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25. März 2006

E-Mail von Transparency International an die Klowände des Internets

von @ 11:04. abgelegt unter Pressefreiheit, Korruption, Recht und Unrecht, Informationszeitalter, Abmahnung, Zensur, Katzenbilder, Internet, Transparency

Nachdem die Euroweb Internet GmbH vorgemacht hat, wie schnell man sich bei Bloggern beliebt machen kann, wollte die deutsche Sektion von Transparency International, der Transparency International Deutschland e.V. aus Berlin,da nicht zurückbleiben. Transparency International? Ja, die mit dem Korruptionswahrnehmungsindex oder CPI und Koruptionsbarometer genannten Rankings dazu, wie gut es den Herrschenden im Meudalismus gelingt, die Korruption zu kaschieren. Transparency International Deutschland versucht nun also, Transparency mit einem groben Scherz in die Charts der Klowände des Internets zu bringen.

Ein namentlich nicht genannter Justitiar von Transparency International hat der Bloggerin wasweissich Freitag Abend eine fröhliche E-Mail geschrieben, wo ihr eine kostenpflichtige Abmahnung und eine einstweilige Verfügung in Aussicht gestellt wurde für den Fall, dass sie einen Blogbeitrag vom 13. Januar mit Titel Transparency Deutschland nicht bis Sonntag Abend aus dem Netz nehmen würde.

Die Bloggerin hat natürlich das gemacht, was man so macht, wenn man einen guten Witz hört. Sie hat die alberne E-Mail veröffentlicht. Das es sich sicherlich um einen Scherz handelt, ahnen Kenner schon, wenn wie hier die grobe Keule der Verletzung von Persönlichkeitsrechten hervorgeholt wird:

Sie haben unter der Adresse http://wasweissich.twoday.net/stories/1407348/ innerhalb des von der Fa. Knallgrau New Media Solutions GmbH betriebenen European Weblog Hosting Service twoday.net einen Text unter der Überschrift „Transparency Deutschland“ ins Netz gestellt, der in erheblichem Maße die Persönlichkeitsrechte der von mir vertretenen Organisation verletzt.

Wasweissich hatte am 13. Januar davon berichtet, dass ihre Freundin mit Hochschulabschluß und mehrjähriger Berufserfahrung bei Transparency 20 Stunden für 1000 Euro brutto gearbeitet hat, und es zum Streit gekommen ist, weil ihre Freundin es sich zu den Konditionen nicht leisten konnte noch mehr für Transparency zu arbeiten. Derzeit beginnt der Blogbeitrag vom 13. Januar wie folgt:

Gerade ist eine Freundin von mir, die einen dreieinhalbjährigen Sohn zu versorgen hat, unter gänzlich unakzeptablen Umständen nach der Probezeit entlassen worden. Sie hatte bei Transparency Deutschland gearbeitet, dem deutschen Chapter der Nichtregierungsorganisation Transparency International, die sich gegen Korruption in Unternehmen engagieren. Sie arbeitete dort 20 Stunden die Woche für 1000 Euro brutto, mit abgeschlossenem Studium, mehrjähriger Berufserfahrung etc. Überleben konnte sie nur, weil sie nebenher auch noch als freie Journalistin arbeitete.

Nachdem die Geschäftsführerin ihr sagte, dass sie hervorragende Arbeit leistet, fragte sie meine Freundin, ob sie nach der Probezeit von 20 auf 30 Stunden aufstocken könne. Das hätte natürlich bedeutet, dass meine Freundin ihre freie Arbeit aufgeben müsste und komplett vom dortigen Gehalt leben, also machte sie eine Gehaltsforderung, für 30 Stunden 1400 Euro netto zu bekommen. Wenn das nicht ginge, bot meine Freundin an, könne sie weiter bei den 20 Stunden mit 1000 Euro brutto bleiben. Als nächstes tagte der Geschäftsvorstand und daraufhin teilte die Geschäftsführerin meiner Freundin kurzum mit, dass sie zum Ende der Probezeit entlassen würde. Ohne ein Angebot, ohne eine Verhandlung, ja ohne auch nur ein weiteres Gespräch.

[…]

Nun, ich kann darin wirklich nichts Rechtswidriges erkennen, es sei denn die Bloggerin hätte die Geschichte erfunden. Für einen Beitrag über eine Organisation, die sich Transparenz auf die Fahnen geschrieben hat und auf der Webseite um Vollzeit-Praktikanten mit dem Hinweis auf “Geringe Entlohnung (ca. 300 Euro) und ein nettes Team!” wirbt, finde ich den Beitrag von wasweissich übrigens ausgesprochen freundlich. Nichts hat wasweissich zum Beispiel dazu geschrieben, wie Transparency international Deutschland sich für das Arbeitszeitgesetz einsetzt. Das wäre dann ja wenigstens mal was, wo es sich lohnen würde, solch unberechtigte Gedanken zurückzuweisen.

Weil die Einleitung der E-Mail zwar schon komisch beginnt, aber allein im Gegensatz zu “Steht ein Manta an der Uni …” noch keinen Witz ausmacht, kommt der fröhliche Jutitiar dann zum ersten Höhepunkt, dem “Tatbestand einer rechtswidrigen Schmähkritik”, wie bei wasweissich zu lesen ist:

Die von Ihnen aufgestellten Behauptungen entsprechen im wesentlichen nicht den Tatsachen, da wo es sich um Ihre Bewertungen handelt wird der Tatbestand der rechtswidrigen Schmähkritik erfüllt.

