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23. März 2006

Große Preisunterschiede auf dem Markt für die Erstellung von Webseiten

von @ 9:59. abgelegt unter Informationszeitalter, Kriminalität, Wirtschaft, Webdesign, Wirtschaftskriminalität

Mal angenommen, ich würde selbst nicht IT-Leistungen preisgüntig durch Offshore-Entwicklung ebenso wie Hosting übernehmen, sondern würde mir eine kleine Webseite erstellen lassen wollen, was kostet das derzeit? Wen könnte ich da mit der Leistung beauftragen?

Die Euroweb Internet GmbH, die für eine “Internetpräsenz 9 Seiten” 3370 Euro, für die Registrierung einer CNO-Domain 88 Euro und für das Halten des Domaineintrages über zwei Jahre 136 Euro zzgl 16% Umsatzsteuer, also 4169,04 Euro auf ihrer Webseite als Preise ausweisen, empfinde ich als ein klein wenig zu teuer.

Ob ich mal bei der Bitskin GbR aus Berlin nachfrage, was die für die Leistung verlangen? Die Bitskin GbR schreibt ja gar keine Preise auf die Webseite. Wenn jemand Frau Franz, die nicht von der Bitskin GbR ist, findet, dann könnte ich die natürlich auch mal fragen. Die Frau Franz war doch so nett, und hat mir angeboten, dass mich ein Vertriebsmitarbeiter besuchen kommt.

Schneller geht das natürlich, wenn ich mir das Template für meine neue Homepage bei Kostenlos.de für umsonst hole. Gleich beim ersten Treffer gibt es 50 verschiedene Templates zur Auswahl. Die sehen genauso gut - oder schlecht *gg - aus wie einige andere, und da spare ich jede Menge Geld mit. Und im Vergleich zur Frau Franz spare ich mir ein Gespräch mit dem Vertriebsmitarbeiter. Falls ich etwas besseres möchte, könnte ich natürlich auch phpwcms oder mambo im Hintergrund werkeln lassen. Das hätte ich sicher auch in einer Stunde eingerichtet. Aber eigentlich will ich es ja nicht übertreiben, die Profis von Euroweb und Bitskin verwenden das ja anscheinend auch nicht. Und die müssen es schließlich wissen.

Um eine Domain der TLD .net zu registrieren, schaue ich mal in die Webhostlist, da bekomme ich derzeit net-Domains ab 5,89 Euro pro Jahr inklusive Nameserver. Angebote zum Hosten finde ich auch in der Webhostlist, einein eigenen virtuellen Server gibt es schon ab 2,90 Euro pro Monat. So komme ich also für zwei Jahre insgesamt auf 2 * 5,89 Euro + 24 * 2,90 Euro = 81,38 Euro an Kosten für den Unterhalt der Webseite.

Was das zusammenschrauben kostet, ist sicher stark abhängig vom einzelnen Webdesigner, da ist der Unterschied zwischen Preisen und Ästhetik genauso groß wie bei Friseuren. Bei der Freelancermap findet man zum Beispiel deutschsprachige Webdesigner. Für 500 Euro bekommt man da sicherlich eine ordentliche kleine Webseite zusammengeschraubt.

Bemerkenswert finde ich die Preisunterschiede in dem Markt für Webdesign-Leistungen. Wie schaffen manche das nur, Webdesign und Webhosting für mehr als das 5-fache zu verkaufen?

Und was hat es mit Basispaketen mit einer flexiblen monatlichen Preisgestaltung auf sich, von denen ein Fly auch bei mir in einem Kommentar schreibt? Wenn ich die Webseiten erstellt habe, hat schließlich der Webdesigner damit nichts mehr zu tun.

