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29. Dezember 2006

Showdown in Bayern: Gabriele Pauli vs Edmund Stoiber

von @ 22:10. abgelegt unter Deutschland, Politik, CSU, Edmund Stoiber, Gabriele Pauli

Etwas kommt es mir so vor, als ob Revolution sei und die deutsche Blogosphäre sie verpennt. Nachdem ich mit dem fiktiven Gespräch schon mal einen Beitrag geschrieben hatte, der ganz sicher nichts mit der schönen Fürther Landrätin Gabriele Pauli und Spitzel-Ede Edmund Stoiber zu tun hatte, möchte ich nun doch mal was zur bemerkenswerten demokratischen Revoulte von Gabriele Pauli und der damit einhergehenden Demontage von Edmund Stoiber in den letzten Tagen schreiben.

Gabriele Pauli fordert im Allgemeinen etwas mehr innerparteiliche Demokratie in der CSU, im Besonderen die Entschiedung über den Spitzenkandidaten der CSU zur Landtagswahl 2008 in einer Urwahl, also einer Mitgliederbefragung, und hat damit Edmund Stoiber in sehr ernsthafte Schwierigkeiten gebracht. Nachdem Mr. Zweidrittel-Mehrheit Edmund Stoiber bis vor kurzem noch absolut unangreifbar schien, erscheint es mir inzwischen sogar fraglich, dass Edmund Stoiber seine Amt als Ministerpräsident über die volle Wahlperiode innehaben wird.

Bloggerin Gabriele Pauli hat die demokratische Revolution in der CSU bisher äußerst geschickt vorangetrieben. Die demokratischen Nadelstiche im Internet-Forum der Landrätin mit der der roten Ducati hätten Edmund Stoiber nicht wirklich weh getan. Doch Edmund Stoiber selbst hat die PR-Expertin Gabriele Pauli durch seine plumpen Attacken erst richtig stark gemacht.

Nachdem es Stoiber’s Mann für’s Grobe Michael Höhenberger nicht gelungen ist, Gabriele Pauli zu Schweigen zu bringen, sondern Edmund Stoiber mit seinen Nachforschungen zum Privatleben von Gabriele Pauli erst richtig in die Bredouille gebracht hat, hilft Edmund Stoiber nun auch das Bauernopfer des Rücktritts seines wichtigsten Mannes nicht mehr wirklich weiter.

Gabriele Pauli hat es durch den Rückhalt der Franken und der dort angesiedelten Medien tatsächlich geschafft, die Frage der Urwahl des Spitzenkandidaten gegen den Willen aus dem Süden Bayerns in den Schlagzeilen zu halten. Zu Hilfe kommen ihr dabei wiederum Edmund Stoiber und sein genauso ungeschickt agierender Kronprinz Joachim Herrmann. Wenn Joachim Herrmann sich hinstellt und sagt, er könne niemanden sehen, der es wagen würde, gegen Edmund Stoiber in einer Urwahl anzutreten, dann hält er das Thema Urwahl prima warm und gibt ihr nichts als eine prima Vorlage für eine Erwiderung, die das für Edmund Stoiber so ungeliebte Thema Urwahl erst recht auf die Tagesordnung setzt.

Die Forderung nach einem Parteiausschluss von Gabriele Pauli ist so absurd, dass sie Gabriele Pauli in keiner Weise mehr gefährlich werden kann, sondern sie nur noch stärker macht und das von ihr gesetzte Thema einer Mitgliederbefragung in den Schlagzeilen hält.

Durch die angelaufene Diskussion kann Edmund Stoiber es sich kaum noch leisten, sich einer Urwahl nicht zu stellen, denn nach dieser Diskussion sähe alles andere nach Angst vor dem parteiinternen Wähler aus. Wenn Edmund Stoiber nun nicht will, dass Gabriele Pauli ihren Standpunkt in Bad Kreuth erläutert, dann wirkt das nicht souverän oder erhaben, sondern nur noch ängstlich und feige. Seinen Nachfolger nach der Landtagswahl par Ordre du Mufti zu bestimmen, dürfte Edmund Stoiber sich nun ohnehin von der Backe putzen können.

So wird wohl sein Kronprinz Joachim Herrmann nun wohl oder übel früher oder später aus der Deckung herauskommen müssen. Kommt er aus der Deckung heraus, so muss er bei einer Urwahl anstelle von Stoiber antreten und mit einer Niederlage rechnen. Kommt Joachim Herrmann nicht aus der Deckung heraus, sieht das genauso nach Angst vor dem Wähler aus wie jetzt bei Edmund Stoiber.

Ich denke, spätestens beim kleinen Parteitag im Frühling wird die CSU sich einer Mitgliederbefragung an nicht mehr verweigern können. Joachim Herrmann muss damit rechnen, dass, auch wenn Edmund Stoiber sowohl die Urwahl als auch die Landtagswahl gewinnt, die Regierungsgeschäfte dann an jemanden gehen, der beliebt ist und keine Angst vor Wählern hat. Da sehe ich in Bayern derzeit nur eine Person: die kommt aus Fürth, hat soeben ihr Meisterstück in Sachen politischer Öffentlichkeitsarbeit absolvoiert und fährt eine rote Ducati. Ich denke, zu Gabriele Pauli gibt es in der CSU keine Alternative.

Für die bayerische SPD dürfte eine Spitzenkandidatin Gabriele Pauli hin gegen der größte anzunehmende Unfall sein. Da würde die SPD dann fürchterlich alt aussehen. Ich denke, genau das wird letztlich ausschlaggebend sein: nichts wäre für die CSU erfolgversprechender als eine Kandidatur von Gabriele Pauli.

