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10. August 2005

Mein Parteibuch heißt Matthias Busse aus Plankstadt herzlich willkommen

von @ 11:25. abgelegt unter Tagebuch

KatzenbildSchön finde ich von Ihnen, Matthias Busse, dass Sie sich hier in Mein Parteibuch nun auch geäußert und wichtige Dinge klargestellt haben. Ich hoffe, das waren wirklich Sie und ich sitze keinem Fake auf. Erstmal möchte ich Sie hier in Mein Parteibuch herzlich willkommen heißen. Schade, dass Sie keine erneuten Kommentare abgeben möchten.

Aber vielleicht möchten Sie ja trotzdem noch die eine oder andere Frage beantworten? Aber zu meinen Fragen, die ich da sonst noch so hätte, später mehr.

Zuerst einmal möchte ich nun auf das von Ihnen gesagte eingehen. Sie schreiben:

ich bin erstaunt, was Sie trotz Unkenntnis meiner Person in Ihrem Blog so alles über mich schreiben.

Sie, Matthias Busse, sind doch der Webmaster der Baden-Württemberger CDU-Abgeordneten Bernd Schmidbauer, dem Ex-Geheimdienstkoordinator mit Spitznamen Agent 008, und Olav Guetting und Sie schreiben auch gemeinsam mit Marco Herack alias wirtschaftweiser.ch bei cdunion, der auf dem Standpunkt steht, die Pflichtagaben nach MDStV seien für seine Webseite nicht notwendig, oder ist das falsch? Falls das falsch ist, stellen Sie das kurz klar, dann werde ich das natürlich korrigieren.

Weder in Ihrem Blog noch in einem anderen habe ich jemals einen anderen Namen benutzt als meinen eigenen. Bis auf diese Zeilen, die ich gerade schreibe, habe ich in Ihrem Blog bisher überhaupt keinen Kommentar abgegeben und beabsichtige dies auch in Zukunft nicht zu tun.

Da bin ich aber froh das zu hören, dass Sie das nicht so machen wie ihr Co-Autor bei cdunion Marco Herack, der hier als wirtschaftsweiser_ch schon eine ganze Reihe von anonymen Kommentaren abgegeben hat. Ich nehme einfach mal an, das war Marco Herack selbst, was natürlich nicht bewiesen ist, weil ja auch jeder andere sich des Pseudonyms bedienen könnte. Im übrigen hat Marco Herack alias wirtschaftsweiser_ch hier durchaus auch sinnvolle Kommentare abgegeben, die ich teilweise sehr zu schätzen weiß. Dass Sie hier anonyme Kommentare abgegeben haben, wollte und möchte ich natürlich nicht behaupten. Allerdings frage ich mich immer noch, wer unter dem Namen tuotrams aus dem Heidelberger Raum CDU-freundlichen Unfug verbreitet, der an Klowänden sicher besser aufgehoben wäre. Vielleicht können Sie mir da ja helfen, wer aus Ihrer Gegend ihrer Partei sehr freundlich gesinnt ist, sehr viel Zeit im Internet verbringt und dem Sie es zutrauen würden, anonym so einen Unfug wie tuotrams hier und anderswo zu schreiben. Also, nochmal zur Klarstellung: Ich behaupte nicht und möchte auch nicht behaupten, dass Sie, Matthias Busse, im Internet anonym Kommentare abgeben.

Weiter schreiben Sie:

Ich gehe davon aus, dass Sie Ihre Diffamierungen, die meine Person betreffen und die Sie als wohl vorbeugend als “Satire” bezeichnen, auf Ihrer Website unverzüglich löschen.

Da bin ich nun erstaunt, welche Diffamierung meinen Sie? Fühlen Sie sich diffamiert, wenn Sie gemeinsam mit Bernd Schmidbauer genannt werden oder wenn Sie als Co-Autor von cdunion.de bezeichnet werden? Was cdunion angeht, da sind Sie schließlich immerhin Domaininhaber. Und auf Ihrer Webseite, da schreiben Marco Herack, der die “Entwicklung erster Guerrila-Marketing-Strategien in Internetforen” in seiner Vita auf seiner Webseite stehen hat und Bernd Schmidbauer, der sich als Geheimdienstkoordinator mit verdeckten Aktionen sicherlich bestens auskennt. Da werden doch ein paar Fragen mal erlaubt sein, oder? Ich meine, Sie haben sich damit in Gesellschaft von Leuten begeben, in deren Gesellschaft ich lieber nicht sein möchte.