29 Kommentare zum Beitrag “Große Preisunterschiede auf dem Markt für die Erstellung von Webseiten”

  1. Daniel sprach

    Nun, Templates für XT-Commerce oder Mambo / Joomla gehen im Schnitt ab 600 Euro los, sofern alle Daten angeliefert werden. Unterschätze nicht die Kosten von möglichen Bildlizenzen, lieber Marcel. Nicht alles ist schnell selbst zu machen oder via Photocase auffindbar. Ich persönlich finde es schwachsinnig, sich in Asia- und Basar-Manier permanent nach unten zu unterbieten. Nur weil es manchen Schülern oder Schwarzarbeitern gelingt, für 50-300 Euro in Frontpage oder einem anderen illegal kopierten Programm etwas zusammenzuklicken, heißt das nicht, dass dies offizielle Marktpreise sein müssen. Je nach Umfang halte ich Preise von 1.500-5.000 Euro für angemessen, wenn z.B. Kunden noch gar nicht wissen, was sie wollen und erst in Workshops mit den betroffenen Abteilungen technische und inhaltliche Anforderungen erörtert und ein Online-CD erstellt werden muss etc.pp. Wer natürlich nur die Zeit für die Installation eines Mambo / Joomla berecnet oder die Zeit, die er am Rechner verbringt, ist selber schuld. Ein Problem bei der Verwendung von Templates ist nämlich, dass auf Grund der Verbreitung des gleichen Templates vielfach die Identität des Unternehmens verloren geht. Projektmanagement, Terminierung, Wartung / Schulung (CMS etc) schlagen auch noch zu Buche. Kurzum, es ist zu differenzieren, ob ein 0815-Geraffel für einen kleinen Handwerker oder Händler erstellt wird oder ein Projekt z.B. auch die Bereiche Intranet / Extranet umfasst und welche sonstigen Arbeiten noch anfallen. Den meisten Billig-Sites sieht man ihren Preis eindeutig an.

    MfG

    Daniel

  2. Mein Parteibuch sprach

    Natürlich ist der Preis für eine Webseite nach oben offen. Die Bundesagentur für Arbeit hat beispielsweise 120 Mio Euro für eine Webseite ausgegeben und die Staatsanwaltschaft ermittelt deswegen (bisher) nicht mal.

    Bilder sind heute mit der Digicam auch schnell gemacht. Dass ein Jugendlicher 6000 Euro für ein paar Bilder zahlen soll, ist meiner Meinung nach eher als ein Indiz für die zunehmendeAusbreitung von Wirtschaftskriminalität denn als ein Indiz für die Höhe von vernünftig kalkulierten Preisen anzusehen.

    Der Umfang war mit 9 Seiten ja vorgegeben. Von Abteilungen kann keine Rede sein, es geht vielmehr um einfache Webseiten für Selbständige.

    An zu erfüllenden Qualitätsstandard hatte ich eher hieran gedacht.

    Dafür finde ich 500 Euro wirklich mehr als reichlich.

  3. hundeblick sprach

    Zitat: “Bilder sind heute mit der Digicam auch schnell gemacht.”

    Au weh.

    Diese Respektlosigkeit vor kreativer Arbeit ist beeindruckend. Ein bisschen hört man sie ja auch in deinem Bericht zum Thema Urheberrechtsgesetz raus (das ich auch shice finde, aber nicht weil ich Künstlern und Industrie keinen Lohn für ihre Arbeit gönne).

    Wir leben in eriner Marktwirtschaft, und wenn ein Unternehmen soundsoviel Geld für eine Webseite ausgeben will, dann soll es das tun. Und wenn ein Musiker oder Fotograf für die verwendung seiner Werke Geld will, dann soll er das tun. Und wenn jemand dann meint, er müsse die Sachen unbedingt illegal nutzen, dann sollte er prinzipiell dafür auch eine Strafe zu erwarten haben.

    Geistiges Eigentum… aber das gibt es im Sozialismus ja nicht, dort gibt es nur “Arbeiter”, und alles andere ist ein Verdienst der Gemeinschaft.

    BÄÄÄH.

