Immer mehr Spam schlägt hier auf, in denen Jobs als Finanzmanager offeriert werden. Ein besonders dreister Versuch kommt von vermutlich russischen Phischern, die mit Webseite von einer Allegria AG oder einer Comdex AG auftreten und deren Stellenanzeige inzwischen nahezu echt wirkt:
Finanzmanager (m/w) in freier Mitarbeit
Für unser Unternehmen suchen wir Finanzmanager/innen (Comdex AG) zur
gelegentlichen oder regelmäßigen Durchführung von Überweisungen zwischen unseren
Kunden, Beratungen und Buchhaltung.*Über uns*
Comdex AG ist eine Beratungs- und Dienstleistungsgesellschaft, die sich auf das
Thema Kundenbeziehungsmanagement spezialisiert hat. Wir unterstützen Unternehmen
und Leute auf nationaler und internationaler Ebene, Kunden profitabel zu
gewinnen und den Geldverkehr zwischen denen zu ermöglichen.Alle wichtigen Informationen zum Comdex AG Leistungsangebot können Sie unserer
Homepageentnehmen. *Generelle Informationen*
Sie interessieren sich für Möglichkeiten, als Finanzmanager tätig zu werden. Die
Arbeit des Finanzmanagers besteht in Empfang und in der Bearbeitung der Zahlungen
von den Handelsteilnehmern und ihre Überweisung nach der angewiesenen Methode.
Das ausführliche Arbeitsverfahren erhalten Sie nach der Anfrage.
Der Mitarbeiter ist grundsätzlich in der Bestimmung seiner Arbeitszeit frei.
Er hat jedoch die Interessen von Comdex AG zu berücksichtigen und unterliegt in
Einzelfällen
den Weisungen von Comdex AG im Hinblick auf die Arbeitszeit.
Gleiches gilt für den Arbeitsort. Der Mitarbeiter ist als freier Mitarbeiter für
Comdex AG tätig.
Um entsprechende Angebote zu erhalten, tragen sie sich bitte wie unten
beschrieben in unsere Datenbank ein. Sie erhalten dann eine Mail von uns in der
das Arbeitsverfahren detailliert beschrieben wird.Mit Ihrer Anmeldung gehen Sie keine Verpflichtung und keine Vertragsbeziehung
ein. Sie erhalten mit Ihrer Anmeldung die Möglichkeit, von uns angebotene
Aufträge als freier Mitarbeiter anzunehmen. Eine Verpflichtung zur Annahme
besteht ebenso wenig, wie ein Anspruch bestimmte Aufträge seitens Comdex AG
angeboten zu bekommen. Sie können sich selbst jederzeit aus der Datenbank wieder
löschen. Ihre Daten werden niemals an Dritte weitergegeben.*Haben wir ihr Interesse geweckt? *Dann fordern Sie hier
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Schützenstraße 29 · 25980 Westerland · +49-(0)465-132-0004
info@comdex-ag.com · *www.comdex-ag.com*
Die Adresse am Strand von Sylt und die Telefonnummer der Firma führen natürlich nicht zu den Leuten, die die Jobs als Geldwäscher zu vergeben haben. Über die anfänglichen Fehler mit Umlauten der Comdex berichtet bereits Elias Schwerdtfeger und über Allegria, deren Webseite genauso aussieht, gibt es einen Thread bei antispam.de, wo auch auf eine Warnung der Schweizer Polizei hingewiesen wird.
Ich hingegen frage mich, wie blöd die Gangster wohl aus der Wäsche schauen würden, wenn sie Bewerbungen von Menschen erhalten, die nach Empfang des Betrugsgeldes das Geld nicht mit Western Union anonym an die Gangster weiterschicken, sondern dann die Polizei einschalten und den Phishing-Opfern ihr Geld einfach zurückgeben.