Spitzel-Ede Stoiber sitzt in der Falle. Ich ziehe meinen Hut schon jetzt vor Gabriele Pauli - egal wie es ausgeht. Auf die komisch wirkenden sprachlichen Verrenkungen der Karrieristen bei der CSU, die heute noch den Parteiausschluss von Gabriele Pauli gefordert haben und nächstes Jahr erklären müssen, dass sie Gabriele Pauli schon immer toll fanden, freue ich mich bereits jetzt.

64 Kommentare zum Beitrag “Showdown in Bayern: Gabriele Pauli vs Edmund Stoiber”

  1. SoWhy sprach

    Deine Einschätzung zeigt, dass du kein Bayer bist. Als Bayer weiß ich, dass im Frühjahr nichts mehr davon zu hören sein wird, die CSU wird das auffressen wie alle anderen Skandale. Die Parteibasis, selbst wenn sie gegen Stoiber ist, liebt Aufruhr, aber nie die Aufrührer. Frau Pauli hat keinerlei Chance (als Frau zumal!) Spitzenkandidatin zu werden. Stoiber sitzt zu fest im Sattel. Es macht für die BayernSPD keinen Unterschied, aktuellen Umfragen nach käme die CSU zur Zeit immer noch auf 54%, trotz Spitzel-Stoiber. Getreu nach dem allesverzeihenden Motto “A Hund issa ja scho.”
    Robin hat das z.B. kommentiert: http://www.hase...?p=102#more-102
    Mein Kommentar: http://blog.sow...faere-2006.html

  2. Rolf Schälike sprach

    Parteien sind Jobmaschinen.
    Diese laufen und werden am Laufen gehalten nicht durch eine Person.
    Die Jobmaschine hat ihre Strukturen mit konkreten Menschen an den Knotenpunten und in den Zellen.

    Hat die Landrätin ihre Strukturen?

    Kann sie diese bis zur Wahl aufbauen?

    Kaum.

    Bin kein Bayer.

  3. buntklicker.de sprach

    Wasn Scheiß … ich kann Frau Pauli nur alles Gute wünschen. Obwohl ich mir eigentlich natürlich wünsche, daß die CSU sich wieder für Stoiber entscheidet und damit in den einstelligen Bereich einläuft …

  4. Mein Parteibuch sprach

    @SoWhy
    Schaun mer mal. Dass das Thema immer noch bundesweit für Schlagzeilen sorgt, macht mir Hoffnung, Gabriele Pauli könnte das Spiel tatsächlich gewinnen.

    Die macht mir alles andere als einen dummen Eindruck. Bis jetzt ist sie das Spiel extrem clever angegangen. Die Popularität, die sie durch ihren Mut gewonnen hat, wird ihr keiner mehr nehmen können.

  5. Arno Y sprach

    Vielleicht sollten sie sich mit ihren Buddys zusammentun, und den Konflikt austragen wie Erwachsene: in Counter Strike. Ich glaube zwar nicht, dass Pauli eine Chance hat, aber wer weiss…

  6. SoWhy sprach

    @Marcel: Du musst die bayerischen Strukturen kennen: In der CSU brauchst du Amigos, Helfer, Macht, keiner hat Chancen sonst. Eine Urwahl braucht eine Satzungsänderung, eine Satzungsänderun einen großen Parteitag etc. So einen kann es nur geben, wenn die jetzt amtierenden Mandatsträger den außerordentlich beschließen, was sie sicherlich nicht tun. Da wächst Gras drüber, wie über alles andere in der CSU.
    Denk mal nach: Hohlmeier war involviert im Stimmenkauf innerhalb der Münchner CSU und anderen Machenschaften. 2005 ist sie als Kultusministerin zurückgetreten. 2006 hat sie der Untersuchungsausschuss (besetzt mit einer 2/3-CSU-Mehrheit) reingewaschen. Das klappt auch mit Stoiber, da bin ich mir sicher. Der hat noch mehr Strukturen als die Hohlmeier aufgebaut…

  7. Anonymus sprach

    Ein besonders temperamentvoller Pauli-Gegner hat der jungen Welt (!) ein rattenscharfes Interview gegeben: http://www.jung...6/12-30/057.php

  8. Bazi sprach

    Auf das rattenscharfe Interview mit der Jungen Welt wird er später bestimmt mal genauso stolz sein wie auf den gerade frisch angelegten Eintrag im Parteibuch Wiki zu Berthold Rüth. ;-)

  9. eule70 sprach

    Als Außenstehende kann ich nur zusehen und mich amüsieren. In Bayern - oder in der CSU - bricht die Welt zusammen, wenn jemand gegen den großen Vorsitzenden aufmüpft - Königsmörderin! Bayern sollte sich nicht Freistaat nennen - das ist nämlich das deutsche Wort für Repulik, pfui! :-)

  10. DaRockwilda sprach

    “Die Popularität, die sie durch ihren Mut gewonnen hat, wird ihr keiner mehr nehmen können”

    Naja wer weiß ob Stoiber durchs angebliche Spitzeln nicht ein bisschen Dreck ausgegraben hat…

    “In der CSU brauchst du Amigos, Helfer, Macht, keiner hat Chancen sonst”

    Ach ist das in irgendeiner Partei anders?