  4. Daniel sprach

    Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass viele “kleine Selbständige” auf Euroweb reingefallen sein dürften. Denn bei diesen Preisen klinken die sich schnell aus. Beispiel: vor ca. 2-3 Jahren bezahlte ein Kunde von mir, Maler, für vergleichsweise einfache Arbeiten um die 1300 Euro netto. Denn Grundlage einer Selbständigkeit ist in der Regel eine sich tragende Kalkulation, d.h. man rechnet alle Kosten für Software, Fortbildung, Reisekosten, Technik etc. zusammen, dividiert dies durch die Zahl der Arbeitstage und errechnet daraus einen Stundensatz, der als Untergrenze festzulegen ist. Da gilt letztlich, wieviele Stunden man gearbeitet hat und welcher Aufwand sonst noch angefallen ist, nicht ob es jemand bei eBay oder einem Dienstleistungs-Auktionshaus für 100 Euro macht - der macht das dann aber nicht oft oder zumindest nicht lange, weil er entweder rasch als Schwarzarbeiter auffliegt oder Pleite geht.

    Ich würde mir schon wünschen, wenn jene, die sich heute schnell als “Selbständige” bezeichnen, sich ein neben dem Sachverstand auch mehr kaufmännisches Wissen aneignen würden. Das würde die Schrott-Quote ebenso rapide senken wie die Pleitefälle.

    Mfg

    Daniel

  5. Mein Parteibuch sprach

    @hundeblick
    Kreativer Arbeit zolle ich durchaus Anerkennung. In einem Foto kann eine Sekunde Arbeit stecken oder ein ganzes Jahr. Wütend macht es mich, wenn jemand probiert, ein schnell geknipstes Foto als ein besonders aufwendiges abzurechnen und Kunden mit Lizenzgebühren von Dingen zu ruinieren, die sie nie haben wollten. Diese Geschäftsidee finde ich iun keinerlei Weise akzeptabel.

    Ich finde auch, dass Künstler anständig von ihrer Arbeit leben können sollen. Gar nicht gut gefällt mir jedoch die Idee, Künstler durch Verwertungsgesellschaften in ihrer Freiheit zu freier Lizenzgestaltung einzuschränken.

    Ich häte gern selbst die Freiheit zu entscheiden, welche Werke ich einer Verwertungsgesellschaft übertrage und welche nicht. Als Konsument mache ich lediglich Gebrauch von meiner Freiheit, mir die Lizenzen immaterieller Güter anzuschauen, bevor ich sie nutze oder nicht nutze.

    Keinerlei Anerkennung zolle ich jedoch Menschen, die andere Menschen mithilfe immaterieller Rechte, langfristiger Verträge und geschickter Juristen ruinieren.

    @Daniel
    Die Euroweb Internet GmbH ist stolz auf 8.000 Kunden. Und wenn man mal bei Google nach “Powered by Euroweb Internet GmbH” sucht, dann gibt das derzeit immerhin 1310 Treffer. Die Kunden sehen wahrlich nicht nach größeren Mittelständlern aus.

    Warum legen die Kunden sich so eine Webseite zu?

  6. Fly sprach

    @Marcel

    die Ergebnisse bei Google (von deinem Link) sprechen ja für sich……..bei vielen Unternehmen handelt es sich um Kleinbetriebe. Denn große “Mittelständler” haben meisst eine Internetseite……was mich wundert, in Zeiten von PHP und MySql werden CMS-Systeme doch immer beliebter…..bin mal gespannt wie lange sich die Firma mit ihren doch eher statischen Internetauftritten behaupten kann. Denn was bedeutet schon eine 3malige aktualisierung, wenn ich per einfachem CMS jederzeit aktualisieren kann!

    Ich denke die Kunden legen sich eine solche Webseite zu, weil das “einmalige” Angebot “ohne Investitionskosten” an eine Webseite zu gelangen so unglaublich klingt. Ähnlich wie einmalige Angebote bei Media-Markt. Das Marketingkonzept ist sehr gut durchdachtund in sich schlüssig……meiner Meinung nach fehlt es an Aufklärung….da das Medium Internet immernoch viel zu großen Respekt bekommt! Sprich eine selbstständige Kosmetikerin wird sich keine Internetseite erstellen lassen, da sie nicht soviel Geld ausgeben wird…..da klingen 125,- im Monat (sonst keine Kosten außer Einrichtungsgebühr) doch toll….auch wenn sie dann 36 Monate einmal jährlich den komplatten Betrag zahlen muss! schnell den Taschenrechner zur Hand ;-)

