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6. Februar 2006

Google hat BMW gekickt

von @ 14:41. abgelegt unter Informationszeitalter

Wie in einigen Weblogs zu lesen ist, hat Google gerade BMW gekickt. Nach dem Ignorieren von Matt Cutts Warnung erleben die Webdesigner und SEO-Experten von BMW gerade ihren Supergau.

Richtig so. Google bleibt sich treu. Ich frage mich, wieso bei BMW keiner auf die Idee gekommen ist, mal beim Sozialgericht Bremen nachzufragen, wie Low-Budget-Marketing im Informationszeitalter funktioniert. Ansonsten hat BMW sicher genug Geld für reichlich Keyword Werbung. Ich helfe BMW gerne mit Werbeplatz aus. ;-)

3 Kommentare zum Beitrag “Google hat BMW gekickt”

  1. Kai sprach

    Ob sich das negativ auf die Vermögensentwicklung der Familie Quandt auswirken wird, die 46,6% Anteile an BMW hat? Ich glaube nicht.
    Familie Quandt profitiert im Gegensatz zum modernen Dritten Stand davon, dass die nach Artikel 14 Grundgesetz vorgeschriebene Sozialbindung des Eigentums weitestgehend unangewendet bleibt.
    Meiner Ansicht nach könnte sich »Mein Parteibuch« mal mehr mit diesem Aspekt beschäftigen. Wenn BMW vorübergehend bei Google rausfliegt, dann ist das ein vorübergehender Zustand, der nur wenige Tage andauern wird. Die gegenwärtige Vermögensverteilung hingegen ist ein dauerhafter Zustand, für den die SPD Mitverantwortung trägt, denn die Sozialdemokratie ist im Zeitalter des neoliberalen Reform-Wahnsinns nur noch eine leere Worthülse.

  2. Mein Parteibuch » Telefonterror durch die Bitskin GbR sprach

    […] Innovativ finde ich bei bitskin die vielen im Quelltext versteckten Links auf der Webseite vom als gerade fertig gestellt beworbenen Referenz-Projekt Gewand Logistik Transport GmbH. Wenn jetzt jemand wie ich dahergeht, und bei Google eine Meldung macht, dann wird die Kundenseite womöglich aus dem Index von Google gestrichen, so wie dies jüngst BMW für seine Doorway Seiten passiert ist. Super-Marketing, Timo Shankar. […]

  3. Mein Parteibuch » Ich mag Unister nicht sprach

    […] Dass die SEO von Unister mittels Doorwaypages und Keyword-Stuffing kein spammen ist, macht die Sache auch nicht besser, denn auch da ist für mich absolut unverständlich, dass Unister vor etwas mehr als zwei Jahren anscheinend schon mal einem Blogger gerichtliche Schritte für einen Beitrag angedroht hat. Nun ist das natürlich Vergangenheit, wer unethische Suchmaschinenoptimierung betreibt, wird wie BMW gekickt, muss zur Strafe das eigene Keyword als Werbung kaufen und SEO mit einer fröhlichen Klagedrohung gegen einen Blogger nach dem Vorbild von Transparency International ist ohnehin viel effizienter. Nachdem sich Unister bei Technorati schon ganz gut finden läßt, kommt dank der Beiträge von Basic Thinking, Bildungsszene, Typo Twoday, Problematik, Customer of Hell, Treehuggingpussy, CIO Weblog, Hirnrinde, Kaettlitz, PGC, Nerdwg, Swiss Metablog, Taxi-Blog, Kinoblog, Side-2, Nikki, Chat Atkins, Maniacmind, BooCompany, Dummschwatzen und Visualblog sicher auch zu dem Suchbegriff Unister bei Google spätetens beim nächsten Dance ein bißchen frischer Wind. […]

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