  11. A. John sprach

    @10: In der CSU brauchst du Amigos, Helfer, Macht, keiner hat Chancen sonst

    So ist es.
    Wer sich nicht der Protektion der zwischen Privatwirtschaft, CSU und Behörden gebildeten Seilschaften versichern kann (ohne die geht in Bayern garnichts), steht auf verlorenem Posten.
    Ottfried Fischer hat es exakt erkannt:
    Korruption ist in Bayern kein Straftatbestand, sondern Teil der Brauchtumspflege.

    Gruß A. John

  12. Reinard Schmitz sprach

    Edmund Stoiber… und seine CSU sind EIN Beispiel, natürlich ist es in den anderen Parteien nicht viel anders. Wenn zB. in der SPD ein Mädel meutert, da tritt der Vorsitzende ab (und wird Vizekanzler…). Es ist ein Anfang in der CSU, ich fürchte, sie wird scheitern gegen die Mannsbilder, die schneidige Bikerin. Aber dass diese Provokation in der Weisswurstrepublik hochkommt, ist interessant. Die eigentlichen Königsmörder feixen im Hintergrund. Mal sehen, wer sich zuesrt nach vorne traut…

  13. hanneken sprach

    Ich kann auch nicht umhin, der Dame alles Gute zu wünschen. Der Ruf nach einem Parteiausschluss hat doch bewiesen, dass die CSU noch undemokratischer ist als die anderen Parteien, die auch nicht viel von Demokratie halten. Die Rechten allerdings sollen noch schlimmer sein.
    Ob es tatsächlich das Ende von Stoiber ist, wird sich zeigen. Ich denke, die Frau Pauli wird ihn kaum vom Thron stürzen können, dazu ist er zu tief verwurzelt. Aber es könnte ein Tropfen mehr sein, der das Fass zum Überlaufen bringt. Die CSU ist ja eh äußerst verärgert über Stoibers eigenartiges Verhalten.

    Übrigens, Marcel: das “schöne” bei “schönen Fürther Landrätin” häte ich mir ganz ordentlich verkniffen, das klingt doch sehr BILDhaft und machistisch. Oder würdest du das bei attraktiven Politikern (m) auch schreiben?

  14. Mein Parteibuch sprach

    @Mario Hanneken
    Klar würde ich auch Politiker schön schreiben, warum denn nicht? Allerdings würde ich dem schönen Ole von Beust beispielsweise nicht auch gleich noch bescheinigen, besonders clever oder mutig zu sein. ;-)

  15. Anonymus sprach

    Ja, sie sieht schon gut aus - aber was ich nicht nett finde, ist dass sie ihr Töchterchen damals in ausgerechnet in der “Zone” zur Adoption freigegeben hat. Schon verblüffend, diese Ähnlichkeit:

    http://www.juli...sub_right_2.jpg

    Und aus Rache ist das Julchen dann zur PDS gegangen. So kann´s gehen;-)

  16. Flitschefinger sprach

    Tja, Herr Bartels, nun ziehen Sie über Stoiber her. Seit Tagen warte ich auf eine Meinung von Ihnen über Kurt Beck? Schiss? fyi: bin parteilos.

  17. Franz-Josef Hanke sprach

    Hallo,
    auch ich finde es Klasse, wie Gabriele Pauli dem Stammel-Ede zeigt, wo der Barthels den Most holt.
    Entschuldige das Wortspiel, Marcel, aber es bot sich hier geradezu an!
    Demokratur a la Edmund Stoiber ist übrigens kein bayerisches Privileg. Hier in Marburg erleben wir zur Zeit die Ausläufer der Verstrickung - nein, natürlich Freundschaft! - eines gewissen Dr. Reinfried Pohl mit einem gewissen Dr. Helmut Kohl. Wer waren noch dessen “Spender”?
    Jedenfalls hat Pohl wohl überlegt, wie er die Stadt Marburg dazu bewegen könnte, ihn zum Ehrenbürger zu ernennen. Natürlich hat er nie damit gedroht, seine sechs Millionen Euro Gewerbesteuer pro Jahr aus Marburg irgendwo anders hin zu bewegen!
    Bei der Feier am 15. Dezember 2006 saßen Pohls Freunde in der ersten Reihe: Alt-Bundeskanzler dr. Helmut Kohl, Ex-Finanzminister Dr. Theo Weigel, Ex-Kanzleramtsminister und nun DVAG-Geschäftsführer Dr. Friedrich Bohl und der Fußball-Trainer Otto Rehhagel.
    Die Abkürzung “DVAG” steht übrigens für die Deutsche Vermögensbratung AG des Dr. Reinfried Pohl. Der Bund der Versicherten brandmarkt sie als “Deutschlands größte Drückerkolonne”. Und ehemalige Beschäftigte tragen akribisch zusammen, wo die DVAG Angriffspunkte hat. Ihre Internet-Präsenz www.exdvag.de ist richtig lesenswert.
    kurz und schlecht: “Omnia Roma venalia sunt”, schrieb vor etwa 2000 Jahren ein gewisser Sallust. In Rom sind alle käuflich. Die Stadt Marburg ist für 6 Millionen Euro Gewerbesteuer und ein paar Spenden bereit gewesen, zum fünften Mal seit 1923 jemandem die Ehrenbürgerschaft anzutragen.
    Inwieweit der Bau eines Großbordells mit dieser Geschichte zusammenhängt, bedarf weiterer recherche. Böse Menschen meinen, P. benötige es und seine Mitarbeiterinnen mitunter für seinen Freund K., wenn der ihn in seinem Luxus-Hotel am Rosenpark beehrt. Aber das sind alles nur böse Verleumdungen!
    Jedenfalls scheint das Denken in derartigen Kategorien bei Politikerns nicht unüblich zu sein. Da lag es doch nahe, auch der Gabriele Pauli irgendwelche Männer-Geschichten zu unterstellen. Man erinnere sich nur an Franz-Josef Straußens Frauen-Geschichten!
    Ich wünsche ihr jedenfalls viel Erfolg!
    fjh

  18. Frank sprach

    @Anonymus
    Deine Behauptungen sind falsch! ;)

  19. Frankenblog Nürnberg sprach

    So schön es auch ist, die Front zwischen Franken und Bayern über die Grenzen des Bundeslandes hinaus bekannt zu machen, so belanglos sollte es aber auch sein, woher ein Bespitzelter Mensch in einer Demokratie stammt, oder?