  7. Mein Parteibuch » Geschäftsidee: Internetagentur sprach

    […] Wie ich billig an eine eigene Webseite komme, kann ich im Parteibuch nachlesen. Dann brauche ich natürlich noch Ware, sprich, Baukästen für Homepages. Hier werden mir Templates, die ich zum Beispiel bei kostenlos.de finden kann, gute Dienste leisten. Wenn ich mir die Templates kostenlos besorge, dann ist meine Handelsspanne größtmöglich. Besonders stolz bin ich darauf, etwas für die Ausbildung junger Menschen zu tun. Deshalb wird mein Betrieb selbstverständlich Webdesigner ausbilden. Außerdem schraubt einem sicher niemand eine Webseite billiger als ein Azubi zusammen. Und natürlich können die Azubis dann auch mal im Telefondienst richtige Unternehmensluft schnuppern. […]

  8. ichsageuchmalwoslanggeht sprach

    wenn ich mir so was http://www.lichtenauer.de/ anschau, dann kann euroweb nur ein hoax sein. welche softwarefirma zahlt geld für so eine hp? ich bitte um aufklärung.

  9. Stefan sprach

    4000 EUR sind für eine webseite keineswegs eine ausnahme.
    auch nicht für reine webseiten, nicht nur für seiten, die eher anwendungen gleichen denn informationsseiten.

  10. Mein Parteibuch sprach

    @Stefan
    Natrülich sind Preise nach oben offen. Und Qualität und künstlerische Arbeit hat auch seinen Preis.

    Manche schaffen es aber, für 4000 Euro etwas beliebig billiges von der Stange zu verkaufen. 4000 Euro für das Einstellen von Texten in eine Vorlage finde ich schon bemerkenswert.

  11. Grafix sprach

    Hi,
    1500 - 4000 € oder mehr sind sicher für professionele Websides mit php, mspl und einem über ein formlular aktualisierbarer Produktpalette mit gut eingesetzter CI (Cooperate Identity) ein ordentlicher Preis dagegen ist nichts zu sagen.

    Was was eine bestimmte Firma hier anbietet kann ich jedoch in einer Stunde mit gedit coden. Eine Stunde a 7,50 € dazu kommt dann eine Strato angebot mit xx Euro und wir bleiben unter 20 €.

    Und ich möchte zu bedenken geben die meisten Mittelständigen Unternehmen und der kleinere Einzelhandel wünscht eigentlich nur eine Visitenkarte im Netz, eine Möglichkeit sein Geschäft zu zeigen, vieleicht mit aufgriff der CI. Hierzu reicht wenn man ein oder zwei tage in einem einfachen editor etwas programmiert (Man sollte ein gewissen Blick für Design haben). Man prüft das ergebniss in einigen Browsern und der Kunde ist zufrieden. Preise von unter 200€ sind dann kein Problem.

    Eine Frage eigentlich noch ab wann kann man ein Bild Photo noch als Copyright geschützt ansehen wenn es in einer Collage verarbeitet wurde (somit also veränder). Ab wann ist das entstandene Produkt ein Werk des eigenen creativen Schaffens auf das man selbst ein Copyright hat jedoch nicht der Photograf des eigentlichen Bildes??

    3000€ für 9-html sides mit einem Gif-Bild finde ich betrug!
    Was würd hier abgerechnet 5 minuten coding und einmal photoshop kaufen?? :)

  12. hundeblick sprach

    Du arbeitest für 7,50€ pro Stunde?

  13. Grafix sprach

    Nicht, wenn ich davon leben müsste aber html ist doch Hilfskraftarbeit. 7,50€ ist das Standardgehalt für Ferienarbeiter meines wissens :) und es ist ja nur ein beispiel. Gemeint ist:

    Eine in html programmierte Seite mit einfachen Frameset oder auch ohne Frameset ohne besondere grafischen Elementen (Ich verweise auf schon genannte Beispiele)

