Parteifreunde sind im allgemeinen Menschen, die einen besonders netten Umgangston pflegen und großen Respekt voreinander haben. Bei den Websozis gibt es dagegen Parteifreunde, die wie der Webmaster der Websozis Norbert Müschen Kampagnen mit dem Titel “Wer keine Ahnung hat sollte … einfach mal die Fresse halten” und dem Kontefei von Andrea Nahles gegen Parteifreunde fahren.
Ich habe mich ob des Banners entschlossen, meinen Banner “Kein Link zu den Websozis”, den ich anläßlich des mir gegenüber ausgesprochenen Verbots der Verlinkung erstellt habe, wieder zu aktivieren.
Wer ähnlich schlechte Erfahrungen mit den Websozis gemacht hat, den möchte ich ermutigen, sich von Norbert Müschen und seinen Gefolgsleuten nicht einschüchtern zu lassen und den Banner auch auf seine Webseite zu setzen. Wenn jemand mit mir zusammen ein alternatives Forum von sozialdemokratischen Webmastern gründen möchte, so erkläre ich mich bereit, dazu kostenlosen Hostingplatz zur Verfügung zu stellen und ein Board einzurichten. Wenn jemand angesichts des unkollegialen Verhaltens keine Lust mehr hat, so wie Ute Vogt von den Websozis gehostet zu sein, so übernehme ich das Hosting gern auch für die Hälfte des Preises, der bei den Websozis zu zahlen wäre.
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| Schwein gehabt |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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Hi Marcel,
bist Du etwa immer noch pissed? Das artet ja langsam zu einer Pychose aus.
War übrigens sehr nett Dich auf dem Parteitag mal persönlich kennengelernt zu habe.
Gruß
Valentin
@Valentin
Ich finde den Stil der Kampagne gegen Andrea Nahles unmöglich. Das ist die häßliche Seite der SPD - und die Websozis sind beim Mobben in vorderster Front. Der Webmaster der Websozis Nobbi hat mich zum Parteiaustritt aufgefordert, weil ich mich über den Ausdruck “ausgesuchte, etablierte Blogger” von
SPD Internet-GuruSebastian Reichel lustig gemacht habe.Natürlich bin ich im Websozis-Forum auch immer noch gesperrt, weil ein leiser Anflug von Kritik oder abweichender Meinung bei den Websozis anscheinend nicht hinnehmbar ist, sondern demütiger Gehorsam gegenüber der durch keinerlei Wahlen legitimierten Führung der Websozis wohl wichtiger ist. Ich denke auch, dass die SPD kein vernünftiges von der Partei geführtes Diskussionsportal hat, kann ich hier bei der Gelegenheit natürlich noch mal ansprechen.
Was hälst denn Du davon, Genossen mit dem Spruch “Fresse halten” runterzumachen?
SPD will jetzt sogar 20% Mehrwertsteuer, Senkung der Unternehmenssteuern, “zumindest keine Rentenerhöhungen”, Kürzungen bei Hartz4, Rente mit 67, “Optionsmodell” beim Kündigungsschutz, Merkel als Kanzlerin,…
Kommen sie sich nicht verarscht und missbraucht vor, Herr Bartels?. Der Bartels, der auf die Wahlkampfpropaganda reingefallen ist, hat seine Schuldigkeit getan, der Bartels kann gehen…
die SPD war gegen die “2% Merkelsteuer”, 4% Punkte sind ja was anderes
Die SPD ist unsozial, weil Sie den deutschen Wohlstand auf dem Altar Ihrer kurzfristigen Partei- und Lobbyinteressen zu opfern bereit ist.
BTW: Bartels hat wieder mal die Umfrageergebnisse manipuliert
@outsmart
Apropos Umfrageergebnisse: da war mal wieder jemand von meinen Besuchern ganz fleißig. 240 mal hat ein Spammer versucht unter zwei verschiedenen IPs abzustimmen:
82.135.12.146 - - [04/Nov/2005:12:01:27 +0100] “POST / HTTP/1.0″ 200 7759 “http://www.mein-parteibuch.com/” “Mozilla/4.0 (compatible; MSIE 6.0; Windows NT 5.1)”
141.76.1.121 - - [04/Nov/2005:13:42:11 +0100] “POST / HTTP/1.0″ 200 1637 “http://www.mein-parteibuch.com/” “Mozilla/4.0 (compatible; MSIE 6.0; Windows NT 5.1)”
Alle diese 240 Stimmen wurden innerhalb weniger Minuten von nur 2 IPs aus für ein Zustandekommen der Koalition abgegeben und sind von mir selbstverständlich umgehend wieder entfernt worden. Dass einzelne Besucher vergeblich versuchen, meine Koalitionsumfrage zu manipulieren, war nun schon vor zwei Wochen eine Neuigkeit und deshalb habe ich da nicht mehr gesondert drauf hingewiesen. Interessant finde ich aber, dass eine zunehmende Zahl der Abstimmenden inzwischen gegen die Koalition ist. Die Gegner haben in den letzten Tagen ein gutes Stück aufgeholt.
