Mobbing halte ich für eines der schwerwiegendsten und am wenigsten greifbare Probleme unserer Zeit. Greifbar ist das Problem meist erst dann, wenn die Gemobbten durch das Mobbing so schwer krank geworden sind, dass sie nicht mehr arbeitsfähig sind. Harald Bulling möchte mit der Schaffung der Position des Mobbingbeauftragten eine Idee anstoßen, die ich sehr begrüße.
Ich denke, ein Mobbing-Beauftragter könnte im Auftrag der Parlamente Mobbingfällen nachgehen, einen Mobbing-Bericht veröffentlichen, in dem die Situation geschildert wird und der Politik Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Die Schaffung der Stelle von Mobbing-Beauftragten auf andes-, Bundes- und Europa-Ebene wäre eine vergleichsweise preisgünstige Variante des Kampfes gegen Mobbing, würde im Vergleich zu Gesetzen wie dem AGG dem Missbrauch nicht neue Türen öffnen, könnte aber, wenn die Stelle richtig besetzt ist, sehr effektiv sein.
Nachfolgend findet sich ein Aufruf von Harald Bulling zur Schaffung eines Beauftragten für Mobbingfälle auf europäisvcher Ebene.
Europabeauftragter für Mobbingfälle!
Nach dem Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik ist „die Würde des Menschen … unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“. Doch Millionen von Mobbingopfer und hunderten von Toten durch eigene Hand wird diese Würde durch den Mob Jahr für Jahr mit Füssen getreten. Die Mobber missachten sowohl die Würde des Menschen, als auch das in der Europäischen Menschenrechtskonvention in Artikel 3 verankerte Verbot „unmenschlicher oder erniedrigender…Behandlung“ denen kein Mensch „unterworfen werden“ darf. Doch Mobbing ist ja gerade wohl einer der schlimmsten Formen von Unmenschlichkeit. Leider begreifen oder wollen unsere Politiker dieses Problem aus wirtschaftlichen Interessen heraus nicht wahrnehmen. Daher die bitte an das Europaparlament, einen Mobbing-Beauftragten zu benennen, der in einem vierteljährlichen Mobbing-Report die Missstände in den einzelnen europäischen Staaten aufzuzeigen hat und dem Europarlament die ungeschminkte Wahrheit mitteilt. Wie viele Mobbing-Opfer gibt es in jedem Land? Wie viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden durch Mobbing krank und wie hoch sind die Kosten für die Allgemeinheit dadurch? Wie viele abhängig Beschäftigte müssen durch Mobbing verursachte Gesundheitsschäden in denen vorzeitigen Ruhestand gehen? Wie hoch sind auch hier die Kosten für die Allgemeinheit? Welche Grundrechte und Gesetze werden durch Mobbing in den einzelnen Ländern missachtet?
Unterstützen Sie bitte mit dem Mobbing-Beauftragten den Kampf für eine soziale, demokratische und gesundheitsfördernde Arbeitswelt in Europa.
Weitere Informationen und Gesprächsmöglichkeiten zum Thema Mobbing finden sich in Blog, Forum und Wiki beim Mobbing-Gegner.
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Prima, danke. Es stimmt der Harald, aber auch Hajo und Jörg haben gute Ideen.
Nur mir geht vieles einfach zu langsam. Verzeihung an dieser Stelle. Häufig schieße ich mit meinen Ambitionen über das Ziel hinaus.
Heute ist wieder so ein Tag
Allen Lesern und Machern des Parteibuchs vielen Dank und Erfolg für das NEUE JAHR!
Über Jahre wurde ich im Berufsleben als heute 36jähriger aufgrund fehlender Akzeptanz bei meinem öffentlichen Arbeitgeber als Mehrfachbehinderter massiv gemobbt. Am Ende ist mir nach einem Arbeitsunfall nichts geblieben, hat mein Arbeitgeber sowohl den Arbeitsunfall als auch mich als Behinderten trotz anerkannter Behinderungen verleugnet. Bei Nichts in Deutschland, von Sozialvereinen bis Gerichten und Bezirksregierung bis Sozialausschüssen von Bund und Ländern bekam ich Gehör, da einfach den Behauptungen meines Arbeitgeber geglaubt wurde und ein Mensch nicht wirklich mehr etwas zählt.
