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7. Januar 2007

Adobe’s Acrobat Reader nach sinnloser Reboot-Orgie entfernt

von @ 23:54. abgelegt unter Informationszeitalter, IT-Sicherheit, Urheberrecht

Gestern bin ich über eine schwere Sicherheitslücke im Acrobat Reader, oder Adobe Reader, wie er nun heißt, gestolpert. Wegen der Lücke habe ich mich dazu entschlossen, ein Update des auf meinem Laptop installierten Acrobat Readers vorzunehmen. Nachdem das Update des Acrobat Readers zu einer völlig nutzlosen Reboot-Orgie ausgeartet ist, habe ich mich nunmehr dazu entschlossen, auf Adobe’s Acrobat Reader zukünftig komplett zu verzichten.

Das Portable Document Format ist eigentlich eine prima Sache, denn mit dem pdf-Format kann man vielseitige Dokumente zum Ausdrucken in guter Qualität und zum Betrachten im Original-Layout ins Internet stellen. Bisher habe ich gedacht, dass die Freude an dem weit verbreiteten Format im wesentlichen nur dadurch getrübt wird, dass es recht umständlich ist, pdf-Dokumente zu editieren, wenn man nicht im Besitz der alles andere als preiswerten Acrobat Software von Adobe Systems ist.

Was ich dabei völlig übersehen habe, ist, dass der Acrobat Reader in direktem Kontakt zum Internet steht und sich mehr und mehr zu einem proprietären Browser im Browser entwickelt. Zahlreiche Features, die wie Javascript im pdf reichlich unnütz sind, und aufwändige verbraucherfeindlichen Techniken zur Urheberrechtsdurchsetzung im pdf Format, machen aus dem ehemals kleinen feinen Acrobat Reader inzwischen ein aufgeblähtes Monster, dass für Benutzer ähnlich gravierende Probleme und Sicherheitsrisiken mit sich bringt wie der Internet Explorer von Microsoft.

Der Update Button im Acrobat Reader schlug mir ein Update von 7.0 auf die aktuelle Version 7.08 vor. Nachdem ich das bestätigt hatte, hat der Acrobat Reader drei einzelne Updates - ich glaube 7.04, 7.05 und 7.08 nannten die sich - heruntergeladen und installiert, wobei jedes Einzelpaket nach der der Installation und vor der Installation des nächsten Update-Paketes einen Neustart des Rechners erforderte.

Bei mir macht sich grundsätzlich Unbehagen breit, wenn eine Software zur Installtion einen Reboot verlangt und ich nicht verstehe, warum. Dass Adobe Systems genau wie Microsoft Mitglied der Business Software Alliance ist und mit Flash und Shockwave noch zwei weitere ebenso populäre wie proprietäre Sicherheitsrisiken der zeitgenössischen Internet-Technologie im Angebot hat, macht mir den Acrobat Reader nicht weniger suspekt.

Meinem Verständnis nach muss ein Windows-Rechner nur nach der Installation von Programmen neugestartet werden, die sich schon beim Hochfahren als Systemtreiber in die Kernkomponenten des Betriebssystems einhängen müssen. Wenn man beispielsweise einen Netzwerksniffer installiert, der die Netzwerkkommunikation abfängt und zur Auswertung spiegelt, bevor das Betriebssystem zum Zuge kommt, dann verstehe ich, dass der Rechner zur Installation des entsprechenden Systemtreibers neu gestartet werden muss. Warum aber benötigt ein Programm zum Anzeigen und Ausdrucken von Text- und Grafikdateien bei der Installation einen Reboot? Ich kann mir beim besten Willen keine in meinem Interesse liegende Funktionalität vorstellen, für die ein Dateibetrachter einen Systemtreiber installieren muss. Vorstellen kann ich mir höchstens, dass ein Dateibetrachter einen Systemtreiber oder wie Sony gleich ein Rootkit installiert, um es mir zu erschweren, das Programm oder Mediendateien anders zu benutzen als es dem Hersteller vielleicht recht ist.

