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20. September 2006

Friedrich Kurz und Tanja von Unger verbreiten Fischgeruch bei Frontal21

von @ 13:59. abgelegt unter Presseschau, Pressefreiheit, Recht und Unrecht, Zensur, Persönlichkeitsrechtsverletzung, ZDF, Fernsehen, Frontal21

Gestern Abend hat das ZDF im Magazin Frontal21 einen Beitrag von Friedrich Kurz und Tanja von Unger mit Titel Rufmord im Internet - “Hass-Seiten” vernichten wirtschaftliche und private Existenzen ausgestrahlt. Spätestens bei der völlig unkritischen Werbung für ein ganz bestimmtes Internetvictims-Forum hatte ich starken Fischgestank in der Nase.

Nun habe ich natürlich keine Informationen darüber, wer Friedrich Kurz und Tanja von Unger auf die Idee für ihren völlig einseitigen Beitrag bei Frontal21 gebracht hat, und selbstverständlich habe ich auch keinerlei Hinweise darauf, dass da ein wohlhabender Unternemer mit Geld nachgeholfen hätte, aber anhand des Inhaltes will ich hier aufzeigen, wie der Fischgeruch in meine Nase gekommen ist.

Das Internetvictims-Forum, dessen Web-Adresse im Fernsehbeitrag sowie im Text zu der Sendung lobend erwähnt wird, stellt als Topthema eine “Rufmordkampagne gegen Meinolf Lüdenbach” heraus. Auf die Darstellung des Falles Meinolf Lüdenbach haben Friedrich Kurz und Tanja von Unger bei Frontal21 jedoch bemerkenswerterweise verzichtet, obwohl das natürlich eine exzellente Gelegenheit gewesen wäre, unrichtige im Internet verbreitete Vorwürfe richtig zu stellen. Hier bei Mein Parteibuch gibt es hingegen mit Suchphrase Meinolf Lüdenbach den einzigen Beitrag, der bei Google Deutschland in den Top 10 gelistet ist und einen Einstieg zu kritischen Informationen über den vermutlich millionenschweren Unternehmer Meinolf Lüdenbach aus der Branche Adressbuchschwindel International bietet.

Auch zu den Betreibern des Internetvictims-Forums, den Geschäftsführern der Firma eye-net GmbH Thomas Volkmer und Udo Prummer, findet man bei Frontal21 weder im Fernsehbeitrag noch im Text zu der Sendung näheres. Stattdessen liest man bei Frontal21:

Einen anderen Weg, sich gegen Online-Rufmorde zu wehren, ist ein betroffenes Unternehmen gegangen, indem es im letzten Jahr die Seite internetvictims.de ins Leben rief.

Schade, denn auch hier lässt Frontal21 die Gelegenheit ungenutzt verstreichen, den bedauernswerten Stalking-Opfern Thomas Volkmer und Udo Prummer mit einer Klarstellung die Vorwürfe im Internet, sie wären auch im Bereich des millionenschweren Adressbuchschwindel rund um Meinolf Lüdenbach involviert, auszuräumen.

Zu einer ausgewogenen Darstellung des Stalking-Sachverhaltes hätte sicherlich auch gehört, auf den Fall des Berliner Journalisten Michael Plümpe hinzuweisen, den Adressbuch-Schwindler mit allen nur denkbaren Mitteln, darunter auch einer Rufmordkampagne gegen ihn im Internet, versucht haben, dazu zu zwingen, seine Recherchen und seine Dokumentation des Themas Adressbuchschwindel einzustellen.

