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19. September 2005

Vorläufiges amtliches Endergebnis der Bundestagswahl 2005

von @ 1:49. abgelegt unter Wahlergebnis

Wie das ZDF meldet, weist das vorläufige amtliche Endergebnis der Bundestagswahl 2005 vom Bundeswahlleiter folgende Zahlen aus:

Vorläufiges amtliches Endergebnis
der Bundestagswahlen 2005
SPD: 34,3% 222 Sitze
CDU/CSU: 35,2% 225 Sitze
Grüne: 8,1% 51 Sitze
FDP: 9,8% 61 Sitze
Linke: 8,7% 54 Sitze

Damit werden die Prognosen und Hochrechnungen zur Bundestagswahl 2005 von 18:00h im wesentlichen bestätigt.

Angela Merkel hat keine Mehrheit. Gerhard Schröder wird Bundeskanzler bleiben, weil gegen die SPD keine politische Mehrheit gebildet werden kann. Schwierig wird jedoch die Regierungsbildung, da rot-grün über keine eigene Mehrheit verfügt, sondern auf Stimmen einer anderen Partei angewiesen ist.

25 Kommentare zum Beitrag “Vorläufiges amtliches Endergebnis der Bundestagswahl 2005”

  1. Stefan sprach

    “weil gegen die SPD keine politische Mehrheit gebildet werden kann. ”
    und wenn unser bundeskokser dit sagt dann is det so!

  2. Stefan sprach

    wollen wir doch mal sehen, ob der herr fischer so treu ist wie er immer dreinschaut…

  3. Nils sprach

    Tja, und wenn man unter Grössenwahn leidet dann feiert man jede Niederlage wie einen Sieg und verliert den Bezug zur Realität … also wie sich unser Bundeskanzler sieht und verhält (Berliner Runde) da fällt einem nichts zu ein. Jetzt sind also nach Herrn Schröder auch noch die Medien schuld an dem schlechten Ergebnis des Medienkanzlers! Was für ein Paradoxon! Mal ganz davon abgesehen das das Wahlergebnis für keine Partei ausser der FDP und der Linken/PDS als positiv zu bezeichnen ist. Für Deutschland bedeutet dieses Ergebnis Stillstand, egal wer wann und wie die Regierung stellen wird. Klare Mehrheiten kann es so nicht geben, ausser die SPD geht doch mit den Linken und den Grünen zusammen. Und dann haben wir die grösste Katastrophe für Deutschland die es seit dem Ende des 2. Weltkrieges je gegeben hat.

    Nils.

  4. Andrea Weimann sprach

    Na dann mal herzlichen Glückwunsch im Jahre 2005… in dem Jahr, in dem man die Votierung des Souveräns umdeutet.

    “Angela Merkel hat keine Mehrheit.” - Teilweise richtig. Genauer wäre: Schwarz-Gelb hat keine Mehrheit.

    “Gerhard Schröder wird Bundeskanzler bleiben, weil gegen die SPD keine politische Mehrheit gebildet werden kann.” - Das ist hochinteressant. Es gibt ein kleines Problem: es ist reines Wunschdenken. Schröder wird nur mit der “Linken” zusammen Kanzler bleiben können.

    “Schwierig wird jedoch die Regierungsbildung, da rot-grün über keine eigene Mehrheit verfügt, sondern auf Stimmen einer anderen Partei angewiesen ist.” - Ein Volltreffer. Nur: wenn sie auf eine Zusammenarbeit mit dem Traumduo “Gelb-Grün” anspielen… das wird (so gering die Chancen auch sind) nur mit dem Lager der Schwarzen zusammengehen können.

    Die großartige Trotzreaktion am gestrigen Abend hat eines gezeigt: die Führung der SPD hat zusammen mit Herrn Schröder den Souverän nie ernst genommen - denn dessen Wille war definitv NICHT, dass Schröder Kanzler bleibt. Da sollte man tunlichst vor der eigenen Haustür fegen, bevor man sich über den fast gleichgroßen Scherbenhaufen beim demokratischen Widersacher belustigt.

