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19. Juli 2005

Strafanzeige gegen Branchenklick GmbH gestellt

von @ 11:26. abgelegt unter Nachrichten

Strafanzeige gegen den Sultan von MünchenDie Strafanzeige gegen die Branchenklick GmbH aus Ismaning und Geschäftsführer Michael Bauer aus München ist nun raus. Heute habe ich das erste Mal seit Tagen wieder gut geschlafen. Es ist einfach ein gutes Gefühl, sich nicht einschüchtern zu lassen. Gegen die Abzocker aus Bayern, habe ich gestern Abend nämlich Strafanzeige wegen des Versuches eines Betruges erstattet. Das kann doch nicht sein, dass irgendwelche Abzocker aus München uns hier in Berlin täuschen und abkassieren für nichts. Nun ist die Justiz am Zug.

Nachtrag: Anwaltliche Hilfe

Wer so ein Formular aus Versehen unterschrieben hat, findet kompetente anwaltliche Hilfe zum Beispiel bei RA Theisen, bei RA Klotz und hier gleich eine ganze Anwaltsliste. Wer mehr gegen die Abzocke tun will, möge mich bitte kontaktieren.

Darauf, gegen die anonymen Schreiber aus dem Heise Forum eine Anzeige wegen Beleidigung, übler Nachrede, falscher Verdächtigung oder gar Bildung einer kriminellen Vereinigung zu stellen, habe ich vorläufig verzichtet. Das ist zwar unerfreuliches Beiwerk zu der Betrugstat, aber die Jungs werden möglicherweise schwerer zu greifen sein. Obwohl das natürlich schon interessant wäre, zu wissen wer sich da in der Anonymität versteckt.

Hier zu Hause habe ich vor dem Gang zur Polizei von all den hübschen Sachen noch schnell ein Erinnerungsfoto gemacht, die ich mit zur Polizei genommen habe: Strafanzeige in zwei Seiten mit Paraphe auf Seite 1, den lästigen Brief von der Branchenklick GmbH nebst dem Briefumschlag, auf dem die Geiz-ist-geil 25 Cent Marke klebt, das Urteil des Bundesgerichtshofes vom 26. April 2001, in dem festgestellt wurde, dass die Verurteilung zu drei Jahren und 3 Monaten im Fall der Todesanzeigen Offerten rechtens war und schließlich und endlich noch die Meldung der Pressestelle des Bundesgerichtshofes, die in der Meldung über eben jenen Fall titelte: “Bundesgerichtshof bestätigt Strafbarkeit täuschender Anzeigenofferten“. Dann habe ich meinen Freund Vova angerufen, der so nett war, mich zur Polizei zu begleiten. An dieser Stelle, nochmal, danke.

Strafanzeige komplett vor dem Gang zur PolizeiMontag abends ist bei uns auf der Wache nicht so sehr viel los, es lag auch gerade kein Großeinsatz an und so hatte ich das Glück, das ich gar nicht warten mußte. Mit den Polizisten mußte ich über die Strafbarkeit des bayrischen Briefes mit der 25 Cent Marke auch gar nicht diskutieren. Zumal die Meldung der Pressestelle des BGH ja nun auch wirklich eindeutiger nicht hätte sein können. Die einzigen Fragen, die die Polizisten hatten, waren Fragen wie: “Ist der Brief wirklich nicht von den Gelben Seiten?” und “Steht das hier irgendwo, dass das hier Geld kostet?”. Dann hat die Polizei eine beidseitige Kopie des Briefes gemacht, die Kopie dem Vorgang als Beweis zugefügt und mir das Original zurückgegeben. Könnte ja sein, dass ich damit noch zur IHK oder so will. Der Briefumschlag ist wegen der hübschen 25 Cent Briefmarke dem Vorgang im Original beigefügt, davon habe ich jedoch eine Kopie mit nach Hause bekommen.

Dann habe ich eine Vorgangsnummer bekommen. Gelegenheit zu einem Foto der Anzeige zusammen mit dem “Merkblatt über Rechte von Verletzten und Geschädigten im Strafverfahren”, auf dem die Vorgangsnummer zu sehen ist, habe ich dann auch noch bekommen. Zu guter letzt haben die Polizisten mir versprochen, gut drauf aufzupassen “Hier kommt nichts weg, das wäre ja noch schöner” und mir auch noch angekündigt, das zügig in den Gang der Dinge zu geben. So wie alles andere eben auch so zügig bearbeitet wird, wie das möglich ist.

VovaSuper, ich bin stolz auf die Neuköllner Polizei. So eine Polizei ist zum Beispiel ein Grund dafür, warum ich gern in Neukölln wohne. Die machen ihre Arbeit vernünftig, obwohl die sicher keinen leichten Job haben. Mein Kompliment. Und danke auch an meinen Freund, den Neuköllner Kosaken (*gg ) Vova.

Na also, endlich ist diese lästige Sache mit der Branchenklick GmbH aus Ismaning und dem Michael Bauer aus München bei mir vom Tisch. Und jetzt vertraue ich darauf, dass die Berliner Staatsanwaltschaft zügig dafür sorgen wird, dass diese Tat hier gesühnt wird und dass in Zukunft kein Sultan aus München mehr, wie die Pressestelle des BGH es nennt, “täuschende Offerten” nach Berlin - und schon gar nicht in das rote Neukölln - schicken wird.

Wie ich dem eben schon erwähnten Merkblatt “Merkblatt über Rechte von Verletzten und Geschädigten im Strafverfahren” entnehmen kann, habe ich einige Auskunftsrechte. Ich werde also dran bleiben und hier weiter berichten.

Falls jemand anders hier mitliest, auch eine “täuschende Offerte” erhalten hat, der möge selbst prüfen, ob er nicht auch Strafanzeige erstatten will, seinem Vaterland damit einen Dienst erweisen und diesem gruseligen Millionengeschäft ein Ende setzen will. Vielleicht mag er sich auch die Seite 23 aus dem noch unveröffentlichten Gedichtsband “Das blaue Buch der Sympathie” zu Gemüte führen.

Strafanzeige Seite 1 Strafanzeige Seite 2

Wer möglicherweise gar eine Zahlungsaufforderung erhalten hat, auf der steht, wie die Fa. Branchenklick an “ihr” Geld kommen möchte, weil das wird ja schwierig, wenn sie auf der Zahlungsaufforderung die Bankverbindung auch so vergessen wie auf der Offerte, dann wäre die Information natürlich schon sehr interessant. Ich nehme - auch anonym - Hinweise dazu gern entgegen.

