Die Berliner Jugendrichter Kirsten Heisig und Günter Räcke meinen in einem teils sarkastischen Interview mit dem Tagesspiegel, eine neue Dimension der Jugendgewalt zu erkennen. Mutig sind die Richter gegen die Deutschenfeindlichkeit an die Öffentlichkeit gegangen und fordern zur Lösung des Problems couragiert eine striktere Durchsetzung der Schulpflicht und das Wegsperren von Problemkindern.
Prima Idee. Vielleicht mögen sich die beiden Richter erstmal das Video Columbine von ResistantX anschauen, den Abschiedsbrief dazu lesen, scharf nachdenken, ob ihre Forderungen ausreichend wären, um unseren Kindern “ein normales Leben an unseren Schulen” zu ermöglichen und dann nochmal ein Interview mit Vorschlägen zum Thema “Neue Dimension der Jugendgewalt” geben. Naja, immerhin haben die beiden Richter überhaupt mal etwas gesagt und nicht wie die meisten ihrer Kollegen den Kopf gänzlich in den Sand gesteckt.
Falls wer Lust hat, mag er sich im Forum des Landeselternausschusses Berlin an der wegen schwacher Besucherzahlen und Moderation aller Beiträge eher zögerlichen Diskussion dazu beteiligen.
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| Frau Ani Moese |
Es tut mir leid, Dir zu widersprechen, Marcel, aber in vielen Großstädten und anderen Ballungscentren sind die Beobachtungen der beiden Richter leider zutreffend. Und ResistantX war wohl auch ein Opfer solcher Täter, bevor er selbst zum Täter wurde. Zu meiner Jugendzeit wäre kaum jemand auf die Idee gekommen, jemandem einen glühenden Schlüssel auf die Haut zu drücken, ihn somit praktisch zu brandmarken wie ein Stück Vieh! Das ist eine neue Kategorie der Gewalt, bei der aber bestenfalls die Erkenntnis neu ist, existieren tut sie schon seit Jahren. In der westlichen Welt ist es gemeinhin üblich, dass von Opfer abgelassen wird, wenn diese sich nicht mehr wehren, am Boden liegen oder nur noch vor Schmerz am schreien / wimmern sind. Das ist bei den arabisch- und türkischstämmigen Tätern nicht der Fall. Da stürzt man sich zu 3-10 Leuten auf einen, tritt noch auf am Boden liegende Leute ein oder prügelt bis zur Bewußtlosigkeit des Opfers. Da sind in der Tat alle Standards der Zivilisation und jeglicher Anstand nicht mehr existent. Indem man solche Extrem- und Massivtäter wegsperrt - zum Beispiel für ein paar Jahre in die Klapse, denn normal im Kopf können solche Leute ja nicht mehr sein - würde man in der Tat für die Massen der Schüler Erleichterung und Beruhigung schaffen.
Einen Aspekt vergisst der Artikel allerdings: Dass die Eltern, insbesondere der Vater dabei sehr wohl eine Rolle spielt. Oftmals lernen die Kinder von ihm, dass die deutschen Regeln und Gesetze für sie nicht relevant sind, weil sie ja Muslime / Türken seien und die “Scheiss-Deutschen” nur dazu gut seien, hier Geld zu machen für das Häuschen in der Türkei. Den Jugendlichen hingegen ist ihre Religion meist ziemlich egal, so dass sie auch die Gebote der Gewaltfreiheit nicht beachten, aber sie haben gelernt, dass unsere Regeln für sie nicht gültig seien. Diese Grenzenlosigkeit führt auch zu der Grenzenlosigkeit bei der Gewalt, wo 12-14jährige schon Taten in einem Ausmaß begehen, die die meisten von uns selbst im Verteidigungsfall so nicht begingen. Man kann natürlich weiter aus falsch verstandener Ausländerfreundlichkeit die Augen verschließen und unsere Jugend im Stich lassen. Unter der gesellschaftlichen Entwicklung hin nach rechts hätten dann jedoch auch jene Jugendlichen und Ausländer zu leiden, die sich hier anständig benehmen können.
MfG
Daniel
Das der Staat sich seinen sozialen- und gesellschaftlichen Pflichten verweigert, ist IMO nicht das einzige Problem. Gegen Integrationsverweigerung ist auch die engagierteste Politik machtlos.
Zitat:
HEISIG: Wenn dann das Jugendamt involviert ist und versucht, an die Familie heranzutreten, dann zeigt sich: Es ist sehr, sehr schwierig in eine arabische, kurdische oder türkische Familie Einlass zu finden.
Sie sehen eher die Zuwanderer als die hiesige Gesellschaft in der Pflicht?
HEISIG: Das macht es so schwierig, dass wir nicht feststellen können, ob in diesen Familien tatsächlich ein Konsens mit unserer Gesellschaft vorhanden ist. Es muss klar sein, dass es hierzulande Autoritäten und Regeln gibt, die für alle verbindlich sind. Aber inzwischen hat sich eine Anspruchshaltung durchgesetzt, nach der die Deutschen erstmal immer in Vorlage gehen müssen und die kulturellen Gegebenheiten dieser Familien kennenlernen und akzeptieren sollen – da wird das Pferd von hinten aufgezäumt. Das kann nicht funktionieren.
Hier ist Nachsicht und Kuschelpolitik IMO völlig verfehlt. Wer in ein fremdes Land kommt, hat auch dessen Regeln zu beachten. Das ist, außer in Deutschland, überall selbstverständlich.
Wer in Dubai seine Frau/Freundin in der Öffentlichkeit küsst, landt vor dem Kadi. Wenn ich das nicht akzeptieren will, es zwingt mich niemand, nach Dubai zu reisen.
Auch wenn ich jetzt in die Naziecke gestellt werde:
Wem unsere Gesellschaftsordnung nicht paßt, der soll dahin gehen, wo es eine seinen Vorstellungen entsprechende gibt. Notfalls auch zwangsweise.
Ich kann es so immer noch nicht fassen was die Median der Menschheit presentieren!
Mehr Infos: http://www.mein...wiki/ResistantX
[Editor: Da der ursprünglich von Akreso gepostete URL Linkspam war, habe ich den Link sinnvoll ersetzt.]
@Akreso:
Ich halte es für ziemlich geschmacklos, sich Begriffe rund um den Amokläufer als Domain zu sichern und da ein Board zu installieren, das selbst für den Lesezugriff eine Registrierung verlangt. Geh weg, Leute wie Du kotzen mich an! Und mach Deine Werbung woanders, Heuchler! Kannst gerne mal mehr schreiben als einen 0815-Satz, dann nehme ich Dir ab, dass Du hier nicht nur plump Werbung machen willst.
MfG
Daniel
[Anmerkung Marcel Bartels 25.11.2006: Ich habe mich in dem Forum registriert und halte es trotz der etwas unangemessenen Werbung für eine gute Sache]
[Anmerkung Marcel Bartels 30.11.2006: Daniel hatte recht, der Inhaber hat das Forum am 26.11.2006 bei Klamm zum Verkauf eingestellt und am 29.11.2006 für ca. 200 Mio Klammlose (~140 Euro) verkauft]
@A.John
Auch mir passt vieles an unserer Gesellschaftsordnung nicht. Trotzdem kann mich nicht aus Deutschland rauswerfen, auch wenn einige mich vermutich auch lieber auf dem Mond sehen würden.
Ganz ähnlich ist das mt den jungen türkisch- und arabischstämmigen Deutschen. Rauswerfen geht nur in seltenen Fällen.
Die “Deutschenfeindlichkeit” komt oft übrigens auch nicht ganz von ungefähr. Unsere vorgelebten Werte sind vielen der jungen türkisch- und arabischstämmigen Deutschen nicht erstrebenswert, sondern verachtenswert. Mit deutschen Werten verbinden diese Jugendlichen oft Saufen, käuflichen Sex und charakterlose Heuchlerei. Als Alternative dazu wird von Eltern oft, wenn sie sich überhaupt um die Kinder kümmern, der Islam gesehen.
