Nachdem es schon über eine Woche her ist, dass das dichterische Gesamtkunstwerk von Matthias Borchardt von der Steuerberatungs- und Rechtsanwaltssozietät Borchardt - Tomkewicz - Suchsland im Auftrag von Lichtwesen Martina Kausch aus Lübeck hier eingetrudelt ist und seitdem seinen Ehrenplatz an der Wand hat, habe ich, Marcel Bartels, für meine Webseite Mein Parteibuch nun Fanpost von Dr. Martin Jungraithmayr aus dem Verlagshaus der Kanzlei Boulanger Meister Amann Jungraithmayr in Mannheim bekommen. Herr Dr. Martin Jungraithmayr hat mir im Auftrag vom zur CDU gehörenden Webmaster von Schoggo-TV (Karrikatur von Mein Parteibuch dort unter URI: schoggo-tv.20six.de/archive/2005/07/28/dhzyubl75hr.htm) bzw. früher Paule und das goldige Trio Wilhelm Entenmann doch sage und schreibe fünf Seiten Dichtung - zwei Seiten Prolog und die Kapitel Kostennote, Vollmacht und Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung - geschickt. Damit wird für mich immer wahrscheinlicher, dass das Internet eine Substitutionsfunktion für die in der modernen Gesellschaft kaum noch vorhandenen Raab’schen Maschen-Draht-Zäune, um die man sich streiten könnte, bekommt. Wilhelm Entenmann alias Schoggo-TV alias Paule und das goldige Trio und Martina Kausch, die Lichtwesens Variationen betreibt und dem Anschein nach im Internet auch unter dem Pseudonym Lichtwesen auftritt, sind nach telefonischer Auskunft vom Tigger von Monnem übrigens gut miteinander bekannt, verlinken sich gut, hatten beide ihnen zuzurechnende Webseiten bei Freenet gehostet und verwenden die gleiche Grafikquelle rippenschneider.de.
Worum es dem Wilhelm Entenmann aus Mannheim eigentlich geht, ist, finde ich, auch nach Lektüre des hier vorliegenden Gesamtkunstwerkes schwer zu erraten. Findet Wilhelm Entenmann das vielleicht nicht schön, dass sein Name, also der des Webmasters von Schoggo-TV und Paule und das goldige Trio auf einer Webseite zusammen mit den Namen seiner CDU Parteifreunde, namentlich dem Bürgermeister von Mannheim Rolf Schmidt (CDU), der laut Wormser Zeitung eingeräumt hat, anonym unter dem Psudonym “ein Intriganten Trio, das jeder kennt” Sachen im Internetforum des Mannheimer Morgen, wie das Weblog Blauer Bote berichtet, gepostet zu haben, und des Stadtrates und Richters Dr. Sven-Joachim Otto (CDU), der unter verschiedenen Pseudonymen auch Unsinn ins selbe Forum geschrieben hat, was ihm nun auch recht peinlich ist und was ihn gerade in Mannheim als Froschkönig-Affäre politisch unter Druck setzt, auftaucht? Das fände ich fast schon wieder komisch, wenn ein CDU-Mitglied in Mannheim, das selbst im Internet kräftig austeilt, alles mögliche in Bewegung setzen würde, nur um nicht mit seinen mandatstragenden Parteifreunden in einem Text genannt zu werden.
Zuerst einmal, vor allem anderen, möchte ich mir den Preis des Kunstwerkes anschauen. Ein Gegenstandswert von 5000 Euro und eine Endsumme von 477,11 Euro, also das ist wohl der Betrag, den der glückliche Endverbraucher des Kunstwerkes zu zahlen hat, steht auf dem Blatt mit dem Titel Kostennote. Wie das mit zeitgenössischer Kunst eben oft so ist, so handelt es sich sicher um ein Einzelstück und der wahre Wert erschließt sich nur dem, der darüber ins Nachdenken gerät.
Nun, schauen wir uns lieber mal an, was der Dichter Dr. Martin Jungraithmayr so schreibt, bevor wir uns in Mutmaßungen ergehen. Auf Seite 1 des dichterischen Gesamtkunstwerkes von Dr. Martin Jungraithmayr kann man sich zum Beispiel an diesen Versen erfreuen:
Xxx Xxxxxxx xxx xxxxxxxx xxx.xxxx-xxxxxxxxxx.xx xxxxxxxxx Xxx xxxx xxx xx.x.xxxx xxxxxxxxxx xxx Xxxxx xxxxxxx Xxxxxxxxx xxx xxxxxx xxxxxxxx xxx.xxxxxxx-xx.xxxxx.xx xxx xxxxxxx xxxxx xxxxxxxxxx xxx xxxxxxx Xxxxxxxx xx Xxxxxxxxxx, xxxx xxxx Xxxxx xxxxxxx xxxxx Xxxxxxx xx xxxxxxxxxxx Xxxxxxxxx xxxxx Xxxxxxxxxxxx xxxxxxx xxx.
Wunderbar, diese stilistische Einheit gefällt mir, der Dr. Martin Jungraithmayr ist wirklich ein ganz großer der zeitgenössischen Dichtkunst. Und besonders elegant finde ich es, Homepage klein zu schreiben, das gibt dem Text einen Schuß Extravaganz, der gut zu der repräsentativen E-Mail-Adresse des Dichters bei @web.de paßt. Da bin ich ja nun mal neugierig, was dem Liebhaber zeitgenössischer Kunst für 477,11 Euro Endverbraucherpreis weiter geboten wird:
Xxxxxxxxxxxxx xxxxx Xxx xxxx Xxxxxxxxxx xxxxxxxx xxx xxxxxxxx xxxxxxx Xxxxxxxxx xxx Xxxxx xxxxxxxx xxxxxxxxxx xxxxxxxxxxx, xxxx xxx xxx Xxxxxxx xxx Xxxxxx xxxxxxx Xxxxxxxxx xxx. xxxxxx xxxxxxxx xxxxxxxxxxx Xxxx xxxxxxxx xxxxxxxxx xxx xxxx xxxxx xxx Xxxxxxxx xxxxxxxxx, xxx Xxxxxxxx-xxxx xxxxxxxx xxx Xxxxx xxxxxxx Xxxxxxxxx xxx Xxxxx xxx. Xxxxx xxxxxxxx xxx xxxxxxxxxxxx.
