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10. Juni 2005

Berlin Neukölln aus meiner Sicht als SPD Mitglied

von @ 0:10. abgelegt unter Neukölln

Da ich in Berlin Neukölln lebe, möchte ich hier im Blog auch einige Beiträge über Neukölln verfassen.

Seit April 1989 wohne ich nun in Berlin Neukölln praktisch immer an der Emser Straße, erst oben am Eisstadion, inzwischen zwar in der Ilsestraße, aber immer noch Ecke Emser Straße. Hier habe ich meine Schule, dei Albrecht Dürer Oberschule, abgeschlossen, hier ist mein Sohn zur Welt gekommen - ich denke, ich kann sagen, es ist ein Stück Heimat für mich geworden.

Neukölln hat sich seitdem in meinen Augen nur wenig verändert, selbst der Mauerfall scheint manchmal einigermaßen spurlos an Neukölln vorübergegangen zu sein. Läden in der Emser Straße öffneten und wurden wieder geschlossen, nur einige ganz hartgesottene Gewerbetreibende sind schon 16 Jahre dabei. Immerhin gibt es seitdem einen neuen alten S+U-Bahnhof, den S-Bahnhof Hermannstraße.

Seit einer Woche sehe ich Neukölln mit anderen Augen, nun bin ich ja Parteimitglied und frage mich, was man in diesem problembeladenen Bezirk besser machen kann. Jetzt sind auf einmal die wenigen kostenlosen und in hoher Auflage an alle Haushalte verteilten Seiten der Berliner Woche - Zeitung für Neukölln aus dem Hause Axel Springer, die die Werbung unhüllen und so das Alibi bieten, den Briefkasten verstopfen zu dürfen und das Berliner Abendblatt - Zeitung für Neukölln aus dem Imperium von G+J, die sonst immer ungesehen im Müll landeten, interessant.

Axel Springer’s Berliner Woche Neukölln macht diese Woche mit “Karriere mit Kunst statt Knast” im Titel auf eine Ausstellung in der Nogatstraße 31 aufmerksam. Berliner Abendblatt Neukölln von G+J macht imTitel hingegen mit 48 Stunden Neukölln auf das künstlerische Großereignis Neukölln’s im Monat Juni 2005 aufmerksam.

Jetzt bin ich also informiert, was hier gerade noch läuft, das Krankenhaus Neukölln hatte Besuch aus unserer Partnerstadt Puschkin, das Kinderclubhaus Oderstraße bekam einen Anbau, das Jobcenter Neukölln ist nächste Woche wegen Umzug in das alte Arbeitsamt geschlossen.

Besonders interessant gespannt bin ich, ob sich die 350 Speilplatz-Kümmerer auf 1-Euro-Job-Basis positiv auf den Zustand unserer Spielplätze auswirken werden. Wenn ja, dann würde ich sagen, Hartz IV hat hier schon ganz konkret etwas positives gebracht.

Der Schockwellenreiter hingegen fotografiert in der Kategorie Heimat Neukölln dagegen den alltäglichen Müll auf unseren Straßen.

23 Kommentare zum Beitrag “Berlin Neukölln aus meiner Sicht als SPD Mitglied”

  1. Der Schockwellenreiter sprach

    Und der Schockwellenreiter betreibt außerdem noch den Neuköllner Merkur mit Informationen rund um den Rollberg. ;o) (Zur Zeit ein wenig verhalten, da ich ihn gerade auf ein neues CMS umstelle, aber bald wieder mit mehr Aktivität.)

  2. Marcel sprach

    Den Neuköllner Merkur habe ich wohl gesehen, aber die Seite ist so langsam, dass sie wirklich nicht empfehlenswert ist.

