Heute hat der Parteivorstand in geheimer Wahl entschieden, dass Andrea Nahles auf dem Parteitag im November zur Wahl als SPD-Generalsekretärin antreten soll. Andrea Nahles wird damit Klaus Uwe Benneter ablösen, wenn die Delegierten des SPD-Parteitages im November dem Vorschlag des Parteivorstandes folgen. Ich möchte Andrea Nahles herzlich gratulieren.
Weil der Vorstand Andrea Nahles und nicht den von ihm präferierten Kajo Wasserhövel zur Kandidatin als Generalsekretärin der SPD gewählt hat, hat Franz Müntefering angekündigt (Mitschrift der Erklärung), nicht wieder für den Parteivorsitz zu kandidieren und stellt auch die Übernahme eines Ministeramtes in Frage. Vielleicht geht da noch was, die große Koalition unter Merkel zu verhindern? Immerhin wären damit beide Verhandlungspartner der SPD, mit denen die Union die Ressortverteilung im Acht-Augen-Gespräch verhandelt hat, nicht mehr dabei. Mit Spannung darf nun der Frage entgegengesehen werden, wer der nächste Vorsitzende der SPD werden wird.
Ich bin für ein Nein zum Koalitionsvertrag mit CDU/CSU.
![]() |
| Explosive Würste |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
[36 queries. 2.126 seconds. 8 level2 caches. Top ]
oh gooott. die zweitnervigste frau der politik wird SPD generalsekretärin.
@Stefan
Angela Merkel ist schließlich in der CDU …
@7, sie tun claudia roth wirklich unrecht
PHOENIX meldet gerüchte dass müntefering in 2 wochen nicht wieder antritt
es stimmt. o-ton münte.
bartels, ihre partei zerlegt sich
“ob es sein kann, dass ich nach dem parteitag noch im kabinett sitzen kann, hab ich ausdrücklich offen gelassen”
Vielleicht hat es da gerade die große Koalition zerlegt?
möglich. unwahrscheinlich, aber möglich. interessant wid auch die wahl nahles’ auf dem parteitag. immerhin hat sie müntefering gestürzt. und an der basis wird der doch einige unterstützer haben, oder nicht?
Muahahahahaahahaha Andrea Nahles ganz vorne…muahahahahahahahahaha das ist mal wieder ein typisches sozialistisches Kabarettstückchen…
Nahles, die in ihrem ganzen Leben bislang nichts anderes gemacht hat, ausser in Debattierzirkeln zu sitzen…muahahahahaha…
Ach Bartels, verzeihen Sie mir diesen spontanen Ausbruch, aber vielleicht gibts ja wirklich keine grosse Koalition…
herr bartels, klären sie mich mal auf, hat sich diese komische nahlesfigur irgendwann mal für oder gegen grosse koalition nach der wahl ausgesprochen?
Da führt die SPD doch jetzt tatsächlich vor, weshalb der Colgate-Kanzler den Bundestag auflösen wollte…lol
hm. wenn die SPD linke jetzt noch einen linken vorsitzenden durchkriegt wird rotrotgrün wieder real. evt. nicht unbedingt jetzt, aber im laufe der nächsten 4 jahre.
also, wie steht nahles zur grossen koalition?
damit meine kommentare hier nicht ganz so neurotisch aussehen sei angemerkt, dass die kommentare vor der meldung geschrieben wurden und danach verschoben wurden.
@Stefan
Angela Merkel hat sich bei ihrer Vorvereinbarung zur Koalition auf die Parteilinke gestützt. Seeheimer, allen voran Johannes Kahrs, und Netzwerker waren da viel skeptischer, was das Vorverhandlungsergebnis mit Angela Merkel anging.
Allerdings ist die Basis, besonders die Linke, für Angela Merkel als Bundeskanzlerin nicht wirklich zu begeistern.