Es dürfte auch Ihnen nicht entgangen sein, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist.

Im Gegenteil, dass Internet ist ein Tummelplatz für geldgierige Juristen und abmahnfreudige Webmaster(innen). Aber andersherum, stellen Sie sich mal vor, ich würde gegen alles und jeden juristisch vorgehen, der Unfug über mich und Mein Parteibuch im Internet verbreitet, schauen Sie mal in meine Keksecke, da käme ich ja aus dem Klageschreiben gar nicht mehr raus. Und meist wird da sowieso niemand erwischt. Woher soll die Polizei auch wissen, wer vor einem bestimmten Rechner sitzt. Manchmal natürlich, da wird auch jemand erwischt bei groben Verstößen gegen die Nettiquette, so wie der Mannheimer Stadtrat und Richter Dr. Sven-Joachim Otto (CDU) oder der Mannheimer Bürgermeister Rolf Schmidt (CDU). Ich finde da die offene und öffentliche Auseinandersetzung zur Aufarbeitung übrigens auch viel geeigneter als eine juristische Aufarbeitung.

Abschließend: In einem anderen Blog äußern Sie sich zum Thema “Netiquette für politische Weblogs”. Wie wäre es, wenn Sie sich selbst daran halten würden?

Wo soll ich denn nun gegen die Nettiquette verstoßen haben? Das Gegenteil ist der Fall, ich, Marcel Bartels, habe das Problem, hier laufend mit der CDU freundlich gesinnten Schreibern aus Baden-Württemberg und anderswo umgehen zu müssen, die sich an keinerlei Nettiquette halten, aber ständig mit Anwälten drohen für den Fall, dass ich meine Meinung sage.

Nun aber noch die abschließenden Fragen, die ich oben angekündigt hatte:
Kennen Sie Ihren Parteifreund aus der CDU Baden-Württemberg Wilhelm Entenmann? Kennen Sie Martina Kausch? Was halten Sie von den Internet-Aktivitäten? Kennen Sie Ihre Parteifreunde aus der CDU Baden-Württemberg Dr. Sven-Joachim Otto und Rolf Schmidt? Was halten Sie von deren Auffassung von Nettiquette? Wie stehen Sie zu der Auffassung von Marco Herack, die Angabe des Autors sei bei privaten Webseiten, die ein deutscher Autor in der Schweiz in der Schweiz hosten läßt, unter einer Schweizer Domain entbehrlich? Wäre es nicht vielleicht im Rahmen der Nettiquette sogar unabhängig von der rechtlichen Lage angebracht, eines zu haben? Was meint Ihr Co-Autor von cdunion.de Marco Herack Ihrer Meinung nach mit der “Entwicklung erster Guerrila-Marketing-Strategien in Internetforen”?

Fast hätte ich doch das Katzenbild vergessen. ;-)

Besten Gruß
Marcel vom Parteibuch

[Editor: Aufgrund des Einwandes von Marco Herack habe ich eingefügt: , die ein deutscher Autor in der Schweiz in der Schweiz hosten läßt. Falls das jetzt immer noch verkehrt ist, ändere ich das jetzt natürlich gern nochmal. Es sprechen allerdings auch Anzeichen dafür, dass meine ursprüngliche Version richtig war: DNS stuff meint, die Maschine mit der zur Seite www.wirtschaftsweiser.de gehörende IP würde in Deutschland stehen.Geändert habe ich den Text trotzdem, ich möchte ja schließlich nichts falsches verbreiten]

9 Kommentare zum Beitrag “Mein Parteibuch heißt Matthias Busse aus Plankstadt herzlich willkommen”

  1. Marco Herack sprach

    er ist es, dessen kannst du dir sicher sein. ;o)