  5. Mein Parteibuch sprach

    @Stefan
    Gerade kam ein Interview mit Claudia Roth: “Angela Merkel hat gesagt, sie will eine Regierung bilden. Nun bitte schön, dann soll sie mal eine Regierung bilden.”

    Im Ernst, die Grünen sind eine basisdemokratische Partei, sich vorzustellen, dass die Grünen die FDJ-Tusse zur Kanlerin wählen, hat schon was komisches, selbst wenn die künftig programmtisch nur noch das grüne Programm runterbeten würde.

    @Nils
    Damit, dass Gerhard Schröder die Medien - und da eben auch ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender kritisiert, hat er etwas längst überfälliges gemacht. Dass er ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender so angegangen ist und nicht ARD-Chefredakteur Hartmann von der Tann halte ich nicht für Zufall. Viele Medien haben versucht, die SPD schlecht zu schreiben und zu reden - das ist ihnen jedoch nicht gelungen. Das, was die Medien für ausgewogene Berichterstattung halten, ist doch zutiefst ideologisch eingefärbt, als Mitte oder neutralen Standpunkt werden von Journalisten irgendwelche Positionen der INSM betrachtet. Recht hat der Gerd, die Medien sollen mal wieder anfangen vernünftig zu berichten. Peinlich war, dass Nikolaus Brender Gerhard Schröder danach ausdrücklich als “Herr Schröder und nicht als Herr Bundeskanzler” angesprochen hat.

    Die SPD steht in der Mitte des Parteienspektrums und hat in den meisten Bundesländern die meisten Mandate gewonnen. Auch stehen die meisten Menschen hinter den Gesetzesvorschlägen der SPD, obwohl die Medienso ein Zerrbild von der Wirklichkeit Deutschlands zeichnen. Genau da wird sich die SPD dran orientieren.

    Und deshalb wird sowohl Gerhard Schröder die Mehrheit des Parlaments hinter sich haben, wenn in vier Wochen der Bundeskanzler der 16. Wahlperiode gewählt wird. Und dann wird die SPD erneut die Gesetze in den Bundestag einbringen, die am 4. September im Bundesrat gescheitert sind. Und dann darf die CDU wieder erklären, warum sie die Eigenheimzulage abschaffen will, jedoch im Bundesrat dagegen stimmt, wenn sie denn das wirklich nochmal sabotieren will.

    @Andrea
    Angela Merkel hat weder irgendeine Mehrheit der Bevölkerung hinter sich noch irgendeine Mehrheit des Bundestages. Gerhard Schröder hingegen hat die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich - zumindest wenn man den direkten Vergleich mit Angela Merkel zieht - und genau deshalb wird ihn auch eine Mehrheit der Abgeordneten zum Bundeskanzler wählen. Glauben Sie im Ernst, dass Anhänger der Linkspartei Angela Merkel als Bundeskanzlerin wollen?

  6. nordlicht sprach

    Herr Schröder bezieht die Legitimation seines Anspruchs auf die Kanzlerschaft nach eigenen Worten aus Umfragen, in denen er im direkten Vergleich gegen Angela Merkel gewonnen hat.

    Das ist so abstrus wie sein ganzer Auftritt gestern. Wenn er meint, ohne ihn ginge in Deutschland nichts mehr, dann erinnert mich das schwer an den späten Helmut Kohl.

  7. Tommy sprach

    Nein, Herr Kohl hätte nie in einer Talkshow rumgepöbelt. Aber es gibt schon Parallelen, auch Kohl sah sich von der Presse verfolgt .

  8. Andrea Weimann sprach

    “Gerhard Schröder hingegen hat die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich - zumindest wenn man den direkten Vergleich mit Angela Merkel zieht(…)” -
    Das oben angeführte “Vorläufige amtliche Endergebnis der Bundestagswahl 2005″ ist der einzige Gradmesser, der uns in dieser demokratischen Gesellschaft derzeit zur Verfügung steht. Wir haben nichts anderes. Welche Relevanz hat also dieser “direkte Vergleich” der Kandidaten? Wenn Schröder “die Mehrheit der Bevölkerung” hinter sich wähnt, dann ist 34,3% > 50%? (und das bleibt genauso unwahr, wenn Sie die 8,1% der Grünen dazurechnen).

