Während es bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz allgemein erwartet wurde, dass die Ministerpräsidenten bestätigt wurden, könnte es in Sachsen-Anhalt überraschenderweise auch eine Bestätigung der bisherigen Regierung und keinen Regierungswechsel gegeben haben.
Der Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wird zur Zitterpartie. Während das ZDF eine knappe Mehrheit für die bisherige Koalition von Wolfgang Böhmer sieht, hat die ARD hochgerechnet, dass der Spitzenkandidat der SPD, Jens Bullerjahn, in Regierungsverantwortung kommen wird.
In Rheinland-Pfalz sieht es nach einer absoluten Mehrheit von Kurt Beck aus, während in Baden-Württemberg schwarz-gelb lediglich bestätigt wurde.
Nachtrag 27.03.2006 01:10h:
Die Zitterpartie in Sachsen-Anhalt ist so ausgegangen, dass Wolfgang Böhmer die SPD und Jens Bullerjahn braucht, um weiterregieren zu können. In Rheinland-Pfalz hat Kurt Beck die absolute Mehrheit gewonnen und in Baden-Württemberg braucht Günther Oettinger die FDP weiterhin als Koalitionspartner.
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Würde sich Herr Bullerjahn als Juniorpartner der SED verpflichten lassen?