Da über die Sicherheitslücke jeder Angreifer mit meinem Laptop machen könnte, was er will, und sicher nicht jeder Angreifer sich so vorsichtig wie die neuerdings auch legal in Rechner einbrechende Polizei verhalten muss, habe ich mich dazu entschlossen, die Updates des Acrobat Readers trotzdem zu installieren. Nach den drei Neustarts des Laptops hatte ich dann eine Version 7.08 des Acrobat Readers installiert, die sich mit zahlreichen Icons überall auf dem Rechner breitmachte. Als ich dann nach der Installation versucht habe, das Monster über die Konfiguration zu bezähmen, hat mir der Acrobat Reader zu allem Überfluss auch noch erklärt, dass ich zum ändern der Konfiguration erneut einen Reboot ausführen müsse. Gestrichen voll hatte ich dann die Nase vom Acrobat Reader, als ich festgestellt habe, dass mit dem Update auf Version 7.08 das Sicherheitsproblem gar nicht behoben wurde und ich mir doch zur Behebung der Sicherheitslücke bitte schön die Version 8 des Monster-Readers herunterladen möge.

Daraufhin habe ich den Acrobat Reader deinstalliert und hoffentlich das letzte Mal einen Reboot wegen einem Dateibetrachter ausführen müssen. Mit dem kleinen Programm Foxit Reader steht unter Windows tatsächlich eine kostenlose Alternative zum Betrachten von PDF-Dateien bereit. Der steht zwar auch nicht unter einer Open-Source-Lizenz, ist aber hoffentlich kein so löchriges Monster wie der Acrobat Reader.

17 Kommentare zum Beitrag “Adobe’s Acrobat Reader nach sinnloser Reboot-Orgie entfernt”

  1. Meudalherr sprach

    Ich suche auch nach einer Alternative zum Adobe Acrobat, hatte mal vor einem Jahr eine Alternative installiert, war aber nicht zufrieden, und bin deswegen wieder beim Adobe Acrobat gelandet. Also wenn jemand einen guten PDF reader für Windows XP als einigermaßen ausgereifte Alternative empfehlen kann, bitte in die Kommentare rein schreiben. Ich hätte schon gern eine gute Alternative. Trotz aller Schwächen - Adobe Acrobat funktioniert bei mir, am liebsten wäre mir eine Alternative unter der freien GNU GPL Lizenz.

  2. Mein Parteibuch sprach

    Das PDF-Format entwickelt sich durch die neuen Features im Adobe-Reader in meinen Augen tatsächlich immer mehr zu einem Ärgernis, dass auf besten Wege ist, das Ärgernis von Flash und Shockwave noch zu toppen und mich schon ein wenig an das Microsoft “doc-Format” zu besten Quasi-Monopol-Zeiten erinnert.

    Ich werde Dich auf dem laufenden halten, wie sich der Foxit Reader bei mir macht. Angenehm ist gleich zu Anfang, dass der Foxit Reader sich schnell in den Speicher lädt. Unangenehm ist mir beim Foxit Reader bisher xchon aufgefallen, dass es zahlreiche Knöpfe gibt, die, wenn man sie drückt, nur auf die Möglichkeit verweisen, die kostenpflichtige Version zu erwerben, wo die Funktion dann funktioniert.

    Ob ich mich an den Foxit Reader gewöhnen kann, werde ich weiter berichten. Ich beabsichtige, bald einen neuen Rechner auf Linux-Basis aufzusetzen und bin neugierig, wie komfortabel das Anschauen von pdf-Dateien da sein wird. Welche Linux-Version ich da verwenden werde, habe ich noch nicht entschieden. Im Moment schwanke ich noch zwischen einer pragmatischen Lösung wie Ubuntu oder Suse und einem idealistischeren Ansatz mit strikterer Lizenz-Politik wie Debian.

    Die derzeit auf meinem Suse 9 Rechner installierte Ghostview/Ghostscript Kombination gefällt mir unter Linux kaum besser als unter Windows.

