Gegen 04:00h am Morgen des Ostersonntag wurde in Potsdam an der Straßenbahnhaltestelle Charlottenhof ein 37-jähriger Mann mit schwarzer Hautfarbe zusammengeschlagen und lebensgefährlich verletzt. Auf der Mailbox der Frau des Opfers ist zu hören, wie die Täter das Opfer unter anderem als “dreckiger Nigger” beschimpft hatten.
Die Polizei ermittelt wegen versuchtem Mord aus niederen Beweggründen. Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, wurden durch die Staatsanwaltschaft Potsdam 5.000 Euro Belohnung ausgesetzt. Die beiden Täter werden beschrieben als kurzhaarig, einer wohl mit Glatze und zumindest einer trug eine Bomberjacke. Eine genaue Täterbeschreibung findet sich bei der Polizei Brandenburg.
Besonders an diesem rassistischen Verbrechen ist, dass er durch die Mailbox-Aufnahme dokumentiert ist und in inländischen und ausländischen Blogs und Medien thematisiert wird. Rote und anarchistische Skinheads haben zu einer Gegendemonstration aufgerufen. Bei Indymedia wird kritisiert, dass es dieser rassistische Mordversuch nur deshalb großes Echo in den Medien gefunden hat, weil das Opfer deutscher Staatsangehöriger und Ingenieur von Beruf war.
Ich finde vor allem erschreckend, dass sich diese Vorfälle immer wieder in den neuen Bundesländern häufen, da aber das Problem des grassierenden Rechtsextremismus immer noch unter den Teppich gekehrt wird. Während Neukölln in der öffentlichen Wahrnehmung als Heimstätte schlecht erzogener ausländischer Jugendlicher wie an der Rütli-Oberschule wahrgenommen wird, scheint es Probleme mit gewaltbereiten rechtsextremen Jugendlichen an den Schulen in den neuen Bundesländern nicht zu geben. Auf welcher Schule waren die Täter von gestern eigentlich - und wie kommt es, dass da niemand etwas gemerkt hat, welche mörderische Brut da herangezogen wird? Oder haben die Verantwortlichen Pädagogen es doch gemerkt, und das Problem Rechtsextremismus unter den Teppich gekehrt anstatt wie die Neuköllner Lehrer lautstark um Hilfe zu rufen? Ich fühle mich hier in Neukölln jedenfalls sicherer als in Potsdam - und ich lege großen Wert darauf, dass mich Menschen mit anderer Hautfarbe besuchen können, ohne um ihr Leben fürchten zu müssen.
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| Achtung und Ehre |
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Genau meine Meinung. Ich habe das Gefühl, die meisten Deutschen wollen das Thema immer noch unter den Teppich kehren, da sie sich dabei auch mit der Geschichte Deutschlands beschäftigen müssten. Es fällt schon auf, dass sich die Fälle von Rechter Gewalt in Potsdam stark häufen. Diese Entwicklung muss defintiv gestoppt werden und die Bürger und Politiker müssen diesbezüglich endlich aufwachen und etwas tun.
Durch den Vorfall fangen die Politiker hier gerade wieder an darüber zu reden. Aber spätestens in ein paar Wochen ist es wieder wie früher.
beim eigenen vorgarten anfangen
vielleicht sollte jörg schönbohm (cdu, innenminister von brandenburg) mal erst in seinem eigenem vorgarten anfangen ordnung zu schaffen, als sich mal wieder mit gesabbel auf bundesebene profilieren zu wollen! mag ja sein das der designierte s…
Seltsam, dass hier immer nur die Rassistischen Taten der Deutschen auftauchen, die auch ich Verurteile.
Aber wo bleibt das Thema mit Sürücu, oder dem konvertiertem Christ in Afghanistan?
Ein echt einseitiger, scheinheilliger Blog.
Die Frage Herr Bartels ist doch, können wir Menschen mit anderen Hautfarben besuchen, ohne Angst um unser Leben zu haben.
@Anonymus
Zum Mord an Hatun Sürücü habe ich nicht nur einmal etwas geschrieben, zuletzt aber hier: Geistige Brandstifter des Mordes an Hatun Sürücü unbehelligt.
Die Frage, ob wir Menschen mit anderen Hautfarben besuchen können, ohne Angst um unser Leben zu haben, verstehe ich nicht. Mir ist von Schwarzen, die in Gruppen auf die Straße gehen um Hellhäutige willkürlich zu verprügeln oder einfach totzuschlagen, in Deutschland kein einziger Fall bekannt.
