Katze

Mein Parteibuch BlogNo Copyright - Kopieren erlaubt

Ein Internet-Tagebuch mit Katzenbildern

[Mission Statement] [Krieg ist illegal]

[International]   [Headlines]   [Forum]   [Wiki]   [Ticker]   [Mitmachen]

9. November 2006

Rechtsextremismus

von @ 2:22. abgelegt unter Deutschland, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus

Blariog.net Blogger Mario Hanneken hat mich netterweise auf eine Rechtsextremismus-Studie (pdf, 686 kb, 185 Seiten) der Uni Leipzig im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung hingewiesen, zu der auch in der SZ ein auf einer Agenturmeldung basierender Artikel mit Titel “Jeder vierte Deutsche ist ausländerfeindlich” erschienen ist. Tatsächlich liefert die Studie ein sehr aufschlussreiches Stimmungsbild der Bevölkerung nicht nur zum Problem des Rechtsextremismus, sondern auch zur Wahrnehmung des Zustandes unserer Demokratie insgesamt.

Wenn die Süddeutsche Zeitung jeden vierten Deutschen als ausländerfeindlich bezeichnet, dann ist das schon an sich alarmierend, schaut man sich jedoch die Studie näher an, so stellt man fest, dass die Antworten auf die Fragen eher vorsichtig interpretiert wurden. Die gut 20% der Stichprobe, die eine Antwort verweigerten, gingen nicht in die Zahlen ein, obwohl die Vermutung sicherlich nicht ganz unberechtigt ist, dass sich darunter eher eine höhere Quote von Rechtsextremisten befindet. Ausserdem wurden die durchschnitlich etwa 20% der Antworten, die mit “stimme teils zu, lehne teils ab” gegeben wurden, nicht als Kennzeichen von Rechtsextremismus interpretiert.

Trotzdem wollen der Studie zufolge 15,2% einen Führer, der mit starker Hand regiert. 28,4% meinen der Studie zufolge, das oberste Ziel der deutschen Politik sollte sein, Deutschland die Macht und Geltung zu verschaffen, die ihm zusteht. 39,1% sehen die Bundesrepublik in einem gefährlichen Mass als überfremdet an, 13,6% meinen, dass “die Juden einfach etwas Besonderes und Eigentümliches an sich hätten und nicht so recht zu uns passen” würden, 14,8% glauben, dass die Deutschen eigentlich von Natur aus anderen Völkern überlegen seien und 8,3% stimmen der Aussage zu, dass die Verbrechen des Nationalsozialismus in der Geschichtsschreibung weit übertrieben worden seien.

Auffällig sind dabei grosse Unterschiede nach Bundesländern. Dabei gibt es weder ein einfaches Ost-West-Muster noch ein Nord-Süd-Gefälle, sondern deutliche Unterschiede zwischen einzelnen ansonsten gut vergleichbaren Bundesländern. Während in Bayern beispielsweise 42,4% der Bevölkerung ab 14 Jahren Ausländerfeindlichkeit attestiert bekommen haben, so sind dies in Baden-Württemberg “nur” 14,5%. Während in Thüringen nur 21,7% Ausländerfeindlichkeit bescheinigt wurde, waren dies in Brandenburg 49,7%. Dafür sind in Thüringen 10,9% der Befragten aufgrund ihrer Antworten als antisemitisch bezeichnet worden, in Brandenbrug hingegen nur 1,4%.

Aufschlussreich für eine hoffentlich bald einsetzende Debatte zum Thema Demokratie-Schock ist die Zustimmung zur Idee der Demokratie als Staatsform im Vergleich zu anderen Staatsformen, die nämlich bei 92% der Befragten im Osten und 95% der Befragten im Westen gegeben ist. Dies zeigt, was die weit überwiegende Mehrheit der 51% derjenigen meint, wenn sie sagen, sie seien mit der Art und Weise, wie die Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland funktioniert, alles in allem unzufrieden oder sehr unzufrieden. Die Interpretation der Antwort in einer Weise, dass die Deutschen mehrheitlich keine Demokratie mehr wollen, so wie das einige einflussreiche Medien versucht haben hinzudrehen, wird hierdurch ganz klar als falsch entlarvt.

Bedauerlich finde ich, dass die Studie sich nur mit dem Rechtsextremismus beschäftigt hat. Andere Formen des Extremismus wie Linksextremismus, radikal-libertärer Extremismus oder totalitäre religiöse Weltanschauungen und Sekten sollten ebenso gründlich durchleuchtet werden, wie das der Rechtsextremismus hier wurde. Auch hätte ich mir Fragen gewünscht, die zur Kontrolle rassistischer Religionsfeindlichkeit gegenüber anderen Religionen als dem Judentum gestellt worden wären. Ich könnte mir beispielsweise vorstellen, dass die Zustimmung zur Aussage, dass “die Muslime einfach etwas Besonderes und Eigentümliches an sich hätten und nicht so recht zu uns passen” würden, noch erschreckend deutlich höher wäre, als sie dies bei Juden war. Und auf Menschen mit schwarzer Hautfarbe oder auf Asiaten bezogen sollte die Frage ruhig auch mal gestellt werden.

Zum Abschluss der Studie geben die Autoren der Studie den Politikern eine Handlungsanweisung mit auf den Weg, was zu tun ist:

Es bleibt zu skandalisieren, dass rechtsextreme Einstellungen in diesem Ausmaß entstehen und existieren. Dass es dazu kommen kann, berührt auch die Grundlagen der demokratischen Gesellschaft. Über den Rechtsextremismus kann man nicht ohne die Bereitschaft reden, auch die Verfasstheit dieser Gesellschaft zu thematisieren.

Dem stimme ich zu, befürchte jedoch, dass das so sehr durch die Blume gesagt ist, dass die Regierenden es nicht verstehen. Deutlichere Worte für eine nahezu sinngleiche Aussage finde ich dafür in meinem Beitrag mit Titel: Demokratie kaputt.

43 Kommentare zum Beitrag “Rechtsextremismus”

  1. Kai sprach

    Es leider nicht möglich, dass man sich als normaler Bürger mit dem Thema Rechtsextremismus auseinander setzt. Beispielsweise würde es sich theoretisch anbieten, auf bestimmte Artikel in der Jungen Freiheit zu verlinken. Durch die Diskussion in einem globalisierungskritischen Forum habe ich jedoch gelernt, dass Hyperlinks auf diese Quelle absolut unerwünscht sind. Also es kommt gar nicht darauf an, ob der konkrete Artikel einen zweifelhaften Inhalt hat oder nicht, sondern diese Quelle gilt generell als unerwünscht.

    Nun muss man sich einer demokratischen Gesellschaft eigentlich auch mit der Mindermeinung, die moralisch verwerflich ist, aber eben vorhanden ist, auseinander setzen können. Eine solche Auseinandersetzung ist jedoch nicht möglich, wie das Beispiel »Junge Freiheit« zeigt.

    Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, das Thema Rechtsextremismus praktisch vollkommen unberücksichtigt zu lassen, entsprechendes gilt auch für das Thema Israel. Man kann über diese Themen in Deutschland nicht sachlich diskutieren, das ist sehr schade.

