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Ein Internet-Tagebuch mit Katzenbildern

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31. Juli 2005

Wim Duisenberg tot

von @ 21:43. abgelegt unter Nachrichten

Wie der Spiegel berichtet, wurde Wim Duisenberg, der erste Präsident der EZB in seiner Villa in Frankreich tot aufgefunden. Wie der Spiegel meldet, berichtete der französische Rundfunk unter Berufung auf Rettungskräfte, ein Sturz oder ein Schwächeanfall könnten die Todesursache sein. Der Tod dieses großartigen Mannes und Vorbildes, zu dem ich stets aufgeschaut habe, erfüllt mich mit Trauer.

Sieht so eine Auftragsbestätigung der Firma Branchenklick GmbH aus?

von @ 21:37. abgelegt unter Tagebuch

Auftragsbestätigung Branchenklick GmbH?Wenn also jemand, aus welchem Grunde auch immer, so ein Formular wie dieses von der Branchenklick GmbH unterschreiben würde, was könnte dann als nächstes passieren? Bekommt er dann möglicherweise eine Auftragsbestätigung, die so wie diese aussieht?

Wer nun jmand solch eine Dichtung erhält, was möge er daraufhin dichten? Was würde denn wohl passieren, wenn jemand daraufhin etwas schreibt, wie, jemand möchte gar nicht eingetragen werden? Und, was, wenn er gar das Wort Stornierung verwenden würde? Käme dann womöglich gleich drei Tage darauf ein Schreiben häßlich wie die Nacht, mit den Worten Branchenklick und Rechnung überschrieben?

Also, ich für meinen Teil, habe mit der Seite 23 des blauen Buches der Sympathie meiner künstlerischen Freiheit freien Lauf gelassen, die Worte Strafanzeige und Branchenklick GmbH tauchen hier auf und hier habe ich beschrieben, was ich wohl tät, wenn ich ein Stück Papier auf den Tisch bekäme, wo die Worte Rechnung und Branchenklick GmbH draufstünden.

Über Schwierigkeiten mit unserem Rechtssystem am Beispiel eines Falles von Rechtsmißbrauch berichtet der Spiegel übrigens in der aktuellen Ausgabe unter der Überschrift Verbraucher: Geldeintreiber kassieren bei arglosen Bürgern ab.

Natürlich freue ich mich weiterhin auf allen Wegen über solche und andere Werke der menschlichen Dichtkunst, die mir auf beliebigem Wege mit Absender oder anonym zugesandt. Den Juristen unter den Lesern und auch allen anderen sei gesagt, es versteht sich von selbst, dass es hier nur um die reine Dichtkunst geht und sich es nicht um Zig Millionen Euro schwere Wirtschaftskriminalität dreht.

Marcel vom Parteibuch williger Plakatkleber für Dr. Ditmar Staffelt

von @ 11:13. abgelegt unter Neukölln

Mein Parteibuch als williger PlakatkleberNeuköllner aller Richtungen, wählt den Ditmar zumindest mit der Erststimme um ein Direktmandat von Immo-Pleite Ebi “Eberhard Diepgen” zu verhindern.

Meinen Freunden, die sich schon gefragt haben, wo ich bleibe, kann ich versichern, dass ich noch da bin. Tagsüber war ich im Zoo, da habe ich einige Bilder gemacht, werden hier bestimmt noch ins Internettagebuch einfließen. Ein “Dreckschwein” habe ich im Zoo allerdings vergeblich gesucht, gefunden habe ich dort lediglich einen Schmutzgeier. Und was macht ein richtiger Sozi Samstag Nacht sechs sieben Wochen vor der Wahl? Richtig: Wahlplakate für meinen Bundestagsabgeordneten Dr. Ditmar Staffelt aufhängen. Oder genauer gesagt zumindest mal habe ich dabei mitgeholfen und stundenlang eine große Leiter durch Neukölln Nord getragen. Das Aufhängen selber haben dann jüngere Genossen gemacht. Das Foto zeigt mich an der Kreuzung zur Fughafenstraße, beste Grüße auch an den Schockwellenreiter. Und, Christoph Seils, hier bestätige ich einfach mal Dein Vorurteil oder Deine Diffamierung, je nachdem von welcher Seite aus man Deinen Artikel sieht, dass Du im Reichstag beim Neumitgliedertreffen willige Plakatkleber für die SPD getroffen hast. Plakatkleber ist natürlich das falsche Wort: geklebt wird da nichts, eingetütet und aufgehängt werden die Plakate.

