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14. Juli 2005

Knast? Strafanzeige gegen Michael Bauer von der Branchenklick GmbH? Versuchter Betrug?

von @ 22:26. abgelegt unter Tagebuch

Branchenklick Michael Bauer KnastHeute habe ich Post bekommen. Im Briefkopf ein gelbes Logo mit ganz großer schwarzer Schrift “Branchenbuch Berlin”.

Nachtrag: Anwaltliche Hilfe

Wer so ein Formular aus Versehen unterschrieben hat, findet kompetente anwaltliche Hilfe zum Beispiel bei RA Theisen, bei RA Klotz und hier gleich eine ganze Anwaltsliste. Wer mehr gegen die Abzocke tun will, möge mich bitte kontaktieren.

Eben mal geguckt, ob meine Daten korrekt sind, mit der Unterschrift das schnell bestätigen, in den beigelegten Rückumschlag tun und weg mit der Post. Schließlich will man ja gesehen werden als jemand der EDV-Dienstleistungen anbietet und da sind richtige Angaben im Branchenbuch Berlin schon wichtig. Branchenklick 1Um ein Haar wäre das so gelaufen und Herr Michael Bauer hätte sich sicher gefreut. Jetzt läuft das aber wohl ganz anders. Als erstes gibt es mal diesen Bericht hier auf der Webseite. Mit der Unterschrift hätte ich nämlich gar nicht die Richtigkeit meiner Daten für den kostenlosen Eintrag ins Berliner Branchenbuch des Nachfolgers der Deutschen Bundespost bestätigt. Und das, obwohl der Brief vom Layout her so aussieht, als ob der von einer Riesenfirma käme. Wofür wohl der Barcode ist? Mit meiner Unterschrift hätte ich - wie mir nun nach eingehender Lektüre des Textes langsam dämmert - einen Eintrag meiner Daten in ein vermutlich schlecht besuchtes deutschlandweites Online-Verzeichnis mit der URL www.branchenklick.de zum Preis von 82 Euro netto monatlich gekauft. Bei näherem Hinsehen stelle ich dann fest, dass die Seite des Branchenbuches der Branchenklick GmbH bei Alexa (derzeit Rank 558,453, av 3-month reach 1.05) mit weniger Reichweite ausgewiesen ist, als meine eigene Seite www.trafficstatistic.com (derzeit Rank 433,351, av 3-month reach 2.2). Damit sich das ganze für den Anbieter auch lohnt, wäre eine Kündigung für zwei Jahre vertraglich ausgeschlossen gewesen, das heisst, ich hätte wohl mindestens 24*82 Euro zzgl. 16% MwSt = 95,12 Euro monatlich bzw 2282,88 Euro für zwei Jahre an die Branchenklick GmbH vertreten durch Geschäftsführer Michael Bauer abdrücken dürfen. Und falls die Union die Wahl gewinnt und zusammen mit der FDP die Mehrwertsteuer auf 18% erhöht, hätte ich sogar 96,76 Euro monatlich abdrücken müssen. Woher mag der Michael Bauer von der Branchenklick GmbH eigentlich meine Daten haben, meine Adresse und meine Telefonnummer, die in den Brief bereits eingearbeitet sind?

Branchenklick 1 Branchenklick 1

Vielleicht gibt es ja mal den einen oder anderen Kommentar hier, was ihr so meint, was ich jetzt weiter tun soll. Ich meine, ich sollte jetzt prüfen, ob es Sinn macht, eine Strafanzeige gegen gegen Michael Bauer oder unbekannt wegen des Verdachts auf versuchten Betrug nach §263, §22 StGB zu stellen. Da könnte ich mir jetzt raussuchen, wo ich die am besten wie formuliert einreiche. Ich könnte mir auch vorstellen, dass der Brief wettbewerbswidrig ist. Und möglicherweise ist auch die Politik gefordert, für Bedingungen zu sorgen, dass sich solche Briefe für die Anbieter nicht lohnen. Um den Fall zu dokumentieren, habe ich hier Fotos des Schriftstückes verfügbar gemacht.

Übrigens, hier vorsorglich noch eine Notiz an die Branchenklick GmbH, Michael Bauer, oder wer auch immer angesprochen fühlen mag: wer solche Artikel wie “Mein Parteibuch” über die Berliner Größen Klaus-Rüdiger Landowsky und Eberhard Diepgen schreibt, ob der sich wohl von einem Michael Bauer aus München einschüchtern läßt? Willkommen in Berlin-Neukölln.

Mal schauen, ob ich zum Thema noch etwas in der Blogosphäre finde. Vielleicht hat ja der eine oder andere schon mal über solche und ähnliche Geschäftsmethoden berichtet. Treffer:
Krambox unterstützung Spendenaufruf
und Formular an Krambox.

74 Kommentare zum Beitrag “Knast? Strafanzeige gegen Michael Bauer von der Branchenklick GmbH? Versuchter Betrug?”

  1. wirtschaftsweiser_ch sprach

    naja solang alles in den dokumenten steht, und das scheint ja der fall zu sein, wirds da kaum eine möglichkeit geben. solche “angebote” nutzen die rechtlichen möglichkeiten meist bis zur grenze aus.

    die meisten fallen drauf rein, weil se eben net alles lesen und schon gar nicht das kleingedruckte. das is im endeffekt genauso wie die tv-werbung der telekom. blos hat man bei letzterer kaum ne chance nen halben bildschirm kleingedrucktes innerhalb von 5 sekunden zu lesen.

  2. Matthias Albrecht sprach

    Naja, es kann schon eine Art des Betruges sein, wenn der wirkliche Hintergrund verschleiert wird, wenn z.B. nicht klar ist, dass der Eintrag kostenpflichtig ist. Vielleicht verletzt dieser Brief auch gegen gängiges Markenrecht, wenn die Aufmachung suggeriert, das er von der Telekom oder der Post kommt.

    M.

