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4. März 2006

Fanpost von Arjuna zum Mohamed Karikatur Wettbewerb

von @ 0:11. abgelegt unter Über dieses Blog, Humor, Gedankenkontrolle, Mohamed Karikatur Wettbewerb, Mohammed Karikaturen, Fanpost, Islam

Ich freue mich, dass der Mohamed Karikatur Wettbewerb nach wie vor viele Freunde hat, und möchte deshalb gerne die E-Mail von Arjuna Y. aus Berlin mit Betreff “Meine Meinung zu Ihrer Internetseite.” veröffentlichen, die mich gerade erreicht hat:

Sehr geehrter Marcel Bartels

Aus zufall bin ich heute über google auf ihre Internetseite gekommen.
Ich musste leider feststellen das Sie ein “Wettbewerb” veranstalten oder veranstaletet haben.
Ich bin selber gläubiger Muslime (ich bin nicht Muslime weil meine eltern das sind , mein vater ist nämlich aus sri lanka und nicht gläubig wie meine deutsche Mutter). Ich bin Muslime weil ich überzeugt bin und beweisen kann das es einen gott gibt und das Mohammed der letzte Prohet ist.(wenn Sie Beweise wollen kann ich ihnen die gerne besorgen).
Ich finde es wirklich nicht gut, dass Sie, genau wie Dänemark, in Namen der Meinungsfreiheit versuchen den Islam und auch andere Religionen beleidigen.
In der Verfassung steht geschrieben das die Würde eines menschen unantastbar ist, dass können Sie bestimmt auch bezeugen ;-). Da wir in einer Gesellschaft leben heist das soviel wie, da wo die Würde oder Gefühle der anderen verletzt wird, da hört ihre (”Meinungs”)Freiheit auf. Darum bitte ich Sie den Wettbewerb zu beenden und die Karrikaturen zu entfernen. Eine Entschuldigung auf der seite wäre auch angebracht. Ich bin auch aus Berlin und wäre ihnen für eine Antwort sehr dankbar.
MfG Arjuna Y********

Na dann, hier meine Antwort:

Lieber Arjuna,

ich freue mich über Ihre Solidarität mit den durch Mord und mit Kopfgeldern von radikalen Muslimen bedrohten. Recht geben muß ich Ihnen auch, dass wir dort, wo es keine Zensur gibt, auch keine Selbstzensur aus Todesangst wollen. Dass auch Sie eine Entschuldigung der Regierung von Saudi-Arabien erwarten, ehrt Sie.

Gerne dürfen Sie auch T-Shirts zum Mohamed Karikatur Wettbewerb bestellen.

Mit besten Grüßen
Marcel Bartels

Hier geht es zur Übersicht über die bisherigen Beiträge zum Mohammed Karikatur Wettbewerb. Außer Konkurrenz läuft YAAFM: You are a F*cking Moron.

37 Kommentare zum Beitrag “Fanpost von Arjuna zum Mohamed Karikatur Wettbewerb”

  1. Markus sprach

    Sehr geehrte Herr Bartels,

    warum ist es so schwer andere Religionen
    zu respektieren ? Wenn Sie an die
    Öffentlichkeit gehen, dann sollten Sie
    auch die Auswirkungen bedenken.
    Es ist sehr traurig das als Meinungsfreiheit
    zu sehen.

    Markus Götz
    Mensch / Katholik

  2. Mein Parteibuch sprach

    @Markus
    Religionen respektiere ich durchaus. Archaische Stammesbräuche wie Mord aus verletztem Ehrgefühl oder die Einführung der Scharia in Deutschland akzeptiere ich jedoch nicht. Ich bestreite jedoch, dass es im Islam ein Abbildungsverbot von Mohammed gibt. Der islamische Gelehrte Soheib Bencheikh bestreitet das übrigens auch.

    Sie möchte ich fragen, ob Sie als Katholik Solidarität mit den Menschen üben, denen elementare Menschenrechte vorenthalten werden, oder ob sie den aufklärerischen Kräften innerhalb der muslimischen Glaubenswelt, die unser aller Solidarität dringend nötig hat, auch nur feige in den Rücken fallen (Zitat Ayaan Hirsi Ali)?

  3. Telegehirn sprach

    Ach ja, Herr Bartels.
    Es ist schon interessant was diese Konvertitin so alles schreibt. Besonders bin ich an den angeblichen Gottesbeweisen interessiert.
    Das ist eine einmalige Chance. Das lässt sich prima vermarkten. Wissen Sie Herr Bartels: wenn Ihnen jemand Beweise für die Existenz Gottes anbietet, dann sollte man sich schon fragen, ob da nicht eine mentale Störung vorliegt.

    Ich darf Ihrem Kommentar von oben entnehmen, daß Sie sich nicht den Forderungen nach Einstellung des Wettbewerbs und Veröffentlichung einer Entschuldigung, nachkommen werden.

    In der Verfassung steht geschrieben das die Würde eines menschen unantastbar ist, dass können Sie bestimmt auch bezeugen ;-) . Da wir in einer Gesellschaft leben heist das soviel wie, da wo die Würde oder Gefühle der anderen verletzt wird, da hört ihre (”Meinungs”)Freiheit auf.

    Es ist schon sehr interessant, wie wenig doch die meisten Menschen vom Grundgesetz verstehen. Aber denken wir doch mal den Vorschlag unser Freundin im Aberglauben zu Ende. Die Folgen wären fatal: die Meinungsfreiheit würde aufhören zu existieren. Denn jeder stört sich an gewissen Dingen und fühlt seine Würde verletzt. Die FSM AnhängerInnen stören sich an Kartoffeln und an anderen Religionen.

    Da die Würde der Frauen durch den Islam verletzt wird, würde der Gedanke von Arjuna Y. aus B. in der Realität umgesetzt, ein Verbot des Islam zur Folge haben.
    Herr Bartels: wir sollten darüber mal in Ruhe nachdenken.

    An den Papisten möchte folgende Worte richten: der unfehlbare Stellvertreter Christi auf Erden hat den Islam als nicht reformierbar bezeichnet. Er wird schon wissen warum. Leider wird diese Meldung von den meisten Medien unterdrückt. Ich möchte nicht spekulieren warum.

    Viele christliche Fanatiker hoffen jetzt ihrer eigenen Agenda mehr Geltung zu verschaffen. Sie hoffen auf neue Schutzgesetze für Religionen.

    Ich frage mich, warum viele meinen, daß sich eine Religion oder Ideologie über die Meinungsfreiheit stellen könne. Dann wird auch noch mit verletzten Gefühlen argumentiert. Putzig.

  4. linksblog sprach

    Sehr schön wie Herr Bartels hier die Weltgeschichte verdreht. Also die Iraker haben meines Wissens nach den Krieg nicht angefangen auch nicht die Afghanen. Aber hier mal die Fakten:
    1. Saddam Husseins Baath-Partei ist eine sozialistische Partei und hatte überhaupt nie etwas mit Fundamentalisten zu tun, es gaub auch nie irgendeinen Grund für den Angriff auf den irak, keine Massenvernichtungswaffen, gar nichts. Die USA haben auf grausame und brutale Art den Frieden und Fortschritt im Irak zerstört. Dass es dort mittlerweile(!) auch radikale Islamisten gibt ist allein die Schuld der USA, denn diese Leute suchen gezielt den Konflikt und begeben sich in böswilliger Absicht in den Irak.
    2. Afghanistan war und wird von religiösen Fanatiker dominiert, die USA versuchen dort vor allem am Drogenhandel abzukassieren. Die Rhetorik des Herrn Bush die Welt vor religiösen Extremisten zu retten ist lächerlich, denn er ist selber einer.

    Mein persönliche Schlussfolgerung aus 1. und 2.
    Gebt den Irakern ihr Land zurück es sind friedliche Menschen die niemand etwas getan haben.
    Wenn sich die religösen Islamisten beider Seiten in Afghanistan gegenseitig massakrieren tun sie dem Rest der Welt einen riesengrossen Gefallen. Bitte stört den Lauf der Evolution nicht! Idioten sterben an ihrer eigenen Dummheit, so ist nunmal die Natur knallhart und unerbittlich. Man sollte da nicht in den Lauf der Dinge eingreifen. Jeder der sich an diesem Krieg der Religionen beteiligt ist selber, wer in den Krieg zieht darf sich nicht wundern wenn er dabei drauf geht. Insofern unterstelle ich Ihnen Herr Bartels, eine gewisse suizidale Tendenz. Man sollte sich wirklich nur verteidigen wenn man angegriffen wird. Das in Deutschland die Trennung von Kirche und Staat natürlich nicht vollzogen ist, ist sicher ein anderes Problem. Dies lässt sich aber auch demokratisch lösen, z.b indem alle religiösen Symbole verboten werden. Damit ist ein für alle mal Ruhe im Karton.