Und noch was, die Originale sind meiner Ansicht nach wichtige Beweisstücke, da würde ich mir sehr gut überlegen, wem ich die wie, warum und wie lange überlasse. Keinesfalls gehören die in den Mülleimer, ein Bankschließfach oder ein Tresor wäre da eher ein geeigneterer Platz, um diese Originale zu verwahren.

66 Kommentare zum Beitrag “Strafanzeige gegen Branchenklick GmbH gestellt”

  1. Anonymous sprach

    @Marcel:

    Deinen Ärger verstehe ich gut. Aber:

    “… der möge selbst prüfen, ob er nicht auch Strafanzeige erstatten will, seinem Vaterland damit einen Dienst erweisen und diesem gruseligen Millionengeschäft ein Ende setzen will.”

    Dass Anzeigen dem ein Ende setzen, glaube ich nicht. Ich wage sogar eine Prognose: Einstellung nach § 170 Abs.2 StPO.

    Aber ziemlich sicher bin ich, dass es kein “Dienst am Vaterland” ist.

    Warum sollte es dem Land in dem ich lebe dienen, dass ein paar Leute nicht abgezockt werden? Ist ja immerhin eine bayerische Firma, bleibt also alles im Inland und kurbelt die Wirtschaft an ;-)

    Angelegenheiten wie diese könnte man doch ohne weiteres auch zivilrechtlich “aufarbeiten”.

    Sie Strafverfolgung solcher Bagatellen kostet erhebliches Geld und blockiert Ressourcen, die m.E. besser eingesetzt werden könnten - beispielsweise um “richtige” Straftaten zu verfolgen oder mehr Geld für Bildung oder soziale Sicherheit auszugeben.

  2. Mein Parteibuch sprach

    @Anonymer
    Wenn 1 Mio Formulare rausgehauen werden, die Rücklaufqoute magere 1% beträgt, wovon es satte 50% Forderungsausfall gibt, dann betrüge bei einem Nettopreis von 984 Euro der Erlös für die Rechnunsgserie des ersten Jahres: 4,9 Mio Euro aus dem Ertrag des ersten Jahres einer Aussendungsstaffel.

    Es werden aber häufiger mal soi Aussendungen in der Größenordnung durchgeführt, die Rücklaufquote habe ich wohl recht niedrig angesetzt und den Forderungsausfall eher viel zu groß.

    Mal angenommen, es finden 20 Aussendungen jährlich statt, dann geht es dabei um einen Erlös von 98 Mio Euro jährlich für die Erstrechnung und 98 Mio Euro jährlich für die Zweitrechnung, also insgesamt eine Summe von 196 Mio Euro.

    Diese Summe ist beispielsweise mehr als das 7-fache des Wahlkampfbudgets der SPD.

    Jetzt bin ich mal neugierig, wie das zivilrechtlich aufgearbeitet werden kann.

  3. Blawgger sprach

    Ich hätte da noch eine Idee: Könnte nicht jeder, der ein solches Schreiben bekommen hat, es mit dem Vermerk: “Beweismittel zur Strafsache….” bei der Polizei abgeben. Vielleicht kann jemand mal prüfen, ob das praktikabel ist. Bei bis zu 4 Millionen versandten Schreiben, sollte doch einiges zusammenkommen, wenn man das noch auf ein paar gut besuchten Seiten mitteilt.
    Vielleicht könnte das der Sache noch etwas Nachdruck verleihen.

  4. Mein Parteibuch sprach

    Sicher wäre das hilfreich, wenn jeder sein Formular als Beweismittel zur Strafsache mit der Vorgangsnummer 050718 - 22:30 - 027054 gegen Quittung bei seiner Polizei-Dienststelle einreichen würde. Auch wäre es hilfreich, mir die Formulare mit dem deutlichen Hinweis: “Beweismittel - keine Offerte” zuzuschicken an meine Postanschrift.

    Aber das interessanteste Puzzlestück, was noch fehlt, wäre eine Rechnung und die Bankverbindung. Nur wie macht man den Aufruf weit genug bekannt?

  5. Jan Westholt sprach

    Sie Foliengriller!

    Man bekommt doch ständig irgendeinen Mist aufgeschwazt, z.B. Zeitschriftenabos. Sollen wir jetzt alle zur Polizei rennen?

  6. Alrik sprach

    Andererseits leben wir in einem Land wo man solchen Aufschwätzern noch mit einer Anzeige drohen kann.

    Ich hab z.B. keine Zweifel das dieser “Abzocker” seinerseits kein Problem damit hätte ausstehende Rechnungen für seine “Leistung” vor Gericht einzuklagen.

    Ihn für die plumpe Art sich einen Auftrag zu erschleichen anzuzeigen hat was für sich.

    In anderen Ländern muß man sowas mit der Dachlatte regeln…

  7. Mein Parteibuch sprach

    @Göttinger
    Wenn das nicht mehr funktioniert, dass die Justiz und Polizei Kriminelle fangen und ins Gefängnis sperren, wie soll sich dann dieses Rechtssystem schimpfen? Von Rechtsstaat kann dann ja wohl keine Rede mehr sein.

    Kommen Sie, trauen Sie sich, mit mir über den Zustand unseres Rechtsystems zu diskutieren. Sie bashen hier zwar, aber immerhin haben Sie ja eine Homepage mit einem Gesicht drauf.

  8. Blawgger sprach

    @Jan
    Es macht noch einen kleinen Unterschied, ob man sich ein Zeitschriftenabo aufschwatzen lässt und dann auch nur ein Zeitschriftenabo bekommt, oder ob im Kleingedruckten steht, dass man zwei Heizdecken für 984 Euro pro Stück bezahlen muss.

  9. Sven sprach

    mannomann, diese “das nützt doch eh alles nichts”-Nummer, die die fehlende eigene Zivilcourage unter zynischer Resignation versucht zu verschleiern geht mir auf die Socken. Wenn das jetzt schon bei Straftaten um sich greift wundert mich allerdings nicht, dass diese Haltung auf weniger “eindeutigen” Ebenen inzwischen schon die Regel und keine Ausnahme mehr ist.

