Ich will nun einfach mal so in die Runde werfen, um welche Inhalte es der SPD geht. Ich bin überzeugt davon, dass die SPD nach der Wahl das gleiche fordern wird, wie vor der Wahl. Hier sind also noch mal die 10 wichtigsten Argumente für die SPD, die die SPD vor der Wahl genannt hat. Jetzt frage ich einfach mal, welche der Ziele und Argumente für die CDU, für die CSU und für die FDP nicht akzeptabel sind. Vielleicht können wir ja hier mal Koalitionsverhandlung spielen? Hier also 10 Stichpunkte der SPD:
1. Wir sorgen für mehr Wachstum:
Keine Erhöhung der Mehrwertsteuer! Niedrige Unternehmenssteuern. Absetzbarkeit für private Modernisierung- und Erhaltungsaufwendungen. Förderung von Innovationen.2. Wir schaffen mehr Beschäftigung:
Durch Fördern und Fordern. Ankurbelung der Binnenkonjunktur. Bessere Vermittlung insbesondere für Menschen unter 25 Jahren. Regionale Beschäftigungspakte für Ältere.3. Wir stehen für Arbeitnehmerrechte und gerechte Löhne:
Kündigungsschutz, Tarifautonomie und Mitbestimmung bleiben erhalten. Wenn tariflich nicht möglich, gesetzlicher Mindestlohn.4. Wir stehen für gleiche Bildungschancen:
Keine Studiengebühren. Gebührenfreies Erststudium. BAföG bleibt.5. Wir wollen die solidarische Bürgerversicherung:
Keine unsoziale Kopfpauschale. Jeder wird einbezogen und jeder zahlt entsprechend seines Einkommens.6. Wir stehen für eine moderne Familienpolitik:
Ausbau von Tagesbetreuung und Ganztagsschulen. Umwandlung von Erziehungs- in Elterngeld. Schrittweise Gebührenfreiheit von Kindertagesstätten.7. Wir wollen gerechte Steuern:
Keine Steuersenkung für Besserverdienende. Zuschläge für Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeit bleiben steuerfrei. 3% zusätzliche Bildungsabgabe für Einkommen ab 250.000/500.000 Euro jährlich.8. Wir schützen unsere Umwelt:
Der Atomausstieg findet statt. Erneuerbare Energien, Solar- und Windkrafttechnologien werden weiter gefördert.9. Wir stehen für Frieden:
Keine militärische Beteiligung im Irak. Wir helfen Frieden sichern, wo es möglich ist, zum Beispiel auf dem Balkan und in Afghanistan.10. Wir haben Gerhard Schröder:
Standhaft für Frieden. Mutig für Reformen. Entschlossen für soziale Gerechtigkeit.
Gerhard Schröder muss Bundeskanzler bleiben. Damit Deutschland sozial bleibt.
Wo finden sich denn 10 Punkte der Agenda der CDU/CSU? Auf der Webseite der CDU finde ich nichts vergleichbar klares.
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Fazit: “Bis auf Nuancen lassen wir also alles wie es ist und machen weiter wie bisher. Mutige Erneuerungen wirds nicht geben”.
Das wird Deutschland voranbringen! Juhuuu!
Gute Nacht…
@Marcus
Bashing ist hier nicht gefragt, sondern der Einstieg die Sachthemen. Machen Sie mal einen 10 Punkte Vorschlag - können natürlich auch ein paar mehr oder weniger sein, der Ihre Position darstellt.
Mutige Erneuerungen können auch in vielen kleinen Schritten durchgeführt werden. Was jetzt notwendig ist, ist nicht nur über große Schritte einer Revolution zu reden, sondern vor allem die kleinen Schritte zu gehen, um überhaupt voranzukommen.
Mit kleinen Schritten kommt man übrigens erstaunlich schnell voran und viel weiter als mit betont großen Schritten.
Ehrlich gesagt will ich lieber nen Trollkeks.
Im Ernst: Jetzt werden Sie mir sicherlich entgegenhalten, keine inhaltliche Debatte führen zu können / zu wollen. Herr Bartels, ich bin Ihrer Ansichten, nachdem ich hier in letzter Zeit hin und wieder mal reingeschaut habe, auch viel zu müde, um mit Ihnen nun zu diskutieren.