Jetzt wäre ich natürlich mal gespannt, was denn den Tatsachen entspricht. Dazu sagt der Justitiar jedoch nichts. Er will ja schließlioch nicht die Pointe verderben. Stattdessen kommt zum Abschluss der E-Mail als Pointe des Scherzes die unverhüllte Drohung damit, die Bloggerin über die Kosten des Rechtsstreites zu ruinieren:

Ich erspare es mir zunächst, auf Einzelheiten einzugehen, sondern gebe Ihnen Gelegenheit, den Text unverzüglich, spätestens bis zum 26.03.2006, 24.00 Uhr aus dem Netz zu nehmen.

Sollte das nicht erfolgen, kündige ich Ihnen schon jetzt eine strafbewehrte Unterlassungserklärung und ggf. eine einstweilige Verfügung an. Ich gehe davon aus, dass Sie sich über die rechtlichen, aber auch finanziellen Konsequenzen, die sich daraus für Sie ergeben werden, klar sind.

Gespannt bin ich auf den sich daraus ergebenden Prozeß: “Transparency International Deutschland e.V. vs das Internet”. Da ich im oberen Teil des Postings von wasweissich vom 13. Januar nichts erkennen kann, was rechtswidrig zu sein scheint, habe ich mir auch den unteren Teil nochmal genauer durchgesehen:

Über ihre Nachfolgerin sprach die Geschäftsführerin dann auch gleich noch: es handelt sich um eine Frau, die sich auf eine andere Stelle dort beworben hatte und offenbar im Vorstellungsgespräch gesagt hatte, auf das Geld sei sie nicht angewiesen. So schnell und einfach geht das. Da werden keine für alle lebbaren Lösungen angestrebt, da wird einfach ausgewechselt. In einer Arbeitsmarktsituation, in der so viele wirklich auf die Arbeit und das Geld angewiesen sind, heuert man sich gut qualifizierte Menschen für einen Hungerlohn an und tauscht sie dann auch noch aus, sobald man jemanden findet, der das Geld gar nicht gebraucht, auch wenn man mit der Arbei sehr zufrieden war. Meine Freundin sitzt nun da mit ihrem Kind und der freien Arbeit, die ihr alleine kein Überleben sichert. Das kommt einem heutzutage alles schon “normal” vor? Aber eben doch nicht bei einer NGO, die sich Moral und Ethik auf die Fahnen geschrieben hat und zu deren Grundprinzipien Integrität gehört. Das ist die wirkliche Enttäuschung.

Auch bis dahin finde ich keine Erklärung für die alberne Email des Justitiars von Transparency.

Nichts kann ich bei wasweissich dazu lesen, ob bei Transparency International Deutschland Praktikanten und andere billige Arbeitskräfte damit betraut werden, Maßnahmen zum Rückgang der Wahrnehmung der Korruption in Ländern überwacht werden, die von internationale Finanzinstitutionen Kredite haben wollen, obwohl die Finanzinstitutionen eigentlich den Einsatz von regulären Arbeitskräften vergüten.

Erst im Nachtrag finde ich eine Erklärung für die lustige Email des Justitiars:

[29. Januar 2006: Vor mehr als zwei Wochen schrieb meine Freundin einen Brief an den Vorstand, der bis heute unerwidert blieb.]

Na, da ist doch eine Erklärung dafür, warum der Justitiar von Transparency International so eine lustige E-Mail verschickt. Er hat die Adresse der ehemaligen Mitarbeiterin verlegt, und will sie nun mit dieser sicher scherzhaft gemeinten E-Mail - leider etwas verspätet - zur Faschingsparty einladen.

Um in Zukunft Mißverständnisse zu vermeiden, habe ich hier einen offenen Brief von Mein Parteibuch für den lustigen Justitiar:

Lieber Justitiar von Transparency International Deutschland,

als Katzenbild-Blogger mit reichlich Fanpost habe ich mir zwar inzwischen einen derben Humor angewöhnt, wie er sonst eher für Juristen typisch ist, aber bei unbedarften Empfängern kann solch ein Humor doch schon mal zu Mißverständnissen führen, die dann zum Beispiel dazu führen, dass jemand das Wort Schweinestall ins Internet schreibt.

Ich möchte Ihnen deshalb vorschlagen, sich vor dem Versenden solch derber Scherze mit dem Ethik-Beauftragten von Transparency International Deutschland, Prof. Dr. Jürgen Marten, in Verbindung zu setzen, um sicherzugehen, dass bezüglich Ihrer Scherze solche Mißverständnisse wie das Wort Schweinestall in Zukunft nicht auftreten.

Ich freue mich auf Ihr Feedback.

Mit besten Gruß

Marcel vom Parteibuch

Ich geh schon mal frische Katzenbilder machen …

51 Kommentare zum Beitrag “E-Mail von Transparency International an die Klowände des Internets”

  1. DemonDeLuxe sprach

    Langsam, Herr Bartels. Das ist so eine von diesen Geschichten, die sich immer sehr verschieden anhören, je nachdem wem man zuhört… ohne, dass ich jetzt irgendwem Unwahrheiten unterstellen will: Wir wissen ganz einfach nicht, was von der Geschichte von wem inwieweit eingefärbt ist. Und eines muss ich den Herrschaften (immerhin!) zugute halten: Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das in der Tat “nur” eine simple Aufforderung zur Löscgung oder mindestens Veränderung des Beitrages - und nicht, wie wir das ja auch schon hatten, eine kostenpflichtige Abmahnung.

    Also, ICH weiß zu wenig von dem Fall, um mich da für die eine oder die andere Seite in den Ring zu werfen… Sie sind da, scheint’s, etwas impulsiver?

  2. Mein Parteibuch sprach

    @Demon
    Zu Transparency Deutschland habe ich aufgrund privater Kontakte eine Menge Hintergrundwissen. Ich habe mich hier auch schon zweimal eher kritisch zu Transparency geäußert. Aus meiner Sicht war das nur eine Frage der Zeit, dass die Zustände da mal hochgekocht sind.