    Ob diese Leute eigentlich merken, dass sie sich damit selffulfilling prophecies basteln? :(

  10. Investi sprach

    @Blawgger
    Besser wäre allerdings, eine eigene Strafanzeige zu erstatten und mit dem Hinweis, daß bei der Kripo Neu-Kölln unter der Tagebuch-Nr.050718 - 22:30 - 027054 bereits ein Verfahren aktenkundig ist, die Vielzahl der Geschädigten bzw. der Betrugsversuche und somit ein gewohnheits- und gewerbsmäßiges Handeln nachzuweisen.
    Ggfs. wäre danach ein Antrag auf Zusammenführung diverser Aktenzeichen zu einem Verfahren sinnvoll.

  11. Geschädigter sprach

    Hallo! Endlich jemand, der sich wehrt… Einer Kollegin von mir ist das gleiche mit dem besagten Unternehmen passiert und wir haben erstaunliche Dinge über diese Firma in Erfahrung gebracht. Wir würden gerne Kontakt mit Ihnen aufnehmen, um Material auszutauschen. Hier muss “ein Riegel vorgeschoben werden” und das geht erfahrungsgemäss am besten, wenn wir eine Sammelklage einreichen. Es wäre sehr freundlich, wenn Sie sich unter der angegebenen E-Mail mit uns in Verbindung setzen würden.Vorab vielen Dank. Mit den besten Grüssen

  12. Managor sprach

    @Geschädigter
    Sammelklagen gibt es in Deutschland nicht. Man kann lediglich eine Klägergemeinschaft bilden, was aber durchaus unterschiedlich zu der us-amerikanischen Rechtspraxis ist.

  13. Patanpaw sprach

    Ich bin auch Opfer von Branchenklick und suche Idean um Branchenklick zur seine Ende bringen. Ich möchte auch Kontakt mit Leute aufnehmen, um Material auszutauschen, um irgendwie noch stärker gegen Branchenklick zu kämpfen.

  14. Mein Parteibuch » Blog Archive » BGH Richter Wolfgang Neskovic will für die Linkspartei antreten sprach

    […] Ich - Marcel von Mein Parteibuch - meine dazu: Mit einem Urteil des BGH hatte ich in der lästigen Sache der Strafanzeige gegen die Branchenklick GmbH doch gerade erst zu tun und der BGH hat da durchaus Verstand bewiesen. Wenn das Rückschlüsse auf Wolfgang Neskovic zuläßt, dann hat sich Lothar Bisky da einen ebenso sachverständigen wie unbequemen Kandidaten ins Haus geholt. Da sticht einer durch Kompetenz und Mut aus der Masse hervor. Wenn die Linkspartei mehr Kandidaten dieses Kalibers hätte, wäre eine Zusammenarbeit sicherlich möglich. Wolfgang Neskovic war früher bereits Mitglied der SPD und der Grünen und ist aus beiden Parteien nach Meinungsverschiedenheiten wieder ausgetreten. [Trackback URI]    [Permalink] […]

  15. Mein Parteibuch » Blog Archive » Oh je, ob jetzt wohl eimerweise Mist über mich und Mein Parteibuch ausgekippt wird? sprach

    […] Ich habe den Herrn Hoffmann auf meine beliebteste Seite hier aufmerksam gemacht, die Strafanzeige gegen die Firma Branchenklick und auf die meiner Ansicht nach wichtigste Seite, die Seite über Freiheit und Ehre ist, für die Freiheit meiner Schwester zu kämpfen. Aber nein, der Herr Hoffmann, der interessierte sich viel mehr für den Horst Köhler. Nein, zu Köhler sehe ich keine andere Beziehung zu Angela Merkel als dass Angela Merkel sich für ihn als Bundespräsident eingesetzt hat. […]

  16. Mein Parteibuch » Blog Archive » Brigitte Zypries zur Blogroll von Mein Parteibuch hinzugefuegt sprach

    […] Ein paar Fragen hätte ich eigentlich auch, also wie so manches in unserem Rechtssystem gedacht ist, fällt mir sehr schwer zu verstehen, weil es in der Praxis nicht funktioniert. Wie kann es sein, dass so Formularversender so trickreiche Formulare gleich millionenfach rausschicken und offensichtlich keine Angst haben, dass sie ihr dann Hunderttausende von Euro schweres Porto-Investment verlieren oder ihnen gar strafrechtlich etwas geschieht? Was Du, Brigitte, wohl von der Webseite von Michael Plümpe hälst, tät mich auch interessieren, besonders der Teil Law Hunting. Und die spannende Frage, ob man im Internet Links setzen darf wie man will und ob man Firmennamen wie allofmp3.com in sein Weblog schreiben darf, so was tät mich auch interessieren. Und nicht zuletzt tät mich interessieren, ob Du nicht auch meinst, dass man beim Bloggen ganz schön schnell mal aus Versehen, Unachtsamkeit oder Aufmüpfigkeit gegen irgendeine Rechtsnorm verstößt und ob Du das richtig findest, das so eine einfache Sache wie bloggen juristisch so kompliziert ist. […]

  17. Mein Parteibuch » Blog Archive » Sieht so eine Rechnung der Fa. Branchenklick GmbH aus? sprach

    […] Und falls ich mich denn betrogen fühlte, so wie ich mich betrogen fühlte, und mich nicht Bange machen ließe, so wie ich mich nicht habe Bange machen lassen, da hätte ich noch die Seite 23 eines modernen Gedichtbandes “Das blaue Buch der Sympathie” zwischengeschrieben der schlichte Subtitel Strafanzeige gegen Branchenklick GmbH, anzubieten, ein Stück prosa, über das sich in abgewandelter Form, bei der örtlichen Polizei sicher noch vorzüglicher fabulieren läßt, wenn schon ein Stück Papier vorhanden ist, wo Rechnung draufsteht. Das hier abgelichtete Stückchen Papier findet seinen Weg gewiß zur örtlichen Staatsanwaltschaft, die solche Werke der schlichten Dichtkunst sicher auch gern liest. […]

  18. Mein Parteibuch » Blog Archive » Kampagnen zur Diffamierung von Mein Parteibuch sprach

    […] Die zahlreichen anonymen Kommentatore, die hier mit der IP Adresse 82.96.100.100 ihren Unfug von sich geben, haben mit den anonymen Diffamierungen sicher nichts zu tun. Auch ist sicher nicht feststellbar, dass die anonymen Diffamierungen, immer dann besonders zunehmen, wenn die Strafanzeige gegen die Fa. Branchenklick GmbH erwähnt wird oder es um Artikel geht, die gegen anonyme Internetaktivisten aus dem Lager der CDU gerichtet sind. [Trackback URI]    [Permalink] […]