  5. DemonDeLuxe sprach

    Herr Bartels, kann man am Karikaturen-Wettbewerb noch teilnehmen? Mein Beitrag ist unter http://www.jawz...elux/blog/?p=45 zu bewundern - er dürfte in seiner umfassenden Verwegenheit inhaltlich alles andere weit in den Schatten stellen.

  6. Mein Parteibuch sprach

    @links
    Wo soll ich denn bitte schön die Geschichte verdreht haben?

    Sie stellen hier allerdings Behauptungen auf, mit denen Sie die Geschichte verdrehen. Sie könnten mich natürlich vom Gegenteil überzeugen, wenn Sie ein paar Belege dazu bringen. Die Welt ist nicht so einfach, dass es auf der einen Seite gute Linke gibt, und auf der anderen Seite böse Faschisten, Fundamentalisten und so fort.

    Dass die USA und UK den Irak-Krieg mutwillig und mit frei erfundenen Gründen vom Zaun gebrochen haben, da gebe ich Ihnen Recht. Ich habe deshalb bereits mehrfach gefordert, George W. Bush und Tony Blair zu verhaften und neben Saddam Hussein anklagen zu lassen.

    Dass ändert jedoch nichts daran, dass der Präsident im Lande der Baath-Partei, Saddam Hussein, obwohl per Definition sozialistisch, ein Schlächter war, wie es nur wenige geschichtliche Parallelen hat. Ich erinnere da nur an den Anfam-Kampagne gegen die Kurden. Mich erinnern Saddam Hussein und seine Partei eher an Deutschland 1933-45 und ich finde es völlig richtig, dass Saddam Hussein sich für seine Morde vor Gericht verantworten muß.

    Tatsache ist, dass die USA und UK im Irak den religiösen Fundamentalisten, die unter Saddam Hussein kaum Land gesehen haben, mit dem Krieg zu mehr Macht un Einfluß verholfen haben. Ich habe ein dem Zusammenhang spöttisch von einem Krieg der USA und UK zur Einführung der Scharia im Irak geschrieben.

    Die These, dass die USA den Drogenhandel in Afganistan abkassieren, halte ich für gewagt. Ich denke bei Drogenbossen in Afganistan eher an Leute wie Gulbuddin Hekmatyar. Dem hat die USA zwar früher viel Geld gezahlt und Waffen geliefert, das die USA ihn abkassiert hätten, kann ich nicht erkennen. Auch ist mir nicht bekannt, dass die USA oder Deutschland Schutzgelder für die Drogenfelder verlangen, den sie in Afganistan im Rahmen ihrer UN-Mission bieten.

    Nun mal zu Ihren Schlußfolgerungen:
    Welchen Irakern könnte das Land denn gegeben werden? Al-Sadr? Saddam Hussein? Die Gefahr eines Bürgerkrieges im Irak zwischen Schiiten und Sunniten sehe ich durchaus.

    Mit der Forderung, den Lauf der Evolution nicht zu stören, sondern sich die Menschen in Afganistan gegenseitig massakrieren zu lassen, zeigen Sie eine schier unglaubliche Menschenverachtung und versagen nicht nur die Solidarität denen, die sie verdienen, sondern verneinen als Linker auch gleich die Berechtigung von Solidarität. Das finde ich, ehrlich gesagt, mehr als widerlich, und ich werde mich daran sicher erinnern, wenn Sie einmal Solidarität brauchen.

    Wenn Sie ein Verbot von religiösen Symbolen fordern, dann zeigt das nur, dass Sie nicht von dieser Welt sind. Wollen Sie allen ernstes Kreuze, Sicheln, Kopftücher, Tannenbäume und Kerzen verbieten lassen? Haben Sie schon einmal von Kirchen und Moscheen im Untergrund gehört, die sich dann entwickeln?

    Wenn Sie sich in den Krieg der Religionen nicht einmischen wollen, bis Sie selbst angegriffen werden, dann wundern Sie sich bitte nicht, wenn keiner mehr da ist, um sich einzumischen, wenn Sie selbst angegriffen werden.

  7. Daniel sprach

    Ich finde es alarmierend, dass unsere islamischen Gäste Toleranz in der Regel nur als Einbahnstraße zum eigenen Vorteil ausnutzen wollen, aber unsere Regeln und Gepflogenheiten liebend gerne ignorieren und verächtlich machen. Wer als Gast nicht mit den Regeln des Gastgebers leben kann, ist nicht daran gehindert, sich einen anderen Gastgeber zu suchen oder nach Hause zu gehen. Siehe auch: http://politisc...eranz-versteht/

    MfG

    Daniel

  8. Arjuna sprach

    Ich bins nochmal, Arjuna Y. .
    Ich glaube ich muss nicht mehr weiter hier rein schreiben den das meiste ist ja nur unnütz, da Herr Bartels nur versucht werbung für sich zu machen.

    “Gerne dürfen Sie auch T-Shirts zum Mohamed Karikatur Wettbewerb bestellen.”

    Gerne würde ich aber die Möglichkeit geben sich mit mir in Kontakt zu setzten falls sie fragen an mich haben. z.B. über meine Beweise. Hier ist meine Emailadresse : Arjuna61@hotmail.de

    Ich würde mich auf Fragen sehr freuen,…. auch die von Herrn Bartels kommen würden.

  9. Mein Parteibuch sprach

    @Arjuna
    Was Ihren Gottesbeweis angeht, da bin ich mal gespannt. Ich habe auch einen Beweis gefunden: hier ist er im prähistorischen Museum ausgestellt.

    Übrigens ist das Abbilden von Mohammed im Islam erlaubt. Auch islamische Künstler haben schon sehr viele schöne Abbilder von Mohammed erschaffen. Wie kommen Sie darauf, dass es respektlos sei?

    Der Mufti Soheib Bencheikh, den ich sehr schätze, ist übrigens der Meinung, dass es es keine Beleidigung darstellt, die Karikaturen abzudrucken. Mal angenommen, Sie haben beim Übertritt zum Islam Ihren Verstand nicht abgegeben: Meinen Sie, Mufti Soheib Bencheikh hat Unrecht?

  10. Daniel sprach

    Arjuna, ich denke nicht, dass Marcel hier vorrangig Werbung macht. Er lehnt es lediglich ab, sich irgendwelchen mittelalterlichen Regeln einer ebenso mittelalterlichen bis steinzeitlichen “Religion” zu unterwerfen, die sich in diesem unserem Lande glücklicherweise an *unsere* Regeln zu halten hat. Nur falls Sie in der Schule nicht aufgepasst haben sollten: es heißt “Bundesrepublik Deutschland” (auf der Basis des Grundgesetzes) und nicht “Kalifat Deutschland / Klein-Istanbul” (auf der Basis des Korans und Dschihadisten).

    Übrigens, was ist an Ihren “Beweisen” so geheimnisvoll, dass Sie es nicht hier posten bzw. darstellen können?

    MfG

    Daniel

  11. Arjuna sprach

    @ Marcel
    Man schätzt immer die Leute die die gleiche Meinung hat wie man selbst, da sie ein bestätigen. Aber sagen sie mir mal wer hat mehr recht ein Mufti oder der ganze Qu’ran und eine ganze Umma ( islamische Gesellschaft)

    Das es viele Künstler gibt die schöne bilder malen können bestreite ich nicht, ich meine nur das ein Bild nie die ware Schönheit des orginal hervorbringen kann, deshalb ist es sehr schlecht gott und die proheten so darzustellen, da sie in wirklichkeit viel schöner sind. Deshalb finde ich es als Beleidigung Gott und den Proheten zu karikatieren.

    Zu meinen Gottesbeweis ( nicht islambeweis, die kann ich ihn auch bringen. ich bin der meinung das man alle 3 Bücher lesen sollte um selber dahinter zu kommen also die Tora, die Bibel und den Qu’ran.): den will ich hier nicht hin posten weil er sehr groß ist und alle die erst haft intressiert sind können mir ja eine e mail schicken, ich beantworte alle fragen und werde mir für jeden zeit nehmen. auch für herren Bartels

    MfG Arjuna

  12. Mein Parteibuch sprach

    @Arjuna
    Wenn Sie nun meinen, dass der Koran recht hat, dann finde ich es bloß komisch, dass im Koran gar nicht steht, dass man den Propheten Mohammed nicht abbilden darf. Die Umma kann dazu schlecht etwas sagen, denn die Umma besteht aus ganz unterschiedlichen Personen. Richtig ist aber, dass Terroristen, die den Islam als moralischen Deckmantel für ihre Verbrechen mißbrauchen, und aus den hintersten Wüstendörfern stammende Vertreter eines Steinzeit-Islam, denen die Aufklärung ein Fremdwort ist, ein Abbildungsverbot künstlich konstruiert haben.