Die Kommentare habe ich verschoben, weil das mit dem Sperrkassierer der EnBW wirklich nichts zu tun hatte. Manchmal bin ich sogar nett und schreibe für trollige Kommentare einen eigenen Beitrag
machst du dir gar keine sorgen um deine Partei? schröder weg, Münte weg. (Merkel immer noch da obwohl ja alle immer behaupten, sie hätte keine basis in ihrer partei…)
die spd hatte schon immer ein problem mit ihren vorsitzenden, seit brand gab es immer nur ärger, siehe scharping, siehe lafontaine, siehe schröder, siehe münte.
ist andrea nahles wirklich die zukunft der partei?
ich bin kein spd wähler, aber wenn sich die älteste partei deutschlands selber zerlegt, ist es erschreckend.
und deine hoffnungen auf ein scheitern der großen koalition ist quatsch. was für ein wahlergebnis erwartet euch denn ohne schröder und ohne münte?
dein hass auf merkel muss ja grenzenlos sein, wenn du das alles nicht siehst…
LOL
SPD oh je oh je. War ja klar, dass dieser Trottel-Club jetzt in die linke Ecke abdriften musste. Alles andere der letzten Wochen hatte mich schon gewundert.
Was denkt jetzt ein Herr Steinbrück?`- Wahrscheinlich “Mann, was sind das alles Deppen in meiner Partei, jetzt doch noch so einen Mist zu machen!”
Was für ein Haufen!
steinbrück will neuwahlen weil er mit diesem haufen nicht regieren kann
oh gooott. die zweitnervigste frau der politik wird SPD generalsekretärin. Ich weiss nicht, wenn sie erstmal als Generalsekretärin in allen Talkshows ist, dann wird sie ganz schnell Frau Engelen-Kefer überholen.
Zum Thema: Die Koalition ist faktisch gestorben. Es wird zwar zu einer Koalition kommen, aber länger als ein Jahr gebe ich denen nicht. Frau Nahles muss das Vertrauen, dass in sie gesetzt wird, erfüllen. Nämlich “soziale Gerechtigkeit” wiederherstellen. Sowas wie Robin Hood. Wenn Platzek (bytheway: Noch ein Ossi. Übernehmen die alle Parteivorsitze?) Vorsitzender wird, hat der nicht viel zu melden. Nahles wird ihre Meinung überall gefragt und ungefragt verbreiten und das Reformklima vergiften. Anscheind ist das genau das, was die Vorstandsmitglieder und dann auch der Parteitag will. Traurig, was aus einer Partei werden kann.
Ich mache mir Sorgen um die Zukunft Deutschlands.
Müntefering zurück getreten, Naivchen Nahles (wer hat die denn aufgestachelt, oder war die alleine so naiv) als Generalsekretärin. Dumm, Dümmer, SPD.
Bin gespannt, wer von den Herren der SPD diese Suppe nun auslöffeln möchte. Immer mit dem Bremsklotz Nahles (die nicht mal durchdachte Gesundheitskonzepte hin bekommt) am Bein.
Wer von Merkel behauptet, sie hätte keine Basis in der Partei, der soll mal zur SPD schielen. Dort werden aus Eitelkeit und Selbstüberschätzung einzelner Persönchens Parteivorsitzende rausgekegelt.
Was bin ich froh, wenn ich wieder im Flieger gen USA sitze…
@ Stefan
Oder so.
Ein Mann wie Steinbrück muss doch angesichts solcher Dummheiten aus dem Kopfschütteln nicht mehr herauskommen.
Naja, die SPD wird vielleicht aufwachen, wenn sie alle fähigen und vernüftigen Leute vertrieben hat und nur noch aus bauernschlauen und grenzwertigen Figuren wie Frau Nahles besteht.
@Lichtgestalt
Ich wäre froh, wenn ich in absehbarer Zeit in einem solchen Flieger sitzen könnte
“Platzek (bytheway: Noch ein Ossi. Übernehmen die alle Parteivorsitze?)”
die einzigen jobs, die’s im osten noch gibt
PHOENIX meldet nach “Die Welt” dass stoiber nicht mehr ins kabinett will
@Jolle
Lichtgestalt ist nur ein weiteres Pseudonym des Posters mit der Stuttgarter MediaWays Adresse.
