Wie die Tagesschau berichtet, will die in Moskau aufgewachsene und nun für die Chemnitzer SPD im Bundestag sitzende Elena Hoffmann gegen die Auflösung des Bundestages als Folge der verlorenen Vertrauensfrage klagen. Die Begründung dafür ist, dass das Misstrauen nicht glaubwürdig sei. Dem möchte ich hinzufügen, dass das Klagemotiv von Jelena Hoffmann nicht glaubwürdig ist. Vielmehr scheint die Hoffnung das Mandat und die Bezüge durch eine Klage retten zu können dabei ebenso wie bei Werner Schulz,d er inzwischen hämisch von Günter Nooke in die CDU Pankow eingeladen wurde, eine größere Rolle zu spielen. Dass Günter Nooke Werner Schulz jedoch seinen Platz auf der CDU Landesliste in Berlin abtreten will, ist bloß ein häßliches Gerücht.
Gerade sie als russisch sprechende Minderheit der SPD müsste doch wissen, dass bei unseren muttersprachlich russischen Mitbürgern die Vorurteile gegen alles, was im Namen sozial hat, besonders tief ausgeprägt sind. Die Klage ist bezüglich der Glaubwürdigkeit kontraproduktiv, Jelena Hoffmann bestätigt damit das Vorurteil, die Roten wollen hier das Volk auch so beklauen wie in der Sowjetunion.
Ich distanziere mich von dem Verhalten der Elena Hoffmann hiermit ausdrücklich. Und ich wünsche der Jelena Hoffmann, dass jemand anders für die SPD Chemnitz in den Bundestag einzieht.
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| Justizia |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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[…] its heiß diskutiert, analysiert, kommentiert, gespottet und spekuliert. Indes erwägt mit Jelena Hoffmann aus Chemnitz […]
… ich denke, wenn ein parteimitglied ein verhalten an den tag legt, das der partei schadet, sind die entsprechenden möglichkeiten in der schiedsordnung, hier der der spd, nierdergelegt. andererseits wird sich wohl auch ein fraktionseinpeitscher wie der herr müntefering hüten, ein mitglied der spd-bundestagsfraktion für sein verhalten im zusammenhang mit einer abstimmung des bundestags zum gegenstand eines parteieordnungsverfahrens zu machen. er könnte sich sonst dem vorwurf aussetzen, die politik eines genossen sindermann, horst (sed) mit anderen mitteln fortzusetzen.
fazit: tiefer hängen. abgeordnete mit gewissen machen klassen. die anderen machen doch auch.
im übrigen zeigt sich die meisterschaft am staats- und verfassungsrechtlichen hochreck daran, dass die verfassungsrichter den verfassungstext, die historische absicht des vefassungsgebers, die bereits bestehende rechtsprechung und lehre hierzu und schließlich die derzeitigen politischen absichten und interessen der beteiligten unter einen hut zu kriegen.
noch was, genosse bartels:
mir drängt sich der eindruck auf, da drängt einer danach, sich für höhere aufgaben anbötig zu machen. ich denke da an etwas, was man in bayern einen wadlbeißer nennt.
oder gibt es im parteistatut der spd einen sonderstatus mit wohlverhaltenspflicht für volksdeutsche parteimitglieder?
worauf stützt sich denn die vermutung, dass besagte SPD-Dame um ihr amt fürchten muss? dein beitrag suggeriert über diverse verlinkungen lediglich eine verbindung zum schulz, die aber direkt nicht vorhanden ist.
aber es würde wohl dein weltbild zerstören, wenn jemand klagt der seinen posten eigentlich sicher hat, hm?
@Gospodin e. goldstein
Natürlich ist es das gute Recht von Frau Hoffmann, gerichtlich überprüfen zu lassen, ob der Bundeskanzler das Vertrauen des Parlaments genießt oder nicht. Jelena Hoffmann zumindest vertraut dem Gerhard Schröder so sehr, dass sie seine politische Entscheidung gerichtlich zu Fall bringen will.
@Shifttaste funktioniert ja doch:
Es entsteht der Eindruck, dass Elena Hoffmann um ihr Mandat fürchtet. Das hat eine schlechte Außenwirkung, wie ich im Beitrag dargstellt habe. Ich wäre jedoch sehr glücklich, wenn dieser Verdacht ausgeräumt und das nach außen hin auch glaubwürdig dargestellt werden könnte.
den verdacht hast du doch reingebracht. und jetzt, wo du die früchte deines schaffen erntest, wärst du überglücklich den verdacht auszuräumen?
dann empfehle ich nächstesmal nicht einfach wild zu unterstellen, sondern mit tatsachen zu arbeiten. dann brauchste auch nicht selbst genierte verdachtmomente entkräften. o_O
@Shifttaste klemmt:
Jetzt habe ich mich also tatsächlich von Dir dazu verleiten lassen, mir die Mühe zu machen und in die Chemnitzer SPD reinzuschauen. Im Wahlkreis 164, in dem Jelena Hoffmann derzeit ihr Direktmandat hat, wurde Detlef Müller als Kandidat aufgestellt.
Der SPD-Unterbezirk Chemnitz reagiert mit Unverständnis auf de Ankündigung von Jelena Hoffmann, gegen die Auflösung des Bundestages zum Verfassungsgericht zu gehen.
Glücklicherweise sind Personen wie Jelena Hoffmann aber eine Ausnahme in der SPD.
also wenn du dir den letzten satz gespart hättest, würd ich die verleitung zu tatsachen durchaus lobend anerkennen. aber diese rosarote brille passt einfach nicht rein. ;o)
Ich bin eben durch und durch parteiisch.
Bist du Russe, Marcel?
Ах ты что… Nee, mein Sohn ist zur Hälfte Ukrainer, aber ich nicht.
Dafür spreche ich aber einigermaßen russisch. Ich würde gern daran mitwirken, in der SPD eine Plattform für Menschen mit russischsprachigem Hintergrund aufbauen, aber ausser der Jelena Hoffmann habe ich in der SPD noch niemand gesehen, der russisch als Muttersprache spricht. Ich kann russisch leider nur sehr langsam und schlecht Maschine schreiben. Vielleicht finde ich ja hier jemand, der das liest.
Es gibt doch eine Arbeitsgemeinschaft Migranten in der SPD…
@druschba: Zumindest auf Landes- und Bezirksebene gibt es eine. Allerdings sind da nicht viele Russen und Ukrainer drinn.
Schöne Grüße
M.
[…] Obwohl der Werner Schulz zwischenzeitlich mal beleidigt war und zusammen mit Jelena Hoffmann von der SPD eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Vertrauensfrage angekündigt hat, weil er nicht auf die ersten Plätze der Berliner Landesliste von Bündnis90/Grüne gewählt wurde, will er nun doch als Direktkandidat antreten. Als Direktkandidat im Bezirk Pankow wird er es mit Wolfgang Thierse von der SPD, Günter Nooke von der CDU und Stefan Liebich von der PDS / WASG / Linkspartei oder wie auch immer sich das Ding nennen wird, zu tun bekommen. Im Jahr 2002 hat Werner Schulz in Pankow für die Grünen satte 6,4% der Erststimmen geholt und kam damit Wolfgang Thierse, der den Wahlkreis 77 mit 44,7% der Stimmen gewonnen hat, gefährlich nahe. [Trackback URI] [Permalink] […]
Здравствуйте, очень хочу поговорить с Еленой Хоффманн,
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Есть предложение по экологическим проблемам.
Артур.