Da es an der Schule keinen islamischen Religionsunterricht gibt, besorgen die Vermittlung der religiösen Werte dann leider nicht selten aus dem Mittelalter importierte Geistliche und Fernsehsender wie der Hisbollah-Sender Al Manar. Dass da “Deutschenfeindlichkeit” bei raus komt, sollte niemanden überraschen.
Schaut man genauer hin, so sind die Ursachen in Perspektivlosigkeit und dem Fehlen ethisch handelnder Vorbilder gar nicht so unterschiedlich.
Das soll nicht heissen, dass die Polizei untätig bleiben soll. Im Gegenteil, ich bin durchaus für die Einführung von Schulpolizisten, die dann hoffentlich dazu beitragen können, dass die Polizei nicht immer zu spät kommt. Die Ursachen der Gewalt liegen jedoch woanders. Und ohne an die Ursachen in Angriff zu nehmen, wird sich das Problem nicht lösen lassen.
@Daniel, @a.john,
Stammesgesellschaften aus dem Mittelalter treffen auf unsere Neuzeit, sie arbeiten bei uns und wurden allein gelassen - immer in der Hoffnung, dass sie friedlich Ruhe geben, ihre Schnauze halten. Die Eltern taten uns diesen Gefallen, aber die Kinder nicht mehr. Sie leben unseren geleckten Konsumterror, fahren BMW Cabrio, haben blond gefärbte Haare und behandeln ihre Schwestern wie mittelalterliches Eigentum. Aus allen Welten das Beste auswählen und endlich jemand sein, damit kommen sie doch ins Fernsehen!
Kinder von (türkischen, arabischen) Einwanderern wurden zu Außenseitern, die sich über Gewalt Respekt verschaffen und gleichzeitig das Beste unserer Lebensweise imitieren. Es ist nicht nur in Berlin gang und gäbe, dass sie sich die Markenklamotten und Accessoires von Mitschülern einfach nehmen! Wäre es nicht irgendwie sogar witzig bzw. makaber bzw. vergleichbar mit jenen Hamburgern, die Feinkostläden überfallen, um das große Fressen an Ärmere weiterzugeben? Sollten wir nicht lernen, uns bescheidener zu verhalten und in der Schule nicht mit Gucci und Prada zu dilletieren? Je mehr ich darüber nachdenke und nur zögerlich kommt mir das über die Lippen: welche Wohltat wären Schuluniformen für alle jene verzickten, verzogenen Gören, die sich heute mit ihrem dümmlichen Reichtum als lebende Logo-Litfasssäulen in die Schule getrauen?
Es gibt nur eine einzige Möglichkeit: wir alle müssen in diese Schulen gehen, mit den Kindern reden, ihnen Perspektiven zeigen, ihnen Selbstständigkeit, Gerechtigkeit und Freiheit geben. Ich habe zu meinem Schrecken erkannt, dass man Lehrer und Richter nicht alleine lassen darf, es ist die Aufgabe von uns allen. Der Ruf nach dem Staat ist heute primär der Ruf nach mir selbst, wir alle sind am Rande von etwas angekommen, wo nur noch gegenseitige Hilfe und nicht Paragraphenreiterei hilft.
@Akreso
Generell finde ich die Idee sehr gut, ein Forum zu schaffen, in dem sich Außenseiter artikulieren können (wie bei resistantX.de schon geschehen) und wir alle miteinander ins Gespräch kommen. Ich kann mich nur nicht mit Eurer schwer lesbaren Optik anfreunden, aber das sollte mich eigentlich nicht weiter stören. Ob der Namen jetzt pietätvoll gewählt wurde oder nicht - wichtig ist, dass man sich trifft! Und anfängt zu reden!
@ Marcel:
Natürlich sind die Ursachen vielfältig, keine Frage, und häufig sind es ähnliche Ursachen, die auch bei deutschen Jugendlichen zu Gewalt, Vandalismus usw. führen. Weiterhin müßte eine Wertekommission aus Kriminologen, Soziologen, Pädagogen, Philosophen usw. eingerichtet werden, damit wir in Deutschland ein von religion losgelöstes Wertegerüst bekommen, mit dem sich alle unabhängig von ihrem Glauben identifizieren können. Dies ist jedoch ein gutes Stück Arbeit und solange kann man die Opfer nicht alleine lassen! Wenn im Zweifelsfall nur hilft, Extremtäter auszuschließen, indem man sie wegschließt, dann muss es halt so sein. Da hat für mich der Opferschutz ganz klar Vorrang vor dem Täterschutz. Vielen dieser Jugendlichen, die schon einschlägig - teils auch mehrfach - vorbestraft sind, ist eh nicht mehr zu helfen, da sie vollkommen dissozialisiert sind. Dann sollte der Schutz der Opfer und der Gesellschaft vor diesen kriminellen Subjekten höchste Priorität haben.
MfG
Daniel
@firtzz:
Schuluniformen wären in der Tat eine Wohltat gegen den Markenwahn. Allerdings würde das Konsum-Wettrennen über Handys, MP3-Player, tragbare Spielkonsolen usw. laufen. Deshalb müßte auch diese Technik raus aus den Schulen, zumindest aber beim Betreten des Gebäudes abgelegt werden. Wahrscheinlich würde auch ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl in den Klassen und Schulen entstehen, wobei man natürlich beobachten müßte, dass daraus nicht neue Gewalt zwischen den Schulen entsteht.
MfG
Daniel
@Marcel,
ich kann alles von Dir unterstreichen, hatte es beim Verfassen meines Beitrages noch nicht gesehen.
Die Frage wäre also: Wie könnte man die Perspektivlosigkeit bekämpfen? Und hier kommen wir sehr schnell an eine leider fatale Feststellung: “Auf 1 Euro hinterzogene Sozialleistung kommen über 500 Euro hinterzogene Steuern”. Von wem wohl? Nicht vom Mittelstand oder den Freiberuflern oder Kleingewerbetreibenden, sondern von jenen, die uns heute ihren Willen aufzwingen wie früher die Herrschaften weit über uns auf ihren Schlössern. Der Bäcker aus Berlin mit seinen 5 Betrieben sagte es neulich bei Christiansen zum ersten Mal öffentlich für alle: “tatsächlich können uns heute Großkonzerne diktieren, was sie mit uns machen wollen, sie selbst bestimmten, wieviel Steuern sie bezahlen”.
Genau hier liegt unsere Problematik. Diese Konzerne können uns zudem mit dem Totschlagargument Globalisierung alles aufschwatzen und wir glauben das alles dann auch noch über die Informationen von BLÖD, Onkel Hundt, Henkel und Co. An diesem fatalen Punkt des Macht-Ungleichgewichtes zwischen Groß und Klein muss alles ansetzen. Es ist ein Skandal, dass Kinder heute keinen Ausbildungsplatz finden. Konzerne verdienen mit uns ihr Geld, sie haben eine Verpflichtung für unseren Staat, die nicht dort endet, wo man sich
bequem mit der Globalisierung hinauswinden kann. Wir alle müssen diesen Punkt intensivst diskutieren. Es muss eine Gegenlobby gegen die Schmiermaxen von Pharma- und anderen Großkonzernen, Investmentbankern, Anwälten, Steuerberatern etc. entstehen. Ich fasse mich hier kurz und im Grunde nur zusammen, was in meinem Bekanntenkreis immer offener diskutiert wird.
Aufruf: Wir dürfen unsere Jugend nicht im Stich lassen!
