Wie ich soeben gesehen habe, hat sich jemand die Mühe gemacht und extra für mich und Mein Parteibuch eine Routine geschrieben um meinen Spamschutz gegen automatisierten Müll auszuhebeln. Ich werde mich also vermutlich um die Programmierung eines neuen Spamschutzes bemühen müssen und bitte um Entschuldigung für die Kommentar-Spams, die hier gerade einschlagen. Solange kann munter spekuliert werden, wer warum extra für Mein Weblog eine Spamroutine geschrieben hat, die meinen simplen, aber bis dato recht effektiven selbstprogrammierten Spamschutz aushebelt.
Den offensichtlich mitlesenden Spammern möchte ich hier auf diese Weise mitteilen, dass ich die Spams nicht löschen, sondern sammeln und mit allen Netzwerkdaten wie IP Adresse in einem gesonderten Beitrag veröffentlichen werde. Das schließt natürlich ein rechtliches Vorgehen parallel dazu nicht aus.
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Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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Scheint ja nun auch Ruhe reingekommen zu sein. Als erstes habe ich mal das Anti-Spam-Password geändert.
Den zweiten Spammer mit Paßwort heute habe ich dokumentiert:
spam_20050728.txt
Hier der Logeintrag dazu:
Wenn es ruhig bleiben sollte, kann ich mir vielleicht das um die Wette programmieren mit den Spammern schenken. Ich wär da ohnehin im Vorteil.
merkel, scientology, der geist des russen oder gar die websozis?
wer will bartels zuspammen?
erfahren sie mehr, hier und demnächst! aus unabhängiger quelle von bartels himself. der, der im vorteil ist.
Es handelt sich aber nicht um diesen BfeD-Müll, der derzeit in Gästebüchern en masse gepostet wird?
Guckst du hier:
http://www.leow...ld.de/wp/?p=105
@shifttaste klemmt:
Neee, so einfach ist das nicht, einen Spammer zu fangen. Aber es würde mich mal interessieren, ob der sich dann auch darauf berufen würde, dass ich den Datenschutz verletze, wenn ich ihn ermittle und dann seine Daten hier preisgebe.
@Leo:
In Gästebüchern ohne Spamschutz hast Du genauso wie in einem Weblog ohne Spamschutz reichlich Linkspammer Müll drin. Wie das funktioniert, erklärt zum Beispiel dieser Beitrag auf the register: Interview with a link spammer. Ich selbst bin übrigens auch Autor von einem recht häufig zitierten Artikel über artverwandte Referer Spamming.
In Mein Parteibuch verwende ich einen selbstgemachten Spamfilter, der zwar leicht zu knacken ist, wofür aber vom Spammer extra nur für meine Seite eine Routine geschrieben werden muß. Das heißt, wer auch immer mir den Müll geschickt hat, der hat Arbeit da rein gesteckt, zielgenau meine Seite zuzumüllen. Kommerziell kann sich das für den durch den Werbeeffekt jedenfalls nicht lohnen.
Bei mir war es bisher ruhig gewesen mit Spams. Die wenigen Einträge wurden alle manuell vorgenommen.
Ich hab mir jetzt erstmal ne einfache Blacklist eingebaut, die nach Teilen der Emailadresse oder Wörtern der Nachricht selbst sucht. Das sollte reichen. Dazu noch ne IP Sperre für mehrfaches Eintragen. Wenns not tut, kann ich auch noch andere Möglichkeiten einbauen.