    Wenn Sie sagen, eine Abbildung könnte die wahre Schönheit nicht darstellen, dann muß ich Sie fragen, woher Sie wissen wollen, dass Mohamed schön war? Vielleicht war er ja auch häßlich.

    Wenn ich mir die Reaktionen auf meinen Karikaturwettbewerb anschaue, dann muß ich feststellen, dass wir hier in Deutschland ein Riesenproblem mit Leuten haben, an denen die Aufklärung der Moderne spurlos vorüber gezogen ist. Das gilt übrigens nicht nur für Muslime, sondern auch für einen nicht-unerheblichen Teil der deutschen Bevölkerung, die in ihrer Fremdenfeindlichkeit muslimischen Extremisten in der Widerwärtigkeit kaum nachstehen.

    Mit Ihrem Gottesbeweis karikieren Sie sich selbst. Aber bitte, erklären Sie mal, wie Sie zu der Auffassung kommen, es gäbe einen Gottesbeweis. Vielleicht haben Sie ja ein Foto gemacht?

    Das Problem mit dem falschen Ehrgefühl, dass bei einigen Muslimen zu wütenden Reaktionen auf Karikaturen und bei anderen dazu führt, dass sie Verbrechen begehen, nur weil ihre Tochter oder Schwester mit einem deutschen Jungen Sex hat, müssen wir thematisieren. Die Menschenrechte und das Grundgesetz gelten nämlich auch für muslimische Mädchen und Frauen.

    Bei der Durchsetzung des Rechtes auf freie Partnerwahl für muslimische Frauen erwarte ich die Unterstützung der Umma.

  13. Daniel sprach

    @ Marcel:

    Ich habe in der Tat vor einiger Zeit einen Artikel gelesen, dass viele Gastarbeiter / Zuwanderer in D weder in ihrer Heimat noch in D verwurzelt seien und daher in beiden Kulturen als Ausgegrenzte darstünden, so dass auch die Modernisierung des Islams in deren Heimat sozusagen spurlos an ihnen vorübergegangen ist. Diese Leute und deren Nachkommen halten dann das für “den Islam”, was die Generationen ihrer Eltern und Großeltern vermittelt bekommen haben, während sie in ihrer Heimat für diese rückständigen Ansichten belächelt werden. Und hier in D wollen sie mit modernen und westlichen Werten nichts zu tun haben, weil ihnen aus dem Lager der ach so “toleranten” Christen bislang nur Feindlichkeit und Ressentiments entgegengeschlagen sind. Daher fordere ich schon lange eine Wertediskussion jenseits von Religionen, die in einem Kanon mündet, der gewisse ethische Grundwerte konstatiert, die eben nicht wie das Grundgesetz in erster Linie juristisch begründet sind. Aber ich denke, es wäre schon schwer genug, diese Werte überhaupt in alle Köpfe zu bekommen, ganz unabhängig von Herkunft und Kultur der Leute. Da würden sicher auch unsere kirchlichen Heuchler wieder lamentieren, dass ethische Werte ja deren Domäne seien etc. pp….

    MfG

    Daniel

  14. hundeblick sprach

    Zitat: “..so dass auch die Modernisierung des Islams in deren Heimat sozusagen spurlos an ihnen vorübergegangen ist.”

    Die WAS?

  15. Daniel sprach

    @hundeblick:

    Im Vergleich zu dem, was die alten Gastarbeiter-Generation als “Islam” hier vorführen, ist das in den städtischen Gebieten z.B. der Türkei in der Tat relativ modern.

    MfG

    Daniel

  16. DemonDeLuxe sprach

    Ich warte ja noch immer gespannt auf den “Gottesbeweis”. Ich bin sicher, Religionen aller Art würden Unsummen für einen solchen bezahlen… wenn es ihn denn gäbe.

    Der große Mathematiker Gödel hat sich einmal an einem mathematischen Beweis Gottes versucht. Das Ergebnis war… nun, sagen wir, man hat es aus Respekt vor seinem mathematischen Genie zu seinen Lebzeiten nicht gewagt, ihm ehrlich die Meinung zu diesem Versuch zu sagen.

  17. Arjuna sprach

    @ Herr Bartels
    Ich muss ihnen recht geben das viele Terroristen, Fanatiker und Fundamentalisten den Islam wirklich sehr schlecht machen weil sie behaupten nach ihm zu handeln. Im Qu’ran steht drinne das die Fundamentalisten oder auch diejengen, die ihre ganze zeit in der moschee verbringen sehr sündhafte leute sind. Fanatiker/Terroristen verabscheue ich wirklich, da sie den glauben im namen des islams zu handeln.

    Ehrenmord, Zwangsehen und und und hat leider nichts mit dem islam zu tun, lediglich mit der tradition. Ich bin ganz ihrer meinung das die islamische umma etwas dagegen tun sollte um diese tradtionen abzuschaffen. Es sind leider viele arabische, türkische und pakitsatnische familien betroffen und hat mit der Tradition zu tun.
    Viele trorristen wie bin laden z. b. sagen das sie im namen des islams handeln um ihre persönlichen ziele zu erreichen. Aber auch früher haben die europäischen Könige angeblich in namen der christlichen religion (”Kreuzzug”) gehandelt um ihre macht zu erweitern.

    Zu meinem Gottesbweis:
    Ich habe kein Bild von Gott, das wäre auch sehr lächerlich. Man muss ihn auch nicht sehen um zu wissen das es ihm gibt, da wir einen verstand besitzten. Wenn sie sich ihren Schreibetisch ansehen dann wissen sie ja auch das es einen Hersteller gibt, ohne das sie gesehen haben das es ihm gibt, oder? Ich werde ihnen den beweis geben, schreiben sie mich ruhig persönlich an dann werde ich ihnen eine ausfürhliche e mail zu senden, die sie wenn sie wollen auch auf ihrer internet seite vorstellen können. Auch alle anderen die diese zeilen lesen können mich anschreiben. Ich werde euch dann den beweis geben, wenn gott will.
    Arjuna61@hotmail.de

    MfG Arjuna

  18. Telegehirn sprach

    Zu meinen Gottesbeweis ( nicht islambeweis, die kann ich ihn auch bringen. ich bin der meinung das man alle 3 Bücher lesen sollte um selber dahinter zu kommen also die Tora, die Bibel und den Qu’ran.): den will ich hier nicht hin posten weil er sehr groß ist…

    Ich habe alle drei gelesen und mir hat sich kein Beweis für die Existenz Gottes offenbart.

    Man muss ihn auch nicht sehen um zu wissen das es ihm gibt, da wir einen verstand besitzten.

    Ich denke es ist eher umgekehrt. Weil wir einen Verstand haben, wissen wir das es Gott nicht gibt. Sie glauben, besser hoffen, daß es Gott gibt. Das hat aber nichts mit wissen zu tun.

    Ich warte sehnsüchtig auf eine Antwort von Ihnen, um den Gottesbeweis in Augenschein zu nehmen. Bedenken Sie aber: ein Beweis ist etwas objektives. Das gilt weder für den Koran, die Bibel, noch die Thora.

  19. Telegehirn sprach

    Ich danke ihnen für ihr intresse, ich werde ihnen natürlich antworten.
    Ich benötige leider noch etwas zeit um alles schriftlich nierzulegen, ich bitte um verständniss.
    es wird aber nicht länger als 2 wochen dauern.
    Dankeschön aus Berlin

    MfG Arjuna

    Sehr schön! Sie brauchen also noch etwas Zeit um die “Beweise schriftlich niederzulegen”? So, so. Dann dichten Sie mal los.
    Sie schrieben aber von Beweisen die Sie hätten, nicht von “Beweisen”, die Sie erst noch fabrizieren müssen.
    Das ist ein weiterer dreister Versuch uns hinter Licht zu führen. Sie werden mich nicht in die Irre führen. Vielleicht sollten Sie sich erst einmal schlau machen wie ein Beweis definiert wird.

  20. Mein Parteibuch sprach

    @Arjuna
    Erfreut bin ich zu lesen, dass wir uns einig sind, dass Ehrenmorde, Zwangsehen und so fort nichts mit dem Islam zu tun haben, sondern aus überkommenen Stammestraditionen entspringen und dass etwas dagegen unternommen werden sollte.