  3. Der Schockwellenreiter sprach

    Genau deswegen stelle ich ja um ;o)

  4. Mein Parteibuch » Blog Archive » Neukölln braucht rauchfreie Schulen und Kindergärten sprach

    […] s Rauchen gewöhnt. Ich meine, gegen das Rauchen in Schulen und Kindergärten sollte die SPD in Neukölln auch etwas tun. […]

  5. Mein Parteibuch » Blog Archive » Mit dem SPD Infostand auf der Hermannstraße in Berlin Neukölln sprach

    […] Nun denn, lange angekündigt und nun raffe ich mich noch auf und schreibe einen Beitrag zu meinem ersten Tag als Wahlkämpfer auf der Straße in Berlin Neukölln. Im Gedächtnis klebte mir heute morgen (Nachtrag: inzwischen gestern, also Samstag) noch die Schilderung von Nicol Ljubic von seinem ersten Tag als Wahlkämpfer für die SPD an einem Infostand. Nun denn, dann will ich mal anfangen meinen Bericht zu schreiben und vielleicht später mal mit Nicol Ljubic vergleichen. […]

  6. Mein Parteibuch » Blog Archive » Marcel vom Parteibuch williger Plakatkleber für Dr. Ditmar Staffelt sprach

    […] Und da nun in den Kommentaren zu meinem Beitrag über Brigitte Zypries und Gerhard Schröder bei Sabine Christiansen die Frage aufgetaucht ist, will ich auch gleich was zur Motivation sagen, warum ich Wahlplakate für den Ditmar Staffelt aufhängen gegangen bin, obwohl ich den Ditmar immer noch nicht persönlich kennengelernt habe. Zuerst einmal finde ich es richtig, meine Partei tatkräftig zu unterstützen. Und auch hat der Ditmar Staffelt anständige, sympatische und engagierte Mitarbeiter mit offenen Ohren für die Bürger wie den Matthias Albrecht oder die Manuela Pohl in seinen Büros hier vor Ort in Berlin Neukölln und im Bundestag sitzen. […]

  7. Mein Parteibuch » Blog Archive » Spinnefest der SPD in Rudow: Gute Stimmung mit Ehrhart Körting, Ditmar Staffelt und Klaus Wowereit sprach

    […] Neukölln ist ein Bezirk, der von der Wählerstruktur zweigeteilt ist. Hier im innenstadtnahen Norden, wo ich wohne, ist einer der schwierigsten sozialen Brennpunkte Deutschlands. Die CDU ist hier im Norden für die SPD keine ernsthafte Konkurrenz, auch wenn Ergebnisse jenseits der 70% für die SPD wohl der Vergangenheit angehören. Der Süden hingegen ist eher gutbürgerlich, Ein- und Mehrfamilienhäuser gibt es da ebenso wie die Hochhaussiedlungen der Gropiusstadt. Hier hat die CDU meist einen Vorsprung gegenüber der SPD. Rudow liegt ganz im Süden von Neukölln, also einem Gebiet, dass kein Stammland für die SPD ist.Viel gute Stimmung und angeregte Diskussionen gab es beim Spinnefest der SPD in Rudow trotzdem oder gerade deshalb. […]

  8. Mein Parteibuch » Blog Archive » Wahlparteitag 2005: Gerhard Schröder über Paul Kirchhofs Ideen sprach

    […] Einen wunderbaren SPD Parteitag habe ich hier in Neukölln heute erlebt. Am besten auf dem Wahlparteitag der SPD 2005 in meiner Heimat Neukölln hat mir natürlich die Rede von Gerhard Schröder gefallen. Ein schönes Stück der Rede habe ich hier veröffentlicht; sie trifft einen grundlegenden Mangel ins Mark, den die Wirtschafts- und Finanzkompetenz der CDU/CSU hat. Diese Passage zeigt nämlich sehr schön, was passiert, wenn jemand wie Angela Merkel ihre politischen Entscheidungen im politischen Elfenbeinturm nur anhand von statistischen Daten heraus trifft: sie vergißt die Menschen dabei. […]

  9. Mein Parteibuch » Wer in einer guten Gegend wohnt, kommt bei Hotlines schneller dran sprach

    […] Finanzjournalist Andreas Kunze macht im Finblog auf Diskriminierungen anhand des Wohnortes aufmerksam. Im Bericht “Der Computer trennt Reich und Arm” des gestrigen Tagesspiegels gibt es einen Hinweis darauf, dass einige Telefonhotlines bei der Reihenfolge der Abarbeitung der Warteschliefe Menschen mit vermeintlich besserem Wohnort bevorzugen. So bilden Telefoncomputer einen Scorewert aus dem vermeintlichen Wohnort, der durch die Anfangsziffern der übermittelten Telefonnummer bestimmt wird, und entscheiden so darüber, wer eher dran kommt und wer länger warten muß. Wer in Neukölln wohnt, sollte also die Übermittlung seiner Telefonnummer an den Gesprächspartner wohl besser von der Telefongesellschaft abschalten lassen. […]