Neugierig bin ich auch, wann die ersten Arbeitsvermittler Geldwäschern auf den Leim gehen und ALG II Empfänger unter Androhung von Sanktionen zur Annahme von Jobs als “Finanzmanager” versuchen zu verpflichten.
| Wurde die Untersuchung von 9/11 manipuliert? | |
Ja |
74% |
Nein |
16% |
Weiß nicht |
10% |
Abgegebene Stimmen: 16448 Abstimmen |
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Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
[20 queries. 3.218 seconds. 11 level2 caches. Top ]
Diese Spam-Attacke muss ganz außerordentlich breit angelegt sein. Im Moment ist Comdex AG mein häufigster Suchbegriff und der Servertraffic hat sich in den letzten zwei Tagen verfünfzehnfacht.
Es würde mich brennend interessieren, woher die Mailadressen gekauft wurden. Meine Mailadresse wundert mich nicht weiter, die gebe ich an allen möglichen und unmöglichen Stellen an. Aber ich kenne inzwischen auch zwei Menschen, die sehr viel vorsichtiger mit ihrer Hauptmailadresse umgehen und auch von der Spam erwischt wurden. Beide haben übrigens ihren Hauptaccount bei GMX, aber diese Stichprobe ist natürlich viel zu klein, um auf eine undichte Stelle dort zu schließen.
[…] Comdex AG macht Stellenangebot als Finanzmanager (m/w) in freier Mitarbeit von Wilhelm Entenmann @ 20:17. archiviert unter Wirtschaft, Unternehmen, Arbeit, Finanzen, Internet, Blogosphere Komisch, nicht nur ein bekannter Blogger aus Berlin erhielt eine Email der Comdex AG mit einem Stellenangebot als Finanzmanager (m/w) in freier Mitarbeit. Auch Schoggo-TV erhielt am 01.08.2006 um 19:01 Uhr diese gleichlautende Email. Interessant ist die Tatsache, daß die Email der Comdex AG an eine Adresse@blog.schoggo-tv.de gesandt wurde, welche so nicht zur Verwendung kommt bzw. an keiner Stelle verzeichnet ist. “Strange Ways, Here We Come“ [link] […]
so was gibt es nicht…….Telefonnummer geht auch nicht ……
Ihr Fragebogen ist geschuetzt kann man nicht eintragen! Lasst die Finger weg…………….
Also bisslang sind das alles nur Anschuldigungen aus Ärgernis über die Spam-Mails. Es gibt weder Indizien noch konkrete Beweise. Phishing oder Geldwäsche ist was anderes. (Ich werd in den nächsten Tagen noch konkret auf die zwei Tatbstände eingehen.) Die Behauptungen (Phishing und Verstoss GG) sind jedenfalls bislang ohne Grundlage. Interessant ist, dass bei der Uni Bremen eine Stellenanzeige veröffentlicht wurde, von Comdex.
http://www.unit...etz&nr=2739
Auch das ausgewiesene Geschäftsmodell ist absolut legal. Daher Vorsicht “Falsche Anschuldigung” erfüllt den Straftatbestand.
http://www.wdr....2002_0617.phtml
Na, wenn ich von solchen Straftatbeständen wie “falsche Anschuldigung” höre, dann warte ich schon voller Ungeduld darauf, dass auch gegen mich ermittelt wird. So etwas würde mich in diesem Staat auch nicht mehr wundern, ich habe hier schon ganz andere Dinge erlebt.
Aber vielleicht wird es ja als gute Stützung der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gar nicht so haltlosen “Behauptungen” erachtet, was sich inzwischen an Stellungnahmen in den Kommentaren zu meinem kleinen Text angesammelt hat. Wer lesefaul ist, erfreue sich einfach meiner folgenden kleinen Zusammenfassung der dort aufgestellten Tatsachenbehauptungen von Leuten, die teilweise sogar auf das Angebot der angeblichen Comdex AG hereingefallen sind und entscheide, ob es wohl Gründe gibt, eine groß angelegte Verschwörung gegen ein seriöses “Unternehmen” auch nur anzunehmen:
Die Website des “Unternehmens” enthält keinerlei Informationen, sondern nur ein paar unverbindliche und aufgeblähte Worthülsen. (Das kann ich bestätigen.)
Die Website des “Unternehmens” verzichtet auf den an sich obligatorischen Hinweis auf den Eintrag in das Handelsregister, der eine leichte Überprüfung gestatten würde.