Aber jede Woche gibt es in Deutschland rassistische Gewalttaten gegen Schwarze, Zecken und was sonst so einigen national eingestellten Glatzköpfen nicht in den Kram paßt. Ich meine, das Problem Rassismus als großer Teil von Jugendgewalt muß unbedingt mehr Beachtung finden.
Vor allem an den Schulen muß das entschiedener angegangen werden anstatt dass das Problem Rassismus und Fremdenfeindlichkeit unter den Teppich gekehrt wird. Wer rassistische Ansichten äußert, muß in Gewahrsam genommen werden, denn ich will nicht warten, bis den Worten Taten folgen. Wer in einer Gruppe rassistisch motivierte Straftaten begeht, muß als Terrorist verhaftet, angeklagt und auch eingesperrt werden. Da sollten meiner Meinung nach auch Strafen über zehn Jahre ausgesprochen werden, solange bis die “National befreiten Zonen” frei von Nationalisten sind.
@ Marcel:
Dann besuch mal Köln-Mühlheim oder diverse Städte im Großraum Köln-Bonn. Da wirst Du als Deutscher generell als “Nazi” beschimpft, selbst wenn Du nur an den Grüppchen HipHop-Möchtegern-DickeEier-Türken vorbeiläufst und wenn Du Dir das verbittest, solltest Du entweder schnell laufen können oder irgendwas zwischen Pfeffersray und Sturmgewehr bei Dir haben - je nachdem, wo Du Dich gerade aufhältst. Ich habe in meiner Jugend auch einmal eine Zeitlang in einer Discothek im Großraum Köln gearbeitet und jedes Wochenende kamen mindestens 2-3 Krankenwagen, weil irgendwelche türkische Teenies, die entweder durchgedreht sind, weil weil Weibchen sie abgelehnt hat oder weil irgendwer ihre Freundin angeguckt hat, zu mehreren auf andere losgingen. Besonders gut in Erinnerung sind mir drei Fälle:
- Ein Deutscher wird aus dem Laden geschleift, auf eine Motorhaube gepackt und da von 3-4 Türken brachial zusammengeschlagen - Türsteher und umstehende andere tun nichts, weil sie sich auf Grund der Rücksichtslosigkeit dieses Gesindels nichts einfangen wollen.
- Ein Deutscher wird stark blutend mit viel Bohei nach draußen geführt. Ein Türke hatte ihn ein abgebrochenes Glas oder eine abgebrochene Flasche in den Unterarm gerammt und dabei wohl auch größere Gefäße getroffen.
- Eine Pole oder Rußlanddeutscher kommt vom Parkplatz mit Hämatomen und 2 Platzwunden zur Tür. Er wurde von mehreren Türken zusammengeschlagen, als diese seine Freundin betatschten und er sie aufforderte das zu unterlassen. Daraufhin schlugen Sie ihn, traten auf ihn ein und *sprangen* sogar noch auf seinen Kopf, als er am Boden lag.
Problem solcher Taten: sie werden nicht als rassistische Taten erfasst. Und die Jugendgerichtshilfe, na ja, da lügen und heucheln die Täter mal eben was vor, sie seien ja provoziert worden und alle Zeugen seien ja Nazis und schon gibt es nur ein paar Stunden Arbeit oder im Wiederholungsfall eine gesponserte Urlaubsreise. Draußen hört man sie dann in der Regel lästernd lachen, wie doof die Deutschen doch seien, dass man ihnen auf der Nase herumtanzen und sie in den Arsch treten könne, ohne zur Verantwortung gezogen zu werden - im Gegenteil, sie bücken sich und sagen noch brav “Danke”.
Ich habe mir angewöhnt, an Wochenenden und generell abends nur mit Pfefferspray unterwegs zu sein. Zugleich bin ich nur erhobenen Hauptes unterwegs und signalisiere solchen Halbaffen nicht, dass ich in irgendeiner Art Angst hätte, denn das habe aich auch nicht. Allerdings gilt der Grundsatz: Lass mich in Ruhe und ich lass Dich in Ruhe. Greif mich oder einen Dritten ohne Grund an und ich habe vor Dir und Deinem Leben keinen Respekt mehr. Je mehr Du Dich wehrst, desto mehr wirst Du leiden un wenn Du dabei draufgehst, ist mir das scheißegal.