    Letztlich nimmt der Verfassungsschutz irgendwie die Rolle des Volkes ein, wenn es um die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus geht. Man sollte sich mal etwas weiterentwickeln in Deutschland, und dem Volk selbst ein bisschen eigenständiges Denken zutrauen. Aber das ist nicht gewollt, denn die politische Kaste benötigt die Rechtsextremisten genau so wie die Terroristen, die genauso gefährlich sind wie die Raubkopierer, um das Volk unmündig halten zu können.

    Ganz interessant ist auch, dass das kommerzielle Vertreiben von diversen durchgestrichenen Hakenkreuzen bestraft wird (letztinstanzliche Entscheidung ist noch offen, aber dieses Strafverfahren hat schon Signalcharakter für jedermann, der vielleicht Beamter werden will, sich doch besser nicht antifaschistisch zu engagieren, sehr schnell gibt es ein Berufsverbot, wer beispielsweise für die Antifa arbeitet und Lehrer werden möchte).

    Also weder Rechtsextremismus sind in der Berliner Republik erwünscht noch übertriebenes zur Schau stellen von Gutmenschentum noch eine Auseinandersetzung mit der Jungen Freiheit, die als rechts gilt.

    Damit man mich nicht abmahnt: Ich behaupte nicht, dass die »Junge Freiheit« rechts ist, das weiß ich nicht, denn ich lese diese Zeitung nicht.

    Fazit: Eine wirklich demokratische Auseinandersetzung ist Deutschland zu vielen Themen gar nicht möglich. Ein Beispiel ist der Rechtsextremismus. Deswegen lässt man es auch besser. Am besten man schweigt schön und äußert sich nicht öffentlich zu politischen Themen.

  2. Sascha sprach

    Sicherlich waren unter den Befragten auch 25 Prozent der sogenannten “neuen Deutschen” (Ausländer mit deutschen Pass welche es in den Altbundesländern ja schon in den Grössenordnungen geben soll.)

    Diese, welche uns Deutsche natürlich nicht unbedingt in ihrer Nähe haben möchten. Es sei denn, das wir für ihre Sozialhilfe und Sozialleistungen aufkommen. dürfen. Wenn die Höhe dieser Aufwendungen stimmt, werden wir gern noch eine Weile in unserem eigenen Land geduldet.

    Diese Aussage von mir war genau so einseitig, überspitzt, verallgemeinernd und schwachsinnig wie diese Studie.

    Ich möchte es mal so erklären. Eine deutsche Familie nimmt aus reiner Nächstenliebe ein
    z.B. afrikanisches Kind auf und adoptiert es. Danach wird es gebeten noch ein Kind aufzunehmen und sie macht es.Nun wird dieser Familie Kraft Gesetz befohlen, auf ihre eigenen Kosten natürlich, immer mehr und mehr neue Kinder aufzunehmen.

    Wenn sich diese Familie nun aber dagegen wehrt und auch den Neuankömmlingen gegenüber feindseelig wird. Dann kommen irgerndwelche Dümmlinge daher und bezeichenen diese Familie als fremdenfeindlich oder gar rassistisch.

  3. Rolf Schälike sprach

    Erstaunt hat mich die hohe Akzeptanz der Justiz, speziell des Bundesverfassungsgerichts.
    Zu Sascha #2: Beispiele hinken immer.
    Beginnt schon bei Dir mit dem ersten Satz:
    Eine deutsche Familie nimmt aus reiner Nächstenliebe ein
    z.B. afrikanisches Kind auf und adoptiert es.

    Die Ausländer - auch die ersten - kommen nach Deutschland nicht aus Nächstenliebe.

  4. Mein Parteibuch sprach

    @Sascha
    Nein, Sascha, Deine Aussage ist nicht einseitig, überspitzt, verallgemeinernd und schwachsinnig. Deine Aussage ist rassistisch und ausländerfeindlich.

    Das Problem dabei: Du merkst es nicht. Denn Du dürftest einer derjenigen der Studie zufolge 8,6% starken Gruppe der Bevölkerung sein, die ein geschlossenes rechtsextremes Weltbild haben. Schau Dir in der Studie noch einmal an, was Rechtsextremismus ausmacht:

    „Der Rechtsextremismus ist ein Einstellungsmuster, dessen verbindendes Kennzeichen Ungleichwertigkeitsvorstellungen darstellen. Diese äußern sich im politischen Bereich in der Affinität zu diktatorischen Regierungsformen, chauvinistischen Einstellungen und einer Verharmlosung bzw. Rechtfertigung des Nationalsozialismus. Im sozialen Bereich sind sie gekennzeichnet durch antisemitische, fremdenfeindliche und sozialdarwinistische Einstellungen“

    Für wen das zu kompliziert ist, für den gibt es die Merkmale hier noch einmal kurz:

    ● Befürwortung einer rechtsgerichteten Diktatur
    ● Chauvinismus
    ● Ausländerfeindlichkeit
    ● Antisemitismus
    ● Sozialdarwinismus
    ● Verharmlosung des Nationalsozialismus

    Wenn nun diese Merkmal als richtig bis gut empfunden werden, dann spricht man von Rechtsextremismus. Bei Personen, die nahezu alle diese Merkmale aufweisen, spricht man von einem geschlossenen rechtsextremen Weltbild.

  5. Joerg sprach

    Na, woher kommt denn da die Aussage, dass jeder Vierte ausländerfeindlich ist?
    Jemand, nach dessen Ansicht Deutschland gefährlich überfemdet ist, ist doch wohl ausländerfeindlich, oder? Und knapp 40% sind näher an zwei als an einem Viertel.
    Generell wünsche ich mir bei Artikeln über solche Studien Angaben über die Art der Befragung, die Größe der Stichproben etc. Das ist nämlich mit das entscheidende Kriterium. Intuitiv finde ich die Zahlen zwar äußerst erschreckend - sie bedeuten schließlich dass knapp die Hälfte unserer Einwohner Paragraph 1 des Grundgesetzes ablehnen - aber durchaus glaubwürdig. Leider.
    Aber ich werde dann heute abend versuchen, etwas in der Studie zu lesen und versuchen selbst die wichtigen Größen über die Studie herauszufinden.

  6. Sascha sprach

    @ Rolf Schälike,
    Es stimmt, jedes Beispiel hinkt, da es sonst ja kein Beispiel wäre. ;)

    Irgendwie hast Du mein Beispiel auch ein wenig mißverstanden.
    Mich interessierten speziell in diesem Fall die Gründe nicht, weshalb hier jemand herkommt.
    Sondern hauptsächlichst der Umgang mit den Menschen welche als fremdenfeindlich difamiert werden.

  7. Mein Parteibuch sprach

    @Jörg
    Damit jemand von der Studie als ausländerfeindlich eingestuft wurde, bedurfte es mehr als nur der Zustimmung zur Aussage der gefährlichen Überfremdung.

    Bei der Angabe der Art der Befragung und der Tragfähigkeit der Zahlen habe ich mich darauf beschränkt, in der Zusammenfassung mitzuteilen, dass die Zahlen eher vorsichtig interpretiert wurden. Ich halte die Studie für sehr sorgfältig gemacht. Sie enthält einen ausführlichen Teil zur Methodik, aus dem hervorgeht, dass die Interviews zu Hause bei den Befragten von geschulten Interviewern durchgeführt wurde, wie die Zufallsauswahl der Befragten sichergestellt wurde und dass etwas mehr als 5000 Menschen am Ende tatsächlich befragt wurden.