    Obwohl ich kein Moslem bin und demnach auch nicht zu irgendeiner Umma gehöre, unternehme ich dagegen etwas. Was dagegen unternommen werden kann, ist diskutieren, aufklären und überzeugen. Mohammed Karikaturen halte ich dazu für sehr gut geeignet, weil ich die Ursache der Ablehnung der Karikaturen in Stammestraditionen, die nicht zuum Islam gehören, sehe. Die Ursache für die wütenden Proteste ist, von der Aufhetzung einmal abgesehen, eben nicht, dass der Islam mit einer Bombe in Verbindung gebracht wurde, sondern dass der Prophet Mohammed in einem schlechten Licht abgebildet wurde.

    Vielleicht überdenbken Sie Ihre scharfe Ablehnung jeglicher Mohammed Karikaturen ja noch einmal unter dem Aspekt, dass sie eine hervorragende Möglichkeit bieten, um über das Verhältnis des Islam zur Aufklärung zu diskutieren.

    Was den Gottesbeweis angeht, möchte ich einmal auf den Begriff des Agnostizismus hinweisen, den ich gut geeignet für den Beginn einer weiterführenden Diskussion halte.

  21. Daniel sprach

    @ Arjuna:

    Ich halte Gläubige jeglicher Religion und Couleur grundsätzlich für Geisteskranke, die ihr Leben fremdbestimmen lassen und auf ein Optimum im Dieseits zugunsten eines mysteriösen “Leben nach dem Tod” im Jenseits spekulieren. Alleine die Konstruktion “Leben nach dem Tod” ist total hanebüchen. Selbst jemand, der sich heute verhielte wie seinerzeit angeblich Jesus oder eine beliebige andere Führerfigur einer beliebigen anderen Religion, würde heute als geistesgestört und/oder kriminell bezeichnet. Hochstaplerei par excellence. Ich frage mich, wann die Masse der Menschheit vernünftig genug ist, diese historischen Märchenbücher voller Idiotie allesamt in die Tonne zu treten und daraus bestenfalls noch Klopapier zu machen. Um dann die entsprechenden Prediger und Scharlatane zur ebenfalls nicht vorhandenen Hölle zu jagen…

    MfG

    Daniel

  22. Ludger sprach

    @19 (”Telegehirn”): “Weil wir einen Verstand haben, wissen wir das es Gott nicht gibt.” Das GLAUBEN sie nur zu wissen. Ansonsten waere ich auf den Beweis sehr gespannt. Ein ewiger Platz im Pantheon der grossen Philosophen waere Ihnen garantiert.

  23. Daniel sprach

    @Ludger:

    Warum sollte man dazu verlasst sein, die Nicht-Existenz von etwas zu beweisen, für dessen Existenz seit Jahrtausenden keinen objektiven Beweis jenseits der Hirngespinste irgendwelcher selbsternannter Prediger und Propheten gibt?

    MfG

    Daniel

  24. Ludger sprach

    @Daniel: das haben sie sich selbst zuzuschreiben. Wenn man sich auf das hohe Ross des intellektuell Ueberlegenen schwingt, darf man sich nicht wundern, wenn die Messlatte etwas hoeher gelegt wird. Beweisen muss man nur, was man behauptet. Wenn man das nicht kann, muss man es lassen und darf allenfalls eine durch Occams Rasiermesser zu rechtfertigende Annahme treffen. Agnostiker haben das verstanden, Atheisten nicht.

  25. Daniel sprach

    Beweisen muss man nur, was man behauptet.

    Dann legen Sie mal los mit Ihrem Gottsbeweis…

    MfG

    Daniel

  26. Ludger sprach

    Ein ziemlich plumpes Ablenkungsmanoever. Da ich nachweislich nichts dergleichen behauptet habe, habe ich auch nichts zu beweisen. Der einzige, der hier in der Bringschuld ist, sind Sie selber.

  27. Arjuna sprach

    @telegehirn

    “Sehr schön! Sie brauchen also noch etwas Zeit um die “Beweise schriftlich niederzulegen”? So, so. Dann dichten Sie mal los.
    Sie schrieben aber von Beweisen die Sie hätten, nicht von “Beweisen”, die Sie erst noch fabrizieren müssen.
    Das ist ein weiterer dreister Versuch uns hinter Licht zu führen. Sie werden mich nicht in die Irre führen. Vielleicht sollten Sie sich erst einmal schlau machen wie ein Beweis definiert wird.”

    Ich versuche hier niemanden hinterslicht zuführen, eher umgekehrt. wenn Sie der Meinung sind ich fabriziere hier nur meine angebliche Theorie zusammen dann irren sie sich gewaltig. Das Sie die Beweise von mir nicht ernst nemhen werden ist mir jetzt schon klar. Ich Arbeite jeden Tag 9 Sdt als Buchhalter und habe darum nicht die zeit den ganzen Beweis so schnell wie sie es wollen hier rein zuposten. Deshalb ist mein Beweis hier auch nur schriftlich, schalten Sie mal bitte ihr Gehirn ein….
    Sie bekommen erst mal nur einen Teil des Beweises in den nächsten Tagen hier im forum. Wie gesagt Sie werden schon sehen wieso ich meinen Beweis hier nicht rein posten wollte sondern jeden einzelnen anschreiben wollte.

    Telegehirn:
    “Ich denke es ist eher umgekehrt. Weil wir einen Verstand haben, wissen wir das es Gott nicht gibt. Sie glauben, besser hoffen, daß es Gott gibt. Das hat aber nichts mit wissen zu tun.”

    Es tut mir leid ihnen das zu sagen, aber ich glaube nicht nur ich weiss es. WEnn ich ihnen ein foto von gott geben würde, würde es auch nicht viel bringen, da sie sagen würden das er es nicht ist oder das es eine fälschung wäre. ICh sagen hier nnur noch mal: MAn muss nicht Gott gesehen haben an ihn zu glauben, denn wer nur ein Funken Versstand besitzten würde, der würde selber dazu kommen das es ihm gibt und nicht einer der theorien des 18. Jahrh. annehmen weil man zu denk faul ist um selber dahinter zu kommen.

    MfG Arjuna

  28. hundeblick sprach

    Arjuna, lass es lieber.

    Gottes Existenz kann man nicht beweisen, man glaubt entweder daran, oder eben nicht. Deshalb heisst es auch “Glaube”und nicht “Wisse”.

  29. 33333333333 sprach

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  30. Arjuna sprach

    Jedes Detail des Universums weist auf die Existenz einer überlegenen Schöpfung hin. Der Materialismus, der die Schöpfung des Universums bestreitet, ist dagegen nichts als ein pseudowissenschaftlicher Trugschluss.
    Ist aber die Philosophie des Materialismus ungültig, ist allen anderen Theorien, die auf dieser Philosophie basieren, die Grundlage entzogen. Herausragend unter diesen Theorien ist der Darwinismus, die Evolutionstheorie. Sie argumentiert, alles Leben habe sich zufällig aus unbelebter Materie entwickelt. Durch die Erkenntnis, dass das Universum Gottes Schöpfung ist, wird die Evolutionstheorie widerlegt. Der amerikanische Astrophysiker Hugh Ross erklärt dies so:
    Atheismus, Darwinismus, und praktisch alle “Ismen”, die aus den Philosophien des achtzehnten, neunzehnten und zwanzigsten Jahrhunderts hervorgegangen sind, beruhen auf der Annahme - der falschen Annahme - das Universum sei unendlich. Das Phänomen der Singularität brachte uns vor das Angesicht der Ursache - oder des Verursachers – der jenseits, vor und nach dem Universum ist, und allem, was es enthält, einschließlich des Lebens selbst.6
    Es ist Allah, der das Universum geschaffen hat und der es vollendet hat bis ins kleinste Detail. Deshalb kann die Evolutionstheorie, die behauptet, alle Lebewesen seien nicht von Allah geschaffen worden, sondern seien als Ergebnis von Zufälligkeiten entstanden, unmöglich richtig sein.
    Wenn wir einen Blick auf die Evolutionstheorie werfen, ist es daher nicht überraschend, wenn wir sehen, dass sie durch Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung widerlegt ist. Die Struktur des Lebens ist extrem komplex und ungemein verblüffend. In der unbelebten Welt können wir beobachten, wie empfindlich das innere Gleichgewicht atomarer Strukturen ist, in der belebten Welt sehen wir, in welch komplexen Anordnungen jene Atome zusammengesetzt sind und wie außergewöhnlich der Aufbau der Proteine, Enzyme und Zellen ist, die alle aus Atomen bestehen. Dieses außerordentliche Design des Lebens war es, das den Darwinismus am Ende des 20. Jahrhunderts als falsch entlarvte.
    Wir haben dieses Thema sehr detailliert in einer unserer anderen Studien abgehandelt, und wir werden das Thema weiter behandeln. Wegen seiner großen Bedeutung glauben wir jedoch, dass es hilfreich ist, wenn wir auch hier eine kurze Zusammenfassung geben.