Verzeihen Sie, aber ich habe das Gefühl, dass es sich nicht lohnt, mit Ihnen überhaupt zu argumentieren. Ihre Haltung liegt unglaublich stramm auf Parteilinie. Ich kann Ihre Äußerungen schon nicht mehr ernst nehmen und empfinde Sie, Herr Bartels, als absolut übermotiviert und naiv. Sie haben sich da in etwas verbissen mit dieser Page und Ihrer Haltung. Das hat mich zu dem - zugegebenermaßen platten - Beitrag oben bewegt.
Die Welt ist nicht so einfach (INSM, CDU, die meisten Medien = Böse und ein Verschwörungssumpf, Schröder und SPD = Gut, moralisch und anständig in dieser bösen Welt), Herr Bartels. Denken Sie doch einmal komplexer als 2-Dimensional.
Schade, dass Sie mit Ihrer Haltung sogar diskussionswillige Menschen wie mich verschrecken.
@Marcus
Dass Sie schon zu Beginn müde sind, ist natürlich bedauerlich. Wenn das den Spitzen der Parteien, mit denen Sie sympatisieren, auch so geht, dann habe ich sogar Hoffnung, sehr schnell zu einer Koalitionsvereinbarung zu kommen. Natürlich müßte die FDP überhaupt erst mal anfangen, den Mund aufzumachen.
Was meine Haltung zur Parteilinie angeht, da täuschen Sie sich. Ganz im Gegenteil, dort wo ich in Verhandlungen vom Wahlprogramm am hehesten abweichen würde, würden Sie dann auch sehr deutlich mtbekommen, dass ich anders denke als so mancher in meiner Partei.
Auch sehe ich die Welt alles andere als zwei-dimensional, und in allen Parteien kann ich Positionen entdecken, die ich abweichend von der Mehrheitsmeinung in der SPD richtig finde.
Als Diskussionsgrundlage finde ich die 10 Punkte-Liste jedoch sehr gut. Ich würde dem nun eine entsprechende Liste einer anderen Partei entgegenhalten und dann über die Differenzen diskutieren, wo und wie im Detail die Unterschiede vielleicht doch in Einklang zu bringen sind.
Also, wie wär’s mit einem 10-Punkte Programm von Ihrer Partei? Oder sind Sie FDP Anhänger und die anfängliche Totalverweigerung gehört schon zur Verhandlungstaktik?
der wahlkampf ist vorbei ist vorbei ist vorbei.
meine prognose: weder merkel noch schröder wird kanzler in einer grossen koalition.
die beiden ampeln sind so gut wie ausgeschlossen.
@stefan
Ich dachte, Sie seien Liberaler. Oder liege ich da falsch? Wie wäre es dann, anstatt über Prognosen über Inhalte zu reden? Ich sehe im übrigen genau wie der Rest der SPD die Personlie Gerhard Schrdöer auch als inhaltliche Frage. Aber ich habe dies ja hier nur als einen von 10-Punkten aufgeschrieben.
Also, wie es, wollen Sie über Inhalte reden? Wo ist Ihr 10-Punkte-Programm, über das man verhandeln könnte? Sind Sie genauso Total-Opposition wie die PDS?
@6: ich beschäftige mich im gegensatz zu ihnen nicht damit, 10 punkte aus dem wahlprogramm meiner präferierten partei abzuschreiben.
eine sachdiskussion mit ihnen erscheint mir komplett sinnlos, weil ihre meinung, wie hier schon öfter zu beobachten sind, sektenhaft auf parteilinie liegt. selbst dann, wenn sich diese parteilinie mal ändert, ändern sie ihre meinung zum stichtag gleich mit.
wenn ich die erneut hören wollte würde ich das parteiprogramm lesen.
@Stefan
Sie sind ja nicht mal fähig 10 Punkte zu nennen, mit denen Sie als Verhandlungsgrundlage in Koalitionsgesprächen beginen würden. Na, kein Wunder, dass die FDP in keinerlei Koalitionsgespräche geht.
Wie sollte sie auch, ohne Programm und Konzept. Mit der Union verbindet die FDP anscheinend nur der Wille, ohne Konzept und Programm an die Macht zu wollen.
@Bartels
Sehen Sie, Herr Bartels. Es ist im anderen politischen Lager und unter neutralen Lesern (und wahrscheinlich würden auch einige Genossen die Augen verdrehen, wenn sie Ihre Beiträge zum Teil lesen würden) mittlerweile bekannt, dass man mit Ihnen nicht reden kann.
