Katze

Mein Parteibuch BlogNo Copyright - Kopieren erlaubt

Ein Internet-Tagebuch mit Katzenbildern

[Mission Statement] [Krieg ist illegal]

[International]   [Headlines]   [Forum]   [Wiki]   [Ticker]   [Mitmachen]

12. Dezember 2006

Offener Brief von Konstantin Meyl an seinen Kollegen Robert Hönl

von @ 3:39. abgelegt unter Informationszeitalter, Kriminalität, Medienmanipulation, Telekommunikation, Wissenschaft

Auch ich habe ich vor ein paar Wochen mit eher mäßigem Interesse einen Artikel bei Golem zur drahtlosen Stromübertragung per Induktion gelesen, in dem darüber berichtet wurde, dass Marin Soljacic vom MIT seine Arbeiten zur drahtlosen Stromübertragung am 14.11.2006 auf dem Industrial Physics Forum des American Institute of Physics vorgestellt hat.

Wie elektrisiert davon war ich erst gestern, als ich bemerkt habe, dass es bei drahtloser Energieübertragung auch um Elektrosmog und zu hoch festgesetzte Grenzwerte für die Strahlung von Sendern für den Mobilfunk und damit um sehr viel Geld, Politik, Lügen und Intrigen gehen könnte. Diese Idee kam mir, nachdem ich einen bemerkenswerten offenen Brief von Prof. Konstantin Meyl an seinen Kollegen Prof. Robert Hönl in die Finger bekommen habe:


- offener Brief -

Furtwangen, den 06.12.2006

Sehr geehrter Kollege Hönl,

wir hatten auf der Klausurtagung über die jüngst publizierten Erfolge des MIT zu meiner Forschung gesprochen. Hier ist der Link zu der Seite, die dokumentiert, wie das MIT den Traum von Tesla zur drahtlosen Energieübertragung realisiert: http://www.rle.mit.edu/default.htm

So weit wie das MIT heute war ich schon vor 5 Jahren gewesen. Da können Sie mal sehen, welchen Schaden Sie mit der ignoranten Haltung hier angerichtet haben, Schaden für mich und meine Forschung im Speziellen und Schaden für die Fakultät und die ganze Hochschule im Allgemeinen. Es war überfällig, dass Sie als Dekan ersetzt worden sind. Jahrelang hatten Sie und Herr Kühlke den Internetauftritt der Fakultät zur Verbreitung ihrer unwissenschaftlichen Meinungsmache missbraucht. Nach der Landung in Chicago auf Einladung der Argonne National Laboratories hat man mir mitgeteilt, dass ein gewisser Hönl hinter meinem Rücken bei der Universität von Chicago angerufen hatte, um zu erreichen, dass der öffentlich angekündigte Vortrag, zu dem ich eingeladen war, gestrichen werden sollte.

Mit Beleidigungen, Falschaussagen und der Verlegung meiner Forschungsarbeiten in den Bereich der Esoterik haben Sie zu verhindern getrachtet, dass ich den Erfolg für mich verbuchen kann, den jetzt das MIT vertreten durch Prof. Marin Soljacic und seinen Kollegen am 14. November 2006 auf dem Industrial Physics Forum des American Institute of Physics in San Francisco für sich in Anspruch nehmen. Ein Blick ins Internet macht deutlich, welche Spur der Demontage meiner Arbeiten Sie nach wie vor noch hinter sich herziehen. Sie haben meine Vorlesung schriftlich verboten und mich als Scharlatan hingestellt. Das Grundgesetz haben Sie mit Füssen getreten. Ich erwarte, dass Sie die Hochschule Furtwangen augenblicklich verlassen, bevor ich Sie wegen Mobbing und dem Verstoß gegen die Freiheit von Forschung und Lehre zur Rechenschaft ziehen lasse. Ich erinnere Sie daran, dass Sie mich zuerst verklagen wollten. Ihre Anzeige liegt noch auf meinem Schreibtisch. Ich bin allerdings frei gesprochen worden, während in Ihrem Fall die Beweislage keine Zweifel aufkommen lässt. Sie können ja beim MIT anheuern, denen Sie so geholfen haben zum Schaden von mir und unserer Hochschule, mehr noch zum Schaden des Landes, des Bundes; ja sogar der EU haben Sie eine wichtige Chance genommen im internationalen Vergleich mithalten zu können. Mit Ihrer Polemik haben Sie Ihre wissenschaftliche Reputation in die Waagschale geworfen, und sie verloren. Ich hoffe das neue Dekanat und das ebenfalls ausgewechselte Rektorat beweisen mehr Weitblick und sehen in meiner Forschung eine Chance. Damit wir jetzt den Anschluss an die Spitzenforschung nicht ganz verlieren, gibt es viel aufzuholen und weiteren Schaden abzuwenden.

Mit freundlichen Grüssen

Konstantin Meyl
______________________________________________________
Prof. Dr. Konstantin Meyl, Hochschule Furtwangen,
University of Applied Sciences Robert-Gerwig-Platz 1, D-78120 Furtwangen,
Tel.: 0-7723-920-2231

Hinweisen möchte ich darauf, dass ich selbst die Theorie der Skalarwellen natürlich nicht überprüft habe. Dass die Präsentation auf dem Gebiet der drahtlosen Energieübertragung nun erst aus den USA kommen muss, um auf Anerkennung anstelle von Repression zu treffen, spricht Bände über den Wissenschaftsstandort Deutschland.

Um Missverständnisse zu vermeiden, möchte ich hier warnen vor Trittbrettfahrern wie Scharlatanen und anderen Schlangenölverkäufern, die das Unverständnis der Menschen zum Thema drahtlose Energieübertragung ausnutzen, um richtig dick Geld zu scheffeln, dabei gleichzeitig die für den Mobilfunk möglicherweise sehr teuren wissenschaftlichen Erkenntnisse zu diskreditieren und selbst für Fachleute schwer von Humbug unterscheidbar zu machen.

Ich würde mich über eine anregende und ergebnisoffene Diskussion freuen.

64 Kommentare zum Beitrag “Offener Brief von Konstantin Meyl an seinen Kollegen Robert Hönl”

  1. Heiko sprach

    Der größte Langzeittest am Menschen läuft noch. Über die tatsächliche Auswirkung werden wir wohl in den nächsten Jahren noch mehr erfahren. Unleugbar ist jedenfalls der Einfluß von elektromagnetischer Strahlung auf biologisches Zellverhalten. Hierbei wird in Wirklichkeit nur über die Größenverhältnisse gestritten.

  2. KlausL sprach

    Ich lese heute das erste mal über dieses Thema. Man kann jedoch aus den Veröffentlichungen auch ohne genauere Untersuchungen sehen, dass das was Meyel behauptet ein ziemlicher Humbug ist. Dass das MIT die Sache aufgreift ehrt die Wissenschaftler dort nicht gerade. Eigentlich ist man ja auch in den USA nach der Peinlichkeit der kalten Fusion Anfang der 90er etwas vorsichtiger im Umgang mit derartigen “Erfindungen”. Deine Anmerkung bezgl. Repression bzw. Wissenschaftsstandort Deutschland solltest du nochmal überdenken. Wie ich der Stellungnahme des Dekans entnehme, geht man ja trotz Allem noch sehr gnädig mit diesem Prof. um - er darf sogar noch weiter unterrichten.

    Eigentlich wär’s ja genial, wenn Meyel recht hätte: Energiekriese gäb’s nicht mehr, wir könnten die Kern- und auch die Kohlekraftwerke abschalten, der Treibhauseffekt wär beendet und wir würden saubere elektrische Energie einfach kostenlos aus dem Äther absaugen :-).

    Klaus

  3. Mein Parteibuch sprach

    @KlausL
    Nun sprichst Du in Rätseln für mich. Ich verstehe Dein Posting nicht.

    Der von Dir angesprochene Dekan scheint übrigens ganz heftig auf dem Rückzug zu sein. Und komischerweise tauchen bei den Kritikern der Skalarwellentheorie immer wieder gelöschte Seiten auf, wo sich angeblich die unwiderlegbaren Beweise für die Fehler in der Theorie finden sollen.

    Angesichts der Komplexität der Materie halte ich es genausowenig für möglich, die Theorie ohne genauere Untersuchung als Humbug abzutun wie sie als stimmig zu bezeichnen.

    Es gibt allerdings einen sehr guten nicht-physikalischen Grund, die Theorie ungeprüft als falsch zu bezeichnen: sehr viel Geld, das eine Umrüstung des Mobilfunknetzes kosten würde.

  4. KlausL sprach

    @Marcel:

    Man braucht sich nur die Aufsätze unter http://www.k-meyl.de/de/ anzusehen. Er bastelt sich dort eine scheinbar konsistente Theorie zusammen, macht aber Aussagen, die völlig verkehrt sind. Zu behaupten, er hätte als Ing. die Physik besser verstanden als Maxwell und Einstein zusammen ist auch etwas dreist, oder? Der Humbug ist auch für den Laien erkennbar, wo behauptet wird, dass an seinem Skalarwellenempfänger mehr Energie ankommt, als der Sender abstrahlt. Eigentlich dürfte er nicht so dumm sein, eine solche Behauptung aufzustellen.

    Also, der Schwachfug hält auch beim besten Willen keiner wissenschaftlichen Überprüfung stand und eigentlich müsste man dem Mann die Lehrbefugnis entziehen. Dass Letzteres nicht passiert, spricht natürlich gegen den Wissenschaftsstandort Deutschland - da hast du Recht. Ich glaub aber das hast du nicht gemeint.

    Klaus

  5. Mein Parteibuch sprach

    @Klaus
    Um heutzutage die Physik besser zu verstehen als Maxwell und Einstein zusammen, dazu bedarf es meiner Meinung nach nicht besonders viel. Die Leistungen von Einstein und Maxwell sind zwar im historischen Kontext großartig, aber heute doch eher olle Kamellen aus dem Grundstudium. Die Suche nach anderen Erklärungsansätzen für unerklärliche Phänomene bereits bekannter Experimente ist auch wahrlich nicht neu, denn nichts anderes ist beispielsweise Einsteins Relativitätstheorie.

    Die Frage kann also nur lauten: stimmen die experimentellen Beobachtungen und werden diese durch die Überlegungen schlüssig erklärt. Das kann ich nicht überprüfen. Wenn behauptet wird, dass bei einer Energieübertragung an einem Empfänger mehr Energie ankommt als der Sender abschickt, und dann der Hauptsatz von der Energieerhaltung herangezogen wird, um zu fragen, wo das Delta herkommt, dann sehe ich da keinen Widerspruch zu den bekannten Gesetzen. Die Frage sollte da meiner Meinung nach eher lauten, ob es stimmt, dass im Experiment gemessen werden kann, dass mehr Energie ankommt als abgesendet wird.

    Falls es stimmt, kann als nächstes durchaus die Frage gestellt werden, wo die Energiedifferenz herkommt. Hier bieten sich Fehler im Versuchsaufbau, Sonnenenergie und ähnlich simple Dinge an. Das kann ich jedoch nicht nachprüfen. Könnte ich den Fehler im Versuchsaufbau finden, könnte ich die Theorie leicht wiederlegen. Aber so leicht scheint es eben gerade nicht zu sein.

    Wenn man einen Fehler im Versuchsaufbau nicht finden kann, heißt das natürlich nicht, dass er nicht existiert. Allerdings könnte man sich dann eben alternativ auch Gedanken darüber machen, welches Erklärungsmodell es für die Versuchsergebnisse gibt.

    Kurzum, ich kann das nicht überprüfen. Und an diesem Punkt komme ich dahin, was ich täglich mache - die Güte von Nachrichtenquellen bewerten. Da spricht aus meiner Sicht derzeit viel dafür, dass das eben doch nicht alles Humbug ist.

  6. KlausL sprach

    Als Physiker braucht man eigentlich nur 20-30 Zeilen seiner Abhandlungen zu lesen, um zu sehen, dass er Unfug schreibt. D.h. beim 1. Fehler in seiner Theorie sieht man schon, dass alles falsch ist, weil ja der nachfolgende Teil darauf aufbaut. Für den gebildeten Nichtfachmann sieht es aber, da Meyl scheinbar schlüssig sehr viele Fachbegriffe aneinanderreiht so aus, als ob da alles stimmt.

