In Australien hat man keine Probleme mit der Erzeugung von Giftmüll. Die Beseitigung von Giftmüll ist jedoch schwierig, weil Australien ein kleines Land ist und die heimische Entsorgung von Giftmüll wie HCB und POPs am Widerstand der Bevölkerung gescheitert ist. Die autralische Regierung hat deshalb verfügt, dass Orica Australia vor weiteren Giftmüllproduktionen erstmal erklären soll, wo 22.000 Tonnen hochgiftige Abfallstoffe bleiben sollen, die internationalen Verträgen folgend im eigenen Land entsorgt werden müssen.
Orica Australia hatte damit keine Probleme, denn zum Glück gibt es auf der anderen Seite der Erdkugel ein Land, dessen mit der grünen Politik bestens verflochtene Abfallentsorger korrupt und verlogen genug sind, um der australischen Regierung weißzumachen, die Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen warte geradezu darauf, durch australischen Giftmüll vergiftet zu werden. Doch dummerweise regt sich gegen den Multimillionen-Deal inzwischen Widerstand in einer Initiative Pro-Herten.
Pro-Herten bietet eine E-Mail-Vorlage an, um die verantwortlichen australischen Politiker davon in Kenntnis zu setzen, dass deutsche Bürger den Giftmüll nicht wollen. Mein Parteibuch hat den australischen Politikern auch eine E-Mail geschickt, bevorzugt jedoch eine etwas leichter verständliche Sprache:
To: Malcolm Turnbull <malcolm .turnbull.mp@aph.gov.au>, Kevin Rudd <kevin .Rudd.MP@aph.gov.au>, Senator Bob Brown <senator .bob.brown@aph.gov.au>
Subject: Keep your toxic waste in AustraliaDear sirs,
please keep your 22,000 tons of toxic persistent organic waste hexachlorobenzene in Australia. You may intoxinate your own people with Oricas waste. If you are going to export your rubbish anyway, be sure we will send it back to you as soon as possible.
Best regards
The Editor of Mein Parteibuch
http://www.mein-parteibuch.com
Hier eine recht freie Übersetzung der E-Mail:
Behaltet Euren giftigen Dreck in Australien
bitte behalten sie Ihre 22.000 Tonnen persistenten organischen Hexachlorobenzen-Abfall in Australien. Sie mögen bitte mit dem Abfall von Orica ihre eigene Bevölkerung vergiften. Falls Sie ihren Dreck dennoch exportieren, seien Sie sich gewiss, dass wir Ihnen den Dreck so bald wie möglich zurücksenden werden.
Nachdem ein paar korrupte Abfallentworger und Politiker im Gefängnis gelandet sind, sollte die Rücksendung des Giftmülls aufgrund der bestehenden internationalen Verträge auch kein Problem sein. Wenn noch ein paar mehr E-Mails in Australien aufschlagen, die keinen Zweifel daran lassen, dass bei Korruptionsermittlungen in Deutschland auch die Rolle der australischen Regierung genauestens beleuchtet wird, sollte das Projekt hoffentlich gestorben sein.
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| Klein Bloggersdorf |
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Naja. Die böse, böse Mafia… . Zur Info: Zum Abfallexport müssen zustimmen: Australische Regierung, Deutsch Regierung (hier wohl RP D’dorf?), alle Transitstaaten. Die Genehmigung kann beliebige Auflagen enthalten und ist ein Jahr gültig.
Ja, aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf kamen auch früher schon sehr “demokratische” Personen.
http://de.wikip...gen_B%C3%BCssow
Nur wieso ins ferne Australien schweifen (die lachen sich ja tot) wenn die Verantwortlichen hier sitzten. Also: Landesregierung NRW. (Beim RP D’dorf ist übrigens Büssow nicht die einzige Knalltüte)
Und nebenbei: mir ist lieber hier wird das Zeug vernüftig entsorgt und ne Menge Kohle dafür rübergeschoben als irgendwo in der Südsee für Lau verklappt.
Die Alternative, die Sven aufmacht, müsste man wie Sven beantworten. Sie ist aber nicht real. Dafür ist die öffentliche Kontrolle inzwischen zu groß. Bleibt die Entscheidung zwischen hier oder dort, natürlich zu umwelverträglichen Bedingungen. Also dort, in Australien. Auch wenns für Orica teurer wird.
Wer den Müll erzeugt soll ihn auch entsorgen - Verursacherprinzip. Wir haben in Deutschland und vorallem in NRW reichlich Müllverbrennungsanlagen. Die Regierung läßt trozdem immer wieder den Bau von neuen Anlagen zu. Sollen doch die NL ihren eigenen Müll auch verbrennen. Australien ist nur ein kleiner Fisch gegen die NL.
Profit über Gesundheit. Ist das keine Mafiamethode?