  8. Sascha sprach

    @ Marcel

    Schlechte Menschenkenntnis Marcel. Du verstehst einfach meine Ironie nicht.

    Habe über Osteuropa bis hin nach Afrika schon mehr Freunde als in Deutschland.
    Denkst Du ich bin dorthin gezogen, weil ich da vor Ort alle viel besser und intensiver hassen kann ? ;)
    Du bist ein echter Scherzkeks :)

  9. njus sprach

    Leider ist die Studie voll von Suggestivfragen und anderen methodischen Fehler. Wenn Herr Bartels meint da noch weiter rumzudoktern empfehlich ich ihm sich doch mal lieber mit den grundsätzlichen Erhebungs- und Befragungsmethoden auseinanderzusetzen. Zum Beispiel mal nachschlagen was “non-attitudes” sind oder eine Zustimmungstendenz. Jeder Praktikant im Call-Center kennt diese Effekte und weiß sie auch bestens auszunutzen. Es ist schon selten dämlich wenn die SPD sowas jetzt als “wissenschaftliche Studie” verkauft.
    Unter dem Stichwort “Überfremdung” muss man auch nicht immer Ausländerfeindlichkeit verstehen. Wer heute das Radio anschaltet hört ja wirklich nur noch englische Musik, dass sich hier die Ostdeutschen besonders ärgern. ganz einfach weil viele kein Englisch können, ist auch sehr vernünftig. Auch die Tatsache, dass im deutschen Fernsehen im wesentlich US-Serien laufen, von denen die meisten dazu noch saubillig und 30 Jahre alt sind, wird einen ja wohl noch stören dürfen ohne gleich als “ausländerfeindlich” zu gelten.
    Nichts gegen die italienische Oper oder den Hollywoodfilm, aber wenn die Leute derart brachial mit ausländischem Schrott zugedröhnt werden, dann darf man sich nicht wundern wenn viele Deutschland für überfremdet halten. Es mus ja auch irgendwo ein Maß für solche Dinge geben.
    Ich bin mir auch sicher, dass der Anti-Semitismus in Deutschland massivst einbrechen würde, wenn solche Figuren wie Broder und Friedmann ihre Plätze räumen. Da hätte man von heute auf morgen den Antisemitismus mindestens halbiert!

  10. Rolf Schälike sprach

    Was haben Broder und Friedmann mit Antisemitismus zu tun?
    Es sind einfach für sehr viele zwei unangenehme Menschen, welche hofiert werden. Nicht mehr und nicht weniger.
    Unangenehme Menschen, welche hofiert werden, gibt es aber in Deutschland mehr als hundert.

    Was hat Antisemitismus mit Ausländerfeindlichkeit und Fremdenfeindlichkeit zu tun?

  11. Mein Parteibuch sprach

    @Sascha
    Sascha, ich bin überzeugt davon, dass Auslandserfahrung und persönliche Beziehungen zu Ausländern etwas sehr positives sind, die dazu besser geeignet sind, den Rechtsextremismus zu bekämpfen als polizeiliche Massnahmen.

    Die Wiedergabe von rassistischen, ausländerfeindlichen oder anderen rechtsextremen Stereotypen finde ich nicht lustig. Ironie erkenne ich daran nicht, sondern Zeugs, was ich schon viel zu oft von Leuten gehört habe, die es ernst meinen.

    @Nius
    Selbstverständlich kann man einzelne Fragen kritisieren, und auch kritisieren, wie die Bögen ausgefüllt wurden. Die Fragen zeigen aber insgesamt durchaus, wie viele Menschen typischen rechtsextremen Stereotypen zusprechen. Und wenn Du Dir die Zustimmung zu rechtsextremen Stereotypen unterteilt nach politischen Parteipräferenzen anschaust, dann ist sie alles andere als eine Gefälligkeitsstudie, sondern für die SPD sehr schmerzhaft.

    Broder und Friedmann die Schuld am Judenhass zu geben, halte ich für eine Umkehrung von Ursache und Wirkung. Tatsächlich ist das wohl eher so, dass Figuren wie Broder und Friedmann dazu beitragen, dass der unter der Oberfläche häufig eben doch vorhandene Antisemitismus an die Oberfläche kommt. Das heisst nicht, dass ich Broder und Friedmann sympatischer finde als Mario Dolzer, aber dass sie Juden sind, sollte dabei völlig unerheblich sein.

    Broder mag ich nicht wegen seiner unflätigen Pöebeleien und seines Vorgehens gegen Erhard Arendt, dass zeigt, mit welchem Massstab Broder sich und andere misst.

    Bei Friedmann fehlt mir nicht zuletzt eine glaubwürdige Aufarbeitung der Geschichte mit dem Kokain. Hier hätte ich vor allem mal ewartet, die Meldung “Drogentherapie abgeschlossen” zu lesen. Vielleicht hat er das und ich bin nur schlecht informmiert, dann will ich diesbezüglich nichts gesagt haben.

  12. Alexander Schmidt sprach

    Oh ja, endlich dürfen wir Deutsche uns wieder selbst verkloppen, denn nun ist es amtlich: hälftig sind wir ausländerfeindlich, drehen große Räder, mögen Vietnamesen nicht, wollen nen Füher, eine zentrale Gewalt usw.
    Genau. So isses. Wer glaubt diesen Blödsinn eigentlich? Wo spiegelt sich diese Erhebung im normalen Leben der Deutschen wider?

    Ps. Steht in der Studie auch, wie sich der Antisemitismus so verteilt? Welche Größe nehmen da unsere Zuwanderer ein? Nach europäischen Erhebunegn müsste die Zahl hoch sein.

  13. Mein Parteibuch sprach

    @Alexander Schmidt
    Es geht in der Studie gerade nicht darum, uns gegenseitig zu verkloppen. Es geht darum, dass etwas verbessert wird. Und dazu gehört nun mal als erstes eine Bestandsaufnahme.

    In der Studie wurde nicht nach einem Migrationshintergrund gefragt. Das sehe ich auch als Manko an. Deine Frage nach dem Antisemitismus bei Zuwanderern finde ich absolut berechtigt. Schliesslich könnte das eine Erklärung dafür sein, warum Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus sich in einigen Bundesländern geradezu reziprok verhalten, so wie ich das oben am Beispiel von Thüringen und Brandenburg erwähnt habe.

  14. Alexander Schmidt sprach

    Also ist die Studie doch methodisch falsch, wenn sie entscheidene Fragen nicht stellt, die für die Zukunft, wegen der demographischen Situation, wichtig sind. Wenn sie den Zentralismuswunsch beklagen, dann müssten sie auch bei ihrer Partei anfangen, die immer mehr Bildungsbereich) zentral verwalten will, als hätte Deutschland mit der Zentralisation nicht genügend schlechte Erfahrungen gemacht.

    Ich denke, die Studie ist Alarmismus. Nichts weiter. Das Volk war schon immer so oder so, nur Deppen glauben, die könnten den Menschen erziehen durch Analyse. Das hört dann bei solch bescheuerten Begriffen auf wie dem Prekariat. Übrigens auch eine Erfindung der Ebert-Stiftung.