    Der Herr Justitiar bekommt von mir gerne reichlich Gelegenheit, seine Sicht der Dinge auf den hier geschilderten Fall und die anderen von mir hier angesprochenen Punkte ausführlich und öffentlich darzustellen.

    Ich schrieb ja bereits, dass ich mich auf Feedback freue.

  3. wasweissich sprach

    Der Ethikbeauftragte und der Justitiar sind übrigens dieselbe Person.

  4. DemonDeLuxe sprach

    Naja, Personalsachen sind halt zumeist etwas (?) haarig… ich hatte da selbst ‘mal eine Geschichte, die ich problemlos so schreiben könnte, dass mir noch heute eine große Deutsche Bank einen Anwalt auf’s Dach zu hetzen versuchen würde - das Problem ist doch folgendes: Selbst, wenn man WEISS, dass etwas wahr ist, kann die Gegenseite so lange Unterlassung fordern, bis man es hieb- und stichfest BEWEISEN kann. Und genau da wird’s problematisch. Sicher, manche Dinge sind selbst bei oberflächlicher Betrachtung plausibel, erst recht dem Insider - nur “bewiesen” ist eben doch noch etwas anderes, und da kann es die Gegenseite dann auf einen Prozess ankommen lassen, bei dem man staunen wird, wie schwer manches, was einem ganz einfach erschien, GERICHTLICH zu beweisen ist.

    @wasweissich

    An Ihrer Stelle würde ich in Ihrem Blog schlichterdings den Namen “Transparency International” durch eine diffus Umschreibung ersetzen und fertig. Dank Marcel Bartels und auch Don Alphonso gibt es ja andere Stellen, an denen diese essenzielle Information ergänzt wird - und Sie sind aus dem Schneider. Mindestens, bis Sie einen kundigen Anwalt gefunden haben. Jedenfalls sind Sie so die Sontags-Daumenschraube los und pfeifen dem Justitiar eins.

  5. Mein Parteibuch sprach

    @wasweissich
    Ach, na sowas. Da bin ich jetzt wirklich überrascht. ;-) Die Schlagzeile “Ehtikbeauftragter von Transparency Deutschland droht Bloggerin mit Abmahnung” klingt ja noch lustiger als “Justitiar von Transparency Deutschland droht Bloggerin mit Abmahnung”. Auf diese E-Mail darf Prof. Dr. Jürgen Marten stolz sein.

    @DDL
    Gerichtlich geklärt müssen Sachen nur, wenn es unterschiedliche Auffassungen gibt. Bei dem Scherz von Prof. Dr. Jürgen Marten kann ich nicht erkennen, dass es irgendwo unterschiedliche Auffassungen gibt. Ich gehe vielmehr ähnlich wie Don Alphons davon aus, dass es am Montag eine öffentliche Entschuldigung von Dagmar Schröder für den Scherz ihres Ethikbeauftragten geben wird.

    Das Transparency International noch einen Scherz nachlegt, kann ich mir kaum vorstellen. Ich stelle mir gerade mal eine Klageschrift vor:
    “Transparency Deutschland vs. Klowände des Internets”

    Sollte es eine solche Klage geben, dann würde sicherlich die Frage öffentlich recht genau beleuchtet werden, wie die Verhältnisse bei der Firma, die mit “Geringe Entlohnung (ca. 300 Euro) und ein nettes Team!” im Internet wirbt, wirklich sind. Auch wenn TI den Prozeß mangels gerichtsfester Beweise der Gegner gewinnen sollte, so wäre der Effekt für die Öffentlichkeitsarbeit sicher gewaltig. Da würden wir sicher über Monate viel Spaß mit Tranparency haben.

    Eine Zensur im Sinne einer vollständigen Entfernung der Inhalte aus dem Internet wird es sicher nicht geben. Bei Jörg von c0tod0s0.org gibt es übrigens schon Screenshots von wasweissich zur Dokumentation des Vorganges.

  6. DemonDeLuxe sprach

    @Marcel Bartels

    Nicht alles, was man durch den Kakao zieht, wird dadurch zum Scherz. Ganz offenkundig GIBT es hier “unterschiedliche Auffassungen”, was bei Personalangelegenheiten auch alles andere als überrascht (übrigens gelten Personalangelegenheiten in JEDER Firma als vertraulich, das dürfte auch Ihnen nichts Neues sein).

    Sie haben offenkundig übersehen, dass TD durchaus den Schutz der Interessen der “anderen” Mitarbeiterin als Argument ins Feld führen könnte? Bitte, ernsthaft jetzt: Bei solchen Sachen verstehen Firmen / Verbände keinen Spaß, und ich kann es ihnen grundsätzlich auch nicht verdenken. Personalpolitik macht man eben nicht in Kleinbloggersdorf; im Gegensatz zu Ihnen rechne ich nicht mit einer solchen Entschuldigung, zumal, wenn denn überhaupt, die unmittelbar betroffene Person ein berechtigtes Interesse an der Darstellung ihrer Sichtweise geltend machen könnte - ihre Freundin eher nicht (von der leidigen Beweislage einmal ganz abgesehen).

    Was mir derzeit so gar nicht schmeckt, ist, dass hier manche zu denken scheinen: “Aha, nach Euroweb die nächste Abmahnsau!” und so gar keine Sekunde innehält, um zu überlegen, ob

    a) nicht mitunter auch einmal ein BERECHTIGTES Unterlassungsinteresse bestehen könnte und
    b) das Verhalten des TD-Justiziars, gemessen an Fällen, wo sofort kostenpflichtig abgemahnt wurde, nicht sogar noch als “ziemlich vernünftig” (wenngleich im typischen Juristenjargon, der nunmal nicht freundlich klingt) ist.