  3. zappi sprach

    Unter Linux dürfte dir Evince ganz gut gefallen. Seit ich Evince benutze vermisse Adobe sein Monster nicht im geringsten. Anstatt Evince geht auch Kpdf, da beide auf Poppler basieren. Ein Poppler basierten PDF Viewer für Windows gibt es z.B. hier:

    http://blog.kow...are/sumatrapdf/

    Allerdings kann ich nichts dazu sagen ob Der was taugt. Er scheint aber OpenSource zu sein.

  4. Heiko sprach

    @Meudalherr: Adobe Acrobat und Acrobat Reader sind aber zwei Paar Schuhe. Der Reader ist überflüssig wie ein Kropf, sein großer Bruder aber wird in der Druckvorstufe aber noch gebraucht (Distiller).

    Da lob ich mir mein OS X, das unter der Haube einen brauchbaren PDF-Workflow mitbringt. Vielleicht noch nicht ganz Vorstufentauglich, aber für den Alltag mehr als ausreichend.

    Da PDF mittlerweile ein genormtes und offenes Format ist, dürften genug kostenlose Tools erhältlich sein. Der Reader ist unter OS X kein Thema mehr. Wenn es dann mal (seltene) Probleme beim öffnen einer Datei gab, wurden sie originellerweise immer Word erstellt. (Aber jetzt bitte keine Flamewars)

    Ach ja: Vor langer Zeit ging der Tipp rum, im Reader die Erweiterungen auszumisten. Danach soll er schon mal schneller starten.

    Grüße.

  5. Daniel sprach

    Ich habe Adobe Acrobat in der Verson 5 seinerzeit aus Notwendigkeit heraus gekauft. Mittlerweile kann fast jedes 0815-Program inklusive Office selbst PDF-Dateien erzeugen, die ausreichen, wenn man nicht in der Druckvorstufe arbeitet. Da bringen die verwendeten Programme aber auch in der Regel fertige Exportfunktionen mit. Der Acrobat Reader nervt mich vor allem deshalb, weil ich den dummerweise mal auf Version 6 aktualisiert habe und dieser seitdem im Browser hängt wie sonstwas. Oftmals hilft nur das Abschiessen des Acrobat Readers im Task-Manager, gelegentlich reisst es Firefox mit. Seitdem bekomme ich jedes Mal die Krise, wenn jemand - vorher nicht erkennbar - auf PDF-Dateien verweist, z.B. über eine URL auf eine PHP-Datei mit Parametern, die eine PDF-Datei lädt :roll:

    MfG

    Daniel

  6. Mein Parteibuch sprach

    @zappi
    Ich habe mir Sumatra gerade mal angeschaut und meine, dem Programm fehlt leider noch ziemlich viel, was doch recht nützlich ist. Ich vermisse da zum Beispiel ein Inhaltsverzeichnis oder eine Seitenübersicht sowie ein Tool um Text zu suchen, auszuwählen und ins Clipboard zu kopieren.

    @heiko
    Ich meine mich erinnern zu können, dass der Chef von Adobe mal verlauten lassen hat, dass Acobat und Acrobat Reader ähnlich wie Windows XP Home und Windows XP Professional aus dem gleichen Quellcode bestehen würde, nur beim Reader eben einiges deaktiviert wäre. Insofern ist die Aussage schon richtig, dass es sich bei Acrobat und Acrobat Reader um ein und dassselbe Programm handeln würde.

    Dass Apple für sein Mac OS X pdf 1.6 zum Standard Format der Bildschirmanzeige gemacht hat, bringt es natürlich mit sich, dass MAC OS X mit dem Format gut umgehen kann. Dass der pdf-Reader schnell geladen ist, liegt einfach daran, dass er sich schon beim Start des Rechners im Hauptspeicher breit macht. Es sagt aber nichts dazu aus, welche Probleme das Format mit sich bringt. Wenn es dank der Features, die nicht dem User sondern nur Adobe nützen, den ersten pdf-Virus für den MAC gibt, wirst Du vielleicht verstehen, was ich meine.

    Das PDF Format ist zwar offen im Sinne von offengelegt, aber eben nicht offen im Sinne von frei. In der PDF-Spezifikation 1.6 (Fith Edition) von Adobe (pdf, 8MB) heißt es unter Punkt 1.5 (Intellectual Property) uter anderem:

    Adobe Systems Incorporated owns the copyright for the particular data structures and operators and the written specification constituting the interchange format called the Portable Document Format. … Adobe will enforce its copyright.