  15. Alexander Schmidt sprach

    Ps.

    Was ist eigentlich ausländerfeindlich? Wäre es nicht wichtiger, zu fragen: haben sie etwas gegen Franzosen, Engländer, Amerikaner, Schweden?
    Ich glaube, die meisten würden dies verneinen.
    Aber stellen wir dann doch mal die Frage: haben sie etwas gegen Albaner, Muslime etc?

    Das geht natürlich nicht, denn dann würde der Fragesteller Opfer seiner eigenen Argumentation. Also wird pauschaliert. Aber wenn man die Lebenswirklichkeit der Menschen erkennen will, kommt man nicht daran vorbei, solche Fragen zu stellen und dann das WARUM danach zu ergründen. Alles andere ist blos die Bestätigung der Analysen von Pseudo-Soziologen, die selber nicht erleben, was sie per Wissenschaft zu negieren versuchen.

  16. Daniel sprach

    Rassistisch / rechtsextrem ist allerdings nicht nur Antisemitismus, werter Herr Schmidt. Das sollten Sie auch einmal im Hinblick auf die allgemeine Moslemfeindlichkeit gewisser Kreise, in denen Sie ja auch verkehren, bedenken. Auch wenn mancher dort den Rassismusbegriff ausschließlich auf Antisemitismus verkürzt wissen will. Da pappt man sich eine Israelflagge aufs Blog und fackelt daneben rassistische Gülle übelster Couleur ab…

    MfG

    Daniel

  17. Alexander Schmidt sprach

    Ach Daniel, rassistisch sind auch sie wenn man wie sie lebenswerte Menschen anch ihrer politischen Gesinnung aussucht. Oder wie soll man ihre Gewaltaufrufe gegen mich in ihrem alten Blog und auf meinem Blog anders nennen? Nehmen sie Stellung zu dem, was ich geschrieben habe und lassen sie die Plattheiten einfach mal weg!

    Nur eine Frage hätte ich noch: Warum gibt es Muslim-Gipfel aber keine Hindu-Gipfel oder Italiener-Gipfel in Deutschland? Ganz einfache Frage.

  18. Alexander Schmidt sprach

    ich behaupte, dass die meisten Deutschen kein Problem mit Ausländern haben, sondern mit einer bestimmten Klientel. Und warum dies so ist, warum diese Menschen jemanden wünschen, der hart durchgreift, ist kein Wunder. Die Liberalität der Einwanderung der vergangenen Jahre hat halt nicht ein freises Land von Brüdern erzeugt, sondern eine Freiheit propagiert, die sich am Ende selbst abschafft.

    Siehe hier:

    “Ein paar Zahlen, um die erschreckende Realität aufzuzeigen:

    Anteil der tatverdächtigen Ausländer in Prozent (Quelle BKA 2005!):

    Mord 29,5%
    Mord im Zusammenhang mit Raubdelikten 31,2%
    Totschlag/Tötung auf Verlangen 29,6%
    Vergewaltigung u. sex. Nötigung 30,6%
    Vergewaltigung durch Gruppen 37,9%
    Vergewaltigung mit Todesfolge 50%
    Zuhälterei 39,4%
    Raub je nach Betroffende (Banken, Spielhallen, Geldtransporte, Privatpersonen usw…) 23,7% bis 56,1%
    gefährliche/schwere Körperverletzung 25,2%
    erpresserischer Menschenraub i. V. mit sonst. Zahlstellen 55,6%
    Geiselnahme i. V. mit sonst. Zahlstellen 71,4%

    usw…

    Bei den o. g. Zahlen gilt es noch zu bedenken, daß Ausländer,mit deutschem Pass, NICHT mehr in dieser Statistik unter “Ausländer” auftauchen, sondern unter “Inländer” und damit selbst die o. g. erschreckenden Zahlen erheblich zu Gunsten der kriminellen Ausländer verfälschen!

    Mit den o. g. Zahlen ist die gern von den MuKu-Einfältigen verbreitete Lüge “Sich in Deutschland aufhaltene Ausländer wären nur an Paßvergehen bzw. allgemeine Vergehen, die nur von Ausländern begangen werden können (illigaler Aufenthalt, Einreisevergehen usw.) überproportional beteiligt.” eindrucksvoll widerlegt.

    Zudem dürfte die Quelle (Ein Besuch auf den BKA-Seiten und das Studium der Statistiken sind sehr empfehlenswert!) wohl kaum unter Verdacht stehen!

    Vor ca. 15 Jahren wies bereits Eduard Zimmermann (ZDF-Fernsehsendung “Aktenzeichen XY ungelöst”) auf den steigenden Anteil der Ausländer vor allem bei den schweren Straftaten und deren zunehmende Brutalität hin und warnte vor dessen Folgen für die Gesellschaft. Daraufhin fiel die Journallie und der linksextremistische/gutmenschliche Pöbel wie eine blutrünstige Meute über ihn her, beschimpfte ihn u. a. als “ausländerfeindlich”, “Nazi”, “faschistoid” usw., unterstellte ihm “Geisteskrankheit”, “Alkoholismus” und es kam sogar zu Morddrohungen gegen “Ganoven-Ede”.
    Immer nach dem Motto “Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

    Ein bezeichnendes Licht auf die zensierte Berichterstattung in den Medien wirft u. a. folgendes Zitat:

    Meldung von PHI, Deutschlanddienst, Nr. 27-28/2006, 18.07.2006:
    >>… In Polizeiberichten soll es nicht mehr erwähnt werden, wenn ein Täter ein Sinti oder Roma oder ein anderer Zigeuner ist. … Zudem sollen Angaben, die auf eine Zugehörigkeit zu einer Minderheit schließen lassen, in Polizeiberichten verboten sein. … Die Journalisten sollen diesen wichtigen Fakt erst gar nicht erfahren. …
    Quelle: /PHI/ /Deutschlanddienst/ Nr. 27-28/2006, 18.7.2006 | [Editor: Link entfernt]

  19. Alexander Schmidt sprach

    Ps. Ich habe dies nur zitiert. Klar, der Link unten verweist auf eine Seite, die mit Vorsicht zu genießen ist, aber das Zitat ist nun mal richtig. Kann man nichts machen. Alle, die mich dann als rechtsradikal titulieren möchten, dürfen dies gerne tun, es ändert aber nichts an den Fakten. Ich werde dies am freitag bei einem Bier mit meinem volle Pulle integrierten Schwager Dogan diskutieren. Dessen Mutter schießt schärfere Schoten als mancher gebürtige Deutsche. Nach Maßgabe der Studie wäre sie eine Glatze.

  20. Mein Parteibuch sprach

    @Alexander Schmidt
    Erst mal: eine offensichtlich rechtsextremistische Seite, die für eine Holocaust-Leugner-Konferenz von Ahmadinejad wirbt, wird hier ganz sicher nicht verlinkt. Dass Du die hier verlinkt hast, wirft übrigens auch ein bezeichnendes Licht auf Dich.

    Ich lasse jedoch Dein Posting hier stehen, weil ich es wichtig finde, sich mit dem Vorwurf, die Ausländer seien besonders kriminell, auseinanderzusetzen. Zuerst mal zu den zahlen, die Du gepostet hast. Die scheinen zwar nicht ganz zu stimmen, aber in der Größenordnung dürftest Du in etwa richtig liegen.

