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8. Februar 2006

Mißverständnisse um den Mohammed Karikatur Wettbewerb in Mein Parteibuch bei der SPD

von @ 17:20. abgelegt unter Über dieses Blog, Humor, Berlin, Pressefreiheit, Mohamed Karikatur Wettbewerb

Gerade habe ich einen Anruf von jemandem vom Berliner Landesverband der SPD bekommen. Ich bin erfreut, dass mein Mohammed Karikatur Wettbewerb inzwischen sogar schon von der Landesspitze der Berliner SPD wahrgenommen wird, die sich selbst bisher nicht zum sogenannten Karikaturenstreit geäußert hat. Unerfreulich finde ich allerdings, dass es dabei offenbar zu “Mißverständnissen” gekommen ist, so dass anscheinend sogar schon über Konsequenzen nachgedacht wurde. Da ich es nicht ausschließen kann, dass die Mißverständnisse auch bei anderen Lesern auftreten, möchte ich hier nun kurz erläutern, warum ich den Mohamed Karikatur Wettbewerb richtig finde und warum ich mir wünsche, dass auch Muslime darüber schmunzeln können. Ich habe übrigens nichts dagegen, wenn auch Muslime daran teilnehmen.

Der Mohammed Karikatur Wettbewerb soll dem Dialog dienen, nicht spalten. Er soll der Integration dienen, nicht zu Intoleranz oder gar Gewalt aufstacheln. An den Mohammed Karikaturen von Jyllands Posten stört mich, dass sie geeignet sind, Vorurteile gegen Muslime zu schüren. Karikaturen von Mohamed an sich zu tabuisieren, halte ich hingegen für falsch. Ein gesamtgesellschaftliches Verbot einer Abbildung des Propheten Mohammed hingegen halte ich für absurd, was besonders dann offensichtlich wird, wenn die Zeichnung stark vereinfacht ist.

Am gelungensten fand ich bisher diese Karikatur: Mohamed->:-)

Diese Karikatur ist in meinen Augen keine Beschimpfung und keine Diffamierung. Darf es sein, dass für eine solche Karikatur oder andere Karikaturen ernsthaft oder nicht ernsthaft mit Gewalt gedroht wird? Ich meine, das darf nicht sein. Und zum Glück sehen das die islamischen Verbände in Deutschland und, ich denke, auch die allermeisten Muslime unter uns, genauso. Ich bin fest davon überzeugt, dass auch der ein oder andere Moslem über die Absurdität der Proteste, die die Zeichnung Mohamed->:-) offenbart, schmunzeln kann. Wenn Muslime und Nicht-Muslime gemeinsam darüber schmunzeln können, dann können wir hoffentlich auch miteinander diskutieren. Wir können natürlich auch diskutieren, wenn jemand darüber nicht schmunzeln kann. Wichtig finde ich aber, dass wir diskutieren.

Dann könnten wir darüber zum Beispiel darüber diskutieren, dass es wichtig wäre, Lehrstühle an den Hochschulen einzurichten, die islamischen Religionslehrer und Schriftgelehrte ausbilden, die ihrerseits muslimischen Schülern in einem islamischen Religionsunterricht und Gläubigen in Moscheen einen aufgeklärten Islam nahebringen, der mit den Werten des 21. Jahrhunderts vereinbar ist. Dann könnten wir darüber diskutieren, ob Muslime in Deutschland die gleichen Chancen haben wie Nicht-Muslime. Dann könnten wir zum Beispiel darüber diskutieren, warum in Deutschland so wenige Männer mit christlichem Hintergrund mit einer Frau mit muslimischem familiären Hintergrund zusammenleben. Dann könnten wir darüber diskutieren, wo Muslime in Deutschland diskriminiert werden. Dann könnten wir zum Beispiel darüber diskutieren, woran es liegen könnte, dass in der Thomas-Morus-Schule hier gleich um die Ecke Jugendliche Sympathie für den grausamen Ehrenmord an Hatun Sürücü geäußert haben. Dann könnten wir darüber diskutieren, welchen Schaden der Konsum von Alkohol in der Gesellschaft anrichtet. Dann könnte man über den muslimischen Begriff von Tod und Ehre diskutieren, oder darüber, wie wir es schaffen, dass muslimische Frauen ihren Kindern ein aufgeklärtes Familienbild vermitteln. Dann könnten wir darüber diskutieren, ob wir diese Themen allesamt den Konservativen überlassen sollten.
Ich denke, das zeigt, dass die Diskussion dringend notwendig ist.

