat sich XING bei Rechtsanwalt Krause gemeldet und unter Verweis aus die AGB die Löschung der peinlichen Zitate verlangt.
Rechtsanwalt Helmut Krause beruft sich jedoch auf Notwehr und so ist die Mobbing-Geschichte der Verfassungswerkstatt, die die Funktionsweise von XING und der Open Business AG eindrucksvoll verdeutlicht, nach wie vor im Internet abrufbar.
Dieser ungeheuerliche Verstoß gegen das in China übliche demokratische Prinzip der Ordre par Mufti gefiel XING nicht, und so wurde Rechtsanwalt Krause vom Betreiber der Plattform XING der Moderation seiner Querdenker-Gruppe enthoben, seine Premium-Migiedschaft einseitig von der Open Business AG gekündigt und quasi über Nacht gesperrt.
Seitdem betreibt Rechtsanwalt Helmut Krause eine Exil-Moderation des Qerdenkerforums von der neuen Seite der Verfassungswerkstatt aus und informiert die Öffentlichkeit regelmäßig mit Pressemitteilungen dazu. Dort lässt sich auch nachlesen, dass die Open Business AG über eine von Rechtsanwalt Krause auf businessportal24.com veröffentlichte Pressemitteilung mit dem Titel “Proteststurm bei XING - die Open Business Club AG entscheidet MORGEN” nicht besonders erfreut ist und den Artikel der Rechtsabteilung übergeben will.
Auf der Seite der Verfassungswerkstatt ist nun unter dem URI:
http://www.verfassungswerkstatt.de/XING_Schutzschrift_Marion_A_Hackl.pdf
eine Schutzschrift von Helmut Krause einzusehen.
Wer liest sich schon die AGB von XING durch? Nachdem das Investment jetzt getätigt ist, möchte Mein Parteibuch XING ein paar Vorschläge machen, wie endlich dicke Gewinne eingefahren werden. Wenn XING einfach nur Premium Mitgliedschaften für einstellige Euro-Beträge pro Monat verkauft, dann würde das schließlich das mögliche Potenzial an Umsatzrendite nicht ausschöpfen.
Wie wäre es mit der Einführung einer Professor-Mitgliedschaft für 5.000 Euro pro Monat? Dafür könnte dann der gut zahlende Professor-Kunde einen beliebigen Moderator kicken, Moderator einer gut eingeführten Gruppe seiner Wahl werden und sich so richtig wichtig vorkommen.
Oder wie wäre es mit der Einführung einer PR-Mitgliedschaft für 10.000 Euro pro Monat? Dafür könnte dann der gut zahlende PR-Kunde dann beliebige missliebige Inalte löschen, um so die Weste seines Auftraggebers weißzuwaschen.
Oder wie wäre es mit der Einführung einer Investor-Mitgliedschaft für 100.000 Euro pro Monat? Investor-Kunden könnten dann zusätzlich beispielsweise Zugang zu beliebigen Gruppen bekommen und außerdem eine Administrator-Stellung, zu deren Aufgaben es gehören könnte, private Nachrichten von von den Investor-Kunden zu benennenden verdächtigen Personen heimlich auf verdächtige Inhalte zu überprüfen. Mit einer Investor-Mitgliedschaft könnten sich Investoren davor schützen, von Leuten reingelegt zu werden, die sie nicht sonderlich gut kennen.
Eine Social Software Plattform wie XING bietet noch reichlich Potenzial für mehr Umsätze. Einfach eine super Sache, die Plattform XING. Zumindest für den Betreiber, der die Daten und das Sagen hat.
![]() |
| Die Wurst hat zwei Amen |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
[19 queries. 3.522 seconds. 10 level2 caches. Top ]
Landet bestimmt irgendetwas, irgendwann davon bei Buske. Dann werden die Richter erkennen, was los ist, und Ordnung schaffen.
“Wichtigtuer aller Länder vereinigt euch! Kommt zu OpenBC/XING!”
Abgesehen davon, dass das für den Macher offenbar eine richtig gute Geldmaschine ist, lohnt die Beschäftigung mit der Plattform m. E. nicht.