    Eigentlich braucht man nur Worte wie “Objektivitätstheorie” oder “Neutrino-Power” oder “Wasserspalter (Neutrinolysegeräte)” zu lesen, um einen Lachkrampf zu bekommen bzw. um zu sehen, dass hier einer durchgeknallt ist.

    Sowohl die Theorie:
    http://www.math...uhn/NJ-Orig.htm
    als auch das Experiment:
    http://homepage...ner/tesla5.html
    lassen sich leicht widerlegen. Eigentlich müssten beide Autoren garnicht soweit gehen. D.h. beim 1. groben Fehler könnten sie Beweisführung schon abbrechen.

    Klaus

  7. Kai sprach

    Also für mich ist zunächst einmal klar, dass Handys, WLAN-Geräte, Funksendemasten, elektromagnetische Strahlung senden. Hierbei handelt es sich um Energie. Und diese Energie wird doch wohl auch insbesondere von Lebewesen (Zellen) aufgenommen, wenn sie eine geeignete Frequenz hat, also zum Beispiel 2,4 GHz (Mikrowelle, WLAN). Also die Energie wird gesendet und auch empfangen und führt sogar zu Erwärmung.

    Man stellt eine Mahlzeit in die Mikrowelle, die wird warm. Also die Energie kommt tatsächlich dort an und verwandelt sich von elektromagnetischer Energie in Wärme.

    Warum sollte es jetzt nicht möglich sein, auf diesem Wege per »Funk« Energie zu übertragen?

    Bis das irgendwann einmal praktisch umgesetzt werden sollte, was doch offensichtlich möglich ist, vergehen bestimmt auch sehr viele Jahre. Aber wer weiß, der Mensch ist auf den Mond geflogen, mit einer einzigen Bombe kann man eine Stadt auslöschen, die Erde ist keine Scheibe.

    Ich glaube, das Problem des Professors, um den es hier geht, ist, dass er sich etwas diplomatischer ausdrücken könnte. Manchmal erreicht man mit Diplomatie etwas mehr.

    Ich schreibe das hier als Nichtfachmann, ich bin auch sehr skeptisch, ob so etwas funktionieren würde. Aber dass so etwas theoretisch geht, das erscheint mir plausibel. Dazu muss ich aber nicht die ganzen wissenschaftlichen Studien gelesen haben, denn die kann ich nicht bewerten. Aber da muss ich halt schon jemand mal die Mühe machen, und diese Studien widerlegen als Fachmann, das sollte doch möglich sein, wenn das Humbug sein soll.

    Dass mehr Energie ankommt als gesendet wurde, das kann eigentlich nicht sein. Diese Energie müsste dann sozusagen vor der Umwelt hinzugefügt werden.

  8. Mein Parteibuch sprach

    @Klaus
    Die auch für Laien hoffentlich gut verständliche Analyse des Experiments finde ich absolut überzeugend. Genau diesen Nachweiß des Humbugs hatte ich nicht, als ich den Artikel geschrieben habe. Vielen Dank für diesen Link.

    @Kai
    >Warum sollte es jetzt nicht möglich sein, auf diesem Wege per »Funk« Energie zu übertragen?
    Klar ist Energieübertragung per Funk möglich. Früher brauchte man hier in Berlin einen Kopfhörer bloß an Kondensator und Spule anschliessen, und konnte dann ohne jegliche Stromversorgung unbegrenzte Zeit Rias hören. Das habe ich selbst probiert.

    Nur hat das eben, wie die Links von KlausL zeigen, nichts mit “Skalarwellen” zu tun. Ich gebe aber gern zu, dass es nicht ganz leicht ist, das zu erkennen und auch ich bis vor einer Stunde “Skalarwellen” noch als möglicherweise ernstzunehmende wissenschaftliche Gedanken betrachtet habe.

  9. KlausL sprach

    @Kai: Dass man Energie drahtlos über elektromagnetische Wellen (Funk, Laser, Maser oder Induktion) übertragen kann ist seit mehr als 100 Jahren bekannt. Vor 30 Jahren konnte man, wenn man in Frankfurt in der Nähe des AFN-Senders war, einfach 2 Drähte aufspannen, ne Glühbirne dazwischen schalten und so Licht machen (kein Scherz). Ob das gesund ist/war, ist ne andere Frage.

    Schlimm ist, dass dieser “Professor” so einen Haufen Mist schreibt und keiner tut was dagegen, bzw. keiner schützt die Studenten vor ihm. Wenn er mit seinen “Skalarwellen” einen Faradaykäfig durchdringen könnte, wie er behauptet, bräuchte er das nur zu beweisen und von einem unabhängigen Institut überprüfen zu lassen (der Nachweis wäre sehr einfach). Er bekäme sofort den Nobelpreis und würde mit Forschungsgeldern überschüttet werden.

    Klaus

  10. Kai sprach

    Skalarwelle in der Wikipedia : »Die Skalarwelle wird mangels Veröffentlichungen in anerkannten wissenschaftlichen Fachzeitschriften von der Wissenschaft nicht diskutiert.«

    Das ist es, was für mich als Laie zählt: Was sagen andere Wissenschaftler dazu? Also es steht fest: Eine Skalarwelle ist ein hypothetische Welle. Diese Hypothese ist nicht bewiesen, und wird auch von der Wissenschaft nicht anerkannt, abgesehen natürlich von Leuten wie dem oben erwähnten Professor.

    Ich jedoch gehe von der grundsätzlichen Möglichkeit aus, dass über elektromagnetische Wellen Energie übertragen werden kann.

    Aber was hat jetzt das MIT damit zu tun? Geht das MIT nicht von elektromagnetischen Wellen aus?

  11. Mein Parteibuch sprach

    @Kai
    Der Artikel zur Skalarwelle in der Wikipedia war wohl schwer umkämpft. In solchen Fällen halte ich die Wikipedia für sehr unzuverlässig, weil sie letztlich lediglich die Meinung des Sieger des Editwars wiedergibt. In der Wikipedia ist die Diskussion dann meist interessanter, wie die hier zur Argumentation von Bruhn. Der indirekte Link zum englischsprachigen Artikel von Bruhn im Journal der Society for Scientific Exploration in der deutschsprachigen Wikipedia ist zwar nicht schlecht, aber von Laien wohl kaum zu verstehen.

    In der englischsprachigen Wikiedia ist der Artikel zu Skalarwellen übrigens umfangreicher und liest sich anders.

  12. Kai sprach

    Hallo Marcel, da lese ich mir lieber den englischsprachigen Artikel zur elektromagnetischen Strahlung durch. Mich interessieren Erkenntnisse, die wissenschaftlich anerkannt sind, nicht irgendwelche Hypothesen.

    Aber ich akzeptiere diese Skalarwelle vorläufig als Hypothese, die nicht bewiesen ist. Mit Polemik kommt man in der Wissenschaft schon gar nicht weiter, da sollten dann Argumente überzeugen. Und mich überzeugt die elektromagnetische Welle, denn das ist allgemein anerkannt.

    Im übrigen lese auch ich immer ganz gerne die englischsprachigen Artikel in der Wikipedia, solche Themen wie Physik sind eine willkommene Abwechslung zur Politik.

  13. Mein Parteibuch sprach

    Herr Prof Konstantin Meyl hat hier mitglesen, keine Zeit hier selbst zu kommentieren, aber mir auf meine Bitte um Erwiderung auf die Links zu den Texten von Bruhn und Weidner gestattet, folgenden Text zu veröffentlichen:

    Wie konnte der Begriff „Skalarwelle“ parawissenschaftlich umgedeutet und missbraucht werden? Das weiß nur die für Parawissenschaften zuständige GWUP-Sekte, deren Arbeitsbeschaffung offenbar darin besteht, wissenschaftliche Themen nach eigenem Dünken umzudeuten und zu „bearbeiten“.
    Im konkreten Fall hat eine Hand voll Sektenmitglieder und Mitläufer, von denen sich einer u.a. als Bruhn ausgibt, eine GWUP-Welle neu eingeführt als wellenförmige Ausbreitung skalarer Felder und diese esoterische Neuschöpfung sogleich über Wikipedia und ähnliche Kanäle unter die Menge gestreut. Natürlich gibt es diese GWUP-Welle nicht, da im Gegensatz zu einem skalaren Feld sich jede Welle gerichtet ausbreitet. Dieser Unsinn wird von den Brüdern der Sekte dann mathematisch und physikalisch ausgewertet und der „Beweis“ geführt, dass die nicht existierende GWUP-Welle nicht existiert.
    Der von der GWUP ausgehende Schaden besteht darin, dass die Glaubensbrüder ihre „Schöpfung“ nicht für sich behalten, sondern die Öffentlichkeit arglistig täuschen, indem sie ihre GWUP-Welle als Skalarwelle bezeichnen und die echten Skalarwellenforscher als Esoteriker beschimpfen.
    Als Wissenschaftler bin ich gewohnt, einen Begriff zuerst zu definieren, bevor ich ihn benutze. Deshalb beginne ich alle meine Herleitungen mit der bekannten Wellengleichung von Laplace und weise darauf hin, dass diese zwei Wellenanteile beschreibt: zum einen eine transversale Welle, die als elektromagnetische Welle bezeichnet wird und andererseits eine longitudinale Welle, die in der Mathematik gelegentlich „Skalarwelle“ genannt wird. Da die Grandientenbildung auf skalare Feldquellen eine Richtung aufweist, beschreibt die echte Skalarwelle deren gerichtete Ausbreitung.
    Dieser Umstand wird von der GWUP geleugnet, obwohl Langmuir für die Entdeckung der Skalarwellen in einem Plasma den Nobelpreis erhalten hat. Grundlage sind wie in meinem Fall harte Fakten und nachprüfbare Experimente, sowie peer review überprüfte und in einer wissenschaftlichen Publikation veröffentlichte Herleitungen. Zusätzlich habe ich auf der SoftCom 2006 die Skalarwellen mathematisch hergeleitet und Beifall geerntet. Das TV hat berichtet.
    Eine Beschäftigung hingegen mit dem selbst gestrickten Rechenwerk zu der nicht existierenden GWUP-Welle ist entbehrlich, auch wenn die Bruderschaft unablässig auf sich selber verweist und sich jeder gleich mehrere Doppelgänger zulegt, damit die Sekte zahlreich erscheinen möge. Nur wer genauer hinschaut erkennt sofort die heiße Luft hinter den aufgeblasenen Brüdern, erkennt, wie oberflächlich ein Weidner an dem Set herumhantiert hat, unfähig, Oberwellen von Skalarwellen zu unterscheiden, wie Wissenschaftsfälscher kunstvoll Fehler in fremde Herleitungen eingebaut haben ohne die Rechenregeln der Vektoranalysis einzuhalten, wie sie sich Decknamen zulegen um ungestraft im Internet wildern zu können, den bürgerlichen Namen ängstlich verbergend.
    Wenn es aber ernst wird und die Schuldigen gesucht werden, die verhindert haben, dass die neue Technologie in Deutschland als erstes entwickelt wird, dann ist plötzlich keiner von den Wissenschaftsverhinderern mehr greifbar, dann kann sich keiner an seine Lügen von gestern mehr erinnern, dann irren nur ein paar Gestrige noch verloren im Netz herum und träumen verwirrt von elektromagnetischen Wellen, die beim MIT - oh Wunder - Energie übertragen …

    Gruß K.Meyl

    Zu dem Statement:
    > eine Hand voll Sektenmitglieder und Mitläufer, von denen sich
    > einer u.a. als Bruhn ausgibt, eine GWUP-Welle neu eingeführt

    möchte ich noch kurz darauf hinweisen, dass ein paar kurze Informationen zur Vita von Prof Dr. rer. nat. Gerhard Bruhn im Impressum von xy44.de/belladonna zu finden sind. Das Engagement gegen Pseudowissenschaften an Deutschen Hochschulen finde ich persönlich sehr lobenswert.

    Informationen zur wichtigen Arbeit der GWUP finden sich bei der GWUP.

    Ich denke, der Kommentar von Prof Meyl bedarf ansonsten wohl keiner wesentlichen weiteren Erörterung, aber wer möchte, darf natürlich gern.

  14. Kai sprach

    Skalarwelle - das war wohl eine Sackgasse. Schade.

    Elektrosmog - darüber sollte man mal in einem gesonderten Thread diskutieren, insbesondere im Hinblick auf Mobilfunk.