Ich möchte heute von einem Ereignis berichten, das ich schon vor dem Amoklauf von Emsdetten erlebt habe, aber damals keine Zeit zum Schreiben fand. Wie bekannt ist, litt Sebastian B. aka ResistantX nicht nur unter Mobbing, sondern auch unter der G…
@Perspektive 2010,
selbstverständlich müssen wir Kindern in Not helfen! Aber die perspektivlose Eskalation von Gewalt scheint momentan überzulaufen, an Schulen ist wohl Krieg: wer kriegt das Meiste, Beste und schnell eins in die Fresse, wenn er nicht pariert? Wir alle müssen eingreifen, hingehen, nicht mehr wegsehen! Wir alle kennen die Ursachen und die Lösungen: Bildung, Gespräch und Gerechtigkeit.
Wenn Joschka Fischer auf eine gestolperten Polizisten einschlug bzw. zuschaute wie dieser krank geschlagen wurde, dann ist das eine Beweis dafür, dass die Aussage von Danieel #1
In der westlichen Welt ist es gemeinhin üblich, dass von Opfer abgelassen wird, wenn diese sich nicht mehr wehren, am Boden liegen oder nur noch vor Schmerz am schreien / wimmern sind.
so allgemein nicht stimmt.
Oder ist Joschka auch ein Türke oder Araber?
@ Rolf:
Ich halte das Thema für zu wichtig als dass man es für parteipolitische Plattitüden missbrauchen sollte. Während der französisen Revolution wurde sicher auch nicht von Leuten abgelassen, wenn sie am Boden lagen und damalige Zeit in Deutschland hatte auch etwas von einer Revolution nach dem Motto “Wir gegen das Establishment”. Ich rede jedoch von Deutschland im Jahr 2006, also zurück zum Thema.
MfG
Daniel
Ergänzung zu 12#:
Und was ist mit unserem prügeldnen Prinzen?
Der hat wahrlich blaues edles Blut?
Oder wurde dieser von Türken und Arabern erzogen und seine Hekunft wurde verdrängt?
Die Ursachen haben gesellschaftlichen Hintergrund, unabhängig vom Blut, Glauben und Herkunft.
Durchaus möglich, dass bestimmte Erscheinungen unserer Gesellschaft sich bei bestimmten Gruppen häufen.
Es z.B. ist nachgeweisen, dass die, welche mehr als 15.000 km in Jahr mit dem Auto fahren, eine geringere Wahrscheinlichkeit haben, am Herzinfark zu sterben.
Die Ursache liegt jedoch nicht an den gefahrenen Autokilometern. Die Herznfark Bedrohten fahren einfach weniger.
Die Gewaltbereitschaft der Jugendlichen hat nur indirekt etwas mit deren Herkunft zu tun.
Die Richter irren in dieser Beziehung.
Ich kenne Richter, deren Ziel es ist, ihren Bezirk ausländerfrei zu machen.
Diese Richter würden ähnliche Interviews geben.
Beide zitierten Richter verschweigen ihre Erfahrungen mit den blaublutigen Deutschen.
Ich glaube nicht, dass diese beiden Richter dazu keine Erfahrungen besitzen.
Zu Daniel #13:
In die parteipolitische Ecke definierst Du die Diskussion.
Es ist typisch, eigenen Schwachsinn den anderen in die Schuhe zu schieben.
Joschka ist ein Grüner, Schily SPD.
Der Prinz ist bestimmt kein Grüner, auch kein SPDler. Vielluicht FDP oder CDU.
Welche Partei unterstütze ich nun?
Wessen Parteiploitik unterstütze ich? Die der PDS, NPD?
Auch dan kann ich deutschblutige Beispiele bringen gegen das in in der westlichen Welt gemeinhin Übliche.
Nicht nur Einzerlfälle.
Auch nicht nur aus der Vergangenheit.
Also lieber heißblutiger Rolf, sage uns doch bitte kurz, was Du meinst! Ich verstehe es nicht, würde aber gerne zuhören!
@Rolf:
Bestimmte Ursachen und gesellschaftlicher Hintergrund - schön und gut. Allerdings sollte die Frage erlaubt sein, warum bei den teils bestialischen Gewalttaten gerade die arabisch- und türkischstämmigen Gruppen so hervorstechen. Könnte vielleicht daran liegen, dass deren Sozialisation am wenigsten mit westlichen Gesellschaften kompatibel ist und es entsprechend häufig zu Reibungen kommt, die für die Opfer in Abreibungen enden.
MfG
Daniel
Ich versuche es mal für Rolf:
Dort, wo besonders massiv unterdrückt wird, wo Hoffnungslosigkeit herrscht, entsteht Gewalt, überall auf der Welt und unabhängig von der menschlichen Stammesherkunft. Die europäischen Bauern standen auf gegen ihre Herrscher, Luther gegen die macht-gierige Kirche, die Franzosen gegen dekadente Könige, die DDR gegen dümmlich naive Kommunisten. Wenn Stammeskulturen aus dem Mittelalter auf unsere Neuzeit treffen, wird es hoch-explosiv. Kinder, die zu Hause geschlagen werden, schlagen weiter nach unten, treten und lösen nach diesen Vorgaben. Wie könnten wir Deutschen jemals sagen, dass Gewalt nur bei Südländern vorhanden wäre! War es das, was Du meinst?
Richter wollen Bezirke ausländerfrei halten: kann ich nicht beurteilen. Fakt ist z.B., dass Menschen am liebsten mit Gleichgesinnten zusammen wohnen. New York als Melting Pot hat z.B. Little Italy, Chinatown etc. - tatsächlich sind es abgegrenzte Bezirke unterschiedlicher Nationalitäten. Nicht weil es der Staat so will, sondern die Menschen nach ihrer eigenen Wahl so am besten zusammenleben.
@ firtzz:
So ist es auch in Deutschland. Allerdings wird bei Maklern das ganze in “Schönsprech” als “sozialer Brennpunkt in der Umgebung” beschrieben. Interessant ist auch, dass wenn man mit Deutschen spricht, viele davon reden, woanders hinziehen zu wollen. Unter den ersten Sätzen dabei oftmals zu finden: “In irgendeine Stadt oder Gegend, wo nicht so viel Ausländer sind.” Dabei meinen sie nicht Holländer, Schweden oder Amerikaner, sondern eben Araber und Türken, die sie ja z.B. auch dadurch ausgrenzen, dass sie kein/kaum deutsch sprechen, sondern ihre Landessprachen.
MfG
Daniel
[…] Mit diesen Fragen komme ich zu meinem eigentlichen Thema: Das gestern im Tagesspiegel erschienene Interview mit zwei Berliner Jugendrichtern sollte samt aller bisherigen Kommentare gelesen werden. […]
Daniel,
das ist ja nicht per se schlecht oder vom Staat so gewollt, sondern von den Menschen! Es ist sogar gut so! Eine Auflockerung kann doch nur über Generationen stattfinden. Und es ist klar, dass sich Araber und Türken bei uns am meisten fremd fühlen. Also wollen sie sich auch eine kleine Heimat unter ihresgleichen schaffen. Dass dann Deutsche zu Minderheien werden, kann ich verstehen, genauso wie den Wunsch, dort wegzuziehen. Hier wird imo eine Scheindebatte geführt: Integration heißt nicht, dass sie neben uns wohnen oder wir unter ihnen, sondern dass wir uns verstehen lernen, unsere Sprache sprechen. Wir haben das zu wenig gefordert bisher und müssen es konsequenter umsetzen in der Zukunft. In USA ist jeder sofort ein stolzer Amerikaner und muss englisch sprechen, bei uns wollen sie es nicht - warum wohl?
Zitat aus Finger.Zeit.net alias Rolf Schälike aka Horst Schulte:
“Und dann muss ich einfach auch mal die Frage stellen, sind eigentlich die deutschen Jugendlichen weniger gewaltbereit? Ist ihre Sozialisation tatsächlich in unserem Zeitalter so unterschiedlich zu der, die in islamischen Familien existiert? Von Kopftuch, der Religion und von den Bildungschancen einmal abgesehen?”