  19. Mein Parteibuch » Blog Archive » Trollfutter - ein Herz für Unionstrolle sprach

    […] Ein Herz für Unionstrolle. Um die bedauernswerten der CDU freundlich gesinnten Trolle hier im Parteibuch anständig zu verköstigen, habe ich hier etwas Trollfutter bereitgestellt. Ich hoffe, das Futter schmeckt den Internet-Aktivisten der CDU um Agent 008 Bernd Schmidbauer genauso gut wie CDU Froschkönig Bürgermeister von Mannheim Rolf Schmidt oder Lichtwesen Martina Kausch. Natürlich dürfen sich auch Freunde vom liberalen Achim Hecht und Sympatisanten der Formularversender von der Branchenklick GmbH bedienen. […]

  20. Mein Parteibuch » Blog Archive » Das Imperium schlägt zurück - Marcus Bösch schreibt bei DW-WORLD über Mein Parteibuch sprach

    […] Dass das Fazit von Marcus Bösch lautet: “Abstrus und abseitig. Hilfe! Schnell weg hier!” wundert mich wenig. Eingegangen ist der Marcus Bösch auf einen bayrischen zweifachen Trackback, der er zwar fälschlicherweise als Kommentar bezeichnet hat, aber egal, vom auf seiner Webseite trinkend abgebildeten Kamikaze Carsten Dobschat, wo derCarsten Doschat sagt: Zuerst war er ja ganz amüsant. Nicht eingegangen ist der Marcus Bösch dagegen auf die Strafanzeige gegen die Branchenklick GmbH aus Bayern, die zumindest in einem zeitlichen Zusammenhang mit der überraschenden Kontaktaufnahme durch Silvi85 per ICQ mitten in der Nacht steht. Und natürlich ist Marcus Bösch nicht eingegangen auf die zahlreichen aufwendigen Bedrohungen und Beleidungen, denen ich ausgesetzt bin, seitdem ich die Strafanzeige gegen die Branchenklick GmbH gestellt habe, wo es natürlich nicht um Zig Millionen Euro schwere Wirtschaftskriminalität geht. […]

  21. Daniel Lott sprach

    Hallo, ich habe von den Abzockern Post bekommen und leider die “fehlenden Daten” ergänzt in der Gewissheit dies sei kostenlos. Ich sitze jetzt auf glühenden Kohlen, da die Bestätigung der Fa. BRanchenklick bei mir eingegangen ist aber ich aufgrund hohen Geschäftsaufkommens diesen nicht beantwortet habe. Ich werde morgen anrufen und hoffe das ich dies nicht auch vor Gericht tragen muß- ich dachte immer auf so eine Betrügerei falle ich nicht rein.. Bitte auch von Euch hier um Hilfe..

  22. Mein Parteibuch sprach

    @Daniel
    Sie haben Post äh Email. Kein Grund mich zu Euzen. ;-)

  23. Daniel Lott sprach

    Danke für die prompte Hilfe! Ich gehe heute zur Polizei. Grüße Daniel

  24. David sprach

    meine Mutter ist hard arbeitende Krankengümnastin… und auf den selben Scheiß wie du reingefallen.
    sie dachte die auszufüllende Karte wäre vom Berliner Branchenbuch, also Eintragung einer Adressenänderung…
    Auch meint sie nix unterschrieben zu haben.
    Wießt du zufällig wie die an die Unterschriften der Leute si einfach rankommen???
    Warte auf Antwort.
    Liebe Grüße David

  25. Eckard Schöck sprach

    Hallo,
    ich bin ebenfalls auf Michael Bauers Trick hereingefallen und habe seinen Eintragungsantrag / Korrekturantrag ausgefüllt und unterschrieben, weil ich es für ein Schreiben des regionalen “Branchenverzeichnisses” hielt. Die klein gedruckten Kosten hatte ich übersehen. Die Rechnung ließ mich “aus den Wolken fallen”. Telefonisch war Herr Bauer für mich nicht zu erreichen. Auf mein wütendes Stornierungs-Einschreiben hat er geantwortet, er bestehe auf Vertragserfüllung. Es gebe kein gesetzliches (Fernabgabegesetz) Kündigungsrecht für Verträge zwischen Selbständigen. Den Briefwechsel stelle ich gerne zur Verfügung und für einen Tip, wie ich weiter vorgehen könnte.
    Herzliche Grüße, Eckard Schöck

  26. Mein Parteibuch » Blog Archive » Betrug? Knast? Post von Ron Täubert von der DPM-Presse- und Medienverlag GmbH aus Wiesbaden - Deutsches Gewerbeverzeichnis sprach

    […] Dass ich hier in Berlin noch einmal einen Brief zur Eintragung in eine viel zu teure Online-Adressenliste bekommen würde, hätte ich nach meiner ausführlichen und öffentlichen Darstellung der Strafanzeige gegen die Fa. Branchenklick GmbH eigentlich nicht gedacht. […]

  27. Christian Holzwarth sprach

    Hallo,
    meine Schwester hat letzte Woche angerufen, sie soll nun monatlich 82 Euro bezahlen und sie weiß nicht weshalb… Dank ihrer Internet - Seite weiss ich nun was zu tun ist. Herr Bauer schn*** ich die **er ab….

    [Editor: zensiert - keine Gewalt außer Staatsgewalt wie Staatsanwalt und Kriminalpolizei]

  28. Mein Parteibuch sprach

    Ich toleriere keinerlei Aufruf zu oder Androhung von widerrechtlicher Gewalt. Einer Forderung dahingehend, dass genau geprüft, ob Gründe für die Verhängung von Untersuchungshaft vorliegen, würde ich mich jedoch anschließen.