Die Website des “Unternehmens” ist unter dem offenbar erfundenen Namen “DJ Groove” in Russland registriert, was bei einem wirklichen Unternehmen mindestens sehr befremdlich wäre.
Der Ursprung einiger der massenhaft versandten Werbemails dieses “Unternehmens” (allein diese Form der Werbung ist unseriös und kriminell) liegt in Afrika.
Die Tätigkeit für dieses “Unternehmen” besteht darin, dass man auf eigene Verantwortung Geldüberweisungen auf ein Konto empfängt, dass man unter eigenem Namen und somit auf eigene Verantwortung führt. Dieses Geld wird dann nicht auf dem Bankweg vermittels einer Überweisung, sondern bar über Western Union weiter geleitet. Für diese Dienstleistung des Geldtransfers bekommt man als “Mitarbeiter” eine Provision von 10 Prozent pro Geschäftsvorfall. Solche Geschäftsvorfälle erledigt jede Bank sehr viel billiger und wohl auch sicherer als eine Unzahl von vermittels einer Spam-Aktion geworbener “Mitarbeiter”, unter denen sich gewiss nicht nur ehrliche Häute befinden. Auffällig ist, dass die gesamte “Geschäftsabwicklung” von Hand erfolgen soll, dass Onlineüberweisungen ausdrücklich nicht erwünscht sind. Der einzige plausible Grund, warum hier die Banken gemieden werden sollen und der mir spontan einfällt, ist, dass es sich um Geld handelt, dass verbrecherischen Ursprunges ist und deshalb möglichst schnell in die anonyme Form des Bargeldes verwandelt werden soll. Dies ist nicht die Idee eines paranoiden Kopfes, der sich von der Welt entfremdet hat und in jeder Spam die komplette Mafia sieht, sondern ein Eindruck, den ich offenbar auch mit anderen Menschen teile.
Dabei ist - wie ich es auch bemerkt habe - die Formulierung der Mail sehr stilsicher und durchaus so, dass auch nüchterne Menschen darauf hereinfallen können. Dies deutet auf eine professionelle, bandenmäßige Organisation der sicherlich von längerer Hand geplanten Vorgehensweise hin.
Darüber hinaus hat es dieses “Unternehmen” geschafft, sich für den Spamversand auch größere Mengen von Mailadressen zu beschaffen, die bislang “sauber” waren. Allein dieses kleine Detail deutet auf eine längerfristige Vorbereitung und immense kriminelle Energie mindestens bei der Planung eines Recruitings vermittels Spam hin. Kein “Unternehmen”, dass auf seinen Ruf bedacht ist - und jeder Finanzdienstleister muss auf seinen Ruf bedacht sein, da seine Dienstleistung auf dem Vertrauen seiner Kunden basiert - würde es in Kauf nehmen, einen solchen Eindruck zu erwecken.
Zu einem Eindruck, den kein seriöser Finanzdienstleister erwecken will, gehört auch die angegebene Telefonverbindung, die niemals mit einem Menschen besetzt ist und die ausgesprochen fragwürdige Anschrift, die in den Mails angegeben wurde. Ferner mutete dieses “Unternehmen” den “Bewerbern” zu, sehr persönliche Daten über eine unverschlüsselte Internetverbindung zu übermitteln; weder eine verschlüsselte Übertragung noch ein Faxversand oder postalischer Versand der “Bewerbungsunterlagen” war im Konzept vorgesehen. Angesichts der Sensibilität des gesamten Finanzbereiches fügt sich dieses Detail hervorragend in das bereits entstandene Bild ein.
Jeder mag angesichts dieser kleinen Zusammenstellung beurteilen, ob es sich hier nur um “Anschuldigungen aus Ärgernis über die Spam-Mails” handelt, oder ob sich unter der Fülle der entstehenden Eindrücke (ich würde auch von Indizien sprechen, aber ich bin kein Jurist) gewisse Deutungen geradezu drückend aufdrängen. Wenn ich mich dabei geirrt haben sollte und mich plötzlich in den Mühlen einer Justiz wiederfinden sollte, zu deren Aufgaben auch der Schutz der Bürger vor unseriösen Machenschaften gehören sollte (ich wiederhole: allein der Spam-Versand ist eine unseriöse Machenschaft), so bin ich mir gewiss, dass das Gericht für meine Deutungen genügend Verständnis aufbringen wird, um mir deutlich mildernde Umstände zuzubilligen. In einem solchen Fall hätte nicht ich den Ruf der “Comdex AG” beschädigt, sondern das Unternehmen selbst hätte es durch ein unnötig idiotisches und zu Missverständnissen einladendes Verhalten getan. In einer Zeit, in der fünf Millionen Menschen Arbeit suchen, kann es für ein wirkliches Unternehmen nicht so schwierig sein, Mitarbeiter durch die Schaltung von Anzeigen in überregionalen Tageszeitungen und die Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit zu finden.