Stefan hat es mit “sektenhaft auf Parteilinie” sehr veranschaulicht. Und mit Ihrer Behauptung, offen für Diskussionen und Ansätze anderer Parteien zu sein locken Sie auch keinen hinterm Ofen hervor. Dafür haben Sie schon viel zu oft ins Die-Partei-hat-immer-Recht-SPD-HORH geblasen.
Aber eigentlich ist man ja selber Schuld, wenn man auf Ihrer Page vorbeischaut. Als politisch denkender Mensch verirrt man sich jedoch auch mal auf eine seite wie die Ihre. Werde ab jetzt fern bleiben, bin geläutert.
Herr Bartels,
ich will Ihnen wirklich nicht zu nahe treten, aber Sie sind wirklich ein Phrasendrescher.
Ihr “10-Punkte-Vorschlag” enthält nichts, aber auch überhaupt nichts, worüber man konkret diskutieren könnte.
Ebensogut könnten Sie fordern, daß es künftig keine Krankheiten mehr geben darf, und daß die Sonne bitte 2 Stunden länger scheinen soll.
Konkrete Inhalte / Vorschläge bei Ihnen: Leider Null.
Sie sind übermotiviert.
Und unterkompetent.
Ich würde als aller erstes den jüngeren erklären das sie ihre Beiträge zur Renten- und Plegeversicherung nie wieder sehen werden. Der Generationenvertrag ist gescheitert. Man sollte über neue Finazierungsmöglichkeiten nachdenken.
Mein zweiter Schritt wäre der Bürokratiebabbau unter der die ganze Nation hinkt. Das Antibürokratiegesetz ist ein Hohn, hier wurden lediglich kleine Veränderungen an Gesetzen vorgenommen. Ein Abbau an Bürokratie könnte nach einem ähnlichen Vorbild wie in den Niederlanden erfolgen. Die haben zumindest beim Erlass neuer Gesetze damit sehr gute Erfahrungen gemacht.
Zum Thema Steuern: Jeder zahlt den gleichen Steuersatz ob “arm” ob “reich”(entsprechend ab gewissem Mindesteinkommen) dafür sollte Sonderabschreibungen etc. entfallen.
Eine schrittweise Überführung in eine Freiwilligenarmee mit entsprechender Ausstattung für Auslandseinsätze.
Jetzt fehlt mir nur noch einer der standhaft für Frieden, mutig für Reförmchen und unentschlossen für soziale Gerechtigkeit ist. Da hab ich leider keinen aber wie ich gehört gibt es ja ein machtversessenen Krösus bei der SPD in Berlin. Der würde bestimmt alles für den Job geben.
In diesem Sinne ein frohes Wochenende.
Alleine schon Ihr Punkt 2:
“2. Wir schaffen mehr Beschäftigung:
Durch Fördern und Fordern. Ankurbelung der Binnenkonjunktur. Bessere Vermittlung insbesondere für Menschen unter 25 Jahren. Regionale Beschäftigungspakte für Ältere.”
Das kann ja wohl nur noch als Verhöhnung der Millionen Arbeitslosen verstanden werden, denen in den vergangenen 7 Jahren unter Schröder keinerlei Perspektive geboten wurde.
Alleine schon der Begriff “Beschäftigungspakt” macht wieder einmal mehr deutlich, daß Sie und Ihre Parteigenossen nicht die Bohne verstanden haben, wie Marktwirtschaft funktioniert.
Eine funktionierende Wirtschaft kann eben NICHT an einem Verhandlungstisch in einem Ministerium von Parteifunktionären beschlossen werden - das hat man schon mehrfach versucht, und es ist überall und immer gründlich daneben gegangen.
DDR, Kuba, Sowjetunion, es ist immer der gleiche Mist: Planwirtschaft vernichtet allen Wohlstand, und aus den gutgemeinten Dingen erwächst leider häufig das Schlechteste.
Ich will Ihnen ja nicht einmal bösen Willen unterstellen, Sie wissen es wohl halt einfach nicht besser.
Aber Unsinn bleibt nunmal Unsinn.
@Marcus
Und tschüß, um Trolls ist es nicht schade
@Manni
Ich verstehe ja die Kritik, nur ist sie nicht konstruktiv. Diese 10 Punkte sind sehr wohl sehr konkret. Machen Sie mal einen besseren Vorschlag als den unter 2 genanten Vorschlag uzr Beschäftigungspolitik. Rumkritteln kann jeder, besser machen ist dagegen nicht so leicht.