Traurig aber wahr, nur so kann man im Großraum Köln / Bonn abends sicher unterwegs sein. Ich denke, ein Großteil des asozialen Verhaltens dieser Moslems ist auch durch die HipHop-Scheisse bedingt, die zu Gewalt, Repektlosigkeit und Machotum aufruft. Immer nach dem HipHop-Motto: “Ich kann zwar kein Deutsch, einen Schulabschluß habe ich auch nicht und Sex bekomme ich auch nur, wenn ich dumme minderjährige Tussis bespringe, die meinen es sei “südländisches Temperament”, wenn ich ihnen aufs Maul haue, aber ich nehme mir was ich will, Abziehen und Drogen finanzieren meinen 3er BMW und heyho, ich bin so toll, ich bin so cool und habe Eier wie ein Stier.”
Zum Kotzen…
MfG
Daniel
Rassismus ist dumm. Das ist ganz klar.
Aber wie oft ist schonmal auf die Strasse gegangen als Deutsche abgestochen wurden?
Warum wird von uns erwartet, dass wir auf die Strasse gehen?
Gehen Ausländer auf die Strasse, wenn Deutsche abgestochen werden?
Bis jetzt habe ich das noch nicht erlebt. Wo ist die Solidarität mit den Deutschen?
Ich will auch mal ein Zeichen sehen! Oder ist es selbstverständlich, dass die Deutschen soetwas tun? Ja. Das ist es.
Aber warum nicht bei Ausländern?
@ Anonymus:
Es geht mir schlichtweg um eines: dass solche Leute das Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit eines jeden beachten und sich hier zumindest grundlegend anpassen. Das hat wenig mit Rassismus oder Lichterketten zu tun, sondern damit, dass man für ein erträgliches Klima des Zusammenlebens zu sorgen hat - auf beiden Seiten und die Seite unserer Gäste hat ihren Beitrag dazu bislang nicht für notwendig erachtet. Insofern haben sie es sich teilweise selbst zuzuschreiben, wenn rechtsextreme Tendenzen zunehmen. Den von mir beschriebenen Prüglern würde ich z.B. jederzeit eine Kugel von Herzen gönnen. Aber nicht weil sie Ausländer sind, sondern weil sie asozialer Abschaum ohne Respekt vor dem Leben und der Gesundheit anderer Leute sind.
MfG
Daniel
[…] In den vergangenen Tagen und Wochen wurde verstärkt eine Diskussion um den Integrationswillen von Ausländern geführt. Seit dem gestrigen Überfall auf einen Deutschen mit äthiopischer Herkunft in Potsdam erscheint die Diskussion bei mir in einem anderen Licht. […]
@Daniel
Ich hatte in Köln-Mülheim auch nachts keine Probleme. Und ich war wirklich öfter und auch abends da, schließlich habe ich gut zwei Jahre in Höhenhaus gewohnt und wir sind öfter mal dahin gegangen, um was zu essen.
Dass es rassistische Gewalt von Ausländern gibt, will ich nicht bestreiten, nur ist das kein Vergleich mit dem, was einem als Schwarzer blüht, wenn man in Ostdeutschland unterwegs ist.
Ich lebe hier in Neukölln inmitten unter Ausländern, aber das mich Ausländer wegen meiner Haut- oder Haarfarbe bedroht oder gar verprügelt haben, ist mir noch nie passiert. Hier gibt es auch gewalttätige Jugendkriminalität, aber die ist nicht rassistisch und in dieser Form selektiv in der Auswahl ihrer Opfer.
Angst haben zu müssen, weil man die falsche Hautfarbe hat, ist etwas viel gräßlicheres, als einfach nur wie jeder andere Angst vor der Kriminalität des Großstadtjungles haben zu müssen - das ist Rassismus.
@ Marcel:
Ab einem gewissen Alter ist man zum Glück nicht mehr die Zielgruppe dieser pubertären Prügler. Natürlich verurteile ich auch nicht ganze Gruppen pauschal, aber wenn “Spitzen” erkennbar sind, sollten diese benannt werden dürfen.