Und am Ende, am Ende eines erbärmlichen Arbeitslebens, wobei es nicht einmal eine Arbeitsplatzbeschreibung gab, musste ich für die Rente kämpfen und mit dem Wenigen dann in Rente gehen.
Am Boden heute total zerstört, habe ich vieles vieles verloren. Familie oder auch nur Freude und Kollegen Fehlanzeige!
In Erinnerung an die Stadt Aschaffenburg und das Oberbürgermeisteramt, dessen Mitarbeiter nun einmal keine ehrlichen und gewissenhaften Menschen wollten.
Wie soll ein (!) europäischer Mobbing-Beauftragter die ungeschminkte Wahrheit ermitteln? - Am schlimmsten wird doch gerade in kleineren Betrieben gemobbt, wo es noch nicht mal Betriebsräte gibt.
Ob europäischer Mobbing-Beauftragter oder Mobbing-Beauftrager des Bundes oder der Länder, oder auch so selbsternannte Mediatoren im WWW. Jeder ist sich selbst der Nächste. Da nützen auch Betriebsräte nichts, wobei viele Betriebsräte einfach gleich mitgekauft werden. Zwar sind Betriebsräte oftmals auch Gewerkschaftler, und natürlich lehren Gewerkschaften, wie Betriebsräte Mobbing erkennen. Doch alles was man auf Lehrgängen gebrauchen kann, kann man auch missbrauchen. In meinem Fall beim öffentlichen Arbeitgeber, sass der Betriebsrat noch im Werksenat und ist regionaler Parteivorsitzender. Da hat man sowohl bei Gerichten, im Unternehmen als auch beim Oberbürgermeister keinerlei Rückendeckung, sondern ist als Mobbingopfer zum Abschuss freigegeben.
Fazit. Wo Leuten Ämter verliehen werden, da wird auch viel Missbrauch betrieben. Wie soll ein Mobbingbeauftragter, egal wo, gegen Mobbing ermitteln? Ich habe z.B. auch die Erfahrung machen müssen, dann werden gewisse Beauftragte mit Beschwerden übergangen, z.B. wie in meinem Fall auch die Landesschwerbehindertenbeauftragte von Bayern damals, eine Einflussnahme Ihrerseits dann später, wie sie selbst schrieb, beim Sozialausschuss beim Bay. Landtag gar nicht mehr möglich ist. Seltsam?! Als Arbeitnehmer, noch dazu behindert, erwartet man doch Hilfe!?
Ergebnis. Erst müssen sich noch viele andere Institutionen und Würdenträger ändern, ehe man einen EU-Mobbing-Beauftragten denken kann.
Hallo,
Ja ich muss Stefan Recht geben.-Ich habe ca. 70 Seiten Petitionen an das EP und an die EUKomm im Rahmen des EGV abgeschickt. Irgendwann werde ich Ganze mal Veröffentlichen, wobei ich sagen muss:
Ein demokratisches Gefüge, wie es das Grundgesetz und die Charta von Nizza vorspielt ist nichts weiter als ein Ablenkmanöver hinsichtlich schwerwiegender Menschenrechtsverletzungen in der deutschen Arbeitswelt bzw. im europäischen Raum.
Dies sollte sich m.E. unbedingt auf das Wählerverhalten auswirken; denn die Demokratie ist m.E. mehr als in Gefahr.
Vielleicht müssen unsere Politiker erst einmal lernen, einen Wahlsieg mit einer ca. 20 % igen Wahlbeteiligung zu rechtfertigen, bevor sie den Mund voller Versprechungen wiedereinmal - kurz vor der Wahl -voll nehmen.
Gruss
http://wiki.mob...ng/Nichtwaehler
Sorry vergessen !