  3. Uwe sprach

    Das glaube ich nicht, die verdienen gut damit und deshalb riskieren die schon mal ein Strafverfahren. Und wenn dann so einer mal ins Gefängnis muß, dann kommt der nach eineinhalb Jahren schon wieder raus.

  4. Uwe sprach

    Schau mal hier:
    http://www.besc...rickbetrug.html

    Das scheint in den Bereich der organisierten Kriminalität zu gehen.

  5. nordlicht sprach

    Hier lesen und Schlüsse selbständig ziehen. Als Unternehmer bekommt man sowas eigentlich alle naselang, da lohnt sich ein großer Aufriss eigentlich nicht.

    Im Übrigen: Für Sie als Unternehmer dürfte die Umsatzsteuer ein durchlaufender Posten und deshalb in diesem Zusammenhang völlig uninteressant sein. Abert wir wollen ja keine Gelegenheit zur Polemik auslassen, gell?

  6. Mein Parteibuch sprach

    Ich habe da auch was gefunden, ist nicht ganz das gleiche, aber doch irgendwie ähnlich. Hier gibt es 3 Jahre und 3 Monate Haft.

    Leitsatz:
    Wer Angebotsschreiben planmäßig durch Verwendung typischer Rechnungsmerkmale (insbesondere durch die hervorgehobene Angabe einer Zahlungsfrist) so abfaßt, daß der Eindruck einer Zahlungspflicht entsteht, dem gegenüber die - kleingedruckten - Hinweise auf den Angebotscharakter völlig in den Hintergrund treten, begeht eine (versuchte) Täuschung im Sinne des StGB § 263 Abs 1.

  7. wirtschaftsweiser_ch sprach

    höchstens auf bewährung… meist mehr ne geldstrafe.

  8. Mein Parteibuch sprach

    @Mit der Schweizer Domain
    Ja, aber Bewärhungs- oder Geldstrafe gibt es bei versuchtem Betrug, glaube ich, nur, wenn es das erste mal gewesen ist. Im Wiederholungsfalle würde dabei wohl eher mehr rauskommen. Und ich finde das auch richtig so, da darf ruhig etwas mehr rauskommen. Ich mag nämlich keine Abzocke.

    Ich bin jedenfalls gewillt dagegen etwas zu unternehmen. Dabei würde ich sogar parteiübergreifend mit der CDU / CSU zusammenarbeiten und dabei sogar meine Schreibe gegen Schwarz / gelb etwas zurückfahren.

  9. Mein Parteibuch sprach

    Im Heise Forum ist jemand unterwegs, der von sich sagt:
    “Ich bin zufaellig in der Materie ein wenig eingearbeitet und nicht einer wie du, der heute so ein Formular bekommen hat.”

    Gleichzeitig postet er ein Foto von einem Nackten, was den Betreiber der Webseite gegen Trickbetrug in Mißkredit bringen soll.

    Die Trickbetrüger sind dann wohl hier auch schon.

  10. Thomas sprach

    Die Unrechtmäßigkeit des Tuns wird von den Trickform-Betrügern bei jeder Gelegenheit bestritten und da sie sich zur Durchsetzung ihrer betrügerischen Forderungen auch Gerichten bedienen, sind sie juristisch gut gebildet. Also Vorsicht, da wird es auch gegen betrügerische Anwälte gehen.

    Wenn da mit der derzeitigen Lage an Trickformular-Betrüger wirklich nicht wirksam zivilrechtlich und strafrechtlich heranzukommen sein sollte, was ich bezweifle, dann muß da wohl gesetzlich was passieren.

    Die anonymen Rufmord- und Diffamierungskampagnen, die Trickform-Betrüger als Begleitmusik zu ihren Trick-Formularen machen, sind wirklich widerlich.

  11. wirtschaftsweiser_ch sprach

    im endeffekt isses doch so, dass die genau wissen was se da machen. das ist so professionell ud abgestimmt das in den seltensten fällen ein rankommen möglich ist.

    aber sicher, wer die zeit und somit das geld hat sich durch diese ewigen verwaltungsvorgänge und gerichtsverfahren zu quälen… der kann da sicher einen weg finden um dagegen vorzugehen.

    und letzteres ist doch die grösste hemmschwelle. unabhängig davon, ob die jetzt nur alles ausreizen oder tatsächlich gegen gesetze verstossen.

    meinem dafürhalten nach, find ich jamba, telekom und konsorten auch nicht wesentlich besser… blos elektronischer und medial breiter aufgestellt.

  12. Mein Parteibuch sprach

    @Mit der Schweizer Domain:
    Dass die ganz genau wissen,was die da machen und sich dabei auch noch des Rechtsstaates bedienen, ist ja gerade das, was mich so auf die Palme bringt.

    Eben dadrauf legen die es an, dass keiner den Nerv hat. Aber Trickbetrüger des Adreßbuchschwindels sind nach Angaben des DSW zum Teil in der Lage Millionen solcher Schreiben abzuschicken:

    http://www.dsw-....asp#textmarke1

    Für eine Million Briefe kostet allein das Porto schon 250k. Das heißt, da pumpt jemand richtig Kohle rein.

    Hemmschwelle ist vor allem, dass, falls es mal jemand wagt, dagegen vorzugehen, die Adreßbuchschwindler äußert agrressiv sind. Von Rufmord im Internet bis hin zur anonymen Morddrohung scheint es dann alles zu geben, wenn es jemand wagt, doch etwas zu tun. Je mehr ich da rein schau, desto mehr sieht das nach OK aus.

    Die Telekom und Jamba haben mir noch nie so etwas geschickt. Und bei den Klingeltönen, da hat doch die CDU gerade wieder mal im Bundesrat geblockt, oder?