Tatsächlich ist aber der Zusammenhang zum Phishing vermutet und bewegt sich auf dem angesprochenen dünnen Eis - das muss ich einräumen. Es könnten auch Gelder anderen Ursprunges sein, die auf diesem Weg “abgegriffen” und in Bargeld verwandelt werden sollen. Das Wort “Geldwäsche” hingegen dürfte in jedem Fall treffend sein, mindestens in seiner umgangssprachlichen Bedeutung. Der Verdacht, dass Gelder aus Phishing “abgegriffen” werden sollen, liegt allein deshalb nahe, da es sich beim zurzeit so modernen Phishing um eine Form der kriminellen Aktivität handelt, die relativ leicht “Buchgeld” generiert, welches aber nicht so leicht in Bargeld zu verwandeln ist. Ob dieser Verdacht wirklich zutrifft, wird sicherlich in den nächsten Tagen durch Ermittlungen beleuchtet werden.
Im Übrigen halte ich den Rechtsstaat für ziemlich gefährdet, wenn man nicht einmal mehr Dinge beim Namen nennen darf, ohne dass man sich dafür dem Risiko einer absurden juristischen Auseinandersetzung aussetzt.
Ach ja: Einen wunderschönen guten Morgen!
(Vielleicht sollte ich darauf achten, keine Kommentare zu schreiben die länger als der kommentierte Blogeintrag sind
)
Da war ich wohl schon a bissle müde. Asche auf’s Haupt und umgeschrieben.
Ja ja ja! Was passiert eigentlich, wenn wir die mal durch Kleinboggersdorf treiben? Kriegen dann alle Spam-Mails oder gehen die vom Netz?
Aber blöd ist das schon, dieses “Unschuldig bis die Schuld beweisen ist.”, zumindest wohl in dem Fall.
@Elias Schwerdtfeger
In einer Zeit, in der fünf Millionen Menschen Arbeit suchen, kann es für ein wirkliches Unternehmen nicht so schwierig sein, Mitarbeiter durch die Schaltung von Anzeigen in überregionalen Tageszeitungen und die Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit zu finden.
Elias irrt.
Auch über die Bundesagentur für Arbeit können Gelder gewaschen werden.
Beispiel für Geldwäsche über die Bundesagentur für Arbeit: Ein angeblicher Arbeitsvermittler für Bau- und Metallberufe schaltet laufend Stellenangebote über die Agentur für Arbeit und erhält Bewerber. Nachdem die ersten Bewerber (des ersten Stellenangebots) abgearbeitet sind, wird ein neues Stellenangebot mit Unterstützung der Bundesagentur geschaltet.
Aus dem Pool der Bewerber werden Vetreter für Dienstleistungen á la Versicherungen geworben. Die Versicherungs-Kunden werden selbst geliefert.
Geldquelle: Mafiageld.
Über eine Bank - nach Möglichkeit eine Filiale einer italienischen Bank - wird das Geld gewaschen.
Auszahlung erfolgt als Versicherungsprämie.
Dieses Schema benötigt selbtsverständlich in Deutschland Partner, jedenfalls seriösere als die Bargeldwandler von Comdex AG. Für erfahrene Vertreter der Hamburg Mannheimer (HM) wäre das ein Kinderspiel.
An keiner Stelle interessiert sich irgendeine deutsche Behörde.
Höchstens jetzt kann die Bundesagentur für Arbeit wach werden und bei der Pressekammer Hamburg klagen.