  29. Daniel Lott sprach

    Hallo nochmals Branchenklick Geschädigte! Ich muß jetzt mal berichten, was in der letzten Zeit passiert ist bzgl. Fa. Branchenklick. Ich habe am nächsten Tag (beziehe mich auf obigen Kommentar von mir) die Fa. Branchenklick angerufen und mit einer Dame dort telefoniert. Diese war recht nett und ich sagte Ihr, es ist mir nicht möglich diese hohen Kosten zu tragen. Sie sagte, ausnahmsweise weil ich Unternehmensgründer bin und anhand meiner schweren finanziellen Lage rede Sie mit Ihrem Vorgesetzten. Sie rief mich dann ca. 5 Minuten später wieder an und teilte mir mit, daß dies storniert sei. Ich glaubte dem Frieden jedenfalls nicht so wirklich, aber ich habe dann eben gewartet. Tatsächlich kam ca. nach 2 Tagen von der Fa. Branchenklick ein Brief “Ihr Auftrag wurde storniert”. Mit der Unterschrift eines gewissen Herrn Bauers, der den Branchenklick-Geschädigten bereits ein Begriff ist (Wie ich auf anderen Webseiten bereits erfuhr). Ich ging davon aus, die Sache wäre damit erledigt. Am nächsten Tag kam eine Rechnung über 1.400 €. Ich habe das ganze meinem Anwalt übergeben der eine Kopie davon an die Fa. Branchenklick mit einem Schreiben an Hr. Bauer geschickt hat. Gestern ist die erste Mahnung gekommen. Sollte er es darauf ankommen lassen, denke ich die Chancen stehen gut das die Fa. Branchenklick auch meinen Rechtsanwalt bezahlen muß (Der hatte ja bereits hierfür an mich Beratungsgebühren und für den Brief mir alles in Rechnung gestellt). Ich bin gespannt wie es weitergeht! Die besten Wünsche für Euch- Ich kann nur hoffen daß unser Rechtsstaat so etwas, wie es die Fa. Branchenklick veranstaltet, nicht duldet!

  30. Mein Parteibuch sprach

    @Daniel
    Freut mich, dass Sie sich nicht einschüchtern lassen. Unser Rechtsstaat ist in vielerlei Hinsicht nur das, was seine Bürger aus ihm machen.

    Wenn sich niemand mehr einschüchtern läßt, und als Ergebnis eines Mailings mit einer täuschenden Offerte weniger Einnahmen warten als das Porto gekostet hat und obendrein noch einige Jahre Gefängnis winken, weil Empfänger Strafanzeige stellen, dann ist der Spuk vorbei.

    Im übrigen sehe ich das vor allem politisch: erst seitdem die SPD an der Regierung ist, werden täuschende Offerten als strafbarer Betrug verfolgt und nicht wirtschaftsliberal als Dummheit der Unterzeichner abgetan.

    Wer will, dass die Abzocke aufhört, sollte SPD wählen.

  31. Beate Krönert sprach

    Hallo,

    sind ebenfalls Geschädigte von Branchenklick. Vielen Dank für die Tips aus dem Forum. Wir werden uns natürlich wehren.
    Hier noch eine Website, auf die sich ausschließlich mit solchen Betrügern beschäftigt
    und viele nützliche Hinweise und Ratschläge gibt.
    http://www.besc...rickbetrug.html
    Allen viel Glück.

  32. Mein Parteibuch sprach

    @Beate
    Und nicht vergessen, Strafanzeige zu erstatten.

  33. Monika Pick sprach

    Hallo Herr Bartels,ich bin erst kürzlich auf den selben Trick von BranchenKlick hereingefallen.Habe besagtes Puzzlestück Rechnung mit Bankverbindung.Würde mich freuen,wenn wir uns unter angegebener E-mail miteinander austauschen könnten.Hoffendlich bis bald!

  34. Peter Klormann sprach

    Hallo, wir sind auch reingefallen, haben Rechnung, Bankverbindung etc. Und ein Schreiben von einem gewissen Rechtsanwal Sigel, hat jemand von ihm auch ein Schreiben erhalten? Im Internet heißt es nämlich, dass dieser einmal beaufragt wurde und nun das Schreiben immer kopiert wird, es ist auch ehrlich gesagt sehr pauschal gehalten… Haben die Sache unserem Amwalt gegeben und werden wahrscheinlich klagen, zivilprozesslich allerdings, kopien der Unterlagen stellen wir gerne zu Verfügung wenn diese als Beweismittel dienen können!

  35. heidi k. sprach

    hallo, bin auch auf die Fa. Branchenklick reingefallen. Ich war beim Rechtsanwalt.Ich werde mir das nicht gefallen lassen. Ich habe auch schon eine Rückantwort von der Fa. Branchenklick erhalten, die bestehen nach wie vor auf das Geld. Ich werde alles versuchen es nicht zahlen zu müssen. Da diese Unterschrift erschlichen wurde und ich einer Täuschung zum Opfer viel hoffe ich auf das Gesetzt was mich schütz. Ich stehe gerne für Auskünfte zur Verfühgung.Ich wäre auch froh ein paar hilfreiche Tip`s zu bekommen.

  36. Wen interessiert das schon ... sprach

    1. Den Vertrag schriftlich anfechten, hilfsweise fristlos hilfsweise fristgerecht kündigen. Danach alles schön sammeln, aber sich auf keine Diskussionen und Schriftwechsel mit den Versendern einlassen. Wenn die was wollen, müssen die klagen.
    2. Strafanzeige stellen
    3. Nerven behalten, Formularbetrüger sind so dreist, es gibt da welche, die machen sogar dann noch weiter, wenn schon Haftbefehle raus sind. Und finden immer willige Anwälte, die ihnen dabei helfen.
    4. Abwarten, ob die wirklich so dreist sind und klagen. Das könnte strafverschärfend wirken.

  37. Mein Parteibuch » Blog Archive » Frank Patalong (Spiegel Online) bezeichnet Mein Parteibuch als “das erste ausgewiesene politische Blog” sprach

    […] Kurz, Information und Meinung in Blogs läßt sich nicht von oben unterdrücken, und Spaß haben die Menschen auch noch dran; das macht sie für verlogene Machthaber in Medien und Politik so gefährlich. Vom anfänglichen Spott der Medien in dem Sinne, dass Bloggern mangels Kompetenz nichts besseres einfiele als Bilder von ihrer Katze zu veröffentlichen, ist inzwischen nichts mehr übrig. Im Gegenteil, nun wird versucht, Blogger wie mich, die offen über Wirtschaftskriminalität, über Scientology oder über verdeckte Intenet-Aktivitäten von CDU-Parteimitgliedern und Journalisten berichten und dabei auch Namen nennen, einzuschüchtern. Als Symbol dafür, mich nicht einschüchtern zu lassen, vergebe ich Katzenbilder. […]

  38. rene b sprach

    hi,
    bin auch auf Branchenklick reingefallen, es befindet sich nichtmal eine richtige rechtsgültige Unterschrift ( nur 2 Kreise und ein Strich)geschweigeden ein Firmenstempel auf dem “Betugsformular” von Herrn Michael Bauer . wärend meines Urlaubs hat meine Sekritärin dann auch noch plichtbewußt das schreiben zurückgeschickt. auf unser Anschreiben haben wir wohl das übliche Rückschreiben von Herrn Bauer erhalten. Für Tipps und Anregungen für das weitere Vorgehen wäre ich sehr Dankbar.

