In die aktuelle Debatte um die hellbraune unappetitliche Soße rund um die zwei von der Kanzel und ihre liberal angestrichenen Neo-Sonstwas Freunde vom Münchner Nockherberg möchte ich einen neuen Begriff vorschlagen:
Liberalisten.
In Analogie zu den unappetitlichen Anhängern des Islam, die als Islamisten bezeichnet werden, paßt auf diese Gruppe die Bezeichnung Liberalisten. Damit wäre diese unappetitliche hellbraune Spezies unter dem Banner der Freiheit deutlich zu unterscheiden von Liberalen. Und auch die Gemeinsamkeit mit den Islamisten tritt deutlich hervor: da wird der Begriff der Freiheit mißbraucht, um mit unappetitlichem Zeugs Aufmerksamkeit zu erregen.
Im Wahlblog erklären die zwei von der Kanzel sich selbst:
Wir sind, was Außenpolitik betrifft, pro-amerikanisch, pro-israelisch und anti-islamistisch positioniert. Da ergeben sich was Außenpolitik betrifft natürlich Schnittmengen mit amerikanischen Neocons.
Weiter fragt Statler dann:
Ist man mit diesem Mix ein Neocon oder gar ein Rechtsextremer?
Hier also meine Antwort: liberalistisch.
Nicht, dass ich mich damit für die Beleidigung als Nationalsozialdemokrat revanchieren möchte, ich möchte eben nur auf die eklige Suppe aufmerksam machen, die da kocht. Das soll keineswegs eine Gleichsetzung mit dem islamistischen Müll bedeuten, sondern vielmehr den liberalen Rand bezeichnen, der in einer Mischung aus amerikanischen Kreuzrittertum und moderner Anstachelung zum Hass auf andere Religionen mit den Mitteln der ewig-gestrigen die geistige Saat stiftet, auf der Katastrophen wie der Irak-Krieg oder die Überschwemmung von New Orleans gedeihen können. Unter dem Banner der Liberalen fühlen sich die Liberalisten anscheinend so wohl, weil von den liberalen jedes auch noch so perverse, menschenverachtende und zynische Stalking als Ausdruck der freien Meinung toleriert wird. Pädophilie paßt dann auch sehr gut zum liberalistischen Gedankengut.
So allmählich nimmt sich die Blogosphäre nun auch Liberalisten wie den zwei von der Kanzel oder Achim Hecht vom selbst ernannten ein Mann antibürokratieteam an.
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und wieso nicht neokonservativ?
zum einen klingt das genau wie neoliberal schön nach neonazi und ist somit medientauglich, und ausserdem diffamiert es nicht den liberalismus.
Entschuldigung, aber Thema ein wenig vorbei verlinkt: Hier geht es nicht um (hell)braune Soße oder Neo-wie-auch immer. Hier gehts ums Namen nennen - siehe Geschichte im Link. Wirklich, *istmirsoegal* was W&S schreiben: Ich halte die für Realsatire. Da kann ich dann ganz Lustig und unpolitisch dagegenhalten. Kost mich nur ein paar Einträge und 6.20 für den Brief. Hab schon weniger Spass im Kino für mehr Geld gehabt.
Ein Link auf Donalfonso oder Antibürokraken(haha) wäre besser. Ach, ist ja jetzt :-). Da gehts um Politik.
Neee, es geht hier nicht um wild gewordene Konservative a la Agent 008 Bernd Schmidbauer oder die Mannheimer Internetaktivisten der CDU, sondern um unappetitliche Aktivisten, die sich unter dem Banner der Liberalen sammeln. Das trifft das Wort liberalistisch schon ganz gut - das ist auch viel anschaulicher, was damit gemeint ist, als das nach puertär klingende libertär.
Wie nennt man bloß diese inkontinenten Puppen? Ich weiß nicht. Ist fast egal, denn diese Blogger-Initiative wird sich schon in den nächsten Wochen in die Bedeutungslosigkeit verabschieden.
Dennoch ist das Denken, was sich dort zeigt, durchaus zeitgeistig für bestimmte “liberale” und konservative Kreise. Das Leitbild dieser Richtung hat Daniel m.E. optimal rausgearbeitet (dafür großes Lob!):
Und wie nennt man nun diese Leute?
Neo-Liberalisten träfe es noch besser, wobei ich im Spezialfall der inkontinenten Puppen eher an Begriffe wie “proidiotisch fundamentalistische Hochrüstungsliberalisten” denken würde.
Egal. Der Strom der Zeit wird diesen Schwachsinn fortspülen, ohne dass jemals der Gedanke eines Verlustes aufkommt.
[…] So bringen die deutschen Kriegsparteien der Großkoalitionäre zusammen mit der Partei der Hellbraunen im liberalen Kleidchen und dem grünen Bataillon der NATO satte 84% auf die Waage, obwohl die Mehrheit der Deutschen […]
[…] wollen. So bringen die deutschen Kriegsparteien der Großkoalitionäre zusammen mit der Partei der Hellbraunen im liberalen Kleidchen und dem grünen Bataillon der NATO satte 84% auf die Waage, obwohl die Mehrheit der Deutschen den […]