    Darf in meinen auchgen nicht mehr als 20-50€ kosten denn mehr als 1-2 Stunden Arbeitsaufwandt sind hier nicht gegeben und ein guter Provider hat heute entsprechende angebote. siehe 1&1, Strato, t-online,… und eine vielzahl weitere. Womit die maximale rechnung so aussieht:
    1-2 Stunde Arbeitsaufwandt a 25€ 25-50€
    Webhosting (guter tarif) 0€
    —————————————–
    Betrag 25-50€

    Und dann hätte man sich schon angestrengt und ein visuelles Konzept umgesetzt. ein paar grafiken mit paint erstellt die das thema veranschaulichen…..
    Also ein ansehnliches Ergebniss!
    Und nun schaut euch mal diese Seiten an :-)
    Beispiele z.B. Peter Kellers Seite

  14. hundeblick sprach

    Und das Vorgespräch mit dem Kunden wird nicht bezahlt? Stellt der Kunde Räumlichkeiten und Hardware/Software zur Verfügung und bezahlt Deine KV?

    Unglaublich…

  15. Grafix sprach

    Wenn ich jemals so eine jämmerliche Seite gemacht hätte würde ich mich sofort erhängen!!
    Erscheinungsbild miserabel
    Farbabstimmung nicht vorhanden
    Bildbearbeitung nicht existent
    ….
    Personen die solche Seiten ins netz stellen sind für mich keine
    Webdesigner sondern noobs die mal html asprobieren wollen!!!

    Jede firma die eine gescheite Web-seite erstellt darf dafür auch ein
    dementsprechenden Preis verlangen. Bei einer professionellen Seite,
    welche das Profil der Firma gut darstellt, einen guten Eindruck bei den
    Kunden Hinterläst,
    verschiedene Extras wie z.B. das direkte anschreiben
    von Firmenangestellen mit z.B. php, Java (gut abgesichert = nicht durch ein
    programm auslesbar das die Seite nach E-mail adressen durchsucht)
    Interne bereiche Passwort geschützt
    usw. vielleicht ein Onlineshop zur direktvermarktung…..

    An einen Kunden verkauf würd andere Preise verlangen müssen.
    Hier kommt zum tragen das Grafikprogramm minimum Photoshop eventuell weitere
    Ein Html-editor Frontpage, Dreamweaver…..
    Entsprechende Hardware die bezahlt werden muss
    Arbeitszeit von mehreren Stunden oder Tagen Einrichten des Servers….
    Gespräche mit der Firma zur CI, Nachbearbeitungen…

    In diesem Fall sind natürlich Preise im vier-, fünfstelligen oder mehr
    total gerechtfertigt. Das erwartet man auch von einer Webdesign Firma.
    Wenn man dann bei verschiedenen Ämtern von Millionenbeträgen hört kann
    das damit zusammenhängen das die Hardweare, ein entsprechender Internetzugang
    muss verlegt werden und eine erhöhte Sicherheit ist von nöten.
    Ein Hacker der die Seite eines Amtes verändert schadet damit empfindlich dem
    Stolz eines Landes. Meist ist dann auch noch ein Wartungsvertrag über mehrere
    Jahre enthalten.

  16. hundeblick sprach

    Das ist ein freies Land… wenn jemand seine Webseite unbedingt bei Stümpern machen lassen will…

    Ich finde, man sollte vor Stümpern warnen… aber kriminell sind sie durch ihre stümperhafte Arbeit nicht.

    @Grafix:
    Du scheinst nicht in der Branche zu sein, Deine Vermutungen über die Abläufe beim professionellen Webdesign sind teils etwas weltfremd. Schön dass Du Dir Gedanken machst, aber so einfach ist das alles nicht, höchstens vielleicht für eine unterstützte Ich-AG.

  17. Mein Parteibuch sprach

    @Hundeblick
    Wie jetzt, eben noch so auf rigorose Gesetze zum Schutz armer Urheberrechtseigentümer bedacht, und nun von Freiheit reden? Das paßt aber ganz schlecht zusammen. Es sei denn, Du meinst grundsätzlich die Freiheit, andere abzuzocken, die Du vertrittst.