  15. Mein Parteibuch sprach

    @Kai
    Da kann ich Dir nur zustimmen. Das Thema Elektrosmog - besonders im Mobilfunk - ist nahezu undurchschaubar und wie wir hier gesehen haben, muss man fürchterlich aufpassen, einerseits nicht auf die Propaganda der Mobilfunkindustrie und andererseits nicht auf pseudowissenschaftliches Geschwätz reinzufallen.

    Elektrosmog oder anders gesagt, die Auswirkung von Mobilfunksendern auf den menschlichen Organismus, scheint ein ziemlich schwieriges und verständlicherweise hart umkämpftes Thema zu sein.

  16. Viktor sprach

    So, so, viel RESPEKT vor alten Herren die im Nachkriegsdeutschland aufgewachsen sind und Karriere machten. Die nix anderes zu tun haben, als sich nun im Ruhestand dem Kampf der sog. Pseudowissenschaften widmen.

    Erinnert mich an die Geschichte mit Dr. Hamer oder an den Iran.

    Nein, nein, man blamiert die sog. Pseudowissenschaftler nicht öffentlich durch eine einfache Diskussion mit zahlreichen Beweismaterial, sondern geht diesen aus dem Weg und diffamiert nur.

    So weigerte sich die Deutsche Krebsgesellschaft trotz Gratisflügen Ihre größten Kapazitäten zu Dr. Hamer zu schicken, wo Dr. Hamer anhand von mitgebrachten Fällen jedwede Geschichte reproduziert hätte.

    Das Zündel-Verfahren belegt hervorragend die fehlende Rechtsstaatlichkeit und einen Schauprozeß.

    Die sog. etablierte Wissenschaft und Politikerkaste hat viel zu verlieren. Die sog. Pseudowissenschaftler dagegen nichts.

    Man muß sich nur das mögliche Ergebnis ansehen! Welches ist zugunsten des Bürgers, welches zugunsten einer herrschenden Kaste? Voila

  17. Mein Parteibuch sprach

    Oh la la,

    wen haben wir denn da zu Besuch. Dr. Hamer, Ernst Zündel und den Iran, wo gerade die Holocaust-Leugner-Konferenz stattfindet, anstelle einer überzeugenden Antwort auf den Artikel von Prof. Bruhn im Journal der Society for Scientific Exploration in diese Diskussion einzubringen, das hat schon was bemerkenswertes.

    Vielleicht sollte ich das Parteibuch doch bald um ein Kapitel Schlangenölverkäufer erweitern?

  18. Viktor sprach

    Mister Bartels,

    sie räumen selbst ein, daß Sie keine Ahnung von der obigen Materie haben. Ich habe jedenfalls wenig, weil ich mich mit diesem Thema kaum beschäftigt habe.

    Ihnen genügen offensichtlich sog. Autoritäten, die Sie jedoch ebenfalls nicht nachprüfen können?

    Aus welchen Gründen treffen Sie dann Ihre Entscheidung? Parteipolitik? Gewissen? Weil es so ist?

    Mit der Germanischen Neuen Medizin und dem “…..” habe ich mich jedoch intensiv beschäftigt und allerhand Überraschungen erlebt.

    So hatte ich vorhin vergessen darauf hinzuweisen, daß einige “Organisationen” z.B. Menschen gegen Krebs e.V. die Germanische Neue Medizin in Teilen “adoptiert” bzw. ….. hat.

    Ihren Hinweis auf die http://www.agpf.de/Hamer.htm finde ich besonders lustig, weil die Massen derjenigen Toten der Schulmedizin und deren Siechen nicht genannt werden.

    Sollten Sie nach dem Studium / Lesen der Germanischen Neuen Medizin immer noch nichts verstanden haben, dann ist Ihnen auch nicht zu helfen.

    Stimmt, Sie werden sich weigern überhaupt etwas zu lesen und verstehen zu wollen.

    Gleiches trifft auf Ihren Link auf die “Flugscheiben” zu. Sie werden Zündel weder lesen noch verstehen.

    Sie lehnen etwas ab ohne sich damit auseinandergesetzt zu haben, aufgrund ang. anderer Autoritäten, Parteipolitik oder weils einfach bequemer ist.

    Bei solchen Politkern ist es um den Untergang gut bestellt.

    MfG

    Viktor

  19. Kai sprach

    “Flugscheiben” - ich nehme mal an, Sie meinen Reichsflugscheiben.

    Irgendwie erinnert mich diese ganze Thematik mysteriöse Wellen und Flugscheiben an die Fernsehserie Akte X.

  20. Mein Parteibuch sprach

    Mich erinnert das vor allem an Schlangenöl.

    Im englischen gibt es dafür den sehr bekannten und weitreichenderen Begriff “Snake Oil Salesman”, der 1925 durch ein Musical von W. C. Fields namens Poppy zu großer Berühmtheit gekommen ist.

  21. Viktor sprach

    @Kai, lassen Sie es stecken!

    Reichflugscheiben sind als Thema nicht gefährlich … Zündel ist schließlich nicht angeklagt worden, weil er etwas über Reichsflugscheiben geschrieben haben soll.

    Angeklagt wurde er, weil er den “…..” geleugnet haben soll, wobei bestreiten sicher die bessere Wortwahl wäre. Im übrigen, werden nur sehr wenige Dinge bestritten. Anstatt nun im Verfahren die angeblichen zahlreichen Beweise vorzulegen und ein rechtsstaatliches Verfahren durchzuführen, muß die Offenkundigkeit herhalten und jeden Beweisantrag der Verteidigung wird zur Strafverfolgung gebracht…

    Woher weiß denn der Richter, daß der Beweisantrag des Angeklagten völlig überflüssig ist? Weil er überzeugt ist? Die Überzeugung soll der Richter jedoch erst in der mündlichen Verhandlung nach Prüfung der Beweise erlangen.

    Will er die Beweise einfach nicht hören? Warum denn nicht? Wenn diese Beweise schlecht sind, kann er doch immer noch verurteilen.

    Allerdings besteht u.a. eine reelle Gefahr, daß die Justiz selbst schlecht dasteht. Ganz einfach, weil aufgrund zahlreicher Verfahren viele Fehler vorhanden sind, die längst offiziell widerlegt sind.

    Hr. Bartels erkennnt selbst Mängel bzgl. des Abmahnunwesens und der Justiz. Das ist in geschichtlichen Dingen nicht anders. Nur muß man lesen und verstehen wollen.

    MfG

    Viktor

  22. Viktor sprach

    Wurde in dem einen Fall nicht von der Schulmedizin die Brust abgeschnitten und 3 Lymphknoten entfernt?

    Vielleicht wäre sie mit Schlangenöl besser dran gewesen?

    Wie denkt eine vollwertige Frau mit anständigen Brüsten, wie ein Brusttloser Zombie?

    Sie wollen offensichtlich nicht verstehen! Die Germanische Neue Medizin sollte man kennen, bevor man krank wird. Dann kann man sie anhand von diversen Kleinigkeiten SELBST überprüfen.

    Das kostet nicht viel und macht unabhängig. Eine seltsame Sekte, die es auf die Unabhägigkeit abgesehen hat, anstatt ein Abhängigkeitsverhältnis zu schaffen.

    Aber gut zu wissen, was Sie in dieser Richtung denken und wie Sie handeln. Ich hatte hier wirklich mehr erwartet und wurde eines besseren belehrt.

    MfG

    Viktor

  23. KlausL sprach

    Nur um mal wieder zurück zum Thema zu kommen, hier zwei sehr aufschlußreiche Links:
    http://www.math...-Diskussion.htm
    http://www.math...Diskussion2.htm
    Der in der Diskussion genannte Verweis auf das Diskussionsforum der FH-Furtwangen ist leider nicht mehr erreichbar (vielleicht findet jemand noch was im Google-cache)

    Klaus

  24. Viktor sprach

    Ingo Heinemann ist Jurist und hat demnach KEINE medizinische Ausbildung. Die Seite enthält lediglich Pressemeldungen die ihrerseits nur Hetze darstellen. Vorallem VERURTEILUNGEN sind wichtig.

    Dies, obwohl Hr. Heinemann der Zustand der bundesdeutschen Justiz BEKANNT sein muß. Das Abmahnunwesen ist ja nur ein kleiner Teil der Justiz.

    Aber was juckt dies Hr. Heinemann?

    Wahrscheinlich ebensoviel, wie die Ärzte, die nur nachschauen wollten. Was ist denn ne Brust, weg damit!

    Das sind Ihre Quellen Hr. Bartels?

    Hr. Hamer ist kein Wunderheiler, hat er auch nie behauptet. Er hat auch nie behauptet, daß man nichts tun müsse und man keine Medikamente nehmen darf.

    Er lehnt hauptsächlich die Chemo und Morphium ab, wie die meisten Mediziner. Dr. Hamer würde die Medikamente verschreiben, die Mediziner auch Ihren Frauen verschreiben würden. Außer jenen Medizinern, die wohl ihre Frau beseitigen möchten ;-)!

    Sie müßten doch wissen, daß Journalisten udn Rechtsanwälte für Geld ALLES machen?

    MfG

    Viktor

  25. KlausL sprach

    Hallo Viktor,

    hier geht es um einen Schwindel in der Physik und nicht um einen in deiner Germanenmedizin. Wenn du ein Problem mit Brustamputationen hast, wird Marcel dir sicherlich einen entsprechenden Bericht schreiben, worauf du dann herumhacken kannst.

    Klaus

  26. Viktor sprach

    Um einen Schwindel in der Physik, hmmm? Welche Physik meinst Du? Die wissenschaftliche? die wissenschaftlich propagierte? die alte klassische? Teslas?

    Wo muß es denn passen, daß es kein Schwindel ist? Zumindest dieses Strafverfahren macht es verdächtig http://www.etzs...&sublevel=0

    Nur in welche Richtung?

    Was ist Dir lieber, Deine E… oder ein Mobiltelefon? Ich vermute mal ganz stark Deine E…? Dann bleibt nur zu hoffen, daß Du sie nicht durch eine Fehldiagnose verlierst wie manche arme Frauen ihre Brust. Dann noch ein paar Giftgasabkömmlinge um Deinem Körper richtig einzuheizen und diverse Kassen zu füllen.

    Die nächste Vorsorgeuntersuchung kommt bestimmt ;-)!

    MfG

    Viktor

    PS: Die SPD, der Jurist und evtl. Hr. Bartels brauchen WACHSTUM. Mit einer kostengünstigen Medizin ist das leider nicht zu machen.

  27. Mein Parteibuch sprach

    @Viktor anonymous
    Was würde Ihnen wohl die Redaktion des Journals der Society for Scientific Exploration sagen, wenn Sie die Dokumentation des Strafverfahrens gegen Prof Meyl dorthin als Antwort auf den Artikel von Prof. Bruhn schicken?

    Mal im Ernst, die bescheidene Qualität der Justiz in Deutschland ist uns bestens bekannt und kaum als Beweis eines physikalischen Humbugs zu gebrauchen.

  28. Viktor sprach

    Was die Redaktion des Journals der Society for Scientific Exploration sagen würde, vermag ich nicht zu sagen. Wahrscheinlich müßte man die Redaktion zunächst davon überzeugen, daß die Deutsche Justiz in diversen Fällen kriminell handelt, was die Redaktion sicher nicht hören möchte.

    Die Justiz wird von sich aus niemals in dieser Weise und Richtung tätig. In wessen Interesse wurde demnach die Justiz tätig und welcher Zweck wurde damit verfolgt?

    Kriminalisieren, notfalls über den 185 StGB, sind Standardmittel dieser sog. Demokratie.

    D.h. ein unsauberes Handeln der Justiz gegen einen Mitbürger, in wessen Interesse auch immer, ist von Haus aus verdächtig.

    Aus der sog. etablierten Wissenschaft ist nichts zu erwarten, weil es nicht ins Weltbild paßt.

    Insofern bleibt nur es selbst zu prüfen, was mittlerweile auch in vielen Bereichen geschieht. Immer zahlreicher werdende Bürger sehen in dem bestehenden System keine Möglichkeit der Entwicklung mehr.

    Über

    [Editor: Link entfernt]

    wirst Du zu einem “Erfinder” “Entdecker” kommen, der wahrlich in einer Zwickmühle steckt. Er rückt damit nicht raus, z.B. BMW zahlt nix, weil sie angeblich nicht “die Katze im Sack kaufen” wollen.