Zu meiner eigenen Position möchte ich auf die Petition der Giordano Bruno Stiftung verweisen, die ich unterzeichnet habe. Ich möchte nicht, dass gewalttätige Proteste zunehmen. Ich wünsche mir im Gegenteil genau wie die wichtigsten deutschen islamischen Verbände, dass friedlich demonstriert wird.

Und zwar würde ich mir wünschen, dass demonstriert wird gegen Populisten, die zu Gewalt aufrufen, gegen Gewalttäter und gegen diejenigen, die Karikaturisten mit dem Tode bedrohen. Und ich wünsche mir, dass Muslime und Nicht-Muslime dagegen gemeinsam protestieren, dass einzelne Gewalttäter den Islam durch ihre Gewalt beschmutzen. Und bei der Gelegenheit würde ich auch dagegen demonstrieren, wenn Muslime wieder einmal absichtlich oder unabsichtlich diffamiert werden oder wenn geplant wird, einen Krieg gegen ein mißliebiges muslimisches Land zu beginnen.

Ich sehe das so, dass Karikaturen von Mohammed an sich möglicherweise geschmacklos sind. In dem Falle aber, in dem gegen die Zeichner solcher Karikaturen realistische Morddrohungen ausgestoßen werden, haben sie unsere Solidarität verdient. Ich sehe nur einen Weg, den Fatwas der Haßprediger zu entkommen, und das ist der Weg, dass die Bedrohung durch die Fatwa wirkungslos zu machen, weil sie sich gegen zu viele Menschen richten muß. Wenn in Teheran nun Karrikaturen zum Holocaust gezeichnet werden, so finde ich das auch ziemlich geschmacklos, freue mich aber, wenn wir internationale Konflikte in Zukunft mit dem Zeichnen von Karikaturen anstelle dem Werfen von Bomben austragen. Ich würde mir deshalb wünschen, dass auch Muslime mit den geschmacklosen dänischen Karikaturen in der Hand auf die Straße gehen würden, für die Pressefreiheit demonstrieren und Solidarität mit den bedrohten dänischen Journalisten zeigen.

Von meiner Partei, der SPD, hätte ich da übrigens auch deutlichere Worte der Solidarität zu Dänemark erwartet, als Matthias Platzeck sie sie bisher gefunden hat. Ich jedenfalls rufe weiterhin dazu auf, öfter mal leckeren dänsichen Käse zu essen.

Und nun freue ich mich auf eine lebhafte Diskussion und viele Kommentare.

24 Kommentare zum Beitrag “Mißverständnisse um den Mohammed Karikatur Wettbewerb in Mein Parteibuch bei der SPD”

  1. Manni sprach

    Ich kann keinen Grund erkennen, weshalb sich *Herr* Bartels hier vor irgendwem rechtfertigen sollte, nur weil er zu einem Karikaturenwettbewerb ausgerufen hat?
    Meines Wissens gibt es in Deutschland kein Gesetz, daß es Publizisten und Bürgern vorschriebe, vor Veröffentlichung von Inhalten und Kommentaren sich an irgendeine islamische Glaubenskongregation wenden zu müssen, um die Erlaubnis einzuholen, sich kritisch mit aktuellen politischen Entwicklungen auseinanderzusetzen und Beiträge zu veröffentlichen, die u.a. Terror und Intoleranz religiöser muslimischer Fanatiker zum Thema haben.
    Ich kann mich im Gegenteil nur wundern, daß gerade aus der SPD - die seinerzeit als einzige Partei im Reichstag dem sog. Reichsermächtigungsgesetz in einer Debatte widersprochen und damit sich seinerzeit als einzige bürgerliche Partei dem Meinungsterror der Nazis widersetzt hat - aktuell überwiegend nur Appeasement zu vernehmen ist.
    *Herr* Bartels, hat man Sie denn dazu aufgefordert, diesen “Wettbewerb” einzustellen?