    Is verweise nur hierauf: “Die Angst der CSU vor der Demokratie”
    hier: http://www.stoi...demokratie.html

  20. Anonymus sprach

    @Frank
    Ach nee?!

  21. 37.6-Blog sprach

    Lieber Herr Doktor Stoiber, halten Sie durch! Bitte!!!

    So sehr ich auch den erfrischenden Auftritt von Landrätin Gabriele Pauli (CSU) zu schätzen weiß. Aber an einem politischen Schwergewicht wie Edmund Stoiber (auch CSU) wird sich Frau Pauli übernehmen. Oder meint wirklich jemand, die blauäugige Gab…

  22. chris k. sprach

    Natürlich wissen die hier diskutierenden Sozialdemokraten ganz genau, daß Frau Pauli bei der Bayernwahl als Spitzenkandidaten überhaupt keine Chance hätte. Darin liegt wohl gerade der Reiz dieses Gedankens, andere Gründe scheinen mir vorgeschoben. Ähnliches passierte ja schon bei Angela Merkel und deren innerparteilicher Wahlkampftour auf den berüchtigten “Regionalkonferenzen”. Es ist ja legitim, daß die “Sozen” und die linke Presse ein Interesse an einer weichen CDU mit schwachen Spitzenpolitikern haben. So wie ja jetzt auch die Union den Wettstreit mit der SPD sucht, wer denn die sozialere Kraft sei, während ihr konservatives Profil kaum noch wahrnehmbar ist. Das sollte man dann aber auch so benennen oder zumindest nicht das krasse Gegenteil behaupten.

  23. Franz-Josef Hanke sprach

    Hallo,
    ich empffinde Edmund Stoiber nicht als stark, sondern nur als autoritären Schwächling. Man erinnere sich an seine früheren Verhaltensweisen im Umgang mit Kontrahenten und Kritikern!
    Einen Verweis darauf habe ich in jenen Text über den Hacker Schäuble eingefügt, dessen URL ich gestern falsch angegeben hatte: www.hu-marburg.de/homepage/debatte/info.php?id=189!
    Gabriele Pauli halte ich für eine kluge Strategin. Dennoch mag man bezweifeln, dass sie gegen die altväterliche Männer-Riege der bayerischen CSU Chancen hätte. Doch die bayerischen Mannsbilder sind ja nur etwa die Hälfte der wählerschaft. Vielleicht stimmt ja die weibliche Hälfte für die Frau?
    Und wenn dann auch noch das alte Bonmot stimmt, dass manche Männer besser gucken als denken können, dann könnte vielleicht auch noch mehr als die Mehrheit der CSU-Mitglieder auf Paulis Vorschlag einer Urwahl eingehen!
    Warum sonst fürchtet Erpresser-Ede diesen Vorschlag so sehr!
    Ach ja, wer ist “Erpresser-Ede”? Das ist bestimmt nicht der ehrenwerte Herr Ministerpräsident dr. Edmund Stoiber, denn der ist ja ein lupenreiner demokrat, wie er im Buche steht, der sich immer an Absprachen in Koalitionsrunden hält und niemals einer Dame zu nahe träte!
    Und noch etwas: Ich bin kein Mitglied irgendeiner Partei, sondern nur der Humanistischen Union Marburg. Ich gehöre keinesfalls zu den kritisierten “Sozen”.
    Aber ich finde gelebte Demokratie a la Pauli besser als die derzeitige Demokratur nach dem Motto: “Parlament, friss oder stirb!”
    Allen Leserinnen und Lesern des “Parteibuchs” wünsche ich ein gutes Neues Jahr!
    fjh

  24. Commie sprach

    @37.6-Blog
    “Lieber Herr Doktor Stoiber, halten Sie durch! Bitte!!!”
    Dem kann ich entschiedener politischer Gegner der CSU nur zustimmen: Stoiber muss durchhalten, damit dieser Haufen nicht doch noch im 21. Jahrhundert ankommt.

  25. ProblemBär sprach

    Gerade die Forderung nach einem Parteiausschluß der Pauli zeigt doch, wie beschränkt manche in der CSU sind. Statt sich mit dem Gegner auseinanderzusetzen, soll er mundtot gemacht werden. Glück und Schnappauf beweisen da mehr Grips. Denn ein Ausschluß von Pauli würde beweisen, dass es keine wirkliche Demokratie in der CSU gibt und sie würde als moralische Siegerin aus dme Rennen gehen. Eine Wiederwahl als Landrätin für (z.B. die “Freien Wähler”) wäre sicher. Außerdem wird Stoiber das einmal mehr aussitzen können, falls nicht (und das wäre für mich die einzige Option) Beckstein gegen ihn antritt.