@Micha
Renten- und Pflegeversicherung:
Mit der Erklärung, dass die Beiträge weg sind und der Generationenvertrag gescheitert ist, hätte ich keine Probleme, wenn denn das Nachdenken über neue Finanzierungsformen ein Ergebnis hat.
Ich meine, der zunehmende Einstieg in eine kapitalgdeckte Säule ist der richtige Weg, um die Rentenversicherung zu modernisieren. Ich meine jedoch, zum jetztigen Zeitpunkt, und auch noch auf eine unabsehbare Zeit in der Zukunft, brauchen wir den Generationenvertrag. Zudem halte ich einen Anteil Umlagefinanzierung nicht nur für notwendig, sondern auch für sinnvoll. Schließlich ist eine Umlagefinanzierung deutlich krisenresistenter.
Worüber man aus meiner Sicht jedoch reden kann, ist eine langfristige Umverteilung der Lasten des Generationenvertrages in das Steuersystem. Es sollte wieder klarer sein, dass es vorteilhaft ist, in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen zu dürfen. Nur halte ich eben auch drastische Steuererhöhungen für falsch.
Wie soll denn, Ihrer Meinung nach, die neue Finanzierung aussehen, und wie soll die Finanzierung in der Übergangsphase gelöst werden?
Zum Bürokratieabbau: Feine Sache, wo fangen wir an? Wie wäre es mit einem neuen Kleinunternehmerfördergesetz zum Bürokratie-Abbau für KMU? Und eine Vereinfachung des Ausländerrechts? Des Staatsbürgerschaftsrechts? Abbau gemischter Zuständigkeiten bei Hartz IV? Kein Problem - da wär ich dabei. Wie der niederländische Bürokratieabbau funkioniert, ist mir unbekannt, wenn er funktioniert, dann hätte ich nichts dagegen. Ich habe übrigens vor gar nicht allzu langer Zeit einfach mal ein Gedankenspiel gestartet, was wohl passieren würde, wenn man das Bauamt abschaffen würde. Einfach einen Stempel an die Tür gehängt mit dem Hinweis: Bitte stempeln Sie ihre Bauanträge selbst ab; bitte nehmen Sie Rücksicht auf andere Anwohner und bauen Sie vernünftig. Ein Sturm der Entrüstung kam da aus dem konservativen Lager.
Abbau von Sonderabschreibungen und ähnlichem - bin ich dabei. Welche denn eigentlich genau? Einheitlicher Steuersatz - bin ich strikt dagegen, weil da noch weniger Anreiz zum Arbeiten für Geringerverdiener wäre. Aber den Gutverdienern, die von Sonderabschreibungen uns so fort profitieren, das mit einem niedrigeren Steuersatz zum Teil, oder möglicherweise auch vollständig, zurückzugeben, was der Staat dadurch an Mehreinnahmen hätte, da wär ich dabei.
Mit der Abschaffung der Wehrpflicht rennen Sie viele offene Türen ein - ich bin dabei. Mehrausgaben im Budget des Verteidigungsministers lehne ich jedoch strikt ab.
Der Gerd ist allerdings wichtig, der schafft das Vertrauen, dass gemeinsam beschlossenes auch gegen Widerstände umgesetzt wird. Der Gerd hat besonders auch mit Hartz IV bewiesen, dass er kein Umfaller ist und sich an Vereinbarungen auch mit der Opposition hält.
Aber zum Abschied möchte ich in die Trollecke verschoben werden! Bitte, Herr Bartels!
Hallo Herr Bartels,
seien Sie doch bitte mal so gut und erläutern mir, für welches Land denn die 10 Punkte eigentlich gemeint sind. Und wenn Sie das Land ermittelt haben dann bitte ich Sie mir zu erläutern was passiert, wenn diese Punkte für das Land Ihrer Wahl zu nicht einmal 1 % eine Veränderung bringt.
Danke
Korrektur zu 15: Würde ich in Nähe wohnen, könnten Sie nicht umhin, mir speziell Punkt 2 zu erläutern. Unter 4 Augen.
http://www.spie...,376207,00.html
Und? Schuhe schon geschnürt?