    Diese Arithmetik müssen Sie mir erklären. Vielleicht wird mir dann klar, warum Teile der SPD gestern wie nach einem Wahlsieg gefeiert haben, obwohl Sie nach dem obigen Ergebnis Ihre Politik definitiv nicht fortsetzen können.

  9. Ingo sprach

    Ahhh, endlich ist das Schmierentheater vorbei und der clevere Wähler hat genau zwei echte Optionen auf den Tisch gesetzt. Entweder Schröder macht rot-rot-grün, darf nochmal Kanzler sein, und schlägt damit den fehlenden Sargnagel in die SPD als glaubwürdige Partei (SPD-Selbstheilung auf Deutschlands Kosten ist eh schon unverschämt genug). ODER: Die lustige Schwampel. Dabei zeigt sich, dass wenn bürgelich, dann bitte ohne Rückschritt in der Umweltpolitik. Oder natürlich große Koalition, aber da könnten wir den Politikern direkt frei geben bis zur nächsten Wahl.

    Kanzler Schröder gibt es aber nur bei rot-rot-grün.

  10. Mein Parteibuch sprach

    @all
    Der Anspruch Gerhard Schröders, Kanzler zu bleiben, ist darin begründet, dass die meisten Menschen in Deutschland lieber Gerhard Schröder als Angela Merkel als Kanzlerin wollen. Niemand glaubt doch wohl im Ernst, dass irgendjemand von der Linkspartei lieber Angela Merkel als Kanzlerin sähe.

    Die Wahl zum Bundeskanzler in 4 Wochen ist geheim, da wird man dann sehen, wie viele Stimmen Gerhard Schröder bekommen wird und wer für Angela Merkel stimmen wird, vorausgesetzt sie triit überhaupt an.

    Ich habe schon vor der Wahl gesagt, dass es dann vermutlich eine Minderheitsregierung unter Schröder geben wird, in der die SPD vernünftige Gesetze, die die Mehrheit der Deutschen will, zur Abstimmung in den Bundestag einbringen wird.

    Da wird man dann sehen, wer sich wie in der Abstimmung verhält, welche CDU/CSU die Abschaffung der Eigenheimzulage aus taktischen Gründen blockiert, welche FDP Steuersenkungen aus taktischen Gründen blockiert und welche Linke.PDS die Verlängerung der Bezugsdauer von ALG I für ältere Arbeitslose blockiert.

    Ich denke, die Gesetze werden allesamt angenommen und, so die Mehrheit von CDU/CSU und FDP es zuläßt, auch den Bundesrat passieren, weil die Sabotage-Politiker in CDU/CSU und FDP Angst haben, sonst als Blockierer dazustehen.

    Die Agenda der nun anstehenden Gesetze liegt in Grundzügen schon auf dem Tisch; es sind eben jene Gesetze, die Union und FDP am 4. September im Bundesrat blockiert haben.

    Und wenn die Gesetze nicht durchgehen, dann wird neu gewählt - und mit dem Finger dabei auf die Blockierer und Saboteure gezeigt. Das wird besonders interessant weil dann als Kandidat vermutlich wohl einer der Saboteure - Koch oder Wulff - gegen unseren Gerhard antreten würde.

  11. Manni sprach

    Tja, Herr Bartels, endlich läßt Schröder seine Maske fallen - daß ihm Deutschlands vollkommen egal ist, ist ja nun hinreichend deutlich geworden.
    Daß Gerhard Schröder notfalls auch mit den Stimmen der SED regieren wird, daran dürfte ja nun kein Zweifel mehr sein, denn anders kann man seinen bornierten Stursinn, er bleibe Kanzler, ja gar nicht erklären.
    Armes Deutschland.

  12. Manni sprach

    Helmut Kohl - so sehr er nach meiner Ansicht seinerzeit auch aus dem Amt mußte - hätte ein solches widerliches verlogenes Machttheater niemals geboten.
    Schröder hat leider nicht die Klasse und auch nicht das Verantwortungsgefühl, das für einen deutschen Kanzler geboten wäre.

  13. Ingo sprach

    Mr. Bartels,

    von einer Abstimmung über den Kanzler habe ich auf meinem Wahlzettel nichts sehen können. Das war wohl in SPD-Geheimtinte geschrieben.