@tim
Ich bin mal gespannt, ob eine große Koalition überhaupt zustande kommt. So richtig Klasse findet die Idee, Angela Merkel zur Kanzlerin zu machen, an der SPD-Basis ganz sicher niemand. Wenn der Kanzler Schröder hieße, dann wäre die Akzeptanz der großen Koalition bei der SPD-Basis sicher deutlich größer …
Die Stuttgarter Mediaways Adresse. Ach ja. Sorry, dass ich auch dort wohne. Zumindest zeitweilig. Frag doch bitte mal bei Mediaways nach, ob die wirklich nur einen Nutzer aus Stuttgart haben…
Passend heute abend in Phoenix:
“Vom Niedergang der Genossen” 18:45 Uhr
Stoiber will nicht mehr = die Ratten verlassen das sinkende Schiff, das nie aus dem Dock rausgekommen ist. Ich kann Stoiber gut verstehen. Mit diesem SPD-Kindergarten würde ich auch ungerne Verantwortung teilen. Das würde so aussehen: Die Regierung macht einen Vorschlag und morgens um 7:16 Uhr erklärt Frau Nahles erstmal im DLF, dass das unsozial sei.
Aber man darf nicht Andrea Nahles die ganze Schuld geben. Wieder mal ist ein Brandt-Enkel schuld, dass die SPD in Richtung Bedeutungslosigkeit taumelt: Frau Wieczorek-Zeul wollte ihren Stellvertreter-Posten nicht zu Gunsten Andrea Nahles aufgeben. Engholm, Lafontaine, Scharping, Schröder, Eichel, W-Zeul - Brandts Enkel leisten ganze Arbeit.
Ja, ein Haufen verzogener Günstlinge…
Da muß ich mal eine ketzerische Frage stellen:
Ist die SPD eine demokratische Partei?
Wieso soll denn nun schon feststehen, daß AN der General wird?
Darf nur einer kandidieren? Muß der Parteitag machen, was der Vorstand will???
Ist FM so schnell eingeschnappt, nur weil der Vorstand nicht siener Meinung war?
Der SPD-Vorsitzende kommt mir vor wie ein Kind im Kindergarten, dem man sein Lieblingsspielzeug wegnimmt.
Und so eine Partei soll Deutschland mitregieren?
@fdpler: Jetzt wirds wohl Zeit für die Änderung der Geschäftsordnung von SPD-Parteitagen, insbesondere der von Wahlgängen…
fdpler: der parteivorsitzende schlägt einen kandidaten vor den der parteitag bestätigen oder ablehnen kann. das ist in anderen parteien nicht anders und steht bei der SPD auch noch an.
die besonderheit bei der SPD ist offensichtlich diese abstimmung im vorstand.
@stefan: ich finde es schon seltsam, daß ein scheidender vorstand “vorschläge” für den kommenden vorstand macht und man in der partei offensichtlich davon ausgeht, daß dieser vorschlag auch umgesetzt wird.
FM hätte ja bis zum Parteitag warten können und dort erst sagen, mit AN kann ich nicht, sucht euch nen andern. Aber das er jetzt den Rücktritt vollzieht, bedeutet doch nichts anderes, als daß er erwartet, der Parteitag wird AN wählen.
Es sind diese Automatismen, die mir an der SPD und der CDU/CSU mißfallen. Der kleine Machtzirkel oben bestimmt und der Rest muß folgen sonst ist die Kacke am dampfen.
Ich hielt es auch für etwas wenig demokratisches Verständnis, dass jemand gleich seinen Posten hinschmeißt, weil er seinen Willen nicht bekommt.
Andererseits ist es völlig demokratisch, dass jemand für sich das Recht nimmt seine Grenzen zu setzen, bis wohin er mitgehen will. Ich denke, dass er schon länger mit dem Gedanken gespielt hat.
Ich denke auch, dass der heutige Tag nochmals dazu beigetragen hat, dass die Wahl von Merkel unsicher ist und die Große Koalition nicht klappen kann. Ich bin mir aber noch nicht schlüssig darüber, wie gut oder schlecht ich das finden soll.
Ich sehe jedenfalls keine guten Gründe, warum man sich über die Situation lustig machen sollte.