  39. Mein Parteibuch sprach

    @rene
    Zur Frage, was tun: schauen Sie doch mal auf die Prosa, die ich zur Rechnung verfaßt habe.

  40. Mein Parteibuch » Blog Archive » Strafverfahren gegen Branchenklick von Oberstaatsanwalt Waga eingestellt sprach

    […] Wie mir inzwischen mitgeteilt wurde, hat Oberstaatsanwalt Waga das Verfahren wegen der Strafanzeige gegen die Branchenklick GmbH bereits am 4. August 2005 eingestellt. Dass mich der Brief mit der Mitteilung über die Einstellung erst jetzt erreicht hat, könnte möglicherweise darauf zurückzuführen sein, dass der Brief von der Staatsanwaltschaft Berlin mit der Bekanntgabe der Einstellung statt meiner Adresse eine Phantasieadresse im Briefkopf trägt. Hoffentlich spiegeln solche Fehler nicht die Leistungsfähigkeit der Justiz insgesamt wider. Ärgerlich ist es allemal, dass durch den Flüchtigkeitsfehler des Oberstaatsanwaltes oder seiner Justizangestellten zwei Monate verloren gegangen sind. Immerhin gibt es jetzt ein Aktenzeichen. […]

  41. Mein Parteibuch » Blog Archive » Entwurf einer Beschwerde gegen die Einstellung des Strafverfahrens gegen die Verantwortlichen der Branchenklick GmbH sprach

    […] Auf die heute Morgen von mir publizierte Einstellung des Strafverfahrens gegen die Verantwortlichen der Branchenklick GmbH - Michael Bauer - durch Oberstaatsanwalt Waga habe ich inzwischen einen ersten Entwurf einer Beschwerde verfaßt, damit die Strafanzeige gegen die Branchenklick GmbH nun endlich zur Anklage führt: Marcel Bartels Berlin, 06.010.05 Ilsestr. 26 […]

  42. Thomas von Garrel sprach

    Hallo auch mir ist das gleiche mit der Firma Branchenklick passiert. Da wir zweimal angeschrieben wurden gibt es auch zwei Verträge. Einer Zahlungsforderung werde ich nicht nachkommen.Meinen Rechtsanwalt habe ich eingeschaltet.Über weitere Informationen in dieser Sache würde ich mich sehr freuen.

  43. EXELBONSAI sprach

    Hammer was einem so unter gejubelt wird…

    Gibt es einen Newsletter um bei diesem Fall mal am laufenden zu bleiben…

    Gruß aus Berlin

  44. EXELBONSAI sprach

    Mal kurz einen Nachtag

    Es gibt noch mehr Anzeigen gegen die besagte Firma
    Siehe
    http://www.besc...ranchenbuch.htm

    MFG
    EXELBONSAI

  45. Mein Parteibuch sprach

    @Exelbonsai
    Auch ich habe von noch mehr Strafanzeigen bereits gehört, aber noch keine weitere mit eigenen Augen gesehen. Geschädigte gibt es aber anscheinend viele.

  46. EXELBONSAI sprach

    Is ja Ding

    Wir sind ja Nachbarn……..
    Dinge gibts

    Gute nacht

  47. Mein Parteibuch sprach

    Ja, habe ich auch schon gesehen. Wenn Du in die SPD eintrittst, dann landest Du in der gleichen Abteilung wie ich.

  48. EXELBONSAI sprach

    Ich denke das wird sich eh erledigen..
    Denn wenn Merkel bei der K-Entscheidung als Sieger (aber Deutschland als Verlierer) hervor geht wandere ich aus…(lach)

  49. Mein Parteibuch sprach

    @Exelbonsai
    Ich bin sehr fest davon überzeugt, dass Angela Merkel nicht Kanzlerin wird. Ich kann mir keine Umstände und keinen Kompromiß vorstellen, unter denen meine Genossen, mit denen ich Wahlkampf gemacht habe, die zur Kanzlerin wählen.

  50. Mein Parteibuch » Blog Archive » Stalking Paragraf 241b (Nachstellung) beschlossen - erfasst jedoch nur einen Teilbereich des Problems - CyberStalking und Mobbing nicht erfasst sprach

    […] Ich meine, der Gesetzentwurf zum §241b geht nicht weit genug. Völlig vernachlässigt werden im Gesetzentwurf meiner Ansicht nach die Fälle, dass Nachstellungen im Internet erfolgen und dass Nachsstellungen der Durchsetzung wirtschaftlicher Ziele dienen. Auch die Benutzung der Justiz zur Nachstellung findet leider keine Berücksichtigung. Dies war recht offensichtlich bei den Fürsprechern der Versender der täuschenden Offerten. Die Posts, wo von den anonymen Postern michi680 alias FlusenFlo Links zu Nacktfotos gepostet haben, mich mit Kinderpornografie in Verbindung bringen wollten und mit willkürlichen Anzeigen gedroht haben, mußte heise wohl leider vor der Öffentlichkeit verbergen. Die anonymen Poster wollten wohl einfach jede offensichtlich richtige Darstellung dessen, dass der Versand von täuschenden Offerten strafbar ist, vermeiden. Auch erinnere ich mich gut an die zuerst im zeitlichen Zusammenhang mit der Offerte vorgebrachte Frage und später von ganz anderer Seite noch einmal wiederholte Frage: Bist Du ein Psycho?, mit der die Fragesteller versucht haben, mich als psychisch gestört erscheinen zu lassen. […]