Also diesen Absatz, finde ich, muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Und wieder die elegante Kleinschreibung des Wortes Homepage, die die Exklusivität des Textes symbolisiert. Etwas verwirrt bin ich jedoch, was den Bindestrich in Zusammen-hang betrifft. Welche besondere Bewandnis mag es mit diesem Bindestrich auf sich haben? Vielleicht klärt der nächste Absatz auf:
Xxx Xxxxxxxxx xxx xxxxxx xxx Xxxx, xx xxxx xxxxx Xxxxxxx - xxx Xxxxx xxxxxxx xxx - xxx xxx Xxxxxxxx Xxxxx xxxxxxxx xxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxx xxx xx xxxxxx Xxxxx xxxxx xx Xxxxxxxxxx xxxxxxxx xxxxxx xxxxxx.
Welch dichterische Leistung, solch einen eleganten Dichter an seiner Seite hätte sich der Franz-Josef Strauß, dessen Partei mit der vom Wilhelm Entenmann eine Fraktion bildet, sicher auch gewünscht, als er seinen Namen 1962 im Spiegel abgedruckt sah. Schade, dass damit die erste Seite des Kunstwerkes schon zu Ende ist, doch gibt es keinen Verdruß, denn frohen Mutes geht es auf Seite zwei weiter:
Xxxxxxxx xxx Xxxxxxxx, xxxx Xxx xxx Xxxxx xxxxxxx Xxxxxxxxx xxxx xxxxxx Xxxxxxxxxxxx xxx xxxxx xxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxx xxx Xxxxx xxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxx xxx xxxx Xxxxxxxxxx xx xxx xxxxxxxxxxxx Xxxx xxxxxxxxx, xxxxx xxxxxxx Xxxxxxxxx xxx Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xx.
Schon wieder streut der Dichter dieses Exklusivität verleihende kleingeschriebene Wort homepage unauffällig in sein Kunstwerk ein, diesmal noch in Verbindung mit dem Terminus “vorgenannten Form”, der dem Liebhaber dieser zeitgenössischen Dichtkunst sicher einen Hinweis auf die Exklusivität der Kleinschreibung des Wortes Homepage geben soll. Die nächsten Verse des Dichters Dr. Martin Jungraithmayr, der bei mir mit seiner Dichtkunst schon soviel Verlangen nach “Mehr” erzeugt hat, dass ich glatt geneigt wäre, mir den Text zu Gemüte zu führen, auf den die sinnfälligen Buchstaben “D” und “r” sowie den Punkt vor seinem Namen zurückgehen, gehen dann so:
Xxxxx xxxxxxxxxx xxxxxxxxxx xxx xxxx xxxxxxxxxxxxx Xxxxxxxxxxxx xxxxxxx Xxxxxxxxx, Xxx Xxxxxxxx xx xxxxxxxxxxx, xxxxx Xxx Xxxx xxxxxxxxxxxx Xxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxx, xxxxx Xxx xxxxxxx xx x.x.xxxx xx Xxxxx Xxxx-Xxxxxxx “XXX - Xxxxxxxxx-xxxxxx Xxxxxx Xxxxxx xxxx xxx xxxx Xxxxxxx - Xxxx Xxxxxxxxxx xxxx xxx” xxx Xxxxx xxx xxx xxxxxxxx xxxxxxx Xxxxxxxxx xxxxxxxxxx xxxxx.
Also, da bin ich nun etwas erzürnt, natürlich trägt der Titel meines Beitrages über den Parteifreund des Wilhelm Entenmann aus der CDU-Baden-Württemberg Volker Kauder keinen Bindestrich im Wort Generalsekretär. Der doppelte Bindestrich entspricht einfach nicht meinem ästetischen Empfinden und da lege ich schon Wert drauf, dass Mein Parteibuch korrekt zitiert wird. Ich meine, das darf ich bei einem Kunstwerk für 477,11 Euro auch erwarten. Wie dem auch sei, weiter in der Dichtung:
Dieses Verhalten ist geeignet, unseren Mandanten nicht nur unerheblich in seinem Persönlichkeitsrecht und seiner Ehre zu verletzen.
Da-dam. Was für ein Satz - kurz und prägnant, das suggeriert gleich substanziellen materiellen Gehalt. An dieser Dichtung hätte der Marcel Reich-Ranicki sicher seine Freude dran. Und nun, zum großen Finale des ersten Aktes:
Namens und im Auftrag unseres Mandanten haben wir Sie daher aufzufordern, bei Vermeidung gerichtlicher Schritte die in der Anlage beigefügte Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung zu unterzeichnen und hierher zu übersenden. Hierfür haben wir uns eine Frist bis spätestens zum
Mittwoch, den 24.08.2005, 18.00 Uhr
notiert.
