Gerade drüber gestolpert: Wie bei N24 in Berufung auf den Spiegel zu lesen ist, wirft der Geschäftsführer des Verbandes Industrielle Energie- und Kraftwirtschaft (VIK), Alfred Richmann, dem Oligopol der deutschen Stromversorger -Eon, Vattenfall, RWE und EnBW - vor, die Strompreise durch künstliche Verknappung hochzutreiben. Schuld an den viel zu hohen und um 30% gestiegenen Strompreisen sei weder Ökosteuer noch Ölkrise. Die Preisexplosionen an der Leipziger Strombörse EEX von rund 32 Euro je Megawattstunde im vergangenen Jahr auf etwa 43 Euro seien durch “sachliche Gründe nicht zu rechtfertigen.” wird Alfred Richmann zitiert. Dass die hohen Strompreise Arbeitsplätze gefährden, belegt auch ein Artikel im Tagesspiegel.
Ausweislich meiner letzten Stromrechnung zahle ich bei der BEWAG Vattenfall zahle ich hingegen satte 188 Euro pro Megawattstunde. Zeit für das Bundeskartellamt mal den Finger rauszuziehen, meine ich. Und außer mir meinen das wohl auch meint auch der BGH und andere.
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| Nattern |
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Auch wenn ich den Zusammenhang mit meinem Posting (das du verlinkt hast) nicht erkenne, kann ich dir trotzdem nur zustimmen.
Der Energiemarkt ist wohl ein klarer Fall für das Kartellamt.
[…] Über die viel zu hohe Stromrechnung der BEWAG vor einigen Tagen habe ich mich anscheinend so geärgert, dass ich vergessen habe, sie zu bezahlen. Deshalb habe ich heute nun eine Mahnung bekommen, die ich auch sofort bezahlt habe. Außerdem habe ich bei verivox power Strompreise verglichen und versucht, zu verstehen, was ich tun kann, um mich bei der BEWAG für dás Glückwunschschreiben zu meinem 16-jährigen Jubiläum als BEWAG-Kunde zu bedanken. Der Strompreis besteht ähnlich wie beim Telefon aus einer Grundgebühr, dem Grundpreis, und einem Arbeitspreis, also dem, was der Verbrauch dann kostet. Tendenziell ist das so, dass, je höher der Grundpreis ist, desto niedriger der Arbeitspreis sein sollte. […]