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18. Februar 2007

Karneval in GEZ-City

von @ 21:47. abgelegt unter Informationszeitalter, GEZ, Rundfunkgebühren

Letztens sind wir alle noch von der Staatsanwaltschaft informiert worden, wie die GEZ die von ihr erhobenen Zwangsgebühren im Puff verfeiert hat. Und nun ist in Köln Karneval.

Da darf man sich doch sicher mal ein paar Gedanken machen, wie die Behörde wohl so feiert. GEZ GEHZ LOHOS! hat dazu seine Vorstellungen im lesenswerten Blog-Beitrag Karneval in GEZ-City aufgeschrieben. Muss das denn bei der GEZ erst abgehen wie bei VW, um die Spitzel-Behörde, die überflüssig wie ein Kropf ist, endlich auflösen zu können?

3 Kommentare zum Beitrag “Karneval in GEZ-City”

  1. Meudalherr sprach

    Hier mal eine abstrakte Überlegung ohne konkreten Hintergrund, also eine Spekulation ohne Tatsachengrundlage:

    Könnte es sein, dass die Gebühreneinzugszentrale auch den Zweck hat, Daten an die diversen Geheimdienste über die Bürger weiterzugeben? Immerhin dürfen die eine Menge Daten erheben, und wer weiß, was mit diesen Daten geschieht? Irgendwie ein Staat im Staat, diese Gebühreneinzugszentrale, neben den Geheimdiensten.

    Ach ja, wenn wir schon bei überflüssigen Behörden sind, man müsste auch über die mögliche Auflösung beispielsweise des Arbeitsamtes sprechen, aber auch über die Auflösung des unsinnigen Schornsteinfegermonopols, und überhaupt über so einige Dinge, die Deutschland zu einem feudalen Ständestaat werden lassen, wo der kleine Bürger abgezockt wird, und ganz oben alles verpasst werden kann.

    Glücklicherweise gibt es im Internet schon viele negative Meinungsäußerungen über die Gebühreneinzugszentrale, da kann ich mich jetzt mal zurückhalten. Kölle Alaaf! GEZ Alaaf! Abzocke Alaaf!

  2. Rolf Schälike sprach

    Bei uns in Hamburg gibt es kein Schornsteinfegermonopol mehr.

    Zumindest stand es so in der Zeitung.

    Keine Garantie für die Richtigkeit mener Aussage. Prüft es selbst.

    Verklagt mich bitte nicht.

  3. Meudalherr sprach

    Hallo,

    Die Angelegenheit mit dem Schornsteinfegermonopol in Hamburg - das merke ich mir mal, überprüfen werde ich das vielleicht irgendwann mal in ferner Zukunft.

    Die Überschrift “Karneval in GEZ-City” ist möglicherweise ein bisschen irreführend formuliert, aber im Ergebnis dennoch zutreffend. Denn nicht nur die GEZ hat ihren Sitz in Köln, sondern nach der Wikipedia auch die Privatbank Sal. Oppenheim, welche laut Wikipedia Ende 2005 “ein Vermögen von 100 Milliarden Euro” verwaltete. Die Gebührenerträge der GEZ sollen im Jahr 2005 jedoch lediglich 7,123 Milliarden EUR betragen haben. Das ist ein Indiz dafür, dass Oppenheim möglicherweise wichtiger als die GEZ sein könnte. Dennoch finde ich es richtig, nicht von Oppenheim-City zu sprechen, sondern von GEZ-City. Denn die GEZ ist sehr viel bekannter als Oppenheim.

    Gruß

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