*gähn*
Mal im Ernst: wozu sollen diese in einem Blog geführten Umfragen dienen?
Bei N24 weiß man wenigstens, daß diese Nachrichtenmanipulierer die Doofen abgreifen wollen.
Aber was solle eine Umfrage HIER??
X % Derer die in “mein Parteibuch” reinstolpern meinen DAS : “Y” ??
Schwachmaten die denken das hatte irgendeine Bedeutung.
Tja, zweifellos denkt der “Webmaster” Bartels, daß diese “Umfragen” auf seiner Seite irgendeine Bedeutung hätten.
@Joachim
Die Umfragen sehe ich eher als Spiel, aber sie dienen mir zum Beispiel auch dazu, meine Leserschaft besser kennenzulernen. Die Umfragen sind genauso wenig repräsentativ wie irgendein Springer SAT1 Telefon TED, aber immerhin sind die Umfragen hier im Gegensatz zum Telefon TED völlig kostenlos.
Ich bin selbst verwundert, dass es hier jemanden gibt, der sich die Mühe gemacht hat, meine Umfrage zu verfälschen. Wenn ich das bisherige Nutzerverhalten meiner Seite richtig interpretiere, dann versucht einer meiner Gäste meine Umfragen so zu verfälschen, dass die Ergebnisse in ihren Augen ein möglichst schlechtes Bild auf mich oder die SPD werfen.
Dazu muß man wissen, dass meine Seite auch vom politischen Gegner gern gelesen wird, wie die vielen Kommentare der Liberalen vom Nockherberg hier zeigen.
http://www.foru...?showtopic=8699
@Anonymous
Das trifft den Feigling auf den Keks:
http://www.oldmanjo.de/stn.htm
@12: Was steht da genau? Ich komm nicht rein!
Das geht mir auch so, dass ich da nicht rein komme. Da gibt es sicherlich gerade eine lustige Diskussion über Mein Parteibuch.
Na, Herr Bartels, sagen wir ‘mal so: Nobbi ist zwar Parteimitglied wie Sie auch, aber eben schon “ein kleines bisschen länger”. Das gibt ihm zwar keinerlei Vorrechte Ihnen gegenüber, aber ein - parteibuchmäßiger - Jungspund wie Sie wäre grundsätzlich schon ganz gut beraten, ‘mal auf ein paar vorsichtig mahnende Worte zu achten. Das haben Sie aber von Anfang an nicht getan und sich stattdessen darin hervorgetan, Ihre Genossen nach Leibeskräften zu blamieren.
Auch jetzt wieder: Nicht die Spur von Nachdenklichkeit, sondern Konfrontation pur.
@Demon Dominique
Ich bin schon nachdenklich, nachdenklich eben zum Beispiel darüber, wie es sein kann, dass Genossen “Fresse halten” untereinander für einen akzeptablen Umgangston halten.
Wenn Politik bedeutet, dass sich Neulinge in der Partei von Drohungen einschüchtern lassen sollten, dann mag das so sein. Ich finde es dann jedoch richtig, diese Mechanismen öffentlich zu zeigen, damit über diese Mechanismen diskutiert werden kann.
Ich möchte diese Diskussion nicht unbedingt an Nobbi oder den Websozis festmachen, sondern über die informellen Mechanismen zur Disziplinierung von Parteimitgliedern an sich im Allgemeinen und im Besonderen diskutieren. Als Einstieg in die Diskussion über innerparteilichen Umgang und informelle Strukturen taugen die Websozis und ihr Webmaster Nobbi jedoch allemal.
Was hälst denn Du davon, Mandatsträger der eigenen Partei mit einem “Fresse halten” zu belegen?
@17, Marcel Bartels:
> Wenn Politik bedeutet,
> dass sich Neulinge in der Partei von
> Drohungen einschüchtern lassen sollten
> sondern über die informellen Mechanismen
> zur Disziplinierung von Parteimitgliedern
> an sich im Allgemeinen und im Besonderen
Hallo Marcel, das hört sich ja wirklich dramatisch an.
Hast Du parteiinterne Problem? Wirst Du von unseren bekannten Genossen gemobbt, wie es auch schon anderen ergangen ist?
Mach Dir nichts draus, habe ich auch hinter mir, da gibt es durchaus Mechanismen, wie man sich geegnet zur Wehr setzen kann. Bei mir hat es allerdings erst nach etwa 2 Jahren Mitgliedschaft angefangen, als ich Ambitionen auf ein Amt geäußert habe, das aber bereits von einem “Altgenossen” langjährig besetzt war und das im wahrsten Wortsinne vererbt werden sollte. Hab das Amt dann aber trotzdem bekommen (hihi).
Leider mußte ich dann berufsbedingt von Berlin wegziehen und habe es daher wieder abgeben müssen.
Erkundige Dich mal nach “Rotspon”. Der ein oder andere sollte mich noch in guter(!) Erinnerung haben - hoffe ich.
