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10. November 2005

Henryk M. Broder geht anscheinend mit einstweiliger Verfügung gegen Zitatesammler vor

von @ 17:24. abgelegt unter Pressefreiheit

Ausgerechnet Henryk M. Broder (nein, kein Link), Webseitenbetreiber und Autor bei Spiegel Online, der wegen seiner nicht gerade zimperlichen Schreibe weithin bekannt ist, hat es anscheinend nötig gegen den Dortmunder Erhard Arendt, der eine Webseite mit Zitaten von Henryk M. Broder, Best of Broder, betreibt, mit einer einstweiligen Verfügung vorzugehen. Ich möchte dem Richter einen Aufnahmeantrag bei der Prinzengarde empfehlen.

Ich habe für Mein Parteibuch übrigens bereits zwei Abmahnungen erhalten, eine von Martina Kausch aus Lübeck und eine von Wilhelm Entenmann aus Mannheim, die ich jeweils umgehend veröffentlicht habe.

Schade finde ich, dass ich die einstweilige Verfügung von Henryk M. Broder nirgendwo veröffentlicht gefunden habe. Es täte mich ja schon sehr interessieren, was für Texte ein Henryk M. Broder so anstößig empfindet, dass er sich die Mühe macht, eine einstweilige Verfügung gegen die Verbreitung zu beantragen, anstatt dass er darauf publizistisch reagiert. Ich meine, eine einstweilige Verfügung gegen einen Kritiker zu erwirken, ist so etwas wie eine geistige Bankrotterklärung für einen “Publizisten”. Gespannt bin ich auf das nächste Plädoyer für die Pressefreiheit von Henryk M. Broder. Best of Broder bekommt natürlich auch einen Platz in meiner Blogroll.

10 Kommentare zum Beitrag “Henryk M. Broder geht anscheinend mit einstweiliger Verfügung gegen Zitatesammler vor”

  1. Daniel sprach

    Etwas anderes war von diesem Krawallo wohl nicht zu erwarten. Er selbst teilt äußerst gerne aus, soll er einstecken, dann kommt entweder “Antisemit” oder Gepöbel. Was diesen R***-Kasper dafür qualifiziert für den SPIEGEL zu schreiben, hat sich mir bis heute nicht eröffnet… :roll:

    [Editor: diffamierendes ge-*-t. Dass Henryk M. Broder ein ganz großer Sympathieträger ist, erkennen wir auch ohne Beleidigungen]

  2. Daniel sprach

    Seit wann ist das Ergebnis einer Erkältung (R*** = Schleim) eine Beleidigung? ;) Aber nun gut, wollen ja keine Vorlagen für weiteres Abmahn-Geplänkel schaffen… ;)

    MfG

    Daniel

  3. Mein Parteibuch sprach

    @Daniel
    Beleidigungen sind eine eindeutige Sache. Das Ergebnis einer Erkältung als Teil einer Personenbezeichnung ist ganz sicher eine Beleidigung. Und hilft im übrigen auch nicht weiter. Schließlich geht es mir auch darum zu zeigen, wer die mit verbalem Dreck schmeißenden Schmuddelkinder sind.

  4. Fritz sprach

    Yo. Herr Bartels. Offensichtlich gibt es aus Deiner Sicht schmuddeligen und saubereren Dreck? Wobei aus Deiner Richtung natürlich der saubere kommt, nicht wahr. Oder zählt es nicht zu den eindeutigen Beleidigungen, wenn andere in die Nazi-Ecke gestellt werden?

  5. Bella sprach

    Mehr dazu hier - http://www.camp.../11/09/380.html

  6. samuel hirsch sprach

    Hier ein kleiner Auszug aus einem Schreiben, mit dem Broders Anwälte gegen Arendt vorgehen (unter “Bum Bum”, gelb unterlegt). Dazu passt es, dass Broder an anderer Stelle Juristen - und damit seine eigenen Anwälte - pauschal als Lügner abstempelt. Wie das Beispiel zeigt, nicht zu Unrecht.

    http://www.jupi...-Concerned.html

  7. Mein Parteibuch » Blog Archive » Neues vom Schmock: Spaß mit Henryk M. Broder sprach

    […] Henryk M. Broder, der vor wenigen Tagen dadurch aufgefallen ist, dass er wohl eine einstweilige Verfügung gegen den Dortmunder Erhard Arendt erwirkt hat, weil der eine ihm nicht genehme kritische Webseite über Henryk M. Broder betreibt, läßt anscheinend nicht locker. […]

  8. b.b. sprach

    BRODER UND DIE SEKTE DER “ANTIDEUTSCHEN”

    Zu Broders rechten online-rackets, auch Bomber-Harris-Fans, gehören der dilettierende Journalist Samuel Laster und Ralf Schroeder, beide bekennende Aktivisten der fanatischen Sekte der “Kommunistischen Antideutschen”. Laster, der in Berlin wohnt, betreibt die in Österreich gemeldete www.jüdische.at. Zur Zeit kann man dort einen Beitrag lesen, in dem ausdrücklich die Auffassung des französischen Innenministers bestätigt wird, die jugendlichen Aufständischen der französischen Vorstädte seien „Abschaum“. Man stelle sich einmal die geheuchelte Entrüstung vor, jemand bezeichnete hierzulande Broder und seine willigen Helfer(innen) öffentlich als Abschaum.

    Broder und Schroeder – wen wundert’s? – schreiben gelegentlich auch für die von Paul Spiegel verantwortete Jüdische Allgemeine Zeitung des Zentralrats. Der Zentralrat wird per Staatsvertrag mit immensen Steuergeldern fürstlich alimentiert und nutzt, wie man sieht, diese dazu, Personen zu honorieren, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, gegen arabische und muslimische Menschen zu hetzen und jüdische und nichtjüdische Deutsche gegeneinander aufzuwiegeln. Der Zentralrat und seine Helfer müssen auf Differenz setzen, schon um eine Assimilation jüdischer Bürger zu verhindern – “zweifellos die große Gefahr” (vgl. Interview mit Sergio Della Pergola auf http:/www.tachles.ch/artikel.php?id_art=2153 ). Eine “Gefahr” ist die Assimilation vor allem für die Führer und Funktionäre, die bei einem solchen Prozess ihres Einflusses und ihrer Privilegien verlustig zu gehen drohen.

    Zeitgleich mit der Aktion Broders gegen Arendt hat, wie sich mittlerweile herumspricht, der “antideutsche” Funktionär Laster einen Anwalt beauftragt, gegen den Betreiber von www.jupi.homepage.t-online.de vorzugehen, weil dieser einige Tage lang eine Parodie auf Lasters allseits anerkannten anspruchsvollen Journalismus ins Internet gestellt hatte …

  9. J. Molitor sprach

    Ja, ich finde es schon seltsam, wenn ein SPD-Neu-Parteimitglied so offen rechtsextreme Webseiten in Schutz nimmt.

  10. Mein Parteibuch sprach

    @Johannes Molitor
    Welche Webseite bezeichnen Sie hier als “offen rechtsextremistisch”? Rechtsextreme Seiten sehe ich nicht betroffen.

    Ich sehe hier jemanden, der haufenweise andere Menschen mit Dreck bewirft, und nun mit dem Urheberrecht und viel Geld dagegen vorgeht, dass jemand den Dreck sammelt, ins Schaufenster legt und mit dem Namen des Urhebers versieht.

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