Dass da ein kleiner Machtzirkel entscheidet, und der Rest dann unweigerlich folgt, das war heute nun wirklich nicht so. Natürlich kann auf dem Parteitag auch jemand anders für das Amt des Generalsekretärs der SPD kandidieren, ich gehe aber davon aus, dass das niemand tun wird. Es sei denn natürlich, der Parteitag möchte dem Vorstand insgesamt nicht folgen. Dann stünde natürlich auch die Legitimation des Vorstandes, diese Abstimmung durchzuführen, in Frage. Ich denke aber, dass die Delegierten wie auch die Basis mit dem Vorstand zu Recht insgesamt recht zufrieden sind.
Mit der politischen Entwicklung des heutigen Tages bin ich bisher sehr zufrieden. Wenn ich gewußt hätte, dass die Wahl von Andrea Nahles zur Generalsekretärin der SPD als Folge hat, dass Stoiber nicht Wrtschaftsminister wird, dann hätte ich mich viel klarer für Andrea Nahles ausgesprochen.
Damit wäre dann von den vier Personen, die in den Vorgesprächen zu den Koalitionsverhandlungen vereinbart haben, dass Angela Merkel Kanzlerin wird, nur noch Angela Merkel in einer möglichen Regierung dabei. Die Absprache, dass Angela Merkel Kanzlerin wird, wird damit von niemandem mehr gestützt. Klasse Entwicklung.
Dieses Land treibt immer mehr ins Chaos. Rot-Grün war schon sehr schlimm, aber die Stillstandskoalition jetzt wird dem todkranken Patienten den Rest geben.
RIP
Wenn das mal so einfach wäre, Rot-Grün für alles die Verantwortung zuzuschieben. Wir kennen ja die Mehrheiten im Bundesrat.
@Jurastudentin
Also, wenn die Parteiführung der SPD wirklich keine große Koalition wollte, dann hat sie bis jetzt alles richtig gemacht. Franz Müntefering kann sich nun auf dem Parteitag hinstellen und über die Koalitionsvereinbarung genau wie über das Amt des Generalsekretärs abstimmen lassen.
Und wenn die Koalitionsvereinbarung, die Angela Merkel zur Kanzlerin gemacht hätte, dann abgelehnt wird, dann war der Versuch, eine große Koalition zu bilden, eben leider nicht erfolgreich. Aber bemüht hat er sich genauso ernsthaft und selbstlos wie Gerhard Schröder.
Das ist zwar nicht lustig, macht aber Mut.
Dann müßte die SPD vielleicht doch mal mit Lothar Bisky reden. Oder vielleicht will der Guido ja dann doch mit der SPD reden? Angela Merkel als Kanzlerin wäre damit vom Tisch, es sei denn sie schafft eine Schwampel.
@ Marcel
Du wirst dich wundern. Ohne Schröder und ohne Münte wollt ihr eine eventuelle Neuwahl gewinnen? Schröder hat sich gerade sehr wütend über den heutigen Tag geäußert. Er trägt einen Linksruck der SPD nicht mit. Und schon mit Schröder habt ihr nur 33% bekommen.
@Tommy
Das kann man so nicht sagen. Wenn nicht Schröder & Co., dann trägt vielleicht das Volk den Linksruck in der SPD mit. Es war ja u.a. auch der Konflikt zwischen der Linken und der Liberalen innerhalb der SPD ein Grund, warum es zu einem Stimmverlust kam.
es ist nichtmal ausgemacht, dass bei erneuten neuwahlen nicht wieder schröder antritt. klingt zwar absurd. aber sonst ist kein spitzenkandidat weit und breit zu sehen.
Merkels Zeit wird kommen, ich hab’s immer gesagt.
Ohne Münte gibt es in einem Jahr Neuwahlen
Tja, sieht so aus als würden in der SPD nun “von unten” Selbstreinigungsprozesse anlaufen, die den ganzen Rotz der “neuen Mitte” wieder in die FDP erbricht, so dass die SPD wieder zu dem werden kann, was sie vor Schröder einmal war. Ich sehe gute Chancen, dass jetzt entweder die Abstimmung für Merkel floppt und es bald Neuwahlen gibt oder aber die Koalitionsverhandlungen abbrechen und sich eine rot-rot-grüne Regierung formiert.