  26. Umlandt Gerhard sprach

    Showdown in Bayern: Gabriele Pauli vs Edmund Stoiber

    Zu diesem Beitrag kann ich mich kurz fassen: diese politische Analyse ist trefflich! So gekonnt und stimmig liest man das auch bei kompetenten Journalisten selten.
    Dranbleiben!

  27. xfred sprach

    Das Kasperl-Theater geht weiter:
    siehe:
    http://www.sued...ikel/856/96760/

    und das Echo aus fränkischen Gefilden
    siehe:
    http://www.sued...ikel/862/96766/

    Die Parteispitze sollte sich langsam Gedanken machen:

    Wer auf dem Berg sich nur im Kreise dreht, manchmal einen Krater schafft.

    Schön zu sehen der Lauf der Zeit, bald dann ein großes Stadion entsteht.

    Die Schau-Kämpfe sind eröffnet.

  28. Frankenblog! Freiheit für Franken! Frei statt Bayern! www.bayern-wolln-mer.net sprach

    […] mein-parteibuch.de war der Meinung, dass Revolution sei und die deutsche Blogosphäre sie verpennt. Dem ist nicht so, denn ich blogge ja schon seit einiger Zeit (Pauli-Gate) darüber und der Rest der Blogger zwischen Flensburg und Garmisch wünscht sich völlig unpolitisch, dass uns „Äh-Äh-Stotter-Stoiber“ noch lange erhalten bleibt und weiter was vom Hauptbahnhof und dem Transrapid erzählt – stoibaer.de überlegt sogar schon die Umbenennung auf beckenstein.de! […]

  29. Erich Scheu sprach

    Frau Pauli sollte sich da zurücknehmen. Ihre Attacken werte ich als egoistisch und leztlich destruktiv. Sie sucht förmlich nach jedem Stein den sie Stoiber an den Kopf werfen kann. Damit ist klar: Sie möchte sich im Grunde nur politisch profilieren !

  30. Mein Parteibuch sprach

    @Erich
    Das sehe ich anders. Gabriele Pauli sollte Edmund Stoiber alles vor den Latz knallen, was er falsch macht. Und das nach Möglichkeit solange, bis Edmund sich entweder für sein Fehlverhalten entschuldigt oder die Sache ausgefochten ist. Würde sie sich nicht so geschickt wehren, hätte das übliche Team um Edmund Stoiber Gabriele Pauli schon längst an die Wand genagelt.

    Dass sie sich nicht an die Wand nageln lässt, kann man ihr wahrlich nicht zum Vorwurf machen. Es ist Edmund Stoiber, der sein Verhalten ändern muss, um den Streit zu beenden.

  31. Mein Parteibuch » Liebfrauenunion - Stoiber am Ende? sprach

    […] Nachdem Gabriele Pauli sehr zum Missfallen von Edmund Stoiber ein bisschen freie Meinungsäuerung mit einem Blog und einem Forum in die CSU gebracht hat, hat Edmund Stoiber nach der blinden Spitzel-Attacke gegen Gabriele Pauli vergeblich versucht, sich mit Michael Höhenberger als schmerzhaftem Bauernopfer aus der Affäre zu ziehen. Während die Blogosphäre bis auf wenige Ausnahmen die Revolte in Bayern verpennt hat, haben Politiker und Zeitungen rund um Nürnberg dafür gesorgt, dass aus der Spitzel-Affäre von Edmund Stoiber ein regionalpatriotischer Showdown Franken gegen Bayern wurde. […]

  32. Erwin Köhler sprach

    Der Fisch stinkt vom Kopf, sagt eine alte Volksweisheit. So einfach erscheint es mir im Falle „Pauligate“ allerdings nicht. Nach meinen langjährigen persönlichen Erfahrungen und weiteren Beobachtungen ist Edmund Stoiber „nur“ das Produkt der in allen Organisationsebenen der CSU auffällig gewordenen Abwehr unliebsamer Meinungsträger. Die Versuche, vermeintlich politische Gegner mundtot zu machen, sind leider in der Kommunalpolitik genau so gang und gäbe wie in den übergeordneten Ebenen. Menschliche Schwächen zu manipulieren ist halt einfacher als sachlich fundierte Argumentation.
    Dabei war gerade auch für mich die CSU einmal der strahlende Hoffnungsträger in Bezug auf Offenheit und Menschenwürde. Darüber sollten diejenigen einmal nachdenken, die jetzt nur Parteidisziplin und Geschlossenheit predigen.
    Statt sie von der Partei auszuschließen, möchte ich Frau Pauli ermuntern, sich an die Spitze einer Erneuerungsbewegung in allen Ebenen der CSU zu setzten. Denn ein gesunder Körper ist die Basis für einen gesunden Geist.

  33. Beamter aus Niederbayern sprach

    Respekt vor Frau Pauli’s Mut!

    Auch wenn Sie zum Untergang verdammt ist, gebührt ihr großer Respekt, sich gegen die unfehlbare, bayerische Dreifaltigkeit aufzulehnen!

    Persönliche Profilierung hin oder her: Frau Pauli hat Stoiber die Stirn geboten!
    Sie spricht aus, was viele ältere und junge Menschen denken. Stoiber ist ausgelutscht, es fehlt ihm an Realitätsbewußtsein.

    Stoiber hat für Bayern viel getan. Doch jetzt muß es genug sein. Stoiber ist im Pensionsalter, es geht auch ohne ihn. Doch er hat das gleiche Problem, wie jede andere Führungskraft: er kann und will MACHT nicht abgeben. Ein jüngerer Nachfolger wurde von der “alten Garde” bewußt nicht aufgebaut.