@Rotspon
Nein, ich habe keine parteiinternen Probleme. Ich bin von Norbert Müschen lediglich bei den Websozis aus den Forum ausgeschlossen worden, weil ich wohl ein Vergehen ähnlich einer Majestätsbeleidigung begangen habe. Nun ja, die Websozis trotz der mehr als 1000 Mitglieder bei weitem nicht die SPD.
Erzähl doch mal, wie sowas abläuft, wenn einen die eigenen Genossen mobben. Ich finde das Thema nämlich grundsätzlich spannend.
Majestätstsbeleidigung ist allerdings das allerübelste Verbrechen!
Ging mir ja genauso - habs aber geschafft.
Das wichtigste ist, ein “Netzwerk” zu haben (das Wort hatte damals eine etwas allgemeinere Bedeeutung als heute) - die Majestätsbeleidigten nennen das dann “Seilschaft”.
Das muß man sich aufbauen, Vertrauen schaffen, mal jemandem was Gutes getan haben, argumentativ ein Standing haben.
Und dann gilt: Eine Hand wäscht die andere; dann ruft auch mal jemand jemanden an und so weiter und es arbeitet hinter den Kulissen. Kann natürlich in die Gegenrichtung losgehen, wenn die andere Seilschaft stärker ist als das eigene Netzwerk.
@Rotspon
Ich verstehe das schon, dass politische Aktivität bedeutet, mit anderen Menschen gemeinsam und koordiniert zu handeln. Ich würde das allerdings weniger Netzwerk oder gar Seilschaft nennen wollen, sondern eher Interessengemeinschaft.
Dabei kommt mit dem Interesse auch schon zum Ausdruck, dass ich meine, eine politische Interessengemeinschaft sollte mehr sein, als nur ein Netzwerk zur Beförderung der persönlichen Karriere. Ich meine sogar, eine politische Interessengemeinschaft muß mehr als eine Seilschaft sein, sonst verlieren die politisch Handelnden ihre Legitimation.
Im vorliegenden Fall denke ich beispielsweise an das Interesse, innerhalb der Partei miteinander anständig umzugehen. Dazu würde meiner Meinung nach irgendwie so etwas wie Fair Play im Sport gehören. Ich denke, eine Diskussion zum Umgang miteinander würde auch der Partei insgesamt nützen.
Vielleicht habe ich überkommene Vorstellungen von Demokratie als den Wettstreit der besseren Argumente in der Diskussion und Demokratie bedeutet eher die Bildung von politisch interessenlosen Seilschaften zur Durchsetzung eigener Machtansprüche. Dann aber stellt sich für mich die Frage, ob es nicht Gleichgesinnte in der SPD gibt, die Politik eher als den Wettstreit der besseren Ideen in der Diskussion auffassen und politische Karrieren als Ergebnis von Kompetenz und nicht von der Größe der hintenanstehenden Seilschaft verstanden wollen wissen.
Das ist alles anständig gedacht ud ich würde Dir gerne aus vollem herzen zustimmen!
Jedoch, der Ausdruck sei mir gestattet, klingt das alles etwas naiv.
Das alte Wort, “Freund, Feind, Parteifreund” bewahrheitet sich leider nur zu oft.
Solltest Du gewillt sein als “kleines Rädchen” in der Partei mitzuwirken, ab und zu mal am Abend eine Veranstaltung zu besuchen und im Wahlkampf am Infostand zu stehen, dann ist das OK und Du wirst nie Probleme haben.
In dem Moment, wo Du Dich auch nur im kleinsten exponierst, z.B. auf ein Amt spekulierst oder in der Öffentlichkeit stehst wie Du, dann wirst Du automatisch jemandem auf die Füße treten. Zumindest wird man Dich als potentiellen Konkurrenten scharf beobachten.
So ist der Mensch. Da geht es nicht um Umgangsformen sondern um Selbstverwirklichung. Es sind nicht alles Gute Menschen, nur weil sie dasselbe Parteibuch in der Tasche haben. Jede Partei ist irgendwo Spiegelbild der Gesellschaft, wenn sie eine gewisse Größe erreicht hat und das hat zur Folge, daß sich die gleichen üblen Typen, aber auch die gleichen lieben Menschen, wie man sie kennt, auch in der Partei wiederfinden. Auf gut Deutsch gesagt: A***hlöcher gibts überall, vielleicht sogar in gewissem Sinn in der Partei mehr als anderso - wegen der relativ guten Möglichkeiten, sich in irgendeiner Form selbstzuverwirklichen: Wieviele aktive Mitglieder gibt es und wieviele Ämter gibt es? Da kann man recht schnell an ein Amt kommen, wenn man es darauf anlegt.
Ich will Dir nicht Deinen Enthusiasmus nehmen, ich sage das aus meiner langen und teils schlechten Erfahrung.
Manchmal denke ich, daß in Parteien prozentual viel mehr Karrieristen vertreten sind als in der Gesamtbevölkerung.