Dann können die ganzen Merkel-Fans und NeoCon-Schwutten erstmal wieder rumheulen und neue SED- und Stasi-Kampagnen gegen die Linkspartei mit Hilfe der “BLÖD am Sonntag” und ihren anderen Schmierblättern aus dem Irrenhaus Springer anzetteln. Es wird ihnen nur nichts nützen
LOL @ Daniel. Gut gebrüllt, Löwe.
@Jurastudentin, zu Deinem devoten Gewäsch brauche ich sicherlich nichts zu kommentieren, das spricht schon für sich alleine, ebenso wie Deine offensichtliche juristische Inkompetenz, Du die hinlänglich in anderen Beiträgen zur Schau gestellt hast. Oder einfach nur 1.Semester? (Das devote Verhalten würde jedenfalls dafür sprechen…)
@Daniel:
Eine rotrotgrüne Regierung, ist das Dein feuchtwarmer Traum?
Wäre mir allerdings auch lieber, dann wird die Karre Deutschland endlich mal so richtig gegen die Wand gefahren, und danach herrscht wieder klare Luft, wenn den Menschen dann klar wird, dass mit sozialistischen Wahnphantasien kein Wohlstand für alle erreicht werden kann.
Nachtrag an Jurastudentin:
Wo ich Dich nun gerade so angeblafft habe:
Was ist denn nun eigentlich Dein Standpunkt zu all dem?
Gut, Du jubelst hier dem Daniel zu, dem Mann, zu dessen originellsten Einfaellen es gehoert, junge Christen mit Gruftieklamotten zu erschrecken - aber vielleicht hast Du ja sogar eine eigene Meinung zu all dem?
Na, rotrotgrün? Ist das die Zukunft, die Du Dir wünschst?
Ach manni, sorgt denn der Kapitalismus für “Wohlstand für alle”? Ist es aktuell nicht eher der Fall, dass immer mehr Menschen nicht nur vom Wohlstand, sondern schon von der Grundversorgung abgeschnitten werden? Stichwort Hartz IV, Gesundheitsreform (die krank macht) etc.? Sieht so Dein “Wohlstand für alle” aus? Und Kombilohn für einfache Arbeiten anstatt schlichtweg die Qualifikation der Leute zu verbessern, so dass sie mehr als nur einfach Tätigkeiten verrichten können? Stichworte Bildungssystem, PISA, Studiengebühren, Chancenungleichheit etc? In welcher Parallel-Dimension hängst, dass Du da noch von “Wohlstand für alle” schwafelst?!
MfG
Daniel
Als Jurastudent/in lernt man ganz früh: Juristen haben keine Meinung, Juristen haben Mandanten.
@tim:
Und als beleidigte Leberwurst aus der Partei der schwarzen Kassen und Geldkoffer samt ihrer Träger in Form von Waffenschiebern und ähnlichem Gesindel lernt man recht früh: wenn die Argumente ausgehen bz.e man eh keine hat - immer persönlich werden. Wie wäre es mal damit: wenn man keine ahnung hat, einfach mal Fresse halten…
MfG
Daniel
Wie ich schon hier ausgeführt habe, bin ich kein Mitglied der CDU und habe die Partei aucu noch nie gewählt. Was ich aber bin, ist Jurist. Da erlaube ich mir doch die ein oder andere Spitze, die ich meiner Erfahrung entnehme.
Wer Nuhr zitiert hat eh keine Argumente mehr.
@Daniel
Seine Meinung stehen zwar häufig meiner Meinung diametral gegenüber, muß aber gestehen, dass ich die Art und Weise seiner Kommentare hier trotzdem schätzen gelernt habe. Tim ist sicher nicht den Liberalisten oder den Weisen vom Nockherberg zuzurechnen.