    [Editor: Herr Bartels, bitte schön]

  2. outsmart sprach

    @Manni

    Nicht vergessen, die SPD ist ne Kaderpartei. Ausserdem ist ja bald Wahl in Berlin.

  3. Mein Parteibuch sprach

    @Manni
    Zu Beginn des Anrufes war es das Ziel des Anrufers, mich dazu zu bewegen, den Mohammed-Karikatur-Wettbewerb zu stoppen. Es sah wohl beim flüchtigen Betrachten meiner Seite so aus, als wolle ich nur Öl in ein Feuer gießen und Muslime platt diffamieren.

    Das Mißverständnis ließ sich dann aber relativ schnell klären. Wer sich die Beiträge zu den Mohammed Karikaturen durchliest, wird schnell feststellen, dass die nicht diffamierend sind, sondern ich im Gegenteil versuche, die Mischung aus dem berechtigtem Vorwurf der Diffamierung, dem unberechtigten Vorwurf der Gotteslästerung und den verbrecherischen Reaktionen auf die Karikaturen als solche auseinanderzunehmen.

    Wer meine Seite kennt, weiß ohnehin, dass ich mich im Gegenteil oft ziemlich weit damit aus dem Fenster gelehnt habe, auf ungerechtfertigte Nachstellungen gegen Muslime oder muslimische Länder hinzuweisen.

    Ich ganz persönlich habe übrigens den Eindruck, dass die Parteiführung der SPD nicht so recht weiß, wie unsere türkischen Mitglieder und Wähler über den Karikaturenstreit denkt und deshalb ebenso wie schon der DJV zuvor ziemlich zwischen “Respekt vor religiösem Ehrgefühl” und “Verteidigung der Pressefreiheit” rumeiert. Ich selbst glaube aber, dass gerade unsere muslimischen Mitbürger ein deutliches Wort zu schätzen wissen, in dem zum Ausdruck gebracht wird, wie absurd die Proteste sind.

    Von Muslimen in meinem persönlichen Bekanntenkreis habe ich gehört, dass sie den Karikaturwettbewerb eine Klasse Idee finden, aber ich solle damit rechnen, von gefährlichen Spinnern attackiert zu werden.

  4. Manni sprach

    @2:
    Tja, man stelle sich vor, wie die ohnehin wachsweichen und teilweise schon antidemokratischen politischen Statements aussähen, hätte man seinerzeit die doppelte Staatsbürgerschaft flächendeckend eingeführt.

  5. Rike sprach

    Ich finde Ihre Haltung katastrophal.
    Das ist so wie: “Ich ärger dich ein bischen, aber du darfst mich nicht hauen. war doch nur ein spass. hahaha.”
    und Ihr Gegenüber hat vielleicht überhaupt keinen Spass gehabt, aber das zählt ja nicht.
    Sie definieren was lustig ist? Für andere, die Sie nicht mal kennen?

  6. Rike sprach

    Nachtrag: So ein Wettbewerb sollte wenn, dann von den islamischen Verbänden ausgehen. Denen hätten Sie Ihre Idee unterbreiten sollen. Und wenn die die idee gut gefunden, und das initiiert hätten, könnten vielleicht wirklich mehr Leute schmunzeln. So wirkt Ihr Wettbewern hauptsächlich besserwisserisch, und ich bezweifle dass das hilft, Missverständnisse zu vermeiden.

  7. Mein Parteibuch sprach

    In erster Linie geht es mir mal darum, dass die Drohungen gegen die Journalisten relativiert werden. Ich denke, wenn vor einigen Jahren sich ganz viele Menschen hingestellt hätten, und Koranverse auf Frauenhaut geschrieben hätten, dann wäre Theo von Gogh vielleicht noch lebendig.

