Gestern Abend war gute Stimmung auf dem Sommerfest der Berliner SPD. Optimistisch sahen die Feiernden in die Zukunft. Kämpfen muß die SPD, das ist richtig, aber immerhin hat die SPD hier in Berlin laut Tagesspiegel-Umfrage vom August in den letzten zwei Monaten 4% zugelegt, während die CDU 7% abgegeben hat.
Einige hundert Gäste waren da, darunter fast alle Bundestagsabgeordneten und Kandidaten. Gesehen habe ich auf der Bühne zum Beispiel Wolfgang Thierse, Petra Merkel, Klaus Uwe Benneter, Mechthild Rawert, Swen Schulz, Ditmar Staffelt, Ahmet Iyidirli, Jörg-Otto Spiller, Detlef Dzembritzki, Eckhard Barthel, Andreas Köhler und Klaus Mätz.
Und auch sonst war viel Prominenz da: Ursula Engele-Käfer vom DGB war da, Ex-Bürgermeister Walter Momper auch, Finanzsenator Thilo Sarrazin habe ich erkannt, Michael Müller natürlich auch, die rote Heidi Bundesministerin für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit Heidemarie Wieczorek-Zeul war da und nicht zuletzt natürlich auch unser regierender Bürgermeister Klaus Wowereit. Und natürlich waren noch viele mehr da, die mir jetzt hoffentlich nicht böse sind, dass ich sie hier namentlich nicht erwähne.
Ahmet Iyidirli war als neuer Bundestagskandidat natürlich auch wieder dabei, und diesmal habe ich endlich ein Bild von ihm gemacht. In Kreuzberg-Friedrichshain gehen die Uhren anders als im Rest Deutschlands, dort ist sein Gegenkandidat Hans-Christian Ströbele von den Grünen Favorit. Auch wenn ich den Hans-Christian Ströbele sehr schätze, so hat die SPD mit dem Ahmet in Kreuzberg-Friedrichshain den besseren Kandidaten. Ich kann die Kreuzberg-Friedrichshainer nur dazu Aufrufen, sich selbst ein Bild zu machen, zu Ahmet hinzugehen und mit ihm zu diskutieren. Ich meine, Ahmet hat das Zeug, zum Kult zu werden. Und er steht mit seinem ganzen Leben und Handeln für die zentralen Werte, die mir wichtig sind: Freiheit, Solidarität, Gerechtigkeit. Der gehört in den Bundestag - also X-Hainer - wählt den Ahmet da rein. Die CDU spielt in Kreuzberg-Friedrichshain übrigens mit kaum 10% der Stimmen übrigens keine nennenswerte Rolle.
Unser Ditmar Staffelt aus Neukölln ist natürlich auch dabeigewesen. Der Ditmar kennt anscheinend jeden und ihn kennt auch jeder. Und wer den Ditmar Staffelt für einen der Glatten halten würde, der sähe sich spätestens auf dem Sommerfest getäuscht. Von weiblichen Gästen wurde kolportiert, dass die Atze-Schröder-Dauerwelle in Kombination mit dem Columbo-Trenchcoat - wie hier auf dem Foto zu sehen, das modische Highleight des Abends darstellte.
Ob modisch oder nicht, auf jeden Fall war der Ditmar bis zum Ende mit dabei - der Ditmar setzt sich wirklich Tag und Nacht für Neukölln ein. Auch nach Jahren ist der Ditmar noch mit ganzem Herzen dabei.
Ein ansprechendes Rahmenprogramm gab es mit Tanz und Musikdarbietungen, gut und reichlich zu essen und trinken gab es für die 10 Euro Eintritt. So gab es reichlich Zeit zum Schwofen und die Promis der SPD sind wie immer zum anfassen und jeder darf einfach munter mit den Promis mitdiskutieren. Klasse, so macht Politik richtig Spaß. Die wichtigste politische Botschaft, die ich vom Sommerfest mitgenommen habe, ist die, dass die SPD genau weiß wo es lang geht, nämlich entlang der Agenda 2010. Und gerade weil wir im breiten Konsens eine ziemlich genaue Vorstellung davon haben, wie die Gesellschaft in mittelfristiger Zukunft aussehen soll und warum wir das wollen, sind alle sehr zuversichtlich, dass wir unsere Vorstellungen nach und nach immer besser bei den Bürgern vermitteln können.
Videos und noch mehr Fotos kommen später noch nach.
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Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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[…] Mein Parteibuch kommt wieder stark in Mode. Vorgestern auf dem Sommerfest der Berliner SPD hat unser Ditmar Staffelt das SPD Parteibuch gelobt. Recht so, ich meine, dass viel zu wenig anstädige Menschen ein Parteibuch haben. Wenn sich mehr Menschen in der Politik engagieren würden, dann hätte vieles von dem Unfug keine Chance, den die Medien über Politik und Politiker verbreiten. […]