  13. wirtschaftsweiser_ch sprach

    welche unsinnigkeit willste denn mit der neuen ansprache für mich suggerieren? ;o)

    ob mich einer bedroht oder ich nen nervenzusammenbruch auf ner telekomhotline bekomme ist mir eigentlich gleich. zumal die telekom mittlerweile ja auch mit externen anbietern arbeitet, die als telekom auftreten können und deren produkte zu überhöhten preisen am telefon vertreiben.

    und ob nun mich zu bedrohen oder mein kind abzuzocken schlimmer ist, bleibt gehupft wie gesprungen.

    da du politisch aktiv bist, steht es dir ja frei die diese dinge anzugehen und auf änderungen hinzuwirken. ebenso wie es dem verbraucher frei steht sich zu wehren. pauschal zu unterstellen, dass letzterer dann auf alle fälle bedroht und verfolgt wird, halte ich für sehr gewagt.

    dadurch das du dies so überspitzt darstellst, hilfste jedenfalls den betrügern mit ihrer masche durchzukommen… sofern sie denn wirkich nicht im rahmen des gesetzes wirken.

  14. Mein Parteibuch sprach

    Nee, das ist nicht überspitzt.

    Schau mal Google-Suche nach Stichwort “Michael Plümpe”, sobald da etwa bei Platz 10 Gästebücher mit anonymen Eintragungen kommen, fallen da Rufmord-Kampagnen auf.

    Bei Michael Plümpe liest sich das so:
    http://www.ergo...de/Rufmord.html

    Und schau mal dazu auch hier bei heise.de:
    http://www.heis...r/meldung/60595

    Und hier findet sich dann auch eine dem bisher zur Rufmordkampagne gesagten nach zu urteilen wenig humorvolle Morddrohung:
    “Der Typ ist ja wahnsinnig. Aber er hat ja den Vorschlag gemacht, Ihn zu erschießen, ich überlege gerade……HAHA. Man müßte jetzt erreichen, das Plümpe sein Internetseite schließt, so daß kein Link auf die Beschwerbeseite möglich ist. ”

    http://www.besc.../startseite.htm

    Bei der DSW meine ich gerade etwas von über 3 Millionen Formularen in einer Serie gelesen zu haben. Das wären dann 750.000 Euro allein an Porto, die die Leute da in den Formularversand investieren. Klar, dass die sich ihr “Investment” nicht kaputt machen lassen wollen.

    Wenn jemand mit 750.000 Euro Einsatz einen Betrug begeht, dann wird der da einiges für in Bewegung setzen, um den erfolgreich durchzubringen.

    Strafanzeigen und erst recht Öffentlichkeit sind da sehr hinderlich, die Tat zu vollenden.

  15. wirtschaftsweiser_ch sprach

    bei der masse gibts guten rabatt bei der post.

    ansonsten laufen auch genug verfahren gegen solche leute, die ja durchaus auch andere maschen kennen, ohne das was passiert. du spitzt es also durchaus zu.

    ein einzelfall macht noch lange keine mordende briefversand-mafia.

  16. Mein Parteibuch sprach

    Eben, auf meinem Brief haben 25 Cent Porto geklebt. Bei 3.000.000 Mio Stück wären das dann 750.000 Euro Einsatz.

  17. wirtschaftsweiser_ch sprach

    “bei der masse gibts GUTEN rabatt bei der post.”

  18. Mein Parteibuch sprach

    Eben, 25 Cent sind ja nicht mal mehr 50% der ursprünglichen 55 Cent. Und wenn auf der Briefmarke 25 Cent draufsteht, dann glaube ich nicht, dass das weniger ist. Oder doch?

    Sag einmal, bekennender Niedersachse mit Schweizer Domain, Du hast Deine Webseite anonym gehostet,oder?

  19. Boris sprach

    Hallo. Mir sind auch schon eine Menge dieser Schreiben ins Hausgeflattert. Aber Es war meiner Meinung nach immer gut zu erkennen, das das nur ein Angebot war. Deshalb landet sowas bei mir auch auf den Müll.Verstehe gar nicht warum hier so ein Wind darum gemacht wird.
    Ich denke da an die Sesamstrasse. Der, die, das. Wieso, weshalb, warum, wer nicht fragt bleibt dumm. Ein bisschen muss man eben aufpassen in der Berufswelt.
    Grüsse
    Boris

  20. Mein Parteibuch sprach

    Schön, dass Sie sich nach langer Beobachtung nun doch mal trauen, hier einen Comment zu posten, Boris. Wieso nehmen Sie die Angebote denn nicht an?

    Da hätte ich nochmal einen lesenswerten Link:
    http://de.wikip...org/wiki/Wucher

    Wären Sie jetzt auch noch so nett, uns zu verraten, wer Sie sind? Sonst könnte ich geneigt sein, anzunehmen, dass Sie dem Kreise der Formularversender möglicherweise zuzurechnen sind.

  21. wirtschaftsweiser_ch sprach

    was hatter denn jetzt schon wieder gegen boris? kann hier nicht einfach mal argumentiert werden, ohne ständig krampfhaft schlüsse aus dem surfverhalten anderer menschen schliessen zu wollen das man als besitzer einer seite so zwangsläufig und in diesem falle auch gewollt mitbekommt?

    das sind ja schon fast stasi-methoden. schily würd sich hier wohlfühlen. ^^

  22. Mein Parteibuch sprach

    @Shifttaste klemmt:
    Ich hatte da noch mal eine Frage, die bisher unbeantwortet geblieben ist:
    Sag einmal, bekennender Niedersachse mit Schweizer Domain, Du hast Deine Webseite anonym gehostet,oder?

    Boris hingegen würde ich diese Lektüre nochmals empfehlen wollen:
    3 Jahre und 3 Monate Haft

  23. wirtschaftsweiser_ch sprach

    ich komm halt rum in der welt. ;o)

  24. Mein Parteibuch sprach

    @Shifttaste klemmt:
    Also das heißt, Du legst Wert darauf, anonym zu sein? Nun, von mir aus. Inzwischen scheint es ja auch wieder etwas ruhiger geworden zu sein. Was da im Heise-Forum los war beziehungsweise schon wieder ist, das war schon fast wieder komisch. Was da durch die Befürworter des Formularversands veranstaltet wurde, habe ich vergleichbar bisher nur in der Ukraine erlebt, bevor das System Kutchma hochgegangen ist. Man könnte bald meinen, da stünde eine Sekte hinter.