Als Beispiel siehe nur die Klaukids vom Kölner Hbf, die da von ihren Sozialhilfe beziehenden Eltern ganz konkret in der Absicht hingeschickt werden, die Eltern bereichernde Straftaten zu begehen und dafür auf Grund ihres jungen Alters nicht belangt werden zu können. Unser Recht ist denen schnuppe bzw. sie nutzen erkannte Schwächen / Lücken zur Selbstbereicherung aus. Ich denke, man könnte das Jugendstrafrecht durchaus so modifizieren, dass Taten, die in der Gewissheit begangen werden, dass man dafür eh nicht belangt wird, weil man unter 14 ist (was z.B. bei solchen Wiederholungstätern der Fall wäre), nach Erwachsenenstrafrecht geahndet werden. Oder dass man bei nachgewiesener Anstiftung die Eltern so verurteilt als hätten sie die Taten selbst begangen. Ich denke, man könnte mit vergleichsweise kleinen rechtlichen Änderungen die gröbsten Auswüchse eliminieren oder zumindest einschränken.
MfG
Daniel
[…] Ich finde zehn Jahre Haft zu milde, wenn ich mir anschaue, dass es bei solchen gemeinschaftlichen Körperverletzungen auch schnell mal Tote oder Schwerverletzte wie am Sonntag in Potsdam geben kann. Ich meine, in diesem Fall sollte auch versuchter Mord in Betracht kommen. Es kann nicht sein, dass versuchte Tötungsdelikte nur angeklagt werden, wenn beim Zusammentreten von Opfern zufällig lebenswichtige Organe getroffen werden. [Trackback URI] [Permalink] […]
[…] Übrigens stehen die Stimmen der Rassisten, die Ermyas am Sonntag in Potsdam schwer verletzt haben, nun für jedermann zum anhören und hoffentlich baldiger Identifikation der Täter bereit. [Trackback URI] [Permalink] […]
[…] Im Fall des rassistisch motivierten Mordversuchs vom Ostersonntag am 37-jährigen farbigen Ermyas, der immer noch im Koma liegt, sind zwei Verdächtige gefaßt worden. Der Bundesgerichtshof hat Haftbefehle gegen die beiden bisher nicht geständigen Verdächtigen erlassen. […]
Das ist wieder einmal ein Fall bei dem man recht schnell wieder in Stimmungsmache und blinden Aktionismus ausgebrochen ist. Alleine die Zuständigkeit der Bundesanwaltschaft ist meiner Meinung nicht gegeben. Dann muß man wohl sagen, daß die zwei Vollidioten die das Opfer zusammengeschlagen haben, den Bestand der BRD gefährden?
Auf jeden Fall wurde der Fall hochgespielt da auch ich Fälle kenne, in denen Menschen schwer krankenhausreif geprügelt wurden, aus rassistischen Gründen - weil sie Deutsche waren… aber die sind keine Meldung wert.. Genauso züchtet man Rechtsextreme…immer schön subjektiv und einseitig…
@Maik
Es geht nicht um Aktionismus, sondern darum, den Rassismus in Deutschand zurückzudrängen. Wenn ein Farbiger als “Nigger” beschimpft wird und dann halbtot geschlagen wird, dann ist das sehr wohl wichtig zu fragen, wie das gehen kann. Da die Brandenburger Justiz dazu nicht in der Lage ist, ist es richtig, dass hier die Generalbundesanwaltschaft für Druck gesorgt hat.
Die Rechtsextremen werden nicht dadurch gezüchtet, dass Rassismus bekämpft wird. Wenn Türken schlimme Verbrechen aus niederen Motiven begehen, dann ist das sehr wohl auch Thema in den Medien - der Mord an Hatun Sürücü hat sehr wohl Beachtung gefunden.
Nach den neuesten Zeugenaussagen sieht das eher nach Provokation und Notwehrexzess aus… aber es geht ja nicht darum daß der Angriff zweifellos brutal war…sondern daß mit zweierlei Maß gemessen wird, was man gerade am Ehrenmord-Prozeß und der Hilflosigkeit der beteiligten Richter gegenüber dem Verhalten der Angeklagten im Gerichtssahl gezeigt hat…
und wenn nun von den Medien voreilig Halbwahrheiten verbreitet und der Politik die (Ost)Deutschen beschuldigt werden…
dann gibt es doch einen Unterschied wie es doch scheinbar einen Unterschied macht, wer einen anderen Menschen umbringt..
Schließlich ermittelte die Generalbundesanwaltschaft auch nicht gegen die Parallelwelt die den Ehrenmord zum Teil unverholen begrüßt hat…man sehe sich die Geschenke und den Applaus an den der Todesschütze erhalten hat……
Und dieses zweierlei Maß wird zu mehr Erfolg der Rechtsextremen führen, da die Justiz dieses Staates scheinbar nur gegen deutsche Täter durchgreifen kann…
@Maik
Der Mörder von Hatun Sürücü hat immerhin neun Jahre bekommen. Wären die beiden Verdächtigen im Potsdamer Fall auch unter 21, könnten sie auch kaum mehr bekommen.