    Authors of software that accepts input in the form of the Portable Document Format must make reasonable efforts to ensure that the software they create respects the access permissions and permissions controls listed in Table 3.20 of this specification, to the extent that they are used in any particular document.

    These access permissions express the rights that the document’s author has granted to users of the document. It is the responsibility of Portable Document Format consumer software to respect the author’s intent.

    This limited right to use the copyrighted list of data structures and operators does not include the right to copy this book …

    Adobe verpflichtet damit indirekt jeden Softwareentwickler die Software zum Lesen von PDF-Dateien so zu gestalten, wie es der Geschäftspolitik von Adobe nützlich erscheint. Derzeit erscheint es Adobe, wie aus der Lizenz hervorgeht, beispielsweise nützlich für seine Geschäftspolitik, dass Software-Autoren keine Programe schreiben, die unsinnige Restriktionen wie das Abschalten des Copy-and-paste von Text über das Clipboard ignorieren.

    Überdies behält sich Adobe mit diesem Copyright vor, ausschließlich selbst die pezifikation weiterzuentwickeln. Durch diesen Vorbehalt ist es Entwicklern nicht möglich, von der benutzerfeindlichen Elementen in der Spezifikation zur Förderung der Adobe Geschäftspolitik abzuweichen.

    Welcher benutzerfeindliche Unfug dadurch herauskommt, zeigt die aktuelle Sicherheitslücke, in einem Feature, dass, wenn es nach den Benutzerinteressen gegangen wäre, vermutlich nie implementiert worden wäre. Es fehlt tatsächlich an einer weiten Verbreitung von einer freien Alternative zum pdf-Format, um Adobe daran zu hindern, stets neue benutzerfeindliche Features in folgende Versionen der Spezifikation nachzuschieben, an die sich dann wieder alle Entwickler halten müssen.

    Das Abschalten von Erweiterungen von Hand bringt tatsächlich viel in Punkto Sicherheit. Allerdings ist das eben, wie ich hier beschrieben habe, recht mühsam. Die Probleme erinnern mich an die verzweifelten Bemühungen von Benutzern um das Jahr 2000 rum, den Internet Explorer mit einer geschickten Konfiguration irgendwie halbwegs sicher zu bekommen. Daran, dass der Adobe Reader eine fette Applikation ist, die entweder ständig im Hauptspeicher liegt und da viel Speicher frisst, oder wegen des großen Umfanges lange zum Starten braucht, ändert das freilich nichts.

    @Daniel
    Tatsächlich funktionieren die meisten Programme zur PDF-Erzeugung nur bedingt, besonders, wenn Grafiken eingebunden werden. Um die vier von mir via Gimp anonymisierten Seiten (vorliegend als Grafiken im tif-Format) des Protokolls der Hausdruchsuchung bei Ulrich Brosa halbwegs vernünftig in ein pdf reinzubekommen, habe ich mit Open-Office gerade fünf Versuche gebraucht. Die Ergebnisse der ersten vier Versuche waren schlicht absolut unbrauchbar.

  7. Tim Jansen sprach

    Ein Reboot ist nicht nur bei Treibern nötig - zumal diese m.W. spätestens seit XP auch zur Laufzeit geladen werden können, und eigentlich Microsoft seit XP Reboot-freie Installationen ermöglichen wollte.

    Vielmehr wird es so sein, dass das Acrobat-Installationsprogramm an zentralen Komponenten wie dem Internet Explorer herumkonfigurieren muss. Nun ist Acrobat aber nicht gerade das einzige Programm, was den IE benutzt, sondern da gibt es noch Millionen von anderen Programmen wie Toolleisten und was weiss ich nicht, die alle installiert sein könnnten. Jedenfalls so viele, dass es unmöglich ist, jedes von ihnen in jeder Version und Kombination zu testen, geschweige denn zu speziell berücksichtigen. Würde nun das Acrobat Installationsprogramm zur Laufzeit am IE herumfummeln, dürfte davon das eine oder andere IE-benutzende Programm verwirt werden und absaufen, und schlimmstenfall den IE gleich mitziehen.