    Was sind eine, zwei oder 10 Millionen für BMW oder dem Staat? Immerhin könnte man ihn ja leicht über die Justiz verfolgen lassen, z.B. wegen Betruges, oder etwa nicht?

  29. Mein Parteibuch sprach

    @Viktor mit der anonymen chinesischen Adresse

    Du hast gewonnen. Als Gewinner des inoffiziellen Wettbewerbs “Wie kann ich mit stets neuem Unfug vom Thema ablenken und dabei das letzte Wort haben”, bekommst Du von mir als Hauptpreis eine Umleitung zu den Keksen spendiert. Bye bye.

  30. E. W. Eckert sprach

    Es gibt ein Buch “Skalare Wellen und Elektromedizin”
    (Warlich-Verlag, Meckenheim/Rhld.), in dem auf
    Grundlagen und Praxis eingegangen wird.

  31. Anonymous sprach

    Ich weiß nicht, wie eingehend ihr euch mit den Abhandlungen von Bruhn & Co auseinandergesetzt habt, aber sie sind schlichtweg fehlerhaft. Eine Nichtexistenz der Skalarwellen kann nicht bewiesen werden.

  32. DN sprach

    Wer am lautesten schreit….
    Prof. Meyl ist nur nicht so rabiat in seiner Ausdrucksweise wie Prof. Bruhn und wird deshalb in der Öffentlichkeit weniger wahrgenommen. Wer wirklich Recht hat ist allerdings eine andere Frage…

  33. Lustig sprach

    @31, 32
    Du hast wirklich Humor. Bist Du es selbst, Meyl? Lies den Brief oben im Artikel nochmal. Der spricht wohl für sich. Jeder mag selbst beurteilen, ob der rabiat ist oder nicht. Das ist aber nicht der Punkt. Die Theorien von Meyl sind von Bruns nachvollziehbar als Schwindel widerlegt.

  34. DN sprach

    @Lustig: nein ich bin nicht Prof. Meyl

  35. DN sprach

    Ich glaub’s ja wohl nicht… Jetzt wird hier noch wie im Mittelalter zensiert! Mein vorletzter Kommentar mit der Aussage, dass Prof. Bruhns “Beweise” falsch sind, ist einfach so verschwunden!!! Um eine Erklärung wäre ich doch sehr dankbar.

  36. DN sprach

    Als ich mir die obigen Kommentare nochmal genauer durchgelesen habe, ist mir auch klar geworden, warum hier so über Prof. Meyl geschimpft wird: Seine Theorien wurden offenbar gar nicht richtig verstanden.
    Ein kleiner Aufklärungsversuch:
    Zunächst die Bemerkung von (4), Prof. Meyl würde sich für besser als Maxwell und Einstein zusammen ausgeben: Eine solche Bemerkung hat er erstens nie ausgesprochen und zweitens ist es ganz natürlich, dass durch eine neue Theorie ihre Vorgängertheorien abgelöst bzw. ergänzt werden.
    Dann das “Over-Unitiy”-Phänomen: Am Empfänger kommt deshalb mehr Energie an, weil diese unterwegs eingesammelt wird. Dies geschieht durch Wechselwirkungen mit Neutrinos. In (4) wirkt es allerdings so, als komme diese Energie aus dem Nichts.
    Was (6) an “Neutrinopower” und “Objektivitätstheorie” so amüsant findet, kann ich nicht ganz nachvollziehen, allerdings hat er sich offenbar nicht intensiv mit der Materie auseinandergesetzt, ansonsten wäre jede Unklarheit aus dem Weg geräumt. Als Neutrinopower bezeichnet Prof. Meyl die mögliche Energiequelle der Zukunft, die nach dem oben geschilderten Prinzip funktioniert. Die Objektivitätstheorie ist gewissermaßen das Pendant zur Relativitätstheorie.
    Da auch Prof. Bruhn sich hier anscheinend großer Beliebtheit erfreut möchte ich bei dem hier angesprochenen Thema Skalarwellen auf seine Fehler hinweisen:
    Auf seiner Internetseite www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/NJ-Orig.htm möchte Bruhn die Nichtexistenz der Skalarwellen beweisen. Dazu bezeichnet er E=vxB als Gleichung (1) und H=-vxD als Gleichung (2). Da bei einer Skalarwelle jedoch sowohl ein Vektor v (Ausbreitungsgeschwindigkeit) als auch ein Vektor c (im Kreis zirkulierend) auftritt und in (1) und (2) der zirkulierende Vektor gemeint ist, wäre ein c hier besser: E=cxB bzw. H=-cxD. (auf www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/DGEIM-Tagung_2003.htm findet man ein Bild einer Skalarwelle, zur besseren Anschauung)
    Mit D=€E (€=epsilon) und B=µH schließt Prof. Bruhn auf E senkrecht v,B,H und H senkrecht v,D,E; also richtig E senkrecht c,B,H und H senkrecht c,D,E. Als Ergebnis erhält er v senkrecht E,H und hätte somit eine Transversalwelle. Mit der richtigen Lösung c senkrecht E,H trifft diese Aussage allerdings nicht mehr zu: Wie man es der Skalarwellen-Grafik hinter dem angegebenen Link entnehmen kann ist c tatsächlich senkrecht E,H und die Welle gleichzeitig longitudinal. Aus Platzgründen möchte ich die Rechnung hier nicht fortführen, mit dem obigen Ansatz sind Prof. Bruhn weitere Rechnungen ebenfalls nichtig, wie man es einfach fortführen kann.
    Ich hoffe hiermit die Diskussion wieder ins Sachliche verlagern zu können und etwas mehr Verständnis für Prof. Meyls Theorien erreicht zu haben.
    Mit freundlichen Grüßen,
    DN

  37. Robert Hönl sprach

    Einige Worte zur Richtigstellung:
    Ich war jener Dekan, der den Kollegen Meyl zur Verifikation seiner “Theorie” aufgerufen hat.
    In den o.a. Kommentaren lese ich dass vermutet wird, ich sei auf dem Rückzug. Das ist nur insofern korrekt, dass ich nach über 8 Jahren Dekanstätigkeit (ein Wahlamt) nicht mehr kandidierte und das Amt nun von meiner Nachfolgerin Frau Prof. Dr. Sabine Mahling übernommen wurde. Ich muss mich nun glücklicherweise von Amts wegen mit diesem Unsinn nicht mehr befassen! An meiner Einstellung zu dem Thema hat sich nichts geändert. Kollege Meyl ist nach wie vor die Auseinandersetzung mit der wissenschaftlichen Gemeinde und Verifikation seiner Theorie schuldig. Die Offenlegungen seiner Fehler finden sich auf vielen Seiten (z.B. Bruhn). Wir haben unsere Diskussionsseiten zu dem Thema im letzten Jahr geschlossen, da 2 Jahre lang kein Eintrag mehr stattfand. Das Thema (Theorie Meyl) ist uninteressant, da fehlerhaft.

  38. logisch sprach

    Es wird immer Orte im Universum geben, an denen social Engineering dem tecnical Engineering zum Stolperstein werden kann.

  39. Klaus sprach

    Hönl hat aus meiner Sicht keinen Grund, polemisch zu sein. Ich denke, er hat sich mehr und kompetenter mit dem Phänomen Meyl auseinandergesetzt als viele andere.
    Mir ist schleierhaft, warum Meyl seine Fehler in seinem Versuchsaufbauten nicht korriegert und damit unzweifelhaft seine Theorie beweist.
    Es ist doch eindeutig bewiesen, dass seine Art der Leistungsmessungen (LED ist an oder aus) primitiv sind. Für eine Professor der Energietechnik unwürdig.
    Und dann noch das Problem der antiparallelen Dioden: Diese sind immer verantwortlich für Modulationen. Da hat er bis heute auch keine bessere Lösung präsentiert.
    Natürlich: Er ist Theoretiker - aber das gibt seiner Theorie auch keinen besseren Halt. Sie sind schlichtweg falsch und in keiner Weise bewiesen.
    Er wird auch in 100 Jahren keinen wirklichen Nachweis seiner Theorien bringen. Ich bin sicher.

  40. logisch sprach

    Wellenmechanik ist ein sehr bedeutendes Feld der Physik das spätestens seit der erfolgten mathematischen Beweisführung durch Huygens vor mehreren hundert Jahren zu den echten, unumstösslichen Erkenntnissen dieser Wissenschaft gehört. Hierzu gehört, auch für jeden Einsteiger höchst evident, der Begriff der stehenden Welle, die für sehr viele Gebiete, so etwa die Musik, höchst bedeutsam ist.

    Meyls Festhalten an der puren Behauptung, dass seine Beobachtungen einen neuen oder neuartigen physikalischen Effekt beschreiben würden, ohne auch nur den Versuch zu machen sie von altbekannten, gut verstandenen physikalischen Effekten und den dadurch definierten Begrifflichkeiten zu differenzieren, erweist seiner Sache einen Bärendienst. Erst durch geeigneten Vergleich lässt sich bekanntes von neuem, erwartbares von unerwartetem und altbackenes von bahnbrechendem unterscheiden. Meyl als Verfechter einer These ist in der Pflicht die Besonderheit seiner Beobachtungen gegenüber den Voraussagen heraus zu arbeiten. Meyl ist ebenso in der Pflicht Voraussagen ab zu geben die ein von der gängigen Theorie abweichendes Ergebnis haben, so dass dieses Ergebnis in vielen weiteren Versuchen ebenfalls bestätigt werden kann.

    Wo steht Meyl? Er hat einen einzelnen Versuchsaufbau, der sich nach seiner eigenen Ansicht seltsam verhält. Andre Zeitgenossen jedoch benutzen die etablierten Ansichten und belegen damit ihre Ansicht, dass sich der Versuchsaufbau im Großen und Ganzen so verhält wie es zu erwarten ist. Sie können kein unerwartetes, neues Verhalten erkennen. “Schlimmer noch”, sie führen aus und bestätigen im Versuch, dass die von Meyl angeführten bestimmenden Elemente der Anordnung in Wahrheit gar nicht wirklich die funktional entscheidenden Teile des Systems sind so dass von eine leider fatalen Irrtum bis hin zu grobem Vorsatz der Irreführung diverse Möglichkeiten offen sind.

    Doch anstatt dass Meyl nun ansetzt und heraus arbeitet wo seiner Beobachtung nach der entscheidende Unterschied zur bisherigen Voraussage besteht verharrt dieser in seiner eigenen Welt der Interpretation und in einer in sich selbst geschlossenen Schematik des Erklärungsversuchs, die trotz allem eingesetzten “High-Tech” Equipments kaum mehr Anknüpfungspunkte zur Elektrotechnik der gesamten letzten 100 Jahre bietet. Fast fühlt man sich in die Zeit zurück versetzt in der das Wunder der Elektrisiermaschinen in manigfaltiger Form und mit immer neuen Interpretationen auf Basis von gesundem Halbwissen versehen wurde um damit als Partygag und als Jahrmarktsattraktion durch die Lande zu tingeln. Wie auch bei jedem Schlangenölverkäufer ist das Unwissen der Zielpersonen das Kapital für den zeitweiligen Erfolg. Während immer wieder glaubhaft gemacht werden soll, dass hier eine Art Wunder gegeben ist, das die Wissenschaft bestreitet, ist die Praxis dabei alleinig auf den Verkauf von Waren ausgerichtet während aber zugleich jegliche Anstrengung einer endgültigen wissenschaftlichen Belegung zwar das Wort geredet wird, diese aber faktisch unterlassen wir. Schlangenöl verkauft sich auch heute noch gut, genauso wie der zugehörige Beweis für seine besonderen Wirkungen auch heute noch aussteht - so dass alleine der erweckte Glaube der jeweiligen Käufer an die Heilskraft als Grundlage für den mehr oder minder erfolgreichen Fortbestand der zugehörigen Geschäftstätigkeit der Verkäufer herhalten muss.

  41. unlogisch sprach

    Das sollte jetzt wohl beindrucken, wie? Unwahrheiten in rhetorisch aufgeblähten Sätzen zu verbreiten - darauf können Sie, Herr logisch, jetzt stolz sein. Vielen Dank für diese sachdienliche Bereicherung unserer Diskussion.