Und da ist es genauso wichtig, dass da hart durchgegriffen wird, wie im Fall Sürücü. Wer einen Farbigen als “Nigger” eschimpft, der sollte zukünftig beten, dass dem Mann nichts passiert.
Im Fall Sürücü hat man aber auch nicht versucht ein Zeichen zu setzen stattdessen hat man die Sympathisanten gewähren lassen; es wurde sicherlich nicht hart durchgegriffen… Oder wurde da ein Signal gesetzt gegen Zwangsehen und Ehrenmorde??; hier wurde nur isoliert gegen einen; den Einzeltäter *großesnaivesAugenzwinker* vorgegangen…
So verscherzt sich die Politik ihre Glaubwürdigkeit und das Ansehen der ehrlichen und aufgeklärten ausländischen Mitbürger… genauso liefert man rechten Parteien Argumente !!!
Nein, Maik, so wie Du es im Fall Sürücü darstellst, war es nicht. Die Staatsanwaltschaft hat immerhin drei Personen angeklagt und lebenslänglich gefordert. Dass es am Ende aufgrund der schlechten Beweislage bisher nicht gereicht hat, um die Brüder des Täters zu verurteilen, kann in einem Rechtsstaat passieren. Niemand hat da mit den Augen gezwinkert: im Gegenteil, die Staatsanwaltschaft legt Rechtsmittel ein und will die Brüder verurteilt sehen.
Im Potsdamer Fall gibt es aber die Stimmen der Täter, die die Beweislage erheblich verbessern.
Hallo Zusammen, das Problem am Potsdamer Fall ist das wie schon
oft zuvor aus allen Kehlen viel zu laut geschrieen wird. Diese ganze Betroffenheitskampagne kann ganz schnell umkippen und zur “Fremd
im eigenen Land”-Argumentation der tatsächlichen Rechten werden. Wenn man die Fakten nüchtern betrachtet haben wir jetzt folgenden Erkenntnisstand: Das Opfer (knapp 2 m groß und mit 2 Promille Blutalkohol) wurde kurz vor der Tat im Streit vom Busfahrer an die Frische Luft gesetzt.(Nunja wenn ich gewalttäter wäre könnte ich mir auch bequemere Opfer vorstellen!) Neuster Stand der Dinge ist das das Opfer einen einzigen, aber umso verhängnisvolleren, Schlag abbekommen hat! Wo kommt denn dann das Blut vom Täter her was am Tatort gefunden wurde. Warum wird von Anfang an jegliche Teilschuld des Opfers ausgeschlossen. Was wäre wenn die Mailbox nicht gewesen wäre…für die Ermittlungen und strafrechtlichen Konsequenzen wirken die rassistischen Sprüche der Täter wie ein Multiplikator.
Diese Ungleichbehandlung von Starftaten, einen Täter wegen einem, wenn auch verhehrenden, Faustschlag einen Mordversuch vorzuwerfen und die Geschichte zum Fanal machen….das ist der Schleim auf dem rassistische Straftaten gedeihen! Wenn die dümmlichen “Nigger”-Sprüche der Täter genügen um den Mordversuch aufrecht zuerhalten haben diese ein ziemliches Problem… Wenn sich die Geschichte aber noch mehr relativiert hat man dem rechtem Lager eine herrliche Steilvorlage geliefert!
@Thomas
Nein, Thomas, das Problem ist nicht, dass zu laut geschrieen wird, sondern das zuwenig gegen das vor allem in Ostdeutschland allgegenwärtigen Probelm von Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Rassismus getan wird.
Wenn der auf der Mailbox vorhandene Beweis des Rassismus nicht gewesen wäre, wären die Täter vermutlich unerkannt davon gekommen. So aber, gibt das hoffentlich lebenslänglich. Und hoffentlich zeigt das jedem, der einen Farbigen als “Nigger” beschimpft, dass er danach besser beten sollte, dass dem beschimpften nichts passiert.
Das ist keine Ungleichbehandlung, wer für Gewaltverbrechen nicht so bestraft werden will, sollte das Wort “Nigger” einfach aus seinem Wortschatz streichen. Einen Schwarzen “Nigger” zu nennen, ist kein dümmlicher Spruch, sondern eine Straftat.