Isofern ist das, was ich mit “Netzwerk” oder “Seilschaft” meine, tatsächlich nicht dasselbe, was Du mit “Interessenvereineinigung” meinst! Mein Begriff beinhaltet wesentlich stärker das persönliche Eigeninteresse und nicht so sehr das rein politische Interesse.
Der Rotspon
@Rotspon
Ich mache mir keine Illusionen darüber, dass die Volksparteien Spiegelbilder der Gesellschaft sind und da ähnliche soziale Kräfte wie in allen anderen Firmen, Gruppen oder Vereinen auch wirken. Menschliche Interessen wie Konkurrenzdenken, Streben nach persönlicher Selbstverwirklichung, die Geschlossenheit der Gedankenwelten eines verblendeten Idealismus und der Ausgleich von Minderwertigkeitsgefühlen durch eine gehobene Stellung sind mir wahrlich nicht fremd. Ich will mich da auch nicht selbst von freisprechen, ich freue mich auch, wenn meine Seite viele Leser hat und meine Ein-Mann-Internet-Zeitung dann über die Werbung als Zeichen der Anerkennung ein bißchen Geld einspielt.
Trotzdem meine ich, dass es möglich sein sollte, sich dabei so etwas wie einen ethischen Rahmen zu geben. Interessanterweise scheint es darüber gerade auch auf allerhöchster Ebene der Partei Diskussionen zu geben. Ich habe wiederholt gelesen, dass Matthias Platzeck von den Netzwerkern besonders wegen seines kooperativen Führungsstiles geschätzt wird und die Veränderungdes Führungsstiles bei der SPD ein wichtiges Anliegen ist.
Ämter gibt es letztlich wohl etwa so viele wie Parteimitglieder, die ein Amt anstreben, und ich denke, dass dies kein Zufall ist, sondern Ergebnis politischer Verhandlungen. Dass ich kein Amt in der Partei anstrebe, macht mich etwas freier als Mitglieder, die ein Amt anstreben oder innehaben. Dass es in den Parteien mehr Karrieristen gibt als in der Wirtschaft, glaube ich nicht.
So habe ich die Möglichkeit, hier eine Diskussion über den innerparteilichen Umgang miteinander anzuregen und muß nicht fürchten, dass sich das auf mein Amt niederschlägt. Vielleicht gelingt es mir ja, eine Diskussion über innerparteiliche Ethik zu starten oder vielleicht gibt es diese Diskussion längst. Im Berliner Programm finde ich sogar schon Ansätze einer innerparteilichen Ethik zu innerparteilichen Willensbildungsprozessen (Seite 50):
Um wirksame politische Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger zu realisieren, bedarf es innerparteilicher Demokratie und der Transparenz innerparteilicher Willensbildungsprozesse.
Möglicherweise ist einfach niemand auf die Idee gekommen, da reinzuschreiben, dass auch eine gewisse Diskussionskultur sinnvoll sein könnte und “Fresse halten” da nicht zugehört. Mit Parteien vergleichbare Unternehmen haben übrigens häufig so etwas wie ausformulierte ethische Leitlinien und ähnliche Dnge, die die Unternehmensethik oder Unternehmenskultur reflektieren und normieren. Aber letztlich bin ich davon überzeugt, dass es Diskussionen um innerparteiliche Ethik in der SPD bereits gibt und ich sie bloß finden sollte.
Wenn ich mich dabei einbringen möchte, parteiliche Strukturen mehr zu einem Interessenverband denn zu einer Seilschaft zu machen, so bin ich dabei sicherlich genauso viel oder wenig naiv wie bei meinem Eintritt in die Partei. Ich habe durchaus eine Vorstellung davon, wie unermeßlich weit der Weg ist, die Partei auch nur einen Millimeter zu bewegen und trotzdem mache ich einen ersten Schritt. Es ist schließlich besser, ein Lichtlein zu entzünden als über die Dunkelheit zu klagen. Und wer weiß, vielleicht entdecke ich in der Dunkelheit ja noch andere Lichter.
[…] Heißt das nun, wenn der Parteitag beschließen sollte, dass die SPD Angela Merkel zur Bundeskanzlerin machen soll, und ich beharrlich und öffentlich sage, dass ich das für falsch halte, dass ich dann gegen das Gebot der Ordnung in der Partei verstoße? Wie sieht es denn mit der Vereinbarkeit von der Empfehlung “einfach mal die Fresse halten” und dem Gebot der innerparteilichen Solidarität wohl aus? Verstößt es gegen die Ordnung der Partei, wenn sich jemand in einer geheimen Wahl als Kandidat für eine Amt nominieren läßt und dann die Unverschämtheit besitzt, auch noch gewählt zu werden? Zumindest hören jetzt die sehr subjektiven mit Blick auf die Parteiausschlußmöglichkeit getroffenen Vorwürfe parteischädigenden Verhaltens hoffentlich auf, mit denen ja auch ich schon konfrontiert worden bin. […]
[…] Soeben erreicht mich eine E-Mail, in der ich mal wieder gebeten werde, Mein Parteibuch zu zensieren. Auch wenn ich Linkverbote wie die Raab’schen Maschen-Draht-Zäune des Informationszeitalters für eine Seuche halte, und nicht glaube, dass Linkverbote wie das der Parteifreunde der Websozis rechtlich haltbar sind, bin ich jedoch heute so nett, und komme der freundlich vorgetragenen Bitte nach, den Link zum Artikel Einsturz einer Eissporthalle in Bad Reichenhall - Hintergrundwissen, aus meinem Artikel Bad Reichenhall: Qualität Made in Bayern zu entfernen. […]
Auch wenn’s schon ne Weile her ist, einen Kommentar zu
folgendem Post kann ich mir nicht verkneifen.