    “… dass die von Meyl angeführten bestimmenden Elemente der Anordnung in Wahrheit gar nicht wirklich die funktional entscheidenden Teile des Systems sind so dass von eine leider fatalen Irrtum bis hin zu grobem Vorsatz der Irreführung diverse Möglichkeiten offen sind.” - Verstehen Sie den Versuchsaufbau wirklich nicht, oder wollen Sie ihn nicht verstehen? Oder haben Sie sich vielleicht von herrn Keck beschwatzen lassen? Ich empfehle Ihnen - wenn nicht schon geschehen - nochmals meinen letzten Beitrag zu lesen, der inzwischen wie üblich am Ende des “Trollfutters” gelandet ist.

    Viel Spaß und vor allem Erleuchtung wünscht

    [Sie wissen sowieso wer]

  42. Klaus sprach

    Da braucht man nicht wissen, woher es kommt - es ist der Meister selbst. Kein anderer beschimpft seine Kritiker in gleich arroganter Weise. Wie will man mit jemandem, der alle kritischen Fragen mit Unflätigkeiten abbügelt irgend eine “Wahrheit” diskutieren? Herr Prof. Meyl, Sie haben heimlich selbst erkannt, dass nicht alles in Ihrer gedanklichen Kette logisch ist und stimmt und müssen deshalb wie einst die Kirchenfürsten alle Kritiker als Dumköpfe und Verführte abstrafen. Machen Sie weiter so, damit schließen Sie sich selbst aus jeder Wissenschaftlichkeit aus. Und das meine ich nicht arrogant, nur
    kopfschütteld.

    Klaus

  43. unlogisch sprach

    […] Traktate stillschweigend als falsch und Ausdruck von verzweifelten Versuchen […]
    unlogisch alias DN

    [Editor: Anonym über Proxy abgegebenen Beitrag auf das Wesentliche gekürzt]

  44. Klaus sprach

    Na ja, Sprachstil, Art der Argumentation und Diffamierung. Und Ihre Sicherheit, dass Meyl dies oder jenes NIE gesagt HAT sprechen logisch für sich. Sie dürfen gerne versuchen, uns alle auf den Arm zu nehmen. Aber das alles ist so durchsichtig wie Ihre seltsame Logik mit den Handys, die von der Justiz als Medizingeräte anerkannt worden seien.

    Nein, nein, es gibt auch keinen, der so mit Formeln umgeht (also Wissenschaftler sein müsste) und gleichzeitig ihr eigener sprachlicher Klon wäre. DN täte mir Leid, wenn er oder sie so kopiehaft wäre, wie dargestellt.

    Im Kinderspiel des Versteckens ist es Ehrensache, dass man sich geschlagen gibt, wenn man erwischt wird.

    Ist doch nicht weiter schlimm Herr Professor, wir lachen alle gerne freundlich darüber.

    Klaus

  45. Klaus sprach

    Leider wurde der Beitrag von unlogisch, alias DN, alias Meyl? gelöscht, in dem er behauptete, es sei nicht Meyl und mir empfahl über meinen Schatten zu springen.

    Das zur Klärung
    Klaus

  46. unlogisch sprach

    […] ICH BIN NICHT PROF. MEYL!!! […]

    [Editor: Der anonym über einen Proxy abgegebene Beitrag von Dr. Jekyll Mr. Hyde DN wurde wieder auf das Wesentliche gekürzt]

  47. Antiklaus sprach

    Entweder wir diskutieren hier über Sachfragen oder gar nicht. Alles andere wird sowieso “auf das Wesentliche gekürzt”. Sollte sich noch jemand über nachprüfbare Fakten unterhalten wollen, so soll er das auch tun, statt sich nur hinter polemischen Aussagen zu verstecken!

    Freundliche Grüße

    unlogisch alias Antiklaus

  48. Klaus sprach

    Ach, unlogisch, das ist doch das Problem: Über die nachvollziehbaren Fakten ist schon viel diskutiert worden. Meyl entzieht sich dieser Diskussion mit eigenartigen Anschuldigungen. Da wiederholt er (als Negativargument), dass einer seiner Widersacher sich mal “Gullible” per Alias genannt hat (welch geistige Diskreditierung!). Bezeichnet Andersdenkende als “Verführte” oder als solche, die woanders denken lassen. Wenn man nicht endlos Zeit hat, kann man zwischen Lüge und Wahrheit, zwischen Vorwurf und Begründung nicht mehr unterscheiden. Wollte der Professor Klarheit und Wissenschaftlichkeit, befände er sich definitiv auf dem falschen Weg, dies zu erreichen. Es scheint aber, er fühlt sich sehr wohl in Spitzfindigkeiten und eigenartigen logischen Ketten.

    Ich werde jedenfalls nicht viele Tage mit Ideen verbringen, die mittlerweile ihre feste Heimat in der esoterischen Szene erhalten haben.

    Ich gehe da sehr pragmatisch vor (muss nicht unbedingt unintelligenter sein - oder wenn unlogisch das so empfindet: seisdrum). Meyl bastelt seit über 10 Jahren an dem Nachweis seiner Theorie mittels seines sogenannten Demokoffers. Alles, was dort demonstriert wird, wurde von seriösen Ingenieuren untersucht und lässt sich als Messfehler oder andere technsiche Effekte erklären. (siehe Weidner). Natürlich behauptet Meyl, diese Messfehler seien notwendig um Skalarwellen nachzuweisen, aber das ist ziemlich billig und nur Behauptungen. Beispiel: Meyl verwendet in der Schaltung einfach Dioden um (an/aus) die Übertragung von Leistung nachzuweisen. Was für ein Unfug! Diese Anzeigeelemente sind Wirkmittel in dem Messaufbau. Ein eklatanter Fehler. Sobald man diese Dioden durch nicht belastende Elemente ersetzt, funktioniert der beschriebene Effekt nicht mehr.
    Weidner hat ein ausführliches Protokoll veröffentlicht und ist bereit zur Zusammenarbeit. Von Meyl habe ich bisher nur primitivste Hobbyschaltungen als “wissenschaftlichen” Nachweis gesehen. Kein Messprotokoll, keine Kolaboration mit anderen.
    Statt dessen: “drahtlose” Energieübertragung über einen Draht (oder durch Wasser)!Ich habe da wenig Respekt vor dieser Form von Wissenschaftlichkeit.

    Die Demokoffer mögen, so wie Meyl das behauptet, oft verkauft worden sein. Weitergehende wissenschaftliche Arbeiten, außer drahtgebundener Musikübertragung, nicht nachweisbare mentale Beeinflussungen oder sowas scheint dabei aber nicht herausgekommen zu sein.

    In den mehr als 10 Jahren seiner intensiven Selbstdarstellung hat er bisher jedenfalls kaum fachliche Mitstreiter gewonnen. Ohne diese geht es aber heute nicht. Und wo sind die Firmen, die zur Auswertung Schlange stehen?

    Begeistert sind nur diejenigen, die das Ganze als Glaubenssache auffassen. Der Meister selber spricht ja gerne auch von “Erleuchtung” oder von solchen, die die “Erkenntnis” haben.

    Ich mache eine Voraussage: Zu seinen Lebzeiten wird er über den intensiven theoretischen Streit hinsichtlich weniger Passagen seiner diversen Ideen nicht hinaus kommen.

    Um das aber zu erleben, müssen wir noch länger warten. Und Arroganz ertragen. Oder weggucken. Letzteres werde ich nach unserem kleinen Disput hier wieder konzentriert tun. Entgehen wird mir dabei sowieso nix.

    :-) Klaus

  49. :-) sprach

    Lieber Klaus,
    da Sie ja doch einigermaßen physikalisch bewandert zu sein scheinen, erschreckt es mich umso mehr, solche unsinnigen Kommentare von sich zu geben, wie etwa “Meyl verwendet in der Schaltung einfach Dioden um (an/aus)”. Haben Sie das auch von Weidner abgeschaut? Oder von Keck? Sehen Sie sich doch einmal die Videos auf Meyls Homepage an, spätestens dort sollten Sie feststellen, dass Dioden nicht nur an und aus, sondern auch heller und weniger hell leuchten können. Wieder eine der für die Kritiker typischen Unterstellungen - und mit so etwas muss sich Prof. Meyl dann herumärgern, was Sie oben als “eigenartige Anschuldigungen” oder “Spitzfindigkeitwen” bezeichnen.
    Darüber hinaus sind Sie vor lauter “weggucken” auch nicht mehr auf dem neuesten Stand, was zum Beispiel “Mitstreiter”, “Messprotokolle” oder “Kollaboration” angeht. Wären Sie über Meyls Verhältnis zu Berlin besser informiert, kämen Sie erst gar nicht zu solchen unwahren Vorwürfen.
    Aber was soll’s, die Wahrheit kann bekanntlich warten.

    Freundliche Grüße,

    unlogisch = …

    P.S. Haben Sie eigentlich schon mitbekommen, dass die Kirche es inzwischen aufgegeben hat, das heliozentrische Weltbild zu leugnen?

  50. Klaus sprach

    Lieber Unlogisch,

    jetzt muss ich doch noch mal was sagen und deutlicher werden. Sie unterstellen, gleich Meyl, dass man, wenn man etwas Ihnen nicht passendes von sich gibt, wohl nicht selber gedacht hat, nichts weiß oder sonstwie beschränkt ist. Diese Dialektik stellt nicht die sachliche Auseinandersetzung in den Vordergrund, sondern die Einteilung nach “angepasst klug”, “fragend”, “einfältig” und “lässt woanders denken”.

    Ich gebe zu, dass ich selbst nicht unbedingt rational argumentiere. Aber zu einer solchen Auseinandersetzung ist Meyl nicht bereit. Sonst würde er nicht bei allen Fragen trichterförmig entweder in die rein mathematische Schiene oder in die persönliche Diffamierung gleiten.

    Die Diodengeschichte ist ein wenig verkürzt. Ja, Meyl beobachtet das Hellerwerden und Dunklerwerden von Leuchtdioden. Aber das kann doch niemals ein Maß für die übertragene Energie sein. Die Helligkeit der Dioden kann (extrem vereinfacht - nicht wissenschaftlich) mit der anliegenden Spannung korrelieren. Dabei werden aber alle Hochfrequenz Phänomene, Bauteilkennlinien und Impedanzen unter den Tisch gekehrt und gar nicht erst der Nachweis des Stroms angedacht. Da hat Weidner sich viel mehr Mühe gegeben. Solche Gedanken hat Meyl nie veröffentlicht, Messprotokolle angefertigt oder kritisch abgegrenzt. DAS gehört zur Wissenschaft. Wäre ein solches Messprotokoll mit ernstzunehmenden Messeinrichtungen nicht wenigstens von einem seiner Labortechniker zu erwarten??? Ich meine ein seriöses mit nachvollziehbarer Messtechnik, die nicht die Eigenschaft des zu messenden Objektes beeinflusst.

    Solange der ausgewiesene Energietechniker hier nicht die mindeste Sorgfalt erkennen lässt, bleibt die Arbeit für mich Gebastel.

    Sie haben schon recht. In vielen seiner Publikationen ärgert Meyl sich über Kritiker. Seine Schlussfolgerung daraus ist aber offensichtlich eine ständige Flut von persönlichen Anwürfen, wie auch die Ihren oben. Da muss er sich nicht wundern, wenn die Diskussion auf dieser Ebene bleibt. Weniger ärgern, sorgfältiger und wissenschaftlicher arbeiten wäre die Antwort.

    Ich weiß, ich bin über das Verhältnis Meyl / Berlin (was diese Andeutung auch immer heissen mag) nicht informiert. Er könnte ja darüber was auf seiner Webseite schreiben. Was für uns nachprüfbar bleibt, sind viel mathematisch bedrucktes Papier (ist übrigens geduldig), LEDs die wenig nachweisen, Flugzeuge die am Draht geführt werden und Schiffchen im Plantschbecken. Ach so… ich vergaß… viel Esoterik und Mutmaßungen über biologische Zusammenhänge die auf extrem wackligen Füssen stehen.

    … trotzdem, der Dictus Ihrer, unlogisch, Argumentation lässt mich doch immer wieder zweifeln…
    …oder Sie lassen doch bei Meyl denken… (oh, bitte vergessen Sie das, ich wollte das nicht sagen, wäre ja die falsche Ebene der Diskussion)

    Sie könnten mir auch den Alias Thomas geben… zweifle halt immer wieder. Ist meine zweite Natur sozusagen.