@Jurastudentin
Die Wahl von Andrea Nahles halte ich nicht für einen Linksruck. Ganz im Gegenteil, dadurch, dass der Franz seinen Posten abgibt, könnte jemand Parteivorsitzende(r) werden, der/die weniger deutlich der Linken zuzurechnen ist. Die Verwirrung kommt im Moment eher daher, dass Angela Merkel sich auf die Linke in der SPD stützt und nun merkt, dass die Linke nicht besonders fest zu ihr steht. Ich sehe die SPD nach wie vor als Partei der Mitte, deren Positionen fast sämtlich eine Mehrheit in der Bevölkerung haben, nur mit jeweils einem anderen möglichen Koalitionspartner. Das wäre die klassische Ausgangsbasis für eine Minderheitsregierung mit wechselnden Mehrheiten.
@tim
Ich sehe da durchaus eine Menge Gemeinsamkeiten. Ja, Asche auf mein Haupt, auch ich habe die FDP als Umfaller verspottet, und brauche mich nun nicht zu wundern, dass die Braut etwas schmollt. Aber in den Sachthemen passen die Positionen von SPD und FDP gar nicht schlecht, angefangen bei der Mehrwertsteuer bis hin zur den Bürgerrechten. Was die Jurastudentin angeht, so hätte ich als Mandant zu ihr blindes Vertrauen.
Also, die ganzen “schlimmen” Folgen könnten ja abgewendet werden, wenn die von Ihnen so innig geliebte FDP nun mal mit der SPD reden würde.
@all
Die SPD ist die einzige Partei im Bundestag, die aufgrund ihrer inneren Struktur mit allen anderen Parteien koalieren kann. Ich denke, nun ist es Zeit, diesen Vorteil auszuspielen und auch mal mit jemand anders als der Union zu sprechen - also der Linkspartei. Und natürlich auch mit der FDP, falls die denn will.
@49: Sind wir mal einer Meinung, lustiger Datniel. Wie schon mal geschrieben!
Sag ich doch: Der bartels soll einfach mal den Mund halten!
Ahnung hat er nämlich nicht.
“wenn die Argumente ausgehen bz.e man eh keine hat - immer persönlich werden. Wie wäre es mal damit: wenn man keine ahnung hat, einfach mal Fresse halten…”
Da stimme ich einfach mal zu. Reicht das als Meinung? Ich kann es auch noch einmal wiederholen, damit es auch als meine eigene Meinung deklariert werden kann:
Wenn die Argumente ausgehen bzw. man eh keine hat - immer persönlich werden. Wie wäre es mal damit: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten.
Ist schon genial, wie man hier angegriffen wird, wenn man ganz offensichtlich nicht einer bestimmten Meinungsgruppe angehört. Für was soll man da noch eine weiterführende Meinung äußern? Um mehr Zündstoff zu liefern? Den Gefallen tu ich euch an einem anderen Tag. Ich hab’ dafür heute keine Zeit, weil ich dank meiner anstehenden Strafrechtsklausur Besseres zu tun habe.
Außerdem bringen Meinungen und Streitigkeiten über Meinungen anderer uns an der derzeitigen Stelle nicht weiter. So sehr man auf das eine oder andere wettert - wir haben mit unserem Stimmzettel das Letzte bewegt, was wir vorerst können. Und ich bin sehr zufrieden mit der Wahl, die ich getroffen habe. Ich muss jetzt einfach nur zugucken und muss mich nicht ärgern. WIR haben nämlich die Wahl gewonnen.
@Jurastudentin
Ich finde das natürlich schon bedauerlich, wenn Du Dich nun durch Kraftausdrücke einiger Gäste hier wieder dem Strafrecht zuwendest. Ob ich wohl manches schneller vertrollkeksen sollte? Trotzdem wünsche ich Dir viel Erfolg bei deiner Klausur.
Viel Spaß jetzt beim Zuschauen. Was hier im Moment gerade abläuft, halte ich für ganz großes Kino. Und wer weiß, vielleicht schaust Du ja mal wieder rein. Ich würde mich freuen.
Marcel, keine Sorge. Ich lese regelmäßig bei dir mit. Und wenn was Wildes in der Politik vorfällt, weiß ich natürlich gleich, wo ich vorbeischauen muss, wenn ich mitschmunzeln möchte.