    Hier ist ein Link zum BKA, wo die Zahlen dargestellt werden:

    http://www.bka....005/p_2_3_3.pdf

    Da gibt es dann auch gleich ein paar Erläuterungen vorweg, die erklären, dass die Zahlen mit Vorsicht zu geniessen sind, da die Verteilung der Bevölkerungsstruktur bei Ausländern anders ist als bei Deutschen. Vergleiche mit nach Alter, Bildung und Einkommen ähnlichen deutschen gesellschaftlichen Gruppen zeigen dann auch deutlich weniger Unterschiede.

    In einem Punkt liegst Du völlig daneben: Deutschland hatte in den letzten Jahrzehnten kein freizügiges Einwanderungsrecht, sondern ein sehr restriktives. Man kann das auch so sehen, dass uns die Regierung Kohl, was später von Roland Koch mit Unterschriftenkampagnen und Bundesratstheater fortgesetzt wurde, mit dem restriktiven Einwanderungsrecht das Problem einer ganz besonderen Bevölkerung unter den Ausländern erst beschert hat.

    Während anständige Ausländer, die liebend gern nach Deutschland gekommen wären, um zu arbeiten, Steuern zu zahlen und unser aller wohl zu mehren, nur in seltenen Fällen einwandern konnten, haben Trickser und Ganoven trotzdem Wege gefunden einzuwandern. Das ist in einem Land, wo Menschenrechte geachtet werden, letztlich nie ganz zu verhindern. Dass viele Einwanderer, die hier liebend gern hergekommen wären, um sich zu assimilieren und mit Arbeit und Bildung zu unser aller Wohl beizutragen, nicht einwandern durften, hat die Bildung von Parallelwelten begünstigt.

    Wer aus einem Bürgerkriegsland wie dem Libanon kommt, der hat vermutlich häufiger als ein typischer Deutscher zum Beispiel gelernt, sich gegen Polizei und Staatsgewalt mithilfe von Clanstrukturen zur Wehr zu setzen.

    Die Zeche müssen wir nun alle gemeinsam zahlen, weil wir nun die problematischen sich selbst überlassenen Einwanderer in unsere Gesellschaft integrieren müssen, und dafür sorgen müssen, dass auch diese Gruppen zum Wohle der Gesellschaft beitragen.

    Dass die Polizei keine Gruppenzugehörigkeit bei Meldung zu einzelnen Tatverdächtigen angibt, finde ich richtig.

  21. Alexander Schmidt sprach

    Ich habe mich zu dem Link geäußert. Die Seite ist scheiße, aber der Fakt bleibt, denn er ist ein Zitat.

    Und über das Einwanderungsrecht brauchen wir nicht zu diskutieren, denn mittlerweile kommt es nicht mehr drauf an, wer kommt (es kamen eh diejenigen, die nichts konnten), sondern es kommt auf die Demographie an.
    Da werden Deutsche rassistisch dargestellt, weil man ihre Bedenken vor Jahren negiert hat. Sie wenden sich an vermeintliche Problemlöser. Selber schuld, liebe politische Klasse.

    Ich gebe mal ein Beispiel für Rassismus, der in seiner weiter führenden Interaktion, Eskalation auch hier in Deutschland droht:

    “In der französischen Hauptstadt hatten sich bei Schülerdemonstrationen kürzlich rund 1000 schwarzafrikanische Jugendliche zusammengerottet und in den Vorstädten systematisch Jagd auf weiße Jugendliche gemacht. Dabei kam es zu zahlreichen Übergriffen, und als “Trophäe” wurde vielen Opfern das Handy weggenommen, das die Gewalttäter dann demonstrativ zertraten. “Ich habe nur Schwarze gesehen, die Weiße angegriffen haben”, berichtet der Geschichtslehrer Luc Colpart. Die Täter hätten “rassistische” Parolen gerufen. Sozialarbeiter und Streetworker können das bestätigen. Die verachteten “kleinen Weißen” haben bei den ausländischen Jugendgangs inzwischen einen Spottnamen: “Bolos”. “Ein Bolo ist eine Taube, ein Opfer”, erklärt einer der “Casseurs” (Schläger) der Zeitung “Le Monde”. Ein anderer sagt, “Bolo” sein sei, “als wenn auf der Stirn ‚nimm meine Sachen’ stünde”. Auf den Punkt bringt es allerdings ein Randalierer aus Nordafrika: “Bolos sind eher blond.”

    Das ist auch rassismus. Und auf den Gegenrassismus der Rechtsradikalen braucht man dann nicht lange warten und er kommt dann auch nur für verblendete Multi-Kulti-Träumer a la Claudia Roth überraschend. Die kann dann ja wieder ein Anti-Nazi-Plakat an die Parteizentrale pappen und sich aufregen, die Ebert-Stiftung eine weitere Studie veröffentlichen, der nächste Islam-Gipfel wird begonnen, aber das ändert alles nichts, denn es wächst halt nur zusammen, was zusammen gehört, um mal deinen verstorbenen Ehrenvorsitzenden Brandt zu zitieren, nicht was zusammen gepappt wird.

  22. Alexander Schmidt sprach

    Das finde ich interessant. Linke Grüne und Rassismus:
    http://oliver-l...c.blogspot.com/

    Armes Deutschland: Jetzt sind schon Linke rechtsradikal

    In ganz Deutschland sehnen sich mehr als 15 Prozent der Befragten nach einem “Führer mit starker Hand, der uns zum Wohle aller regiert”. 26 Prozent wollen laut einer Studie der FES eine Einheitspartei in Deutschland, welche die “Volksgemeinschaft” verkörpert. Das Weltbild bricht aber für einige wohl endgültig zusammen, wenn man sich das Wahlverhalten der Radikalen anschaut. Besonders interessant: Antisemiten wählen relativ häufig grün, Ausländerfeinde PDS.

    Dass die Deutschen anderen Völkern von Natur aus überlegen seien, glaubt jeder sechste Befragte. Auch der Antisemtismus hat einen Nährboden in Deutschland. “Juden arbeiten mehr als andere Menschen mit üblen Tricks”, meinen fast 16 Prozent der Westdeutschen, etwa sechs Prozent der Ostdeutschen stimmen dieser Aussage zu. Bundesweit fast 18 Prozent halten den Einfluss der Juden “auch heute noch für zu groß”. Fast 14 Prozent meinen, Juden hätten “etwas Eigentümliches an sich und passen nicht so recht zu uns”.
    Rechtsextremes Gedankengut ist in Deutschland quer durch alle Bevölkerungsschichten und Generationen zu finden, so das Fazit der Studie. Übrigens: bei den “Gutmenschen” ist der Anteil der Antisemiten und Ausländerfeinde paradoxerweise besonders hoch. Die Grünen fallen mit ihrem relativ hohen Anteil an antisemitischen Wählern auf.” Die Studie beziffert den Anteil der Antisemiten unter den westdeutschen Grünen-Wählern auf 9,4 Prozent. Zum Vergleich: Bei der FDP sind es 5,1 Prozent, bei der Union 9,8 Prozent, bei der SPD 10,2 Prozent, bei PDS und WASG 4,8 Prozent. Bei der Ausländerfeindlichkeit fällt wiederum die PDS auf: Ihre Anhänger sind zu 28,6 (West) bzw. 33,3 Prozent (Ost) ausländerfeindlich. (Das hat Lafontaine wohl verstanden). Zum Vergleich die Werte der anderen Parteien (Seite 52 der Studie): Union 25,6 (West) bzw. 28,1 Prozent (Ost), SPD 26,5 (West) bzw. 22,9 Prozent (Ost), FDP 19,9 (West) bzw. 19,4 Prozent (Ost), Grüne 18,8 (West) bzw. 11,9 Prozent (Ost).