    Der Niedergang des Darwinismus

    Obwohl die Evolutionstheorie eine Lehre ist, die schon im alten Griechenland bekannt war, wurde sie zum ersten Mal im 19. Jahrhundert “wissenschaftlich” formuliert. Das wichtigste Ereignis, das die Theorie auf die Tagesordnung der wissenschaftlichen Welt brachte, war das Buch “Der Ursprung der Arten” von Charles Darwin, das 1859 erschien. In diesem Buch bestritt Darwin, dass die unterschiedlichen Lebewesen auf der Erde alle von Allah einzeln erschaffen worden sind. Nach Darwins Meinung stammten alle Lebewesen von einem gemeinsamen Vorfahren ab. Durch schrittweise Veränderungen über einen langen Zeitraum hinweg sollen sich die Unterschiede zwischen den Lebewesen entwickelt haben.
    Darwin war sich bewusst, dass seine Theorie erhebliche Probleme aufwies. Er gestand dies in seinem Buch in dem Kapitel “Probleme der Theorie” auch ein. Diese Schwierigkeiten lagen hauptsächlich in der Existenz komplexer Organe der Lebewesen, die unmöglich durch Zufall erklärbar sind (z.B. das Auge) und in den Instinkten lebendiger Kreaturen. Darwin hoffte, dass diese Komplikationen durch neue Entdeckungen verschwinden würden, doch dies hielt ihn nicht davon ab, mangelhafte Erklärungen für eine beträchtliche Anzahl von Ungereimtheiten zu geben. Die forschende Wissenschaft hat seine Hoffnungen nicht erfüllt und im Gegenteil den grundlegenden Behauptungen seiner Theorie jede Basis entzogen.
    Die Niederlage des Darwinismus gegenüber der Wissenschaft kann man in drei grundlegenden Punkten zusammenfassen:
    1) Die Theorie kann nicht erklären, wie das Leben auf der Erde entstanden ist.
    2) Es gibt keine wissenschaftliche Entdeckung, die bestätigen würde, dass die sogenannten “evolutionären Mechanismen”, von deren Existenz die Theorie spricht, tatsächlich eine evolutionäre Wirkung hätten.
    3) Durch Fossilien werden die Behauptungen der Evolutionstheorie nicht bestätigt, sondern widerlegt.
    Im folgenden Teil werden wir diese drei grundlegenden Themen untersuchen.

    Die erste unüberwindbare Stufe: Der Ursprung des Lebens

    Die Evolutionstheorie behauptet, dass alle Arten von Lebewesen von einer einzigen lebendigen Zelle abstammen, die vor ungefähr 3.8 Milliarden Jahren auf der Erde entstanden sein soll. Wie eine einzige Zelle Millionen komplizierter Arten von Lebewesen geschaffen haben soll und warum sich ihre Spur nicht in Fossilien findet wenn tatsächlich eine Evolution stattgefunden hat, sind Fragen, die die Theorien nicht zu beantworten vermag. Aber zunächst sollte man sich mit der ersten Stufe der sogenannten “Evolution” beschäftigen: Wie ist diese “Urzelle” ins Dasein gekommen?
    Da die Evolutionstheorie die Schöpfung bestreitet und kein Eingreifen einer übernatürlichen Kraft anerkennt, behauptet sie, diese “Urzelle” sei ohne eine Konstruktion, einen Plan und eine Ordnung, im Rahmen der Naturgesetze zufälligerweise entstanden. Das hieße, die unbelebte Materie habe durch eine Abfolge von Zufällen eine lebendige Zelle hervorgebracht. Dies ist jedoch eine Behauptung, die den elementaren Gesetzen der Biologie widerspricht.

    Nur Leben bringt Leben hervor

    In seinem Buch geht Darwin auf den Ursprung des Lebens nicht ein. Denn in seiner Zeit war man der Ansicht, dass das Leben ganz einfach strukturiert sei. Seit dem Mittelalter hatte sich die Vorstellung etabliert, Leben könne auf einfachste Weise aus toter Materie entstehen. Diese Theorie war unter dem Namen “spontane Entstehung” bekannt. Zur damaligen Zeit war der Glaube weit verbreitet, Frösche entstünden aus Schlamm und Insekten aus Nahrungsresten. Um dies zu beweisen, wurden die kuriosesten Experimente durchgeführt. Man versuchte zum Beispiel, indem man ein paar Körner Weizen auf einen schmutzigen Lumpen legte, Mäuse hervorzubringen.
    Auch das Auftreten von Würmern im Fleisch, galt als ein Beweis dafür, dass Leben aus lebloser Materie entstehen kann. Später stellte man fest, dass die Würmer im Fleisch nicht von selbst entstehen, sondern aus Eiern schlüpfen, die von Fliegen gelegt werden, die nur mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind.
    Zu der Zeit, als Darwin die Evolutionstheorie entwickelte, war die Vorstellung, dass Mikroben aus unbelebter Materie entstehen können, eine weithin akzeptierte Ansicht.
    Bereits fünf Jahre nach der Veröffentlichung von Darwins Buch “Der Ursprung der Arten”, hat der berühmte französische Biologe Louis Pasteur diese grundlegende Vorstellung der Evolution zunichte gemacht. Pasteur fasste das Ergebnis seiner jahrelangen Arbeiten und Untersuchungen mit den Worten zusammen: “Die Behauptung, dass Leben aus unbelebter Materie entstehen kann, gehört unwiderruflich ins Reich der Fabeln.” 7
    Die Anhänger der Evolutionstheorie leisteten lange Zeit den Erkenntnissen Pasteurs Widerstand. Spätestens jedoch, als die forschende Wissenschaft die komplizierte Struktur der Zelle eines Lebewesens entdeckte, wurde die Ungültigkeit der Behauptung, das Leben könne selbständig entstehen, deutlich.

    Ergebnislose Bemühungen im 20. Jahrhundert

    Der erste Evolutionist, der im 20. Jahrhundert das Thema über den Ursprung des Lebens behandelte, war der bekannte russische Biologe Alexander I. Oparin. Er versuchte, mit einigen Thesen, die er 1930 formuliert vorgebracht hatte, zu beweisen, dass die Zelle eines Lebewesens zufällig entstanden ist. Auch diese Arbeiten endeten erfolglos und Oparin war gezwungen, einzugestehen: “Leider bleibt der Ursprung der Zelle weiterhin eine unbeantwortete Frage, die in der Tat der dunkelste Punkt in der gesamten Evolutionstheorie ist.” 8
    Die Evolutionisten, die Oparin folgten, versuchten Experimente durchzuführen, durch die das Problem des Ursprungs des Lebens gelöst werden könnte. Die Studie über den Ursprung des Lebens, die die größte Anerkennung fand, ist ein Versuch, der unter dem Namen Millers Experiment in die Annalen der Wissenschaft einging, der von dem amerikanischen Forscher Stanley Miller im Jahr 1953 durchgeführt wurde. Miller synthetisierte einige organische Moleküle (Aminosäuren), die in den Strukturen der Proteine verwendet werden, indem er die Gase, von denen er vermutete, sie seien in der ursprünglichen Atmosphäre vorhanden gewesen, in einem Experiment vereinigte und dieser Mischung Energie zuführte.
    In den folgenden Jahren sollte klar werden, dass dieses Experiment, das in jenen Jahren als ein wichtiger Schritt angesehen wurde, keinerlei Relevanz besitzt und dass die Atmosphäre, die im Experiment verwendet wurde, sich von den tatsächlichen Bedingungen der Erde vollständig unterscheidet.9
    Nach einer langen Zeit des Schweigens hat auch Miller selbst eingestanden, dass die Atmosphäre, die er im Experiment verwendet hat, nicht realistisch war.10
    Alle evolutionistischen Bemühungen, die im 20. Jahrhundert durchgeführt wurden, um das Problem über den Ursprung des Lebens zu erklären, endeten immer mit Erfolglosigkeit. Die folgende Aussage des Geochemikers Jeffrey Bada vom Scripps Institute in San Diego macht die Hilflosigkeit der Evolutionisten bezüglich dieses Engpasses deutlich:
    Heutzutage, am Ende des 20 Jh. stehen wir immer noch dem selben größten ungelösten Problem gegenüber das uns zu Beginn des 20 Jh. konfrontierte: Wie begann das Leben auf der Erde?11