Rotspon schrieb:
>Das wichtigste ist, ein “Netzwerk” zu haben (das Wort hatte damals
>eine etwas allgemeinere Bedeeutung als heute) - die Majestätsbeleidigten
>nennen das dann “Seilschaft”. Das muß man sich aufbauen, Vertrauen schaffen,
>mal jemandem was Gutes getan haben, argumentativ ein Standing haben.
>Und dann gilt: Eine Hand wäscht die andere; dann ruft auch mal jemand jemanden
>an und so weiter und es arbeitet hinter den Kulissen. Kann natürlich in die
>Gegenrichtung losgehen, wenn die andere Seilschaft stärker ist als das eigene
>Netzwerk.
Warum erinnert mich das alles so an Mafia?
Oder wahlweise an die Intrigen an den Königshöfen?
Wieso wundert mich das tragischer Versagen deutscher
Politik nicht mehr im Mindesten, bei diesem Blick
hinter die Kulissen?
Ich hab noch die SED kennengelernt, komisch, dort
funktionierte das genauso und ich war so naiv, zu
glauben jetzt in einer Demokratie zu leben.
Meine Meinung, das etablierte Parteiensystem zu
entmachten, zu Gunsten einer volksnahen Gesetz-
gebung (Volksentscheide,-befragungen,-lösungsfindung…)
stabilisiert sich immer mehr.
MfG
andrku
PS: Das musste ich einfach loswerden, Sorry.
Es kotzt mich so maßlos an, ich würde auch gerne
Politik mitgestalten, aber nicht unter diesen Bedingungen.
[…] Reine Spekulation ist es, dass mit der Attacke mein Rauswurf aus der SPD vorbereitet werden sollte, so wie er mir von einigen Genossen Websozis vor der Bundestagswahl 2005 wegen mangelnder Linientreue für die Zeit danach informell angekündigt wurde. Die Vermutung, dass sich die Attacke von Sigmar Gabriel eher gegen meine Person als gegen das Bildchen richtet, wird auch dadurch gestützt, dass das abgemahnte Bildchen, für dessen Entfernung bei mir wegen der Dringlichkeit sehr kurze Fristen gesetzt werden, im Baseblog Artikel “Fat Siggy - Bald Weg?” nach wie vor erreichbar ist, und auch von einer Abmahnung nichts bekannt ist. […]
@Marcel Bartels, betr. Websozis und Koddermeister “M”obbi Müschen:
Sorry, aber ich muss auch mal rauskotzen, selbst wenn es darum geht, das mir genaus “das” stinkt.
Echt: Man sollte wirklich eine Alternative zu den “Websozis” ins Leben rufen - oder zumindest einen kleinen feinen Club der Websozis-Gefrusteten!!!
Dieser Haufen selbstgerechter Pharisäer, die sich für den roten Nabel der Welt halten und sich anmaßen alle/s und jede/s/n zu kritisieren was NICHT in deren unqualifiziertes Horn tutet…
…die unbotmäßig Leute/Mitglieder/GenossInnen und ihr Tun maßregeln, wenn’s ihnen in den Kram passt und Häme ausschütten - so dass man über einen langen Zeitraum beobachten kann, wie selbst gestandene Mannsbilder kuschen und ihr Rückgrat verlieren und andere mit Grütze und Anstand instrumentalisiert wurden…
…die sich ausschließlich selber feiern und beweihräuchern, dass der Speichel aus dem Monitor tropft - und keiner sonst unter Gottes Himmel ist - ungeachtet ihres kindlich-naiven Autodidaktentum - im Besitz von Weisheit und Qualifikation…
- ERZÄHLT “denen da oben” doch mal, wie diese Vorgarten-Sozis den Ruf der roten Socken beschmutzen -
…wenigsten sollte man der Welt mal mitteilen: Die alte Tante SPD besteht nicht nur aus “sektiererischen” Websozis und ihresgleichen!!!
Hallo Schneewittchen,
ich kann Dein Empfinden wirklich nachempfinden. Ich habe mich mit den Websozis anfangs gut verstanden. Als ich jedoch einmal eine andere Meinung hatte und nicht bereit war, mich für meine Meinung zu entschuldigen, da gab es “wer nicht hören will muß fühlen” anstelle einer Diskussion. Und so ist der Stand heute noch …
Bei der Alternative zu den Websozis bin ich sofort dabei. Ich habe übrigens auch noch ein bißchen Platz auf meinem Server …
Gruß
Marcel
Nun, ja, da müßte sich mal ein Kreis von Interessierten und Könnern ihres jeweiligen Fachs zusammentun.