Und da nun in den Kommentaren zu meinem Beitrag über Brigitte Zypries und Gerhard Schröder bei Sabine Christiansen die Frage aufgetaucht ist, will ich auch gleich was zur Motivation sagen, warum ich Wahlplakate für den Ditmar Staffelt aufhängen gegangen bin, obwohl ich den Ditmar immer noch nicht persönlich kennengelernt habe. (more…)

30. Juli 2005

Pause in Mein Parteibuch

von @ 10:26. abgelegt unter Über dieses Blog

Ich muß noch ein Versprechen gegenüber Kunstoberinspektor Alex einlösen und mache Pause bis heute Abend. Meine Leser dürfen hier natürlich solange fröhlich und munter weiterdiskutieren. Bis dann.

Brigitte Zypries empfiehlt Sonntag Abend 21:45h: Gerhard Schröder bei Sabine Christiansen gucken

von @ 1:01. abgelegt unter Presseschau

christiansenWie ich gerade bei Brigitte Zypries entdeckt habe, wird Gerhard Schröder Sonntag Abend der einzige Gast bei Sabine Christiansen sein.

Etwas neidisch bin ich auf die Brigitte Zypries, dass sie sich bei den Grafiken von Sabine Christiansen anscheinend einfach so bedienen kann und locker mal eine Erlaubnis zur Vervielfältigung bekommen hat, während für mich Katzenbild-Blogger gilt, was bei sabine-christiansen.de direkt über dem häßlichen Verweis auf das nebensächliche Urteil des LG Hamburg steht:

Jede Bearbeitung, Veränderung, Vervielfältigung, Verbreitung und/oder öffentliche Wiedergabe stellen einen Verstoß gegen das Urheberrecht dar. Verstöße jeglicher Art werden strafrechtlich verfolgt und Schadensersatzforderungen erhoben.

(more…)

29. Juli 2005

jo@chim Achim Hecht vom Antibuerokratieteam: Liberal, FDP Mitglied und garantiert nicht gehirnfrei

von @ 18:47. abgelegt unter Humor, Katzenbilder

KatzenbildVor einigen Tagen hatte ich hier in Mein Parteibuch ab und zu mal einen Liberalen mit Pseudonym jo@chim zu Gast, JuLi oder bei der FDP schon den Windeln entstiegen, wer weiß das schon so genau. Dieser Liberale pöbelte und schimpfte hier wie ein Rohrspatz, zitierte Goebbels unter einem Pseudonym Joseph ohne zu sagen, dass es ein Goebbels Text war und nannte mich zum Beispiel einen Nationalsozialdemokraten. So weit so schlecht.

Auf der Seite vom Antidemokratieteam Antibürokratieteam titelte der Webmaster Achim Hecht unter dem Pseudonym jo@chim Beiträge über mich und Mein Parteibuch mit Sozialdemokratisch und gehirnbefreit oder Durchgeknallt, und weil ihm Mein Parteibuch als politische Satire so gut gefiel, nahm er Mein Parteibuch auch gleich in seine Blogroll auf, wo mein Parteibuch bis heute drinsteht und erzählte auch bei den zwei von der Kanzel, was für ein schlimmer Sozialdemokrat ich, Marcel Bartels, doch bin mit Mein Parteibuch.