    Schließlich wird der Irrsinn der aus Ehre motivierten Gewalt dann ersichtlich, wenn die Gewalt sich gegen die halbe Erde richten müßte. Richtet sich die Wut gegen die halbe Erde, braucht niemand mehr eine solche Angst zu haben, wie sie Ayaan Hirsi Ali haben muß.

    Ich halte Karikaturen für eine sehr kultivierte Form des Protestes gegen Morddrohungen und für ein hervorragendes Mittel, Solidarität zu zeigen. Ich bedaure, dass die islamischen Verbände nicht eine ähnliche Aktion gestartet haben, begrüße aber, dass im Iran nun als Zeichen des Protestes vermutlich geschmacklose Holocaust-Karikaturen gemalt werden. Wenn die Menschen lernen, sich anstelle von Bomben mit Karikaturen zu bekriegen, fände ich die Welt lebenswerter. Vielleicht können wir dann Bomben verschrotten und stattdessen Kampfflugzeuge und Attentäter zum Verbreiten von Karikaturen nutzen.

  8. wirtschaftsweiser_ch sprach

    irgendwann bekommt der bartels nen job in einer marketingagentur. ^^

  9. Mein Parteibuch » Heute 13:00h: Aktuelle Stunde zu Mohammed Karikaturen im Bundestag sprach

    […] Vielleicht möchte die SPD ja Seyran Ateş einladen, die zwar nicht Mitglied des Bundestages ist, aber trotzdem sicherlich durch ihre vielfach bewiesene Kompetenz viel erhellendes zu den Mohammed Karikaturen sagen könnte. Auch könnte Seyran Ateş der SPD helfen, Profil in der Debatte zu gewinnen, dass die SPD bisher dadurch vermissen läßt, dass die Spitze der SPD das Thema der gewaltsamen Proteste anläßlich von Mohammed Karikaturen nur mit spitzen Fingern anfaßt. […]

  10. Mein Parteibuch » Karikaturen in arabischen Medien sprach

    […] Und nun könnte man sich ja fragen, was der iranische Präsident und mutmaßliche Terrorist Mahmud Ahmadi-Nejad am 19. Januar 2006 bei seinem Besuch bei seinem syrischen Amtskollegen Bashar al-Assad, der im Verdacht steht, direkt an der Ermordung des libanesischen Politikers Rafiq al-Hariri beteiligt gewesen zu sein, besprochen hat. Und wenn man dann genauer nachdenkt, dann kann man zu dem Schluß kommen, dass Solidarität mit den Opfern des religiös motivierten Terrors die einzig richtige Entscheidung in dieser Situation ist. […]

  11. dlb sprach

    Das Sie nichts dagegenhaben das muslime an Ihrem, doch so originellen, Wettbewerb teilhaben ist furchtbar nett.Sie haben soeben den moslemischen Bürgern der Bundesrepublik Deutschland ein Recht auf Meinungsfreiheit eingeräumt. Nicht die Muslime, die Christen oder gegensätzliche Meinungen sind der Grund für die jüngsten Vorkommnisse. Sondern intolerante, realitätsfremde möchtegern Politiks die durch Kommentare, die jeder Eigenerfahrung entbehren, neue Gräben in einem befriedeten gebiet aufreissen nur um ihre eigene Profilneurose unter Kontrolle zu bekommen.

    Tun Sie sich und der Welt einen Gefallen und hören Sie auf solchen Unsinn zu publizieren.

    p.s. Ein Arabisches Sprichwort besagt:
    Wenn man nach jedem kläffenden Hund einen Stein wirft werden die Steine teuer!!!

  12. Mein Parteibuch sprach

    @dlb
    Für ihr klares Bekenntnis der Solidarität mit den von Mord bedrohten Journalisten, mit verbotenten Zeitungen und boykottierten Dänen danke ich Ihnen. Oder habe ich Ihren Kommentar falsch interpretiert?

