Angela Merkel war heute zu Besuch bei Freunden in Washington, wie die SZ berichtet. Nachdem der erste Besuch in den USA unserer Dosenpfandkanzlerin Angela Merkel noch den Ruf der Unterwürfigkeit eingebracht hatte, hat sie diesmal schweres Geschütz gegen diesen Vorwurf aufgefahren.
Angela Merkel hat nun im Vorfeld des Besuchs bei George W. Bush verlauten lassen, eine Institution wie Guantanamo kann und darf auf Dauer so nicht existieren. Diese für einen Rechtsstaat banale Selbstverständlichkeit aus dem Sprachschatz von George W. Bush schrumpfte auf der Pressekonferenz darauf zusammen, dass sie Guantanamo angesprochen habe. Freund George W. Bush findet das amerikanische Gulag Guantanamo jedoch richtig gut, und Konsequenzen hat es keine, dass Angela Merkel Guantanamo angesprochen hat. Von der Verschleppung von Khaled El Masri, der Auslieferung der europaweit steckbrieflich gesuchten CIA Agenten, die Abu Umar aus Mailand entführt haben oder der Aufklärung der Folterpraxis in den CIA-Lagern in Südosteuropa wurde hingegen nicht bekannt, ob Angela Merkel ihren Freund George W. Bush, der diese Straftaten beauftragt hat, daraufhin angesprochen hat. Verinnerlicht hat Angela Merkel dagegen die Position der USA im Streit mit dem Iran. Erich Schmidt-Eenboom sieht die jüngsten Enthüllungen um den BND anscheinend in diesem Zusammenhang und als Kampagne der CIA (via Dialog International).
Das Meeting zwischen FDJ-Tusse Angela Merkel und Skull & Bones Junta-Chef George W. Bush wurde heute nach gut drei Stunden ohne sichtbare Ergebnisse beendet.
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| Schälike in Koeln |
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das nächste mal wenn der US präsident über geheimdienstoperationen spricht wird er marcel bartels persönlich unterrichten.
Nicht nur unterrichten, bitte schön, sondern um Erlaubnis fragen.
Nach einiger Zeit mal wieder hier. An der Borniertheit der Aussagen des Herrn B. aus B. hat sich nichts geändert. HAD.
[…] Wenn dem so war, und der Panorama-Bericht auf eine Desinformationskampagne des Pentagon im Auftrag von George W. Bush zurückgeht, stellt sich mir noch eine Frage: hat Angela Merkel mit ihrem Freund George W. Bush darüber gestern gesprochen? Wenn Angela Merkel da mit George W. Bush unter einer Decke steckt, wäre das sicher gar nicht gut für das Koalitionsklima. [Trackback URI] [Permalink] […]
Es ist löblich, dass Angela Merkel scheinheilig Guantánamo angesprochen hat. Hat sie eigentlich mit Bush auch über den möglichen Atomkrieg gegen den Iran gesprochen? Das wäre doch mal eine Stellungnahme Wert, oder? Man gewinnt den Eindruck, dass Merkel sich gezielt Nebenschauplätze aussucht, um über mögliche weitaus schlimmere Vorgänge nicht sprechen zu müssen.
@KS
Das Vorgehen gegen den Iran hat sie angesprochen, ich habe dazu geschrieben: Verinnerlicht hat Angela Merkel dagegen die Position der USA im Streit mit dem Iran.
[…] So wurde innerhalb der ersten 100 Tage beschlossen, die Mehrwertsteuer auf 19% zu erhöhen, 2006 aber trotzdem ein Schuldenhaushalt vorgelegt, eine Föderalismusreform beschlossen, die föderale Finanzverfassung als Kern jedoch ausgeklammert, Frank-Walter Steinmeier wurde von Dick Cheney GeorgeW. Bush angeschossen und Angela Merkel profiliert sich als Außenpolitikerin, Horst Seehofer will uns patentierte Gentechnik im Essen aufzwingen und unter 25-jährigen wurde die Solidarität der Gesellschaft komplett aufgekündigt. Und Bernd Neumann ist ohnehin eine Klasse für sich. […]
[…] Diesmal soll der als geheim eingestufte Bericht nicht aus amerikanischen Quellen, sondern von einem deutschen Journalisten stammen. Ich fühle mich durch die Vielzahl der detaillierten Informationen über den Bundesnachrichtendienst in der Ansicht bestätigt, dass das Information Leak direkt aus dem weißen Haus stammt und das mit Angela Merkel abgesprochene Ziel der Abschuß des bei George W. Bush wegen des Ausplauderns der Kriegsabsicht gegen den Irak in Ungnade gefallenen Außenministers Frank-Walter Steinmeier ist. [Trackback URI] [Permalink] […]