  25. wirtschaftsweiser_ch sprach

    och so n linkverfolger wie du, hat mich doch sicher schon längst identifiziert. alles andere würde mich enttäuschen. ;o)

    ansonsten lege ich eigentlich mehr wert darauf die domain in der schweiz zu hosten. und was ich nicht angeben muss gebe ich auch schlichtweg nicht an. das ist auch alles. ;o)

  26. Mein Parteibuch sprach

    Dass Du anonym bist, macht Dich zunehmend unsympatischer. Von anonymen gibt es gerade welche, die ganz viel, ganz fanatisch und ganz viel positives zum Formularversand schreiben.

  27. Mein Parteibuch sprach

    Kann mir mal jemand helfen? Was hat dieser Eintrag auf meinem Server zu bedeuten? Ich kenne mich da nicht so aus.

    82.135.67.198 - - [15/Jul/2005:16:50:54 +0200] “POST /wp-comments-post.php HTTP/1.1″ 302 5 “http://www.mein-parteibuch.com/blog/2005/07/14/strafanzeige-gegen-michael-bauer-branchenklick-gmbh-versuchter-betrug/” “Mozilla/5.0 (Windows; U; Win98; de-DE; rv:1.4) Gecko/20030619 Netscape/7.1 (ax)”

    Und was soll wohl Law Hunting sein? Wer macht denn so was?

  28. wirtschaftsweiser_ch sprach

    in deutschland gibts die nette einrichtung der prozesskostenhilfe. wer also von der hand in den mund lebt kann sich durchaus nen anwalt leisten. ;o) einen guten zu finden ist da schon wesentlich schwieriger.

  29. Mein Parteibuch sprach

    @shifttaste klemmt:
    Ja, manchmal hat das auch Vorteile, eher wenig zu haben. Ich meine auch, schon mal gehört zu haben, dass es möglich sein soll, jemanden, der einen Prozeß anstrengt, persönlich als Zeugen vorzuladen, wenn es der Sache dienlich ist.

  30. Mein Parteibuch sprach

    Warum gibt es hier eigentlich keinen bisher keinen Link auf den Deutschen Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität?

  31. Mein Parteibuch » Blog Archive » Statistiken zu Mein Parteibuch anläßlich des 10.000 sten mit Blogcounter gezaehlten Besuchers sprach

    […] Der Beitrag, der mir am besten gefällt, ist der Beitrag über Cat Content, zu meinem Foto oben links geht hier die meiste Fanpost ein, zu dessen Ehren ich hier bereits einige Katzenbilder verteilt habe. Der meistbesuchte Beitrag ist SPD Mann Ludwig Stiegler und das CDU Konzept von vorgestern und die sprachlich wertvollsten Kommentare gibt es meiner Meinung nach zu dem Beitrag Knast? Strafanzeige gegen Michael Bauer von der Branchenklick GmbH? Versuchter Betrug? […]

  32. Mein Parteibuch » Blog Archive » Mein Parteibuch - ein Internettagebuch mit Katzenbildern sprach

    […] Ob es Katzenbilder gibt, weil Katzen auf Einschüchterungsversuche mit einem Fauchen anstelle eines eingezogenen Schwanzes reagieren oder weil dieses Weblog damit einfach den Ansprüchen des Rabattclubs DJV von Michael Konken ( Huhu Michael ), dessen Apparatschiks angeblich noch diskutieren, ob Bloggen etwas mit Journalismus zu tun hat, und anderen "richtigen" Journalisten, die dem Pressekodex folgen, gerecht werden möchte, ist noch nicht geklärt, obwohl Mein Parteibuch seit dem 8. Juli richtige Katzenbilder zur besonderen Würdigung von Inhalten verwendet. […]

  33. Mein Parteibuch » Blog Archive » Mein Parteibuch soll mundtot gemacht werden: Soeben wurde eine Rufmordkampgne gestartet sprach

    […] Es geht um diesen Bericht. Außerdem geht es um ein Multimillionen Euro schweres Geschäft, das möglicherweise zentral gesteuert wird, um Rechtsmißbrauch durch Juristen und Psychologen, die Formulare stylen, und um die Bildung einer kriminellen Vereinigung. Was wollte mir dieser Dichter sagen? Wer ist der anonyme Dichter? Und immer noch frage ich mich, welches Geschäft die Maiwolf Holding AG in der Schweiz betreibt. […]

  34. Mein Parteibuch » Blog Archive » Was ist Dianetik? Dieser Beitrag ist Silvi85 aus Heidelberg gewidmet. sprach

    […] Nun gut, wie ihr alle sehen könnt, bin ich ein höchst attraktiver Mann. Sogar so attraktiv, dass nachts um eins Uhr wildfremde Mädchen mit mir Flirten wollen. Komische Sache auch, ich surfe jetzt schon über 10 Jahre im Netz und noch nie ist mir das passiert. Bisher war das immer nur Spam für irgendwelche Müllseiten. Gestern jedoch nicht. Gestern war da ein richtig nettes Mädchen dran. Grafik-Designerin aus Heidelberg. Sie zieht jetzt nach Berlin um und sucht eine Wohnung. Verzeiht mir, liebe Leser, dass ich den Anfang der Konversation nicht mitgeschnitten habe. Da haben wir dann immer ein bißchen geplaudert. Zwischendurch habe ich ihr den Link zu dem Beitrag über die Branchenklick GmbH und Michael Bauer in der /?p=302 Notation so wie hier gegeben. […]

  35. Mein Parteibuch » Blog Archive » Michael Bauer und der Sultan von München sprach

    […] Wegen der unschönen Geschichte mit dem Brief von der Branchenklick GmbH mit dem Geschäftsführer Michael Bauer aus Ismaning in der Nähe von München, da habe ich mir überlegt, sollte ich vielleicht doch besser anwaltlichen Rat suchen. […]