Anstelle dessen, dass Friedrich Kurz und Tanja von Unger nun diesen Sachverhalt möglichst objektiv darstellen, haben sie sich zwei Beispiele herausgesucht, die beide bemerkenswert sind:

1. Beispiel: Ein Mann, der vor 17 Jahren zu einer Strafe verurteilt wurde, die er inzwischen längst verbüßt hat, hat heute in seiner Tätigkeit als “Berater” Probleme, weil jemand die Vorstrafe im Internet publik gemacht hat. Da der Mann anonym geblieben ist, und ich den Fall nicht kenne, kann ich dazu natürlich nichts genaues sagen. Möglicherweise - wie gesagt - reine Spekulation - könnte der Sachverhalt aber auch so dargestellt werden: Strukki wurde wegen Betruges zu fünf Jahren Haft verurteilt, ist nach seiner Entlassung wieder in sein altes Geschäft zurückgekehrt, und hat nun Probleme, weil die Kunden die Abzocke spätestens dann durchschauen, wenn sie im Internet die Vorstrafe entdecken.

2. Beispiel: Ein Unternehmer wird von einem Lieferanten im PA-Forum von Michael Ebner angeschwärzt, weil er die Rechnung nicht gezahlt hat. Verschwiegen wird im Frontal21 Beitrag, dass der rufschädigende Beitrag mit einem Kommentar auf Streitigkeiten zwischen Lieferant und Auftraggeber über Leistung und Gegenleistung lange vor der Sendung anonymisiert wurde. Michael Ebner hat zu der Darstellung von Friedrich Kurz und Tanja von Unger bei Frontal21 übrigens inzwischen ein paar Fakten im PA-Forum veröffentlicht.

Als Krönung des Fernsehbeitrages mit Fischgeruch fordern Friedrich Kurz und Tanja von Unger, bei der Neufassung des Telemediengesetzes Suchmaschinenbetreiber wie Google verstärkt in die Haftung für die von ihnen gelisteten Inhalte miteinzubeziehen, obwohl es bereits heute so ist, dass Google sofort, wenn eine einstweilige Verfügung zur Rechtswidrigkeit einer Internetseite vorliegt, und darüber informiert wird, die Seite aus dem Index nimmt. Das fnktioniert natürlich nur bei mißliebigen Seiten, die rechtswidrig sind.

Dieses Prozedere hätte Friedrich Kurz und Tanja von Unger gern geändert gesehen. Nach ihren Vorstellungen soll zukünftig eine eidesstattliche Versicherung von jemandem, der sich gestört fühlt, reichen, um eine Seite komplett aus dem Index der Suchergebnisse von Google zu verbannen, was flokru in seinem Weblog im Beitrag Frontal21, Google und das böse Internet bereits mit deutlichen Worten kommentiert hat.

Sollte es wirklich soweit kommen, werde ich es mir nicht nehmen lassen, die Seiten des ZDF aus dem Suchergebnissen von Google entfernen zu lassen, weil auf der Unterseite Frontal21 da Beiträge mit Fischgestank verbreitet weden, von denen ich mich gestört fühle. Als Alternative schlage ich vor, dass der Artikel 5 des Grundgesetzes abgeschafft wird und Google ganz viele neue Arbeitsplätze für Zensoren schafft. Das dafür notwendige Know-How könnte man ja aus China importieren.

PS: Der fischige Beitrag von Frontal21 wird übrigens gerade auch heftig im Forum Forenabmahnungen diskutiert. Ich werde mir erlauben, die Redaktion von Frontal21 anzumailen und sie darum bitten, öffentlich zu erläutern, wie sie auf die Idee zu diesem Beitrag gekommen sind und wieso sie den Beitrag gerade so umgesetzt haben, wie sie ihn umgesetzt haben. Die Mail an Frontal21 und eine eventuelle Antwort darauf werde ich hier veröffentlichen.

Nachtrag 20.09.2006: Über das Kontaktformular des ZDF habe ich soeben wie angekündigt folgende Nachricht an die Redaktion von Frontal21 geschickt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu ihrem gestrigen Beitrag “Rufmord im Internet” habe ich mir auf meiner Webseite unter der Adresse:

http://www.mein-parteibuch.com/blog/2006/09/20/friedrich-kurz-und-tanja-von-unger-verbreiten-fischgeruch-bei-frontal21/

einige eigene Gedanken gemacht. Einige Fragen sind für mich jedoch offen geblieben. Deshalb würde ich mich freuen, wenn Sie offenlegen würden, wie sie auf die Idee zu diesem Beitrag gekommen sind und wieso sie den Beitrag gerade so umgesetzt haben, wie sie ihn umgesetzt haben.