    Und meinestwegen solls so sein, rot-rot-grün, ich sachs schon die ganze Zeit. Und die Doris muss auch endlich ganz dringend ins Kabinet.

  14. luke sprach

    Im Gegensatz zu Gerhard Schröder hat Helmut Kohl mit Größe verloren. Der Anwalt aus Hannover hat in der Niederlage seine wahre ekelhafte Fratze gezeigt. Zum Schießen, diese Versuche, in die klare Niederlage einen Führungsanspruch hineininterpretieren zu wollen.

    Sie sprechen hier von Mehrheiten, Herr Bartels. Laut amtlichem Endergebnis hat die CDU/CSU mehr Stimmen eingefahren als die SPD und die FDP mehr als die Grünen. Die Mehrheit der Wähler hat Herrn Schröder nicht gewollt. Die Mehrheit der Wähler hat auch die SPD nicht gewollt. Da können Sie kleines Lichtlein in ihrem lustigen Weblog so lange krakehlen, wie Sie wollen: Sie haben verloren. Ihre peinlichen Versuche der Beschönigung machen das Ganze noch viel lächerlicher, als es der Nochkanzler schon ist.

    Und da stehen Sie nun, Verlierergenosse Bartels mit dem Verliererparteibuch von der Verliererpartei. Sie und Ihre Genossen haben verloren und nichtmal die Größe, das zuzugeben. Im Gegenteil sieht man an dem primitiven Gebahren und den widerlichen, beleidigenden Ausfällen der Genossen sehr schön, daß es den machtbesessenen Egomanen in der SPD nicht um unser Land, sondern nur um sie selbst geht. Aber vom SPD-Gesindel hätten wir ja auch nichts anderes erwartet. Warum sollten sie sich jetzt weniger niederträchtig, dumm und naiv verhalten wie zu der Zeit, als sie noch regiert haben.

  15. luke sprach

    Da fällt mir gerade noch was ein, Herr B. Sie schreiben da nämlich in einem Ihrer Kommentare folgendes:
    > Der Anspruch Gerhard Schröders, Kanzler zu bleiben, ist darin begründet, dass die
    > meisten Menschen in Deutschland lieber Gerhard Schröder als Angela Merkel als
    > Kanzlerin wollen.

    Außerdem zitieren Sie aus dem amtlichen Endergebnis des Bundeswahlleiters wie folgt:
    > SPD: 34,3% 222 Sitze
    > CDU/CSU: 35,2% 225 Sitze
    > Grüne: 8,1% 51 Sitze
    > FDP: 9,8% 61 Sitze

    SPD und Grüne kommen also zusammen auf 34,3 + 8,1 = 42,4 Prozent. 57,6 Prozent, und damit die deutliche Mehrheit der Wähler, wollen Herrn Schröder offensichtlich nicht. Vielleicht wollen die Menschen auch Frau Merkel nicht, das mag ja sein, aber noch viel deutlicher ist vor Allem: die Wähler wollen KEINESFALLS Schröder. Gerhard S ist gescheitert: an seiner Politik, an seiner Partei, an den Wählern und an sich selbst.

  16. Ludger sprach

    Ganz besonders peinlich ist die Sache fuer Schroeder schon alleine deswegen, weil er diese Neuwahlen ohne jede Not vom Zaun gebrochen hat. Wenn er sich vorher schon seiner Regierungsfaehigkeit nicht sicher war, wie sollte es dann ausgerechnet jetzt besser werden? Fuer mich ist eines sonnenklar geworden: Schroeder geht es in erster Linie darum, um jeden Preis Herr des Verfahrens zu sein, egal was das Verfahren nun gerade ist. Ob er das Land damit in eine prekaere Lage bringt oder nicht, ist zweitrangig. Daher meine Vorhersage: Schroeder laesst sich unter Duldung von Altkommunisten und anderen Ewiggestrigen zum Kanzler waehlen und laesst sich im Fruehjahr mangels Regierungsfaehigkeit zur Abwechslung mal wieder das Misstrauen aussprechen.