Die Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Rechtsextremismus darf nciht daran scheitern, dass es den Rechten nicht gefällt und sie dagegen mobil machen werden. Im Gegenteil, wenn die Rechten mobil machen, dann kommen gleich die Gesichter der Kandidaten für die Position des Zellennachbarn der Verbrecher von Potsdam ans Licht.
Ich meine, allein für die Beschimpfung eines Farbigen als “Nigger” hätten beide Täter eine Gefängnisstrafe ohne Bewährung verdient. Dabei bin ich mir vollkommen bewußt, dass rassistische oder fremdenfeindliche Beschimpfungen gerade in Ostdeutschland alltäglich sind. Da muß insgesamt viel härter durchgegriffen werden.
[…] Wenig Neuigkeiten gibt es hingegen im Potsdamer Fall. Generalbundesanwalt Kay Nehm und Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm haben Medienberichten zufolge ihren Disput um die Ermittlungen im Fall des rassistischen Mordversuchs am Ostersonntag heute angeblich in einem Telefongespräch ausgeräumt. Während das Opfer vom Ostersonntag, Ermyas, nach wie vor im Koma liegt, und es zwischenzeitlich als erwiesen gilt, dass die beiden Verdächtigen am Tatort waren, haben unterdessen die Verteidiger der beiden inhaftierten Verdächtigen einen Haftprüfungstermin beantragt, um die Freilassung der Verdächtigen zu erreichen. […]
“…-auf beiden Seiten und die Seite unserer Gäste hat ihren Beitrag dazu bislang nicht für notwendig erachtet. Insofern haben sie es sich teilweise selbst zuzuschreiben, wenn rechtsextreme Tendenzen zunehmen. Den von mir beschriebenen Prüglern würde ich z.B. jederzeit eine Kugel von Herzen gönnen.”
Langsam wirst Du ein Fall für die Antifa. Hat dich Herre umgedreht? Hat er Dich wieder mit Freikarten gelockt?
Gäste? Ich hoffe mal, daß sich hier einer von der neuen Rechten als Daniel ausgegeben hat. Wann ist den eine Migrant für Dich kein “Gast” mehr? Und überhaupt: woran erkennst Du einen “Gast”? Lässt Du Dir immer den Pass zeigen? Zum Glück sieht man heute keinem Menschen mehr an, ob er Teutscher ist. Auch wenn Dir das nicht passt! Die meisten meiner türkischen Freunde haben einen deutschen Pass oder sind mitten in der Einbürgerung.
Wenn Dich mal einer von denen Scheel ansieht und Dich einen Nazi schimpft(was ja nicht so verkehrt ist), dann rennst Du wohl gleich zum Computer und tippst dann hier diese neu- Rinks-Lechten Kommentare ein.
“Ich denke, man könnte das Jugendstrafrecht durchaus so modifizieren, dass Taten, die in der Gewissheit begangen werden, dass man dafür eh nicht belangt wird, weil man unter 14 ist (was z.B. bei solchen Wiederholungstätern der Fall wäre), nach Erwachsenenstrafrecht geahndet werden.”
Das würde ja nicht mal Beckstein fordern!
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Du forderst also das ein 13 jähriger nach Erwachsenenrecht verurteilt wird? Das ist ja dann wie in den USA wo Jugendliche zum Tode verurteilt werden oder lebenslänglich in den Knast gehen.
Die neue Rechte reicht ja ganz weit nach links. Wie der WASG-Mensch der zur NPD geht oder Lafos Fremdarbeiter Kommentare.
Potsdam/Sebnitz immer alle wollen nur das eine nämlich mehr Geld für ihre Vereine.
MIt ihren Lügen haben sie sich selbst wieder mal alle unglaubwürdig gemacht.
Wemm hat der ganze Potsdam-Rummel genützt der NPD und DVU natürlich. In ihrem Wahn den totalen Krieg gegen Rechts führen zu müssen haben sie alle sich lächerlich gemacht und Steilforlagen geliefert. Viele Deutsche die in nächster Zeit von Ausländern angegriffen werden ziehen dann bestimmt Vergleiche mit ihrer Lage. Keine Demos, keine Opferverbände, keine Bundeskanzlerin die den Angehörigen ihre Unterstützung verspricht, keine Berichterstattung in den Medien, keine Kampagnen gegen “Gewalt von Ausländern”.