    Genau das ist das Problem: Stoiber ist bereits zu lange an der Macht!

    Sicher, seit 45 Jahre gehts uns mit der CSU in Bayern gut.
    Dennoch: Alleinherrschaft mit absoluter Mehrheit kann nicht wirklich Demokratie bedeuten und ist äußerst bedenklich.

    Fazit:
    Ich selbst werde 2008 NICHT mehr CSU wählen.

    Wer Kindernachwuchs fördern möchte, der kann nicht Eltern als Beamte im unteren Einkommensbereich für 42 Stunden pro Woche zum Dienst schicken. Gerechnet Wegezeiten bleibt keine Zeit mehr für “mehr Familie” und Familienleben.

    Deshalb: meine Stimme nicht mehr für die CSU! Stoiber muß gehen.
    Doch er soll es in Ehren und nicht jeden Strohhalm seiner Unfehlbarkeit klammern.

  34. Mein Parteibuch » Alois Glück auf der Suche nach Radio Transparency sprach

    […] Alois Glück ist unglücklich darüber, dass Radio Transparency es heute gewagt hat, ein gefälschtes Interview mit Alois Glück in Umlauf zu bringen. Vor einigen Tagen wurde im Parteibuch Forum ein Artikel von Radio Transparency mit dem Titel Stoiber und die Frauen gepostet, der sich auf die Unterstützung von Edmund Stoiber durch die Liebfrauenunion bezog, und nun hat man sich beim Landtagspräsidenten so gedacht, dass ich ihm vielleicht sagen würde, wer das Radio Transparency zum Showdown von Gabriele Pauli und Edmund Stoiber macht. Na sowas! […]

  35. Jabberwocky sprach

    Würde es mehr so ehrliche Politikerinnen wie Pauli in der CSU geben, die mal aussprechen, was die Basis denkt, würd ich mir glatt überlegen, bei der nächsten Wahl CSU zu wählen, in Richtung links ist eh nichts mehr geboten.

  36. Frankenblog über Pauli-Gate sprach

    Da kann ich Jabberwocky nur Recht geben!!

    Bei Stiober denk ich immer an filzgeschichten.de!

  37. merlin sprach

    Diesmal ist die Politik mit Gabriele Pauli und Edmund Stoiber wohl endgültig auf dem untersten Niveau angelangt:

    Daher sollten “wir” jetzt die Gelegenheit nutzen, endgültig alle Politiker und “Schwatzbuden” abzuschaffen.

    Denn jeder Tag mehr heisst ein Tag mehr, wo Politiker “unsere” Steuergelder auf Parties und in “Schwatzbuden” verfurzen…

    Und dann lasst “uns” schleunigst wieder höhere Niveaus erklimmen…

  38. Mein Parteibuch » E-Mail an Edmund Stoiber und seine Freunde in der Spitze der CSU sprach

    […] Mir ist mal wieder eine offene E-Mail von Radio Transparency zum Showdown zwischen Gabriele Pauli und Edmund Stoiber zugespielt worden. […]

  39. 24stunden.de sprach

    Bayrisches Drama in x Aufzügen

    Das politische Drama um den bayrischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Edmund Stoiber scheint kein Ende finden zu wollen. Dabei scheint eigentlich gar nicht so klar, wann denn der Mehrakter um den Niedergang des bayrischen Sonnenkönigs Ludwi…

  40. Mein Parteibuch » Schimpf und Schande - Schmutzkampagne gegen Horst Seehofer sprach

    […] Der zeitliche Zusammenhang des Showdown zwischen Gabriele Pauli und Edmund Stoiber zu der Enthüllung aus dem Privatleben von Horst Seehofer ist mehr als auffällig. Der Verdacht liegt nahe, dass da jemand aus der Politik sein Schmutz-Dossier geöffnet hat und versucht, Horst Seehofer mit intimen Details aus dem Privatleben zu diskreditieren, so dass er den Job als Parteivorsitzender der CSU nicht bekommt. Welcher Politiker könnte das getan haben? […]

  41. Reinard Schmitz sprach

    Na also, es geht doch: http://blog.hr-...hmitz.de/?p=528

  42. Achim Schulze sprach

    Na bitte, nun hat es Frau Pauli geschafft, der Stoiber ist weg und schon bemüht sich das dammische Weibsbuild um einen Vorstandsposten!
    Was bleibt ist das was auszuspionieren war Alkoholprobleme und Rummhammeln mit Männern.
    Dieser unbefriedigte Frauenkörper (geschieden und in Trennung lebend) in diesem Alter, womöglich noch in den hormongestörten Wechseljahren zeigt nun den wahren Charakter. Ungezügelte Machtgier!
    Da habe ich kein Verständnis dafür. Bestimmt will sie unter Beckstein (auch Franke) noch Ministerin werden, ich werde mich um ihren Landratsposten bewerben, so oder so!
    Als Spiegel oder Focus-Redakteur würde ich Frau Pauli mal “beschatten” lassen, das Ergebnis liegt auf der Hand: EDEKA, Ende der Karriere! Und das für Alles, siehe Ihre Promotion, da wollte Sie wohl was umsetzen davon, …lach!
    Ich habe nix gegen Beckstein, im Gegenteil und der Huber muß den restlichen Teil von Bayern integrieren, das ist ein ausgewogenes Konzept. Die Affäre von Seehofer ist tragisch. Am Besten der Glos wird Generalsekretär, dann ist alles eingebunden! Franz-Josef kann weiter ruhig Schlafen!