  18. Grafix sprach

    @hundeblick
    Ich habe keine Zeit für weitere Diskussionen ich kann nur sagen
    das der Preis einer Internetseite Inhaltabhängig ist was verschiedene Personen
    für internetseiten bezahlt habe weiß ich nicht und will ich nicht wissen ich weis
    was ich zahlen würde und was bei guten Designern üblich ist.

    Dazu kann ich mir ein Urteil erlauben ich würde schon lange keine Websides mehr
    machen erst recht nicht beruflich. Dafür ist mein Stundenlohn wenn ich meine Ausbildung
    abgeschlossen habe einfach zu hoch ich habe nie vor das Beruflich zu tun.

    Ich kenne Leute aus dem Geschäft aber dazu werde ich mich nicht weiter auslassen.
    Du könntest uns statt dessen mal deine Einschetzungen zum Preis einer Webside
    zukommen lassen.
    Würde mich interessieren und klar muss mal sehr viel einrechnen Steuer …
    Aber es geht nicht um ein komplett Berechneung von Geschäftsmodellen.
    Wenn xy für eine Webside 5 Millionen Zahl und meint das ist sie wert
    ist das in ordnung auch wenn yx vielleicht dafür keine tausen bezahlt hätte,
    ist das auch recht.

    Und immer bedenken ein Meister bekommt das 10 fache braucht aber ein Zehntel der Zeit!

  19. hundeblick sprach

    @ Marcel:
    Freiheit? Freiheit bedeutet für mich nicht das Recht auf Diebstahhl, sondern eben das genaue Gegenteil: Frei ist, wer Rechte hat, dessen Leib, Leben und Eigentum geschützt sind.

    Hier mal ein schönes Zitat:

    “Die Freiheit des Einzelnen findet ihre Grenze an der Freiheit der anderen. Deshalb sind individuelle Freiheit und Verantwortung für sich selbst untrennbar. (…)
    Freiheit ist nicht Egoismus. Freiheit ist Verantwortung. Am Ende des sozialdemokratischen Jahrhunderts ist die Illusion verbreitet, der Einzelne besitze die persönliche Freiheit, und der Staat trage die Verantwortung. Die Politik hat ein Trugbild gezeichnet, wonach der Staat Freiheit und Sicherheit in allen Lebenslagen garantieren könne, ohne daß die Menschen dafür selbst Verantwortung übernehmen müssen.”

  20. Mein Parteibuch sprach

    @hundeblick
    Diebstahl kommt hier überhaupt nicht in Betracht. Bei Diebstahl steht meines Wissens etwas von einer fremden beweglichen Sache im Gesetz.

    Hier geht es um die Vervielfältigiung von immateriellen und beliebig vervielfältigbaren Gütern, die keinerlei plausibel nachzuvollziehenden Marktpreis besitzen, sondern für die Lizenztarife bezahlt werden, die hier willkürlich und grob verkehrt festgelegt wurden.

  21. hundeblick sprach

    Diebstahl ist in diesem Fall nicht der korrekte Fachbegriff, aber man kennt ja die Ausdrücke “Bilderklau” oder “Ideenklau”.

    Es geht aber auch nicht um Vervielfältigung sondern um Nutzung.

    Und das mit dem Marktpreis kannste noch hundertmal hinschreiben.
    Weil Dir die Bilder nicht gefallen (mir auch nicht) nimmst Du Dir das Recht heraus, sie als geringwertig zu bezeichnen.

    .. was qualifiziert Dich dazu?

    Du kennst das Business offensichtlich von keiner der beiden Seiten, redest von “knipsen” und schlechten Fotos… naja, immerhin warst Du schon mal in einem Portraitstudio. LOL.

  22. Mein Parteibuch sprach

    @hundeblick
    Schön, dass Du nun endlich vom Diebstahl auf eine ungenehmigte Nutzung gekommen bist. Das liest sich auch gleich ganz anders.

    Ich habe Augen im Kopf, und sehe, dass die Bilder überall kostenlos angeboten werden. Das macht ja auch Sinn, dass Werbung kostenlos verteilt wird, denn schließlich ist die Publicity für Fotografin und Modell viel Geld wert.

    So wurde denn auch aus Katie “Jordan” Price inzwischen Katie André und Jeany Savage fotografiert für die Sun.