@Daniel:
Ich lebe in keinem Paralleluniversum, ganz im Gegenteil, ich arbeite ca. 60-70 Stunden die Woche und zahle erhebliche Abgaben, von denen nicht zuletzt auch den Ärmsten hierzulande geholfen werden soll.
Du wirst zweifellos verstehen, daß es mich - gelinde gesagt - ankotzt, was mit meinen Abgaben für ein Unsinn veranstaltet wird.
Keine Frage, den Schwächsten muss geholfen werden, und niemand soll in Deutschland hungern müssen. Und da bin ich jederzeit bereit, meinen Beitrag zu leisten - ach was heißt bereit, ich tue es ja täglich.
Aber man muss ganz klar die Frage stellen, wie man Menschen eigentlich zur Leistung motivieren will, wenn man jeglichen Leistungswillen gleich im vorwege durch Bürokratie und - gutgemeinte - staatliche Fürsorge im Ansatz erstickt?
Mir selbst sind persönlich mehrere Leute bekannt, die es sich auf Kosten des Staates ausgezeichnet gehen lassen.
Jung, gesund - und dreist.
Sicherlich nicht die Mehrzahl der Leistungsbezieher, und trotzdem schädigen sie das System in erheblichem Maße.
Die Schwarzarbeit in Deutschland ist nach Einschätzung zahlreicher WiWis ein erheblicher Wirtschaftsbereich, und würden alle diese Täetigkeiten in reguläre Arbeitsverhältnisse überführt, hätten wir ad hoc 2-3 Millionen neue Arbeitsplätze.
Man muß doch mal den Mut aufbringen zu fragen, weshalb trotzdem so viele Menschen es vorziehen, illegal und schwarz zu arbeiten?
Eine Hauptursache hierzu ist zweifellos die allgemeine hohe Staatsquote und die damit verbundenen Regularien, die viele Menschen als ungerecht empfinden und sich ihr daher zu entziehen versuchen.
Ich will das gar nicht schön reden, zumal ich ja wie blöde Abgaben zahle und manche andere nicht - aber man sollte doch mal nach den Ursachen fragen.
Wenn das Unrechtsbewußtsein für derlei Vorgänge auf breiter Ebene dermaßen sinkt,
woran liegt das? Sind die Menschen einfach schlecht?
Was tun? Staatliche Erziehungsprogramme?
Oder die Regeln anpassen, so daß die Mehrzahl der Menschen sie wieder nachvollziehen kann und als gerecht und fair empfindet?
Eines ist doch klar:
Staatliche Funktionäre können Entscheidungen nicht besser treffen als die betroffenen Menschen selbst.
Ich habe jedenfalls Vertrauen in die Bürger, und wenn man den Menschen Freiräume zurückgibt, wird auch die Produktivität steigen.
@Daniel / Nachtrag:
Du hast übrigens PISA erwähnt.
Dann könntest Du ja auch erwähnen, dass nach den neuesten Erhebungen die sozialen Ungerechtigkeiten in Deutschland während der letzten Jahre rotgrün deutlich zugenommen haben.
Ansonsten: Gerade in der Schulbildung wird deutlich, daß Kindern nicht damit geholfen ist, sie zu unterfordern.
Vieles, was zweifellos gutgemeint ist, geht nach hinten los.
So haben grüne Politiker vor ca. 4 Jahren gefordert, man sollte doch Aussiedlerkinder im Deutschunterricht anders benoten, denn die könnten ja nunmal grundsätzlich nicht so gut Deutsch, da müsse man Verständnis haben und dann auch verständnisvoll zensieren.
Ja, gehts denn noch? Was ist das für ein Verständnis von Hilfe, das sich alleine auf kosmetische Korrekturen ausrichtet?
Fördern - UND fordern.
Und daraus folgt eben: Keinen sozialistischen Einheitsbrei, denn die Menschen sind nunmal nicht gleich.
Menschen sind verschieden, verschieden in ihren Anlagen und Möglichkeiten. Und entsprechend müssen Menschen auch unterschiedlich gefördert werden.