Das Wort wird nun auch Kunstoberinspektor Alex wie jedes Kind im Kindergarten im Grundwortschatz der deutschen Sprache alsbald nach Maschendrahtzaun lernen: Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung. Obwohl, ich persönlich muß gestehen, dass dieses Modewort heutzutage schon so abgegriffen ist, dass ich es schon bald nicht mehr originell finde. Gibt es denn da kein innovatives Substitut für? Wie wäre es mit der Einführung des Begriffes Abmahnungs-Rücksende-Dichtung als Substitut dafür? Jedem Western zu Ehre gereichen täte auch die deutliche Hervorhebung des Datums mit Uhrzeit18.00 Uhr: wenn die Schatten lang werden, dann kommt es zum Duell. Nun zur Fortsetzung:
Da Sie mit Ihrem Verhalten unser Tätigwerden veranlaßt haben, sind Sie auch verpflichtet, die unserem Mandanten durch unsere Einschaltung entstehenden Kosten und gebühren zu erstatten. Dem EIngang des in unserer Kotennote aufgeführten Betrages in Höhe von
€477,30
sehen wir ebenfalls bis zum 24.8.2005, 18.00 Uhr entgegen.
Diesen dezenten kaum wahrnehmbaren Hinweis auf die kurzfristigen Wertsteigerungsmöglichkeiten des Kunstwerkes halte ich wirklich für eine literarische Meisterleistung des Dichters Dr. Martin Jungraithmayr. Vor nicht einmal 5 Minuten habe ich in dem Papier Kostennote einen Betrag von 477,11 Euro gelesen und nun ist der Wert des Kunstwerkes bereits auf 477, 30 Euro gestiegen. Das ist eine Wertsteigerung von 0,398 o/oo in gerade einmal 5 Minuten, das entspricht hochgerechnet einer Wertsteigerung von sage und schreibe 12% täglich oder der absolut astronimischen Zahl von 1,5*1020%. Unglaublich, welche Renditechancen moderne Kunst heutzutage bietet. Innovativ finde ich hingegen das Wort Kotennote, das erstaunliche Assoziationen in mir freisetzt. Nun, wer soviel Geld für ein Kunstwerk ausgibt, der soll schließlich auch was geboten bekommen. Da ich mir den letzten Satz vor der Unterschrift des Dichters Dr. Martin Jungraithmayr unter den ersten Teil des Fanbriefes für den Schluß dieses Beitrages aufsparen möchte, möchte ich hier gleich auf das Kapitel Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung überleiten. Das Kapitel besteht aus drei Sätzen, die ich hier nun auch entsprechend würdigen möchte:
Ich, Marcel Bartels, Ilsestr. 26, 12051 Berlin erkläre bei Verwirkung einer für jeden Fall der Zuwiderhandlung fälligen Vertragsstrafe in Höhe von € 5000,00 unter Ausschluß des Fortsetzungszusammenhangs, die Veröffentlichung des Namens, etwaige Verlinkungen sowie die Benennung der e-mail-Adresse von Herrn Wilhelm Entenmann, “www.schoggo-tv.20six.de” in Publikationen jeder Art, insbesondere aber auf meiner Homepage www.mein-parteibuch.de künftig zu unterlassen.
Welch Meisterwerk der zeitgenössischen Dichtung! Beeindruckend finde ich die Exklusivität, die nun nicht mehr durch die Kleinschreibung des Wortes Homepage zum Asudruck gebracht wird, sondern durch die exklusive doppelte Kleinschreibung der ersten Bestandteile des Wortes E-Mail-Adresse vor der E-Mail-Adresse von Herrn Wilhelm Entenmann “www.schoggo-tv.20six.de”. Obwohl ich diese ungewöhnliche E-Mail-Adresse hier nun in diesem Artikel genannt habe, habe ich die Hoffnung, dass der Wilhelm Entenmann unter dieser hier eben genannten E-Mail-Adresse nicht mit Spam oder anderen Belästigungen überflutet wird. Vielleicht wird mir das ja positiv ausgelegt. Nun, weiter im Kunstwerk des Dichters Dr. Martin Jungraithmayr:
Desweiteren verpflichte ich mich, den Namen, etwaige Verlinkungen sowie die Benennung der e-mail-Adresse des Herrn Wilhelm Entenmann von meiner homepage www.mein-parteibuch.de zu beseitigen.
Nun hat der Autor also wieder zum stilistischen Mittel der Kleinschreibung des Wortes Homepage gegriffen. Nur, was will der Dichter uns damit sagen? Vielleicht soll das noch einmal ein Denkanstoß sein, bevor er die Dichtung abschließend wieder in die Trivialliteratur überleitet:
Ich verpflichte mich ferner, die Herrn Wilhelm Entenmann durch die Inanspruchnahme des Rechtsanwaltes Dr. Martin Jungreithmayr entstandenen Kosten aus einem Gegenstandswert von €5.000,00 zu erstatten.
Diesen Satz würde ich einmal als einen Weckruf interpretieren, dass jeder Dichter seine eigene Auffassung von Kunst und Humor hat. Ich meine, diese Symbiose von Kunst und Humor ist dem dichtenden Rechtsanwalt hier geglückt und wir können noch schnell einen Blick auf das mit Vollmacht überschriebene Kapitel des Werkes werfen, wo der Dichter zum Beispiel schreibt:
x. xxx Xxxxxxxxxxxxxx xx Xxxxxxxxxx- xxx Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxx Xxxxxxxx xxx xxxxxxxxxxxxxx xxxx Xxxxxxxxxxxxxxxx
Dies ist ein genialer Zug des Co-Autors Wilhelm Entenmann alias Paule und das goldige Trio, aber gegen die Voraussetzungen der Geisteshaltung, die es bräuchte, damit ich, Marcel Bartels, mit Wilhelm Entenmann in eine Scheidungs- oder Schiedungsfolgesache eintreten könnte, verwahre ich mich von meiner Seite aus jedenfalls ganz entschieden. Bevor ich es vergesse: ein Katzenbild gibt es in diesem Beitrag natürlich auch. Nun, da alle Kapitel der Fanpost entsprechend gewürdigt wurden, möchte ich abschließend noch einmal auf den letzten Satz des ersten Kapitels eingehen, wo der Rechtsanwalt Dr. Martin Jungraithmayr schreibt:
Sollte die Erklärung nicht fristgerecht eingehen, werden wir zivil- und strafrechtliche Schritte einleiten.