Laut Statistik sind noch nicht einmal 0,2% aller Gewaltaten “rechte Gewalt”
Deshalb kann man schon mal fragen warum überhaupt das Thema so großen Raum einnimmt und ob dahinter sich nicht ganz andere Beweggründe stehen.
Selbst denken!
@Paul
Da schau her.
Weite Teile Ostdeutschlands sind für Menschen mit anderer Hautfarbe einfach lebensgefährlich. Die Polizei muß endlich durchgreifen, damit die rechten Schläger Angst bekommen, auf die Straße zu gehen. Menschen mit schwarzer Hautfarbe müssen auch in Ostdeutschland sicher vor rassistischer Gewalt sein.
Nur eine Woche, nachdem Ermyas beinahe totgeschagen worden wäre, wurde der nächste Farbige in Ostdeutschland aus rassistischen Motiven angegriffen und verletzt. Das Argument, die Verfolgung von Rechtsextremen nütze nur den Rechtsextremen, stammt von den Rechtsextremen selbst, die dies nutzen um der Verfolgung zu entgehen.
Also, es ist schon erschreckend wie mit Menschen umgegangen wird… Ein Mann wird lebensgefählichvon zwei herumstreunenden Typen verletzt, die allem Anschein nach eher zwei tollwütigen Rottweilern ähneln. Die Sachlage scheint zunächst klar, doch dann verdreht irgendwer die Geschichte. Das Opfer wird zu Täter, oder wie?? Mit einem Mal ist er selbst Schuld? Zur falschen Zeit am falschen Ort, alkoholisiet.. Angeblich pöbelnd? Wieso weiß man das denn so plötzlich? Warum urteilt man so über diesen Mann? Wer von diesen Laberköpfen hat überhaupt das Recht so einen Stuss zu schreiben,wer von denen kennt ihn? Laßt ihm doch wenigstens die Chance sich dazu zu äußern, sowie er das will und kann!!!Ich jedenfalls bin froh das ich nicht an seiner Stelle gewesen bin und auf dem Bus gewartet hab…als deutsche Frau fühle ich mich in diesem Land Nachts alleine schon seit min. 15 Jahren nicht mehr sicher und das lieg nicht an den Ausländern, sondern vielmehr daran das die Würde des Anderen nicht mehr respektiert wird. Die Angst seinen Gegenüber wie auch immer zu verletzen, diese Grenze ist irgentwann verloren gegangen, weil sich das so schlecht verkauft.
MfG Nocky
Geh doch mal zu einem besoffenen Antifa-Schläger, am besten in Barbourjacke und polierten Budapestern gekleidet und sag “Schwein” zu ihm.
Oder zu einem Kickboxtürken.
Mal sehen, was dann passiert…ist das dann auch rassistisch, wenn ich eine aufs Maul kriege?
Hallo erstmal!
Als erstes möchte ich hier doch mal die Diskussion zu den Fakten zurückführen.
Und die sind 1.) ein Mensch wurde lebensgefährlich verletzt. 2.) die Verletzung wurde ihm (möglicherweise) zugefügt, nachdem dieser Mensch seine Peiniger beleidigt hatte. Sicher ist eine nächtliche Pöbelei kein Grund einen Menschen zu verletzen, besonders in diesem Maß.
Allerdings kann von einer Schuldlosigkeit nicht die rede sein. Ich möchte hier mal an das Kleine Arschloch und seinen Freund Kalle Klammroth erinnern “Das ist der Anti- Country- Song, das Anti- Country Lied- jeder der gern County hört, hat ein kurzes Glied…”
Zum Nigger: Wenn ich die Jungs angepöbelt hätte, hätten sie wohl Dreckiger Sachse, wenn ein Bayer es gewesen wäre Dreckiger Wessi vor dem Schlag geschrieen. Und was die National befreite Zone angeht, so gibt es bei uns im Osten wohl überall Döner- Imbisse, China- Restaurants , Vietnamesische Gemüsehändler usw. Auch Afrikaner sind zumindest in Großstädten wie Chemnitz, Dresden oder Potsdam keine Seltenheit im Stadtbild. Hier handelt es sich um ein Erzeugtes Politikum um für gewisse Programme staatliche Gelder flüssig zu machen und um über die ehemalige DDR wieder mal kübelweise Scheiße auszuschütten. Das hat zur Folge das der Osten im Verteilkampf im WM- Geschäft erfolgreich zurückgedrängt wird und die internationalen Gäste ihr Geld in den alten Ländern ausgeben werden. Aber zurück zum Fall: Der Täter hat auf jeden Fall einen Wuchtigen Schlag und ist leicht reizbar- was eine Gefährliche Kombination ist. Er sollte auf jeden Fall entschärft werden. Dem Opfer wünsche ich baldige Genesung und keine bleibenden Schäden.