Fordern und Fördern:
http://www.dona...18e7addcbdeaa9c
Wann wachen Sie auf, Herr Bartels?
http://www.wsws.../kind-s25.shtml
Der nächste Winter kommt…
http://www.aerz...ws.asp?id=21179
Haben Sie Kinder, Herr Bartels?
http://www.n-tv.de/582148.html
Ich beobachte seit längerem Ihre homepage, Herr Bartels. Und ständig muss ich feststellen, wie allwissend Sie doch zu allmöglichen Themen Stellung nehmen. Das ist meines Erachtens alles irgendwo ergoogelt oder sonstwas; eine Ex-Küchenhilfe wie Sie kann in so kurzer Lebenszeit breites Wissen erarbeiten. Wenn Sie dann mal nach eigenen Standpunkten gefragt werden, halten Sie jedoch ständig irgendetwas für richtig, dass der Realität nicht funktioniert hat. Nur eigenes Material, eigenes brainstorming, habe ich noch niemals von Ihnen gelesen. Aber bitte, verschonen Sie mich nicht, denken Sie doch wenigstens 1x laut nach, hier auf Ihrer site, und zwar nicht über mich. Ich habe jetzt jede Menge an Dinge gepostet, geben Sie Gas.
Korrektur zu 21:
ich schrieb:
—
eine Ex-Küchenhilfe wie Sie kann in so kurzer Lebenszeit breites Wissen erarbeiten.
—
Natürlich soll es heissen:
eine Ex-Küchenhilfe wie Sie kann sich gar nicht in so kurzer Lebenszeit ein solch breites Wissen erarbeiten.
ad 1. müsste korrekterweise - als Abgrenzung zur CDU - heißen: “Wir sorgen nicht für weniger mehr Wachstum”
ad 2. Was zu beweisen wäre und bislang jedenfalls nicht bewiesen wurde
ad 3. ok
ad 4. ok
ad 5. ok
ad 6. ok
ad 7. Die Botschaft hör’ ich wohl, allein…
ad 8. ok (wobei das weniger ein “Grund für Gerhard Schröder” ist, wie Sie wissen, sondern für die GRÜNEN… wie das auch für ein paar der anderen Punkte gilt)
ad 9. ok, aber steigerungsfähig
ad 10. Das Definiendum darf im Definiens nicht erscheinen. Ungültig. Gerd ist nicht toll, weil er Gerd ist.
Bei genauerem Hinsehen merkt man, dass Schröder als Person keineswegs den Heilsbringer im Hinblick auf die Probleme darstellt, die viele Bürger bewegen. Die Zuspitzung auf ihn ist schlicht unzulässig - andernfalls sollte man sich vielleicht in “Schröder-Partei Deutschlands” umbenennen.
Erratum: ad 1 streiche “mehr”
@Flitschefinger
Ich habe ja nun eine ganze Menge von meinen Vorstellungen geschrieben. Sie posten stattdessen jedoch nur Zeitungsmeldungen. Wie wäre es, nun von Ihnen mal Ihre konkreten Vorstellungen zur Politik zu lesen. Wo ist ihr 10-Punkte-Plan?
@Demon
Bei den Inhalten haben wir ja anscheinend ohnehin schon recht viel Gemeinsamkeiten. Wir beide würden uns wohl einig. Spannend wäre das dann erst, wer welche Zugeständnisse an Gelbe machen würde, falls die sich auf ihre Rolle als Liberale besinnen würden und nicht dogmatisch rechtsaußen kleben wollen würden. Gab es da nicht sogar mal sozialliberale in Freiburg?
Herr Bartels,
lesen Sie sich doch bitte 21 nochmal durch. Ich hatte Sie um eine Stellungnahme gebeten, nicht um eine Gegenfrage, wie sonst auch. SIE sind jetzt dran, SIE persönlich. Stellungnahme; und bitte:
Zur Ergänzung von 26: Bitte wiegen Sie die Vor- und Nachteile dieser 10 Punkte auf. Vorteile, wenn sie denn durchgesetzt werden können. Nachteile: was passiert, wenn nicht. Und zu 15. Haben Sie sich auch nicht geäussert.
@flitschefinger:
Nee, so läuft das nicht. Wer mit mir verhandeln möchte, der muß zumindest mal eigene Vorschläge auf den Tisch legen. Von Ihnen ist da bisher nichts, überhaupt nichts, gekommen. Warum sollte ich mit jemandem diskutieren, der eine Fundamentalopposition macht nach dem Prinzip: Was Sie vorschlagen ist schlecht, machen Sie es konkreter, aber meine Meinung sage ich Ihnen überhaupt nicht?