Dazu hätte ich dann doch noch eine Frage: Wie lange muß ich denn als Sozialdemokrat im Deutschland des 21. Jahrhundert so dafür einsitzen, wenn ich einen Wahlkämpfer des politischen Gegners beim Namen nenne?
Nachsatz: Zum Schutz des Persönlichkeitsrechtes des abmahnenden Anwaltes bezüglich seiner freien beruflichen Entfaltung gibt es hier das Geschreibsel aus Mannheim nicht.
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| Urlaubsbild |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
Geb das ganze mal an den Mannheimer Morgen (Lokale Zeitung). Ich glaub die interessiert das auch. Die CDUler aus Mannheim haben wohl allesamt ein gemeinsames Hobby oder einfach nur viel Zeit und beschäftigen sich nicht mit den wirklichen Problemen in diesem Land.
Ich finde das einfach nur lustig. das ist mal echter Wahl”kampf”!
Oops, bei Schoggo-TV ist gerade ein sehr aufschlußreicher Beitrag verschwunden, der vielleicht gerade in Bezug auf diese Abmahnung interessant wäre. Würde sich jemand für mich als Zeuge zur Verfügung stellen, der mir bestätigt, dass die Screenshots des Google-Caches (Seite 1, Seite 2, Seite 3, Seite 4 und Seite 5) mit dem Google Cache dieses Schoggo-TV Beitrages übereinstimmt beziehungsweise zu Beweiszwecken selbst eine Kopie auf dem Rechner abspeichern?
Was ich mich frage, ist, wieso der Inhalt von Schoggo-TV gerade jetzt verschwunden ist, am 14.8.05 frühmorgens war er laut Google schließlich noch da.
Der Anwalt sollte erstmal lernen, dass man Nomen groß schreibt (”homepage”) und seine Silbentrennung in Form bringen.
Abmahnung im Dunstkreis der Mannheimer Web-Affäre
“Abmahnung für Mein Parteibuch durch Dr. Martin Jungraithmayr im Auftrag von CDU Mitglied und Schoggo-TV Webmaster Wilhelm Entenmann aus Mannheim”
“Das fände ich fast schon wieder komisch, wenn ein CDU-Mitglied in Mannheim, das selbst im Intern…
Blogger mahnen Blogger ab, Teil 2
Marcel Bartels (nur echt mit dem Parteibuch) hat es wieder geschafft: Der begnadete Neuköllner Selbstdarsteller (wenn er echt ist, ist er gut gefaked) und Weblog-Unikum hat zum zweiten Mal eine Abmahnung aus Bloggerkreisen erhalten. Der ? selbsternan…
@Marcel Bartels:
haben sie wie im schreiben genannt seine emailaddresse veröffentlicht?
Sei mir nicht böse aber so langsam drängt sich mir der Verdacht auf,eines
“Ich das Arme Opfer Fetisch Syndroms”
Natürlich wie bei allen Sachen kann man sich
Täuschen und das ware Leben schreibt die besten Geschichten
Nichts für ungut
Ich bin alles andere als Fehlerfrei
[…] Fall 2: Mein Parteibuch (SPD) vs. CDU Mitglied und Schoggo-TV Webmaster Wilhelm Entenmann aus Mannheim. Siehe dazu das Lawblog und Blauer Bote […]
seit wann schreiben anwälte ihre briefe selbst?
wenn die sekretärin homepage nicht großschreibt, ist das ihr fehler, bzw fehler des anwalts, sie eingestellt zu haben.
Oh mann; der Typ zieht Mannheims Image aber runter. We’re not like that!!!
Und dann wohnt der auch noch gerade mal 2 Straßen weiter. Das macht einem ja Angst.
@Stefan
Zur Veröffentlichung der E-Mail-Adresse möchte ich noch einmal aus der “Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung” zitieren:
An dieser Passage ist mir die innovative Schreibweise des Wortes E-Mail-Adresse aufgefallen. Ist da denn sonst noch was dran auffällig?
Web-Affäre: Abmahnung schlägt Wellen
Und schon wieder ein Posting zur Mannheimer Web-Affäre der CDU hier im Blauen Blog:
Die Abmahnung des Blogs Mein Parteibuch schlägt Wellen in der Blogosphäre. Sehr schön. Abmahnungen sollte man Beachtung schenken.
Robert Basic von Basicthin…
@12:
der widersprich fiel mir schon auf, hätte aber trotzdem email gemeint sein können und die url falsch. haben sie also nicht.
na dann haben sie ja nichts zu befürchten.
viel spass wünsch ich
Abmahnwahn
Was wollt ihr eigentlich? Ihr, Lichtwesen, alias Martina Kausch aus dem Amselweg 4 in 23562 Lübeck und Wilhelm Entenma…
Ok, Marcel. Ich denke Du bist wirklich an der Grenze das Nachvollziehbaren, stellst obskure Theorien auf und schlägst sinnlose Schlachten. Aber so ist das halt wenn man sich für etwas engagiert. Vielleicht etwas zu viel. Und vielleicht schießt Du über das Ziel heraus. Und schadest der Sache fast. Ich nehme mir das recht, das zu sagen, es ist nicht böse gemeint.
Nur, diese Schoggo-TV-Seite ist genau das, was wir schon von der Jungen Union kennen. Möchtegern-Intellektuell, vermeintlich lustig, aber einfach nur peinlich und doof. So doof, das ich da ums verrecken keinen Link drauf setzen würde
(Ich habe die Texte nichtmal VERSTANDEN, vielleicht ist mein eingebauter Spamfilter schon zu gut trainiert - wollte Schoggo-TV mir Erbschaften aus Südafrika anbieten? Oder waren es Penisverlängerungen? Oder Viagra? Oder dealt die Mannheimer Bande jetzt mit Mädchen aus der Ukraine? Oder war es einfach nur niveaulos?)