Bitte beachten Sie, dass ich beabsichtige, Ihre Antwort auf meiner Webseite zu veröffentlichen. Gerne veröffentliche ich natürlich auch eine sonstige Stellungnahme Ihrerseits.

Mit freundlichen Grüßen
Marcel Bartels
www.mein-parteibuch.de

19 Kommentare zum Beitrag “Friedrich Kurz und Tanja von Unger verbreiten Fischgeruch bei Frontal21”

  1. Wilhelm sprach

    Friedrich Kurz und Tanja von Unger haben auch den Fall eines ehemaligen Mitgliedes des CDU vergessen, welches in den Kontext der Mannheimer Internet Affäre gestellt worden ist.
    Meinen Sie nicht auch, Herr Bartels?
    Die beiden Journalisten haben auch die Nennung Ihres Parteibuches vergessen - wie ärgerlich aber auch.

    Negative Werbung ist ja auch Werbung, gell?”, würde jetzt der Badenser sagen.

    Und dann haben die Journalisten auch noch die Nennung Ihres hervorragend entlarvenden Beitrages über Google Stalking auf Ihrem Parteibuch Lexikon vergessen.

    Immerhin wissen andere Ihre Aktivitäten zu würdigen:
    http://digitall...4jsna0qbjff.htm

  2. Michael Ebner sprach

    > Verschwiegen wird im Frontal21 Beitrag,
    > dass der rufschädigende Beitrag mit
    > einem Kommentar auf Streitigkeiten
    > zwischen Lieferant und Auftraggeber über
    > Leistung und Gegenleistung lange vor der
    > Sendung anonymisiert wurde.

    Kleine Berichtigungen im Detail:

    1.) “Lange vor der Sendung” stimmt nicht, die Warnung selbst stammt ja vom 15. 9., die Sendung war am 19. 9….

    2.) Zunächst wurde der Beitrag ganz entfernt, solche Privat-Streitigkeiten interessieren ja nicht besonders. Als dann die Sendung gelaufen war, stellte sich die Frage des öffentlichen Interesses allerdings anders, so dass ich den Beitrag (genau genommen dessen Anfang, der Rest ist Diskussion um den formal richtigen Aufbau einer Rechnung und über Zahlungsfristen) in anonymisierter Form wieder reingestellt habe.

  3. Rolf Schälike sprach

    Bei den hier aufgeworfenen Fragen trennen sich die Geister.
    Konsens besteht bestimmt darin, dass das Internet auch Menschen aktiv nutzen können, welche sonst keinen Zugang zu den herkömmlichenen Print-, Rundfunk- und TV-Medien hatten und haben.
    Zu behaupten, in den herkömmlichen Medien herrscht weniger Dreck als im Internet, müsste erst bewiesen werden.
    Immerhin haben es die herkömmlichen Medien geschafft, Völkerhass zu schüren, Kriege zu bergünden und Menschen für den gegenseitigen Mord zu begeistern. Aber auch kleinlicherer Dreck wurde und wird durch die herkömmlichen Medien verbreitet und führt zu Existenzvernichtung, Selbstmord, Mobbing, psychischen Erkrankungen etc.

    Die Geister trennen sich in zwei folgende Hauptrichtungen:
    Die eine Richtung: Versuche und Druck, das Internet an die Üblichkeiten der herkömmlichen Medien anzupassen

    Die andere Richtung: Nutzung der Möglicheiten des Internets als Quelle und Technologie für umwälzende Veränderungen in den Informationsflüssen und -angeboten, auch Unmwälzungen in den Besitz- und Machtsrukturen. Wissen - Informationen - sind Macht.

    Gegenwärtig vertreten die Anstalten des öffentlichen Rechts (Fernsehen, Rundfunk) mit deren Vorständen und Anwälten den ersten Weg.

    Auch die tragenden Wirtschafstverbände und die Vertreter der alten wirtschaftlichen Strukturen versuchen den ersten Weg dem Internet aufzudrücken.