Je tiefer diese Kinder in das Außenseitertum, in die Armut abrutschten, umso gewaltbereiter werden sie,
ist doch klar. Und sie sehen diese widerlichen Nachmittagssendungen im TV, lesen BLÖD (die Headlines schreien einem ja überall entegegen) und sehen ihre Gucci behängten markengeilen Litfass Säulen, ich kann verstehen, dass sie aggressiv werden. Und dann sich als Nazis dann z.B. bequem das Feindbild suchen: die andere Minderheitengruppe. Aber das wissen wir doch alles, wie könnten wir es lösen?
Die Frage wäre also nochmals: Wie könnte man die Perspektivlosigkeit bekämpfen?
Und hier kommen wir sehr schnell an eine leider fatale Feststellung: “Auf 1 Euro hinterzogene Sozialleistung kommen über 500 Euro hinterzogene Steuern”. Von wem wohl? Nicht vom Mittelstand oder den Freiberuflern oder Kleingewerbetreibenden, sondern von jenen, die uns heute ihren Willen aufzwingen wie früher die Herrschaften weit über uns auf ihren Schlössern. Der Bäcker aus Berlin mit seinen 5 Betrieben sagte es neulich bei Christiansen zum ersten Mal öffentlich für alle: “tatsächlich können uns heute Großkonzerne diktieren, was sie mit uns machen wollen, sie selbst bestimmten, wieviel Steuern sie bezahlen”.
Genau hier liegt unsere Problematik. Diese Konzerne können uns zudem mit dem Totschlagargument Globalisierung alles aufschwatzen und wir glauben das alles dann auch noch über die Informationen von BLÖD, Onkel Hundt, Henkel und Co. An diesem fatalen Punkt des Macht-Ungleichgewichtes zwischen Groß und Klein muss alles ansetzen. Es ist ein Skandal, dass Kinder heute keinen Ausbildungsplatz finden. Konzerne verdienen mit uns ihr Geld, sie haben eine Verpflichtung für unseren Staat, die nicht dort endet, wo man sich
bequem mit der Globalisierung hinauswinden kann. Wir alle müssen diesen Punkt intensivst diskutieren. Es muss eine Gegenlobby gegen die Schmiermaxen von Pharma- und anderen Großkonzernen, Investmentbankern, Anwälten, Steuerberatern etc. entstehen. Ich fasse mich hier kurz und im Grunde nur zusammen, was in meinem Bekanntenkreis immer offener diskutiert wird. Dieser Kreis ist nicht links oder rechts stehend, Parteien spielen dabei schon lange keine Rolle mehr!
Ich bin kein Fachmann für Jugendkriminalität oder Gewalttaten an sich.
Aufgewachsen bin ich in Moskau, im Zentrum der Macht und staatlicher sowie nichtstaatlicher Kriminalität- Gorkistraße, Hotel “Lux”.
Es waren die Jahre 1938-1946. Ich war Deutscher, Sohn von Berlinern. Mein Vater sprach schlecht, sehr schlecht Russisch.
Uns umgab auch jugendliche Gewalt.
In unserem Hotel “Lux” haben wir Partisanen und Deutsche Faschisten gespielt, und ein Kind aus unserem kreis aus Spaß aufgehangen. Es konnte nicht wiederbelebt werden.
Mit den Kindern vom Nachbarhaus gab es häufig Schlachten mit Eisenbändern. Wir die Sechsjährigen standen in der letzten Reihe und grölten, rannten nach vorn, wenn unsere obsiegten oder zurück, wenn die Nachbarn uns in die Flucht geschlagen hatten.
Araber und Türken gab es unter uns nicht. Zumindest, nicht das es wüsste. Tschetschenen gab es ebenfalls keine. Es waren alles Kinder führender Kommunisten aus den westlichen Ländern, und die Nachbarn sowie die Kinder auf der Straße waren alle sehr, sehr normale Russländer.
Nach 1946 wurde ich in Berlin nicht nur einmal von deutschen Kindern auf der Straße auf dem Nachhauseweg verprügelt, weil ich die russische Schuluniform trug. Wobei mein Blut durchaus blauer war als das der Prügelnden. Außerdem war ich bestimmt preußischer erzogen als es Hitler 1933 bis 1945 mit den Seinigen geschafft hatte.
Heute habe ich keine persönlichen Probleme mit jugendlichen gewaltbereiten Türken und Arabern, auch nicht mit blaublutigen Kriminellen auf den Hamburger Kiez.
Ich werde in Ruhe gelassen auch in Situationen, wo die mich gar nicht kennen.
Im Knast waren die Kriminellen dankbar, einen wie mich unter sich zu haben. Das waren meine Erfahrungen in der DDR im Stasi-Knast.
Firzz 18# hat es in etwa getroffen.
Ich habe genug zu tun mit dem Äußerungsrecht, mit der Pressekammer Hamburg, neuerdings ebenfalls Berlin, mit der wachsenden Meinungsunterdrückung, mit verrückten Anwälten und Richtern.
Es sind alles Deutsche. Erzeugen Verheerendes.
Natürlich soll man Gewalt beim Namen nennen, auch die Gewalttäter.
Oft sind alledingst die, welche Schlüsse ziehen und die Macht haben, aus ihren Schlüssen Gewalt walten zu lassen, schlimmer als die Verursacher.
Das ist mein Thema.
@Sorry Rolf, dass ich Dich mit Horst Schulte verwechselt habe.
Kann mir vorstellen, was Du erlebt hast, schrecklich!
Wir alle wurden in jungen Jahren verprügelt, das ist so normal wie sich junge Löwen raufen und lernen, spielerisch erwachsen zu werden. Heute sind verschärfte Waffen & Methoden im Spiel, die einen erfriereren lassen. Diese Waffen sind aber nur ein Reflex von Jugendlichen auf die Ohnmacht, die sie in unserer schönen, neuen Medienwelt erleben. Genau deshalb muss man über die echten Verursacher reden. Arno Schmidt träumte in 1950 davon, dass sich alle menschlichen Gehirne zusammenschließen und Neues schaffen. Heute können wir es mit dem Internet, wir sind hier in dieser Diskussion mittendrin. Ich wehre mich dagegen, dass der BLÖD Schmierfink Wagner das Internet anprangert, dass RTL kritische Passagen aus dem Abschiedsbrief von Bastian B. streicht, dass wir weiter still halten sollen. Es muss jetzt aufhören, wir müssen an die wirklichen Verursacher heran. Wir alle können das erreichen! Zusammen sind unsere Stimmen nicht ein Piepsen wie bisher. Der Spiegel berichtet in seiner aktuellen Ausgabe von dieser Woche auf Seite 150 von der Macht der Blogger im Iran oder Ägypten - noch will man nicht wahrhaben, dass auch wir Deutschen dies langsam begreifen.
“Can it be believed that democracy which has overthrown the feudal system and vanquished kings will retreat before tradesmen and capitalists?”
(Alexis de Toqueville, Democracy in America)
„Jeder Mensch ist ein Verbraucher, er sollte auch ein Hersteller sein. Er füllt seinen Platz in der Welt nur aus, wenn er nicht bloß seine Schuld abzahlt, sondern auch etwas zu dem allgemeinen Reichtum hinzufügt.“
Ralph Waldo Emerson
Wir alle sind doch zu konsumgeilen Deppen degeneriert, die Arbeiten verrichten, die sie nicht mehr verstehen.
Und man sagt uns, wir sollen immer mehr konsumieren. Darin liegt unser Problem. Bastian B. hat es in seinem Abschiedsbrief auf den Punkt gebracht. Natürlich ist sein Amoklauf Schwachsinn gewesen, ich bin bei allen Opfern und wünsche Ihnen von Herzen baldige Genesung. Aber aus dieser Tat muss etwas folgern. Deshalb bin ich in dieser Diskussionsrunde und werde mich weitergehend engangieren.
Zu fortzz #25:
Was ich erlebt habe als Kind war nicht schrecklich.
