Über die Frage, wer in der Nachfolge von Edmund Stoiber zur Wahl des Parteivorsitzenden der CSU antreten wird, ist derzeit viel Widersprüchliches zu lesen. Als Favoriten für den Parteivorsitz gelten dabei meist der als eher sozial eingestellt geltende Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer oder der bayerische Wirtschaftsminister Erwin Huber aus der Stoiber-Seilschaft. Die beliebte Fürther Landrätin Gabriele Pauli hat mal wieder, wir erinnern uns daran, dass ihr Ende Dezember auch niemand zugetraut hat, Edmund Stoiber aus dem Amt zu entfernen, keiner auf der Rechnung.
In einige Betrachtungen wird zwar spekuliert, dass Günther Beckstein, der anscheined derzeit recht konkurrenzlos als Kandidat für die Nachfolge von Edmund Stoiber im Amt des bayerischen Ministerpräsidenten im Freistaat Bayern dasteht, sich zusätzlich um den Parteivorsitz der CSU bewerben könnte, aber das erschiene allen Beteiligten schon aufgrund des Alters von Günther Beckstein nur als Verlegenheitslösung. Gesucht wird in der CSU eigentlich jemand, der jünger ist.
Eine Online-Umfrage in der “Qualitätszeitung” der Springerpresse, “Die Welt“, zieht auch Gabriele Pauli und den von Horst Seehofer geschickt ins Spiel gebrachten Bundeswirtschaftsminister Michael Glos mit in die Betrachtung ein - und siehe da, Gabriele Pauli liegt in der Gunst von über 15000 Abstimmenden mit über 37% noch vor Horst Seehofer in Führung, der auf nur 34% kommt.
Nun bin ich mal gespannt, wann Gabriele Pauli als Kandidatin für den Parteivorsitz tatsächlich öffentlich ins Gespräch gebracht wird. An hervorragenden Umfragewerten kommt in der Politik niemand vorbei. Und wenn dann noch jemand hinschaut, dass Gabriele Pauli an der Spitze der CSU ziemlich genau dem Profil jung-modern-konservativ entspricht, was die CSU immer vorgegeben hat, verkörpern zu wollen, dann wird es auch für die Stoiber-Seilschaft nicht mehr möglich sein, ihr den Parteivorsitz zu verweigern. Der Widerstand der Stoiberisten gegen Gabriele Pauli wird um so geringer sein, je mehr sich der Kampfeswille der Gefolgsleute von Edmund Stoiber zuvor erfolglos an Horst Seehofer abarbeitet.
Wenn der Streit zwischen Erwin Huber und Horst Seehofer um den Parteivorsitz zu starren Fronten geführt hat, dann ist die Zeit reif dafür, dass Gabriele Pauli den Pott abräumt sich als einzige aussichtsreiche Kandidatin für die demokratische Wahl der oder des Parteivorsitzenden zur Verfügung stellt. Ich denke, wer die “hübsche” PR-Expertin Gabriele Pauli unterschätzt, macht einen Fehler.
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| Hübsche Anwältin |
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Nein Pauli kann es nicht werden.
1) Die CSU-Basis würde sich schwer tun mit einer Frau an der Spitze - noch dazu mit einer Frau die nicht ganz so sehr ins Rollenbild passt.
2) Die Basis war zwar auf Seiten Paulis weil sie Stoiber los haben wollte, aber jetzt ist sie die Gabriele die Edmund stürzte. Eine Königsmörderin zur Chefin wählen. Geht nicht!
3) Der Aufstieg von Kreispolitik in Bundespolitik wäre wohl etwas viel.
Pauli wird bald wieder von der Bildfläche verschwinden.
Nee, dass ist viel zu früh für die Pauli. Auch wenn die Mehrheit bei der Umfrage die hübsche Landrätin als Parteivorsitzede wollen. Oder den Parteivorsitz lieber mit einer hübschen Landrätin besetzt sehen wollen.
Die würde von dieser Amigo- Xenophobie- Wirtschaftslobby- FrauAnDenHerd- Parteifunktionären innerhalb zweier Jahre aus dem Amt gemobbt. Nee, ne Frau: No way!
Zurück in den Landkreis geht dann nicht mehr, bleibt nur noch die Prostitution als PR-Werbe-Consulting-TanjaAnja-irgendwas.
Das wäre schade. Wo sie doch so hübsch ist…
Nachfrage:
Ist die etwa auch noch protestantisch? Konnte dazu nix finden.
Schade nur, daß die Abstimmenden keine CSU-Mitglieder waren *g. Die SPD wird in Bayern eine Splitterpartei bleiben, und gerade, wenn sie mal länger auf nur 45% steht, sollte das viele Bayern motivieren, doch zur Wahl zu gehen und CSU zu wählen.
“Ich denke, wer die “hübsche” PR-Expertin Gabriele Pauli unterschätzt, macht einen Fehler.”
Bei dem doch recht eingeschränkten geistigen Gesichtsfeld der bayerischen Mitbürger denke ich eher, dass derjenige einen Riesenfehler macht, der ihren Namen überhaupt ausspricht…es sei denn, er braucht einfach keine Freunde mehr.
Karriere leicht gemacht
Nachdem ich nun lese, dass Gabriele Pauli gerne Vize-Vorsitzende der CSU werden möchte, muss ich doch mal ein paar Sätze zum laufenden Schmierentheater in Bayern loswerden.Also, es mag ja sein, dass Frau Pauli durch ihre charmante, aber bestimmte Dau…
[…] ist das Thema “Pauli” ein politisches. Aber nicht nur. Es erzählt auch etwas über Frauen und Männer. Über Frauen, die in […]
[…] Wer sich erinnert, dass Gabriele Pauli vor dem Parteitag der CSU, auf dem nur wenige CSU-Delegierte für sie als Parteivorsitzende stimmten, in der Bevölkerung die Favoritin für den CSU-Parteivorsitz war, der wird sicherlich gespannt darauf sein, wo Gabriele Pauli sich zukünftig politisch engagieren wird. Auch Mein Parteibuch zieht den Hut vor Gabriele Pauli. […]
[…] Wer sich erinnert, dass Gabriele Pauli vor dem Parteitag der CSU, auf dem nur wenige CSU-Delegierte für sie als Parteivorsitzende stimmten, in der Bevölkerung die Favoritin für den CSU-Parteivorsitz war, der wird sicherlich gespannt darauf sein, wo Gabriele Pauli sich zukünftig politisch engagieren wird. Auch Mein Parteibuch zieht den Hut vor Gabriele Pauli. […]