Ganz exklusiv veröffentliche ich hier schon einmal die Pressestimmen zum TV-Duell von Gerhard Schröder und Angela Merkel, dass gleich beginnen wird. Da wird unser Gerhard Schröder die Angela Merkel richtig mit Argumenten eindecken, dass die Schwarte kracht. Der Gerd wird die FDJ-Tusse so auseinandernehmen, dass kein Stein auf dem anderen bleibt. Und hier nun schon mal die Presseschau dazu:
Bild titelt: Schwache Leistung, Kanzler
Der Spiegel schreibt: Gerhard Schröder war gut, aber nicht gut genug
Stern meint: Das reichte nicht, Gerhard
Die Süddeutsche schreibt: Das war es nun, rot-grün
Die FAZ schreibt: Angela Merkel hat sich erstaunlich gut geschlagen
Die FR meint dazu: Eloquenz siegte nur knapp über Kompetenz
Viel gespannter bin ich da schon darauf, wie Blogger das Duell gesehen haben werden.
Nachtrag 5.9.05 - wie Blogger das Duell sahen:
Faulit: Wo war denn das Duell?
wirres.net: merkel kann lächeln, schröder kann stottern
kopfhoerer - can you hear me? Vorfahrt für Dummies
Bölog: En garde!
YellowLeds Weblog: TV-Duell fernsehlos
Dieter Janecek: Mit der Wählbar auf dem Streetlife-Festival
sapere aude - ich glaube eine solche Kanzlerin wäre der Untergang Europas
media-ocean: Moderatoren verlieren Duell gegen Merkel und Schröder
Bei wildbits wurde das Duell bärenstark direkt und sehr detailliert kommentiert
Nachtrag 7.9.05 - Presseschau:
Die Berliner Morgenpost, eine auf seriös machende Publikation der Springer-Presse, titelt:
SPD legt nach TV-Duell leicht zu
Dabei behauptet die Berliner Morgenpost in krassem Gegensatz zur Forsa Wahlprognose on heute, dass schwarz-gelb eine Mehrheit prognostiziert würde und stützt sich dabei auf eine Wahlprognose von Emnid, die den Großteil der für die Prognose Interviewten bereits vor dem TV-Duell befragt haben. Dass die Springer-Presse lügt und parteiisch ist, ist für sich keine Notiz wert. Interessant finde ich jedoch, dass in der Art der verzerrenden Darstellung klar wird, wie sehr die CDU die Mehrheit von schwarz-gelb in den Umfragen braucht, um nicht noch viel stärker einzubrechen.
Passend zur verzerrenden Darstellung auf Bundesebene legt die Morgenpost da auch noch eine Prognose für Ostdeutschland nach, wo die CDU angeblich vorne liegt. So habe ich selten gelacht. Ich frage mich, ob die Prognose-Ost nur erschienen ist, weil Eberhard Diepgen wohl seine guten Kontakte zur Springer-Presse hat spielen lassen, um im Duell der Schwergewichte unseren Ditmar Staffelt hier in Neukölln auszustechen.
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| Berlin - Hamburg |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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dass sich sozis über unausgewogene presse aufregen ist schon lustig.
ca. 80% der journalisten bezeichnen sich lt. forsa selbst als “links”.
@Stefan: Besonders die von der Springer-Presse…
M.
@stefan
Ist das hier die Quelle der seriösen Forsa Umfrage? 08.06.04: Schnell und potent - diese Eigenschaften wünschen sich laut einer aktuellen forsa-Umfrage Betroffene von einem Fußpilzmittel.
Jetzt hätte ich zu gern die Forsa-Umfrage gesehen, die zum Ergbenis kommt, dass sich 80% aller Journalisten als links bezeichnen - und noch viel mehr interessiert es mich, wer die Umfrage in Auftrag gegeben hat. Könnten Sie da mal mit einem Link aushelfen?
Claus Christian Malzahn ist dann wahrscheinleich auch so ein Linker. Von der Springer-Presse über den Stern bis hin zum Spiegel schreiben so ziemlich alle Blätter die SPD schon seit Monaten ziemlich systematisch schlecht. Neu ist daran lediglich, dass man das bei der Springer-Presse gewohnt war, genauso wie man das in Zukunft dann wohl auch von SAT1 und Pro Sieben erwarten darf, dass da Bildzeitungsjournalismus gemacht wird, aber jetzt sich auch Blätter wie der Spiegel an ganz offensichtlichen Diffamierungskampagnen beteiligen.
Nur wartet, die Rechnung wird nicht aufgehen, weil die Leser und Zuschauer so blöd nicht mehr sind und dann eben wie in den USA ihre Nachrichten aus dem Internet holen, obwohl Bush da auch praktisch alle wichtigen TV Stationen beherrscht.