    Ich will damit nicht sagen, dass ich die Kündigung oder die Email toll finde - aber die, gerade auch durch Sie vorexerzierte, Neigung dazu, alles irgendwie gleich aussehen zu lassen, wird der Sache nicht gerecht. Auch die Blogospäre tut sich keinen Gefallen damit, wenn sie sich wild auf alles stürzt, wo “man” sich angegriffen fühlt, statt ‘mal auf die Nuancen zu achten.

  7. DemonDeLuxe sprach

    Nachtrag: Übrigens, selbst ein Arbeitsgericht würde, gesetzt den Fall, die Kündigung sei ungerechtfertigt gewesen (was ja nicht einmal zur Debatte steht), JETZT von einem “zerrütteten Arbeitsverhältnis” sprechen und den Anspruch auf den Arbeitsplatz als verfallen ansehen.

    Ich bin nicht der Auffassung, dass man der - verständlicherweise frustrierten - entlassenen Dame mit diesem Sturm im Wasserglas einen Gefallen getan hat.

  8. ichmalwieder sprach

    was ist denn hier los? da saugt eine firma ihre angestellten aus und mahnt die blogger ab, wenn man darüber berichtet. was solen das für zwei ansichten sein?

  9. DemonDeLuxe sprach

    @ichmalwieder

    Kennen SIE die tatsächlichen Gründe der Kündigung aus Sicht der Personalabteilung von TD? Haben Sie Akteneinsicht? Waren Sie dabei? Kennen Sie die “andere”, die das Geld “nicht braucht”? Haben Sie gehört, dass sie das gesagt hat? Und, und, und…

  10. ichmalwieder sprach

    nein, ich habe den bericht gelesen und glaube ihm eher als einer firma die angestellte zu hingerlöhnen beschäftigt, ist ja wohl mein recht zu glauben oder?

  11. DemonDeLuxe sprach

    Sicher, nur sehe ich den Sinn nicht darin, “einfach ‘mal so” eine einseitige Darstellung ohne Verifkation für Fakt zu nehmen in einer offenkundig emotional stark aufgeladenen Angelegenheit. Sie dürfen natürlich glauben, was Sie wollen. Fragt sich, wozu. Alles, was Sie mit derlei Äußerungen tun, ist doch, den Justiziar in seiner Auffassung zu bestärken, dass “so etwas” am besten gar nicht veröffentlicht werden dürfte, weil Leute wie Sie prompt jede Silbe glauben.

    Wohlgemerkt: Nein, ich unterstelle keine (bewusste) Unwahrheit seitens der Gekündigten oder der Berichterstattertin. Ich weiß aber aus x-facher Erfahrung, wie unterschiedlich sich solche Dinge selbst ohne bösen Willen darstellen können. Manchmal ist es nur ein Detail, das den essenziellen Unterschied ausmacht.

  12. Mein Parteibuch sprach

    @DDL
    Selbstverständlich hat jede Firma das Recht, Mitarbeiter in der Probezeit zu entlassen oder befristete Verträge nicht zu verlängern, und war auch ohne Angabe von Gründen.

    Genauso haben wir das Recht, die Personalführung, Entlohnung und Arbeitsbedingungen einer Firma öffentlich zu diskutieren und unsere Meinung dazu zu äußern. So geschieht das beispielsweise auch in den Fällen Lidl und H&M. Und nun werden eben zur Abwechselung mal die Personalführung, Entlohnung und Arbeitsbedingungen von Transparency diskutiert.

    Ich kann an der Schilderung der ehemaligen Mitarbeiterin über die Beendigung der Tätigkeit bei Transparency nichts widerrechtliches entdecken.

    Wenn der Herr Justitiar meint, dass der Artikel nicht rechtens sei, dann möge er bitteschön auch äußern, welche “Behauptungen im wesentlichen nicht den Tatsachen entsprechen” und bei welchen Bewertungen es sich um den “Tatbestand der rechtswidrigen Schmähkritik” handelt. So, wie das Anliegen vorgetragen wurde, ist das nicht nachvollziehbar und stinkt. Vorausgesetzt natürlich, das, was da bei wasweissich steht, steht auch wirklich im Schreiben des Justitiars. Gerne werde ich meinen Eintrag hier grundlegend ändern, wenn sich herausstellt, dass es dieses Schreiben des Justitiars gar nicht gibt oder dass es einen ganz anderen Inhalt hat.

    So aber, wie der Herr Justitiar das Anliegen von Transparency vorträgt, fördert das sicher nicht meine Bereitschaft, an Transparency jemals eine Spende zu richten. Dieses Recht habe ich nämlich, und das ganz unabhängig davon, ob Transparency einen Prozeß gewinnt oder verliert. Ich darf mir nämlich aussuchen, an wen ich spende, und wer von mir nichts bekommt.

    Als jemand, dem Korruptionsbekämpfung besonders am Herzen liegt, spende ich lieber an Clean§state oder an Business Crime Control.

  13. Lara sprach

    Ich stimme da eher DDL zu. TI ist eine Organisation, die auf Spenden und ehrenamtliche Mitarbeit angewiesen ist. Es ist natürlich für die betroffene Ex-Mitarbeiterin persönlich hart, dass ihr Job weg ist - aber man muss doch auch die andere Seite verstehen können. Und wenn es jemanden gibt, der “auf das Geld nicht angewiesen” ist, dann ist doch klar, dass eine mit relativ knappen Mitteln arbeitende Orga wie TI nicht aus altruistischen Motiven heraus diejenige wählt, die relativ mehr von den knappen Mitteln beansprucht.