    Die komplizierte Struktur des Lebens

    Der Grund, warum sich die Evolutionstheorie beim Ursprung des Lebens in einer Sackgasse befindet, ist, dass bereits die einfachsten lebendigen Organismen unglaublich komplizierte Strukturen besitzen. Die Zelle eines Lebewesens ist komplizierter als alle technologischen Produkte, die die Menschheit je hervorgebracht hat. Auch heute kann selbst in den bestausgerüsteten Laboratorien des 20. Jh. keine einzige Zelle synthetisch hergestellt werden.
    Die Anzahl der Bedingungen, die für die Entstehung einer Zelle erfüllt sein müssen, ist so groß, dass ihre Entstehung mit Zufällen nicht erklärt werden kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass die 500 Aminosäuren, aus denen ein durchschnittliches Proteinmolekül besteht, in der richtigen Anzahl und Reihenfolge aneinandergefügt sind, plus die Wahrschein-lichkeit, dass all die enthaltenen Aminosäuren ausschließlich linksdrehend und durch Peptidbindungen verbunden sind, ist 10950 zu 1. In der Mathematik gelten Wahrscheinlichkeiten, die kleiner als 1 zu 1050 sind, als “Nullwahrscheinlichkeit”.
    Das Molekül namens DNS jedoch, das im Zellkern jeder der 100 Trillionen Zellen in unserem Körper verborgen liegt und die genetischen Daten aufbewahrt, ist eine unglaublich große Datenbank. Wollten wir die Information, die in der DNS verschlüsselt ist niederschreiben, so müssten wir eine umfangreiche Bibliothek mit 900 Bänden von Enzyklopädien anlegen, deren jede 500 Seiten umfasste.
    An dieser Stelle ergibt sich ein interessantes Dilemma: Während sich die DNS nur mit Hilfe einiger Enzyme vervielfältigen kann, die im Grunde genommen Proteine sind, kann die Synthese dieser Enzyme sich nur durch bestimmte Information realisieren, die im DNS Code enthalten ist: Da diese nun gegenseitig aufeinander angewiesen sind, müssen sie zum Zweck der Vervielfältigung entweder gleichzeitig koexistieren, oder das eine muss vor dem anderen “geschaffen” worden sein. Dadurch gerät das Szenario, das Leben sei selbständig entstanden, in eine Sackgasse.
    In einem Artikel unter dem Titel “Der Ursprung des Lebens”, der im Oktober 1994 in der Zeitschrift American Scientist veröffentlicht wurde, beschreibt Prof. Leslie Orgel diese Wirklichkeit so:
    Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass Proteine und Nukleinsäuren, die beide komplexe Strukturen darstellen, zufällig zur gleichen Zeit und am gleichen Ort entstanden sind, und dennoch erscheint es unmöglich, dass die einen ohne die anderen vorhanden sein können. Und somit mag man auf den ersten Blick gezwungen sein zu folgern, dass das Leben in der Tat niemals durch chemische Mittel entstanden sein konnte.12
    Wenn es nun unmöglich ist, dass das Leben durch Zusammenwirkung “natürlicher” Einflüsse entstanden ist, dann muss man ohne Zweifel anerkennen, dass es auf “übernatürliche” Weise erschaffen worden ist. Diese Tatsache erklärt die Evolutionstheorie, deren primäres Ziel es ist, die Schöpfung zu widerlegen, ganz klar für nichtig.

    Die fingierten Mechanismen der Evolution

    Der zweite wichtige Punkt, der die Theorie von Darwin für ungültig erklärt, ist, dass die zwei als “evolutionäre Mechanismen” bezeichneten Begriffe tatsächlich keine evolutionäre Kraft besitzen.
    Darwin war der Erste, der behauptete, dass der Mechanismus der natürlichen Auslese evolutive Kräfte beinhalte, und auf der Grundlage dieser Behauptung baute er dann seine gesamte Theorie auf. Der Titel den er seinem Buch gab, Der Ursprung der Arten durch natürliche Auslese, deutet darauf hin, dass natürliche Auslese die Grundlage der Theorie Darwins war.
    Natürliche Selektion bedeutet die natürliche Auslese. Sie sagt aus, dass diejenigen Lebewesen, die den natürlichen Verhältnissen ihrer Umgebung besser angepasst sind, erfolgreich sein werden, indem sie überlebensfähige Nachkommen haben, während diejenigen die anpassungsunfähig sind, aussterben. Zum Beispiel werden in einem Rudel von Rehen, das der Gefahr von wilden Raubtieren ausgesetzt ist, diejenigen überleben, die schneller laufen können. Das ist wahr. Dieser Prozess wird jedoch niemals – unabhängig davon wie lange er fortdauert – die Rehe in eine andere lebendige Spezies verwandeln. Die Rehe werden immer Rehe bleiben.
    Natürliche Auslese sondert lediglich die verkümmerten, schwachen und lebensunfähigen Individuen einer Spezies aus. Sie kann keine neue Art, neue genetische Information oder neue Organe herstellen, sie kann ergo keine evolutive Weiterentwicklung verursachen. Darwin akzeptierte diese Realität, indem er äußerte: “Natürliche Auslese vermag nichts zu tun, solange sich keine vorteilhaften Änderungen begeben.” 13

    Die Wirkung von Lamarck

    Wie könnten diese “nützlichen Veränderungen” entstehen? Darwin versuchte, diese Frage mit der damals vorherrschenden Wissenschafts-mentalität seiner Zeit zu beantworten, indem er sich auf den französischen Biologen Lamarck stützte. Laut Lamarck gaben Lebewesen die Charakterzüge, die sie sich während ihres Lebens angeeignet hatten, von einer Generation an die nächste weiter, und entwickelten sich auf diese Weise fort. Zum Beispiel sollen sich Giraffen aus antilopenähnlichen Tieren entwickelt haben indem sie ihre Hälse von Generation zu Generation mehr streckten, um höher und höher stehende Zweige als Nahrung zu erreichen. Darwin bediente sich somit der von Lamarck vorgelegten These der “Weitergabe von Charakterzügen” als des Umstandes, der die Lebewesen zur Evolution bewegt.
    Darwin, der von diesem Denkansatz beeinflusst wurde, hat sich ein noch phantastischeres Beispiel ausgedacht. In “Der Ursprung der Arten” behauptete Darwin, dass sich Wale evolutiv aus Bären entwickelt haben sollen, die Schwimmversuche gemacht hätten!14 Die Wissenschaft des 20. Jh. hat gezeigt, dass dieses Szenario eine Phantasie ist.
    Die Vererbungsgesetze des österreichischen Botanikers Gregor Mendel haben die Behauptungen von Lamarck und Darwin eindeutig widerlegt. Der zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstandene Wissenschaftszweig der Genetik hat bewiesen, dass nicht erworbene Fähigkeiten, sondern nur die Gene von einer Generation auf die Nächste übertragen werden. Auf diese Weise bleibt die natürliche Selektion völlig “isoliert” und als ein unwirksamer Mechanismus im Raum stehen.

    Neo-Darwinismus und Mutationen

    Die Darwinisten haben zum Ende der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts die “moderne synthetische Evolutionstheorie”, oder den “Neo-Darwinismus” aufgeworfen, um dieses Problem lösen zu können. Der Neo-Darwinismus fügte neben der natürlichen Selektion die Mutationen als “Grund der nützlichen Änderungen” ein. Gemeint sind die Beschädigungen, die im genetischen Material von Lebewesen durch äußere Einwirkungen wie radioaktive Strahlung entstehen.
    Das heute noch aktuelle Modell ist der Neo-Darwinismus. Diese Theorie behauptet, dass Millionen von Arten von Lebewesen auf der Erde und ihre zahllosen komplizierten Organe wie das Ohr, das Auge, die Lunge, der Flügel als Folge eines Prozesses entstanden sind, der auf Mutationen, also auf genetischen Störungen beruht. Dahingegen gibt es eine wissenschaftlich erwiesene Tatsache, die diese Theorie hilflos erscheinen lässt: Mutationen lassen die Lebewesen sich nicht entwickeln. Im Gegenteil: Sie schädigen immer das Lebewesen.
    Der Grund dafür ist sehr einleuchtend: Die DNS hat eine sehr komplexe Struktur, und planlose Einflüsse können dieser Struktur nur Schaden zufügen. B. G. Ranganathan erklärte:
    Mutationen sind geringfügig, ungeplant und schädlich. Sie treten sehr selten auf, und die beste Möglichkeit ist, dass sie wirkungslos bleiben. Diese vier Eigenschaften der Mutationen deuten darauf hin, dass sie nicht zu evolutiver Fortentwicklung führen können. Eine planlose Änderung in einem hoch spezialisierten Organismus ist entweder wirkungslos oder schädlich. Eine planlose Veränderung in einer Uhr kann die Uhr nicht verbessern. Sie wird sie aller Voraussicht nach beschädigen, oder hat bestenfalls keine Auswirkung. Ein Erdbeben bringt einer Stadt keine Verbesserungen, es bringt Zerstörung.15
    Letztlich wurde bis heute kein einziges Beispiel einer Mutation beobachtet, welche das Erbgut weiterentwickelt hätte. Es wurde beobachtet, dass alle Mutationen schädigend sind. Wie man verstanden hat, ist eine Mutation, die die Evolutionstheorie als “Evolutionsmechanis-mus” bezeichnet, ein genetischer Vorgang, der in Wirklichkeit die Lebewesen beschädigt oder zerstört. (Die am häufigsten vorkommende Mutation beim Menschen ist der Krebs.) Natürlich kann ein schädlicher Mechanismus kein “evolutionärer Mechanismus” sein. Die natürliche Selektion jedoch kann “selbst nichts erschaffen”, was auch Darwin zugegeben hat. Da es keinen evolutionären Mechanismus gibt, kann ein utopischer Prozess wie die Evolution nie stattfinden.