Vorsorglich erkläre ich, alles o.g. sind Phantasien eines kranken Hirns.
Kaufst ne Kapital-LV, zahlst fleissig mit Beträgen unter 15.000 Euro ein und nach Ablauf sind Versicherungssumme und Gewinnanteile schönes weisses seriöses Geld. Oder invstierst schwarz in ne Firma und die operativen Erträge sind weiss. Mit nem Hypothekenkredit geht’s auch.
Habe auch so ‘ne Mail bekommen. Ich wußte sofort das da was nicht stimmt. Trotzdem habe ich mir die Mail ausgedruckt und bin zur Polizei gegangen. Die haben mir sofort bestätigt, bloß nicht darauf einzugehen. Inzwischen ist die Seite von dieser Firma nicht mehr erreichbar. Na sowas aber auch!
Schade, Seite geht doch wieder. War wohl nur zeitweise vom Netz.
—-Neugierig bin ich auch, wann die ersten Arbeitsvermittler Geldwäschern auf den Leim gehen und ALG II Empfänger unter Androhung von Sanktionen zur Annahme von Jobs als “Finanzmanager” versuchen zu verpflichten—.Glaubt Ihr wirklich das so etwas passieren kann?
Die Arge Aachen hat einer Mutter gerade einen Job als “Außendienstmitarbeiterin im erotischen Bereich” mit “erforderlichem persönlichen und körperlichen Einsatz” zu vermitteln versucht.
Mich wundert bei Job Centern und Arges für ALG II Empfänger überhaupt nichts mehr.
Zuhälterei, würde ich sagen.
[…] Marcel wrote last week about circulating spam mails that look like lucrative job offers as a financial manager. The “financial manager” is supposed to receive and re-distribute payments from diversed business transactions. In reality the work is nothing other than participating in a criminal money laundering scheme. Whereby I could bet that if and when the officials show interest against these activities, the “financial manager” would be the one to go to jail. […]
Das ist ja sehr interessant, was ich her lese! Nun aber meine Frage: die “Sterling Investments” vergibt auch Stellen als “Finanzvertreter”, die Stellenbeschreibung ist ähnlich. Ich konnte aber bisher bei meiner Recherche im Netz nichts finden, dass “Sterling Investments” als unseriös darstellt. Gibt’s da bei Euch Erfahrungswerte? Vielen Dank, tomeck
@tomeck
Der Firmenname ist beliebig austauschbar, da die angegebenen Firmen ohnehin reine Phantasiegebilde sind. Kennzeichen des Betruges ist die Stellenbeschreibung.
ok, das stimmt, der name ist austauschbar. aber “sterling investments” gibt es ja wirklich, das ist ein bekanntes unternehmen, habe auf “capital.de” etc. geguckt. daher meine verwirrung…
Die Fantasiefirma könnte man auch Siemens nennen. Trotzdem hätte Siemens damit ganz sicher nichts zu tun.
Poste doch einfach mal den Text der “Stellenausschreibung” inklusive der dort angegebenen Kontakdaten. Dann wird man ja schnell sehen, dass das nicht die gleiche ist.
hallo zusammen,
wollen wir doch mal ganz ehrlich sein, keiner hat was zu verschenken, schon gar nicht im internet, aber warum macht man es so schwierig mit dem geldverdienen?
als hartzIV-empfänger hat man ein netto-std.-lohn bei 20std./Monat von 40Eur, als spitzenverdiener in deutschland 3,95eur. das ist doch viel einfacher als sich mit dobiosen seiten zu beschäftigen. manche leute glauben schokolade wächst auf den bäumen, dabei liegt sie direkt vor der tür…..
ich finde es jedoch immer wieder interessant wie “clever”,”echt” und “seriös” solche seiten wirken, aber warum sind die nicht in der lage die grundsätzl. dinge richtig zu machen (Impressum, einfachste rechtschreibfehler, e-mail-account, imer der selbe kram usw.)
gruß christian
Die Comdex AG ist wieder aktiv und verschickt wieder Angebote !!
die gehören alle eingesperrt generell Finanzdienstleister die solche krumme Geschäfte machen,zb.IMPLUSSEIN Sitz in Stuttgart verkaufen Steuer
begünstigte Immobilien dann
bezahlen Sie grundweck Erfolgprovisionen für die Datenerfasser -Halsabschneider
ich habe gestern ein Angebot erhalten, was beweist, dass der Lebensnerv von Comdex AG erhalten geblieben ist.