    Klaus

    P.S. Stimmt, die Kirche hat es aufgegeben,d as heliozentrische Weltbild zu leugnen. Nur die Mobilfunkindustrie hat es noch nicht aufgegeben, an die Rechtmäßigkeit ihres Sendens mit Skalarwellen zu glauben. Da haben Sie noch einiges vor sich.

  51. :-) sprach

    Lieber Klaus,

    tut mir Leid, dass ich den Anschein erweckt habe, Sie katalogisieren zu wollen. Allerdings müssen Sie doch zugeben, dass Sie sich insbesondere von Weidners Messungen haben leiten lassen, ohne in größerem Umfange eigene Ergebnisse, Ideen oder Gedanken mit einzubinden.

    Außerdem verstehe ich nicht ganz, was Sie an einer “rein mathematischen Schiene” so verwerflich finden. Können nicht gerade hier fehlerhafte Kritikpunkte eindeutig widerlegt werden, ohne dass Messfehler oder sonstige Ungenauigkeiten eine Rolle spielen? Oder wäre das in Ihrem Sinne gerade wieder unerwünscht, sich auf seine Aussage festzulegen?

    Es freut mich allerdings, dass Sie inzwischen die mehr als vereinfachte Sicht des Dioden-Themas einsehen. (Ich nehme überdies an, gleiches gilt für meine Rechnung in Beitrag 36, da ich noch nichts gegenteiliges vernommen habe.) Noch zur Vertiefung: Das Set ist in zwei Varianten erhältlich, einmal in Form eines DEMONSTRATIONS-Sets und einmal in der eines Experimentier-Sets. Ohne jeden Zweifel sind Dioden das beste Mittel, um einen Sachverhalt zu demonstrieren, statt komplizierte und nur für spezialisiertes Fachpublikum verständliche Messvorrichtungen zu installieren. Das Experimentier-Set enthält zusätzlich allerdings Anschlüsse für die von Ihnen gewünschten Messungen. Prof. Meyls Versuchsanordnungen sind also weder ungeeignet noch nicht ausreichend wissenschaftlich, sondern einfach nur dem jeweiligen Zweck angepasst. Auch dieser Aspekt findet bei Weidner & Keck keine Berücksichtigung…
    Dort abgeschaut haben Sie sich wohl auch (oder vielleicht selbst ausgedacht?) den scheinbaren Widerspruch mit Draht - drahtlos. Prof. Meyl spricht stets von Ein-Draht-Technik nach Tesla, statt den zwei Drähten in der konventionellen Physik. Das, was drahtlos ist, ist die Skalarwellen-Übertragungsstrecke, sonst nichts!

    Messprotokolle, wie von Ihnen erwünscht, von Wissenschaftlern die sich mit dem Set auseinandergesetzt haben, sind übrigens beim ETZS erhältlich. Messprotokolle von Prof. Meyl finden sich in geballter Form in seinem Buch “Skalarwellentechnik”.
    Und zum Thema Esoterikszene: Natürlich haben Sie vollkommen Recht, dass Meyls Theorie hier großen Zuspruch findet. Aber was soll das denn für ein Grund dafür sein, dass Meyl nur Humbug verzapft?

    Also, bevor Sie seine Arbeit das nächste Mal als unsorgfältig oder unwissenschaftlich beschimpfen, überzeugen Sie sich doch bitte persönlich, statt gewissen anderen Herrschaften nachzuplappern. Entschuldigung, wenn Sie sich nun wieder katalogisiert fühlen, aber mein Einwand ist doch durchaus berechtigt, oder?

    Liebe Grüße

    der, der sich um Löschungen zu entgehen, ständig neue Namen ausdenken muss

    P.S. Ich sehe das eher umgekehrt: Ich glaube noch beharrlich an die Illegalität des Sendens mit Skalarwellen seitens der Mobilfunkindustrie…

  52. Klaus sprach

    Ach … wer auch immer,

    mir würde es ja richtig Freude machen, mit Ihnen das alles weiter zu diskutieren. Es blitzt bei Ihnen ja manchmal Humor, Intellektualität und sogar manchmal Diskussionsbereitschaft durch. Leider ist für mich dieses Thema nicht sooo wichtig, wie für Sie … sorry… ihn.

    Wissen Sie, eigentlich habe ich nichts gegen Meyl als Person (wir wollen hier weiter in der dritten Person von ihm reden). Er hat sich ein Gebiet vorgenommen, das, wenn seine Annahmen stimmen sollten, extrem schwer zu vermitteln ist. Skalarwellen nach seinen Annahmen entziehen sich herkömmlichen Nachweismethoden und Wahrnehmungen. Es könnte sein, dass bisher hilfsweise konstruierte Zusammenhänge nicht wahr und durch ihn besser erklärbar wären. Meyl hat aber eine Art entwickelt, wie er optimiert sich unglaubwürdig macht.

    Leider habe ich von ihm und seiner getreuen Verfechterin so viel Unsinn gelesen. Darf ich bekennen? Ich kann in den ständigen Argumenten für und gegen vor lauter Bäumen kaum noch den Wald erkennen. Aber das macht nicht wirklich was aus. Für mich gilt nur eins: Mathematisch wirklich stimmige Zusammenhänge müssen sich auch experimentell nachweisen lassen. Unzweifelhaft. Und hier ist Meyl noch nicht einmal in Spuren ernsthaft. Er hat bis heute (seit über 10 Jahren) seine Experimente nicht fortentwickelt. Er arbeitet nicht mit wirklich erfahrenen HF Technikern zusammen. Weil er das nicht zustande bringt, braucht er die Unbestimmtheit und Schwammigkeit der Esoterik. Dort glaubt man ihm. Das kitzelt sein Ego. Aber das ist keine Wissenschaftlichkeit. Leider.

    Ach, Unlogisch, Sie haben ein Problem: Ihre Formeln sind nicht so überzeugend wie Sie es gerne hätten. Entweder Sie erbringen unanfechtbare Ergebnisse im experimentellen Bereich, oder alle Formeln sind nichts wert. So ist das nun mal in unserer Welt.

    Ich mag nun nicht mehr in der Öffentlichkeit scheinbare Boshaftigkeiten austauschen. Ich meine diese nicht als solche. Wenn Sie Neuigkeiten in dem hier geschriebenen Sinn haben, können Sie diese mir gerne mitteilen. Sie kennen meine Adresse.

    Ansonsten tauge ich nicht für eine Sekte oder Glaubensgemeinschaft.

    Trotzdem einen lieben Gruß

    Klaus

  53. (-: sprach

    Hallo lieber Klaus,

    Sie scheinen ja offenbar immer noch nicht glauben zu wollen, dass ich NICHT Prof. Meyl bin. Egal, was soll’s.

    Mich freut, dass Sie seine Theorie inzwischen nicht mehr kategorisch ablehnen zu scheinen, sondern vielmehr darauf warten, was denn die Zukunft noch bringen wird. Ob “Meyl aber eine Art entwickelt [hat], wie er optimiert sich unglaubwürdig macht”, da wäre ich mir nicht so sicher. Meiner Ansicht nach sind das eher Bruhn, Keck & Weidner, die es leider geschafft haben mit Ihrer “Kritik” mehr Aufsehen in der Öffentlichkeit zu erregen, als Meyl selbst.

    Vielleicht hätten Sie einmal seine Bücher lesen sollen, um wieder Wald statt Bäume zu erkennen. Und “mathematisch wirklich stimmige Zusammenhänge”, nicht das, was Prof. Bruhn noch davon übrig gelassen hat. Und in der Tat, Meyls Theorie lässt sich mit seinen Experimenten nachweisen, nur nicht die von Bruhn & Co…

    Ihre Hypothese bezüglich Meyl und Esoterik kommt mir überdies sehr vage vor. Aber gut, dazu kann ich nichts sagen; die Wahrheit kennt wohl nur Prof. Meyl selbst.

    Auch einen lieben Gruß,

    DN = …

  54. logisch sprach

    Die Bestätigung von Meyls Thesen und Voraussagen durch einen Versuch ist eine Sache. So lange die Ergebnisse dieser Versuche jedoch in Übereinstimmung mit den Voraussagen der bestehenden Physik sind ist der Neuheitswert der Meylschen Thesen gegen Null gehend.

    Leute wie Mösbauer und andere haben Jahrzehnte investiert um aus den bestehenden Formeln der Physik neue Experimente abzuleiten um spezielle minimale Summanden u.ä. Terme, die lediglich von der zu Grund liegenden Mathematik so behauptet wurden auch in der Realität durch einen entsprechenden Effekt messbar und damit nachprüfbar zu machen. Nach dem Meyl nun ebenfalls wohl schon das erste Jahrzehnt lang an der Arbeit ist sollte es ihm doch möglich gewesen sein mit all seiner Theorie und Rechenarbeit nun eine Modellbeschreibung und davon abgeleitet auch ein Experiment zu kreieren, das laut klassischer Physik ein Verhalten X liefern müsste, aber stattdessen den unerwarteten Effekt Y liefert - egal ob dieser nun Meyls aktuelle Thesen stützt oder zu einer völlig neuen revidierten Meyl-These führt.

    Beispielhaft gesagt: Gallileo und Newton meinten dass durch konstante Kraft die Geschwindigkeit eins freien Objekts linear zunimmt. Einstein mit Gattin dagegen sagten voraus, dass bei solchen Bedingungen die Geschwindigkeitszunahme immer kleiner wird und ihre Grenze bei der Lichtgeschwindigkeit hat. Die Abweichung war jedoch bei den üblichen Geschwindigkeiten in Experimenten zu klein um bemerkt zu werden. Spätere Experimente konnten die These auf vielfältigste Art und Weise bestätigen. Einstein als Urheber konnte seine Sicht der Masse-Haftigkeit der Energie (nach E = -m * c2; ich bevorzuge hier die Form mit Vorzeichen) damit etablieren. Der Versuch mit Ergebnissen entgegen der Erwartung nach gängigen Regeln ist das entscheidende Kriterium für die Anerkennung gewesen.

    Nimmt man nun für die Konstruktion nach Meyl als Referenz ein Fachwerk zur Hochfrequenztechnik zur Hand, z.B. “Janzen, Kurze Antennen” (und es gibt ettliche weitere Werke dieses Spektrums), dann wird man zwangsläufig auf die Grundlagen der Leitungstheorie aber auch der HF-Transformatorik sowie nicht zuletzt auf die Grundlagen der stehenden Welle stoßen. Antennen kennt der Mensch klassisch in Form von langen Stangen oder Drähten, aber auch die aufgewickelten Versionen in Form von Spulen sind gut bekannt, ebenso die Kombination mit sogenannten Dachkapazitäten. Ob nun liegend, stehend oder auch geknickt - die Entwickler der jeweiligen Formen müssen hierfür eines erreichen: Resonanz auf der elektrisch wirksamen Leitungslänge. Eine Antenne hat Resonanz wenn ihre Länge ein gewisses Teilungsverhältnis zur Wellenlänge der eingespeisten HF besitzt. Macht man diese Längen passend so kann sie optimal abstrahlen. HF-Techniker kennen Begriffe wie hinlaufende und rücklaufende Wellen. Antennentechnik lässt sich auf das gesamte Frequenzspektrum anwenden, einschliesslich der Bereiche zwischen 1 MHz und 100 MHz (hier sogar sehr gut verstanden) wie in Meyls Anordnung genutzt. Wird nun eine Antenne (oder eben der mit Induktivitäten und Kapazitäten versehne Leiter von Meyl) passend mit HF beschickt, dann bildet sich auf der Leitung eine sog. stehende Welle aus. Man kann den Strom oder auch die Spannung über die Länge mehr oder minder gut bestimmen. Grundwellen verteilen sich einfach sinusförmig, Oberwellen dagegen mehrfach sinusförmig. Je nach Wahl des Abgriffspunktes wird man Strom- oder Spannungszustände detektieren können, die typischerweise als Maxima, Minima und Werten dazwischen daherkommen. Ein geeigneter Detektor (auch Meyls LEDs, wenn auch nicht wirklich hochwertig, da mit starken Rückwirkungen behaftet) macht dies sichtbar und macht weiterhin sichtbar, dass dieser Zustand an einem Ort X von der Frequenz massgeblich mit beeinflusst wird.

