Die CDU bietet ausländerrechtlich eine so fremdenfeindliche Vorstellung, dass die Partei nicht in Frage kommt. Mein Sohn ist zur Hälfte Ausländer, Freunde von mir sind Ausländer, das, was sich die Union bei der Reformierung des Ausländergesetzes geleistet hat, kann ich nicht mittragen. Offene Ausländerfeindlichkeit wie in der CDU ist mir zuwider.
Und die Personen in der CDU sind auch nicht besser:
Ich denke da an den Parteichef Roland Koch in Hessen, der von den Millionenschweren schwarzen Kassen seines Landesverbandes nichts gewußt haben will. Aber der ausländerfeindliche Wahlkampf, mit dem er ins Amt gekommen ist, wurde damit finanziert. Und dann ist der Mann immer noch im Amt. Einfach nur gruselig.
Und der Parteichefin Merkel, der nehme ich auch nicht ab, dass sie ahnungslos war, was die Schmiergeldpraxis im System Kohl anging. Im Gegenteil, ich befürchte, dass das Schmiergeldsystem im Stile Ludwig-Holger Pfahls’ oder Manfred Kanther’s wieder fortgeführt wird, wenn Angela Merkel die Wahl zur Bundeskanzlerin gewinnt. Und das, obwohl ich es eigentlich gerecht finden würde, wenn mal ein Ostdeutscher und eine Frau Bundeskanzler werden würde.
Bliebe noch die Möglichkeit, trotz gegenteiliger Überzeugungen in die CDU einzutreten und sie dann von innen reformieren zu wollen. Wie soll das denn gehen, wenn ich zum Beispiel Plakate kleben gehe? Mich graut es da Parteifreunde in übergeordneten Funktionen kennenzulernen, die antisemitisch hetzen wie Martin Hohmann. Nein, das traue ich mir wahrlich nicht zu.
Die CDU ist eine Partei von politischen Gegnern. Da brauche ich andere Fragen gar nicht mehr beleuchten, die CDU kommt nicht in Frage.
In die CDU werde ich also nicht eintreten.
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| Weihnachtsengel |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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