[…] OpenBC/Xing hat es erwischt. Rechtsanwalt Helmut Krause (ehemaliger Moderator) im Business-Netzwerk hat man bei Xing vor die Tür gesetzt. Er kam dort mit seiner “Gruppe” Verfassungswerkstatt und den politischen Ideen nicht gut an. Vielmehr wurde er von Moderatoren und Ex-Moderatoren derbe beschimpft. In der Folge “exmatrikulierte” man ihn quasi aus dem Netzwerk. Angedacht war eigentlich, die in der Gruppe entstandenden Ergebnisse als Entwurf für eine neu durchdachte Verfassung dem Bundespräsidenten vorzulegen. Es sollte anders kommen. Mehr dazu beim Genossen Marcel Bartels in seinem Parteibuch. […]
OpenBC/XING habe ich nur als Mülltonne kennengelernt, wo manche bezahlten Werbefuzzis nur auf neue Opfer mit entsprechener Branche oder Interessen warten, die sie mit Werbung oder Marketing- und PR-Geschwafel zumüllen können. Das Forum da kenn ich zum Glück nicht, es dürfte aber auch da viel gebalzt und Ego-Masturbation betrieben werden.
MfG
Daniel
XING? Das muss das Wort für “nix G’scheit’s” auf chinesisch sein. Trotz der Versuche eines Mitarbeiters hier, mich zum Mitmachen in dieser “Community” zu bewegen, halte ich Abstand von solchen Karriere-Zweitverwertungsläden. Da spiele ich doch lieber “2nd life”.
Ach so: den schalen Beigeschmack der suboptimalen Qualität erweckt das Wort XING seit ca. 1997/98 bei mir, da ein gleichnamiger MP3-Encoder sich als der qualitativ schrottigste im Vergleich zu allen anderen erwies. Pfui.
Na ja, wenn ich mir die Briefe (http://www.verfassungswerkstatt.de/) anschaue, die RA Krause der Firma Xing so schreibt, dann bin ich doch ein wenig überrascht, in welchem Ton er versucht, sein “Recht” einzufordern. Er scheint das doch alles sehr persönlich zu nehmen.
Also wenn mir jemand solche polemischen Briefe schreiben würde, dann würde ich den auch blocken, zumal wenn ich wahrscheinlich noch ein paar Briefe mehr von dieser Sorte aus anderer Richtung bekäme.
Ich würde hier auf dem Boden bleiben. Xing ist eine kommerzeiell orientierte Firma. Wenn sie glauben, dass bestimmte brisante Themen für ihr Geschäft eher “schädlich” sind, dann sollten sie das auch aussschliessen können.
Es gibt ja noch andere Plätze (z.B. hier) wo man sich tummeln kann.
Web 2.0 ist größtenteils ein Marktforschungsinstrument.
Bei Xing werden Leute angetörnt, sie bekämen “Beziehungen”, sobald sie sich bei Xing eintrügen. Sobald sie Xing-Members geworden sind, sollen sie möglichst viele “Kontakte” nachweisen, d.h. Außenstehende zu Xing locken. Die menschliche Eitelkeit wird benutzt um an möglichst persönliche Daten möglichst vieler Leute heranzukommen. Die Premium-Members dürfen für 6 Euro im Monat in all diesen Daten schmarutzen. Mittlerweile gibt es bei Xing Undercover-Gruppen, die systematisch ihnen missliebige Personen ausforschen.
Ganz harmlos ist Google auch nicht. Wer bei Google sucht, bekommt ein Cookie untergejubelt, mit dem Google Stammnutzer identifizeren kann und im Lauf der Zeit
eine Menge über deren Gewohnheiten herausfinden kann.
Premium-Nutzer bekommen von Google die Möglichkeit eingeräumt, ihre Cookies jedem Nutzer einzudrücken, der nach einem Begriff sucht, den der Premium-Nutzer für sich in Beschlag genommen hat. Sucht man beispielsweise nach “brosa”, wird einem sofort ein Cookie der Brosa AG einoperiert.
Frau Professor Elisabeth Noelle-Neumann, geniale Meinungsforscherin, weiland in Diensten des Reichpropagandaminister Joseph Goebbels, muss vor Neid erblassen.
[…] dann, das klingt ja richtig vertrauenserweckend. Mein Parteibuch ist immer wieder überrascht, wo Menschen vertrauliche Daten freiwillig eingeben und wünscht weiterhin eine fröhliche […]