    Durch die transformatorische Wirkung (eine Extremform der Anordnung nennt sich Tesla-Trafo, praktisch tauglich für Erzeugung von Entladungsblitzen) des Aufbaus ergeben sich weitere von der Frequenz abhängige Effekte. In Kürze ist eine Leistung P, definiert durch U*I, durch einen solchen Transformator z.B. bei P = 1mW durch U = 1mV und I = 1A definierbar, aber ebenso auch durch U = 1V und I = 1mA. LEDs zeigen jedoch nur die ausgekoppelte Leistung an, was bei 1mV kein Leuchten hervorruft, bei 1V zu hellem Leuchten führt. Im ersten Fall dürfte wohl auch die Leitung selbst mit ihrem ohmschen Widerstand eine gewisse Grenze bilden. Die LEDs sind somit Spannungsmesser. Da jedoch keine simplen ohmschen Verhältnisse auf der Leitung herrschen (vereinfacht für ohmsche P=U*I=U2*R=I2/R; wenn nicht ohmsch, dann nur P=U*I) müssen beide Größen (U und I) zugleich bestimmt werden um eine Aussage zur Leistung treffen zu können. Das transformatorische Übersetzungsverhältnis der Anordnung wird aber erst wirklich durch die eingestellte Frequenz bestimmt (d.h. es ist variable und ändert sich sehr stark mit der eingestellten Frequenz) was auch die Transformation der ohmschen Verhältnisse mit einschliesst. Kombination mit den bereits ausgeführten Welleneffekten von Strom- und Spannungsbelag lässt sich damit bei Veränderung der Frequenz eine erstaunlich große Vielfalt an Leucht-Kombinationen zwischen der eingansseitigen und der ausgangsseitigen LED erreichen. Diese Beobachtung steht nicht im Widerspruch zur klassischen Physik, insofern kann daraus noch keine Theorie begründet werden.

    Selbst typische HF-Verhalten eines elektrischen Widerstands in einer gedruckten (oder geätzten) Schaltung mit seinen Anschlussbeinchen von insgesamt 2-3 cm wird in jeder Grundlagenvorlesung über Elektrophysik per Rechnung aufgrund der wohlbekannten Formelsätze für Spule und Kondensator demonstriert. Man erhält bereits bei wenigen MHz eine erste Resonanz vor der sich das ohmsche Bauteil in eine Induktivität “verwandelt”, und nach der es eher kapazitiv erscheint. Danach folgen endlos viele wiederkehrende Resonanzen mit ähnlichem Verhalten. Die Übergänge sind mit Ausnahme der Resonanz kontinuierlich. Der Fall dass das Bauteil erneut rein ohmsch reagiert ist ebenso punktuell und liegt jeweils zwischen den Resonanzen. Der Nachweis gelingt mit den gängigen Messmitteln problemlos. Lediglich die exakte Vermessung des Prüflings führt zu gewissen Abweichung in der Messkurve. Der Rückschluss aus der Messkurve auf die Metrik der Prüflings dagegen liefert Werte, die ohne Bedenken in den üblichen Toleranzen der jeweiligen mechanischen Messung Platz finden. Meyl hat eine Anordnung die mit Resonanzen einer solchen Kategorie behaftet ist. Den Nachweis der Abweichung seiner Beobachtung von den erwartbaren Szenarien hat er zu tragen, Kritiker dagegen weisen nach dass die zu erwartenden Effekte zu Beobachtungen führen müssen wie Meyl sie beschrieben hat. Sie gehen sogar so weit und “demontieren” oder “schirmen” die Anordnung in Teilen, z.B. die behaupteten essentiellen Kugelkapazitäten, ohne dass sie damit unerwartete Effekte hervorrufen. Selbst die Positionsänderung der LED Abgriffe führte zu keinen Überraschungen im Vergleich zur gängigen Theorie. Der Fall mit ungewöhnlichen Effekten die eine These nach Meyl oder irgend eine andere These überhaupt erst erforderlich machen würden tritt in den Beobachtungen nicht auf. Wenn schon einfachste Bauteile wie eben der genannte Widerstand sich moderat komplex verhalten, was ist dann erst von einer mehrfach komplexeren Anordnung zu halten. Energietechnisch gesehen ist der Meyl’sche Aufbau in etwa das Äquivalent zu einem mehrfach gekoppelten System, wie es z.B. die seit langem bekannten, chaotischen Pendelsystem der Mechanik sind.

  55. :-) sprach

    Ich halte es schon fast für sinnlos, einem so von der konventionellen Physik (und von Bruhn, Keck, Weidner,…) überzeugten Menschen zu antworten. Also möchte ich - um Wiederholungen zu vermeiden - es dabei belassen nochmals anzumerken, dass Prof. Meyls Versuche keineswegs mit den konventionellen Theorien erklärbar sind, wie von Ihnen (und Bruhn, Keck, Weidner, …) behauptet.

    “ein Experiment zu kreieren, das laut klassischer Physik ein Verhalten X liefern müsste, aber stattdessen den unerwarteten Effekt Y liefert” - Ich empfehle nochmals die Lektüre von Meyls “Skalarwellentechnik”, und überhaupt sich zuerst mittels Primärliteratur über die Theorie selbst zu informieren und dann erst kritische Sekundärtraktätchen betrachten. Dann müsste man auch nicht woanders denken lassen…

    Und zur Diodengeschichte: Bitte nochmals (48) bis (51) lesen.

    Freundliche Grüße

    unlogisch, DN oder wie auch immer

  56. :-) sprach

    Ach ja, was mir noch einfällt: Können Sie mir zum Beispiel erklären - wo wir schon beim Thema sind - wie Sie mit einem Mobiltelefon im Zug (Faraday-Käfig), vielleicht sogar noch im Tunnel telefonieren können, wo doch angeblich nur Hertzsche Wellen beteiligt sein sollen? (Hinweis: Im Zug oder Tunnel sind nachweislich keine Leitungen für besseren Empfang verlegt)

    Viel Freude beim Lösen dieser Knobelaufgabe wünscht Ihnen

    der gleiche Verfasser wie der des letzten Beitrags

  57. Under Cover sprach

    @DN
    Netter Scherz. Ein Zug hat Fenster, Meyl behauptet jedoch, dass seine Wellen auch durch eine vollständige Abschirmung durchgehen würden.

    PS: Im Parteibuch Wiki gibt es einen netten Aritkel zum Stichwort Scharlatan

  58. logisch sprach

    Die Zug-Thematik (oder sollte man besser Problematik schreiben?) ist mir aus dem Freundeskreis nur zu gut bekannt. So wird mehr als glaubhaft bereichtet, dass ein Fahrgast auf einer Alpenstrecke über eine halbe Stunde lang verzweifelt versucht hat von dort aus eine Gegenstelle zu erreichen und das zugehörige Gespräch zu vollenden. Sein Problem war, dass die Verbindung so schwach war, dass sie kaum zu Stande kam bzw. sehr schnell wieder abriss.

    Resultat der Reise war, dass der Handy-Akku am nächsten Halt schon so gnadenlos leer gelaufen war, das nichts mehr ging. (Naja, was sind 5 Watt wenn die über 50 Fahrgäste verteilt absorbiert werden…) Schlussendlich entfernte der Kandidat seine SIM-Karte und schleuderte den Rest des für ihn nutzlosen Apparats aufs Gleisbett. Kommentar des vormaligen Besitzers: nächste Woche läuft mein Vertrag aus, da bekomme ich sowieso ein neues.

    Mittlerweile sind auch die Bahn-Gesellschaften klüger geworden und haben den Bedarf für fortwährende Kommunikation in ihren Verkehrsmitteln erkannt. Die vormals metallisch bedampften Fenster der Züge werden nun durchlässiger für Funkwellen. Bis zu diesem Wechsel in den Zug-Garnituren konnte man allenfalls nahe der Milchglasscheiben im Toilettenbereich noch halbwegs tauglich telefonieren, sofern man nicht gerade in einem Tunnel ist und sich weit genug vom Eingang entfernt hat.

    Mit Funkwellen verhält es sich wie beim Versuch von Niels Bohr zum Nachweis der Atomstruktur - dieser bekannte Auifbau mit der Goldfolie. Je dünner die Folie ist, desto eher “transzendiert” die Welle hindurch. Bei mehreren mm oder gar cm Metall wird dies jedoch immer unwahrscheinlicher. Speziell optimierte Substanzen für Schirmung und vergleichbare Effekte sind uPerm oder Ferrit, auch wenn der Effekt bei allen Metallen und verwandten Substanzen ausgeprägt vorhanden ist. Um das Zug-Beispiel nochmals auf zu greifen: die elektromagnetischen Wellen des sichtbaren Lichts die um Dimensionen kürzer sind als die üblichen Funkwellen schaffen es durch die Schicht auf den Fenstern hindurch - was die Passagiere für gemeinhin auch nutzen. Eine besonders selektive Reflexion (etwa nach W.H. u. W.L. Bragg oder auch nach Brewster) ergibt sich nur bei besonders angepassten Bedingungen, was jedoch bzgl. dem relativ breitbandigen Sonnenlicht nicht sehr nutzvoll wäre.

    Was den Faraday Käfig angeht (benannt nach Michael Farraday, siehe z.B. http://de.wikip...cher_K%C3%A4fig) ist die Bedingung klar formuliert, dass sich damit nieder- und mittel-frequente Felder im inneren eines metallischen Körpers durch Ladungsverschiebung auf dessen Oberfläche neutralisieren, selbst dann wenn das Objekt eine maschenförmige Oberfläche hat. Es handelt sich also um einen im wesentlichen elektrostatischen Effekt. Der Nachweis müsste z.B. mit einem Elektroskop führbar sein. Als Beweis wird hierzu in historischer Tradition oftmals eine Blitzentladung entlang einer Kugel bemüht während in ihr ein Mensch sitzt. Die Blitz-Ladung fliesst dabei offensichtlich sehr gebündelt auf der Oberfläche des Objekts entlang. Schäden im Inneren treten typischer Weise nicht auf. Dies ist auch nicht verwunderlich, stellt doch das Innenleben eine durch Luft isolierte Strecke dar während das Objekt selbst höchst leitfähig ist. Die große Stromstärke solcher Entladungen tun ein Übriges um dem Stromfluss (wie bei einem Lichtbogen) regelrecht bis auf die maximal leitfähigen Dimensionen aus einander zu blasen. (Das Ganze ist bitte nicht mit dem Skin-Effekt zu verwechseln, den echte HF an den Tag legt wenn sie z.B. über Flächen, wie etwa die Außenhaut eines PKWs mit Mobilfunk-Antenne, abgestrahlt wird. Auch dieser Effekt setzt schon früh ein, lässt z.B. die Energieversorger ihre Freileitungen in z.B. 5er Gruppen anstatt 1x dicken Draht anordnen.) Fakt ist, dass Hochfrequenztechniker permanent in die Bemühung verstrickt sind ihre Geräte HF-dicht zu bekommen. Selbst wenn diese hochpräzise aus Metall gefräst wurden, rundum mit metallischer Dichtung versehen sind und alle 5-10 mm eine Schraube gesetzt wurde, so kann dieser paranoide Aufbau noch immer in einem Teil der Fälle unerwünschte HF abstrahlen. Typische Gebilde aus Maschendrahtzaun zeigen sich dagegen sogar sehr durchlässig. Test-Hallen für industrielle EMV-Untersuchungen sind typischerweise vollständig aus Metall und nur wenn alle “Panzertüren” gut geschlossen sind verstummt z.B. ein Radiorecorder. (Nur um ein weiteres Beispiel zu geben. Selbst hervorragend rundum mit breiten Massebändern zwecks Potentialausgleich versehene OP-Räume für Herz-Untersuchungen erlauben dennoch einen ganz normalen Rundfunkempfang.)