  43. Reinard Schmitz sprach

    > Dieser unbefriedigte Frauenkörper (geschieden und in Trennung lebend) in diesem Alter, womöglich noch in den hormongestörten Wechseljahren zeigt nun den wahren Charakter. Ungezügelte Machtgier!

    Da hatte Herr Achim Schulze wohl eine schlechte Nacht von Sa auf So - Solche Beiträge haben wohl hier nix zu suchen, oder liegt das Hirn jetzt unterhalb des Bauchnabels (von Kommentatoren!).

  44. Achim Schulze sprach

    Schade Herr Schmitz, das Sie blind durch die Gegend laufen oder ein persönlicher Freund von Frau Dr. Pauli sind, aber die Wahrheit hat hier schon etwas zu suchen, oder? Warum ist sie denn zum Privatleben angeblich ausgehorcht worden?
    Da ist was dran, sonst macht das doch keiner. EDEKA steht vor der Tür! Oder glauben Sie, das die aufgibt, bevor sie Bundespräsidentin ist? lacb…
    Ihr Kommentar hat jedenfalls mit Hirn nichts mehr zu tun!

  45. Reinard Schmitz sprach

    > Schade Herr Schmitz, das Sie blind durch die Gegend laufen…

    Schmontz - Ende der Durchsage. Und trotzdem: Schreiben Sie weiter, wenn’s Ihnen gut tut. Muss dann wohl ertragen werden.

  46. Mein Parteibuch sprach

    @Achim
    Lach, die Parodie ist wirklich klasse. So in etwa stelle ich mir das vor, wie nun die CSU-Spitze versucht, Argumente zu finden, dass sie weiter an der Macht bleiben.

    Ich glaube, die haben die Hosen gestrichen voll, weil, wenn Kanada den Karlheinz Schreiber rauswirft, sie Angst haben, dass der singt und es für sie dann Stadelheim statt Staatskanzlei gibt.

    Da wäre es natürlich schon wichtig, dass da die richtigen Leute an der Macht sind, die dafür sorgen können, dass der Schreiber von Strafe verschont wird, wenn er die Klappe hält…

  47. A. John sprach

    @ 44: aber die Wahrheit hat hier schon etwas zu suchen, oder?
    Bestimmt ist sie auch Scientologin, wenn nicht schlimmeres. Mit Sicherheit wurde sie auf die Bayerische Staatsregierung angesetzt, um nach deren Sturz die Weltrevolution vorzubereiten.
    Ein fränkisches Landratsamt ist dafür die ideale Ausgangsbasis.
    Sie hat wohl auch ein (natürlich unkeusches) Verhältnis zum Antichristen den sie mit Unmengen fränkischem Boxbeutel gefügig macht, auf das er ihr die Herrschaft über alles Irdische verschaffe.
    Das ist Armageddon, das Ende der Welt steht bevor!

  48. Achim Schulze sprach

    @46
    Danke für Deine Zustimmung, es ist wirklich unglaublich, wie so eine kleine Landrätin aus Bayern eine Bananenrepublik macht und dann noch denkt, sie sei die Chicita …lach

  49. Achim Schulze sprach

    @47
    Das schöne ist doch, Frau Dr. Pauli hat Dreck am Stecken.
    Nun versucht sie die Flucht nach Vorne und will stellvertretende Landesvorsitzende werden und hofft genauso geschützt zu sein, wie die anderen Spezis!
    Das klappt aber nicht, der “Exclusive Club” besteht nur aus Männern. Vielleicht tritt sie lieber zur SPD über und lässt sich von Frau Schmidt beraten…lach.
    Es ist noch nicht Armageddon, es ist erst das Ende von Frau Pauli, das man genüsslich in der Ergoliege mit einem Longdrink in der Hand erwarten darf!

  50. Kirchmaier sprach

    GOTT SEI DANK IST DER BAYRISCHE WÄHLER KLÜGER!!!!

    GÜNTER BECKSTEIN WIRD SICHER MIT 50%
    PLUS X 2008
    GEWÄHLT

    UND DAS IST GUT SO

  51. Mein Parteibuch sprach

    @Achim
    Oh, Du scheinst es wirklich ernst zu meinen. Das, was Du da schreibst, passt prima ins Mobbing-Konzept der CSU-Spitze. Nur, wer wird schon so dämlich sein, zu glaube, dass Gabriele Pauli “Dreck am Stecken” hat, wie Du ebenso pauschal wie beleglos feige aus der Anonymität heraus schreibst. Gäbe es da was wissenswertes, dann wäre anzunehmen, dass die CSU-Spitze in den letzten Wochen dafür gesorgt hätte, dass das auf Seite 1 der Bild Zeitung gestanden hätte. Wie das geht, kann ja nun jeder im Fall Seehofer nachvollziehen.

    @Kirchmaier
    Wolltest Du uns durch die unhöfliche Großschreibung offenbaren, dass dein Niveau und das anderer CSU-Wähler in etwa mit dem einiger Grup Tekkan Fans vergleichbar ist?

    @Achim und Kirchmaier
    Euer ungeschickter Versuch, hier anonym Gabriele Pauli schlecht zu reden, ist reichlich durchschaubar. Würde mich nicht wundern, wenn ihr nur eine Person seid, die morgen wieder direkt in der Staatskanzlei ihren Job macht.