    Fossilienfunde widerlegen die Evolution

    Der deutlichste Beweis, dass das von der Evolutionstheorie beschriebene Szenario nie stattgefunden hat, sind die Fossilienfunde.
    Die Evolutionstheorie besagt, dass jede lebende Spezies von einem Vorgänger abstammt. Eine vorher vorhandene Spezies verwandelte sich im Lauf der Zeit in etwas Anderes, und auf diese Weise sind alle ins Dasein gekommen. Laut der Theorie erstreckt sich dieser allmähliche Wandlungsprozess über Millionen von Jahren.
    Wenn dem so wäre, hätten zahlreiche Übergangsarten in diesem langen Wandlungszeitraum vorhanden sein und leben müssen.
    Es müsste z.B. einige Halb-Fisch-Halb-Reptilien-Wesen in der Vergangenheit gegeben haben, die zusätzlich zu dem ihnen bereits eigenen Fischcharakter, einige reptilienhaften Eigenschaften angenommen hatten. Oder es hätte einige Reptilienvögel geben müssen, die zusätzlich zu den ihnen innewohnenden Reptilieneigenschaften einige Vogelmerkmale entwickelt hatten. Evolutionisten nennen diese Phantasiegeschöpfe, von welchen sie glauben, dass es sie in der Vergangenheit gab, “Übergangsformen”.
    Hätten solche Tiere tatsächlich existiert, müsste es Millionen, und selbst Billionen von ihnen in Anzahl und Sorten gegeben haben. Und wichtiger noch, die versteinerten Überreste solcher wunderlichen Wesen müssten vorhanden sein. Die Anzahl dieser Übergangsformen hätte größer sein müssen als die der gegenwärtig vorhandenen Tierarten, und ihre Überreste müssten über die ganze Erde verstreut auffindbar sein. In Der Ursprung der Arten erklärt Darwin:
    Falls meine Theorie richtig ist, haben sicherlich zahllose Übergangsarten existiert, welche alle Arten der gleichen Gattung eng miteinander verbanden… Folglich könnte der Nachweis ihrer vergangenen Existenz nur in Versteinerungen gefunden werden.16

    Die vergeblichen Hoffnungen von Darwin

    Im Glauben an Darwins Prophezeiung haben die Evolutionisten auf ihrer Suche nach Versteinerungen seit Mitte des 19. Jh. überall auf der ganzen Welt nach den fehlenden Gliedern gegraben. Trotz ihrer besten Anstrengungen kamen bisher noch keine Übergangsformen ans Licht. Alle durch Ausgrabungen erhaltenen Fossilien zeigen, dass ganz im Gegensatz zu den Überzeugungen der Evolutionisten, das Leben auf der Erde unmittelbar und voll entwickelt erschien.
    Ein berühmter britischer Paläontologe, Derek V. Ager gesteht diese Tatsache ein, obwohl er ein Evolutionist ist:
    Wenn wir den Fossilnachweis im Einzelnen untersuchen, ob auf der Ordnungs- oder Spezies-Ebene, tritt ein Punkt hervor: was wir immer und immer wieder finden ist nicht eine allmähliche Evolution, sondern eine plötzliche Explosion einer Gruppe auf Kosten einer anderen.17
    Wie nun wohl erkenntlich ist, deutet der Fossilnachweis darauf hin, dass Lebewesen sich nicht aus niedrigen in höhere Lebensformen entwickelt haben, sondern dass sie stattdessen unmittelbar in einem vollkommenen Zustand auftauchten. Das widerspricht genau den Erwartungen Darwins. Darüberhinaus ist dies ein sehr wichtiger Beweis, der uns zeigt, dass die verschiedenen Arten von Lebewesen erschaffen wurden. Lebewesen kamen nicht durch Evolution ins Dasein – sie wurden erschaffen. Douglas Futuyma, ein bekannter evolutionistischer Biologe, gesteht diese Tatsache ein, indem er äußert:
    Organismen sind entweder vollkommen entwickelt auf der Erde aufgetreten, oder sie sind es nicht. Falls sie das nicht taten, müssen sie sich aus einer zuvor bestehenden Spezies durch einen Wandlungsprozess entwickelt haben. Falls sie in einem vollkommen entwickelten Zustand erschienen sind, müssen sie in der Tat durch eine allmächtige Intelligenz erschaffen worden sein.18
    Die Fossilien zeigen, dass die Lebewesen auf der Erde vollständig und in einer ausgezeichneten Weise entstanden sind. Das heißt; “der Ursprung der Arten” ist im Gegensatz zur Meinung Darwins nicht die Evolution, sondern die Schöpfung.
    Das Szenario der Menschlichen Evolution