    Ich denke das wird nicht klappen.
    Das Internet wird für jeden benötigt, das ist die wichtigste Produktivkraft der heutigen Zeit. Ohne dem Internet in jedem Haus, an jedem Arbeitsplatz kann die Wirtschaft nicht mehr funktionieren.

    Dieser neuen Produktivkraft alte Produktionsverhältnisse aufzudrücken bedeutet Vernichtung dieser notwendigen Produktivktraft.

    Wir leben in diesem Widerspruch und erleben all die Auseinandersetzungen zwischen dem Alten und dem Neuen.

    Jeder Einzelne versucht, seine persönlichen Verluste zu minimieren.

    Niemand ist Herr dieser Prozesse.

    So war es auch schon früher bei den technischen Revolutionen.

    Komischer Weise sind die Vertreter des Alten aggresisver, unsachlicher, beleidigender und wütender. Vielleicht, weil diese gegenwärtig mehr Macht besitzen und meinen, sich mehr trauen zu dürfen.

  4. Sanníe sprach

    Ich hab denen gestern auch schon gemailt, weil ein Blick auf die dort verlinkte internetvictims.de bereits genügte, um zu erkennen, daß die Seite den falschen Leuten ein Forum bietet. Habe bisher nur eine Standardantwort bekommen.

    Ganz widerlich ist auch ein anderer Beitrag dort, der sich mit dem Betreiber von stopecg.org “beschäftigt”. Was da an persönlichen Beschimpfungen, Unterstellungen ud Beleidigungen steht, ist wirklich unfaßbar:
    http://www.inte...wtopic.php?t=42

  5. baseface sprach

    …und ich dachte tatsächlich zwei mehr oder weniger bekannte Blogger haben Industrie und Politik die Abmahn- und Gerichtsfaxen erst vorgemacht.

  6. Jens sprach

    Herr Schälike hat da einen ganz großartigen Kommentar geschrieben!

  7. Hartmut Pilch sprach

    Schon der Name internetvictims sagt alles, ein weiterer Blick auf deren Forum lässt schon von weitem die Mimosen-Geisteshaltung erkennen. Bei näherem Hinsehen ergibt sich, dass die sich vor allem auf die Kampagne Stop ECG eingeschossen haben.

    Ich hoffe, der Verweis auf diese Kampagne führt jetzt nicht zu einer Abmahnung von Mein Parteibuch. Immerhin spiegelt auch MEP Richard Corbett diese Kampagne. Ganz so asozial wie verleumderisch von internetvictims.de behauptet können die dahinter stehenden Leute nicht sein. Corbett war auch in der Frage der Softwarepatentrichtlinie einer der verständniswollsten Europa-Parlamentarier.

  8. ZDF macht Stimmung gegen Blogs und Foren auf Augs.blog sprach

    […] Warum die ZDF-Autoren hier zumindest indirekt die Betreiber von Internet-Foren an den Pranger stellen, bleibt völlig unklar. Auch die Beispiele, die Frontal 21 für seine These der “Rufmord-Kampagnen” nennt, sind offensichtlich nicht gerade glücklich gewählt, wie zum Beispiel Marcel Bartels heute darstellt. Und auch der betroffene Foren-Betreiber Michael Ebner hat zu der Darstellung bei Frontal21 heute ein paar Fakten in seinem PA-Forum veröffentlicht. […]

  9. Nickname sprach

    Frontal21 ist bekannt dafür jeden Müll zu senden. Hauptsache. man kommt ins Gespräch und somit vielleicht zu mehr Einschaltquoten.

    Frontal21 hat zum Beispiel auch trotz massiver Proteste von Zuschauern, Pressevertretern und der Industrie MEHRFACH verunglimpfende und verlogene Beiträge zum Thema “Killerspiele” gesendet, die an offensichtlicher Manipulation, Falschaussage und verzerrender Darstellung nicht zu überbieten waren.

    Man redet sich dort aber dann gerne damit heraus, dass man nicht jeden Beitrag eines freien Mitarbeiters überprüfen könne.