Ich hoffe Du findest einen guten Anwalt und liest mal bei www.lawblog.de nach.
@af
Welche Schlacht schlage ich hier denn Deiner Meinung nach? Ich habe niemanden abgemahnt …
[…] Mein Parteibuch über Rechtsanwälte mit zweifelhafter Rechtschreibung […]
recht so .. gegen humor und intellekt können sich unsere Erzkonservativen ned wehren.
Naja, ausser Ede, der hat viiiieeel Humor, ist als Bayer sowieso schlauer als der Rest der Republik und kan sowas im Notfall auch noch selber aufsetzen ..
Es lebe das Gehirn
Marcel,
ich habe ja nicht gesagt, daß Du Dich auf demselben Niveau bewegst - nur wer nicht in der Lage ist zu argumentieren, muß sich mit Anwälten wehren (die dann vielleicht weder schreiben noch argumentieren können, aber das ist ein anderes Thema).
Ich denke nur, Du übertreibst. Wie jemand anders schon schrieb: Einen Gang zurückschalten, entspannen. Die Sache nicht so verbissen sehen. Sich nicht von den doofen ärgern lassen.
Wenn sich ein Außenstehender Deine Seite anschaut, wird er sicherlich nicht in die SPD eintreten wollen, das ist für mich der Punkt. Der ist deshalb berechtigt, weil Du Deine Mitgliedschaft ja in den Vordergrund stellst. Damit übernimmst Du aber auch einen Teil Verantwortung für die Außendarstellung der Partei (rot sind ja alle), der Du durch etwas mehr Entspannung besser gerecht werden würdest.
[…] Und nun hat Marcel Bartels eine Abmahung von Wilhelm Entemanns Rechtsanwalt bekommen. Was Marcel Bartels natürlich via Blog auch gleich veröffentlichte. […]
@af
Deine Kritik nehme ich als einen Versuch wahr, meine Meinungsfreiheit unter Berufung darauf, dass ich angeblich nicht entspannt wäre, einzuschränken. Wie sollte ich denn noch humorvoller mit Abmahnungen umgehen?
Wie kommst Du denn außerdem auf die Unterstellung, dass, wenn sich ein Außenstehender meine Seite anschaut, er “sicherlich” nicht in die SPD eintreten wollen wird? Mal ganz abgesehen davon, dass ich hier auch Frauen willkommen heiße, gehört die streitbare verbale Auseinandersetzung in der Mitte der Gesellschaft und um die Mitte der Gesellschaft zu den Kernthemen der SPD. Hier - und besonders hier in Berlin Neukölln - wird die SPD nicht Wähler und Mitglieder gewinnen können, indem sie Problemen ausweicht, sondern indem sie dahin geht, wo es weh tut, die Dinge beim Namen nennt und Lösungen oder wenigstens Lösungsansätze und Strategien aufzeigt.
Ich habe hier beispielsweise als Lösungsansatz für einige der dringendsten Probleme unserer Gesellschaft wiederholt auf das milliardenschwere Programm der SPD zur Förderung von Ganztagsschulen hingewiesen, was der Berufstätigkeit von Frauen förderlich ist und der Verwahrlosung und Verblödung unserer Kinder entgegenwirkt.
Schau, Marcel, ich bin nicht gegen Dich. Es macht also keinen Sinn, mir irgendetwas vorzuwerfen oder sich an der männlichen Allgemeinform hochzuziehen.
Was die Außenwahrnehmung betrifft, so ist das keine _Unterstellung_, sondern eine _Tatsachenbehauptung_. Du kannst sie ja widerlegen und erzählen, wie viele Leute nach der Lektüre Deiner Homepage den Entschluß gefaßt haben, in die SPD einzutreten.
Denn das, was Du als “streitbare Auseinandersetzung” verstehts, wirkt auf mich wie kleinliches Gezänk, schrill, laut und unangenehm. Nicht wie eine inhaltliche politische Auseinandersetzung.
Nichtsdestotrotz: Ich hoffe, daß Du - zum Wohle aller Menschen mit einer Homepage oder einem Blog - diese Abmahnungen erfolgreich zurückschlagen kannst.
@af
Wenn Du eine Tatsachenbehauptung aufstellst, dann mußt Du sie belegen, nicht ich.
Wie sollte ich denn Deiner Meinung nach auf dieses von Internet-Aktivisten der CDU und der FDP sowie von Kriminellen ausgehende “schrille, laute und unangenehme Gezänk” reagieren? Ich finde, dass ich da bisher recht humorvoll mit umgegangen bin, zumindest, wenn man dabei die Serien von wüsten Drohungen a la Mafia aus Tschechien: Marcel, wir kriegen Dich berücksichtigt.
Du stiehlst meine Zeit mit Deinen perfiden unsachlichen und unbegründeten Anschuldigungen.
Hi Marcel,
was deine Screenshots der “Gegenseite” angeht: Mit diesem netten freewareteil kannst du auch eine ganze Seite von oben bis unten in einem Rutsch ablichten!
http://www.pixe...lish/index.html
kann ganz praktisch sein…
[…] Sicher mag man mir vorwerfen, ich sei paranoid oder man oder frau kann, wie jüngst Kerstin Janson vom Spiegel anmerken, meine Einträge würden immer merkwürdiger. Und sicher ist das auch zu einem guten Teil richtig. Vielleicht ist es im Internet eben so, dass die Menschen da beleidigen, verleumden, Rufmord betreiben, mit Nackfotos in die Enge treiben wollen oder einfach nur unbedacht blöde Sachen über politisch andersdenkende in Foren posten. Schließlich sind sich die meisten Internetnutzer zu bequem dafür, ähnlich konsequent wie Scientology öfter mal alle Rechtszüge wahrzunehmen. Und wenn, dann schreiben sie stets Abmahnungen mit gerade mal je 5000 Euro Streitwert. […]
ganz armseliger Einfall von einem kleinen Menschen wie marcel bartels, und was für furchtbar viel arbeit er sich mit diesem pamphlet macht - armer tropf..!