Nun wäre die ganze Sache auch nicht so recht komisch, und erst recht tät’s für ein Katzenbild nicht reichen, wenn, ja wenn (more…)

Die Süddeutsche über Angela Merkel und die Außenpolitik

von @ 15:40. abgelegt unter Presseschau

BuschzäpfchenNachdem nun die stinkenden Fische abgearbeitet sind, die auf meinem Schreibtisch lagen, komme ich nun endlich mal wieder dazu, mich etwas in der munteren Blogosphäre um mich herum umzusehen. Kajo Wasserhövel, den ich natürlich auch schnell in die Blogroll von Mein Parteibuch aufgenommen habe, weist heute auf einen Artikel in der SZ hin, der die Außenpolitik von Angela Merkel besonders auch in Bezug auf den Irak und den Besuch von Wolfgang Schäuble in Washington näher beleuchtet. Insbesondere ihr vehementes Befürworten des Drohens mit Krieg, an das sie heute nicht mehr so genau erinnert werden will, kritisiert der SZ Artikel von Nico Fried zurecht. Mir kommt bei Dosenpfandministerin Angela Merkel und ihrer Beziehung zu US Präsident George Bush allerdings unvermeidlich immer wieder das Wort Praktikantentum als Assoziation in den Sinn.

Sieht so eine Rechnung der Fa. Branchenklick GmbH aus?

von @ 14:08. abgelegt unter Tagebuch

Rechnung Branchenklick GmbH?Bei mir ist ein Stück Papier eingegangen, dass, dem ersten Anschein nach, wohl eine anonymisierte Kopie einer Rechnung der Fa. Branchenklick GmbH sein könnte. Diese Rechnung scheint zu einem Auftrag zu gehören, der mit einer Unterschrift auf einem Formular der Fa. Branchenklick GmbH mit einem Geschäftsführer Michael Ludwig Bauer ähnlich dem, das ich erhalten habe, zustande gekommen sein könnte, solle möge sein. Von einer Zahl 1141,44 mit einem Euro-Zeichen dahinter steht da was. Angemerkt sei, dass ich meine Quellen schütze, deshalb ein paar Münzen auf dem Stück Papier liegen, angemerkt sei noch, dass in dem Papier eine Zahlungsfrist gesetzt, von einer Woche ab Briefdatum.

Also, wenn ich so ein Stück Papier erhalten täte, und da jemand meinen würde, er hätte einen Vertrag mit mir über eine ziemlich unsinnige Leistung, wo ich der Meinuung wär, da hätte sich einer meine Unterschrift erschlichen, dann ich ihm etwa so eine Geschichte der modernen Prosa erzählen täte:

Hiermit fechte ich den Vertrag wegen Täuschung an. Hilfsweise, falls die Rechtsprechung einen Vertrag später einmal als gegeben sehen sollte, kündige ich hiermit den Vertrag fristlos hilfsweise fristgerecht zum nächstmöglichen Termin. Ich will keine Geschäftsbeziehung mit Ihnen haben und ich habe keinen Vertrag mit Ihnen.

Ich mag keine langen Geschichten. Sicher, falls der ein oder andere Leser hier eine bessere Geschichte wüßte, da wär sicher das ein oder andere Märchen im Kommentar, anonym abgegeben, sicher für den einen oder anderen interssant, falls es jemand gibt, auf der Welt, der auch so ein Stück Papier bekommen haben könnte.

Und falls ich mich denn betrogen fühlte, so wie ich mich betrogen fühlte, und mich nicht Bange machen ließe, so wie ich mich nicht habe Bange machen lassen, da hätte ich noch die Seite 23 eines modernen GedichtbandesDas blaue Buch der Sympathie” zwischengeschrieben der schlichte Subtitel Strafanzeige gegen Branchenklick GmbH, anzubieten, ein Stück prosa, über das sich in abgewandelter Form, bei der örtlichen Polizei sicher noch vorzüglicher fabulieren läßt, wenn schon ein Stück Papier vorhanden ist, wo Rechnung draufsteht. Das hier abgelichtete Stückchen Papier findet seinen Weg gewiß zur örtlichen Staatsanwaltschaft, die solche Werke der schlichten Dichtkunst sicher auch gern liest.

Unten ist noch die Commerzbank Unterföhring erwähnt, schön mit BLZ und so und auch eine Steuernummer, die mit 9143 beginnt, steht wohl drauf, auf dem Stück Papier. Auch ist da von einem Geschäftsführer Michael Ludwig Bauer die Rede, dessen Name doch hier im Parteibuch auch schon Erwähnung gefunden hat.