    Daher machen viele Installationsprogramme folgendes: sie kopieren die neuen Dateien und richten alles soweit möglich ein, aktivieren diese Änderungen aber noch nicht in der Registry. Stattdessen installieren sie temporär ein kleines Programm, das beim nächsten Restart die notwendigen Änderungen vornimmt, noch bevor irgendwelche anderen Programme laufen, und sich dann selbst wieder entfernt.

    Nur so kann man in einem komplexen System mit zahlreichen unbekannten Komponenten (und ohne eine klarere Trennung zwischen diesen, die es leider weder bei Windows noch unter Unix/Linux gibt) eine maximale Kompatibilität erreichen.

  8. evilboy sprach

    Ich benutze seit zwei Jahren wirklich nur noch Foxit Reader und empfehle es auch weiter. Schnell und stabil, nur fehlt es an ein paar Funktionen…

  9. Heiko sprach

    @Marcel: Das die beiden Versionen auf der selben Codebasis, scheint nur vernünftig. Je nach Compilereinstellungen wrden unterschiedliche Version erzeugt.

    Denoch sind Acrobat und und der Reader zwei paar Schuhe.

    Letzterer zeigt ‘nur’ PDFs an, während erster teuer bezahlt werden muss. Das im Reader eine farbseparierte Ausgabe eines Dokuments möglich ist bezweifle trotz meiner Unkenntnis der aktuellen Version. Ebenso dürfte die Preflight-Funktion fehlen sowie die wirklich sehr nette Verlinkungsversion. Ebenso können wir alle von Glück reden, dass JavaScript und eingebundene Audio- und Videodaten keine Rolle spielen. Der große Acrobat spielt in der Druckvorstufe immer noch eine Rolle (Stichwort Distiller), hingegen ist der Reader mittlerweile verzichtbar.

    Das zeigen nicht nur die hier aufgeführten Tools, sondern auch, das man mit den Tools praktisch alle im Internet auffindbaren PDFs lesen kann (Passwortgeschützte Dateien mal außen vor gelassen.)

    Desweiteren gibt es Tools und Bibliotheken, die irgendwelche Dateien in PDF konvertieren (LaTeX2pdf) oder auf einer Website ‘on the fly’ erzeugen. Irgendeinen kleinen gemeinsamen Nenner muss es wohl geben, trotz der restriktiven Geschäftspolitik seitens Adobe.

    Über das Gebaren von Adobe müssen wir uns nicht streiten, da sind wir uns wohl einig.

    Wenn es denn ein PDF-Virus geben würde, wo sollte er ansetzen? Die meisten Tools dürften kein JavaScript innerhalb eines PDFs interpretieren. Selbst wenn, dürfte das Problem Plattformübergreifend sein. Wann ist euch denn das letzte PDF-Formular untergekommen? Oder gar eins mit interaktiven Elementen? btw: Was derzeitig beim Month of Apple Bugs abgeht, ist ziemlich dürftig.

    Zu dem Copy ‘n’ Paste Problem: noch haben wir ein Urheberrecht. Ob das Sinnvoll ist oder nicht, sei mal dahingestellt. Das war vor einigen Jahren auch ein Streitpunkt bei den PDFs generell. Wenn Adobe ihr eigenes Produkt weiter entwickeln will, ist es deren gutes Recht. Nichts anderes tat Microsoft in der Vergangenheit mit dem smb-Protokoll. Die Samba-Entwickler kotzten auch bei jeder Änderung ab, aber sie zogen – wenn auch verspätet – nach. Das ist eigentlich das, was man von der PDF-Front erwarten könnte. (Der IE 5.2 für OS 9 war der beste IE, den es je gab ;-)

    Wie auch immer, schmeiß den Reader als Browser Plug-In einfach raus. Der FoxIt scheint eine gute Alternative zu sein. Im übertragenen Sinne nennt man das eine Abstimmung mit den Füßen.