Es hat mich allerdings geprägt zur Toleranz und Verständnis. Ich habe gelernt einzustecken und mich zu wehren.
Schrecklicher waren die späteren Erfahrungen in der DDR und heute bei Buske, stellvertertend für das Deutschland Heute.
Was machen Menschen, welche in der Kindheit nicht eine solche Schule hatten, wie ich?
Mich umgaben sehr kluge Menschen und auch Menschen mit Macht. Daraus konnte ich schöpfen.
Die meisten hier beschimpften Kinder von Türken und Araber haben nicht dieses Glück.
Zu Rolf Schälike, #28
Ich denke, dass hier niemand auch nur annähernd Türken oder Araber beschimpft. Wir sind auf der Suche nach Ursachen und Lösungen. Warum geben denn Türken und Araber einfach auf? Weil sie für sich keine Chancen sehen, ihre Hoffnungslosigkeit, aber nicht nur ihre, sondern die aller ausgegrenzten Gruppen, führt zu Gewalt. Fatalerweise kämpft man dann auch noch gegen andere Minderheiten. Die Frage verdichtet sich immer darauf: wo nehmen wir das Geld her und wie verteilen wir es? Damit alle Ausgegrentzen eine Chance haben, kluge Menschen in ihrer Umgebung zu haben und Personen, die helfen! Damit sie eine sinnvolle Arbeit bekommen! Wir alle unsere Talente entdecken und etwas beitragen können - und nicht nur konsumieren wie Ratten im Versuchslabor oder Affen im Zoo (so sprechen z.B. deutsche Vorstände tatsächlich über ihre menschlichen Zielgruppen).
firtzz #29:
Die Frage verdichtet sich immer darauf: wo nehmen wir das Geld her und wie verteilen wir es?
Bestimmt das Geld allein bzw. dessen Verteilung das Leben und wollen wir nur darüber reden, wie dieses verteilt wird, dann sind wir auf der Verliererseite.
Es stimmt allerdings, dass in Deutschland Heute immer mehr Menschlichkeit nur mit Geld gemessen wird.
Auch das individuelle Persönlichkeitsrecht
geht in dieser Richtung. Die Menschen sind jedoch sozial gebunden und abhängig.
Wird das Persönhlichkeitsrecht über alle anderen gestellt, so verbleibt für die sozialen Beziehungen (Gebundenheit und Abhängigkeit) nur noch das Geld. Fatal.
Das spüren z.B. die nicht reichen Abgemahnten. Geben auf oder werschwinden aus diesem Land, wie seinerzeit aus der DDR.
Die Reichen (welche genügend Geld haben) machen auch aus verlorenen Prozessen neues Geld über:
- Werbung
- Erhöhung der Zeitungsauflagen
- Betrügereien auf höherem, neuen Niveau mit neuen Erkenntnissen und den Erfahrungen des Erwischtwerdens. Buske und andere Richter: Die Täter sollen mit ihren Taten allein gelassen und resozialisiert werden ohne öffentlicher Kontrolle.
Das Thema zur den ursachen der Jugendkriminalität ist zu breit, um auf alle Aspekte in einem Beitrag eizugehen.
Ich würde das Wort Geld durch Vermögen ersetzen, Rolf, das ist richtig und präziser:
Müssen wir nicht alle das verdienen, was uns zusteht, damit wir überleben können? Und ist Vermögen nicht eine Ansammlung aus vielen Elementen: Geld, Liebe, Zuwendung, Zeit, Hilfe, Können u.v.m? Geht der Kapitalismus nicht gerade daran zugrunde, dass er alles in Geld misst? Dass Menschlichkeit und Hilfe eben nicht monetär erfassbar ist? Trotzdem müssen wir über das uns ersäufende Geld reden, das weltweit heute neues Geld produzieren möchte, ohne Sinn und Verstand, ohne Werte und menschenwürdige Ziele.
Buske - wer ist das? Nie gehört!
@ Rolf:
Geld ist zwar nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts, da kann man noch so schwadronieren. Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.
MfG
Daniel
firtzz #31:
Buske ist der Vorsitzende Richter des Zivilsenats 24 - auch Pressekammer genannt - des Landgerichts Hamburg.
Ich habe den Begriff Buskeismus für eine besondere Verhaltensweise von Juristen in Deutschland Heute eingeführt, und beobachte alle Verhandlungen der Pressekammer Hamburg seit fasst einem Jahr, und berichte darüber.
Der Begriff “Vermögen” ist besser als “Geld”.
Besser wären jedoch “Leistung” bzw. “Arbeitszeit” bzw. “Lebenszeit”.
Einem Teil der Leistungen, der Arbeitszeit und der Lebenszeit stehen Geldleistungen gegenüber.
Der gesellschaftlich notwendigen Arbeitszeit und Leistung kann aber nicht nur Geld gegenüber stehen. Der Lebenszeit erst recht nicht.
zu Daniel #32, dem schwachsinnigen Schwadronierer:
Wollen wir uns einigen, in der Diskussion solche Worte wie “schwadronieren” nicht zu verwenden?
Dann bist Du für mich auch nicht mehr ein “schwachsinniger Schwadronierer”. Zum Oberschwadronierer hast Du es bei mir noch nicht geschafft.
@ Rolf:
Es wäre schön, wenn Du mal beim Thema bleiben könntest. Und danke für die Beleidigungen, Herr Schwadronierer….
MfG
Daniel
Daniel:
Habe Deine Vorschläge nochmals gelesen.
Ordnung, Ordnung und nachmals Ordnung.
Verbieten, verbieten und das auch noch mal verbieten. Das sind Deine Vorschläge.
Wer entscheidet aber, was und wie geordnet, was und wie verboten werden soll.
Ich würde z.B. Dir die Nutzung des Internets verbieten. Vielleihc findet sich ein Lehrer, der das durchsetzen kann, oder ein Nachbar, oder ein Polizist oder meinetwegen auch ein Richter.
Dann sitzen wir endlich in einem Boot.
Hoffentlich kannst Du Dich auf hoher See unter extremen Bedingugen menschlich verhalten.
Bei mir würdest Du ansonsten schnell über den Bootsrand ins Meer springen müssen.
Das klappt, glaube mir.
@ 5: Sorry, aber das ist totaler Unsinn. Man kann Dich natürlich nicht hinauswerfen, weil Du Deutscher bist. Wer aber hierher kommt und die (vorgelebten Werte) verachtenswert findet, der hat sich das falsche Land ausgesucht. Nicht das Land und seine Bewohner müssen sich anpassen, sondern die Zugereisten. Das gilt unabhängig davon, dass in unserer Gesellschaft unbestreitbar Verbesserungs-/Erneuerungsbedarf vorhanden ist. Nur werden wir die sicher nicht die Kleiderordnung auf türkisches Niveau brigen. Der Zuwanderer, der seiner Verachtung hiesiger Kultur und Rechtsgrundsätze mit Gewalt Ausdruck verleiht, dem kann und soll bei Wiederholungen das Aufenthalstrecht entzogen werden. Mit anderen Worten: der fliegt. Was aber macht die Politik? Gut integrierte Menschen werden grundlos abgeschoben, um weitgehend sinnfreien Verordnungen und Stichtagsregelungen zu genügen, vor Gewalttätern, Ehrenmördern usw. macht man dafür die Augen fest zu und pflegt einen ebenso unsinnigen Kuschelkurs. Wenn ein verblendeter, muslemischer Macho die Bekleidung hiesiger Mädchen und Frauen zum Anlaß nimmt diese “Schlampen” zu bedrohen und zu attakieren, dann hat er ein Problem. Und zwar mit der von ihm verachteten Gesellschaft. Die kann und soll ihm das zeigen, und zwar so früh wie möglich, am Besten lange bevor er in die Kriminalität abgeleitet. Polizei, Gerichte usw. sind sicher nicht das Patentrezept. Aber da haben die Richter recht: wenn schon der Schulbesuch nicht durchgesetzt wird, wenn der Boykott üblicher schulischer Aktivitäten (Ausflüge, Schulschwimmen usw.) toleriert wird, dann läuft hier etwas gründlich schief.
