Im Supermarkt habe ich die Welt gesehen, die die Schlagzeile brachte, dass Eberhard Diepgen Direktkandidat der CDU für den Wahlkreis Neukölln werden will. Die Vorsitzende des CDU Kreises Neukölln Stefanie Vogelsang soll sich demnach angeblich auch schon positiv über die Kandidatur des Zehlendorfer Ex-Regierenden Bürgermeisters von Berlin geäußert haben.
Eberhard Diepgen ist doch der Saubermann von der CDU, für den die Drecksarbeit stets sein Kumpel Klaus Landowsky erledigt hat. Der Ebi, wie ihn die Springerpresse liebevoll nennt, der war doch so lange Berlin’s Bügermeister, ja, und dann war er auf einmal weg.
Und warum ist der Ebi in der Versenkung verschwunden? Richtig, weil sein Freund Landowsky mit der Landesbank Berlin so viel Geld in den Sand gesetzt hat, dass Berlin total pleite ist. Und hat nicht die Staatsanwaltschaft auch ermittelt? Ermittelt sie gar noch? War der Ebi da nicht auch irgendwie drin verwickelt? Und ist er nicht deswegen auch in seiner eigenen Partei von der Bildfläche verschwunden?
Wikipedia schreibt zum größten Bankenskandal der deutschen Geschichte:
“Die juristische Aufarbeitung des Bankenskandals läuft noch, aber das Land Berlin ist durch Soforthilfen von 2 Milliarden Euro sowie durch die Übernahme der 21,6 Milliarden Euro Risiken mittlerweile so gut wie handlungsunfähig.”
Unglaublich, dass sich der Diepgen noch mal in die Öffentlichkeit traut. Und dann auch noch in Neukölln. Der wohnt doch im noblen Zehlendorf.
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Der ehemalige Regierende Pleitemeister Diepgen traut sich ja was! Erst Berlin in die Scheiße reiten und dann noch kandidieren wollen. Offenbar läuft dem Diepgen seine Rechtsanwaltskanzlei nicht allzu flott, sonst bräuchte er sich ja nicht in die Bundestagsdiäten flüchten. Mann, Mann, die CDU ist auch nicht mehr das, was sie noch nie war.
Vielleicht läßt sich Lothar Spät ja auch noch reaktivieren. Wenn dann Graf Lamsdorf für die FDP antritt, dann werden die bundesdeutschen Bewährungshelfer ein Freudenfest arranchieren. Aber muß man denn sämtlich Ganoven im Bundestag resozialisieren ? Geht das nicht auch an der Kasse bei Aldi ?
Nun der Eberhard ist ja sogar seit 2004 Ehrenvorsitzender der Berliner CDU.
Ne, also das ist ja echt ein großer Witz …
[…] olen. Offen bleibt die Frage, ob es einen Zusammenhang zwischen dieser Tätigkeit und der Kandidatur von Eberhard Diepgen für ein Direktmandat im Bezirk N […]
[…] Also, Neuköllner, wählt am 18. September den Ditmar Staffelt zumindest mit der Erststimme, also der Stimme für den Direktkandidaten, um ein Direktmandat von Eberhard Diepgen zu verhindern. [Trackback URI] [Permalink] […]
[…] Nun denn: mein 23. Artikel ist vom 3. Juni 2005 und trug den Titel: Welt: Diepgen will in Neukölln kandidieren. Der 5. Satz darin lautete: Und warum ist der Ebi in der Versenkung verschwunden? Richtig, weil sein Freund Landowsky mit der Landesbank Berlin so viel Geld in den Sand gesetzt hat, dass Berlin total pleite ist. […]
Leute wie Diepgen sind immer noch CDU-Mitglied!? WAS, Diepgen ist sogar Ehrenvorsitzender der CDU?! Die CDU sollte sich ein Beispiel an der SED nehmen und sich von Leuten trennen, die Dreck am Stecken haben. Am besten die CDU gründet sich unter anderem Namen neu: Wie wärs mit PDU?
So was wird doch immer nur auf Kosten der kleinen Leute ausgetragen. Die Armut greift um sich, macht noch nicht mal vor Kindern halt. Ich finde so etwas nicht mehr akzeptabel.