  10. Mein Parteibuch » Netzeitung berichtet von der SPD in Rixdorf sprach

    […] Ich möchte darauf hinweisen, dass sich in gestrigen Ausgabe der Netzeitung ein sehr ausführlicher Bericht zu einer Abteilungsversammlung unserer Nachbarabteilung in Rixdorf findet, der viele Stimmen der Basis hier in Neukölln wiedergibt, die mir - auch wenn ich viele Ansichten dazu nicht teile - sehr bekannt vorkommen. Bei uns in der Hermannstrasse war gestern übrigens auch Abteilungssitzung, aber dazu später. [Trackback URI]    [Permalink] […]

  11. Mein Parteibuch » Startschuß für das Quartiersmanagement Körnerpark sprach

    […] Das Viertel hier im Norden von Neukölln ist geprägt von einer dichten Besiedelung, leerstehenden Läden und Wohnungen, einer Arbeitslosenquote jenseits der 40% und einem offiziellen Ausländeranteil von über 38%, wobei der wegen der Nichterfassung der Illegalen noch um einiges höher sein dürfte. […]

  12. Mein Parteibuch » Neu auf der Blogroll: Ayaan Hirsi Ali sprach

    […] Wer aber nun meint, dass religiös motivierte Morde zum Glück nur weit weg geschehen, der irrt. Im Gegenteil, für die Hinrichtung einer freiheitsliebenden muslimischen Frau genießen die Täter hier in Neukölln erschreckend viele Sympathien. Wegen der Karikaturen des Propheten Mohammed von Jyllands Posten sind in Damaskus und in Beirut inzwischen die Botschaften Dänemarks angezündet worden. Ayaan Hirsi Ali verweist in ihrem Weblog zum Beispiel auf einen Stern-Artikel neueren Datums, nach der Salman Rushdie eine der Ursachen für islamistischen Terror in der sexuellen Angst der Männer vor Frauen und in verletzter Männerehre sieht. […]

  13. Mein Parteibuch » Karikaturen in arabischen Medien sprach

    […] Beim Middle East Media Research Institute memri gibt es einen Beitrag mit Beispielen dazu, was an Karikaturen in arabischen Medien verbreitet wird. Damit, was arabische Kinder und Jugendliche hier in Neukölln so im Fernsehen schauen, hat sich Frontal21 beschäftigt(via telegehirn). […]

  14. Mein Parteibuch » Neuköllner Integrationspolitik als Vorbild für Frankreich sprach

    […] Die Rechtsblogger von politically incorrect haben sich gestern ausführlich über die Integrationspolitik des Bezirks Neukölln ausgelassen. Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit war der französische Integrationsminister Azouz Begag soeben in Neukölln, um zu sehen, was die französische Regierung von Neukölln lernen kann. […]

  15. Mein Parteibuch » Neukölln Knallhart sprach

    […] Anfang März kommt mit Knallhart endlich mal wieder ein Film, der in Neukölln spielt, in die Kinos. Endlich mal ein Film, der das Leben in Neukölln von der schönen Seite zeigt. Heerscharen von wohlhabenden Arbeitslosen genießen in Neukölln den Tag und freuen sich am vom Staat geschenkten Reichtum. Oder? […]

  16. Mein Parteibuch » Friedbert Pflüger ist in Britz nicht willkommen sprach

    […] Petra Hildebrandt hat alles, was wir hier in Neukölln von einer Politikerin erwarten: sie ist hier in Neukölln zu Hause und hat ihr Abitur hier in Neukölln am Albert-Einstein-Gymnasium gemacht, sie ist klug und hat hier in Berlin an der TU Betriebswirtschaftslehre studiert und sie engagiert sich seit mehr als einem Jahrzehnt politisch mit der SPD in Neukölln. Dass sie dann auch noch gut aussieht, kann man ihr sicherlich nicht vorwerfen. […]