Dieses “Angebot” stinkt vom ersten Buchstaben an und der Verdacht ist wahrscheinlich nicht zu entkräften, dass Geldwäscherei das Hauptmotiv, gleichzusetzen mit Geschäftszweck von Comdex, ist.
Ich raten jedem, hiervon die (Wirtschafts)Polizei zu benachrichtigen, die allen Grund haben wird, die wahren Hintermänner kennenzulernen und deren habhaft zu werden.
Es sollte nicht schwierig sein, über den/die Provider herauszufinden, wer von Comdex angeschrieben worden ist und anhand dieser Adressen könnte bei Western-Union Einschau in die Bücher wegen des begründeten Verdachts auf Geldwäscherei angeordnet werden. Damit kann unschwer nachverfolgt werden, woher das Geld gekommen ist und wohin es verschoben worden ist und um welche Summen es dabei geht.
Hans
hallo zusammen,
ich habe gestern die Wirtschaftspolizei in Österreich verständigt. Nun ist die comdex Webseite vom Netz.
hoffe dies bleibt so !
[…] könnte glauben, dass diese Firma früher einmal Comdex hieß. Gesucht werden hier Idioten, die glauben, dass man einen relativ gut bezahlten Job über eine […]
hallo, geben Sie mir bitte Einzelheiten uerber eine Mitarbeit mit Ihrer Firma, als Freischaffender Mitarbeiter
vielen dank
wolf offield
hallo wolf,
soll dein beitrag ein scherz sein ? Nachdem ich der Wirtschaftspolizei in Österreich mein erhaltenes Spam email, indem ich aufgefordert wurde Finanzmanager zu werden, gesendet habe, wurde von der Polizei beim Provider veranlaßt die Seite vom Netz zu nehmen.
Also deine Frage verseh ich nicht ganz. Bitte um Klarstellung
Ich kann dazu nur sagen, ich bin auf soein Angebot reingefallen, habe zwei dieser Transfers durchgeführt und warte nun auf das offizielle Gerichtsverfahren gegen mich wegen, Betrug, Geldwäsche und betrügerisch vereinnahmten Geld. Und alles ist laut Staatsanwaltschaft von mir eingefädelt und veranlasst wurden. Warte ab und werde sehen und kann nur empfehlen solche Mails ungelesen löschen, sie sind zu verlockend formoliert gerade für Menschen die finanziell nicht so gut dastehn.
um welche Beträge ging es denn ?
Achtung lasst Finger von Hamatours haben mit Ilegal Finanzgeschäft…………..
unter Goggle mehr zu erfahren!
Vorsicht: Arbeit nie für
MLP Adressen schreiben in Unis machen mit den Jungs
und Mädels Verträge auf Festgehalt Geld bekommst nie —–Du arbeitest 4-6 Wochen und denkst warum bekomme ich kein Geld wenn dann fragst
was denn los ist,Aussage die Adressen seien nicht nütze,also gibts kein Geld ACHTUNG MLP
Stuttgart …………
hatte eine vorlesung bezüglich cybercrime, dabei wurde auch ComdexAG als Beispiel genannt. Der Kriminalbeamte meinte, rein von den rechtlichen Begriffen ist es KEIN Betrug oder Pishing. Leider ein Graubereich der rechtlich im Vorhinein nicht strafbar ist. Klingt verrückt, ist aber so.
Gesamt waren es 4200 EUR
haufen zeug für einen mittellosen die er nach der verhandlung (wenn es reicht) zahlen muß
Wer den Job eingeht, muß mit den folgen rechnen. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.
@Andreas.
Das tut mir leid für dich. Verdammt viel Geld. Aber ich frag mich halt, ob diese für dich negative rechtslage dabei wirklich so eindeutig ist.
Ich würde das Rechtssystem mit den gleichen Waffen schlagen, wie es Comdex derzeit tut.