    Grüße.

  10. zappi sprach

    Also wenn es nur darum geht aus einen .tif ein .pdf zu machen, dann gibt es noch die libtiff für so ziemlich alle Betriebssysteme:

    http://gnuwin32...ckages/tiff.htm

    Selber oft schon Erfolgreich eingesetzt, und bei den meisten GNU/Linux Distributionen Standard.

  11. AMF sprach

    Foxit ist ein vollwertiger Ersatz für den Adobe Reader.

    Und hier eine Liste kostenloser Programme für den „paranoiden“ Internetuser:

    Firefox
    mit den Plug-Ins: Adblock Plus, Customize Google, Flashblock, …
    Sicherheitseinstellungen: Cockies nur für die Sitzung annehmen, private Daten beim Schließen löschen, keine Passwörter speichern, Browser- und Download-Historie nur ein Tag bzw. deaktivieren, ….

    Avira Antivir Personal Edition
    (www.free-av.de) gegen Viren, Trojaner, etc. mit täglichem automatischem Update,

    Spybot Search & Destroy
    (www.spybot.info/) zum Immunisieren (!) des Rechners gegen Spyware, Maleware, Adware sowie zur Kontrolle der Registry und der Programme, die sich beim Systemstart mit laden, und

    CCleaner
    (www.ccleaner.com) zum Löschen von Gebrauchsspuren auf dem Rechner.

    Wer dann bei der Internetrecherche Scroogle (www.scroogle.org, anonymisiertes Google) nutzt, schützt sich vor der Erstellung eines Profils durch Google.

  12. zappi sprach

    @11:
    Wer als paranoider Internet-Nutzer so etwas wie Avira Antivir und Spybot Search und Destroy braucht, dann kann empfehle ich ihm lieber was feines aus der GNU/Linux/*BSD Ecke oder Kaliber .38 oral eingenommen…
    SCNR
    ;)

  13. H.Bienert sprach

    Hallo
    Hat einer einen Tipp?
    Mein alter Adobe Reader zeigt in der Systemsteuerung 399 MP.

    Habe nun Version 8 installiert.Nach einer Systemwiederherstellung mußte
    ich Adobe Reader 8 neu installieren.
    Jetzt erscheint folgende Meldung.

    Die ältere Version von Adobe 8-Deutsch kann nicht entfernt werden.
    Setzen Sie sich mit Ihrem technischen Support personal in Verbindung.

    ??? Was ist zu tun.

    Wer kann helfen?

    MfG

    H.B.

  14. Mein Parteibuch sprach

    @H.Bienert
    Ich habe den Adobe Reader einfach komplett deinstalliert und stattdessen das Programm Foxit Reader installiert. Bisher vermisse ich den Adobe Reader bzw Acrobat Reader nicht.

    Wenn der Adobe Reader sich mit der mitgelieferten Uninstalltionsroutine nicht deinstallieren lässt, dann ist vermutlich viel Handarbeit angesagt: Durchbooten in den abgesichterten Modus und die Registry Einträge, die den Adobe Reader beim Systemstart gleich mit hochfahren, finden und löschen. Das Zeugs vom Adobe Reader aus dem Internet Explorer rauszufummeln, würde ich mir sparen und stattdessen lieber gleich Forefox zum Browsen nehmen.

  15. Nager sprach

    Ich möchte nur mal “Danke” sagen für den Tip mit Foxit. Mich selbst nervt der Acrobat Reader seit langem und der Nervfaktor hat von Version zu Version leider nur zugenommen, so dass ich nun ebenfalls die Gelegenheit nutzen werde, das Monster loszuwerden.

  16. blog.zgraggen.name » Blog Archive » Adobe sucks sprach

    […] btw: Other cool Post about the reboot process (in German) […]

  17. mein-parteibuch.com » Ärgernis Adobe Flash bändigen sprach

    […] Adobe, deren Aufdringlichkeit daduch beseitigt werden kann, dass Microsoft Office und Adobe Reader deinstalliert und stattdessen Software wie Open Office und Foxit-Reader installiert werden, fehlt es bisher trotz […]

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