    Übrigens: im Vergleich zu FDP-Anhängern befürworten auch mehr Grüne in Westdeutschland Diktatur, Chauvinismus und sogar Sozialdarwinismus. Gut, dass es bei den wenigen Grünen-Wählern im Osten besser aussieht, da fehlt es wohl noch am “klaren Profil.” Nur beim Thema Ausländerfeindlichkeit sind die Grünen im Westen übrigens knapp hinter der FDP, dafür verharmlosen sie eher den Nationalsozialismus. Was da wohl Claudia Roth dazu sagt?

  23. Mein Parteibuch sprach

    @Alexander
    Danke für den Hinweis. Die Aufschlüsselung nach Wahlverhalten finde ich auch recht interessant. Für die SPD ist das sicher ziemlich unangenehm. Mir war das bloss zuviel zu schreiben, nachdem der Artikel ohnehin recht lang geworden ist.

    Angesichts dessen, dass unter den Nichtwählern das Rechtsextremismus-Potential mit Ausnahme der rechtsextremen Parteien am höchsten ist, werden ganz nebenbei die Appelle der Politiker vor Wahlen, dass nur eine hohe Wahlbeteiligung ein schlechtes Abschneiden der Rechten sichert, als Lüge entlarvt.

  24. zappi sprach

    @Alexander Schmidt
    Dir ist aber auch völlig klar, dass in den Banlieues die Arbeitslosigkeit enorm hoch ist, dass die Jugendlichen dort so gut wie überhaupt keine Perspektive haben, und von den Regierungsstellen schon lange in Stich gelassen worden sind. So gibt es so gut wie keinen funktionierenden ÖPNV in den Banlieues welcher dafür sorgen könnte, dass sie zu Arbeitsplätzen und weiter führenden Schulen in Paris kommen können. Wenn sich keiner um die Kinder kümmert, dann kümmern diese sich um sich selber, bilden ihre eigene Kultur, leben nach ihren Regeln. Und suchen dann und wann einen Schuldigen für ihre Situation, und diese Schuldigen spüren dann ihren Zorn, unabhängig davon ob die Opfer nun schuld sind oder nicht. Denn sie selber sind auch nicht schuld, dass ihre Eltern aus Algerien und Marokko eingewandert sind, und sie dadurch in Frankriech Menschen letzter Klasse sind. Die Franzosen haben es verpasst, die Kinder der Einwanderer in ihre Gesellschaft zu integieren.
    Das die Gesellschaft als solches für solche Misstände mitverantwortlich ist, ist wohl nicht möglich?
    Doch ist es, denn die Engländer beweisen, dass es möglich ist, Einwanderer und ihre Kulturen in die Gesellschaft zu integrieren, so hat z.B. Manchester eine farbige Bürgermeisterin, deren Familie erst in der zweiten Generation in England lebt.
    Ich halte die Studie von der Ebert Stiftung leider für glaubwürdig, da ich viel Kontakt mit Menschen habe. Über die Jahre ist mir der schwelende Ausländerhass zwar aufgefallen, aber leider habe ich wohl die Ausbreitung unterschätzt.
    Vielen Dank noch mal an die Bild, die immer rührend dafür gesorgt hat, ausländische Mitbürger in das rechte Licht zu rücken.

  25. Alexander Schmidt sprach

    Lieber Zappi,,
    Hunderte Millionen Euros wurden investiert. Die Busse fahren nicht mehr, die Fahrer streiken, weil ihr Leben bedroht ist, weil Passagiere angezündet werden, weil Busse in Flammen aufgehen. Bibliotheken werden verwüstet, Schulen in Brand gesteckt. Dies alles kist kein Versagen der gesellschaft, sondern eine Vernichtung all der Mittel, die einen aus der unmündigen Position heraus bringen könnten. Es gibt keine Entschuldigung für Vandalismus und Mord. Mein Gott, es gibt überall benachteiligte Menschen, aber die meisten unternehmen etwas, bilden sich, lernen, lesen in Bibliotheken, statt diese abzufackeln. Es sind einfach Vandalen und Idioten, die sich derartig benehmen. Kurz: Verbrecher. Wer das versucht zu erklären, zu entschuldigen, ist blauäugig und wird von den Empfängern seiner sozialen Liebe erst recht nicht ernst genommen. Jeder weiß, dass man nicht zerstört. Jeder weiß das. Sie sind ein Rassist, ein positiver Rassist, ein Neokolonialist, wenn sie Opfer erfinden, die ihrer Hilfe bedürfen, weil diese angeblich so oder so sind. Wenn ihre These stimmen sollte, dann fragt man sich doch ernsthaft, warum sich nicht reihenweise Asiaten in die Luft sprengen oder andere Menschen drangsalieren, aber stattdessen fällt diese Bevölkerungsgruppe eher durch starke Dynamik auf, durch Lernbereitschaft.

    Nein, nein, ihr Erklärungsmuster stammt aus den furchtbaren Kneten- und Basteljahren der Soziologie, die erst die Umstände schafft, die sie heute in Ebert-Studien beklagt. Und sowas untergräbt das Fundament einer Gesellschaft. Was gut darin manifestiert wird, dass man sich in Frankreich rühmt, dass an ruhigen Tagen nur Hunderte Autos abbrennen und nicht Tausende. Wow, was für ein Fortschritt.

    Wissen sie, mein Schwager Dogan hat gelernt, hat sich gebildet, hat was aus sich gemacht, dabei waren seine Aussichten so rosig, wie die der von ihnen entschuldigten OPFER der Gesellschaft. WOllen ist Bedingung, nicht nur Nehmen. Und viele wollen nicht. So wie es deutsche nicht sozialisierbare Deppen gibt, die man einhegen muss, so gibt es diese auch bei den von ihnen glorifizierten Gruppen.

  26. njus sprach

    Also zur Ausländerkriminalität muss man auch mal sagen, dass die sehr schichtspezifisch ist. Inbesondere wenn sich Ausländer illegal aufhalten ist die Neigung natürlich dramatisch erhöht. Im übrigen haben in Deutschland 30-50% der Menschen (je nach Zählung) einen “Migrationshintergrund” sind also irgendwie “ausländisch”. Man sollte hier doch auch mal die Selektion bei der Einwanderung berücksichtigen und leider ist es ebenso, dass viel Ausländer illegal im Rotlicht und als Erntehelfer arbeiten, natürlich ohne Verträge etc. da sollte man auch mal ernsthaft die Einwanderungspolitik hinterfragen und dazu gehört natürlich auch der Frauenhandel! Leider gibt es nämlich auch mitten Deutschland Verschleppung und Zwangsprostitution. Nur scheint das weder Linke noch Rechte ernsthaft zu interessieren. Ich wäre da also vorsichtig pauschal den Ausländern die Schuld zugeben, in Wahrheit sind es doch die selben die einerseits gegen Ausländer hetzen und gleichzeitig dem Menschenhandel zusehen.