Ich habe in Leningrad (St.Petersburg) als deutscher Student mit weiteren 500 deutschen Studenten tudiert.
Wir wollten jedes Jahr Weihnachten feiern und Karnevall richtig begehen.
Mit der sowjetischen Staastmacht hatten wir Probleme. Erhielten aber dank der Zusammenarbeit der führenden Parteien jedes Jahr erneut die Erlaubnis. Widerstand leisteten u.a. die Renigungskräfte, welche unseres Ausgelassenheit im Februar beim Karnevall nicht verstanden. Diese beschwerten sich beim Staat und der Pertei. Dank der SED hat die KPdSU für uns entschieden.
Waren unsere Wünsche, Weihnachten zu feiern und Karnevall nicht zu vergessen, falsch?
Hätten wir fünf Jahre darauf verzichten sollen?
Hätten wir auf die Weihnachtrsfeirn
@Anonymous #36
Die türkisch- und arabischstämmigen Jugendlichen, um die es hier geht, sind zum großen Teil Deutsche, genau wie ich. Nach Hause schicken bedeutet für diese Jugendlichen, sie nach Neukölln, Kreuzberg oder Wedding zu schicken. Diese jungen Menschen sind ganz überwiegend keine Zuwanderer, sondern hier geboren. Wir werden uns also mit diesen jungen Menschen auseinandersetzen müssen.
Dass auch ich glaube, dass die Arbeit von Polizei und Justiz in weiten Teilen versagt, sehe auch ich so. Andererseits sehe ich das so, dass Polizei und Justiz nicht geeignet sind, um dieses Problem wirklich zu lösen. Denn Polizei und Justiz können prinzipbedingt immer erst dann eingreifen, nachdem etwas passiert ist - und das klappt auch nur, wenn die Täter gestellt werden können.
Damit weniger Gewalt und Mobbing auf unseren Straßen zu finden ist, müssen wir deshalb auch dazu beitragen, dafür zu sorgen, dass die Neigung zu aggressivem Verhalten geringer wird. Davon, welche Mittel dafür zur Verfügung stehen und wo dabei Defizite bestehen, handelt mein Kommentar #5. Für das wichtigste Mittel halte ich dabei die glaubwürdige Vermittlung ethischen Verhaltens durch einen modernen islamischen Religionsunterricht.
Ach Rolf, ich wünsche Dir noch viele Niederlagen vor den Gerichten, die Dich zu dem gemacht haben, was Du heute bist, dass Du offenbar nicht richtig liest. Zwischen dem Setzen von Grenzen, was eine Gesellschaft tolerieren kann und was nicht, und “Verbieten, Verbieten, Verbieten” liegen Welten. Lass mich raten: antiautoritäre Erziehung? Oder: die wollen doch nur spielen? Sag das den Kindern und Jugendlichen, die wegen solchen Leuten im Krankenhaus liegen oder so großen Druck unterlagen, dass sie ihrem Leben ein Ende gesetzt haben. Recherchier mal, was Mobbing in der Schule alles in jungen Menschen anrichtet - das ist im Zweifelsfall Mord, eiskalter Mord. Differenzierung scheint heute nicht Deine Stärke zu sein, denn Du hast nicht begriffen, worum es geht: Hinsehen, widersprechen und im Zweifelsfall einschreiten, wenn notwendig. Wir können noch Monate und Jahre darauf warten, dass die Politik entsprechende Gremien und Gesetze aufsetzt - und die Jugendlichen solange im Stich lassen.
@ Marcel:
“glaubwürdige Vermittlung ethischen Verhaltens” klingt gut, aber wieso mit religiöser Prägung? Religionen haben nachweislich darin versagt, die Menschen zu verbinden, sie spalten nur noch. Daher sollte diese Vermittlung ohne religösen Einschlag für *alle* erfolgen. Denn es sind eben nicht nur islamische Jugendliche, denen solche Dinge wie Ethik nicht schaden könnten. Das verbindende Element? Vernunft.
MfG
Daniel
@Daniel
Wenn ich lese, dass Du Rolf noch viele Niederlagen vor den Gerichten wünschst, dann fällt es mir auf den ersten Blick schwer nachzuvollziehen, wieso Du Dich über Mobbing beklagst. Wenn das kein Mobbing ist, was dann?
Ansonsten zeugt es von heidnischer Überheblichkeit, dass Du vorschlägst, dem in Jahrhunderten fest in den Glaubensstrukturen der Menschen verankerten Islam mit unreligiösem Ethikunterricht entgegentreten zu können. Erstens gibt es keinen überzeugenden Grund dafür, eine atheistische Weltanschauung für richtiger als eine religiöse wie den Islam zu halten und zweitens funktioniert es nicht.
Wenn dies funktionieren würde, hätten wir die Probleme nämlich gar nicht, weil es konfessionslosen Ethikunterricht als Alternative zum christlichen Religionsunterricht hier in Berlin schon längst gibt.
Die Jugendlichen gehen aber trotzdem nich in Koranschulen und lassen sich dort zu einem nicht unerheblichen Teil gern von mittelalterlichen Glaubensvorstellungen überzeugen.
Zu Daniel #39
Weisst Du, was antiautoritäre Erziehung ist? Weiss Du, dass dieser Begriff sprachlich falsch ist?
Dieser begriff beinhaltet nämlich, dass das Kind neben dem Erwachsenen auch eine Autorität ist.
Müsste richtig heißen biautoritäre Erziehung oder ähnlich.
Wer meint, dass antiautoritäre Erziehung bedeutet, dem Kind sei alles erlaubt, ist entweder ein Dussel oder einfach faul, sich mit den Kindern zu beschäftigen.
Ich habe Dir geschrieben, ich bin preußisch, preußischer als es Hitler das mit den Seinigen schaffte, erzogen wordne bin.
Vor deutschen Gerichten (in der DDR und Deutschland Heute)habe ich meistens gewonnen. Bin eben Preuße. Auch finazieöle gesehen. Der Aufwand ist jedoch unverhältnismäßig, und man hat es nicht mit den Besten und Interessantesten unserer Gesellschaft zu tun. Der Anteil des Abschaums ist höher als durchschnittlich in unserer Gesellschafft.
Mobbing in der Schule ist mir bestens bekannt. Dem Mobbing seitens der Lehrer konnte ich widerstehen. Seitens der Schüler gab es diesen in unserer Klasse (1-11) nicht. Darauf habe ich schon als Autoritär besitzender Schüler geachtet.
Kannst ja recherchieren und alle meine Mitschüler befragen.
In der 12.Klasse gab es politischen Mobbing seitens einiger Schüler (wir nannten uns schon Studenten).Diese Schüler wurden später Funktionäre der DDR. Aber nicht nur diese.
Auch an der Uni in Leningrad (St. Petersburg) war poitischer Mobbing in unserer Landsmannschaft politisch gewünscht. Auch diesem habe ich widerstanden.
Zu Differenzierung:
Ich schreibe immer, auf die Details kommt es an.
Bei Dir finde ich gerade wenig Differenzierung. Beispiele:
Einen Aspekt vergisst der Artikel allerdings: Dass die Eltern, insbesondere der Vater dabei sehr wohl eine Rolle spielt. Oftmals lernen die Kinder von ihm, dass die deutschen Regeln und Gesetze für sie nicht relevant sind, weil sie ja Muslime / Türken seien und die “Scheiss-Deutschen” nur dazu gut seien, hier Geld zu machen für das Häuschen in der Türkei.
oder
Religionen haben nachweislich darin versagt, die Menschen zu verbinden, sie spalten nur noch.
