Da schau her. Das schwarz-gelbe Lager der Angela Merkel - Befürworter kommt in der aktuellen Sonntagsfrage von Dimap auf zusammen nur noch 51%, das rot-rot-grüne Lager der Merkel Gegner kommt hingegen schon auf 45%, liegt also inzwischen im Gegensatz zur Forsa Prognose von vor zwei Wochen wie bei der aktuellen Wahlprognose vom ZDF Politbarometer nur noch 6% hinter CDU / CSU und FDP und verringert gegenüber der letzten Prognose von Dimap die Distanz um 3%.
Obwohl die SPD konstant bleibt, gewinnt die Linkspartei in einer Prognose von Dimap Infratest Stimmen dazu. Wie bei der Tagesschau erklärt wird, gehen die Wahlforscher davon aus, dass die vereinigte PDS / WASG / Linkspartei oder was auch immer potentielle CDU-Wähler anlockt:
Seitdem feststeht, dass PDS und WASG gemeinsam antreten werden, wollen zahlreiche enttäuschte SPD-Wähler, die zuvor zur Union tendierten nun ihr Kreuz beim Linksbündnis machen.
Der Populismus vom Schlage Lafontaine scheint Gehör zu finden. Denn auch den Rechtsextremen gräbt die Linkspartei Stimmen ab:
Immerhin jeder achte PDS/WASG-Anhänger kann sich vorstellen einer der rechtsextremen Parteien seine Stimme zu geben.
Und noch etwas tut sich, falls die Deutschen den Bundeskanzler direkt wählen könnten, würden inzwischen wieder mehr Menschen Gerhard Schröder (40%) anstelle von Angela Merkel (36%) wählen. Während Angela Merkel im Vergleich zur letzten Dimap Infratest Erhebung 10% verloren hat, hat Gerhard Schröder 2% hinzugewonnen.
![]() |
| Olle Kamellen |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
[19 queries. 2.533 seconds. 10 level2 caches. Top ]
[…] In Anbetracht der Entwicklung mache ich mir Sorgen, dass es möglicherweise nicht für eine rot-grüne Koalition reichen wird. Was dann? Das es das Angela Merkel schaffen wird, glaube ich auch nicht. Was dann? Mal angenommen, es käme nach der Bundestagswahl 2005 zum Beispiel eine rot-rot-grüne Regierung in Betracht, so wie das die eine oder andere Wahlprognose nahe legt. Was wird dann aus Gerhard Schröder? Werden die möglichen Koalitionspartner seine Ablösung fordern, um das Gesicht zu wahren? Oder könnte es eine Ampel unter der Führung der SPD geben? Wer könnte dann Kanzler werden? […]
Gerade per Trackback von AMAZONAS-Box gekommen, aber irgendwie fälschlicherweise in meinem Spamfilter hängengeblieben:
Aus allen Rohren schießen die Spezialdemokraten auf die neue Konkurrenz von links - wundert ja auch niemand. Was mich aber doch wundert, wie schnell der 150%ige Marcel sich eine aktualisierte Arithmetik zulegt, nachdem es nicht mehr so einfach ist
Zitat: Der Populismus vom Schlage Lafontaine …
*räusper*
Ich ziehe noch heute meinen Hut vor Oskar Er hat seinen Posten aufgegeben, als man (Schröder) von ihm verangte Dinge zu tun die gegen seine eigene Überzeugzung waren und noch immer sind!
Lafontaine klebt nicht wie viele Andere an Maht und Ämtern!
Gruß
Volker
[…] Bei Spiegel Online wurde heute ein Wahlprognose des Bielefelder Emnid Institutes mit Daten vom 27.6.-4.7.2005 veröffentlicht. Während beim direkten Vergleich in der Kanzlerfrage Gerhard Schröder bei Emnid ebenso wie zuvor schon in der Wahlprognose von Dimap 4% vorne liegt, verliert die mögliche Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP auch bei Emnid ein weiteres Stückchens ihres Vorsprunges und liegt der Wahlprognose zufolge nur noch 4% vor den Parteien, die Angela Merkel als Kanzlerin verhindern wollen. Damit schmilzt der Vorsprung der Union von Wahlprognose zu Wahlprognose wie Eis in der Sonne dahin, genau wie der Franz Müntefering das Prophezeit hat. […]
[…] Nach Emnid sieht nun auch Infratest Dimap Deutschlandtrend eine schwarz-gelbe Koalition der Jobkiller aus CDU/CSU und FDP nur noch 4% vor den Gegnern von Angela Merkel von SPD, Grünen und PDS /WASG / Linkspartei. Damit ist der Vorsprung der CDU / CSU und FDP für die Bundestagswahl 2005 innerhalb von 5 Wochen von 13% auf 4% geschrumpft. Anhand der hier im Parteibuch veröffentlichten Prognosen läßt sich das Schrumpfen des Vorsprunges gut nachvollziehen. Die Wahl ist also längst noch nicht entschieden, da ist also noch einiges an Spannung zu erwarten. Besonders deutlich ist auch, dass Gerhard Schröder mit 47 zu 37 Prozent auch nach Dimap wieder klar vor Angela Merkel liegt. Dabei sind die parteiübergreifenden Kampagnen wie wie Angela? Nein Danke, Not My Kanzler und stoppt Merkel zur Verhinderung vom Buschzäpfchen Angela Merkel als Kanzlerin gerade erst angelaufen. [Trackback URI] [Permalink] […]