    Jetzt sozusagen “durch die Blume” mit Spendenverweigerung zu “drohen” und damit anderen diesen Floh ins Ohr zu setzen, klingt in _meinen_ Ohren nach einer Form der Erpressung. Die Frage ist natürlich auch, ob Sie überhaupt für eine solche Organisation spenden. Ob Sie jetzt eine Spende “lieber” der Konkurrenz spenden würden, ist ansonsten nämlich ziemlich egal. Wobei ich jede Spende an egal welche Orga, die sich gegen Korruption einsetzt, begrüßen würde. Und, BTW, Spendenverweigerung wird es TI nur noch schwerer machen, den übrigen Mitarbeitern ein faires Entgelt zu zahlen und sie werden gezwungen sein, noch mehr Schicksale wie das der Person, die hier angeblich verteidigt werden soll, zu produzieren. Ob das im Sinne der Freundin von “wasweißich” ist - ich weiß ja nicht. Wenn ja, wäre das wohl recht egoistisch.

  14. DemonDeLuxe sprach

    Übrigens, Herr Bartels, eine Notiz am Rande: Sie würden den Nutzwert Ihrer Artikel weitaus steigern, wenn nicht 70% der Links, die Sie setzen, solche auf andere Parteibuch-Artikel wären, zumal die inhaltliche Relevanz des verlinkten Beitrags sich oft wohl nur Ihnen erschließt. Im vorliegenden Fall gibt es ein paar relevante Links, die in dem roten Kuddelmuddel da oben aber ziemlich untergehen.

  15. Kurt sprach

    Tscha Marcel, ich befürchte Du verbeißt dich da in etwas …
    Schon der erste Beitrag >”DemonDeLuxe” sprach am 25. März 2006 um 12:27h

  16. The Fellow Passenger » Blog Archive » PR-GAU Leichgemacht sprach

    […] Mein Parteibuch […]

  17. Mein Parteibuch sprach

    @Lara
    Ist TI wirklich so sehr auf Kleinspenden und ehrenamtliche Mitarbeit angewiesen? Anscheinend eher nicht, sonst würden die sich nicht so verhalten.

    Oder kann TI vielleicht eigentlich ganz gut von Aufträgen und Spenden von Regierungen, Behörden und Finanzinstitutionen wie der Weltbank leben? Arbeiten auch Praktikanten an Aufträgen solcher Organisationen? Was sagt der Betriebsrat zum Umgang mit den Mitarbeitern? Welcher Tarifvertrag gilt bei TI?

    Bekämpft TI Korruption oder die Wahrnehmung von Korruption? Und das Reinwaschen von Firmen nach Korruptionsvorfällen ist auch bei einem Spendenlimit von 5000 Euro ein recht einträgliches Geschäft. Denn dazu kommen noch Seminare und so fort.

    Sicher ist das Geld knapp, aber wo ist es das nicht. Ich kenne Wasweissich und ihre Freundin übrigens persönlich gar nicht, ihr Blog habe ich heute das erste mal wahrgenommen.

    Auf meine Spende ist TI nun wirklich nicht angewiesen. TI wirbt Mittel ein mit Credibility, mit dem guten Namen. Da stört es natürlich, wenn Fakten aus dem Inneren ans Licht kommen, die so gar nicht zu dem passen, was öffentlich bekannt ist.

    @DDL
    Mit der Präsentation meiner Links muß ich mir wirklich was besseres einfallen lassen. Vielleicht sollte ich an meine Artikel in Zukunft eine Linkliste mit meinen Quellen dranhängen, anstatt sie irgendwie in den Artikel reinzupressen und mit den internen Links zu vermischen. Mal schauen … Derzeit habe ich gerade noch einige andere Software-Baustellen.

  18. DemonDeLuxe sprach

    @Marcel Bartels

    Wie wäre es mit einem Mini-Icon vor externen Links (Notiz an mich: Wollte ich auch schon längst ‘mal machen)? Oder Parteibuch-Links in einer dezenteren Farbe?

  19. Mein Parteibuch sprach

    @DDL
    Das umzubauen sollte allerdings eigentlich nicht viel Arbeit machen. Eben eine neue Class ins Stylesheet und Wordpress beibringen, die Class nur bei internen Links zu verwenden, sollte eigentlich nichts dolles sein.

  20. macdet sprach

    Aber auch ein Provider sollte mal erwähnt werden.

    Die Seite http://www.euro...antimobbing.org ist gesperrt.

    Die European Antimobbing Assotiacion ist nicht mehr online !

    Der Provider:

    Tech Name:Frazzetta Lindner
    Tech Organization:Greatnet New Media
    Tech Street1:Brentenstr. 4a
    Tech Street2:

    http://www.euro...ntimobbing.org/ Ist doch auch Kurt Werner mit dem selben Provider.

    der “Text” steht unter http://forum.mo...ighlight=werner

    Marcel hat auch das E-Mail!

  21. Mein Parteibuch » Transparency International successfully censored German weblog sprach

    […] The rest is easily explained. Many popular German blogs like Anmut und Demut, Basic Thinking, c0t0d0s0.org, Die Stimme der freien Welt, Glück auf, Jens Scholz, Lautgeben, Lummaland, Me Only, Mein Parteibuch, MiFoMM, Rebellen ohne Markt, Spreeblick, Werbeblogger and Wirres (via Fellow Passenger) covered the censorship story yesterday, Moni’s blog got some thousand visitors and some Germany bloggers copied the original content of Moni’s blog, because they also like to get a mail from Transparency lawyer Prof. Dr. jur. Jürgen M. […]

  22. yadayada.de sprach

    Negativ gleich negativ?

    Einmal mehr denke ich darüber nach, ob negative Berichterstattung über ein Unternehmen aufwiegen kann, daß über ein Unternehmen, und sei es auch eben nur auf negative Art und Weise, überhaupt berichtet wird.