  36. Mein Parteibuch » Blog Archive » Strafanzeige gegen Branchenklick GmbH gestellt sprach

    […] Die Strafanzeige gegen die Branchenklick GmbH aus Ismaning und Geschäftsführer Michael Bauer aus München ist nun raus. Heute habe ich das erste Mal seit Tagen wieder gut geschlafen. Es ist einfach ein gutes Gefühl, sich nicht einschüchtern zu lassen. Gegen die Abzocker aus Bayern, habe ich gestern Abend nämlich Strafanzeige wegen des Versuches eines Betruges erstattet. Das kann doch nicht sein, dass irgendwelche Abzocker aus München uns hier in Berlin täuschen und abkassieren für nichts. Nun ist die Justiz am Zug. […]

  37. Manuela sprach

    Tja ich denke es sind viele auf diesen M. Bauer reingefallen. Ich habe das Formular, welches ich für einen Korrekturauszug der Gelben Seiten hielt leider unterschrieben und rasgefaxt. Das böse erwachen kam 15 Tage später in Form einer Rechnung über 1.144,44 € für das erste Jahr.
    Das schlimme ist, dass ich in der Firma in der ich beschäftigt bin gar keine Vollmacht habe und solche Verträge gar nicht unterzeichnen darf. Das interessiert aber Branchenklick.de oder einen Michael Bauer nicht. Die sind nämlich der Meinung, dass dieser Vetrag mit der entsprechenden Firma gültig ist. Anfechtung geht heute raus und Strafanzeige wird auch erstattet.
    LG

  38. Mein Parteibuch sprach

    Manuela, wenn hier so eine Rechnung sich mal in meinem Posteingang verirren würde, dafür hätte ich glatt ein Katzenbild übrig. Darf auch gern hübsch anonymisiert und aus dem Internetcafe abgesendet werden.

  39. sagichdoch? » Trickbriefe unterwegs? sprach

    […] Marcel Bartels berichtet von seinen Erlebnissen mit einer “Branchenklick GmbH”. Er ist der Meinung ist, dass das zugesandte “Angebot” �ber einen (schweineteuren) Branchenbucheintrag, den man mit seiner Unterschrift unter die mit “Eintragungsantrag / Korrekturabzug” betitelte Anzeigenofferte bestellt, bewusst verschleiere, dass es sich eben um ein rein unverbindliches Angebot handelt und nicht um einen Korrekturbogen eines u.U. schon bestehenden Branchenbucheintrages o.�.. Deshalb hat er gestern nun Anzeige erstattet. […]

  40. Manuela sprach

    Ich bin auf der Suche nach Zeugen bezüglich der dubiosen Firma Branchenklick. Wäre lieb wenn sich Betroffene bei mir melden können. Stelle mich im Streifall natürlich auch gerne als Zeugin zur Verfügung.
    LG
    Manuela

  41. Manuela sprach

    Ich vergass meine E-Mail Adresse anzugeben:

    manuaurell@aol.com

  42. Mein Parteibuch sprach

    Vergeßt bitte nicht, mir auch eine Mail zu schicken:
    m.bartels@mein-parteibuch.de

    Vor allem eine Rechnung von denen, wo die Bankverbindung drauf steht, hätte ich gern mal gesehen.

  43. Manuela sprach

    Die Bankverbindung von denen kann ich Dir mailen…kein Problem…

    LG
    Manu

  44. Mein Parteibuch » Blog Archive » Sieht so eine Rechnung der Fa. Branchenklick GmbH aus? sprach

    […] Bei mir ist ein Stück Papier eingegangen, dass, dem ersten Anschein nach, wohl eine anonymisierte Kopie einer Rechnung der Fa. Branchenklick GmbH sein könnte. Diese Rechnung scheint zu einem Auftrag zu gehören, der mit einer Unterschrift auf einem Formular der Fa. Branchenklick GmbH mit einem Geschäftsführer Michael Ludwig Bauer ähnlich dem, das ich erhalten habe, zustande gekommen sein könnte, solle möge sein. Von einer Zahl 1141,44 mit einem Euro-Zeichen dahinter steht da was. Angemerkt sei, dass ich meine Quellen schütze, deshalb ein paar Münzen auf dem Stück Papier liegen, angemerkt sei noch, dass in dem Papier eine Zahlungsfrist gesetzt, von einer Woche ab Briefdatum. […]

  45. Roger sprach

    Es gibt im Internet eine PDF-Datei mit dem Formular von Branchenklick. Es stammt vom Januar 2005.
    http://www.besc...ranchenbuch.jpg

    Sehr Interessant ist auch folgender Link in der auch ein Formular vom Juli 2005 als PDF-Datei hinterlegt ist:
    http://www.besc...anchenklick.htm

    Bin selber betroffen da ich vor 3 Wochen auch diesen Mist unterschrieben habe.

  46. Mein Parteibuch sprach

    @Roger:
    Die Domain beschwerdezentrum.org ist mir wohl bekannt, einzig, empfehle ich immer doppelt und dreifach zu fragen: Cui bono? Wem nützt das?

    Falls Du mir eine anonymisierte Kopie Deines Briefwechsels mit der Branchenklick zukommen lassen würdest, wäre ich Dir dankbar. Denk mal, ob nicht vielleicht das Ausreichen von Kopien an jeden, der eine möchte, am hilfreichsten ist. Dann behälst Du selbst das Original und kannst selbst zu gegebener Zeit entscheiden, was damit passieren soll, also zum Beispiel, ob es Beweisstück vor Gericht sein soll.

    Was ich tun würde, hätte ich denn unterschrieben und eine Rechnung bekommen, darüber habe ich hier philosophiert.