Selbst zusammengebasteltes Zeugs von Möchtegern-Webmastern und -Hilfe-Foren haben wir ja genug. Und davon braucht die Welt nicht noch mehr, meine ich.
(Ich selbst kann auch nichts anderes als Hinterhof-html, kompenesiere das aber mit beruflichem Design-Know-How, so dass ich vieles “verlügen” kann.)
Speziell für rote Webmaster und -tanten wäre m.E. fachliche, aber dennoch “freundschaftliche” Hilfe angebracht. Ähnlich wie Heise, vielleicht. Jedenfalls ohne Überheblichkeit und erhobene Zeigenfinger.
Ob’s ein Forum sein muss, weiß ich nicht. (Ich kann jedenfalls keines erstellen).
Doch welche Form wäre sonst sinnvoll?
Persönlich könnte ich mit anderen “Kollegen” zusammen ein Online-Helferteam bilden für Fragen der Gestaltung, Tricks, Bildbearbeitung, Layout etc. - NICHT nur fürs Internet, auch betreffs Mitgliederzeitungen, Events, Wahlwerbung (Austausch und Hilfe bei und von Gestaltungsmitteln)und dergleichen.
Aber es bräuchte halt auch die, die das ganze Zeugs von html, php, Datenbank bis asp usw. usw. “drauf” haben und es auch für Laien verständlich rüberbringen können.
Solange so ein Kreis und eine Plattform nicht existiert, möchte ich mich hier nicht outen - denn ich bin (u.a. aus den in dem Posting vorher angedeuteten Gründen) aus der SPD raus, arbeite aber immer noch ehrenamtlich für die meisten der ehemaligen Gliederungen und betreue auch deren Website.
Du kannst ja mal trommeln, und wir sehen, ob wir so einen Kreis zusammenkriegen.
Meine Mail hier ist die private und mag gerne genutzt werden:
Freue mich
Schneewittchen - aber keine Michael Kohlhaas
eMail:
bei-den-7-zwergen@web.de
Ahoi Mario,
mit Interesse verfolge ich seit einiger Zeit das Geschehen auf Deiner Homepage.
Ich bin zu dem Schluß gekommen, daß Du vieles richtig machst, aber mindestens eins auch richtig falsch: Du bist definitiv in der falschen Partei.
“Perlen vor die Säue” sagt der Volksmund wohl dazu und ich wünsche Dir, daß Du es irgendwann selber merkst und verinnerlichst.
Mast- & Schotbruch und immer eine handbreit Wasser unterm Kiel wünscht Dir
inkorrupt
Sei mir gegrüßt, inkorrupt. Ich finde die Ziele, die ihr formuliert habt, soweit ich das überblicken kann, in weiten Teilen durchaus richtig. Eure Grundsatzarbeit der Formulierung politischer Positionen halte ich für äußerst nützlich, glaube jedoch nicht, dass eine eigene Partei der effektivste Weg zur Erreichung der Ziele ist. In Schweden hat es für die Piratenpartei trotz der Popularität der Pirate Bay gerade einmal für etwa 0,6% gereicht und ich sehe keine realistische Chance, dass das in Deutschland wesentlich mehr werden könnte. Auch in Deutschland würden viele Menschen vermutlich ihre angestammte Partei wählen, wenn die Kartoffelsäcke zur Wahl aufstellen würden.
Auch fehlt es der Piratenpartei auf viel zu vielen Themengebieten an ausformulierten Positionen, als dass die Chance da wäre, 5% zu machen. Wenn nur 3% der Menschen Informationsfreiheit überhaupt als wichtigen politischen Punkt wahrnehmen, dann habt ihr nie eine Chance. Ich denke, um als Partei Einfluß zu gewinnen, solltet ihr Euch auch in der Kommunal- und Landespolitik zeigen. Nur, welche schlagkräftigen Argumente und Positionen habt ihr da?
Wenn ihr die Arbeit und diesen Schwung, den ihr jetzt habt, als recht geschlossene Gruppe in einer der im Bundestag oder womöglich gar in der Regierung vertretenen Parteien einbringen würdet, könntet ihr hingegen vermutlich sehr viel bewegen. Mit 100 recht aktiven Mitgliedern, die sich zielgerichtet für Positionen im Sinne einer bürgerlichen Wissens- und Informationsgesellschaft einsetzen, würde in den meisten Parteien ganz schön die Post abgehen.
Wenn ihr Chancen haben wollt, dann bildet Allianzen, damit die 5%-Hürde übersprungen werden kann und ihr den Einzug in Gremien der Kommunalpolitik sowie in die Landesparlamente schaffen könnt.