    Will sagen: Natürlich meine ich, da…

  23. Geneva Information » Blog Archive » Das nächste Vieh scharrt schon mit den .. Klauen? sprach

    […] Schweine haben ja Klauen. Sonst hätte ich “Hufe” geschrieben. Aber je länger ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir die Idee. Wir, also wir alle, sollten jeden Monat die “Sau des Monats” wählen. Nicht von wegen “unreines Tier”, sonern von wegen “die durchs Dorf getrieben werden will”. Es ist ja nicht so, daß Leute wie Johnny oder meinetwegen auch Marcel Streit suchen. Und von anderen kann ich das auch nicht gerade sagen. Ich meine..wenn ich das mal so damit vergleiche, was bei uns früher abging, als wir uns innerhalb und zwischen den politischen Jugendorganisationen so die Köpfe eingeschlagen haben..da war doch mehr los. Dagegen ist das harmlose Geplänkel, mit dem wassweissich über diese Organisation namens “Transparency International” schreibt wirklich freundlich. Und vermutlich wäre auch niemals nicht jemand darüber gestolpert, wenn sich nicht ein übermotivierter “Jurist” bereit gefunden hätte, eine geschwurbelte email zu schreiben. […]

  24. Mein Parteibuch » Fanpost: öffentlich denunziert sprach

    […] Aber zum Glück ist ja morgen Montag und ich muß die schwierige Frage, inwieweit das Zensurverlangen berechtigt ist, nicht wie Moni am Wochenende entscheiden. Vielleicht wirft dann ja Sewoma-Blawger Rechtsanwalt Sebastian Wolff-Marting aus Berlin, der mich auch gegen Schoggo-TV vertritt, mal einen Blick darauf und ich kann dann morgen angemessen auf das Vorbringen von Sebastian W. reagieren. […]

  25. F!XMBR » Danke Transparency International sprach

    […] mein-parteibuch.de - E -Mail von Transparency International an die Klowände des Internets […]

  26. thayer.de » Wiederspruch mit Widerspruch und Widerspruch sprach

    […] Ist dieser Widerspruch gegen den Blogeintrag nicht in gewisser Form ein “Wiederspruch” in manchen Teilen zum aktuellen “Thema Euroweb”? Steht diese Art und Weise dieses Widerspruchs nicht zugleich in einem gewissen Widerspruch zu ethischen Anforderung, die Transparency in ihrer wichtigen Arbeit (sicherlich zurecht) gegenüber Dritten pflegt? Ist ein solcher Umgang in deren täglichem Geschäft derart rau, dass das Gefühl abhanden gekommen ist, wie ein Dialog in “normalen” Bevölkerungskreisen” möglich ist? Transparency International legt meiner Meinung, was ich für sehr begrüßenswert halte, sehr hohe Ansprüche an das ethische Handeln anderer. Ob der dort geschilderte Vorfall ein Einzelfall war oder die Regel ist oder ob es nur die subjektive Wahrnehmung war mag und kann ich nicht beurteilen. Er sorgte an manch anderen Stellen zumindest ebefalls für Unverständnis und Aufregung in gewissen Teilen der Bevölkerung. Wäre ein gewisser Schweinestall-Blog eine Alternative? Ich glaube nicht aber finde es schade, dass überhaupt eine solche Idee aufkommen kann. […]

  27. Michael's Blog sprach

    Keinen Bock

    Da ich ja momentan nicht sonderlich regelmäßig zum Bloggen komme, sammel ich interessante Links immer in den Bookmarks um bei Gelegenheit darüber zu bloggen.
    So haben sich auch jede Menge Links zur Urheberrechts-Debatte und d …

  28. Mein Parteibuch » Neue alberne E-Mail von Transparency International an Moni sprach

    […] Wie moni berichtet, hat ihr der lustige Justitiar und Ethikbeauftragte Prof. Dr. jur. Jürgen M. von Transparency International Deutschland e.V., nach der albernen E-Mail vom Freitag erneut eine alberne E-Mail geschrieben. […]

  29. Willi sprach

    So unerfreulich der polterige Auftritt des Juristen hier auch ist: Transparency International ist in Sachen Korruptionsbekämpfung die einzige international ernst zu nehmende Organisation. Vollkommen integer.
    Auf der Website kann man schließlich auch nachlesen, dass es sich NICHT um eine Firma handelt (wie hier häufig behauptet wurde), dass sie sich AUSSCHLIEßLICH aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Bußgeldern finanziert (und nicht aus Aufträgen der Weltbank oder sonst einen Irrsinn) und dass die meisten Mitarbeiter ehrenamtlich tätig sind. Die bekommen gar nichts für ihr Arbeit, die so wichtig ist heutzutage. Wenn man sich für so eine Arbeit bewirbt, muss man auch ein gewisses Engagement mitbringen. Die Bezahlung ist zwar schlecht, aber ein Skandal ist es nicht.
    Man könnte übrigens auch mal recherchieren, wieviele Praktikanten bei der SPD oder anderen Parteien für einen Hungerlohn arbeiten.

  30. Mein Parteibuch sprach

    @Willi
    Beim Posting #17 bin ich darauf schon mal eingegangen. Wenn ich das Financial Statement vom 31.12.2003 richtig interpretiere, dann ist Transparency Deutschland ist ein mittelständisches Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 6 Mio Euro.

    Große Geldgeber mit jeweils einigen Hunderttausend Euro jährlich sind die Entwicklungshilfeministerien von UK, Deutschland, USA, Finland und Canada. Aber auch die Ford Foundation,die Avina Group und die Europäische Kommission sind gut dabei. Die Weltbank war demnach tatsächlich nur mit kanpp 200.000 Euro an der Finanzierung beteiligt.

  31. Willi sprach

    @Marcel:
    Nochmal: Es handelt sich um kein Unternehmen. Muss ich dir den Unterschied zwischen Unternehmen und Verein aufdröseln?
    Außerdem spreche ich von Transparency Deutschland. Bei der internationalen Variante kann das anders sein, darüber weiß ich nichts.