  13. Manni sprach

    @11:
    Wie wäre es denn, wenn nun die katholische Kirche fordert, die Muslimen sollen bitte nun endlich mal mit dem Gebete nach Mekka aufhören und anstelle dessen einen ordentlichen christlichen Gottesdienst aufsuchen?
    Und dann noch Mord und Totschlag fordern für diejenigen, die sich diesem Diktat nicht beugen.
    Hättest Du dann auch “Toleranz” und “Verständnis” für die armen Katholiken, die leider mit der anderen Ansicht der Muslime nicht zurechtkommen?

  14. Mein Parteibuch » Neuer Beitrag zum Mohammed Karikatur Wettbewerb sprach

    […] Also veröffentliche ich sie. Und ich hoffe, dass wir dadurch zu einer Diskussion ohne Mißverständnissen kommen, die integriert, und nicht spaltet und Zwietracht säht. Ich freue mich auf Kommentare. [Trackback URI]    [Permalink] […]

  15. Mein Parteibuch » Hamshari klaut Beiträge für den Holocaust Karikatur-Wettbewerb sprach

    […] Bevor es zu Mißverständnissen kommt, möchte ich darauf hinweisen, dass ich den Cartoon Contest im Iran nicht begrüße, weil ich das Thema oder die Karikaturen gut finde, sondern weil ich hoffe, dass es dadurch zu einem echten Dialog kommt. Ich finde, die Welt wäre viel besser, wenn militärische Auseinandersetzungen zukünftig mit dem Abwurf von Cartoons anstelle von Bomben geführt werden. Und was die im Iran verbreiteten Karikaturen angeht, so bin ich der Meinung, dass wir uns die ruhig anschauen sollten, und dann selbst zu beurteilen, wie schlimm, geschmacklos oder volksverhetzend die dort gezeigten Karikaturen sind. Das gilt natürlich auch für Jyllands-Postens Mohammed Karikaturen, die sich Muslime anschauen sollten, um selbst zu beurteilen, ob es angemessener ist, gegen die Pressefreiheit oder für Solidarität mit Journalisten zu demonstrieren. [Trackback URI]    [Permalink] […]

  16. Mein Parteibuch » Karikaturenstreit als Gesinnungsjournalismus? sprach

    […] Letztlich meine ich jedoch, dass der Karikaturenstreit trotz der negativen Absichten auch etwas positives bewirkt hat. Ich meine, er hat es möglich gemacht, dass aus der Dialogindustrie von Orient und Occident ein wirklich offener Dialog entsteht. [Trackback URI]    [Permalink] […]

  17. Funda sprach

    ZUM NACHDENKEN

    Weißt du warum es so ist?
    Hast du dich je gewundert,warum sich eine Nonne von Kopf bis Fuß verhüllen kann und dafür respektiert wird, sich Gott zu widmen..
    ..aber wenn eine Muslimin dies tut, wird sie unterdrückt ?

    Wieso ein Jude sein Bart wachsen lassen kann und er nur seinen Glauben praktiziert..
    ..aber wenn ein Muslim dies tut, ist es ein Extrimist ?

    Wenn eine westliche Frau sich um den Haushalt und die Kinder kümmert, opfert sie sich und trägt dem Haushalt gutes bei..
    ..aber wenn eine Muslimin dies tut, muss sie befreit werden ?

    Wenn ein Christ oder Jude jemanden tötet, wird seine Religion nicht erwähnt..
    ..aber wenn ein Muslim mit einem Verbrechen belastet wird,ist es der Islam der vor Gericht geht !

  18. Funda sprach

    Islam
    Der Glaube an Gott ist für den Muslim die wichtigste und alles beeinflussende Grundlage seiner Weltanschauung.
    ALLAH ist der einzige zu Recht angebetete und verehrte Schöpfer des Universums, der seit dem es Menschen auf dieser Erde gibt, diesen Weisungen hat zukommen lassen. Er hat die Menschen geschaffen und zeigte ihnen durch seine Offenbarung den besten Weg für sie im Diesseits,
    …damit sie im Jenseits nicht unter den Verlierern sein werden.