  27. Anonymous sprach

    Die Leute lügen doch

    Auf die Frage “Der Nationalsozialismus hatte auch seine guten Seiten”

    können Sozialisten ja wohl kaum mit “nein” antworten.

    Aber immer schön den 1. Mai feiern.

  28. Daniel sprach

    Komisch, die einzigen “Rechtsextremisten”, die man neben Pro Köln hier in der Region hat, sind vorzugsweise “Deutsche mit Migrationshintergrund türkischer Abstammung.” Nichts tun sie lieber, als Deutsche zu verprügeln oder abzuziehen oder sie beim Vorbeigehen als “Sch****-Deutsche”, “Nazi”, “H****sohn” oder “Bastard” zu bezeichnen. Ist diese Form des Rechtsextremismus auch in die Erhebung eingeflossen oder können nur Deutsche “rechts” sein?

    MfG

    Daniel

  29. Androsch sprach

    In Deutschland ist Nationalsozialistisches Gedankengut weit verbreitet und viele sind nur aus politischer Korrektheit gegen den Nationalsozialismus oder weil sie gegen Krieg und die Mordexzesse der Nazis sind.

    Gegen die nationalsozialistische Ideologie wird kaum argumentiert. Die Wurzeln des Nationalsozialismus sind weiterhin lebendig:

    Nullsummendenken, Sozialneid und Minderwertigkeitsängste, Autarkiebestreben und Rassismus, Sozialismus und Staatswirtschaft, Zentralismus und Obrigkeitsdenken, Idealismus und Heilserwartungen, Esoterik und Wissenschaftsfeindlichkeit, Materialismus und Bildungsfeindlichkeit, Ideologiegläubigkeit und Freiheitsfeindlichkeit.

  30. Androsch sprach

    Das auch Linke rechtsradikal sind wundert mich überhaupt nicht:

    Nationalsozialismus:

    National: Immigrations und Ausländerfeindlich, gegen freien Welthandel, für wirtschaftliche isolierung und Autarkie, Nullsummendenken und Dominanzdenken in der Außenpolitik.

    Sozialismus: Glauben an Staatswirtschaft und Zentralismus, Idealismus und Heilserwartungen, Hoffnung, durch staatliche Verteilung zu Wohlstand zu gelangen.

  31. Alexander Schmidt sprach

    Wie entsteht radikales Denken? Wenn nornale Partein die Bedenken des Bürgers nicht annehmen, nicht thematisieren.
    Bsp:

    Der im letzten Monat von PI mit dem “Dhimmi der Woche” ausgezeichnete Innenminister der britischen Regierung, John Reid, hat es gewagt, die Moslems im eigenen Land anzusprechen, sozusagen zum Dialog Dialüg und friedlichen Miteinander zu bitten. Sie mögen doch bitte ihre Kinder im Auge behalten und nach verdächtigen Anzeichen Ausschau halten. Es wäre ja eventuell möglich, dass die Kinder durch den Einfluss von Hasspredigern den Beruf des Suizid-Bombers für sich anstreben, und das sieht man in Großbritannien so gern nicht.

    Innenminister John Reid hatte eine Erfahrung der besonderen Art – er traf das moslemische Volk in Grossbritannien. Er begab sich quasi in die Höhle des Löwen in Ost-London. Begrüsst wurde er dort mit einem Schild “John Reid – fahr zur Hölle”. Er traf auch auf den allseits bekannten Hassprediger Omar Bakri, der dem Innenminister gleich zur Eröffnung an den Kopf warf, dass “wir Moslems die britischen Werte nicht brauchen – weil wir glauben dass der Islam darüber steht und sowieso eines Tages in England herrschen wird”. Der in Großbritannien geborene Izzadeen, der die Mörder des 7. Juli gerne als Märtyrer bezeichnet, schrie Reid an, er wäre ein Tyrann und ein Feind des Islam: “Wie können Sie es wagen, hierher in moslemisches Gebiet zu kommen, wo über 1000 Moslems inhaftiert sind?”

    Nachdem die freundlichen, dialogbereiten Muslime von der Polizei nach draußen begleitet worden waren, konnte der Innenminister mit seiner Bitte um Verständnis, Unterstützung und ein zivilisiertes Miteinander fortfahren, die allerdings bei seiner Zielgruppe auf wenig Verständnis stieß. Dennoch gab Reid sich optimistisch. Selbst nach all den Beleidigungen, selbst nachdem er permanent niedergeschrien und beschimpft wurde, geht Mr. Reid weiterhin davon aus, dass die Zwischenrufer nicht die moslemische Gemeinschaft repräsentieren. Er sagte: “Wenn sie schon versuchen, mich niederzubrüllen, stellt Euch vor was sie mit der grossen Mehrheit der Moslems in ihrer Gemeinschaft machen.” Abgesehen davon, dass schon dies ein Grund für einen Innenminister zum Einschreiten wäre, müsste er auch die Reaktionen der “grossen Mehrheit” nach seinem Besuch mitbekommen haben:

    Fatima Yakub, 32, die mit ihrer 3-jährigen Tochter teilnahm sagte ihm, dass sie, die Regierung immer weniger mag, je mehr sie über deren Strategien erfährt.

    Shaukat Khan, 55, wehrte sich gegen die Andeutung, dass nur moslemische Kinder radikalisiert würden. “Was zum Beispiel mit den brtischen und afro-karibischen?”

    Massoud Shadjareh, Chef der Islamic Human Rights Commission (Ja, sowas gibt es wirklich!) sagte, dass Herrn Reids Forderungen unrealistisch seien und nicht an andere Gemeinschaften gerichtet würden.

    Vielleicht haben wir wichtige Nachrichten übersehen. Jedenfalls sind uns bisher keine ur-britischen oder sonstigen Kinder mit Bombenattrappen aufgefallen, ausser den bemitleidenswerten Kindern mit moslemischen Hintergrund.

  32. Alexander Schmidt sprach

    Ps der link:

    http://www.yout...h?v=FnPhuWFoXtU

  33. Mein Parteibuch sprach

    @Alexander Schmidt
    Tatsächlich hast Du eine wichtige Nachricht übersehen. In Lancaster in Grossbritanien hat es gerade den größten britischen Sprengstoff-Fund aller Zeiten gegeben. Dass die Medien darüber nicht berichtet haben, scheint daran zu liegen, dass der Zahnarzt nicht arabisch genug aussah.

  34. Alexander Schmidt sprach

    Nun ja, aber dass das die Haltung der Islamisten begründet würden auch sie nicht unterstellen wollen, oder?

  35. Mein Parteibuch sprach

    Nein, aber das zeigt die ungleiche Behandlung von arabischen Gewalttätern und westlichen Gewalttätern in den Medien. Während bei Gewälttätern, die irgendwie arabisch aussehen, die Medien -zurecht- laut schreien, ist es bei Gewalttätern, die anders aussehen, auffallend ruhig.

