Über die viel zu hohe Stromrechnung der BEWAG vor einigen Tagen habe ich mich anscheinend so geärgert, dass ich vergessen habe, sie zu bezahlen. Deshalb habe ich heute nun eine Mahnung bekommen, die ich auch sofort bezahlt habe. Außerdem habe ich bei verivox power Strompreise verglichen und versucht, zu verstehen, was ich tun kann, um mich bei der BEWAG für dás Glückwunschschreiben zu meinem 16-jährigen Jubiläum als BEWAG-Kunde zu bedanken. Der Strompreis besteht ähnlich wie beim Telefon aus einer Grundgebühr, dem Grundpreis, und einem Arbeitspreis, also dem, was der Verbrauch dann kostet. Tendenziell ist das so, dass, je höher der Grundpreis ist, desto niedriger der Arbeitspreis sein sollte.
Nachdem ich bei verivox einiges geschaut habe, habe ich jedoch festgestellt, dass es Anbieter gibt, die sowohl im Grundpreis als auch im Arbeitspreis preiswerter als die BEWAG sind. Bei einem Wechsel zu solch einem Anbieter kann man also hoffentlich nichts falsch machen. Der Sinn von Ökostrom erschloß sich mir nicht, der Wasserkraftanteil an der Stromerzeugung, den es immer schon gab, wird da meiner Meinung nach einfach nur als Ökostrom mit einem Aufschlag für Gutgläubige zum Nutzen des Stromversorgers vermarktet.
Meine Wahl fiel schließlich auf die KES (KES Kommunale Energiedienstleistungsgesellschaft Südsachsen mbH), die mit ihrem Silberstrom Classic genannten Tarif eine Möglichkeit bietet, sowohl den Arbeits- als auch den Grundpreis zu senken. Bei der KES habe ich mir nochmal die Preisinformation für das Netzgebiet der BEWAG angeschaut und dann das Antragsforumular für Berlin heruntergeladen.
Das Formular war schnell ausgefüllt, größte Hürde war die Zählernummer, die ich aber dann auf der Rechnung, über die ich mich so geärgert hatte, gefunden habe. Vor Absendung des Faxes habe ich noch bei der netten kostenlosen 0800er Hotline angerufen, wo mir bestätigt wurde, dass sowohl Arbeits- als auch Grundpreisniedriger als bei der BEWAG seien, ich sonst keine Nachteile hätte und wenn ich denn das Fax noch diesen Monat abschicken würde, ich ab 1.9.05 KES Kunde sei.
Prima - ich habe das FAX unterschrieben und an die KES abgeschickt. Die KES erledigt nun die Formalitäten und ich brauche mich um nichts weiter kümmern. Das betrachte ich als meine ganz persönliche Form des Danke-Schön-Schreibens an die BEWAG für die freundliche, aber zu hohe Rechnung.
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| Die Achse ... klagt |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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Betrachte es als danke-Schön der FDP (und der CDU/CSU). Die haben 1998 dafür gesorgt, dass die EU Vorgaben zügig umgesetzt wurden und das Energiewirtschaftsgesetz geändert worden ist. Dadurch kann jeder seinen Anbieter frei wählen. Wenn es nach der SPD gegangen wäre, würden heute noch die Stadtwerke eine starke Stellung haben und ruhige hoch dotierte Posten für abgehalfterte SPD-Kommunalpolitiker breitstellen.
wenn ökostrom, dann richtig über greenpeace energy… abgesehen davon, dass es bei den anderen meist nur ne matrhematische aber keinesfalls real vorhandene sache ist… muss bei jenen dann auch noch immer die gleiche menge an schmutziger energie vorgehalten werden, wie ökostrom genutzt wird.
neben greenpeace bekommst du noch sauberen strom bei der EWS Schönau. http://www.ews-schoenau.de
Das ist ein kleiner Verein (kommt aus einer Bürgerbewegung und hat nicht den Gewinn als Hauptziel)
@shifttaste klemmt
Ich habe mich jetzt einfach mal für die preiswertere Energie entschieden, meinem Professor Dietmar Winje kann es ja nun auch egal sein, schließlich hat Vattenfall sich von ihm nach dem Schlucken der Bewag ja wohl auch zügig verabschiedet.