Das sind undifferenzierte, kategorische Äußerungen.
Es ist typisch für Betrüger, Wahrheitsverdreher und sonstigen Pack, dass diese die eigenen Methoden anderen vorwerfen. Kann man sogar nachlesen in den Papieren des Justizministeriums bezüglich Betrüger und Anwälte.
Ich hoffe, Du gehörst nicht zu diesen.
Zu Daniel:
Hast Du Kinder?
Was ist aus diesen geworden?
@Rolf:
Du bist nicht Thema dieses Artikels, also zurück zum Thema, Troll. Deinen Selbstbeweihräucherungen kannst Du in der Kirche nachgehen
MfG
Daniel
Ich würde auch gerne zum Thema zurückkommen, werde sonst aus diesem Thread aussteigen. Rolf, Dir empfehle ich, überhaupt nicht vor Gericht zu gehen. Das spart am meisten Vermögen und Nerven.
Unser Thema ist:
Neue Dimensionen der Jugendgewalt sollten inzwischen jeden so hellhörig gemacht haben, dass er/sie das eigene Nichtstun überwinden und etwas zur Lösung beitragen möchte.
Wie könnten wir 1. (individuell oder kollektiv) helfen oder 2. wie müssten die Bedingungen unserer Gesellschaft neu definiert werden, um weitere Jugendgewalt zu verhindern? Wir waren uns oben schon einig, dass Gewalt direkt aus der Hoffnungslosigkeit kommt, ergo müssten wir alle etwas gegen die Hoffnungslosigkeit tun.
Rolf hat helfende Menschen im Umfeld vorgeschlagen, das könnten m.E. z.B. ältere Schüler sein, die wie Business Angels aus der Industrie jüngere, schwächere Schüler sozial oder in der Wissensvermittlung unterstützen. Die älteren würden nach einem sozialen Belohnungssystem (ggf. Verkürzung der Wehrpflicht, soziales Jahr etc. ) belohnt werden.
Dass für Muslime kein Ethikunterricht stattfindet, wusste ich gar nicht. Das wäre für mich eine Selbstverständlichkeit.
Wäre es möglich, hier einfach eine Liste von Ideen zusammenzustellen und unsere Egoismen in die Besenkammer zu stellen, sie ggf. sogar aufzukehren und zu entsorgen? Dürfte ich auch höflich bitten, dass jeder jeweils nur eine Idee einbringt, die wir dann diskutieren. Also jetzt bitte Rolf’s Idee mit den School Angels.
Das zentrale Problem ist die Sprache.
Wobei die Sprache nicht nur aus Vokabeln besteht, sondern auch das Wertesystem, Geschichte, Ethik etc. beinhaltet.
Die Gleichsetzung und Gleichbewertung der Sprachkenntnisse in einer Schulklasse von Schülern mit unterschiedlichem sprachlichen Hintergrund und unterschiedlicher Herkunft wird, so nehme ich es an, ein gewichtiger Grund für die Gewaltbereitschaft Jugendlicher mit ausländischem Hintergrund sein.
Die Forderung nach bedingungsloser Kenntnis der deutschen Sprache, um in der Gesellschaft als Gleichwertiger behandelt zu werden, scheint mir ein Kernpunkt zu sein.
Interessant fand ich in diesem Zusammenhang im Interview der Richter die Aussage, dass der problembeladene Sohn als Dolmetscher für den Vater vor Gericht auftritt.
Als Gerichtsdolmetscher erlebe ich immer wieder, dass die Richter die Unterschiede im Rechtsverständnis, hervorgerufen durch unterschiedliche Herkunft, nicht berücksichtigen.
Die Verurteilten fühlen sich im Recht. Die Bestrafung verfehlt damit ihre Wirkung. Das Gegenteil wird erreicht.
Aus einem auf Recht bedachten Bürger wird ein Bürger, welches das recht nun bewusst verneint, umgeht etc., weil ihm Unrecht durch die Gerichte geschah.
Diese Erlebnisse haben bestimmt viele Jugendliche mit ausländischem Hintergrund.
Lernen sollen deswegen nicht nur diese, sondern auch wir mit unserem westlichen Rechtsverständnis.
OK, Rolf mein letzter Versuch: Du hast Recht, Sprache ist entscheidend. School Angels könnten ja nicht Deutsch Sprechenden Nachhilfe geben, ihnen in diesem Bereich helfen. Wie siehst Du die Idee School Angels?
Die Idee der School Angels finde ich gut, wie überhaupt das Volunteers-System in den USA. Ingenieure machen z.B. am Wochenende kostenlosen Telefondienst bei der Polizei.
Steuern werden gespart. Die Polizisten könne sich ihren zentralen Aufgaben mehr widmen.
Bei uns undenkbar.
Nicht jede Tätigkeit soll von den Steuern bezahlt werden, nicht jedes Projekt steuerliche Förderung erhalten.
Weniger Bürokratie, weniger Ordnung der Ordnung halber.
Wichtig erscheint mir die Zensurgebung.
Welche Noten erhalten Kinder mit schlechten deutschen Sprachkenntnissen?
Soll die Bereitschaft, mit School Angels zusammen zu arbeiten, die Deutschnote ersetzen?
Da wäre ich dagegen.
Wie gesagt, ich bin kein Fachmann.
Meine eigenen Erfahrungen werde ich auf Anweisung von Daniel der Kirche präsentieren. In diesem Blog nicht mehr.
@Rolf, bitte, jetzt haben wir doch einen Weg gefunden. Ich finde Ihre Anregungen mehr als wertvoll, wir beginnen doch soeben eine gemeinsame Sprache zu sprechen. Jetzt auszusteigen, fände ich nicht richtig.
OK, Rolf scheint ausgestiegen zu sein. Leider.
Mir ist bei der Diskussion hier aufgefallen, dass wir Deutschen wohl wie im Gericht diskutieren, Rolf hat hier meinen Blick geschärft: Wir halten lange Plädoyers und lieben umständliche Urteilsverkündungen statt nach Lösungen zu suchen! Auch mich selbst nehme ich davon nicht aus. Wir sollten uns kurz, verständlich und klar auf 3-5 Sätze zu konzentrieren. Wie schön wäre es doch, auf den Vor-Schreiber bzw. Redner einzugehen, den Faden gemeinsam weiterszuspinnen, statt unsere Satzbatterien permanent über anderen abzuladen. Das will ja auch niemand mehr lesen.
Ich hatte geschrieben. Lösungswege besitze ich keine.
Habe auf meine Erfahrungnen mit Weihnachten und Karnevall in Leningrad verwiesen in der Hoffnung, dass erkannt wird, dass es nicht nur um die Anpassung der Ausländer an uns, sondern auch unsere Anpassung an die andere Verhaltensweise der Ausländer.
Ich selber wäre mehrmals sitzen geblieben, hätte man mir Noten in Deutsch nach den gleichen Kriterien gegeben, wie den anderen Schülern.
Nun war ich in allen anderen Fächern so gut wie der Beste, in Mathe und Physik unübertroffen. Damit wäre ein Sitzenbleiben offensichlicher Unsinn.
Wie geht es aber Schülern, welche in den anderen Fächern Mittelmaß sind oder gar im unteren Drittel sich rumschlagen?
Da ist die Politik gefragt und es darf nicht den Lehrern überlassen werden, nach Sympathie bzw. ihrer inneren Auffassng zu entscheiden.
Was die School Angels betrifft, so kann es dazu kommen, dass diese nicht nur helfen, sondern die Miderwertigkeitskomplexe der Ausgegerenzten steigern.
Nicht jeder gute Schüler kann Schwachen helfen, erst recht nicht, wenn es wesentliche Unterschiede im täglichen Verhalten gibt.
Man kann dazu noch viel mehr scheiben.
Es bleibt ein ganz allgemeines gesellschaftliches Problem, welches nicht nur durch schuliosche Maßnahmen gelöst werden kann.