Natürlich freue ich mich weiterhin auf allen Wegen über solche und andere Werke der menschlichen Dichtkunst, die mir auf beliebigem Wege mit Absender oder anonym zugesandt. Den Juristen unter den Lesern und auch allen anderen sei gesagt, es versteht sich von selbst, dass es hier nur um die reine Dichtkunst geht und sich es nicht um Zig Millionen Euro schwere Wirtschaftskriminalität dreht.

Landowsky vor Gericht, Diepgen jedoch nicht

von @ 10:16. abgelegt unter Berlin

CDU JVA MoabitHeute beginnt, wie der Spiegel berichtet, in Moabit der zentrale Prozeß um den wohl teuersten Managementfehler einer Bank in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Zumindest in der Hinsicht am teuersten, als dass das Land Berlin da schon mit 1,75 Mrd Euro (1750000000 Euro) einspringen mußte. und eine Bürgschaft in sogar 10-stelliger Höhe mußte das Land Berlin noch leisten, damit die Bank aufgrund der “Management-Fehler” nicht geschlossen wurde und dadurch viele Arbeitsplätze im Land Berlin verloren gingen. Neben Klaus-Rüdiger Landowsky sind noch eine Reihe weiterer Personen aus dem Whoiswho der Bankenszene vom Berlin der 90er Jahre angeklagt. Dass die Manager dabei Finanzmittel versiebt haben, die für die Finanzierung von Tausenden von Lehrerstellen auf Lebenszeit gereicht hätten, habe ich meinem Parteibuch bereits vorgerechnet.

Zur Verwicklung von Klaus-Rüdiger Landowsky in den Bankenskandal schreibt die Wikipedia: “Bei seiner Verwicklungen im Berliner Bankenskandal 1997 ging es um die Aufstockung der Aubis-Kredite im Jahr 1997 um 222 Millionen Mark. Insgesamt hatte die Berlin Hyp der Aubis-Gruppe 351 Millionen Euro geliehen, mit denen ab 1995 rund 16.000 ostdeutsche Plattenbauten saniert werden sollten.”

Bemerkenswert an dem Berliner Bankenskandal finde ich, dass die Aubis-Leute auch das Parteibuch der CDU hatten. Überhaupt stellt sich die Frage, welche Rolle das CDU-Parteibuch spielte. Aber dafür sind ja Journalisten und Blogger da, um die Rolle der Parteimitgliedschaft in einem Skandal näher zu beleuchten. Und ich bin mir ganz sicher, der Prozeß um den Bankenskandal wird ein Top-Thema im Berliner Wahlkampf.

Zur Verbindung von Landowsky zu seinem dicken CDU - Kumpel Eberhard Diepgen (more…)

28. Juli 2005

Internetaktivisten der CDU Mannheim: Stadtrat Dr. Sven-Joachim Otto und Bürgermeister Rolf Schmidt gegen Wilhelm Entenmann?

von @ 21:35. abgelegt unter Presseschau, Katzenbilder

KatzenbildWas ich bisher nicht wußte, ist, dass IP Adressen in Mannheim zur Zeit rar gesäht sind, und vor allem, dass JAP und andere nicht-transparente Proxies in Mannheim bei prominenten CDU Mitgliedern bisher weithin unbekannt zu sein scheinen. Auch habe ich erst jetzt erfahren, dass Timo Knüttel in seinem Weblog bereits vor einer Woche davon berichtete, dass “der Landtagsabgeordnete und Ex-Bundestagsabgeordnete Klaus Dieter Reichardt (CDU) und der baden-württembergischen Finanzminister Gerhard Stratthaus (CDU) im Internetform des Mannheimer Morgen teilweise ziemlich übelst beschimpft” wurden.

Timo Knüttel berichtet, dass Strafanzeige gestellt wurde und dass Foreneinträge “unter der IP mannheim.de von den Arbeitsplätzen von Stadtrat Dr. Sven-Joachim Otto und Bürgermeister Rolf Schmidt” verfaßt wurden. (more…)

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