  51. Mein Parteibuch » Erhängt in Berlin: Tron 1998 und Lars-Oliver Petroll 2001 sprach

    […] Zu dem Thema Angst vor Gewalt habe ich eine besondere emotionale Bindung. Nach einem Artikel über das Geschäft der hunderte von Millionen Euro schweren Adressbuchabzocke durch Firmen wie die Branchenklick GmbH wurde auch ich anonym bedroht, und hatte durchaus Angst, dass jemand versucht sein könnte, mich nicht nur mit rechtlichen Mitteln, sondern auch mit Gewalt zum Schweigen zu bringen. Bei dem Zustand der Justiz finde ich es übrigens inzwischen nur noch logisch, dass bei meiner Strafanzeige gegen die Branchenklick GmbH nichts rausgekommen ist. [Trackback URI]    [Permalink] […]

  52. Mein Parteibuch » Anrufe der Presse- und Medienverlag GmbH zu Berichten über die DPM-Presse- und Medienverlag GmbH sprach

    […] Gedanklich habe ich mich bei der Veröffentlichung schon auf einiges vorbereitet, denn parallel zur Veröffentlichung des Briefes von der Branchenklick GmbH und der Strafanzeige gegen die Branchenklick GmbH habe ich zahlreiche anonyme Verleumdungen, Belästigungen und Drohungen erhalten, die das Ziel hatten, mich unter Druck zu setzen und so eine Berichterstattung zu verhindern. Bei der Adressbuchabzocke geht es um sehr viel Geld - eine Schätzung von 500 Millionen Euro jährlich scheint mir nicht zu hoch gegriffen - und die Methoden zur Unterdrückung kritischer Berichterstattung der Geschäftemacher, die an der Grenze zur Legalität oder wie Florian Sailer dahinter arbeiten, sind entsprechend rüde. […]

  53. Mein Parteibuch » Fanpost: deshalb bitten … Bericht … unverzüglich … zu entfernen sprach

    […] Heute morgen gab es mal wieder Fanpost für Mein Parteibuch. Der Liebesbrief kam diesmal vom Presse- und Medienverlag, über dessen Telefonanrufe hier und bei anderen ich vor einer Woche den Beitrag “Anrufe der Presse- und Medienverlag GmbH zu Berichten über die DPM-Presse- und Medienverlag GmbH” geschrieben habe. Weil Presse- und Medienverlag Namensbestandteil der DPM-Presse- und Medienverlag GmbH ist, gibt es in den Resultaten einer “Google-Anfrage zu Presse- und Medienverlag” auch die Resultate zu den eher unerfreulichen Nachrichten über die DPM-Presse- und Medienverlag GmbH von Ron B. Täubert, die im Zig-Millionen Euro schweren Geschäft der Abzocke mit Online-Adressengräbern tätig ist. Wer wie Mein Parteibuch über Abzocke mit Online-Adressengräbern wie die Branchenklick GmbH berichtet, muß üblicherweise damit rechnen, zur Einschüchterung mit Klagen, Abmahnungen und einstweiligen Verfügungen überzogen zu werden, die bis zur Zwangsabschaltung der Website führen können. […]

  54. Mein Parteibuch » Fanpost: Anfrage zum Linktausch von Seminarportal.de sprach

    […] Schade, dabei hatte ich mich so auf einen Link auf meine Beiträge zu kostenpflichtigen Verzeichnissen im Internet gefreut. Für einen Link oder ein Katzenbild reicht’s noch nicht, aber für einen Beitrag hat’s immerhin schon gereicht. Ich bin schließlich gern hilfsbereit [Trackback URI]    [Permalink] […]

  55. Mein Parteibuch » Euroweb Internet GmbH und die Meinungsfreiheit sprach

    […] Da wurde geschrieben, dass Kunden viel zu teure Verträge mit Euroweb hatten, aus denen sie 36 Monate nicht aussteigen konnten. Und auch die Webpräsenzen von Euroweb kosten leicht mal das 10-fache von dem, was ich als Fachmann höchstens erwarten würde. Dass es rechtswidrig sein soll, kann ich mir nicht vorstellen. Keine Informationen finde ich dazu, ob jemand mal eine Strafanzeige wegen Betruges gestellt hat, der dachte, er hätte ein Rücktrittsrecht. Merkwürdigerweise finde ich nicht mal eine Strafanzeige wegen Wucher. Ich bin zwar nur rechtlicher Laie, hätte jedoch für Strafanzeigen gegen die Verantwortlichen der Euroweb großes Verständnis. Möglicherweise sind ja auch die Verträge rechtlich gar nicht so wasserdicht. Um das herauszubekommen, müßte ein Kunde natürlich einfach mal den Vertrag anfechten und hilfsweise fristlos hilfsweise fristgerecht kündigen, und dann mal schauen, was die Gerichte draus machen, falls die Euroweb Internet GmbH auf Zahlung besteht. […]

  56. Mein Parteibuch » Nachgetreten: Euroweb Internet GmbH sprach

    […] Böse Verleumdungen sind es sicherlich, wenn jemand behaupten würde, gewerblichen Kunden würde vor der Unterschrift unter einen Vertrag schon mal vorgetäuscht, sie hätten ein Widerrufsrecht, und dann werden sie aus einem Drei-Jahres-Vertrag im Wert von mehreren Tausend Euro doch nicht mehr rausgelassen. Wenn das so wäre, dann könnte das vielleicht ja ein Recht auf Anfechtung des Vertrages begründen, so dass die Kunden doch nicht auf den Vertrag festgenagelt werden könnten. Und wenn jemand unter falschen Tatsachen etwas vortäuscht, um da einen materiellen Vorteil draus zu erlangen, dann wäre das auch noch als Betrug strafbar nach 263 StGB. Das wären wirklich ganz böse Gerüchte, wo nichts dran ist. Wie eine Strafanzeige wegen Betruges aussehen kann, steht übrigens im Parteibuch unter dem Beitrag: Strafanzeige gegen Branchenklick GmbH gestellt. […]

  57. Mein Parteibuch » Abmahnunwesen um DSquared2 und DSQUARED sprach

    […] Rettet-das-Internet rät Betroffenen, keinerlei Gebühren zu zahlen. Mein Parteibuch rät Betroffenen, auch zu prüfen, ob eine Strafanzeige oder eine Gegenabmahnung in Betracht kommen. […]

  58. P. Schlegel sprach

    Hallo,
    heute habe ich dieses interessante Forum gefunden. Danke, ich freue mich, daß es mich nicht alleine erwischt hat und nun in bester Gesellschaft bin. Am 04.10.05 hat mich Branchenklick auch gefangen. Habe das auch mit dem örtlichen Branchenbuch verwechselt. Den Vertrag habe ich aber sofort wegen arglistiger Täuschung angefochten und vorsorglich gekündigt.(Einschreiben mit Rückschein)
    Branchenklick hat das aber nicht akzeptiert. Habe bis heute ca. 5 Mahnungen und nun
    jetzt ein Rechtsanwaltsschreiben von einem Anwalt Hans Helmut Betz erhalten. Hier wird mir mit einem Gerichtsverfahren und weiteren hohen Kosten für mich gedroht. Werde auf jeden Fall nichts bezahlen und überlege nun auch eine Strafanzeige zu stellen.

