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22. Juli 2005

Änderung des Parteibuch Beitrages: Arbeit macht frei - Angela Merkel und die Connection zu Scientology

von @ 11:31. abgelegt unter Tagebuch, Pressefreiheit, Gedankenkontrolle

KatzenbildLiebe Leser, lieber Jo@chim Achim Hecht vom Antidemokratieteam Antibuerokratieteam und lieber Martin von Angela? Nein Danke, Eure Reaktionen auf meinen Beitrag im Parteibuch, der ursprünglich mit Arbeit macht frei - Angela Merkel und die Connection zu Scientology betitelt war, waren wirklich überwältigend.

Die große Mehrheit der Leser, die mir teils anonym, teils öffentlich Feedback gaben, meinte, die Worte Arbeit macht frei im Beitrag und im Titel wären nicht angemessen. Nach reiflicher Überlegung bin auch ich zu dem Schluß gekommen, dass die Phrase Arbeit macht frei falsch gewählt war. Dem unermeßlichen Leid derjenigen, die in Konzentrationslagern des Dritten Reiches entweder selbst ermordet wurden, gelitten haben oder die als Angehörige oder Freunde darunter gelitten haben, wird die Verwendung Arbeit macht frei in Bezug auf eine mögliche Scientology Mitgliedschaft von Angela Merkel nicht gerecht. Bei den Opfern und Angehörigen der Opfer des Holocaust möchte ich mich hiermit aufrichtig entschuldigen. Ich möchte Ihnen versichern, daß ich mir nichts gräßlicheres vorstellen kann als Opfer der unglaublichen Taten der Nationalsozialisten und ihrer Helfer zu werden und dass es vergleichbares bisher nicht auf dieser Welt gegeben hat. Die Opfer des Holocaust und ihre Angehörigen und Freunde bitte ich vielmals um Entschuldigung.

Deshalb habe ich heute in dem Artikel “Arbeit macht frei - Angela Merkel und die Connection zu Scientology” die Worte “Arbeit macht frei” durch ein Zitat aus dem CDU Regierungsprogramm, was Angela Merkel und Edmund Stoiber letzte Woche in Berlin vorgestellt haben, “Sozial ist, was Arbeit schafft” ersetzt. Der Beitrag heißt also nun: “Sozial ist, was Arbeit schafft - Angela Merkel und die Connection zu Scientology.”

Besonderes erwähnen möchte ich den Kommentar von Jo@chim Hecht vom Antidemokratieteam Antibuerokratieteam. Falls Du Jo@chim das hier näher erläutern möchtest, so kannst Du hier gerne die Kommentarfunktion benutzen. Aufmerksam machen möchte ich auch darauf, dass Martin vom Angela? Nein Danke Team mich offensichtlich von seiner Linkliste gestrichen hat. Martin, Deiner netten Bitte per Email um Abschwächung des Artikels bin ich also, wie Du siehst, zügig gefolgt. Und das ganz unabhängig davon, ob Du mich wie per Mail angekündigt von Deiner Linkliste streichen müßtest oder nicht. War mein Parteibuch da überhaupt präsent? Selbstverständlich sind mir die vielen netten Kommentare zum Artikel “Sozial ist, was Arbeit schafft - Angela Merkel und die Connection zu Scientology“, die ich leider aus Zeitgründen noch nicht vollständig sichten konnte, ein Katzenbild wert.

Erhellend mag für den einen oder anderen auch die Lektüre der Sekundärliteratur vom Antidemokratieteam Antibürokratieteam und vom unfrisierten Blog erscheinen.

Weitere Anmerkung vom 24.07.2005:
In der Folgezeit des Beitrages über Angela Merkel und die Connection zu Scientology, die natürlich an den Haaren herbeigezogen war, ist im weiteren - auch nicht öffentlich - noch viel diskutiert worden. dabei bin ich aus den verschiedensten Gründen und mit den verschiedensten Mitteln für oder besser gegen den Beitrag sehr heftig angegriffen worden. Sachlich vernünftig begründet waren allerdings davon die wenigsten Attacken, obwohl ich jeweils ausdrücklich um eine vernünftige Begründung gebeten hatte.