    Ich habe nichts gegen Primärliteratur - wo kann ich mir bitte die Zusammenfassung oder die Vollversion herunter laden? Leider ist genau die Frage nach der konzentrierten Fassung des Effekts und der zugehörigen These der aus meiner Sicht heraus zentralste Teil, der leider irgendwie fehlt. Einstein hat es verstanden seine ersten Aussagen auf wirklich wenige eindeutig interpretierbare Buchstaben zu reduzieren. Klar mag Vektor- oder Skalar-Mathematik ihre Grenzen haben. Aber die grundsätzliche Voraussage des Vorhandenseins unerwarteter Energie als ganz normale Metrik ohne jegliche 3D-Mathematik sollte sich konzentrieren lassen. Eine Gegenüberstellung zu den klassischen Erwartungen zeigt nur die Vollständigkeit der Arbeit, was natürlich ebenfalls ein Qualitätsmerkmal ist.

    Nichts gegen mathematische Überlegungen zu Transversalen Wellen, Skalaren Wellen, Scherkräften, oder auch der Äther-Theorie (auch wenn diese ihre Renesainnce in neuem Kontext noch immer vor sich hat). Die Praxisnähe muss aber erlangt werden. Genauso könnte ich behaupten dass ich mir z.B. die Feinstruktur-Konstante in erster Näherung rein aus den Massen von Proton und Elektron herleiten könnte und mit dem “Fehler” den ich dabei bestimme den Rest des Universums erklären wollte (ja, auch richtig Angeben mit nicht viel in der Hand gehört zum Geschäft, was so manchem Lebemann, vielleicht auch einem Nikola Tesla, nicht fremd gewesen sein sollte). Oder man geht her und erklärt eine hoch-effiziente Methode zur HF basierten Spaltung von Wasserdampf in H2 und O2 in Reichweite zu sehen. Von mir aus soll es der Weg zur Schaffung von gravitations-reduzierten Blasen mittels extrem starken, rotierenden, elektrostatischen Feldern sein. Nur woran die Welt dabei immer kranken wird ist nicht das Vorhandensein der These es könnte so gehen, sondern der vollzogene Weg von der These über ihren mehrfach abgesicherten Nachweis in der Praxis bis hin zur erfolgreichen Komprimierung der These auf ihre essentiellen und vor allem neuen Bestandteile. Theorie ist nichts ohne erfolgreiche Praxis, aber auch Praxis ist nichts ohne erfolgreiche Theorie - zumindest wenn der wissenschaftliche Anspruch erfüllt werden soll.

    Schonmal den Begriff Peer-Review gehört? Einstein hat dies über einen umfangreichen Schriftverkehr über halb Europa hinweg mit ihm bekannten Kollegen bewerkstelligt. Ob diese Leute private Freunde von ihm waren oder sein mussten oder besser nicht waren sei dahin gestellt. Wichtig war zentral das qualitative Feedback für genau das Fachgebiet in dem die jeweilige These ihren Sitz hatte. In Einsteins Fachgebiet waren damals die Leute dünn gesät, die hierfür die nötigen Kenntnisse und Resourcen hatten. Bleibt also zu fragen was Meyl genau lehren will - für mich ist es ausgehend von seinen eingesetzten Mitteln klar ein Gebiet der Elektrophysik - zeitgenössische Koryphäen sind hier wohl schmal gesät, doch nachdem der Sektor intensivst von der Industrie beacktert wird sollte die Anzahl der Leute die gutes bis sehr gutes Wissen haben (oder die Lücken durch Literatur schliessen können) doch im Endeffekt überraschend groß. Vor allem die Zahl der von Meyl unabhängigen Kräfte müsste so definiert sein.

    Wie oben geschrieben - Link zum Download oder dergleichen und die Dinge können ins Rollen kommen. Wahrheit braucht keine Scheu vor der Öffentlichkeit zu haben. Meyl hat einen festen Sitz in seinem Institut - nur wenige sind so absolut unabhängig und unkündbar wie er es ist. Wenn sein Anliegen (und das von DN) das Transportieren von Wissen ist, dann sollte es ja keine Probleme damit geben. Natürlich kann man dieses Wissen auch mit ins eigene Grab nehmen wollen, aber so scheint es ja nicht beabsichtigt zu sein. Mag sein die Meyl’sche Theorie lässt sich nicht in einer Formel oder einem Satz ausdrücken, aber sie sollte zumindest in 1-2 Seiten DIN-A4 zumindest gegenüber einem durchschnittlichen Vertreter des Fachgebiets grundsätzlich verständlich beschreibbar sein. Für einen etwas mehr begabten Vertreter wäre dies dann die Möglichkeit zum eigenständigen Einstieg. Zu Zeiten meines Grossvaters hatte jedes Flugblatt auch nur zwei Seiten, egal ob es nun soziale Themen waren oder eine aufrührende Meldung aus Forschung und Wissenschaft. Auch das heutige Pressewesen funktioniert noch immer ähnlich. Manchmal werden die Texte immer noch mit der Wort-Zahl charakterisiert (3 / 5 / 12 / 20 Worte).

    Gerne mehr, Herr oder Frau DN - die Welt hört nicht auf der letzten Seite eines Lehrbuchs auf, sie fängt nämlich erst dort an.
    -logisch.

  59. :-) sprach

    Lieber Under Cover,

    danke für Ihren kleinen Scherz so zwischendurch. Sollte auch Ihr Auto Fenster besitzen, so achten Sie doch bitte beim nächsten Gewitter darauf, sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.

    Lieber logisch,

    wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann beklagen Sie sich darüber, die Meylsche Theorie sei zu praxisfern. Nun, haben nicht Sie selbst auch schon über das Demo- bzw. Experimentier-Set gesprochen? Zählt das denn nicht als Praxis? Oder sind Sie auch Anhänger von Keck & Weidner, die dieses erst nach Ihren Wünschen zerstückelt haben um anschließend Ihre klassischen Theorien daran anzuwenden? In diesem Fall könnte ich natürlich verstehen, warum Sie dies nicht als Beweis der Theorie in der Praxis werten…

    Was mich doch sehr verwundert: Haben Sie die von Ihnen gewünschten Zusammen fassungen wirklich nicht gefunden? Nun gut, ich habe mir die Mühe gemacht - bittesehr: http://www.k-me...&sublevel=0 Eine Auswahl zu den verschiedenen Aspekten seiner Theorie.

    Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

    Herr DN

  60. logisch sprach

    oder erstmal über Meyl’s Startseite… Wirbel-Theorie ist schon seit und durch Newton durchaus ernsthaft erwogen worden ohne grundlegende Widerlegung zu erfahren. Hawking sass wohl auf dem selben Lehrstuhl, hat sich aber der Frage angesichts seines Lehr-Umfelds in den kleinen Populärwerken nicht angenommen, dafür findet das Thema aber z.B. durchaus lobende Erwähnung in Einführungswerken für junge Menschen wie etwa in “Relativitätstheorie” von L.C. Epstein. Der Rest wird noch vertieft, sofern mich mein E-Mail nicht zu sehr auf Trab hält.

    Dankeschön fürs in-die-tiefe linken.

  61. logisch sprach

    Das Hü und Hott der Seiteninhalte wird mir langsam deutlich, so es denn wohl gilt die Spreu vom Weizen zu trennen. Biespielhaft mal ein wenig Hintergrund zu einem Ort im österreichischen Vorarlberg, den Meyl mal so ganz nebenbei erwähnt:

    http://activepa...e_Reutterer.pdf

    Daneben erlaube ich mir zu erwähnen, dass Newton durchaus ein Verfechter des Impulserhaltungssatzes war. Er ging sogar soweit seine gesamte Mechanik darauf zu begründen. Allerdings sind zeitgenössische Lehrpläne auf den Energie-Begriff bzw. den Erhaltungssatz dazu fundiert und klammern die vergleichbaren Impulse-Gesetze bis auf wenige Zeilen aus - evlt. aus der Annahme heraus diese seien sowieso schwer vermittelbar. In späteren Lektionen fällt der Mangel kaum ins Gewicht. Dagegen werden Fragestellungen wie etwa die Charakteristik von elektrischen Wellen bzw. Teilchen, z.B. die Präsenz oder Absenz von Phasenverschiebungen ihrer zwei Schwingungsträgerm i.d.R. erst auf Nachfrage zu einer Antwort geführt. Auch die ganz grundsätzliche Logik des Ausgehens von einem vollständigen Formelsatzes für elektrischem Feld mit zwei Termen und einem magnesichen Feld mit ebenfalls zwei Termen und deren systematische Reduktion auf das Maxwellsche Weltbild kürzt sich schnell ab indem hier die Gottgegebenheit nach Maxwell als der Ausgangspunkt für die weitere Überlegung bemüht wird. Alles legitim so lange in der Praxis die Gleichwertigkeit erhalten bleibt. Diese Begrenzung zu Umgehen ist selbsredend kein Punkt der Kritik einfordert. Ebenfalls ist jedem altgedienten Physiker quasi aus dem Kopf heraus klar, dass Teilchengewichte einer vollkommen simplen mathematischen Herleitung unterliegen dürfen. Allein die Dokumentation dessen manifestiert sich seltenst, wobei auch Meyl in seinen Kurztraktaten nicht wirklich mehr preisgibt. Setzt er doch lieber auf kostenpflichtigen Direktvertrieb.

    Bedauerlich aber dennoch, dass zwar immer wieder die Neufassung des Tesla-Schwingers als Schaltung, Photo und als käufliches Objekt hingehalten wird, nur im Endeffekt keine Tranportierung (in Kurzfrom) der Essenzen aus der Anordnung produziert wird.

    Die Quellen für die Erdkern-Hypothesen werden in Textform als Fussnoten genannt, sind insofern durchaus eine Arbeit theoretischer und wissenschaftlicher Natur, finden jedoch in verschiedenen Werken unterschiedliche Zahlenausprägungen (bis hin zum ominösen ‘n’ das nirgendwo notiert ist) ohne dass Gründe für die Revidierung erkennbar wären. Mutmassungen über andere, z.B. nicht-deutsche, Quellen für diese Systematiken zu Elementarteilchen möchte ich respektvoll hier unterlassen. Dagegen möchte ich “kritisieren” dass an diesem Punkt durchaus Möglichkeiten für ein paar weitere, die Überlegungen stützende Abschätzungen einen passenden Platz hätten finden können.

    Die trotz allem praktizierte “hinter dem Berg halten” Taktik für diverse Themen und auch die nicht durchgängig scharfe Abgrenzung bei (oder besser die unselige Vermenung durch) Einbeziehung von Esoterik- und Spekulationsthemen ist kontraproduktiv. Ebenso die Lücke bei den Kurz-Dokumentationen wie für die histor. Nutzung. Wie gesagt fehlen mir für ein paar Schlüssel-Elemente die Darstellungen - sie werden ja wohl kaum einfach bei Tesla abgeschrieben bzw. aus seinen Werken übersetzt worden sein, so sie denn auf andere Weise zugänglich sind.

  62. Klaus sprach

    … und wo bleibt die praktische Forschung?? …

    Meyl, DN, unlogisch schafft es immer wieder alle Diskussion auf das theoretische Eis zu verlagern. In dem Hin und Her verliert jeder Beobachter die Orientierung. Meyl verweist auf seine Bücher (er verdient ja da dran), die aber nicht jeder, der interessiert ist kauft oder kaufen will. Ganz zu schweigen davon, dass nicht jeder, der hier interessiert ist, das alles lesen will.

    … trotzdem bleibt die Frage: wo sind die praktischen Forschungen, Versuche und Anwendungen???

    Nach 10 Jahren Streitbarkeit ist nichts außer den (meiner Meinung nach zu recht) diskreditierten mini-Demos, Schiffchen und Flugzeugen herausgekommen. Wo sind die Weiterentwicklungen? Wo sind die Kollegen, die ihre eigenen Forschungen auf Meyl basieren?

    Da wird Meyl immer sehr einsilbig, versucht die o.g. Verlagerung der Diskussion und verweist seit Jahren auf seine vielen Unterstützer, deren Namen er aus Datenschutzgründen nicht nennen kann. Wenn es die gibt, sind das echte Hasenfüsse und werden kaum was Realistisches zustande bringen.

    Es tut mir Leid Herr Prof. Meyl, Sie haben eine Theorie, die Sie mit Zähnen und Klauen verteidigen. Alle Achtung für Ihr Durchhaltevermögen. Aber ansonsten stehen Sie wissenschaftlich ziemlich einsam da. Und das ist persönlich traurig und macht Sie (leider) lediglich zu einem theoretisch-wissenschaftlichen Punching-Ball.

    Da ich mich an einem solchen unsozialen Verhalten nicht beteiligen möc