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20. November 2006

Mein Parteibuch im DW World TV

von @ 13:11. abgelegt unter Über dieses Blog, Recht und Unrecht, Informationszeitalter, Fernsehen, Deutsche Welle

Um 20:00 Uhr unserer Zeit (19:00h UTC) wird in der Sendung “politik direkt” beim DW World TV der etwa vierminütige Beitrag erstmalig gesendet, zu dem das Fernsehteam der Deutschen Welle bei der Verhandlung zur durch Freiherr von G. erwirkten einstweiligen Verfügung gegen mich Bilder gemacht hat.

Nach der Gerichtsverhandlung war das Fernsehteam übrigens auch noch kurz bei mir zu Hause und hat ein paar Bilder von mir vor dem Laptop gemacht. Ich habe den Beitrag bisher natürlich noch nicht gesehen, hoffe aber, dass der Beitrag das Niveau von Planetopia und Frontal 21 deutlich übersteigt und bin ansonsten mal gespannt, was raus gekommen ist. Dass DW World einen Beitrag zum Thema Rechtsprobleme im Internet gemacht hat, finde ich in jedem Fall positiv. Medienkritiker möchte ich angesichts dessen darauf hinweisen, dass die Deutsche Welle ein sehr vorsichtiger staatstragender Sender ist, und schon jetzt um Milde bitten.

Die Sendungen von DW World werden üblicherweise in verschiedene Sprachen übersetzt und weltweit ausgestrahlt. Auch Livestreams ins Internet gibt es auf den Seiten von DW World.

8 Kommentare zum Beitrag “Mein Parteibuch im DW World TV”

  1. Nico Popp sprach

    Das Thema bekommt immer mehr Öffentlichkeit - nicht zuletzt wegen Dir und Deinem Mut. Ich hoffe auch bald mit einem Bericht etwas zur weiteren Aufklärung der Öffentlichkeit beitragen zu können. Manchmal wird aus einer Abmahnung ja auch ein Krimi! :)

    Weiter so!

  2. Strelon sprach

    Herzlichen Glückwunsch, dann bist Du ja jetzt richtig berühmt. TV-Homestorys werden doch sonst nur von Prinz Foffi und Tatti gemacht.

  3. Kai sprach

    Wenn es so weitergeht, dann bekommt Marcel noch einen Eintrag in der Kategorie Bürgerrechtler. Und was bringt ihm das Ganze? Außer dem Beifall von einer kleinen Schar gar nichts. Trotzdem Danke, ich würde niemals auch nur einen Bruchteil so viel Mut aufbringen. Aber irgendeiner muss ja die Arbeit machen, wenn es mal in Deutschland mit der Meinungsfreiheit vorangehen soll.

    Ich lese Mein Parteibuch, weil hier werden Sozialstaat, Demokratie und Meinungsfreiheit verteidigt. Es wäre schön, wenn der Funke auch auf die SPD überspringen würde. Vielleicht lässt man sich durch die Fernsehsendung ein bisschen beeindrucken.

  4. Terrahawk sprach

    Kann man die Sendung später auch herunterladen !?
    Ich würde mir das gerne ansehen habe aber leider keine Zeit.

  5. MN sprach

    Hab’s gerade gesehen. War ziemlich gut der Beitrag, allerdings leider nur sehr kurzes Interview, dafür 3sek Mein-Parteibuch.de gezeigt :D.
    Interessant war auch die Sache mit dem Lehrer, der von einem “Münchner Anwalt” abgemahnt wurde…
    Den Vergleich von Laucker habe ich leider nicht verstanden, der Bus fährt doch so oder so ans Ziel??

  6. Mein Parteibuch sprach

    Ich fand auch, dass der Beitrag sich sehr wohltuend von dem abgehoben hat, was bisher so auf Frontal 21 und auf Planetopia zu sehen war. Das Problem, bezüglich Urheberrechten einen Kompromiss zwischen den berechtigten Interessen der Urheber und einem Schutz vor Abzocke von urheberrechtlichen Sündern zu finden, wurde sehr schön dargestellt.

    Dass das ähnliche Problem des zunehmenden Spannungsfeldes zwischen Persönlichkeitsrecht und Meinungsfreiheit nicht angesprochen wurde, was ich persönlich viel wichtiger finde, da hier zwei Grundrechte kollidieren, finde ich zwar schade, aber der Beitrag macht Hoffnung, dass auch das irgendwann mal ähnlich sachgerecht aufgearbeitet wird.

    @MN
    Mir ist der Vergleich mit dem Bus durchaus plausibel. Allerdings kann das Beispiel noch etwas ausgebaut werden.

    Mal angenommen, im Bus sitzt ein Fahrgast, der ein Schild hochhält, wo draufsteht: “Diese Buslinie wird von der Gemeinde zur Verringerung des Autoverkehrs kostenlos angeboten.” Ein Passant freut sich über die nette Dienstleistung der Gemeinde zur Verringerung des Autoverkehrs, glaubt dem Fahrgast und fährt, weil es kostenlos ist, mit dem Bus, anstatt zu Fuß zu gehen.

    Die Kontrolleure freuen sich insgeheim über den Fahrgast mit dem falschen Schild, verweisen auf den kleingedruckten Aushang am Eingang des Busses, und verlangen das deutlich erhöhte Beförderungsentgelt für’s Schwarzfahren. Der Fahrgast mit dem falschen Schild ist da schon über alle Berge. So in etwa sehe ich das Problem mit dem Missbrauch von Urheberrechten, um mal im Bild zu bleiben.

  7. Sanníe sprach

    http://www.dw-w...truct_0,00.html
    Der Beitrag beginnt kurz nach der Hälfte.

  8. Mein Parteibuch sprach

    Danke, Sanníe.

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