  47. Mein Parteibuch » Blog Archive » Sieht so eine Auftragsbestätigung der Firma Branchenklick GmbH aus? sprach

    […] Wenn also jemand, aus welchem Grunde auch immer, so ein Formular wie dieses von der Branchenklick GmbH unterschreiben würde, was könnte dann als nächstes passieren? Bekommt er dann möglicherweise eine Auftragsbestätigung, die so wie diese aussieht? […]

  48. Mein Parteibuch » Blog Archive » Das Imperium schlägt zurück - Marcus Bösch schreibt bei DW-WORLD über Mein Parteibuch sprach

    […] Dass das Fazit von Marcus Bösch lautet: “Abstrus und abseitig. Hilfe! Schnell weg hier!” wundert mich wenig. Eingegangen ist der Marcus Bösch auf einen bayrischen zweifachen Trackback, der er zwar fälschlicherweise als Kommentar bezeichnet hat, aber egal, vom auf seiner Webseite trinkend abgebildeten Kamikaze Carsten Dobschat, wo derCarsten Doschat sagt: Zuerst war er ja ganz amüsant. Nicht eingegangen ist der Marcus Bösch dagegen auf die Strafanzeige gegen die Branchenklick GmbH aus Bayern, die zumindest in einem zeitlichen Zusammenhang mit der überraschenden Kontaktaufnahme durch Silvi85 per ICQ mitten in der Nacht steht. Und natürlich ist Marcus Bösch nicht eingegangen auf die zahlreichen aufwendigen Bedrohungen und Beleidungen, denen ich ausgesetzt bin, seitdem ich die Strafanzeige gegen die Branchenklick GmbH gestellt habe, wo es natürlich nicht um Zig Millionen Euro schwere Wirtschaftskriminalität geht. […]

  49. Mein Parteibuch » Blog Archive » Sieht so ein Brief der Branchenklick GmbH aus? sprach

    […] Es ist etwas Papier vom Himmel gefallen, drei Seiten lang und es taucht der Ausdruck Branchenklick GmbH darin auf. Ob so oder so ähnlich wohl die Reaktion von Geschäftsführer Michael Ludwig Bauer der Firma Branchenklick GmbH aus Ismaning aussieht, wenn jemand irgendwie mit freundlichen Worten von von einem aus Versehen unterschriebenen Auftragsformular Abstand nehmen will? […]

  50. Mein Parteibuch » Blog Archive » Betrug? Knast? Post von Ron Täubert von der DPM-Presse- und Medienverlag GmbH aus Wiesbaden - Deutsches Gewerbeverzeichnis sprach

    […] Ein Rückumschlag lag im Gegesatz zum Schreiben von der Fa. Branchenklick GmbH nicht dabei, Ron Täubert scheint wohl darauf zu setzen, das seine Empfänger das Formular per Fax zurücksenden. Auch vom Papier her kann das Formular vom Deutschen Gewerbeverzeichnis mit dem der Branchenklick GmbH nicht mithalten, erscheint wie ein einfaches weißes Blatt, was nur schwarz bedruckt wurde und auch die Rückseite scheint kein grafisch durchgestylterBriefbogen zu sein, sondern scheint einfach auf dem Briefbogen aufgedruckt zu sein. Dieser Brief trägt einen Stempel aus Heidelberg. Schön wieder kommt so ein Brief aus Süddeutschland - diesmal aus Baden-Württemberg und nicht aus Bayern. […]

  51. nn sprach

    die Firma Branchenklick.de hat überaschend ihre Kontoverbindung geändert.

    ?????
    Was hat das wohl zubedeuten

  52. nn sprach

    Die Firma Branchenklick bietet bei Rücksprache an den Preis auf ein jahr zu reduzieren, allerdings unter den Brachenüblichen Zahlungsbedingen: 3 Werktage,mit der Bermerkung, sollte mann mit jemandem über dieses Angebot sprechen verliert es seine Gültigkeit

  53. Ludger sprach

    Hallo

    Vor drei Wochen haben wir Post erhalten um unsere im Telefonbuch befindlichen Adressen zu überprüfen. Wir gingen davon aus, dass es sich um unsere Telefonbucheinträge bei der Deutschen Post handelt. Nachdem meine Frau die Formulare unterschrieben zurücksandte, bekamen wir Post von der genannten Betrugsfirma Branchenclick. Ich habe vor die Firma zu verklagen und suche Mitstreiter um denen das gemeine Handwerk zu legen. Meine Angelegenheit liegt bereits beim Anwalt. Meldet Euch bis bald Ludger

  54. nn sprach

    Ich würde nicht klagen, sondern mich verklagen lassen. Die Firma scheint schon Probleme zu haben, da sie überraschend die Bankverbindung geändert haben.
    Fechte den “Vertrag” umgehend wegen Arlistiger Täuschung an. Und schau mal was passiert.

  55. Mein Parteibuch » Blog Archive » Entwurf einer Beschwerde gegen die Einstellung des Strafverfahrens gegen die Verantwortlichen der Branchenklick GmbH sprach

    […] Auf die heute Morgen von mir publizierte Einstellung des Strafverfahrens gegen die Verantwortlichen der Branchenklick GmbH - Michael Bauer - durch Oberstaatsanwalt Waga habe ich inzwischen einen ersten Entwurf einer Beschwerde verfaßt, damit die Strafanzeige gegen die Branchenklick GmbH wegen des von Michael Bauer und der Branchenklick GmbH an mich gesendeten Formulars nun endlich zur Anklage führt: Marcel Bartels Berlin, 06.010.05 Ilsestr. 26 […]

  56. Chris sprach

    Mir ist das gleiche Passiert,würde gerne mehr dazu Schreiben…habe bedenken das zu veröffendlichen weil meine Firma mit drine hängt,suche hilfe…da raus zu kommen von branchenklick.de habe unterschrieben bin aber nicht befugt.

  57. Mein Parteibuch sprach

    @Chris
    Einen ähnlich gelagerten Fall hat Manuela hier beschrieben. Setze Dich doch mal mit der Posterin Manuela in Verbindung.