    Erklär mir mal, womit die Wallpaper Seiten à la sexydesktop Geld verdienen? Meine Erklärung gefällt Dir ja nicht, jetzt bin ich mal auf Deine gespannt.

  23. hundeblick sprach

    Öhm… wenn das kostenlose Werbung ist, womit sollen die Fotografen dann Geld verdienen ? Mit Passfotos? Hochzeitsbildern? Häkeldeckchen?

    Zitat: “Erklär mir mal, womit die Wallpaper Seiten à la sexydesktop Geld verdienen? ”

    Die Links zu Erotik- und Casinoseiten hast Du wohl übersehen?

  24. Mein Parteibuch sprach

    Die Fotografin Jeany Savage schießt die Bilder für die Sun. Die splittet die Nutzungsrechte auf, verwertet sie in UK, und verramscht den Rest im Rest der Welt. Die Bilder wären natürlich im Rest der Welt nahezu völlig wertlos, weil sie niemand in einer Zeitung abdruckt, wo sie doch im Internet überall kostenlos sind. Softwareprodukte kann man auch keine draus machen, weil die in UK kostenlos sind. Links zu Casinoseiten kann ich da keine sehen, zumindest nichts, was Hunderttausende von Euro an Lizenzkosten tragen würde. Erst durch das Abkassieren mit der Lizenzfalle wird dann eine Goldgrube aus den Bildern.

    Mit dem Ramsch große Kasse zu machen, und dabei besonders rigoros gegen Jugendliche vorzugehen, ist zumindest unethisch. Ich werde mir die Bulls Pressedienst GmbH jedenfalls merken und von meinem Recht als Verbraucher Gebrauch machen, Waren von der Bulls Pressedienst GmbH zu meiden. Vielleicht kommt ja so etwas Schwung in die Frage der Ethik.

  25. hundeblick sprach

    Ja, wenn dann bei Aldi ein Bulls-Produkt liegt, dann meide es.

  26. Mein Parteibuch sprach

    Ja, vielleicht hast Du recht. Ich kann gar kein Bulls Produkt meiden, weil ich vermutlich außer den Trick-Bildern mit der Lizenzfalle gar keine Waren der Firma finden kann.

  27. Mein Parteibuch » Werbetrick Ultraschallbild sprach

    […] Auf dem Markt für die Erstellung von Webseiten scheint es also nach wie vor große Preisunterschiede zu geben. Mit der Verwendung von Ultraschallbildern im Hochpreisbereich bekommt meine auf Cold-Calling basierende Geschäftsidee Internetagentur nochmal richtig neuen Schwung. […]

  28. Mein-Parteibuch.com » Viscomp, Reach Local, Euroweb und die Referenzkundenmasche sprach

    […] auch unbedarften Kleinunternehmern inzwischen klar sein dürfte, wie die großen Preisunterschiede auf dem Markt für die Erstellung von Webseiten zu erklären sind, ist da mit “vertriebsorientierten” Geschäftsmodellen […]

  29. Glöckner sprach

    Ersteinmal…..interessanter Artikel hier…..habe da mal alles gelesen ;-) ….über Euroweb und deren Geschäftspraktiken…sollten man nicht mehr reden… die sind so….und werden sich NIE mehr ändern…egal welchen Namen diese Leute sich in Zukunft geben werden.

    Zum Thema Preise einer Webseite - möchte ich nur eines sagen:
    Alles liegt im Auge des Betrachters….heutzutage hat die Wirtschaft ZUVIELE Verkäufer ….keiner von Denen hört mehr auf das zu was Kunde sagt. Wir sollten wieder zu den Ursprung zurück kommen…wo es mal hieß ….GEBEN UND NEHMEN.
    Wenn der NUTZEN einer Seite erzielt wird ist es doch völlig egal was Diese Seite kam? ….oder habe ich da in Marketing nix verstanden.
    Definition TEUER:
    Teuer ist DAS - was ich bezahlt habe - aber der Nutzen auf der Strecke blieb!

    Ansonsten macht alle weiter so…es kommt die Erntezeit - wo sich die Streu vom Weizen trennt.

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