    Das Thema, welches die Anhänger der Evolutionstheorie am häufigsten ansprechen, ist der Ursprung des Menschen. Die darwinistischen Postulate sagen aus, dass der heutige Mensch sich evolutiv aus einer Art affenähnlichem Geschöpf entwickelt hat. Im Lauf dieses angeblich evolutiven Prozesses, dessen angenommener Beginn etwa 4 – 5 Millionen Jahre zurückliegt, soll es einige “Übergangsformen” zwischen dem neuzeitlichen Menschen und seinen Vorfahren gegeben haben. Entsprechend diesem imaginären Szenario werden vier grundsätzliche Kategorien aufgeführt:
    1. Australopithecine (Mehrzahl von Australopithecus)
    2. Homo habilis
    3. Homo erectus
    4. Homo sapiens
    Die Evolutionisten nennen den sogenannten ersten gemeinsamen Vorfahren des Menschen und Affen “Australopithecus”, was soviel wie “südafrikanischer Affe” bedeutet. Australopithecus, die nichts anderes als eine vorzeitliche, nun ausgestorbene Affengattung war, hatte verschiedene Arten. Lord Solly Zuckerman und Prof. Charles Oxnard, zwei weltbekannte Anatomen aus England und den USA führten weitreichende Forschungsarbeiten an verschiedenen Australopithecus-Exemplaren durch, welche zeigten, dass diese Geschöpfe mit den Menschen keine Ähnlichkeit haben.19
    Die nächste Stufe der menschlichen Evolution wird von den Evolutionisten als “homo”, “Mensch” klassifiziert. Entsprechend der evolutionistischen Behauptung sind die Lebewesen der Homo-Reihe höher entwickelt, als Australopithecus, und nicht sehr unterschiedlich vom heutigen Menschen. Der neuzeitliche Mensch, Homo sapiens hat sich angeblich im letzten Stadium der Evolution dieser Spezies herausgebildet. Die Evolutionisten bilden ein imaginäres Evolutionsschema, indem sie die Fossilien, die zu unterschiedlichen Lebewesen gehören, hintereinander aufstellen. Dieses Schema ist imaginär, weil es nie bewiesen wurde, dass es zwischen diesen unterschiedlichen Arten einen evolutionären Zusammenhang gibt. Ernst Mayr, einer der wichtigsten Anhänger der Evolutionstheorie des 20. Jahrhunderts, erkennt diese Tatsache an, indem er sagt, dass “die Kette bis zum Homo sapiens tatsächlich fehlt”.20
    Indem die Evolutionisten die Evolutionskette in dieser Weise als “Australopithecine > Homo habilis > Homo erectus > Homo sapiens” auslegen, sagen sie damit, dass jede dieser Spezies der Vorläufer der darauf folgenden war. Neueste Entdeckungen einiger Paläo-Anthropologen haben jedoch enthüllt, dass Australopithecus, Homo habilis und Homo erectus in verschiedenen Teilen der Welt zur gleichen Zeit existierten.21
    Überdies hat ein bestimmter Teil der als Homo erectus eingegliederten Menschen bis in sehr neuzeitliche Epochen gelebt. Überdies lebten Homo sapiens neandertalensis und Homo sapiens sapiens (der Mensch der Moderne) im selben geographischen Gebiet nebeneinander.22
    Diese Situation macht die Behauptung, dass einer des anderen Nachkommen war offensichtlich zunichte. Stephen Jay Gould, Paläontologe an der Harvard Universität, selbst Evolutionist, erklärt diese Sackgasse der Evolution folgendermaßen:
    Was wurde aus unserer Stufenleiter, wenn es drei nebeneinander bestehende Stämme von Hominiden (A. africanus, die robusten Australopithecine, und H. habilis) gibt, keiner deutlich von dem anderen abstammend? Darüber hinaus zeigt keiner von ihnen irgendeine evolutive Neigung während seines Daseins auf der Erde.23
    Das Szenario der menschlichen Evolution, deren Fortbestehen in den Medien oder in den Lehrbüchern mit erdachten Konstruktionen von Lebewesen, halb Affe, halb Mensch, durch Propaganda also, gesichert wird, ist ein Märchen, welches jeder wissenschaftlicher Grundlage entbehrt.
    Einer der bekanntesten und angesehensten Wissenschaftler, Lord Solly Zuckermann, der dieses Thema über lange Jahre erforscht und insbesondere über die Australopithecus-Funde 15 Jahre lang Untersuchungen angestellt hat, kam zuletzt zu dem Schluss, dass es keinen tatsächlichen Stammbaum gibt, der von den affenartigen Lebewesen bis zum Menschen hinreicht.
    Zuckermann stellte auch ein sehr interessantes “Wissenschafts-Spektrum” auf. Er ordnete sein Spektrum der Wissenschaften in einer Stufenleiter an, angefangen bei denen, die er für wissenschaftlich hielt bis zu denen, die er als unwissenschaftlich erachtete. Entsprechend Zuckermanns Spektrum sind die “wissenschaftlichsten”, d.h. auf konkreten Daten beruhenden, wissenschaftlichen Gebiete die Chemie und Physik. Ihnen folgen die biologischen und dann die sozialen Wissenschaften. Am Ende des Spektrums, welches den als “unwissenschaftlich” betrachteten Sektor ausmacht, stehen “übersinnliche Wahrnehmung” – Konzepte wie Telepathie und Sechster Sinn – und “menschliche Evolution”. Zuckermann erklärt diese Gedankenführung:
    Wir bewegen uns dann von dem Bestand objektiver Wahrheit in jene Bereiche angeblicher biologischer Wissenschaft, wie übersinnliche Wahrnehmung oder die Interpretation der Fossilgeschichte des Menschen, wo für den der glaubt, alles möglich ist – und wo der Tiefgläubige manchmal sogar in der Lage ist, gleichzeitig verschiedene widersprüchliche Dinge zu glauben.24

  31. hundeblick sprach

    Ach so ein Quatsch. Unterhalte Dich damit doch mit George W. Bush.

    Ich lese mir doch nicht Deinen zusammenkopierten Schmarrn durch.

  32. Ludger sprach

    Arjuna schrieb:

    > Jedes Detail des Universums weist auf die Existenz einer ueberlegenen Schoepfung hin.

    Da wir nur diese eine Schoepfung kennen und es somit keinen Bezugspunkt gibt, waere interessant zu erfahren, woran sich ihre Ueberlegenheit manifestiert. Was ist der Massstab?

    > Ist aber die Philosophie des Materialismus ungueltig, ist allen anderen Theorien, die auf dieser Philosophie basieren, die Grundlage entzogen. Herausragend unter diesen Theorien ist der Darwinismus, die Evolutionstheorie.

    Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass die Evolutionstheorie die Existenz eines Schoepfers widerlegt. Warum sollten die Mechanismen der Evolution nicht von einem Schoepfer geschaffen worden sein?

    > Sie argumentiert, alles Leben habe sich zufaellig aus unbelebter Materie entwickelt.

    Es wird keine Aussage dazu getroffen, ob oder ob nicht das zufaellig geschehen ist. Wissenschaft sucht nach Kausalzusammenhaengen. Wo diese nicht bekannt sind, werden stochastische Modelle bemueht. Die so beschriebenen Zusammenhaenge koennen dennoch deterministisch ablaufen.

    > Durch die Erkenntnis, dass das Universum Gottes Schoepfung ist, wird die Evolutionstheorie widerlegt.

    Non sequitur. Genauso wenig wie umgekehrt.

  33. Arjuna sprach

    @ hundeblick
    zu faul zum lesen?

    @alle:
    Der Verstand ist der weg zur Erkenntniss Gottes. Und auch zum richtigen Glauben!

    Ich schreibe hier nicht mehr weil es kein Sinn hat, manche sind zu faul um zu lesen, manche wollen nicht versstehen. ich sage nur benutzt euren Verstand.
    Salam Alaikum, möge Gott uns rechtleiten und unsere Sünden vergeben.

  34. Ludger sprach

    Arjuna schrieb:
    > manche wollen nicht versstehen

    …und manche koennen’s nicht.

  35. hundeblick sprach

    Ach Arjuna… ich kann hier auch mal per Copy&Paste die Bibel einfügen und mich dann beschweren, dass Du es nicht liest.

    Werde glückich und denke immer an Artikel 20 GG.

  36. Ge-ork Doppel-Uh alias the Infidel sprach

    Aua

    Arunja, bitte verstehen Sie doch den Unterschied zwischen Wissenschaft und Religion. Die Wissenschaft ist ein z.T. sprunghater jedoch meistens evolutionärer Erkenntnisprozess, bei dem alle Erkenntnisse wegen der Unmöglichkeit des absoluten Beweises stets nur als mehr oder weniger bewährt gelten können. Im Anbetracht der gewaltigen Zeitdauern, der Verwesung, Zersetzung, Verwitterung und der vielleicht noch wichtigen Randbedingung, dass es leider an Ressourcen fehlt den ganzen Planeten zu durchsieben, ist die Paläontologie nun mal lückenhaft, aber damit ist sie nicht unwahr sondern unvollständig und vorläufig. Im Bezug auf den fehlenden Stammbaum, ist die Erkenntnis auch nur vorläufig, muss verbessert oder verworfen und ersetzt werden - aber nicht durch mystische Behauptungen (s.u.), da würde es jedem ernsthaften Wissenschaftler den Magen umdrehen. Bis vor zwei Jahrhunderten war dem Menschen nicht einmal die Existenz der Dinosaurier bekannt. Heute bestreitet dies keiner ernsthaft. Aach die Religionsbücher-Schreiber konnten das nicht wissen. Deshalb sind sie hier auch falsch und widerlegbar.

    Im Gegensatz zur Wissenschaft ist REligion und Glaube die Annahme einer x-belibigen Theorie als Wahrheit. Dieser Mystizismus ist durch nichts zu beweisen. Nur weil man die Entstehung nicht versteht und die Komplexität der Existenz den eigenen Verstand übersteigt, heißt das nicht, dass eine solche x-belibige Behauptung wahr sein muss. Am besten dabei ist ja noch, dass Gott - der ja allmächtig ist, zumindest bei den Nah-östlichen Schöpfungsmythen - nicht etwa unmissverständlich zu allen Menschen spricht, was er ja überlegenerweise können müssten - nein, er spricht nur zu einem. Was für ein Witz. Da könnte ja jeder kommen und behaupten, Gott spricht nur zu mir.

    Ich will Sie aber nicht bekehren. Bleiben Sie bei ihren Mythen - aber der Unterschied zwischen, Wahrheit, Wissenschaft und Glaube ist ihnen jetzt hoffentlich klar - und damit auch der Unsinn mit dem Gottesbeweis.

  37. Ge-ork Doppel-Uh alias the Infidel sprach

    P.S.

    Würde mich aber schon interessieren, was “Jedes Detail des Universums weist auf die Existenz einer überlegenen Schöpfung hin.” genau heißt? Hat er seine Visitenkarte/Telefonnummer in der DNA versteckt. Wenn ja, dann können wir ihm ja endlich all die quälenden Fragen stellen, z.B. wer ihn geschaffen hat, wann, warum. Ist ja nicht so dass mit einem Gott irgendwo als Schöpfer alles gleich erklärt wäre.

    So, jetzt muss ich aber..

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