  58. gearschter Arzt sprach

    meiner Praxis ist das gleiche passiert, laut Schutzverband Wirtschaftskriminalität ist der Branchenclick dort tausendfach bekannt, auch viele Ärzte sind betroffen, allerdings ist denen das oft peinlich so daß wir bisher keine konzertierte Aktion starten konnten - ich suche ebenfalls noch Betroffene - wichtig ist, daß man M.Bauer in seiner juristischen Heimat München verklagt - ansonsten rate ich zum aussitzen - er soll euch verklagen wenn ihr nicht zahlt - wichtig aber auch daß es nicht soweit kommt daß er einen einklagbaren Titel hat - Widersprüche nicht vergessen.

  59. Manni sprach

    Habt Ihr mal einen Blick auf www.beschwerdezentrum.org geworfen?

  60. Lilli sprach

    Hat jemand bisher per Prozess Erfolg gehabt ? Mich hats auch erwischt.

  61. Mein Parteibuch sprach

    @Lilli
    Wo kein Prozeß, da kein Urteil. Mir sind bisher kein Urteile bekannt, nachdem ein Gericht jemanden verdonnert hätte, wegen der Unterschrift unter das Formular zu zahlen. Die müssen klagen, wenn sie Geld wollen, aber aus naheliegenden Gründen tun sie das anscheind nicht. Gerichtsentscheide gegen Formularversender wie die Branchenklick GmbH gibt es bei www.beschwerdezentrum.org.

  62. Manni sprach

    Unsinn, Herr Bartels:
    Selbstverständlich gibt es Urteile, in denen Auftragsgeber entsprechend erfolgreich auf Zahlung verklagt worden sind.

    [Anmerkung: Für das Herr in der Anrede sollte schon Zeit sein.]

  63. Mein Parteibuch sprach

    @Manni
    Mir ist zumindest kein für die Branchenklick GmbH relevantes Urteil bekannt, wo ein Kunde auf Zahlung verklagt wurde und diesen Prozeß verloren hat. Andersherum gibt es jedoch sogar schon eine Verfügung, die die Nutzung eines solchen Formulars untersagt.

  64. Manni sprach

    Achso, Sie meinen jetzt diesen einen speziellen Fall.
    Ich würde jedoch davon ausgehen, dass die Chancen für Branchenclick gut stehen, die Sache vor Gericht zu gewinnen.
    Formal ist nach meinem Eindruck mit dem Auftrag alles in Ordnung.
    Vielleicht sollten die Betroffenen überprüfen, ob Branchenclick denn überhaupt die in Rechnung gestellten Leistungen überhaupt korrekt erbracht hat?

  65. Mein Parteibuch sprach

    @Manni
    Neee, nicht die Leistungsseite des Vertrages überprüfen, sondern die Anfechtung des Vertrages wegen arglistiger Täuschung erklären. Die Firma, von der ich die täuschende Offerte erhalten habe, heißt übrigens Branchenklick GmbH und nicht Branchenclick.

    Formal ist nach der Anfechtung alles in Ordnung, es besteht mE weder ein Vertrag noch eine Zahlungspflicht. Dass das so ist, kann natürlich gerichtlich überprüft werden, aber es ist mir jüngeres kein Urteil bekannt, dass den Versendern dieser täuschenden Formulare recht gäbe.

    Aus diesem Grunde verwundert es auch nicht, dass ich bisher nicht einmal davon gehört habe, dass Versender täuschender Formulare auf Vertragserfüllung geklagt haben. Spätestens wenn man das Gericht auf die Hintergründe von täuschenden Offerten aufmerksam macht, dürfte klar sein, wie die Entscheidung ausfällt.

    Die Formularversender tun zwar einerseits in vielen unsachlichen Briefen so, als seien sie im Recht und versuchen unbedarfte Empfänger und Juristen, die nicht in die Materie eingearbeitet sind, damit ins Boxhorn zu jagen, andererseits jedoch habe ich bisher nicht von einer Klageerhebung der Formularversender gehört.

    Die Klageerhebung wäre auch dumm, da müßten sie mit Gerichtskosten in Vorleistung gehen, nach dem verlorenen Prozeß sogar noch den gegnerischen Anwalt zahlen und zu guter Schluß befürchten, dass das Urteil, was sie selbst bezahlt haben, auch noch als Referenzurteil veröffentlicht wird.

  66. Mein Parteibuch » Erhängt in Berlin: Tron 1998 und Lars-Oliver Petroll 2001 sprach

    […] Zu dem Thema Angst vor Gewalt habe ich eine besondere emotionale Bindung. Nach einem Artikel über das Geschäft der hunderte von Millionen Euro schweren Adressbuchabzocke durch Firmen wie die Branchenklick GmbH wurde auch ich anonym bedroht, und hatte durchaus Angst, dass jemand versucht sein könnte, mich nicht nur mit rechtlichen Mitteln, sondern auch mit Gewalt zum Schweigen zu bringen. Bei dem Zustand der Justiz finde ich es übrigens inzwischen nur noch logisch, dass bei meiner Strafanzeige gegen die Branchenklick GmbH nichts rausgekommen ist. [Trackback URI]    [Permalink] […]

  67. Mein Parteibuch » Anrufe der Xxxxxx- xxx Xxxxxxxxxxxx XxxX (Stuttgart) zu Berichten über die DPM-Presse- und Medienverlag GmbH (Wiesbaden) sprach

    […] Gedanklich habe ich mich bei der Veröffentlichung schon auf einiges vorbereitet, denn parallel zur Veröffentlichung des Briefes von der Branchenklick GmbH und der Strafanzeige gegen die Branchenklick GmbH habe ich zahlreiche anonyme Verleumdungen, Belästigungen und Drohungen erhalten, die das Ziel hatten, mich unter Druck zu setzen und so eine Berichterstattung zu verhindern. Bei der Adressbuchabzocke geht es um sehr viel Geld - eine Schätzung von 500 Millionen Euro jährlich scheint mir nicht zu hoch gegriffen - und die Methoden zur Unterdrückung kritischer Berichterstattung der Geschäftemacher, die an der Grenze zur Legalität oder wie Florian Sailer dahinter arbeiten, sind entsprechend rüde. […]