  32. Kurt sprach

    Hallo Willi,

    hast Du auch irgendeine Kontakt-Adresse, Blog oder Homepage?

    Kurt

  33. Mein Parteibuch » Transparency International eröffnet Hotline für Whistleblower in der Schweiz sprach

    […] Auf die andere Frage, die ich im Beitrag vom Samstag aufgeworfen hatte, ist hingegen noch niemand eingegangen. Da hatte ich nämlich gefragt, wie Transparency Deutschland sich wohl für das Arbeitszeitgesetz in Deutschland einsetzt. Vielleicht findet sich hier unter meinen fleißigen Lesern ja ein Gewerkschaftsmitglied, dass der Frage mal nachgeht, wie vorbildlich da der Transparency International - Deutschland e.V. ist. [Trackback URI]    [Permalink] […]

  34. Mein Parteibuch sprach

    @Willi
    Den Unterschied zwischen einem Verein und einem Unternehmen kann ich Dir mal schnell aufdröseln. Ein Unternehmen ist eine besondere Art eines Vereins. Während Vereine generell die Erfüllung ihres Zwecks, die Deckung Ihrer Kosten und ein schönes Leben für die Vereinsführung anstreben, handelt ein Unternehmen, um nciht nur möglichst viel für die Leitungsebene, sondern obendrauf auch noch Gewinne für seine Eigner herauszuholen.

    Selbstverständlich können Vereine auch kommerzielle Interessen haben. Wenn man an den ADAC oder an Werder Bremen denkt, liegt das kommerzielle Interesse auf der Hand.

  35. shedblog » Blog Archive » transparency international vs. Moni (und Blog und Blog und Blog…) sprach

    […] Worum gehts da? Das führen viele schon aus. (wirres auch auf Englisch) Um Moni. Auf Technorati stehe in diesem Moment “Transparency” und “Transparency International” in den Top 5 suchen dieses mit wichtigsten Suchdienstes der Bloggosphäre. […]

  36. Die Stimme der freien Welt sprach

    Transparency Deutschland: Die Bombe explodiert

    Wie zu erwarten: Nach nur zwei Tagen nach dem Wochenende explodiert die Bombe und entzündet auch
    über Main …

  37. Charivari » Blog Archive » Brief an die Tagesschau-Redaktion sprach

    […] Erstens einmal sind viele der berichtenden Blogger hauptberufliche Journalisten. Zweitens haben diverse Blogger sich mit der Gegenseite in Verbindung gesetzt, aber keine Stellungnahme von TI-D erhalten. Diese wurde verweigert. Siehe http://rebellma...stories/416738/ http://weblog.m...-offenheit.html http://www.mein...-des-internets/ http://unkreati...tories/1752536/ […]

  38. Kuroi Tenshi's darkness sprach

    Der Nächste bitte - transparency international

    Der nächste Teil der unendlichen Geschichte “Ich mag keine Kritik und reagiere mal etwas unklug”.
    Diesmal ist es transparency international, die durch Klein Bloggersdorf gehetzt werden. Zu Recht vermutlich. Denn liest man den Brief, den Moni von de…

  39. Mein Parteibuch » Rechtsanwälte in Düsseldorf sprach
  40. sven sprach

    Das schönste an diesem Fall ist doch einfach zu sehen, dass auch große Unternehmen Schaden nehmen, wenn sie versuchen Meinungen im Internet zu manipulieren. Schließlich ist der Schaden doch wohl objektiv erst dadurch entstanden, dass er nun in den Medien (so zB auf Tagesschau.de) publik gemacht wurde.

    Mich erfreut die Macht des Netzes, dass an anderer Stelle natürlich auch viel Müll fabriziert.

    Es ist doch immer jedem einzelnen überlassen, welchen Meldungen im Netz er zustimmt, welchen Quellen er vertraut, und so weiter.

    Es ist ja auch niemand wirklich so blöd und hält die Bild Zeitung für eine seriöse Zeitung. Warum also sollte man Blogs soviel Gewicht bemessen.

  41. Die Stimme der freien Welt sprach

    Transparency Deutschland - Chronik eines PR-Desasters

    Transparency Deutschland - Chronik eines PR-Desasters

    Inzwischen sind einige Tage vergangen, seitdem Transparency Deutschland
    mehr PR gekriegt hat, als ihnen lieb ist. Zeit, eine kleine
    Zwischenbilanz zu ziehen. Texte in eckigen Klammern sind s …

  42. der doc sprach

    die debatte ist zwar interresant. ABER:

    Transparency International (www.transparency.org)

    und

    Transparency Deutschland
    (www.transparency.de)

    sollten hier bitte sauber getrennt werden!

    Das sind jeweils eigenständige Vereine und rechtlich vollkommen eigenständig.

    Die Angelegenheit betrifft nur Transparency Deutschland.

  43. Mein Parteibuch sprach

    @der doc
    Neee, so einfach ist das nicht. Das könnte transparency so passen. Der Verein Transparency International - Deutschland e.V und Transparency International sind eng miteinander verflochten.

    Ich sehe für eine Trennung auch keinen Grund - schließlich kommen auch von Transparency aus den USA nur schwachsinnige Statements zum Fall Transparency Deutschland gegen Moni. Und wenn es darum geht, zu zeigen, wie toll Transparency ist, dann rühmt sich ein jeder gern mit den anderen nationalen Chapters.

    Sollten sich nationale Transparency Chapter von Transparency Deutschland deutlich distanzieren und offen sagen, dass Transparency Deutschland hier Mist gebaut hat, dann wäre das was anderes. Aber so betrifft das Desaster Transparency als ganzes.