Rechtlich kann man Comdex keinen Vorwurf der Geldwäsche, Betrug oder Pishings machen. Dabei geht mir selber die Galle über, ist aber so, wenn man sich an die Fakten hält. Nur wenn man Comdex (ob es die nun real gibt oder nicht ist dabei nicht relevant) keinen kriminellen Vorwurf machen kann, dann dürfte man dir konsequenterweise auch keinen rechtlich strafbaren Tatbestand vorwerfen.
Zuerst zur Begündung warum Comdex, sagen wir mal strafrechtlich nicht (einfach) greifbar ist:
Betrug liegt nur dann vor, wenn ich eine Geschäftsbeziehung von mir aus anbahne, und der Geschäftspartner hält sich nicht an die Abmachungen,
sprich haut mit dem Geld ab, oder liefert nix.
Wenn man sich das Inserat von C. ansieht, dann wird laut dieser Definition nix betrogen. C. ist ein Finanzdienstleister->stimmt. Geld wird auf Konto überwiesen->stimmt. Derjenige Mitarbeiter muß Geld mit Hilfe von WU. überweisen->stimmt. Alles was im Inserat steht stimmt….leider …
Pishing ist es nicht, weil C. keine Daten ohne Zustimmung des “Mitarbeiters” abfängt. Den jeder dieser Mitarbeiter gibt ‘freiwillig’ seine Bank- und persönlichen Daten her.
Geldwäsche ist es nicht, jedenfalls bei online Käufen, weil es sich hier um legale Gelder handelt, die im Sinne eine Kaufes getätigt werden.
So nun zu dem konkreten Fall von Andreas: Andreas hatte keine Geschäftsbeziehung zu dem Käufer bei ebay, der ihm das Geld für das Notebook gesendet hat. Andreas hat dem ebay Käufer somit nicht vorgemacht er hätte ein Notebook.
Hätte er dem Käufer von ebay vorgemacht, er hätte ein Notebook, und wissentlich das Geld auf sein Konto überweisen lassen, ohne real ein Notebook zu haben, erst dann wäre es der Tatbestand des Betruges gegeben.
Deshalb liegt auch der Strafbestand des Betruges meiner Ansicht nach NICHT vor.
Würde mir jemand 100.000 Euro auf mein Konto überweisen, dann wäre es für meinen Rechtsanwalt ein gefundenes Fressen, wenn mich der Überweiser des Geldes des Betruges anklagen würde.
@Andreas
du mußt immer unterscheiden zwischen sozusagen trockenen Definitionen und gefühlsmäßigen Beurteilungen.
Rein menschlich gesehen ist es Betrug, aber von der juristischen Definition des Betruges her, ist es meiner Ansicht halt kein Betrug was du begangen hast.
Strafrechtlich dürfte es sich bei den ergaunerten Geldern in aller Regel um Betrug handeln, für das eigentlich der Betrüger haftet. Auch das Jobangebot ist betrügerisch, wenn die Firma des angeblichen Arbeitgebers gar nicht existiert.
Das Problem dabei ist nur, dass der Betrüger oft nicht zu greifen ist, zum Beispiel weil von ihm nicht mehr bekannt ist, als dass er das Geld an irgendeiner rumänischen Postfiliale anonym mit einer Western-Union Nummer abgeholt.
Wenn es so einfach ist, von den Betrügern als Geldüberweiser akzeptiert zu werden, müssten sie so allerdings eigentlich auch zu fangen sein. Wer einen “Arbeitsvertrag” mit einer “Firma” wie der Comdex unterschrieben hat, könnte danach schnurstracks zur Polizei gehen und dann gemeinsam mit der Polizei warten, bis das ergaunerte Geld bei ihm ankommt.
Das eingegangene Geld geht dann mit freundlichen Grüßen an den Geschädigten zurück und auf den Betrüger wartet in seinem Heimatland anstelle einer finanziellen Auszahlung eine schöne stählerne Acht.
Wenn das mit den lokalen Polizeibehörden klappt und genug Leute mitspielen, müsste man so eigentlich die Banden lahmlegen können. Und vielleicht zahlt der Geschädigte, der sein Geld zurück hat, ja aus Dankbarkeit sogar noch eine kleine Belohnung.