Falls Euch die Ziele wichtig sind, und ihr irgendwann merkt, dass Euch der Laden wegen Chancenlosigkeit auseinanderfliegt, dann denkt mal darüber nach, recht geschlossen einer größeren Partei beizutreten. Natürlich würde ich mich freuen, Euch in der SPD willkommen zu heißen, hätte aber auch Verständnis dafür, wenn ihr Euch dann einer anderen Partei zuwendet.
Obwohl ich dafür vermutlich virtuell gesteinigt werde, will ich noch einen letzten Gedanken äußern. Wenn ich Vorsitzender der Piratenpartei wäre, und mich die Sache der Informationsfreiheit und der Wissensgesellschaft interessieren täte, dann würde ich vermutlich jetzt schon mit den Grauen das Gespräch suchen, die in Berlin gerade mit einem Wahlkampf gegen Korruption in Politik und Wirtschaft beachtliche 3,9% geholt haben. Wer ein Prozent Wählerstimmen und eine kleine, aber feine Wahlkampfmannschaft an Mitgliedern zu einer 5%-Partei beisteuern kann, und nur zu ganz wenigen Politikfeldern eine Meinung hat, der hat hervorragende Chancen, die Ziele auf diesem Politikfeld sehr weitgehend durchzusetzen.
Die sogenannte “Sozial”-Demokratische-Partei überrascht auch immer wieder mit interessanten Innenansichten. Nun könnte man sich ja über Vorfälle wie diesen köstlich amüsieren. Wenn man jedoch bedenkt, dass diese Truppenteile eine Alternative zu den Radikalkapitalisten von CDU und FDP sein sollen, wird es wirklich düster.
Das heißt nicht Sozialdemokratische Partei sondern
Sozialdemagogische Partei Deutschlands.
>>>>Das versteht doch jeder. Dazu reicht doch sauerländische Volksschulbildung.
Franz Müntefering
Im DLF am 02.02.2007 >>>>>
Hallo Marcel,
soeben fange ich an zu bloggen und wollte ertmal Deine Seite in die Blogroll eintragen, weil ich deinen Beitrag und die darauf folgenden Kommentare, Links und auch sonst die Seite als große Bereicherung empfand.
Gottseidank kam ich doch noch auf die Idee vorher nochmals nachzuschauen, welches Parteibuch das denn nun eigentlich ist…
*Bestürzung!*
Wie kann man denn als so helles Köpfchen wie Du eines zu sein scheinst so naiv sein und nach all den bitteren Enttäuschungen, falschen Weichenstellungen, Verrat usw. die die SPD gebracht hat immernoch auf diese Partei setzten??? Wer hat uns verraten???
Sehr spannend fand ich die Diskussion zwischen Rotspon und Herrn Bartels. Und so vertraut. Genau wegen dieser “Seilschaften”, wegen dieser Schiebereien, wegen dieser “Eine Hand wäscht die andere” und wegen der mir auch bekannten Sanktionen gegen Abweichler und gegen Leute, die “vererbte” Pöstchen auch mal haben wollen, genau deswegen habe ich mich nie in einer Partei (egal in welcher) engagiert. Meine Eltern waren jahrzehntelang bei den Sozis aktiv, meine Mutter ist es zumindest ein wenig noch immer (bei der ASF), aber als ich gesehen habe, welches Hauen und Stechen schon bei Ehrenämtern auf Ortsvereinsebene herrscht, hab ich für immer mit Parteiarbeit abgeschlossen.
Ich bin überzeugt, dass nur abgehärtete Drecksäcke an die Spitze von Parteien kommen können. Trotzdem gehe ich zumindest noch wählen. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
Sozis marschieren nun mal im Gleichschritt. Nix Neues, weil diese Partei bar des gesunden Menschenverstandes einem subtilen pseudoegalitären und selbstlegitimierenden Politerlebnis frönt. Klar, es gibt auch Sozen, die nicht mit der br…sry, roten Masse schwimmen. Ja, braun war ja gestern, heute ist rot der “Grund” für treue widerspruchslose Gefolgschaft.