Einen wertvollen und vernünftigen Link zur Historie von Verschwörungstheorien und zur Versachlichung von Verschwörungstheorien hat erst der Leser mit der Schweizer Domain zur Diskussion beigesteuert. Den ursprünglichen Beitrag über Angela Merkel habe ich inzwischen vollständig überarbeitet. Angela Merkel bitte ich für den Beitrag um Entschuldigung, und hoffe Angela Merkel kann mir vergeben.

Die heftigen Reaktionen auf meinen Beitrag haben mich in meiner Auffassung bestätigt, dass die Themen Meinungsfreiheit, Rechtssystem und Scientology alles andere als uninteressant sind. Selbstverständlich werde ich an diesen Themen dranbleiben.

3 Kommentare zum Beitrag “Änderung des Parteibuch Beitrages: Arbeit macht frei - Angela Merkel und die Connection zu Scientology”

  1. Mein Parteibuch » Blog Archive » Anmerkungen zur Blogroll von Mein Parteibuch sprach

    […] Zu meiner Blogroll möchte ich bemerken, dass ich mit der Blogroll keine Politik machen möchte. Die Blogroll ist auch nicht Ausdruck meiner Meinung und ein Eintrag in die Blogroll besagt auch nicht, dass ich das Weblog regelmäßig lese. Ein Eintrag in meine Blogroll besagt lediglich, dass ich die Blogs dort mindestens einmal besucht habe. […]

  2. Mein Parteibuch » Blog Archive » ftd berichtet über Mein Parteibuch: Wüste Verschwörungstheorie einer Verbindung zwischen Angela Merkel und Scientology sprach

    […] Das Thema Scientology und Politik ist bei mir im Parteibuch allerdings auch nicht als Humor angekommen, viel heftiger waren die Reaktionen darauf, als ich es je gedacht hätte. Und den ursprünglichen Text des bei mir schon längst geänderten abstrusen Artikels, für den ich mich bereits entschuldigt habe, den verbreiten nun die liberalen Statler und Waldorf als Kommentar. Diese fortlaufende Verbreitung finde ich zutiefst ungerecht gegenüber dem Horst Köhler, der die Neuwahlen mit klarem Blick für das wesentliche angekündigt hat. […]

  3. Mein Parteibuch » Oh je, ob jetzt wohl eimerweise Mist über mich und Mein Parteibuch ausgekippt wird? sprach

    […] Der Anrufer hatte einen rheinischen Akzent und stellte sich vor als ein Herr Hoffmann aus Köln. Zuallererst fragte er mich, ob ich ein an der Waffel hätte. Dann fragte er mich, wie das denn sei, mit der Verbindung von Horst Köhler zu Scientology. Welche Verbindung? Achso, die Geschichte mit dem schlechten Beitrag über eine mögliche Verbindung zwischen Angela Merkel und Scientology. Wie er denn drauf komme und wer er sei. Er sei Journalist. Ja, wo er den Artikel denn finden könnte. Auf meiner Webseite, wird ja nicht so schwer sein, haben andere ja auch gefunden. Dann habe ich dem armen Herrn, schon über 50 sei er, hat er gesagt, zu dem schlechten Artikel geführt. Ja, die Geschichte mit dem schlechten Artikel, wo es über zwei Links und drei Ecken eine Verbindung von Angela Merkel zu Scientology gibt. Ich habe ihm erläutert, dass ich einen Artikel zu Angela Merkel und Scientology geschrieben habe, der sehr schlecht war. Und weil er so schlecht war, habe ich ihn auch gründlich abgeändert. Warum ich das geschrieben habe, und ob ich meine, dass das Kunst sei, fragte der Herr Hoffmann allerdings nicht. Nun ja, ich denke, das können wir auch noch offen lassen für die Zeit, nachdem über den abstrusen Artikel in den Massenmedien berichtet wurde. Die Verbindung von Angela Merkel zu Scientology bestehe über zwei Links und drei Ecken und deshalb ist die Verbindung also wirklich sehr weit hergeholt. Damit meinte ich, dass in einer Welt, wo fast alles zwei Mausklicks entfernt ist, das wirklich sehr weit ist. Ich erklärte dem Herrn Hoffmann noch, dass ich inzwischen herausgefunden habe, dass es ungefähr so wahrscheinlich ist, dass eine Verbindung von Angela Merkel zu Scientology gibt, wie das George W. Bush in Wahrheit ein Marsmännchen ist. Naja, darüber haben ja andere auch schon geschrieben. […]

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