Ein Verein Mobbing-Gegner ist eine gute Sache. Es sollte nur kein Mobber mit im Verein sein. So wie Harald Bulling, der mich, als seine ehemalige Kollegin mobbt, siehe diese Mail:
Betreff: Re: FW: gelesen
Von: Detlev Lengsfeld ins Adressbuch
An: Harald Bulling
Cc: daggi_90@web.de
Datum: 05.03.07 10:58:36 Uhr
Schrecklich wie wir alle leiden. lass uns einen strick nehmen
Am Sonntag, den 04.03.2007, 23:25 +0100 schrieb Harald Bulling:
> jetzt schicken sie ihre bettschwestern los die hatte ich schon mal auf dem hals, meine frau ist ausgeflippt, die kam bis in die wohnung. nun muss ich mir wieder diese selbstmorggeschichten anhören. bei der post scheint so ein besonderes klima zu herrschen. gespannt, wie sie drauf gekommen ist, du kriegst bald so ein paar tausend abfragen. ist gut für das ranking.
>
–
mfg
Detlev Lengsfeld
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homepage: http://mobbing-gegner.de
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handy: 0171/2833772
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Liebe Dagmar Krüger,
hätten Sie meinen 1 Kommentar gelesen hätten Sie ev. eine Ahnung wie ich “ticke” Mit Mobbing-Luschen und Jammern wird die Situation nicht besser. Für keinen! Da helfen keine Workshops. Mobbing ist bekannt, erforscht und ausreichend diskutiert. Nun gehört es bekämpft!
Mir gefallen Menschen, die auch wieder aufstehen und sich wehren.
Weichreden und spülen ist nicht so mein Ding. Wenn Mist da ist gehört dieser auf den Tisch. Und wie recht Harald mit der Einschätzung ihrer Person in Bezug auf das “Ranking” hatte sehen wir ja nun.
Danke für die Belebung dieses Beitrages! Sind Sie mit Herr M. verwandt?
macdet
– zuerst da war der Schrei –
Ich hatte ja schon mal was zu Umgangsformen unter Mobbingopfer und sozialen Umgang im Internet geschrieben. Werde das gerne nochmals nach Abschluss meines nächsten Prozeß beim LAG tun. Ich würde dich nun bitten, lieber Marcel, einfach darauf zu achten, dass nicht in Kommentaren Auszüge aus Mails veröffentlicht werden, die nicht vom “angeblichen Verfasser” abgesegnet sind. Sicherlich kenne ich das Problem “Cybermobbing” und dass der Verantwortliche einer “Webiste” immer mit dem Rücken an die Wand steht. Daher will ich zu den Ausführungen nicht mehr machen uns sagen, als dass was schon “macdet” passend formulierte : “Sind Sie mit Herrn M. verwandt?” Wir alle kennen das Problem in Berlin und die, die immer so gerne “Mobbingopfer” erneut angreifen. Mobbingopfer insbesondere, die sich mühsam den Qualen der von Stefan Jürgens und J. Hensel beschrieben formalen Rechtswege stellen und sich vor den Arbeitsgerichten wehren. Dass dann ” die Stalker” sich mit aller Vehemenz sich an die Ferse von Mobbingopfern heften, ist leider auch eine Erscheinung, mit der wir leben müssen. Bekannt ist uns ja Hr. M, dann hatte ich die Dame mit dem Wandelfieberberatungsclub und ihren diversen anderen Websites unter verschiedenen Vereinnamen im Maileingang, nun eben ein neuer Fall. Lasst uns einfach zur Tagesordnung übergehen, wer den Waldbrand bekämpft, der muss Flecken auf der weißen Weste rechnen. Man sollte eben nie eine Mail aus einem Spamfilter öffnen, besonders wenn dieser einem drei Jahre gute Dienste geleistet hat. Nobody is perfect!
Übrigens, fällt mir noch zu Waldbrand und Mobbing Witz ein: Wenn früher die Feuerwehr zu einem Waldbrand gerufen wurde, hat sie Straßen und Wege zuerstmal weiträumig gesperrt, damit niemand in Gefahr kam. Heute wird erstmal ein Schild aufgestellt: Bitte hier nicht Rauchen!
harald