  17. Mein Parteibuch sprach

    @Ludger
    Dafür, dass Gerhard Schröder eine Minderheitsregierung bildden wird, habe ich mich schon am 12. September ausgesprachen. Und wenn nichts mehr geht, weil alle anderern Parteien sinnvolle Gesetze blockieren, dann soll Gerhard Schröder noch mal Neuwahlen angehen.

    Das habe ich zur Umfrage Koalitionen am 12. September geschrieben, in der ich übrigens auch das Wahlergebnis im Grunde richtig prognostiziert habe.

    Interessant finde ich, dass sich in meiner Umfrage die Mehrheit für “Irgendein rot-rot-grünes Modell” gestimmt hat. In der SPD habe ich eine solche Befindlichkeit bisher nicht erkennen können, fragt sich nun, wer hier so abgestimmt hat. Ich vermute mal, das waren Wähler und keine Politiker.

  18. Ludger sprach

    Da sowohl Schroeder als auch die Gruenen vor der Wahl mehr als klar gemacht haben, dass sie auf keinen Fall mit der Linkspartei zusammenarbeiten wollen, kann nun wirklich ueberhaupt keine Rede davon sein, dass der Waehler fuer diese Option gestimmt haette. Zugegeben, auf das Wort von Schroeder kann man nichts geben, wie wir ja nun spaetestens alle wissen. Zumindest darf man hoffen, dass wenigstens die Gruenen dazu stehen.

  19. Mein Parteibuch sprach

    Anfang November wird eine Kampfabstimmung darüber stattfinden, wer Bundeskanzler des 16. deutschen Bundestages wird. Der Bundeskanzler wird in geheimer Wahl gewählt.

    Da wird nicht gezählt, von welche Partei die Stimmen kommen - möglicherweise stimmen ja FDP, CSU oder gar CDU Abgeordnete für Schröder.

    Natürlich kann Angela Merkel diese Kampfabstimmung, die sie verlieren wird, abwenden. Sie muß dazu einfach nur auf eine Kandidatur verzichten.

  20. Ingo sprach

    Wovon träumen Sie denn in der Nacht?

    Der Preis für einen Kanzler Schröder nach PDS-Gnaden ist die Rücknahme der HArz IV-Gesetze und der Agenda 2010. Wenn Sie glauben, die würden den Schröder wählen, weil sie Fan von Ihm sind, dann haben sie nicht verstanden, dass die Mitglieder der Linken die SPD wegen Schröder verlassen haben.

    Aber ich lasse Ihnen mal Ihre Träume.

    Sehen Sies aber besser ein: Das war Schröders erste Niederlage. Der Anfang vom Ende, hoffentlich!!!

  21. Mein Parteibuch sprach

    @Ingo
    Wenn Angela Merkel das auch so sieht, dann wird es zur Kampfabstimmung kommen.

  22. Ludger sprach

    Versuchen koennte er das, und vielleicht klappt es ja sogar, aber es wird ihm letztlich nichts nuetzen, und der SPD und dem Land schon garnicht, denn regierungsfaehig waere er so nicht. Dazu ist eine stabile Mehrheit noetig und die gibt es so oder so nur mit der Union, da laesst sich die Arithmetik nicht betruegen. Wenn Schroeder glaubt, er koenne als zweite Kraft in einer grossen Koalition die Chefrolle uebernehmen, dann traeumt er. So ruecksichtslos wie mit der eigenen Partei kann er mit einem politischen Gegner nicht umspringen, ohne sich voellig unmoeglich zu machen.

  23. Ingo sprach

    Ja, und dann müssen sie fräftig für die Stimmen bezahlen. Aber SChröder scheut keine noch so hohen Preise. Aber: Er würde sich als Reformkanzler selbst diskreditieren. Wenn man dann noch bedenkt, dass er das ganze Theater nur den Reformen zu verdanken hat und seiner treulosen Partei, kommt man seit der Wahl einfach nicht aus dem Zustand des Dauergrinsens heraus. Es hat einfach nicht geklappt, der Schrödi hat fertig - Naja, mit Hilfe der PDS kann er noch unwürdiger abtreten. Das hat er jetzt selbst in der Hand. Aber ein Comeback wirds nicht geben. Schon vergessen? Der Bundesrat ist blockiert.

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