  17. Mein Parteibuch » Karin Schubert: 300 Zwangsehen - mitten in Berlin sprach

    […] Und der Norden von Neukölln, wo ich wohne, ist dabei sicher einerseits eines der Hauptproblemgebiete und andererseits auch eine der wenigen Gegenden in Deutschland, wo massiv gegen Zwangsehen und Ehrenmorde gekämpft wird. [Trackback URI]    [Permalink] […]

  18. Mein Parteibuch » Die Welt hat den Berliner Wahlkampf eröffnet sprach

    […] Immerhin fällt Stefan Schulz die schwere Aufgabe zu, etwas nettes über den in Neukölln nicht willkommenen Spitzenkanditen der Berliner CDU, den Hannoveraner Friedbert Pflüger, zu schreiben, der gerade in das Büro der Verlierer von Eberhard Diepgen eingezogen ist. Weil Friedbert Pflüger kein Berliner ist, kann er leicht davon sprechen, dass die sprachliche Qualifikation von Migranten verbessert werden muß, denn er braucht sich nicht damit zu belasten, dass es stets die CDU war, die sich dagegen ausgesprochen hat, dafür Geld auszugeben. Insgesamt bleibt der Versuch der Wahlkampfhilfe für die CDU durch den Axel-Springer-Verlag ähnlich durchsichtig wie der Versuch der BZ, im Vorwahlkampf zur Bundestagswahl Stimmung für Eberhard Diepgen zu machen. […]

  19. Mein Parteibuch » Offene Bewerbung an Lonamedia sprach

    […] Angesichts der neuen Chancen, die sich auf dem Arbeitsmarkt in den letzten Tagen hier in Neukölln ergeben haben, habe ich mir überlegt, mal eine offene Initiativbewerbung an Lonamedia in Hamburg zu schreiben. An Lonamedia Hamburg […]

  20. Mein Parteibuch » Rassistisch motivierter Mordversuch in Potsdam sprach

    […] Ich finde vor allem erschreckend, dass sich diese Vorfälle immer wieder in den neuen Bundesländern häufen, da aber das Problem des grassierenden Rechtsextremismus immer noch unter den Teppich gekehrt wird. Während Neukölln in der öffentlichen Wahrnehmung als Heimstätte schlecht erzogener ausländischer Jugendlicher wie an der Rütli-Oberschule wahrgenommen wird, scheint es Probleme mit gewaltbereiten rechtsextremen Jugendlichen an den Schulen in den neuen Bundesländern nicht zu geben. Auf welcher Schule waren die Täter von gestern eigentlich - und wie kommt es, dass da niemand etwas gemerkt hat, welche mörderische Brut da herangezogen wird? Oder haben die Verantwortlichen Pädagogen es doch gemerkt, und das Problem Rechtsextremismus unter den Teppich gekehrt anstatt wie die Neuköllner Lehrer lautstark um Hilfe zu rufen? ich fühle mich hier in Neukölln jedenfalls sicherer als in Potsdam - und ich lege großen Wert darauf, dass mich Menschen mit anderer Hautfarbe besuchen können, ohne um ihr Leben fürchten zu müssen. [Trackback URI]    [Permalink] […]

  21. Mein Parteibuch » Fisch Kebap sprach

    […] Manchmal ist Neukölln auch Vorreiter bei Innovationen. Gerade eben habe ich mein erstes Fisch Kebap verspeist. […]

  22. Gabriele sprach

    Herr Schröder hat geschafft
    was vor ihm nur einer konnte.
    Millionen ins Unglück zu
    stürtzen.
    Ich w, 52 J, 30 J Ind.Kfm.
    Jetzt Träger eines Namens
    “wende mich mit Grausen”
    aber solche Leute machen
    “Politik” oder werden
    berufen.

    Meine 30 Berufsjahre habe
    ich dem Staat geschenkt.

    Zurück bekomme ich einen
    Verweis zur Armut.

    Danke SPD, das war´s.

  23. DJ AK sprach

    Wenn ihr was an Neukölln ändern wollt dann macht doch mehr Judengclubs auf.
    zB auf der Richardstr. Karl-Marx Str. … Sonnst könnt ihr bis 2050 warten, bis in Neukölln nicht mehr die Kriminallität herscht.

    Und auserdem hab ich mehr Einfluss auf die Jugend von Neukölln als jeder andere… ob aus der Partei oder sonnst wer.

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