    Sorry, aber für solche dreckige Lügen zahle ich keine GEZ!

  10. Bloggeraktion « Outsider in Strausberg sprach

    […] Abmahnungen gegen Blogger nehmen stetig zu. Nicht, weil Blogger immer aber manchmal nur aggressiv schreiben, auch nicht weil Blogger die Unwahrheit verbreiten oder Geheimnisse verraten. Sondern weil Blogger eine große Netzgemeinde sind und persönliche Meinungen schnell verbreitet werden können. Das erzeugt Unsicherheit. Nicht immer ist das, was einige über sich oder ihre Firma im Netz zu lesen bekommen. identisch mit dem Image und schlimmstenfalls auch geschäftsschädigend. Auch Politiker, die sonst hart im Nehmen und Austeilen sind, verstehen keine satirischen Bilder (jedenfalls nicht von Bloggern), wenn es um die eigene Person geht. Eine gesonderte Gruppe sind die Abmahnanwälte. Sie wittern ein völlig neues Betätigungsfeld und drohen mit satten Abmahngebühren. […]

  11. netzpolitik.org: » Militante Technikverweigerer bedrohen das Internet? » Aktuelle Berichterstattung rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft. sprach

    […] Wieder was gelernt. Man wird nicht nur aus dem Netz bedroht, sondern auch im Netz. Nein, ich meine nicht den bemerkenswert schlecht recherchierten Beitrag “Rufmord im Internet” letzte Woche bei Frontal21 (ZDF), sondern diesen Bericht bei RP-Online: […]

  12. YAMB - Bluescreenvisionen » Militante Technikverweigerer bedrohen das Internet? sprach

    […] Wieder was gelernt. Man wird nicht nur aus dem Netz bedroht, sondern auch im Netz. Nein, ich meine nicht den bemerkenswert schlecht recherchierten Beitrag „Rufmord im Internet“ letzte Woche bei Frontal21 (ZDF), sondern diesen Bericht bei RP-Online: Experten gehen davon aus, dass es Zukunft eine immer militantere Gruppe von Technik-Verweigerern geben wird. Einer aktuellen Studie zufolge besteht die Gefahr, dass diese Menschen terroristische Anschläge auf das Internet planen könnten. […] […]

  13. Christian sprach

    Habe dem ZDF übers Kontaktformular gepostet:

    “Hallo,

    Ich habe soeben über Ihren Bericht “Rufmord im Internet, 19.09.2006″ gelesen - in dem besagten Thread im PA-Forum habe ich auch mitgeschrieben - aber nur dem warnenden Unternehmer Tips für eine korrekte Rechnungsstellung gegeben. (der Unternehmer, vor dem gewarnt wurde, hat seine eigenen früheren Warnungen übrigens rechtzeitig vor Ihrer Sendung gelöscht - Backups können Sie aber beim Admin anfordern).

    Das PA-Forum - in welchem vornehmlich Fachleute und Unternehmer aus der Veranstaltungstechnik-Branche schreiben, ist kein “Anprangerbrett”, in dem Hass-Tiraden gegen Unschuldige veröffentlicht werden, sondern ein ernstzunehmendes Technik-Forum, in welchem nur in äussersten Notfällen und vor allem nur unter voller Namens- und Adressnennung vor schwarzen Schafen der Branche gewarnt wird.

    Der Betreiber des Forums, Herr Dipl. Ing. Michael Ebner, ist in meinen Augen über jeden Verdacht bezüglich Hass-Tiraden erhaben - schreibt Herr Ebner doch jeden, vor dem im Forenteil “Warnungen” gewarnt wird, an und gibt somit Gelegenheit, sofort eine Gegendarstellung abzugeben. Auch werden solche Streitigkeiten bei Vorliegen von Beweisen über deren Erledigung sofort gelöscht.

    Im von Ihnen beschriebenen Fall hat die Person, vor der gewarnt wurde, bereits 3,5 Stunden nach der Warnung eine Gegendarstellung in besagtem Forum gepostet - waren Sie auch schon einmal so schnell in der Bekanntgabe von Gegendarstellungen? Eher nicht.