    Das mediale Bild ist somit eine einseitige Verzerrung der Wirklichkeit entlarvt. Im Ergebnis vermittelt die Berichterstattung in den Medien der Bevölkerung ein Bild von einer islamistischen Bedrohung, weckt ein diffuses Angstgefühl gegenüber Muslimen und stachelt so zum Hass gegen Muslime an. Völlig ausgeblendet wird dabei die Bedrohung der Demokratie durch andere Straftäter, die ich zumindest für ebenso gefährlich halte.

  36. DaRockwilda sprach

    “Ich könnte mir beispielsweise vorstellen, dass die Zustimmung zur Aussage, dass “die Muslime einfach etwas Besonderes und Eigentümliches an sich hätten und nicht so recht zu uns passen” würden, noch erschreckend deutlich höher wäre”

    Das sehe ich genauso. Siehe auch meinen Beitrag:

    http://politblo...neuen-juden.htm

    Den Unterschied zwischen Bayern und Baden-Württemberg finde ich besonders krass. Sind da so viele Hinterwäldler in Bayern?

  37. zappi sprach

    Das heist Muslime Herr Schmidt, alles andere ist schon dicht an Volksverhetzung. Ich halte Sie für einen hochklassigen Troll. Sie schreiben, dass britische Kinder nicht mit Bomben rum laufen. Erstens weist der Link von Herrn Bartels darauf hin, dass das so wohl nicht stimmt, und zweitens fällt mir bei solchen einseitigen Argumentationen, wie die von Ihnen, immer wieder auf dass Sie davon ausgehen, dass die Menschen ein Kurzzeitgedächtnis haben, oder ist Irland soo lange her. Was ist in Spanien mit den Basken, wie lange kämpfen diese schon um eine Teilautonomie, die sie in Frankreich schon haben?
    Ich will die Gefahr von extremistischen Gewalttätern nicht unterschätzen, allerdings sollte man nicht wahllos irgendwelche Gruppen ausschließen, und andere ins Fadenkreuz nehmen. In Oklahoma war es Timothy McVie, eine weißer Rechtsradikaler, die Verantwortung für die Twintowers ist heute noch strittig. Bombenanschlag im Bahnhof von Bologna 1980, der Anschlag war so ausgeführt, dass es ausah wie einer von extremen Muslimen ausgeführter, wurde aber von Rechtsradikalen ausgeführt. Bei einem kann man sich bei extremen Muslimen sicher sein, sie stehen dazu was sie machen, in Gegensatz zum Terrorismus westlicher Prägung.
    Ganz vorsichtig sollte man mit den Trend der zunehmenden Radikalisierung der Christen.
    Wie groß der Erfolg der Baptisten ist, zeigt sich ganz besonders in den USA, wo diese G. W. Bush als von Gott eingesetzten Präsdenten verehren. Auch wird dort mit völlig falschen Zahlen aggiert, um ihren gläubigen Mitglieder die Überlegenheit des Christentum über andere Religionen zu belegen. Eine sehr gefährliche Entwicklung, die auch schon anfängt sich in Deutschland sich wie eine Krake verbreitet, parallelen zu der Scientology sind dort zu erkennen. Und die Scientology ist ein kleines Licht im Vergleich zu den neuen Christen.
    Und über Ihre Beleidigungen mir gegenüber schaue ich mal hinweg, da ich davon ausgehe, dass Sie nich wissen was ein Rassist ist, zumindest nicht so lange sie nicht in den Spiegel schauen.

  38. KeinKöigDavid sprach

    Ich würde den Gutmenschen androsch,zappi und bartels raten lieber ihre Minderwertigkeit abzuarbeiten
    als sie sinnlos auf Projektionsebenen wie benachteiligte Ausländer,das ewig jüdische Opfer und Bruno den ermordeten Bären zu richten.
    Wenn Ihnen das gelingt werden Sie auch ihre geliebten Projektionsebene kritischer betrachten- auch Ausländer sind Rassisten, Juden Täter und sogar Bären morden.
    Selbserkenntnis ist der erste Weg zurBesserung!

  39. Mein-Parteibuch.com » Die Illusion der Demokratie sprach

    […] Stimmungsmache anfälligen Wahlvolk, über dessen Gesinnung beispielsweise diese Rechtsextremismus-Studie Aufschluss gibt, geschützt werden muss und deshalb nur über von humanen Eliten bereits […]

  40. mein-parteibuch.com » Wenn Pax Europa Spender sucht … sprach

    […] Der sich gegen eine angebliche Islamisierung von Europa Stimmung machende Verein Pax Europa bezeichnet auf seiner von Udo Ulfkotte verantworteten Homepage gerne mal Menschen als Hassprediger. Da wird zum Beispiel behauptet, in Großbritanien gäbe es “mehr als dreihundert solche Hassprediger, die britische Behörden einfach nicht loswerden.” Man könnte nun meinen, dass so Ängste gegenüber Andersgläubigen geschürt werden. Die schlimmen Folgen von durch die Erweckung irrationaler Ängste geschürtem Hass sind beispielsweise in Mügeln zu besichtigen. Richtigerweise betrachtet eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung deshalb das Schüren von Überfremdungsängsten als ein Kennzeichen von gefährlichem Rechtsextremismus. […]

  41. » Blog Archiv » Die Illusion der Demokratie sprach

    […] populistischer Stimmungsmache anfälligen Wahlvolk, über dessen Gesinnung beispielsweise diese Rechtsextremismus-Studie Aufschluss gibt, geschützt werden muss und deshalb nur über von humanen Eliten bereits für gut […]

  42. mein-parteibuch.com » CDU-Wahlkampfgriff in die Nazi-Kiste sprach

    […] Wer sich die Rechtsextremismus - Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung von November 2006 anschaut, stellt fest, dass es in Deutschland nach wie vor einen erstaunlich hohen Anteil von Menschen gibt, die rechtsextremes Gedankengut als ihr Weltbild verinnerlicht haben. Die Süddeutsche Zeitung hob in einem Artikel dazu hervor, dass demnach 26,7 Prozent der Deutschen ausländerfeindlichen Aussagen zustimmen und 15,2 Prozent meinen, es sollte einen Führer geben, „der Deutschland zum Wohle aller mit starker Hand regiert“. […]

  43. mein-parteibuch.com » Abschied von der “gelben” Revolution sprach

    […] aus irrationaler Esoterik und weist - man betrachte beispielsweise diese Bild - darüberhinaus Merkmale von Rechtsextremismus auf. Mein Parteibuch hält die Idee einer friedlichen Farbenrevolution, die ausnahmsweise mal […]

Kommentieren (Erlaubte Tags)

Christian das Volk
Christian das Volk
Copyleft2006 Lurusa Gross

Mirrors

Recherche

Netradio

Aktionen

Parteibuch Forum

Letzte Kommentare

Ältere Beiträge

Archiv

November 2006
M D M D F S S
« Okt   Dez »
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930  

Literaturtip

Tod im Milliardenspiel

Umfrage zu 9/11

Werbung

Information zu
Internetvictims

Kapitel

Sonstiges

Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei

Sponsored Links

RSS-Feeds

Termine

Neu im Parteibuch Wiki

Parteibuch Ticker (Feed)

International (Feed)

Media News Clips