@Christian
Den Link nach Schönau sollte eigentlich jedes Weblog haben, die werde ich gleich mal in meine Linkliste aufnehmen.
Für alle “Privatisierungsfanatiker”! Lest einfach hier mal: www.wahlalternative-odenwald.de/viewtopic.php?t=39
[Anmerkung vom Editor: Damit das manuelle Linkdumpen ohne sonstigen Inhalt keine Schule macht, habe ich die Links einfach mal entschärft]
@Stephan:
Gegen ein Büro für Vermögensberatung ist ja nichts einzuwenden, aber dass die WASG äh PDS äh Linke ihre Domains über ein Büro für Vermögensberatung laufen läßt, finde ich schon befremdlich. Und vom Inhalt her, sehe ich in Privatisierung an sich erst mal nichts schlechtes und nichts gutes. Kommt eben drauf an, wie das ausgestaltet ist. Aber in vielen Fällen ist die wohl leider nicht so vorteilhaft für die ÖH ausgestaltet …
@Marcel,
was hat das eine mit dem anderen zu tun? Die Domain ist mir. Fertig, Ende… Reite also hier nicht drauf rum! Es ging schließlich hier um ein anderes Thema und nicht darum, wer, was, wo hostet…
@Stephan:
Wieso sollte ich nicht schreiben, dass die Domain wasg-odenwald.info,die das WASG im Namen trägt, ausweißlich Whois von Stephan Krieger Buero fuer Vermoegensberatung ist. Das, was Du hier gemacht hast, nenne ich Linkspamming. Und wie und was ich über WASG Odenwald und den Poster Stephan Krieger, schreibe, bleibt wohl mir überlassen.
, oder?
Weil es nicht darum ging, ganz einfach…Du weichst ganz klassisch aus!?
Das mit meinem Büro ist nun mal so, dass ich dort bei meinem Hoster schon lange BEVOR es die WASG überhaupt gab, als Unternehmer dort registriert bin. Wenn ich dort eine neue Domain registriere, geht dies halt über meine VORHANDENE Kundennummer. Ist das jetzt so schlimm…? Muß ich mich dafür rechtfertigen? Das hat mit SPAMMING so viel zu tun, wie ne Kuh mit dem Eierlegen (sagt man so im Odenwald)!
Nicht jeder schaut gleich bei WHOIS nach und sucht nach “Angriffsmöglichkeiten”, wie Du… Also lass es einfach.
Mal auf die Privatisierungen zurück zu kommen (das eigentliche Thema), sehe ich hier bei Telefon und Strom schon Vorteile für den Endverbraucher, aber bei Wasser und Post eher weniger.
[…] Doch die Stromkonzerne haben anscheinend den Hals nicht voll genug bekommen. Ihnen wird vorgeworfen, die Mehrnachfrage nach Strom dazu benutzt zu haben, um die Preise für die CO2-Verschmutzungsrechte, die sie selbst kostenlos erhalten hatten, aus Anlaß der Mehrproduktion künstlich nach oben getrieben zu haben. Damit könnte dann versucht worden sein, Kosten für Verschmutzungsrechte in den Strompreis für deutsche Kunden einzukalkulieren, die es nur gegeben hat, weil die Stromkonzerne für sie ohnehin schon vorteilhafte Geschäfte im Ausland wahrgenommen haben. Das Bundeskartellamt ermittelt, wie die Tagesschau berichtet. Mein ganz persönliches Danke-Schön-Schreiben zum Erhalt eines Preisnachlasses auf Strom aus Anlaß der 16-jährigen Kundentreue bei der Bewag Vattenfall habe ich schon vor drei Wochen nach Sachsen geschickt. [Trackback URI] [Permalink] […]