Hey Leute,
falls Ihr es noch nicht mitbekommen habt, die SPD ist seit 1969 Volkspartei, d.h., dass hier verschiedenste Interessen von konservativ links bis liberale Ansätze unter den sozialdemokratischen Grundideen von “Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität” aufeinandertreffen. Eine Demokratie zeichnet sich dadurch aus, dass die Mehrheit der Mitglieder eines demokratischen Gremiums eine Entscheidung treffen. Wenn man also was will, muss man sich halt die Mehrheit erarbeiten, man bekommt sie halt nicht geschenkt. Wenn Ihr also auf ein Parteiamt strebt, müsst Ihr für Euch werben und noch vor der Wahl Euch der Mehrheit sicher sein. Wenn hier also ein Parteiamt “vererbt” wird, dann heißt das, dass der Kandidat einen gewissen Rückhalt schon innerhalb der Gliederung hat, das ist wichtig. Du wirst in ein parteiinternes oder öffentliches Amt nicht gewählt, nur weil Du behauptest, Du kannst es besser, sondern diese Leute haben einen gewissen Stand innerhalb der Partei, den sie sich erarbeitet haben, sie haben Unterstützer, Befürworter…
Hier bilden sich Mehrheiten, hier bilden sich Strömungen verschiedener Ansichten, die nur ihre Ansichten durch die Erlangung der Mehrheit verwirklichen können. Das ist Demokratie pur. Unsere Partei ist gerade ebend durch ihre “Flügelkämpfe” zutiefst demokratisch in ihrer Mehrheitsfindung. Nicht wie die Union oder SED, wo einfach was gesagt wird und dann nach außen im Gleichschritt marschiert wird. Auch wenn das zu Spannungen führt, wie sie bei Pauli zu sehen waren…
Und so ist das auch bei öffentlichen Debatten, da gibt es 82 Mio Deutsche, die glauben sie wissens besser und aus denen muss ein Konsens gebildet werden, damit Entscheidungen getroffen werden können. Das ist z.B. das Problem, warum zwischen den 27 EU-Mitgliedsstaaten nur schwer ne Verfassung zu leisten ist, wie soll das bei 82 Mio. Menschen sein. Deswegen werden Vertreter gewählt, die jeweils für sich erstmal ne Mehrheit erarbeiten müssen. Wer glaubt nur weil genau seine eigene Meinung, die ja immer die BESTE, die TOLLSTE und KLÜGSTE ist, auch wenn man sich selber mit den politischen Tagesthemen nicht ausführlich und inhaltlich beschäftigen will, nicht beschäftigen kann, nicht zählt, ist Politik schei***, der hat Demokratie nicht verstanden.
Jeder der mal versucht in seinem Bekanntenkreis seinen Dickkopf durchzusetzen, nur weil er glaubt er weiß es besser, wie ein typischer Fußballfan vorm Fernseher,der wird schnell gegen eine Wand laufen und das ist auch gut so.
Politiker als Vertreter des Volkes sind dafür da sich mit der Materie noch näher zu beschäftigen, als es ein Bürger vielleicht immer kann, da das sein Job ist. Demzufolge haben sie weitaus mehr Einsicht in Prozesse, in Folgen von Entscheidungen, die nicht nur auf einen Bürger beschränkt bleiben, sondern dann alle Bürger, sowie den Staat, in dem WIR leben, der WIR sind, und seine Existenz betreffend, tangieren. Hier hat man dann dafür Verantwortung, wenn man nur aus Populismus Milliarden an Sozialgeschenken verteilen will, obwohl man sie nicht hat und obwohl man sich dann an der zukünftigen Generation, meiner Generation, vergreift!!!!!
Ein Grund warum ich z.B. wegen Schröder eingetreten bin und warum ich es bis heute NICHT bereue und für richtig halte.
Und nochwas. Die Websozis versuchen ehrenamtlich Ihr Know-How zur Verfügung zu stellen, um es einfachen Mitgliedern wie Dir zu ermöglichen eine Internetseite zu basteln. Als Informatiker kann ich behaupten, dass sie weitaus mehr Ahnung von der Materie haben, als Leute, die nur deren Software anwenden. Ich habe riesigen Respekt dafür, was sie ehrenamtlich leisten. Wenn Du Marcel jetzt an der Legitimation der Websozis innerhalb der Partei zweifelst, dann finde ich das bedenklich. Wenn jemand sich engagiert aus einer Initiative von sich heraus, ohne das die Partei das erst initiieren muss, dann hat er von sich aus die Legitimation oder warum hast Du die Websozis nicht gegründet? Ich finde es toll, dass sich solche Leute so sehr dafür engagieren, dass die Partei im Internet besser und einheitlicher dargestellt wird. Als Informatiker weiß ich, wie schwer es ist, eine Internetseite ohne Hilfsmittel zu erstellen. Du benutzt ja auch Wordpress, was nebenbei gesagt so einige Sicherheitslücken hat ;-).
Das sie eine Legitimation aber auch in der Partei haben, zeigt sich daran, dass sie auf einer offiziellen Seite der Partei “meinespd.net” unter der Rubrik “SPD Intern” als Hilfsmittel aufgeführt werden:
Link: http://www.mein...ternetbaukasten
Text:
“Für die Realisierung eines Internetauftrittes brauchst Du außer dem Internet-Baukasten natürlich auch einen “Platz im Internet”, also einen Server. All denen, die über keinerlei Kenntnisse fürs Programmieren oder über keinen Platz auf einem Server verfügen, empfehlen wir die Nutzung eines Redaktionssystems. Ein solches ehrenamtlich entwickeltes Angebot bieten beispielsweise die Websozis unter www.soziserver.de an.”
Da diese Inhalte von “meinespd.net” früher “spd-online.de” vom Parteivorstand kommen, sind somit auch die Websozis durch die Partei legitimiert!!!!!
Das solltest Du aufgrund unserer Statuten eigentlich wissen!
So, wieder was gelernt und mal ne neue Sichtweise betrachtet
Gruß Robert Willemelis!
(SPD Berlin-Adlershof)