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24. Dezember 2005

Frank Junker, die SPD, die ABG Frankfurt-Holding, Ralf Harth, eine Preisverleihung und eine fristlose Kündigung

von @ 9:24. abgelegt unter Korruption

Wer Zivilcourage zeigt und auf Machtmißbrauch aufmerksam macht, muß in Deutschland mit ernsten Konsequenzen rechnen. Business Crime Control e.V. (BCC) hat zu Machtmißbrauch ein Blog gestartet. Der Frankfurter Ralf Harth mußte dies gerade erfahren. Für sein Engagement gegen Machtmißbrauch durch die kommanale Wohnungsgesellschaft ABG Frankfurt-Holding vertreten durch den Geschäftsführer Frank Junker hat Ralf Harth am 25.November 2005 den BCC-Preis für Zivilcourage bekommen.

Zivilcourage in friedfertiger Standhaftigkeit gegen Stärkere sollte etwas sein, was uns Sozialdemokraten seit den Zeiten von Otto Wels besonders freut. Den Boss der ABG Frankfurt-Holding Frank Junker, dem nachgesagt wird, er wäre ein SPD-Mann, freut Zivilcourage allerdings gar nicht: ausgerechnet die Dankesrede der Preisverleihung des BCC-Preises für Zivilcourage nahm das angebliche SPD-Mitglied Frank Junker zum Anlaß Ralf Harth fristlos die Wohnung zu kündigen.

Otto Wels würde sich im Grabe umdrehen und mir dreht sich der Magen um.

3 Kommentare zum Beitrag “Frank Junker, die SPD, die ABG Frankfurt-Holding, Ralf Harth, eine Preisverleihung und eine fristlose Kündigung”

  1. Christine Salzmann sprach

    Sehr geehrter Herr Junker, danke für Ihre Grüsse. Würde Sie gerne einmal wiedersehen und -sprechen; denke, es könnte fruchtbar sein. Inzwischen fähig zu -
    Liebe Grüsse

    Christine Salzmann

  2. Erwin Bender sprach

    Sicher ist er ein SPD-Getreuer, was ihn auszeichnet ist allemal kein soziales Handeln. Profit und Gewinnmaximierung (Schröpfen des Mieters bis es nicht mehr geht) will er sich auf die Fahnen schreiben, damit er eine ordentliche Reputation hat, wenn er mal in die Privatwirtschaft wechseln sollte. Das politische Ziel, nämlich die Versorgubg der Frankfurter Bevölkerung mit bezahlbarem Wohnraum ist ihm egal, Wohnraum wird ja noch hinzugeschaffen,aber eben zu Weltmarktpreisen an Miete.
    Ist er eigentlich ein Frankfurter?-”sehenlassen” kann er sich bald nicht mehr in Frankfurt,kein ABG-Mieter mag ihn ernsthaft leiden.

  3. N. H. sprach

    Die Holding-Mitarbeiter sind absolut unsoziale, unfreundliche und menschenverachtende Schw…! Irgendwann habt ihr gar keine Mieter mehr, denn Reiche werden sicherlich nicht in eure sich stetig verteuernden Bruchbuden ziehen! Und dann habt Ihr, “liebe” Holding-Mitarbeiter, Ihr kleinen Leuchten eines Frankfurter Machtkonzerns auch keine Jobs mehr! Ihr könnt die Häuser mithilfe staatlicher Förderung bunt anmalen und durch unterbezahlte Handwerker pseudosanieren lassen! Trotzdem wird jeder, dem es finanziell möglich ist, ausziehen! Ich wünsche mir, dass noch mehr Wohnungen freistehen und verrotten werden! [Editor: geändert: Wer Holding-Wohnungen kauft, unterstützt den Sozialabbau! Ich kauf keine.]

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