  68. sagichdoch? » Trickbriefe unterwegs? sprach

    […] Marcel Bartels berichtet von seinen Erlebnissen mit einer “Branchenklick GmbH”. Er ist der Meinung, dass das zugesandte “Angebot” über einen (schweineteuren) Branchenbucheintrag, den man mit seiner Unterschrift unter die mit “Eintragungsantrag / Korrekturabzug” betitelte Anzeigenofferte bestellt, bewusst verschleiere, dass es sich eben um ein rein unverbindliches Angebot handelt und nicht um einen Korrekturbogen eines u.U. schon bestehenden Branchenbucheintrages o.ä.. Deshalb hat er gestern nun Anzeige erstattet. […]

  69. Mein Parteibuch » Petitionen gegen Adressbuchbetrug sprach

    […] Wie aus gut informierten Kreisen verlautete, muß der Berliner Journalist Michael Plümpe nun nach Bestätigung einer einstweiligen Verfügung 6.000 Euro zahlen. Es geht da wohl um Firmen wie die Branchenklick GmbH, die European Businessguide GmbH und den Sympathieträger Oliver Heller. Ob es bei der gerichtlichen Verfügung darum geht, dass wer bei Berichten über organisierte Wirtschaftskriminalität in Nuancen falsche Tasachenbehauptungen aufstellt, sich finanziell runiert, ob es einfach um Law Hunting, um Rufmord oder um Rechtsmißbrauch als Geschäftsidee geht oder ob es um etwas anderes geht, ist nun vermutlich nicht mehr festzustellen, da Berichte zum Streitgegenstand wohl verfügungsgerecht gelöscht wurden. […]

  70. Hans Theisen sprach

    Habe gerade von Branchenklick eine Abmahnung bekommen, weil ich den Begriff branchenklick als keyword für eine bannerwerbung benutzt habe. Ich denke daran, den Fehdehandschuh aufzunehmen. Es wäre für die Betroffenen von Internetbetrügern sicher eine große Hilfe, wenn man bei Google nur unter Eingabe des Namens des “Vertragspartners” auch die findet, die dagegen Hilfe anbieten.
    Der Beitrag Nr.6 von Herrn Bartels trifft es übrigens genau. Zu dem “Rechnungstrick” gibt es auch eine BGH-Entscheidung mit genau dem Inhalt. Unter Berufung darauf hat das Landgericht Chmenitz auch Construct Data verurteilt. Man kann den Brüdern schon mit der Justiz beikommen. Ist halt nur etwas mühsam.

  71. Mein Parteibuch » Branchenklick GmbH läßt Rechtsanwalt abmahnen sprach

    […] Meine eigene Geschichte mit Branchenklick ist daggeen schnell erzählt. Nachdem mir die Firma Branchenklick GmbH aus Ismaning bei München im letzten Jahr eine täuschende Anzeigenofferte geschickt hat und ich das Schreiben der Branchenklick GmbH prompt veröffentlicht habe, sah ich mich im Internet einer Rufmordkampagne ausgesetzt, die ich in dieser Intensität bisher noch nicht kannte. Ich habe dann Strafanzeige gegen die Branchenklick GmbH wegen versuchtem Betrug gestellt. Aktueller Stand der Dinge ist es, dass ich auf Mein Parteibuch dazu aufgerufen habe, analog zur bisher schon recht erfolgreichen Petition beim europäischen Parlament, die dazu geführt hat, dass EU-Kommissar Marcos Kyprianou sich mit der Sache beschäftigt, Petitionen gegen Adressbuchbetrug bei Landtagen und beim Bundestag einzureichen, damit auch die deutsche Politik aktiv wird. […]

  72. Mein Parteibuch » Venire contra factum proprium sprach

    […] In dem Zusammenhang macht dann auch der Begriff “Marktführer” Sinn. Der Netzgärtner Kurt hat die Antwort auf die Abmahnung als köstlich bezeichnet. Ich habe beschlossen, in zwei meiner Parteibuch Artikel, nämlich Knast? Strafanzeige gegen Michael Bauer von der Branchenklick GmbH? Versuchter Betrug? sowie Strafanzeige gegen Branchenklick GmbH gestellt Verweise auf Rechtsanwälte zu geben, die in das Thema Adressbuchschwindel Online eingearbeitet sind, und Betroffenen deshalb schnell und zuverlässig aus der Klemme helfen können. Geschädigte finden RA Hans Theisen so hoffentlich trotzdem über seine Webseite. […]

  73. rüdiger sohn sprach

    hallo leute,

    branchenklick hat mich auch über den tisch gezogen , haben aber bis heute, das heisst seit fast zwei jahren verschlafen meine adresse in ihr medium zu stellen und wollen trotzdem noch geld.

    bieten mir jetzt einen vergleich an .

    der gesetzgeber lässt eine schriftliche kleinstschreibungskommunikation zu , die man nur mit der lupe entblössen kann, nicht zufälliferweise habe ich den auftrag von branchenklick natürlich mit kleinsgeschriebener adresse und riesigem TELEFONBUCHEINTRAG gerade zu der zeit bekommen als ich meinen neuen telefonanschluss installiert bekam. ich nenne das organisiertes verbrechen das vom gesetzgeber tolleriert wird weil der gesetzgeber wohl dann auch noch genehmigt die versenderadresse in nanogrösse auf dem briefkopf zu hinterlassen. ich wehre mich gegen die zahlung da zug um zug keine leistung erbracht wurde und ich deshalb schaue wie ich diesem herrn bauer auf seinem niveau gerecht werden kann …

    wenn ihr fragen habt

    0172 187 80 56

    liebe grüsse,

    rüdiger sohn

  74. mein-parteibuch.com » Herbert Rossa? sprach

    […] die Angabe, dass ein gewisser Herbert Rossa, der genau wie Katja Mummert mit der im Parteibuch schon mal thematisierten Firma Branchenklick GmbH auch irgendwas zu tun zu haben scheint, dort […]

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