    Das PA-Forum - Brett “Warnungen” - ist leider erforderlich geworden, weil viele, zu viele Leute meinen, sie können hart arbeitenden Menschen a) ihren Lohn und b) ihr Eigentum unterschlagen oder stehlen - in vielen Fällen werden die Warnungen übrigens durch gerichtliche oder polizeiliche Aktenzeichen untermauert - Sie können das Warnungen-Brett eher mit Ihrer ZDF-Sendung “Aktenzeichen XY ungelöst” vergleichen, als mit einer x-beliebigen Pranger-Webseite.

    Abschließend noch eine Frage: Wer warnt eigentlich mal vor den Mafia-Methoden der Kölner Firma, die viele Bundesbürger zu monatlichen Geldzahlungen für nichtgenutzte und auch nicht gewollte Leistungen erpresst?

    Diese Kölner Firma ist unter dem Kürzel “GEZ” bekannt - falls Sie deren Droh- und Erpresserbriefe an ihre “Kunden” mal sehen möchten, kann ich Ihnen gerne Fotokopien anfertigen.”

    …und warte nun auf ne Antwort.

  14. Charlotte Dorn sprach

    Wollte nur mein Lob für diese informative Seite aussprechen und weiterhin viel Erfolg.

    Mit freundlichen Grüßen
    Charlotte Dorn

  15. Mein Parteibuch » Tips für Unternehmer zu Web 2.0, PR-Agenturen und so sprach

    […] Andersherum heisst das aber nicht, dass Unternehmen, die das nicht bieten können, gerade weil sie ein unethisches Geschäftsgebahren an den Tag legen, das Web 2.0 ignorieren können. Unethisch handelnde Unternehmen kommen weder durch unheimlich gute PR-Agenturen noch durch unfreundliche Anwaltsbriefe noch durch Ignorieren von kritischen Fragen noch durch Fernsehsendungen mit Fischgeruch aus einem Desaster im Web 2.0 heraus. Im Gegenteil, ein solches Verhalten gibt erst recht Anlass zur Kritik und die Regeln der Ökonomie der Aufmerksamkeit tun ihr übriges dazu, dass die peinlichen, am liebsten totgeschwiegenen Sachverhalte dann erst richtig bekannt werden. Fragen Sie mal bei AOL, IPA, MEG24, Die Dienstleister, HMI, Fischerwerke, AWD, Sportandoutdoor, Transparency International, Meinolf Lüdenbach, Jamba, Media Markt oder Siemens nach, wie das Web 2.0 funktioniert. […]

  16. Mein Parteibuch » Peinlich: André Bense schreibt in der Welt über ReputationDefender und internetvictims.com sprach

    […] Zum auch von Hartmut Pilch thematisierten Internetvictims Forum habe ich nicht nur ich anläßlich eines Fernsehbeitrages von Frontal 21 unter dem Titel “Friedrich Kurz und Tanja von Unger verbreiten Fischgeruch bei Frontal21” auch schon mal ein paar Worte geschrieben. […]

  17. Mein-Parteibuch.com » Frontalangriff auf die Tagesschau sprach

    […] Nachrichtensendungen wie Tagesschau, heute-journal und Politmagazine wie Frontal21 oder Report München in Zukunft ihre Aufgabe als vierte Gewalt der Demokratie endlich […]

  18. Jak sprach

    Es ist schlimm, dass Menschen nur am kritisieren sind…

    Wie wäre es mit etwas HILFE?

    Werdet mit euch im REINEN.

    Das Leben kann noch so schön sein, es wird sich immer EINER finden, DER DIR in dein friedliches Nest kackt.

    Gruss Jak

  19. mein-parteibuch.com » Scientology-Connection im ARD-Mittagsmagazin sprach

    […] Fall von Thomas Volkmer gibt es seit dem von Friedrich Kurz über Frontal21 verbreiteten Fischgeruch wenig neues. Völlig zu Unrecht werden dem sauberen Unternehmer Thomas Volkmer Verbindungen mit […]

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