[…] Mir gefällt das besonders gut, wenn nach der aktuellen Wahlprognose mögliche Koalitionspartner sich gut verstehen. So ist es eine wahre Freude zu sehen, dass Websozi Norbert Müschen (SPD) sich jetzt anscheinend gut versteht mit Schoggo-TV Macher Wilhelm Entenmann (CDU). Wenn sich jetzt noch Martina Kausch, das Lichtwesen, und jo@chim alias Achim Hecht vom antidemokratieteam antibuerokratieteam zu dem Duett gesellen würden, dann hätte man sozusagen ein überparteiliches Quartett der Sympathie versammelt. [Trackback URI] [Permalink] […]
[…] Auch juristisch ist ein Blogger nicht so leicht einschüchtern wie eine Zeitung - wer eine juristische Kampagne gegen einen Blogger fahren will, um das geschriebene zu ändern, der muß sich erstens darauf einstellen, dass die juristische Kampagne neue Aufmerksamkeit erzeugt, zweitens darauf einstellen, dass selbst wenn eine Klage gewonnen werden würde, die zu unterdrückenden Informationen woanders wieder auftauschen würden und drittens, dass der Blogger als natürliche Person womöglich auch finanziell nicht einzuschüchtern ist, wenn er ohnehin nichts hat, was pfändbar wäre. Auch Journalistenverbände wie der DJV oder Lobbyorganisationen wie die INSM bekommen die Unterdrückung von Meinungen in Blogs nicht hin. […]
Jurist will das Kommentieren im Internet unter “Decknamen” unter Strafe stellen lassen
Die immer noch nicht bereinigte Mannheimer Web-Affäre zieht immer mehr Schwachsinn nach sich.
Der Rechtsanwalt Steffen Lindberg von der Mannheimer Kanzlei Slania sah sich nach einem Bericht des Mannheimer Morgen genötigt, sich vor dem Hintergrund …
[…] Ich habe für Mein Parteibuch übrigens bereits zwei Abmahnungen erhalten, eine von Martina Kausch aus Lübeck und eine von Wilhelm Entenmann aus Mannheim, die ich jeweils umgehend veröffentlicht habe. […]
Blogger abgemahnt
Wieder einmal wurde ein Blogger abgemahnt. Peter Müller, Muepe.de, wurde abgemahnt, weil er einen Absatz aus einer Presseveröffentlichung übernommen hatte und dem Abmahner der Inhalt dieses Absatzes nicht gefiel:
“Nach über 1 1/2 Jahren des fri…
[…] Die Klage beinhaltet folgende Bestandteile: Anschreiben des Gerichts Ladung zum Termin am 06.02.2006 Hinweisblatt des Gerichts Die aus sechs Seiten bestehende Klageschrift - Seite 1 - Seite 2 - Seite 3 - Seite 4 - Seite 5 - Seite 6 Anlage K1 - Ausdruck meines Beitrages: Internetaktivisten der CDU Mannheim: Stadtrat Dr. Sven-Joachim Otto und Bürgermeister Rolf Schmidt gegen Wilhelm Entenmann? Anlage K2 - Ausdruck meines Beitrages: Neues aus der Sekundärliteratur: Nun auch äussert sich auch Martina Kausch zu Mein Parteibuch Anlage K3 - Ausdruck meines Beitrages: Geheimagent Blogger 008 Bernd Schmidbauer und die anonymen Internetaktivisten der CDU Anlage K4 - Ausdruck meines Beitrages: Anruf vom Schoggo-TV Tigger von Monnem beim Parteikärtchen Anlage K5 - Ausdruck meines Beitrages: Norbert Müschen von den Websozis im Duett mit Schoggo-TV von Wilhelm Entenmann Anlage K6 - Ausdruck einer Email von Wilhelm Entenmann an seinen Anwalt Dr. Jungraithmayr, in der Wilhelm Entenmann den Text meines Beitrages CDU - Generalsekretär Volker Kauder lädt ein nach Spandau - Mein Parteibuch geht hin hineinkopiert hat Anlage K7 - Ausdruck meines Beitrages: BGH: Domains sind pfändbar - schwarzer Tag für die Meinungsfreiheit Anlage K8 - Kopie der Abmahnung durch Dr. Martin Jungraithmayr im Auftrag von Wilhelm Entenmann Anlage K9 - Ausdruck meines Beitrages: Abmahnung für Mein Parteibuch durch Dr. Martin Jungraithmayr im Auftrag von CDU Mitglied und Schoggo-TV Webmaster Wilhelm Entenmann aus Mannheim […]
Schade nur das ich Parteimitglied der SPD bin, wie jeder der die Websozis regelmässig liest auch weiss. Aber ansonsten ganz lustig
Dem Design Deiner Webseite nach zu urteilen gehörst Du aber in ganz andere Gefilde..
@34
Das stellt sich im Impressum des Blogs der Websozis jedoch anders dar.
CDU/SPD/…
Die Jungs habe ich gerne. Parteibücher wechseln wie Unterhosen, wenn es dem Fortkommen dient.
@tim
Möglicherweise ist Nr. 34 gar nicht der, für den er sich ausgibt, sondern ein Troll. Jeder kann hier kommentieren, ohne, dass vorher eine Identitätsfeststellung stattfindet. Ich habe bisher keinen Hinweis auf einen Wechsel des Parteibuches finden können.