  44. Mein Parteibuch » Tiefflieger Flyerpilot sprach

    […] Nachdem Moni so goßzügig war, die albernen E-Mails von Transparency International mit einem entschuldigenden Schreiben seitens Transparency Deutschland für erledigt zu betrachten, versucht sich nun, glaubt man hessis Weblog, flyerpilot an einer innovativen Marketingaktion mit einem albernen Brief an den hessis Weblog Blogger Stefan Walter, wo das Wort Schmähkritik, eine Aufforderung zur Löschung des Beitrages Erfahrungen mit flyerpilot.de mit Fristsetzung und Unterlassungserklärung drin ist. […]

  45. Mein Parteibuch » Abmahn-Wiki sprach

    […] Da auch Moni von Wasweissich dabei ist, die jüngst eine bedrohliche juristische E-Mail von Transparency International bekommen hat, lohnt es sich in meinen Augen auf jeden Fall, beim Abmahn-Wiki mal näher hinzuschauen. […]

  46. L sprach

    Montag, 27.3.2006, 14:20 Uhr
    Udo Vetter greift im Lawblog das Thema auf und amüsiert sich über die offensichtliche juristische Unkenntnis («Geblubber») von Jürgen Marten. Seine Behauptungen sind rechtlich unhaltbar. Der Meinung schließen sich andere Rechtsanwälte im Netz an.
    http://www.die-...es-pr-desasters

  47. freedom of speech sprach

    > But here, in a clearly parallel incident, will no one stand up for Moni? Will no one stand up for her freedom of speech?

    As I wrote in another comment (before seeing your latest entry), German bloggers are discussing how to raise money.

    I also know that some journalists have started to dig up dirt from the past of the ethics lawyer, Jürgen Marten. Weather they will find enough to make some interesting story is another thing. For sure he is an honest man and there will be nothing. The guy rose through the ranks in East-Germany - from a TV entertainer to a lawyer. Great career in the worker’s paradiese. And he has still good contacts to the left-wing party PDS, the successor of the East-German state party SED. If I interpreted one journalist correctly, then at least one is going to check if there are some Stasi (East-Germany secret police) files about him. On the assumtion that an entertainer didn’t become a lawyer under the East-German regime without the goodwill of the regime.
    Hannes | 03.27.06 - 2:01 pm | #

    http://scottage...-norma-rae.html

  48. Mein Parteibuch » Ich mag Unister nicht sprach

    […] Dass die SEO von Unister mittels Doorwaypages und Keyword-Stuffing kein spammen ist, macht die Sache auch nicht besser, denn auch da ist für mich absolut unverständlich, dass Unister vor etwas mehr als zwei Jahren anscheinend schon mal einem Blogger gerichtliche Schritte für einen Beitrag angedroht hat. Nun ist das natürlich Vergangenheit, wer unethische Suchmaschinenoptimierung betreibt, wird wie BMW gekickt, muss zur Strafe das eigene Keyword als Werbung kaufen und SEO mit einer fröhlichen Klagedrohung gegen einen Blogger nach dem Vorbild von Transparency International ist ohnehin viel effizienter. Nachdem sich Unister bei Technorati schon ganz gut finden läßt, kommt dank der Beiträge von Basic Thinking, Bildungsszene, Typo Twoday, Problematik, Customer of Hell, Treehuggingpussy, CIO Weblog, Hirnrinde, Kaettlitz, PGC, Nerdwg, Swiss Metablog, Taxi-Blog, Kinoblog, Side-2, Nikki, Chat Atkins, Maniacmind, BooCompany, Dummschwatzen, Visualblog, Geneva Information und Spreeblick sicher auch zu dem Suchbegriff Unister bei Google spätetens beim nächsten Dance ein bißchen frischer Wind. […]

  49. Mein Parteibuch » Schrottimmobilien, Korruption, Justiz und Politik sprach

    […] Heute werde ich, wie angekündigt, an einem von der unter Bloggern bereits gut bekannten Organisation Transparency International und dem Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung organisierten Erfahrungsaustausch zu “Justiziellen Ressourcen der Korruptionsbekämpfung” teilnehmen. Beim Thema Betrug mit über geprellte Strukkis aufgeschwatzte Schrottimmobilien wird die Problematik von Korruption Politik und Justiz besonders deutlich. Um zu dokumentieren, wie Opfer von Immobetrug die deutsche Justiz erleben, möchte ich nachfolgend einen offenen Brief von Schrottimmobilienkäufern an unsere Dosenpfandkanzlerin Angela Merkel wiedergeben. Das Original des offenen Briefes findet sich im AntiImmobetrug-Wiki. […]

  50. Mein Parteibuch » Bericht zum Erfahrungsaustausch in der Korruptionsbekämpfung sprach

    […] Kempf Brüner Pinzler Beckstein Diwell Mit ezwas Verspätung bin ich am Freitag beim von der unter Bloggern bereits gut bekannten Organisation Transparency International und dem Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung organisierten Erfahrungsaustausch zu “Justiziellen Ressourcen der Korruptionsbekämpfung” eingetroffen. So habe ich leider die einführenden Worte von rina Mohr, der Leiterin des Forums Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung, verpasst und deshalb nicht mitbekommen, warum die Personen, auf die ich bei der Anmeldung besonders neugierig war, namentlich Brigitte Zypries, Britta Bannenberg, Wolfgang J. Schaupensteiner und Heribert Prantl nicht anwesend waren. […]

  51. Mein-Parteibuch.com » Auf welchem Planeten lebt eigentlich Hansjörg Elshorst? sprach

    […] wundert sich bei Transparency International sicher über gar nichts mehr, weder über die Abmahnung von Moni noch darüber, dass Hans-Joachim Selenz den Laden kürzlich als InTransparency National […]

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