  52. Achim Schulze sprach

    Herrlich der langanhaltende Beifall für Frau Dr. Pauli in der CSU Spitze, nachdem Herr Goppel so nett zu Ihr gesprochen hatte.
    Die neue Steigerungsform für “Wahn” in Bayern laut aktuell:
    Wahn, Größenwahn, Pauli! Auch eine nette Art Frau Dr. Pauli zu ehren.

  53. Achim Schulze sprach

    Nun hat das Frauentribunal bei Frau Maischberger in der ARD stattgefunden. Frau Dr. Pauli musste sich mehrmals selbst von Alice Schwarzer wegen ihrer Haarfarbe angreifen lassen. Mein Kommentar:

    In Fürth sind extra Fußgängerampeln installiert worden, damit Frau Pauli über die Straße kommt, im Mittelalter gab’s das nicht, da war auf der Straße immer ein brennender Holzhaufen.

    Und nun noch was von der ländlichen Bevölkerung im Kreis Fürth:
    “Sowas stellen wir uns ins Feld, damit die Vögel nicht an die Saat gehen”.

    Ich habe mich auch erkundigt ob es bei Weight Watchers Kurse für unterernährte Klappergestelle wie S. Christiannsen und Pauli gibt, leider Fehlanzeige!

    Bleibt unser Hoffnungsträger Goppel im CSU Präsidium hoffentlich erfolgreich und mit Beckstein ist ja Franken ausreichend repräsentiert, oder?

  54. sigi sprach

    finde das Frau Dr. Pauli hervorragende Politik betreibt und Sie kann sich gekonnt in Szene setzen…… “Avenue”

  55. Achim Schulze sprach

    Pauli ist am Ende!
    Sie gibt ihren Landratsposten auf und die CSU erklärt die Aktion Pauli für beendet.
    Wer sich selbst richtet ist es nicht “der Ehre wert” rausgeschmissen zu werden.
    Der Name EdeKa, so habe ich es ihr persönlich vorher schon mitgeteilt. bekommt eine neue Bedeutung.
    Und so ist es gekommen: “Ende der Karriere”.
    Und Herr Stiegler hat keine Mitstreiterin mehr in Bayern.
    Blinde Geltungssucht bringt im politischen Geschäft Garnichts!

  56. gilla sprach

    Was für IRRE Typen schreiben denn hier? Das die hohen Herren aus den unerträglichen Seilschaften mal einen bayerisch-rustikalen Arschtritt bekommen, ist schon seit Strass überfällig. Ich hoffe, es gibt noch ein paar gescheite CSUler, die noch in niemendes Arsch stecken und ein bischen Mut haben.

  57. Nachtschatten sprach

    Eine Klassefrau, intelligent, schön und sexy, mit Stil und Niveau - nicht zu vergleichen mit einer - DER ckermärkischen Prsswurst, ich wünsch ihr dass sie es der bayrischen Altherrenriege mal so richtig zeigt ! Weiter so Gabi

  58. ONwebCHECK sprach

    Klar ist vieles umstritten, was Frau Gabriele Pauli von sich gibt. Etwas Zündstoff darf es ja sein und eigene PR :) Aber ehrlich - warum nicht auch neue Wege gehen, frische Ideen bringen und diskutieren, auch wenn es einigen wohl gegen den Strich geht. Vielleicht sieht aber auch die “junge” Politikerin auch einfach zu gut aus.

  59. mein-parteibuch.com » “Entsetzliche Oberflächlichkeit” auch in religiösen Fragen sprach

    […] der gestrigen Springer-Postille “Die Welt” beispielsweise darf der in Folge des Showdowns mit Gabriele Pauli gerade nach Europa entsorgte Noch-Parteichef Edmund Stoiber im Artikel “Gabriele Paulis […]

  60. Manfred Follmann sprach

    Mit ihrem Beitrag zur “siebenjähriger Ehe” hat sie sich nun in der christlichen Partei disqualifiziert. Sie passt besser zu den Konsorten Fischer und Schröder, die ihre Ehefrauen wechseln wie die Hemden.Hoffentlich wird Bayern von ihr verschont! Die Moral in Deutschland liegt eh am Boden.

  61. Redaktion sprach

    @Manfred
    Vielleicht sind die Bayern ja gar nicht so hinterwäldlerisch wie Du das glaubst.

  62. Uschi sprach

    Wenn jemand in Treue zu seinem Wort und seiner Verantwortung für seine Familie steht findet Frau Pauli also hinterwäldlerisch. Wer will also noch Kinder zur Welt bringen wenn für dieselben schon Armut vorprogrammiert ist. Väter bzw. Mütter drücken sich vor Verantwortung und zahlen nur das Mindeste um den Kindern ein menschenwürdiges Leben zu gewährleisten.

  63. Redaktion sprach

    @Uschi
    Nö, der lustige Vorschlag aus dem politischen Kabarett zeugt von Humor. Und mal ehrlich, wenn ein Paar “in Treue zu seinem Wort und seiner Verantwortung für seine Familie” steht, dann bliebe ohnehin alles beim alten, denn es dürfte dann mit der Verlängerung der Ehe nach sieben Jahren ja eigentlich keine Probleme geben.

    Trotzdem hat der Vorschlag tatsächlich eine Wirkung, denn die unkultivierten wütenden Reaktionen auf den kabarettistischen Vorschlag offenbaren das problem mit der humorlosen, kritikunfähigen und hinterwäldlerischen in großen Teilen der CSU-Führung.

  64. Anonymous sprach

    Ich finde Gabriele Pauli einfach super. Ich wünsche ihr politisch und menschlich alles alles gute.

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