[…] Der Betreiber dss Weblogs “Mein Parteibuch” kann bald nicht mehr arbeiten, weil er sich nur noch mit Gerichten und Rechtsanwälten herumschlagen muss. […]
[…] Läßt sich vielleicht daran, dass manche kritische Seiten über betrügerische Geschäfte in Deutschland nur noch auf amerikanischen Servern unter einer russischen Domain veröffentlicht werden können, ablesen, wie es um die Pressefreiheit in Deutschland bestellt ist? Betreiber von kritischen Webseiten berichten in Deutschland immer wieder über rechtliche Attacken, bei denen versucht wird, die Veröffentlichung kritischer Informationen über das Gerichtskostenrisiko zu verhindern. Auch für Mein Parteibuch habe ich bereits zwei Abmahnungen zum Preis von je 477,11 Euro (Abmahung im Auftrag von Wilhelm Entenmann, Abmahung im Auftrag von Martina Kausch) erhalten und ist eine Klage anhängig, die vermutlich zu mehr als 3000 Euro Kosten führen wird. [Trackback URI] [Permalink] […]
[…] Was bisher geschah: 29.11.2005: Klageerwiderung zur Klage wegen Namensnennung und Verlinkung Entenmann vs Bartels 24.11.2005: Klageschrift durch das Landgericht Berlin Entenmann vs. Bartels 16.08.2005: Abmahnung durch Dr. Martin Jungraithmayr von Wilhelm Entenmann 05.08.2005: Anruf vom Schoggo-TV Tigger von Monnem beim Parteikärtchen 28.07.2005: Klagegegenstand: Internetaktivisten der CDU in Mannheim [Trackback URI] [Permalink] […]
[…] Soeben erreicht mich eine E-Mail, in der ich mal wieder gebeten werde, mein Weblog zu zensieren. Auch wenn ich Linkverbote wie die Raab’schen Maschen-Draht-Zäune des Informationszeitalters für eine Seuche halte, und nicht glaube, dass Linkverbote wie das der Parteifreunde der Websozis rechtlich haltbar sind, bin ich jedoch heute so nett, und komme der freundlich vorgetragenen Bitte nach, den Link zum Artikel Einsturz einer Eissporthalle in Bad Reichenhall - Hintergrundwissen, aus meinem Artikel Bad Reichenhall: Qualität Made in Bayern zu entfernen. […]
[…] Heute morgen gab es mal wieder Fanpost für Mein Parteibuch. Der Liebesbrief kam diesmal vom Presse- und Medienverlag, über dessen Telefonanrufe hier und bei anderen ich vor einer Woche den Beitrag “Anrufe der Presse- und Medienverlag GmbH zu Berichten über die DPM-Presse- und Medienverlag GmbH” geschrieben habe. Weil Presse- und Medienverlag Namensbestandteil der DPM-Presse- und Medienverlag GmbH ist, gibt es in den Resultaten einer “Google-Anfrage zu Presse- und Medienverlag” auch die Resultate zu den eher unerfreulichen Nachrichten über die DPM-Presse- und Medienverlag GmbH von Ron B. Täubert, die im Zig-Millionen Euro schweren Geschäft der Abzocke mit Online-Adressengräbern tätig ist. Wer wie Mein Parteibuch über Abzocke mit Online-Adressengräbern wie die Branchenklick GmbH berichtet, muß üblicherweise damit rechnen, zur Einschüchterung mit Klagen, Abmahnungen und einstweiligen Verfügungen überzogen zu werden, die bis zur Zwangsabschaltung der Website führen können. […]
[…] Inzwischen gibt es ein Schreiben vom Anwalt des Schoggo TV Bloggers Dr. Martin Jungraithmayr, von dem auch schon die Abmahnung kam, in dem die Klage praktisch neu definiert wird. Aus einer Klage zur Abgabe einer Unterlassungserklärung soll jetzt eine Unterlassungsverpflichtung mit Strafandrohung von 250.000 Euro oder sechs Monaten Haft werden. Und natürlich soll ich die Kosten des Rechtsstreites tragen. […]
[…] Ich bin drin, klingt mir die Werbebotschaft von Boris Becker im Ohr. Ein mir durch mehrfachen Schriftverkehr bekannter Rechtsanwalt mit E-Mail-Adresse @web.de ist nun auch drin. Zu dieser Webseite beglückwünsche ich herzlich den Vorsitzenden des Mannheimer Anwaltsvereins, Dr. Jörg Meister. […]
[…] Weiter geht es im Verfahren 27 O 925/05, wo ich für meine Beiträge im Parteibuch zu Internetaktivisten von der CDU in Mannheim abgemahnt und verklagt wurde. […]
Hallo Herr “Bartels”,
Das ist ja sagenhaft, mit was für Trivialem und Banalem sich so ein bemitleidenswertes Etwas namens “marcel bartels” beschäftigen muß, um nur ein wenig aufmerksamkeit zu erhaschen!(s.Abmahnung für Mein Parteibuch durch Dr. Martin Jungraithmayr im Auftrag von CDU Mitglied und Schoggo-TV Webmaster Wilhelm Entenmann aus Mannheim)
Das fällt unter Kategorie Internetverschmutzung oder auch Datenmüll.