Gehören jugendliche Gewalttäter eingesperrt?
Freiheitsentzug ist der schwerste Eingriff in die persönliche Freiheit. Gleichwohl empfehlen zwei Jugendrichter aus Berlin genau dies zu tun: Wegsperren, um zu erziehen.
Jedenfalls ist Erziehung der Punkt, nicht Bestrafung. Geschlossene Heime sind n…
Freiheitsentzug, Heim und dergleichen mehr sind sicherlich passende Strafen für die härtesten, die es ja bereits gibt. Aber im Heim können Straftäter nicht wirklich erzogen werden: spät und zu wenig Angestellte. Wir müssen früher anfangen, etwas zu ändern. Zum Beispiel dafür sorgen, dass diese Menschen eine Perspektive bekommen, d.h. Bildungschancen verbessern. Weiterhin sollte man versuchen, deren Viertel zu entzerren, diese Ghettoisierung beenden. Diese jungen Leute müssen auch in ihrer Freizeit Gelegenheit haben, mit Deutschen zu sprechen und diesen zu begegnen. Wir müssen an deren Geistliche und andere Autoritätspersonen herankommen und diesen erklären, welches Ziel, welchen Nutzen die Integration hat. Und dass es den Menschen und der Religion sehr nutzen kann. Und nicht zuletzt müssen wir an die Eltern herankommen und diesen ihre Pflichten als Eltern verdeutlichen und auch die Angebote, die Deutschland zu bieten hat, wenn sie sich integrieren.
Ziel muss es sein, die Parallelgesellschaft aufzulösen und zu einer weiteren Kultur zu machen.
Leider bin ich kein Fachmann (aber Gutmensch), also urteilt nicht zu hart.
In fast allen Punkten gebe ich Daniel recht. Wir sollten jedoch nicht vergessen, dass allein aufgrund ihrer Herkunft immer noch viele Deutsche als Ausländer betitelt werden, darum ist der Terminus: ‘Ausländerfreundlichkeit’ hier wohl eher fehl am Platz.
Allerdings muss man an dieser Stelle auch noch einmal ganz deutlich die gezielte Zerredung und Verharmlosung der Thematik Gewalt durch Medien und Politik verurteilen. So gäbe es kein bedenkliches Anwachsen der Gewalt durch Jugendliche und Jugendbanden, würde man der ‚öffentlichen Meinung’ Glauben schenken. Viele sogenannte Experten meinen, es handle sich hier lediglich um ein ‘gefühltes’ Anwachsen der Kriminalität. Es ist schon fast paradox, dass uns gerade nach diesen irreführenden Statements die schrecklichen Meldungen des letzten Amoklaufs erreichen.
Da offenbar niemand wirklich daran interessiert zu sein scheint, sich den Tatsachen zu stellen, verwundert ein heutiger Fernsehbeitrag auch nicht, der die Tendenz der Korruptionsbereitschaft in diesem Land untersuchen sollte und kommentierte. Der Bürger meint, die Korruption in der Wirtschaft nähme zu, der ‘Experte’ kontert natürlich für das Fernsehen und beschwichtigt, dass dies nur ein ‘gefühlter Effekt’ wäre, infolge der zunehmenden vorbildlichen Aufklärung.
Mir fällt dazu der Streifen: ‚Erik der Wikinger ein’. Als dort eine ganze Stadt im Meer versinkt und den Leuten das Wasser bereits an der Unterlippe steht, gibt es tatsächlich noch jemanden, der „Panikmache“ schreit. Es kommt halt immer auf die Sichtweise an und natürlich auch, von wem man für seine ‚Objektivität’ bezahlt wird. Insofern verwundert mich die weit verbreitete Meinung der Politik auch nicht, ‚die Deutschen wären zu pessimistisch’. Der Zweck heiligt halt immer noch die Mitte
[…] Warum Horst Mahler bei der NPD gelandet ist und warum einer wie Daniel W. auch in der braunen Ecke landen wird, wenn er da nicht schon längst angekommen ist, kann man an der Diskussion um das Interview zweier Berliner Jugendrichter erkennen. Die beiden Richter erinnern mich irgendwie an Richter Schill und sein Getöse. Marcel Bartels freut sich dagegen, denn “mutig sind die Richter gegen die Deutschenfeindlichkeit an die Öffentlichkeit gegangen“. Deutschenfeindlichkeit? Sind da wieder diese klandestinen Anti-Deutschen am Werk? Zurück zu Daniel. Dieser lässt dort seiner Deutsch-Nationalen Gesinnung freien Lauf: In der westlichen Welt ist es gemeinhin üblich, dass von Opfer abgelassen wird, wenn diese sich nicht mehr wehren, am Boden liegen oder nur noch vor Schmerz am schreien / wimmern sind. Das ist bei den arabisch- und türkischstämmigen Tätern nicht der Fall. Da stürzt man sich zu 3-10 Leuten auf einen, tritt noch auf am Boden liegende Leute ein oder prügelt bis zur Bewußtlosigkeit des Opfers. Da sind in der Tat alle Standards der Zivilisation und jeglicher Anstand nicht mehr existent. […] Dass die Eltern, insbesondere der Vater dabei sehr wohl eine Rolle spielt. Oftmals lernen die Kinder von ihm, dass die deutschen Regeln und Gesetze für sie nicht relevant sind, weil sie ja Muslime / Türken seien und die “Scheiss-Deutschen” nur dazu gut seien, hier Geld zu machen für das Häuschen in der Türkei. Den Jugendlichen hingegen ist ihre Religion meist ziemlich egal, so dass sie auch die Gebote der Gewaltfreiheit nicht beachten, aber sie haben gelernt, dass unsere Regeln für sie nicht gültig seien. Diese Grenzenlosigkeit führt auch zu der Grenzenlosigkeit bei der Gewalt, wo 12-14jährige schon Taten in einem Ausmaß begehen, die die meisten von uns selbst im Verteidigungsfall so nicht begingen. Man kann natürlich weiter aus falsch verstandener Ausländerfreundlichkeit die Augen verschließen und unsere Jugend im Stich lassen. Unter der gesellschaftlichen Entwicklung hin nach rechts hätten dann jedoch auch jene Jugendlichen und Ausländer zu leiden, die sich hier anständig benehmen können. […]
Ach Gottchen, der **** ******* ************ ist wieder da
[Editor: Dieser Kommentar wurde auf eine per E-Mail vorgetragene Bitte des Telegehirn-Bloggers hin “gesternt”]
[Editor: Nach einer erneuten Beanstandung des Telegehirn-Bloggers wurde in der Editor-Anmerkung nunmehr das Wort “gesternt” benutzt. Telegehirn meint, er habe mich nicht gebeten habe etwas zu zensieren, sondern er habe mich aufgefordert einen strafbaren Kommentar zu entfernen. Wenn ich nun behaupten würde, er habe zur Zensur aufgerufen, dann sei das falsch und ich solle das besser richtig darstellen und nicht die Wahrheit in verleumderischer Weise verdrehen.
Damit ich das auch verstehe, erklärte mir der Telegehirn Blogger, dass seiner Meinung nach die Bezeichnung “Trafficnutte” durch das Recht auf Meinungsfreiheit gedeckt sei. Was hier in dem Kommentar ursprünglich gestanden habe, habe jedoch eine strafbare Beleidigung dargestellt.
Er könne auch gerne mal bei mir vorbeikommen und das persönlich mit mir besprechen.]
Die Idee, mal mit dem Telegehirn-Blogger zu reden, finde ich gut. Im Fenerbahce-Fanclub hier auf der Ecke gibt es sicher guten Tee, der die Nerven beruhigt.
[…] John McCain als widerlichen Kriegstreiber entlarvt. Wofür Matschbirne Telegehirn steht, ist bestens bekannt. Wofür Antideutsche stehen, ist auch bestens bekannt. Die Doktrin der antideutschen […]