Ich habe die 10 Punkte als Diskussionsgrundlage vorgelegt, und Sie haben nicht einen einzigen Vorschlag gemacht, wie Sie es anders machen wollen.
Auf den Vorschlag kann ich dann eingehen, wie auf den Vorschlag von Micha bei #13. Aber ohne einen Gegenvorschlag von Ihnen, nur weil Sie ein paar Zeitungsmeldungen posten? Das waren ja nicht mal Vorschläge. Rechts auf der Seite finden Sie Links zu Zeitungen, und darüber noch viel mehr Zeitungsartikel. Nur einen Vorschlag bringt das nicht.
Also flitschefinger:
Jetzt sind Sie am Zug. Welche der 10 Punkte passen Ihnen nicht? Welche anderen Akzente wollen Sie setzen? Was schlagen Sie stattdessen vor?
ROFL!
Ahja, so läuft das also nicht. Ok, das dachte ich mir schon. Dann möchte ich doch mal so gut sein, und Ihnen mal richtig toffte links geben:
http://www.blog...p&gruppe=98
Und das ist nur einer von -zig links die im Ergebnis zeigen, was die Menschen so von Ihnen, Herr Bartels denkt. Wollen Sie wissen, welche Suchmaschine richtig viel Ergebnisse liefert? Ja, das wollen Sie. Ok, here we go: http://www.multimeta.de
Geben Sie dort mal Ihren Namen ein. Lassen Sie sich Zeit. Alles wird gut.
Und in ein paar Jahren, wenn das irgendjemand will, werden auch Sie verstehen.
@hellbraune gelbgestrichene Trolle
Weiterer Spam geht dann ab in die Kekse.
@Flitsche
Sie wissen aber auch, daß es statistisch mehr ARME gibt, weil das Niveau von 50 Prozent auf 60 angehoben wurde. Heißt: Wer weniger als 60 Prozent des Durchschnitts verdient ,der ist arm. Da gibt es automatisch mehr Arme.
Und: Was machen Sie, wenn Michael Schumacher nach Deutschland zurück kommt? Dann gibt es noch mehr Arme. Wenn aber der SAP-Gründer das Land samt seiner Milliarden verlässt, dann gibt es weniger Arme. Ist echt fies, so eine POLITISCHE Statistik, die nichts beweist, zu Beispiel Sachleistungen etc.
In diesem Punkt muß ich den von mir nicht sehr geschätzten Marcel mal in Schutz nehmen.
@AS
Jetzt bin ich ja beinahe sprachlos. Ich denke übrigens, gerade Kinderarmut ist heute beinahe weniger von einigen Euro mehr oder weniger Stütze abhängig, sondern vor allem davon, wie die Eltern oder die alleinerziehende Mutter mit dem vorhandenen Geld umgeht.
Kindern, deren Eltern stark rauchen, viel trinken, gern in Kneipen gehen, nur Markenklamotten kaufen oder andere teure Hobbies pflegen, obwohl das Geld dafür eigentlich nicht reicht, wäre auch kaum geholfen, wenn die Stütze verdoppelt würde.
Ich sehe hier am ehesten Lösungsansätze durch kostenlose Kindergartenplätze und Ganztagsschulen. Das geschieht ja nun auch schon. Allerdings kann ich mir auch vorstellen, dass es sinnvoll sein kann, dass so etwas wie ein sozialer Dienst häufiger mal vorbeischauen und Hilfen anbieten sollte. Eben auch bei Erziehungsberechtigten das Prinzip fordern und fördern anwenden.
Ja, genau, wie immer alles staatlich lösen.
Warum nicht eigentlich gleich alle Kinder in staatliche Obhut geben und nicht mehr dem Risiko elterlicher Fürsorge aussetzen..
@Manni
Das ist doch Quatsch. Was aber durchaus nicht ganz daneben liegt, sind Maßnahmen, um ganz grobe Fehler der Eltern frühzeitig zu erkennen. Ich erinnere mich, dass in Hamburg ein Kind verhungert ist, während die Mutter saufen gegangen ist.
Da wäre ein bißchen mehr staatliche Fürsorge sicher angebracht gewesen. Auch wenn nur wenige Fälle so extrem sind, so könnten Eltern das auch als Hilfe auffassen. Ich kann in meiner Nachbarschaft beobachten, dass viele Eltern damit heillos überfordert sind, ihr Kind zu erziehen. Was spricht dagegen, zum Beispiel Bildungsangebote zu machen, die dem entgegenwirken?
Das tut weh.