Ziehen Sie sich doch ganz dezent aus dieser Art von Öffentlichkeitsarbeit zurück, Ihr geringen mentalen und taktischen Mittel lassen es leider nicht zu.
und bitte entfernen Sie doch das allzu lachhafte und ehrlich gesagt, peinliche Milchbubi-Foto von Ihnen auf der Site, das fällt wiederum unter die Kategorie visuelle Verschmutzung!
liebe und herzliche Grüße
Ihr Dr. Wolfgang Jungraithmayr
[…] Ich denke, dass, was da vom Mailaccount des Mediziners Dr. Wolfgang Jungraithmayr kommt, spricht für sich. Von der literaischen Qualität paßt das bestens zu dem, was ich hier im letzten August von einem anderen Dr. Jungraithmayr bekommen habe. Die Glanzleistungen der Herren Dr. Jungraithmayr erinnern mich ein wenig an die Glanzleistung von Jean-Remy von Matt. [Trackback URI] [Permalink] […]
[…] Bei Abmahnungen gegen Webseiten gehen bei mir alle Lampen an. Neben reichlich lustiger Fanpost haben mich und Mein Parteibuch allein im ersten Jahr schon zwei Abmahnungen und eine zugehörige Klage beglückt. Glücklicherweise werde ich da durch den Berliner Rechtsanwalt Sebastian Wollf-Marting von Sewoma hervorragend vertreten. Das Supernature Forum hat es nun für zwei uralte Threads in kaum einer Woche auf zwei nette Briefe gebracht. Zuerst hatten die Tugendwächter von der FSM, nein, FSM steht diesmal nicht für das Flying Spaghetti Monster, wegen eines harmlosen Bildes was zu meckern und jetzt gibt es auch noch eine Luftnummer. Selten habe ich so gelacht. […]
[…] Aber es gibt auch andere Stimmen. Martina Kausch, die mich letzten Sommer abgemahnt hat, äußert Bedenken, nachdem sie einen ziemlich unsinnigen Artikel in Tom’s Diner gelesen hat. Schoggo-TV Webmaster Wilhelm Entenmann, dessen Klage gegen mich am 20.04. verhandelt wird, scheint allen Ernstes ein Blogger Diplom zu fordern. Das paßt gut zum Geschäftsführer Christoph Preuß, der laut Torsten Kleinz auf Heise.de nach der Verhandlung erklärte, dass die Foren- und Blogeinträge für sein Unternehmen ein massives Problem darstellen. […]
[…] Mein Parteibuch: Abmahnung für Mein Parteibuch durch Dr. Martin Jungraithmayr im Auftrag von CDU Mitglied und Schoggo-TV Webmaster Wilhelm Entenmann aus Mannheim (16.08.2005, wegen Nennung des Namens eines anderen Weblogbetreibers und Nennung dessen URI bzw. Verlinkung dessen Weblogs) […]
[…] Angesichts solch schlechter und überteuerter Leistungen, die ich als exemplarisch für viele Rechtsanwälte ansehe, empfinde ich es als blanken Zynismus, wenn Rechtsanwalt Hartmut Kilger, Präsident des deutschen AnwaltVereins DAV, verlauten läßt: Der Entwurf stellt klar, dass qualifizierter, unabhängiger Rechtsrat nur von Rechtsanwälten garantiert werden kann. […]
[…] Nun schreiben mir die Anwälte aus Kassel etwas, was mich an den Anwalt eines ehemaligen CDU-Mitgliedes aus Mannheim erinnert: Bei Eingabe der Bezeichnung “meg24″ erscheint an oberer Stelle ein Hinweis auf Ihre Internetpräsenz sowie auf einen Artikel “Telefonterror durch die MEG AG aus Kassel”. […]
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Es wird immer schlimmer, erst die “Killerspiele” und nun wird wohl auch noch das gesamte Internet verboten. Leute die von sowas keine Ahnung haben schreiben Gesetze das böse SPiele bei denen man auf Pilze springen muss wie Super Mario und Yoshi bald indiziert werden, oder das lustige Seiten wie xxxxxxyyyyzzzzz.com bei denen Leute auf die Schippe genommen werden bald verboten werden sollen, ich schaffe es nicht mehr, ich weiß nicht ob hier noch der reine Menschenverstand im Spiel ist, ich könnte jetzt einen 30 Seiten ROman darüber schreiben wieso das nicht richtig ist mit den Abmahnungen, Killerspielen, aber um mich kurz zu fassen:
Zu den killerspielen:
Im Moment ist nicht klar was genau diese “Killerspiele” sind, ballerei? Körperverletzung? ich denke da auch an moorhuhn oder Mario!
Verantwortlich sind allein die Täter! Man sollte spezielle Therapien anheuern, mehr Kontrollen, Zeitsperren
Im Moment gibt es in Deutschland zu viele Raubkopierer und ,,Killerspiele” Spieler, es gäbe mehr solcher Art im Gefängniss als mörder, Kinderschänder etc, hier das Motto:
Raubkopierer, IT-Experten und E-Gamer in den Knast! Mörder, Kinderschänder, Attentäter und Räuber in die Gesellschaft reinintigrieren, wir brauchen mehr Platz für die Computerkriminellen.
Zu den Abmahnungen:
ich komme mir vor wie in der 5. Klasse, umgeben von pubertierenden Tenns die an Aliens glauben und mit nem Nässchen ein Haufen Müll loslabern, moment mal! Ich rede von geldgierigen Anwälten! Ich bin von einer seite mit dem titel Rettet das Internet auf diesen Artikel gestoßen… rettet das Internet, demnächst gibt es nurnoch IP kontrollierende seiten die guggn ob su lädst! Keinerlei Freeware Downloadseiten, Gameseiten, Browsergames, Freespaceanbieter, Bolaganbieter, Fubnseiten
Damit sage ich Arrividerci
euer Günther Strack
(nicht der SCahuspieler, grandioser Zufall!)
Zum Glück betrifft mich dieser ganze Abmahn-Schwachsinn nicht mehr, ich bin aus Deutschland ausgewandert. Aber ich finde es absulut wichtig, dass Leute wie Marcel Bartels den Finger in die Wunde legen, um den Leuten zu zeigen, dass es sich nicht um Einzelfälle handelt und dass wirklich JEDER deutsche Homepage-Betreiber Opfer dieser berufsmässigen Abmahner werden kann. Da muss die Politik endlich tätig werden: Die erste Abmahnung muss kostenfrei sein (wie sonst auch üblich). Damit wäre der Abmahnsumpf sofort trockengelegt.
zu 55.
*agree*, mehr gibts dazu nicht zu sagen.