Ich wohne in Mainz, einer Stadt mit hohem Ausländeranteil, und hier gibts jedes Wochenende Streß und Schlägereien mit türkischen Halbstarken, die anscheinend nicht verkraften, daß am Wochenende auch Frauen in der Stadt unterwegs sind.
Die tatschen an, nerven stundenlang, obwohl man mit denen kein Wort geredet hat außer:”Hau endlich ab!”, was die eher noch als Anreiz ansehen, greifen Dir beim vorbeigehen in der Disco an den Hintern oder als Mutprobe vor ihren Freunden an die Titten.
Was passiert, wenn man denen nachts alleine in der falschen Gegend begegnet, will ich echt nicht wissen, ich gehe aus diesem Grund nie alleine nachts durch die Stadt.
Es tut mir leid, aber Türken und andere Ausländer verhalten sich oftmals wie Steinzeitmenschen, was sie sehen, wollen sie haben, Ablehnung wird als Reizsteigerung mißverstanden.
Es mag ja sein, daß das bei denen zu Hause so war, aber hier ist es nicht so, also haben die sich genauso zu benehmen wie andere Deutsche. Aber wenn die nicht mal richtig deutsch lernen wollen, heisst das ganz einfach: Die wollen sich eben nicht integrieren, weil es ihnen so besser geht.
Und wenn jetzt sogar schon deutsch Richterinnen die Scharia als Rechtfertigung für Gewalt akzeptieren, wo soll sich eine sexuell missbrauchte Frau dann bitte noch hinflüchten?
Wenn das so weiter geht, werden die Deutschen bald in anderen Ländern als Flüchtlinge anerkannt.
Versteht mich nicht falsch, ich bin selbst als Iranerin geboren worden und daher sicher nicht ausländerfeindlich, aber ich habe schon erlebt, wie Leute, die bei uns im Iran im Gefängnis gesessen haben, weil sie Gewaltverbrecher sind, nach Deutschland gekommen sind, und die Deutschen geben denen eine Wohnung, Geld für Essen, und er hat den ganzen Tag frei und steht auf der Strasse und kriegt Ärger mit den Leuten.
Und viele Deutsche denken:”Ach, er ist ein armer Ausländer ohne Bildung, einfach, aber freundlich, wir müssen ihm helfen.” Dabei ist er ein Verbrecher, der stiehlt und mordet.
Die Deutschen sind ein nettes Volk, aber in manchen Dingen viel zu naiv.
Und mir wäre es auch lieber, wenn für einen Deutschen nicht alle Ausländer gleich wären, denn ich will nicht mit solchen Leuten in einen Topf geworfen werden.
Es gibt auch böse Leute, die wir uns ins Land holen, das sollte jedem klar sein.
Euch alle muss klar werden das es auf der Welt Gute und Boese menschen gibt.
Aber eins muss ich los werden die Tuerkische Jugend ist ueberwiegend rezpektlos!
salve euch allen ich bin ein türke der in köln mülheim gelebt hat sehr lange jetzt lebe ich in der türkei da der staat mich raus geschmissen hat (mit recht)den ich war ein drogen konsument und ich war ein krimieneler .an die menschen die hir was zu dem geschrieben haben das türken auch gute dafon gibt warscheinlich ja aber der gröste teil von denen die auf der strasse rumlungern und nichts tun keine arbeit kein beruf nur am abziehen oder drogen am verkaufen oder die noch bekloptere version einfach irgend jemandem eine auf die fresse zu hauen weil er deutsch ist das pasiert eher in schullen oder in discos ,eh was kukste meine frau an ,da bei kent er die weibliche person nicht mall .
ja ich stimme dafür das man so welche den gaar aus macht wie sie das anstellen wollen ganz einfach die ltern sprich der vatter von dem türkischen kriminelen solte belangt werden mall sehen wieville auf der strasse dan noch rum laufen .den die respectlosigkeit die sie erwaehnt haben haben diese menschen nur auf der strasse solten sie sich zu hausse so benehmen so kriegen sie einen aufs maull.by