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1. April 2006

Stoiber: straffällige Jugendliche nach Bayern abschieben

von @ 10:59. abgelegt unter Kriminalität, Deutschland, Politik, CSU, Jugendkriminalität, Jugendgewalt, Edmund Stoiber

In einem in Auszügen vorab bei Tagesschau.de veröffentlichten Interview der Welt am Sonntag forderte Edmund Stoiber anläßlich der Gewalt an der Rütli-Oberschule in Berlin-Neukölln die Deportation straffälliger Jugendlicher nach Bayern.

Demnach sgate Edmund Stoiber der Welt am Sonntag:

“Straffällige Jugendliche müssen lernen, dass die Konsequenz für Straftaten in Deutschland nicht ein Badeurlaub in der Türkei ist. Außerdem wissen wir, dass die meisten straffälligen Jugendlichen einen deutschen Paß haben und schon deshalb eine Abschiebung in die Türkei nicht in Betracht kommt. Vorschläge, den Eltern straffälliger Jugendlicher die Sozialhilfe zu kürzen, sind unsinnig, weil die ihren 300er Daimler ohnehin hauptsächlich von Brautgeldern und Drogenhandel finanzieren.

Um die Jugendlichen einer gerechten Strafe zuzuführen, werde ich mich als Ministerpräsident von Bayern für die Abschiebung straffälliger Jugendlicher nach Bayern einsetzen. Die schwarzen Sheriffs hier in München wissen schon, wie man solchen Lausbuben den Hosenboden stramm zieht.”

Die Ankündigung der Maßnahme wirkt bereits jetzt. In kurzfristig durchgeführten Umfragen nördlich der Sonnenallee baten ansonsten als gewalttätig bekannte Jugendliche in Neukölln bereits vorab um Gnade und gelobten, sich zukünftig besser zu benehmen.

Mein Parteibuch wünscht einen schönen 1. April 2006.

7 Kommentare zum Beitrag “Stoiber: straffällige Jugendliche nach Bayern abschieben”

  1. bloggnjus sprach

    Ich fand das Modell “Max & Moritz” (aus dem gleichnamigen Film) sehr toll: Erziehungslager mit alten NVA-Kader für Schwererziehbare ;-)

  2. MAXtheCAT sprach

    Man sollte Herrn Stoiber mal auf seine Geistige Zurechnugsfähigkeit untersuchen lassen.

  3. MAXtheCAT sprach

    Oder ist das ein Aprilscherz ?

  4. Mein Parteibuch sprach

    @MAXtheCAT #2
    Die Untersuchung halte ich für überflüssig. ;-)

    @MAXtheCAT #3
    Danke für das Kompliment. Der Artikel, auf dem mein Aprilscherz basiert, findet sich hier bei Tagesschau.de.

  5. Frank-Timo Mueller sprach

    gerade auf diversen Webseiten gefunden:

    Angela Merkel aus evangelischer Kirche ausgetreten
    „Diese Kirche ist nicht die meine“

    Berlin. Wie das Kanzleramt heute in einer Pressemitteilung verlauten ließ, ist Angela Merkel (CDU) aus der Evangelischen Kirche ausgetreten. „Der Brief wurde gestern Abend abgeschickt“, so Kanzleramtschef Thomas de Maizière (CDU), einer von Merkels engsten Vertrauten. Die Kanzlerin habe ich sich ihre Entscheidung nicht leicht gemacht, kommt sie doch aus einem protestantischen Elternhaus. Zuvor habe Merkel ihren Vater telefonisch in Kenntnis gesetzt, dass sie nicht länger Protestantin sein wolle. Kolportiert wird die Äußerung: „Diese Kirche ist nicht die meine.“

    Schon im Bundestagswahlkampf 2005 war es Merkel leid, ständig als „Protestantin“ tituliert zu werden. In der Union gilt dies als Kainsmal. „Diese Frau hätte nie da hinkommen sollen, wo sie jetzt ist“, teilte uns ein nicht genannt werden wollender führender CSU- Politiker auf Anfrage mit. Es habe der Union vor allem in Süddeutschland „massivst geschadet“, dass sie sich zum „falschen Glauben“ bekenne. „In Bayern hat es Beschwerden gehagelt: Demnächst stellt ihr noch einen Moslem als Kanzlerkandidaten auf“, so der CSU- Politiker über Reaktionen der Bürger.

    Der Vorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Wolfgang Huber, brachte sein Bedauern zum Ausdruck. Zwar achte er den Schritt, doch hätte er sich gewünscht, dass die Kanzlerin vorher mit ihm gesprochen hätte. „Mit früheren Regierungschefs hatte die EKD ein besseres Verhältnis.“ Die Kanzlerin hätte sich schon am Rande des Kirchentages 2005 distanziert über die Evangelische Kirche geäußert. „Nach der Wahl eines deutschen Papstes war sie ganz euphorisiert“, klagt Huber. Aber er wolle nicht nachtreten.

    Merkel selbst äußerte sich auf einer Pressekonferenz nur indirekt zu dem Thema. Auf die Frage, ob sie aus der Evangelischen Kirche ausgetreten sei, antwortete sie: „Ich habe eine Entscheidung getroffen.“ Mehr ließ sie sich nicht entlocken. Im Adenauer- Haus wird derweil getuschelt. Mit Angela Merkel stünde der CDU erstmals jemand vor, der keiner Konfession angehört. Doch de Maizière gibt Entwarnung: „Noch vor dem nächsten Parteitag ist sie zu einer Privataudienz beim Papst. Dann wird auch der Letzte im Lande begreifen, wohin die Reise geht.“

  6. Mein Parteibuch sprach

    @Frank-Timo
    Der Aprilscherz stammt meines Wissens von Torsten Hofer.

  7. no sprach

    Das ist der erste Aprillscherz, auf den ich heute reingefallen bin. Vor allem den Satz “den Eltern straffälliger Jugendlicher die Sozialhilfe zu kürzen, sind unsinnig, weil die ihren 300er Daimler ohnehin hauptsächlich von Brautgeldern und Drogenhandel finanzieren.” hätte ich Stoiber durchaus zugetraut. Ich sollte mich nicht so sehr von Vorurteilen leiten lassen ;-)

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