  59. hundeblick sprach

    Denk dran auf ein Mahnverfahren auf jeden Fall zu reagieren, sonst kann das böse enden.

  60. Mein Parteibuch » Widerstand in Polen gegen DAD Deutscher Adressdienst GmbH sprach

    […] Meiner Meinung nach stellt bereits das Versenden eines Trickformulars mit einer täuschenden Offerte eine Straftat dar, weshalb ich gegen den Versender eines anderen Formulars bereits Strafanzeige wegen versuchtem Betrug (Entwurf hier) gestellt habe. Da die Staatsanwalten daraufhin jedoch anscheinend trotz eines BGH Urteils, was die Strafbarkeit täsuchender Offerten bestätigt, nicht mit besonderem Eifer vorgehen, wünsche ich mir, dass mehr Menschen sich auch in Deutschland gegen Adressbuchbetrug und täuschende Offerten engagieren. Eine Strafanzeige kostet nichts. Und eine Veröffentlichung der Strafanzeige ist ein klares Signal, was erwartet wird, wie die Justiz mit solchen Formularen und den Versendern umgehen sollte. Besondere Aufmerksamkeit verdient in meinen Augen, dass das Geschäft des Adressbuchbetruges nur funktionieren kann, solange die Abzocker die Informationshoheit über die tatsächliche rechtliche Lage haben. […]

  61. Mein Parteibuch » Branchenklick GmbH läßt Rechtsanwalt abmahnen sprach

    […] Meine eigene Geschichte mit Branchenklick ist daggeen schnell erzählt. Nachdem mir die Firma Branchenklick GmbH aus Ismaning bei München im letzten Jahr eine täuschende Anzeigenofferte geschickt hat und ich das Schreiben der Branchenklick GmbH prompt veröffentlicht habe, sah ich mich im Internet einer Rufmordkampagne ausgesetzt, die ich in dieser Intensität bisher noch nicht kannte. Ich habe dann Strafanzeige gegen die Branchenklick GmbH wegen versuchtem Betrug gestellt. Aktueller Stand der Dinge ist es, dass ich auf Mein Parteibuch dazu aufgerufen habe, analog zur bisher schon recht erfolgreichen Petition beim europäischen Parlament, die dazu geführt hat, dass EU-Kommissar Marcos Kyprianou sich mit der Sache beschäftigt, Petitionen gegen Adressbuchbetrug bei Landtagen und beim Bundestag einzureichen, damit auch die deutsche Politik aktiv wird. […]

  62. Mein Parteibuch » Venire contra factum proprium sprach

    […] In dem Zusammenhang macht dann auch der Begriff “Marktführer” Sinn. Der Netzgärtner Kurt hat die Antwort auf die Abmahnung als köstlich bezeichnet. Ich habe beschlossen, in zwei meiner Parteibuch Artikel, nämlich Knast? Strafanzeige gegen Michael Bauer von der Branchenklick GmbH? Versuchter Betrug? sowie Strafanzeige gegen Branchenklick GmbH gestellt Verweise auf Rechtsanwälte zu geben, die in das Thema Adressbuchschwindel Online eingearbeitet sind, und Betroffenen deshalb schnell und zuverlässig aus der Klemme helfen können. Geschädigte finden RA Hans Theisen so hoffentlich trotzdem über seine Webseite. […]

  63. Hofmann, Klaus sprach

    Mit solchen Verbrechern gehtDeutschland unter, wehrt Euch, auf zum Kampf!!

  64. Mein Parteibuch » Missliebige Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts nicht relevant sprach

    […] Seriöse Geschäftsleute wie Betreiber von Adressengräbern im Internet werden von der Berliner Staatsanwaltschaft übrigens gar nicht erst behelligt. Aber die haben ja auch keinen arabischen Namen und waren noch nicht bei Spiegel-TV. […]

  65. Herbert Baldauf sprach

    Online Brachnenklick II

    Die zweite….
    Nun hat die Firma einen neuen Inhaber. Gerald Haberl aus Neustadt a.d.Donau.
    Er sendete mir nun “freundlicherweise” eine Rechnung, die sich auf einen Betrug, die einer der vielen Vorgänger ( bei mir Telekommunikation Branchenonline ) schon begangen haben. Er hat nach eigener Aussage ( was ja schon mal was neues ist, einen am Telefon zu erwischen ) ausgesagt, dass er sich die Adressen gekauft hat. Er wird mich aus der Kundendatei löschen.
    Ich habe damals übrigens auch das Konto der Firma mit folgendem wortlaut sperren lassen:
    Kündigen und sperren Sie bitte das Konto!
    Diese Maßnahme ist rechtlich zulässig. Wir verweisen auf einen Beschluß des OLG Karlsruhe ( 6W31/97, mit dem eine entsprechende Maßnahme einer Bank abgesegnet wurde. Sie sind nicht verpflichtet, an einem Wettbewerbsverstoß gemäß §1 und 3 UWG mitzuwirken.
    Im Jahre 2003 hat das geholfen. Die Banken sind der Schlüssel, denen das Handwerk zu legen. Man sollte eine Datei, ähnlich der Schufa mit Betrügern anlegen, die dann im ganzen Land kein einziges Konto mehr bekommen. Das wäre das Ende.
    Der Brief an die Bank geht sofort raus.
    Wehrt euch, denn jeder Euro hilft diesen Betrügern.

    Herbert Baldauf

  66. Pohlmann sprach

    Udo Pohlmann
    Bielefeld 0521 200000

    Sehr geehrter Autor,

    auch ich kenne eine sonderbare Unterschrift mit 2 Kreisen.

    Sehen sie auf eminer Webseite nach.
    Letzte Briefe Rainer 99.

    MfG
    Pohlmann

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