  19. Funda sprach

    Ich bin ein muslim, ja und möcht´es immer sein.
    Will jemand Muslim bleiben, will er´s nicht zum Schein!
    Ich liebe doch Allah und liebe den Koran!
    Gegen das Gotteswort kann niemals jamand an!
    Ich schätze Mohammad und glaub an´s Ewigsein!
    Wer richtig Muslim ist, hält sich vom Schlechten rein.
    Ich bin ein Muslim, ja und möcht´ es immer sein,
    Muslime gibt es viele, ich fühl mich nicht allein!
    Wir halten zusammen und rufen, so geeint,
    Allah ist unser Herr! Wir wollen Muslim sein

  20. Mein Parteibuch sprach

    @Funda
    Wenn Du wissen willst, warum es so ist, empfehle ich Dir, das fiktive Gespräch zu lesen.

    Ich habe nichts gegen Frauen, die sich verhüllen. Lustig mache ich mich manchmal aber auch über die Kleidung von Nonnen. Mich stört es auch nicht, wenn Frauen sich um Haushalt und Kinder kümmern. Im Gegenteil, ich bin meiner dafür sehr dankbar.

    Gar nicht lustig finde ich jedoch, wenn eine Frau dafür ermordet wird, wenn sie so nicht leben will, sondern die Freiheitsrechte, die sich aus dem Grundgesetz für alle Menschen ergeben wahrnehmen will. Fälle von Nonnen, die sich losgesagt haben, und die dafür erschossen worden sind, sind mir in jüngster Zeit nicht bekannt.

    Genauso wenig finde ich das lustig, wenn Karikaturisten mit Mord bedroht werden. Von Dir lese ich leider kein Wort der Solidarität gegenüber denen, die durch Mord für die Wahrnehmung ihrer Freiheitsrechte bedroht werden.

    Eine Sache tät mich aber auch noch von Dir interessieren. Darf ich DIch fragen, wer Dich Deinen Glauben gelehrt hat, Funda? Welche Imam, welcher Gelehrte hat Dir den Islam erklärt?

  21. Mein Parteibuch » Elf Tote bei Protesten gegen Mohammed-Karikaturen in Libyen sprach

    […] So widerlich ich die Lega Nord und Roberto Calderoli ansonsten finde, und Gründe für einen Rücktritt gäbe es jeden Tag, aber in dem Punkt des Rechtes zum Zeigen von Karikaturen, finde ich, sollten alle zusammenstehen, die sich durch Gewaltandrohungen und durch Gewalt nicht einschüchtern lassen wollen. Ja, man darf T-Shirts mit Mohammed Karikaturen tragen, auch wenn diese geschmacklos sind. Wer dagegen gewalttätig vorgeht, ist ein Straftäter und gehört ins Gefängnis. […]

  22. Mein Parteibuch » Wahlprognose zur Landtagswahl 2006 in Rheinland-Pfalz sprach

    […] Dadurch, dass ich durch das vielfältige Feedback auf den Mohamed Karikatur Wettbewerb fast über den Haufen gerannt worden wäre, wäre nun beinahe die Politik in Deutschland gänzlich unter den Tisch gefallen. Mit gut zwei Wochen Verspätung will ich nun wenigstens einen Kommentar zur Wahlprognose für die Landtagswahl 2006 in Rheinland-Pfalz nachholen. […]

  23. Mein Parteibuch » E-Mail eines Genossen zum Mohamed Karikaturen Wettbewerb sprach

    […] Wieviel Diskussionsbedarf und Mißverständnisse es zum Thema Mohammed Karikaturen auch innerhalb der SPD gibt, zeigt die heutige E-Mail eines geschätzten Genossen, der mir namentlich bekannt ist. […]

  24. Serdar sprach

    ich als moslem (elhamdulillah) bin gegen diese karikaturen, jedoch würde ich niemals gewalt gegen solche dummen menschen, die unseren Propheten karikatieren, anwenden weil es sich voll nicht lohnt…

    Nicht wir moslems, sondern allahu teala wird diese Feigen Menschen bestrafen.

    Friede sei mit euch.

    Salamalaikum.

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