In der Medienlandschaft des Ruhrgebiets tut sich was und ich bin fast geneigt zu sagen, mit Begriffen wie Bürgerjournalismus und Abo-Sharing bildet der Kohlenpott die Avantgarde des journalistischen Umbruches in Deutschland.
Im Duisburger Ortsteil Homberg bildet sich ein Netzwerk von lokal operierenden Bürgerjournalisten heraus und die WAZ schließt Lokalredaktionen. Die NRZ sieht sich mit einer Kampagne zum Abo-Sharing konfrontiert. Die Rheinische Post hat dagegen den Druck der Beiträge von der eigenen Plattform für Bürgerjournalismus, opinio, sang- und klanglos eingestellt. Aus Gelsenkirchen wird hingegen von einem Zeitungskrieg berichtet.
Wie verzweifelt die Medienmanager des Ruhrgebiets inzwischen sein müssen, zeigt, dass die WAZ Katharina Borchert, die unter “Lyssas Lounge” Belanglosigkeiten bloggende Tochter des CDU-Ex-Landwirtschaftsministers Jochen Borchert, den Job als Online-Chefin der WAZ der Verantwortlichkeit für das streng geheime WAZ-Medienprojekt westeins übertragen hat. Was der Begriff Schreckgespenst im Titel dieses Artikels zu Lyssa zu suchen hat, kann ich mir aber nun wirklich nicht mehr erklären.
Ich für meinen Teil habe nämlich die Hoffnung, dass nach dem Schließen der Lokalredaktionen die Leser eher auf von unten kommende Projekte wie die Homberger Bürgernetzwerk und Bürgerjournalisten wie den Homberger Störenfried ausweichen anstatt den üblichen Brei zu konsumieren, den die Lyssa und die WAZ ihnen vorsetzen werden.
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| Klein Bloggersdorf |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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[…] Nicht, dass die WAZ jetzt das Design klaut, denn auf der Seite findet man links die Blogs plus den jeweils aktuellen Eintrag, rechts die oben zitierte Information und darunter aktuelle Infos zur Situation in Homberg, einen PDF-Zettel zum Ausdrucken und Weiterverteilen gibts auch. Gut, über die Farbgestaltung kann man sich streiten aber sowas ist doch schön übersichtlich und offenbar funktioniert das schon. Für das WAZ-Projekt sehe ich in Homberg momentan keine netten Absatzzahlen. [Kudos an Mein Parteibuch] […]
[…] lustige Guerilla-Marketing-Strategie für das neue WAZ-Online-Projekt, das von der Bloggerin Katharina Borchert, Tochter des ehemaligen Ministers Jochen Borchert, geleitet wird, hält, wird bei ibusiness.de […]
[…] Zeitungen auf ihren Einzelseiten ein Jahr zuvor geschafft haben. Die inhaltlich verantwortliche Katharina Borchert hat sich da auch zu Wort gemeldet und hauptsächlich technische Gründe für die […]