Wird sie es nun oder nciht. Verläßt in der SPD alle der Mut vor der eigenen Courage? Erst haut sie FM eins aufn Schädel, der geht beleidigt, dann macht sie einen Rückzieher…
Ein Kindergarten, wie er schöner nicht sein könnte.
Vielleicht sollte man für SPD-Vorstands-Mitglieder die ALtersgrenze zum Erwachsenen auf 80 Jahre anheben?
Das war doch schon immer ein pubertierender Haufen, der sich mit nichts anderem befaßt als sich selbst.
Aber eigentlich auch nicht weiter verwunderlich, wenn man sein ganzes Leben ausschließlich in der Politik verbringt, schon als Teenager auf Ortsgruppensitzungen rumhängt und dann konsequent in der eigenen Suppe weitermacht.
Echte Produktionsprozesse kennen diese Leute doch nur vom Hörensagen oder aus den gesammelten Werken von Karl Marx - oder womöglich eher aus dessen Sekundärliteratur und Zusammenfassung.
Die sog. 68er haben ja auch immer gerne lieber über die Arbeit und die Arbeiter gesprochen statt selbst zu arbeiten… damals forderten die Arbeiter übrigens: Sozialisten in die Produktion.
Ein bißchen mehr Realität würde diesen Polittechnokraten sicherlich mal den Horizont erweitern.
Vielleicht sollte man in der Politik eine Altersgrenze nach unten setzen, damit nicht weiterhin irgendwelche Phantasten ihre Sozialisation in der politischen Parallelwelt erfahren.
@fdpler
Im Moment finde ich das gar nicht schlecht. So kommt Angela Merkel wenigstens nicht auf die Idee, nun federführend mit Andrea Nahles über die Bildung der Koalition verhandeln zu können.
[…] Die Springer Presse in Person von Joachim Fahrun war vorgestern auf unserer Abteilungsversammlung in der 5. Abteilung, die von unserer stellvertretenden Abteilungsvorsitzenden Cordula Klein geleitet wurde, weil unser Abteilungsvorsitzender Fritz Felgentreu in anderer Angelegenheit für die SPD beschäftigt war, zu Besuch. Heute steht denn auch ein entsprechender Artikel Online und in der Berliner Morgenpost. Interessant finde ich immer mal wieder zu sehen, wie die Springer-Presse die Tatsachen verdreht. Ich werde von Joachim Fahrun als “der junge Linke” bezeichnet. Erstens bin ich nicht mal mehr jung genug, um bei den Jusos sein zu dürfen und zweitens bin ich kein Linker. Auch war ich nicht der einzige, der die Kandidatur von Andrea Nahles und ein mögliches Scheitern der großen Koalition begrüßt hat. Allerdings waren andere, besonders die an der Kopfseite sitzenden Genossen, lauter und haben länger darüber geredet, wie wichtig die Parteidisziplin sei. Zurückgerudert, so wie von Joachim Fahrun das im Artikel nahelegt, bin ich auch kein Stück - im Gegenteil, ich habe kurz vor Ende der Diskussion meine Ablehnung der großen Koalition noch einmal bestätigt. […]
[…] Weiterhin sieht der Personalvorschlag von Matthias Platzeck vor, dem Parteitag vorzuschlagen, dass Andrea Nahles stellvertretende Parteivorsitzende wird. Neben Andrea Nahles sollen außerdem Kurt Beck als “erster Stellvertreter” sowie die Bonner Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann und der designierte Bundesfinanzminister Peer Steinbrück für das Präsidium vorgeschlagen werden. Andrea Nahles hat es nach Informationen der Tagesschau jedoch abgelehnt, für das Amt einer stellvertretenden Parteivorsitzenden zu kandidieren. […]
[…] Parteifreunde sind im allgemeinen Menschen, die einen besonders netten Umgangston pflegen und großen Respekt voreinander haben. Bei den Websozis gibt es dagegen Parteifreunde, die wie der Webmaster der Websozis Norbert Müschen Kampagnen mit dem Titel “Wer keine Ahnung hat sollte … einfach mal die Fresse halten” und dem Kontefei von Andrea Nahles gegen Parteifreunde fahren. […]