@Marcel
nein so einfach ist es leider nicht wie du schreibst.
Laut österreichischer Kriminalpolizei ist, jedenfalls das Inserat, nichts strafrechtlich relevantes, auch kein Betrug.
Leider…
Klar, Betrug liegt erst vor, wenn das Geld beim Geschädigten weg ist. Das hindert aber doch niemanden, schon zur Polizei zu gehen, bevor der sich mit dem Inserat deutlich ankündigende Betrug tatsächlich begangen wird.
Und wenn das Geld erstmal da ist, dann sollte auch eine Strafanzeige wegen Betruges ruckzuck da sein.
bevor ein Betrug begangen wurde zur Polizei gehen ?
Wie soll das funzen ? Bevor ein Verbrechen begangen wurde dieses anzeigen ?
Versteh ich jetzt nicht.
Selbstverständlich geht das. Die Polizei ist schließlich auch zur Gefahrenabwehr da. So kann man schon mal Zuständigkeiten vorab klären, so dass man schon die richtige Telefonnummer in der Tasche hat, wenn das Geld da ist. Es soll ja dann auch schließlich schnell gehen.
Außerdem kann jemand, der so einen Job als “Finanzmanager” angenommen hat, kann beispielsweise seinen “Arbeitgeber” unter Hinweis auf die nicht-existe Firma wegen Verdachts auf versuchten Betrug anzeigen. Da gäbe es dann auch gleich schon mal ein Aktenzeichen.
Ich habe mich bei Comdex als freier Mitarbeiter eingetragen und den Vertrag unterschrieben. Nun habe ich heute diese Seite entdeckt und möchte natürlich nicht mehr für Comdex arbeiten (ich habe bis jetzt noch gar nicht angefangen). Was soll ich da machen? Comdex hat ja jetzt alle meine Daten, mein Bankkonto usw. Hat jemand Erfahrungen damit?
Danke für Eure Antworten.
Genau da war ich auch, nur schon tätig.
Tipp von mir, nicht mehr bei denen melden, wen die sich melden mündlich die ” Mitarbeit” kündigen.Falls Gelder auf Dein Konto eingehen soll Deine Bank es zurücküberweisen als Falschbuchung.
musst sofort reagieren
wenn Gelder auf Deinem Konto sind- Rücküberweisen -dadurch machst Du Dich nehmlich strafbar könnte sein Du hast dann die Poizei am Hals-dann hilft nur ein Anwalt!
ich bin auch drauf reingefallen, hab das Geld aber dann an den Besitzer zurück überweisen lassen, weil mir die Sache doch zu spanisch vorkam.
ich betone ich habe die Postbank darauf hingewiesen, dass es sich wohl bei dieser einmaligen Zahlung von 2500 Euro auf Phishing Gelder handle.
Polizei und Bank sagt, alles richtig gemacht.
Postbank kündígt mir aufgrund dieser Geschichte mein Konto, auf das ich als alleinerziehende mit drei Kindern und Harz IV dringend angewiesen bin.
was hat man dann von Ehrlichkeit????
aber ich kann auch nur allen raten, Hände weg von Geldgeschäften im Internet. zu verschenken hat keiner etwas
Hallo, bin auch drauf reingefallen aber als das Geld auf meinem Konto erschien wollte ich das Geld zurücksenden,aber mir wurde von den Betrügern gedroht, wenn ich das Geld nicht via Western Union sende bringen die mich um. Was soll ich den jetzt tun? Ne Vorladung habe ich auch schon bekommen.
Hallo
Sollte jemand Geld von anderen überweisen, ist es reine Geldwäsche. Sollte so etwas gemacht werden, wird es mit der Staatsanwaltschaft zu tun bekommen.
Am besten eine Selbstanzeige machen und alle Mails und Schriftstücke mitnehmen, dann kann mann das Schlimmste verhindern, und mann bekommt eine Strafe, die sich im Rahmen hällt, und mann erspart sich in 99% eine Verhandlung und Vorstrafe. Lasst die Finger von solchen Geschäften
[…] klar, ich kann mir schon vorstellen, was in diesen „Informationen“ drin steht… Mit freundlichen […]