  2. Marco Herack sprach

    ” auch gemeinsam mit Marco Herack alias wirtschaftweiser.ch bei cdunion, der auf dem Standpunkt steht, die Pflichtagaben nach MDStV seien für seine Webseite nicht notwendig, oder ist das falsch? ”

    also das ist definitiv falsch. alle meine privaten und geschäftlichen seiten, die in deutschland gehostet werden, haben ein impressum und werden dieses auch weiterhin haben.

    nichtsdestotrotz gibt es auch im deutschen recht möglichkeiten ein impressum zu umgehen, mehr habe ich dazu nicht gesagt.

    das in der schweiz kein impressum verlangt wird, musste schon mit den dortigen behörden ausmachen, dafür kann ich nix. ;o)

  3. Mein Parteibuch sprach

    @Marco:
    Bloß, wird wirtschaftsweiser.ch denn überhaupt in der Schweiz gehostet? Traceroute von dnsstuff für 213.221.93.10, zu dem www.wirtschaftsweiser.ch derzeit aufgelöst wird, läßt eher vermuten, dass die Seite aus Deutschland kommt.

    Und die Inhalte, die vorher über einen Frame von Wirtschaftsweiser.ch bei blogigo.de lagen, kamen die auch aus dem Ausland?

    Aber wenn das falsch ist, das die Seite aus Deutschland kommt, dann nehme ich das gern zurück.

  4. Marco Herack sprach

    vermutungen sind so eine sache… ich sprach von meinen seiten, vielleicht solltest du nochmal schauen, wem die seite gehört von der du sprichst. ;o)

    blogigo ist grauzone. im endeffekt hat der dienstleister ein impressum, ich nutze den dienstleister. ist rechtlich gesehen damit wie ein forum. das die argumentation irgendwann gekippt wird, steht ausser frage. ich nutze blogigo u.a. auch deswegen nichtmehr.

  5. Mein Parteibuch sprach

    @Marco
    Grauzone würde ich das nicht nennen, sondern wohl eher illegal, auch wenn blogigo damit nichts anderes macht als viele andere auch. Aber da ist das wie mit dem Falsch-Parken, die Argumentation, dass da noch mehr Autos falsch parken zieht auch bei keiner Politesse. Es gibt bisher eben bloß kein Urteil zum fehlenden Impressum, weil niemand klagt.

    Wer der Verantwortliche der Texte von www.wirtschaftsweiser.ch ist, kann ich natürlich schwerlich erkennen, fehlt doch das Impressum, sicher ist jedoch, dass Du www.wirtschaftsweiser.ch in der Vita auf Deiner Webseite explizit nennst.

  6. Marco Herack sprach

    blogs sind gesetzlich nicht geregelt. also isses grauzone.

  7. Marco Herack sprach

    btw: bei vergabe von internetforendurch drittanbieter über eine plattform ist es so, dass der anbieter die daten speichern, aber nicht veröffentlichen muss. entsprechend kann man davon ausgehen, dass es bei blogs kaum anders gehandhabt wird.

  8. Igor M sprach

    Was die Impressumspflicht angeht ist es irrelevant, wo die Seite gehostet wird. Wenn es sich bei Herrn Herack um einen Deutschen Staatsbürger handelt, so kommt er auch bei Seiten, die im Ausland gehostet werden oder keine de.-Domain haben nicht um ein Impressum rum, wenn er selbst verfasste Berichte veröffentlicht. Das mit der Grauzone, weil Blogs gesetzlich nicht geregelt seien, ist ausgemachter Blödsinn.

  9. Mein Parteibuch sprach

    @Igor
    Ich sehe das genauso. Allerdings halte ich die politische und öffentliche Auseinandersetzung im Wahlkampf mit der Rechtsaufassung des im Internet für die CDU sehr aktiven “kooptierten Vorstandsmitgliedes des CDU Stadtbezirksverbands Oldenburg Nord-West” Marco Herack für sinnvoller als irgendeine juristische Auseinandersetzung.

    Das sehe ich in etwa so wie ich die gemeinsame Liste von PDS und WASG sehe, nicht die rechtliche Auseinandersetzung sollte im Vordergrund stehen, sondern die öffentliche politische Auseinandersetzung.

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